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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

09.03.2020 um 09:47
schustermaedel
schrieb:
Ich denke das bei Vermisstenfällen das engste persönliche Umfeld immer viel genauer und schneller geprüft werden müsste. Es ist ja nun einmal Fakt das der eigene Partner die größte Gefahr für eine Frau darstellt.
Da bin ich ganz bei Dir. Wenn man im Fall Inka die Pressemeldungen verfolgt hat, konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Ermittler zu wenig Distanz zum Ehemann der Vermissten walten ließen, vielmehr Herr Köntges auch noch in die Schritte eingeweiht wurde, die die Polizei als Nächstes plante.
Triquetrum
schrieb:
Dass im weiteren Verlauf bei den Telefonanrufen geschlampt wurde, ist sicherlich richtig. Ich denke aber, aufgrund deren Inhalt, ging man davon aus, dass es sich um einen absoluten Spinner handeln muss. Bei der Anzahl der Anrufe durchaus berechtigt. Dass dies dann aber trotzdem nicht nach z. B. Anruf Nr. 20 näher hinterfragt wurde, ist doch sonderbar. Man muss sich aber bezüglich der Anrufe auch einmal auf die andere Seite begeben. Wer ruft denn in dreistelliger Zahl bei den Ermittlern an und das immer wieder mit der gleichen Nummer? Entweder hat die Person ein völliges Rad ab oder aufgrund eines anderen, nicht näher bekannten Vorfalles, eine extreme Wut auf die Ermittler, dass er diese immer wieder belästigt.
Wer oder was auch immer hinter den Anrufen steckte, muss man sich auch mal überlegen, was das Ergebnis dieser Anrufe war und wem sie dennoch zum Vorteil gereichten.
In allererster Linie wurden dadurch das enge Umfeld von Inka und der Ehemann aus der Schusslinie der Polizei genommen. Bei ca.400 Anrufen lag ja der Verdacht nahe, dass der Anrufer unter Umständen ein gefährlicher Psychopath war, der mit Inkas Verschwinden in irgendeiner Form in Verbindung stand.


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Scorpio1977
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09.03.2020 um 10:13
@Triquetrum
Genauso sehe ich das auch. Sehr gut auf den Punkt gebracht.

Im Übrigen wissen wir alle hier doch gar nicht, wie die Ermittlungsakten aussehen und welche Ermittlungen / Maßnahmen die Polizei im Einzelnen durchgeführt bzw. ergriffen hat.
Meiner Meinung nach sind einige hier im Forum immer sehr schnell mit Polizei-, Staatsanwaltschafts- und Richter-Bashing dabei.
Letztendlich sind wir (zum Glück) aber ein Rechtsstaat und aus diesem Grund, sind gewisse Ermittlungen / Maßnahmen nicht so einfach umzusetzen, wie sich manche hier das vorstellen bzw. wünschen.

@schustermaedel
Damit, dass bei einem weiblichen Opfer statistisch gesehen häufig der Partner der Täter ist, hast Du natürlich Recht.
Allerdings muss man diesem das erst einmal beweisen können und Anhaltspunkte / Indizien / Beweise haben, die einem Richter für den Beschluss einer Hausdurchsuchung und ähnliche Maßnahmen ausreichen.


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09.03.2020 um 10:57
Scorpio1977
schrieb:
Damit, dass bei einem weiblichen Opfer statistisch gesehen häufig der Partner der Täter ist, hast Du natürlich Recht.
Allerdings muss man diesem das erst einmal beweisen können und Anhaltspunkte / Indizien / Beweise haben, die einem Richter für den Beschluss einer Hausdurchsuchung und ähnliche Maßnahmen ausreichen.
Ja das stimmt natürlich. Aber außer einer tattrigen Nachbarin hatte ja zuerst keiner die Version des Mannes bestätigen können.
Und wenn ich meine Nachbarin täglich im Garten sehe kann ich morgen vermutlich auch nicht mehr sagen ob das heute oder gestern war.
Der Ex Polizist hat sich ja erst viiiiel später gemeldet.

Und in solchen Fällen wäre es halt schon wünschenswert wenn der letzte der sie gesehen hat genauer geprüft wird.
Und einer genaueren Wohnungsüberprüfung hätte er als unschuldiger doch sicher nix entgegen zu setzten gehabt?


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09.03.2020 um 10:59
Wikipedia: Durchsuchung_(Recht)
Scorpio1977
schrieb:
Allerdings muss man diesem das erst einmal beweisen können und Anhaltspunkte / Indizien / Beweise haben, die einem Richter für den Beschluss einer Hausdurchsuchung und ähnliche Maßnahmen ausreichen.
Ein konkretisierter Anfangsverdacht hätte bereits ausgereicht um die eheliche Wohnung zu durchsuchen. Das ist natürlich alles immer auch Auslegungssache. Immerhin war der Ehegatte die Person, die die Vermisste zuletzt gesehen und gesprochen hat. Und in der Ehe gab es Differenzen. Ich finde es schon erstaunlich, dass eine Ehefrau nur wenige Wochen nach der Hochzeit bereits vom Umfeld als angeschlagen und gestresst beschrieben wurde. In den ersten 6 Wochen einer Ehe hängt der Himmel normalerweise voller Geigen, da wirken frisch Verheiratete noch glücklich und sind voller Pläne für die Zukunft.

Ich wiederhole mich gerne: Es gibt auch keine wirklich belastbaren Hinweise, dass Inka an diesem Vormittag, des 10. August 2000 tatsächlich noch mit dem Fahrrad durch die Eilenriede gefahren ist. Vielmehr kann es sein, dass Inka bereits nicht mehr am Leben war, zu diesem Zeitpunkt.
Scorpio1977
schrieb:
Letztendlich sind wir (zum Glück) aber ein Rechtsstaat und aus diesem Grund, sind gewisse Ermittlungen / Maßnahmen nicht so einfach umzusetzen, wie sich manche hier das vorstellen bzw. wünschen.
Es ist sicher nicht zu viel erwartet, dass es eine Ermittlungsbehörde schafft, einen von ca. 400 Anrufen mitzuschneiden. Wenn so etwas nicht gelingt, kann man nur von Dilettantismus sprechen. Immerhin ging es hier um ein Menschenleben. Die Polizei hat wieder mal viel zu spät reagiert und das ist nicht das erste Mal. Es ist eine Binsenweisheit, dass Beweise und Spuren oft nur innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu sichern sind. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es. Und Täter auch nicht ewig zu überführen sind. Gibt genug vermisste Frauen, wo ebenso schlampig gearbeitet wurde, z. Bsp. die fast 30 Jahre vermisste Birgit Meier aus Lüneburg- Brietlingen wurde erst 2017 (vom eigenen Bruder!) einbetoniert aus der Garage ihres bereits verstorbenen Mörders ( der bereits in der Akte gestanden hatte und vorbestraft war!) hervorgeholt. Ich sehe da kein Bashing und auch keine ungerechtfertigte Kritik an den niedersächsischen Ermittlungsbehörden, ganz im Gegenteil.


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otternase
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09.03.2020 um 11:17
Rotmilan
schrieb:
Hast Du natürlich Recht, aber Inka gehörte zumindest keinem Milieu an , in dem Frauen eher gefährdet und nachweislich häufiger einem Gewaltverbrechen erliegen, wie Prostitutions oder Drogenszene.
wenn wir Statistik betreiben wollten, also zB. uns fragen würden, wieviele von 10.000 Frauen in welcher Szene häufiger Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, hättest Du selbstverständlich recht. Aber hier geht es um einen einzelnen Fall und ein einzelner Fall kann in jeder "Szene", auch unter Akademikern oder Baptisten auftreten.
Rotmilan
schrieb:
Auch die Baptisten sind keine obskure Sekte, wie etwa Scientology oder andere. Sie gehören als Freikirche immerhin noch zu den protestantischen Bekenntnisgemeinschaften.
das ist dem Grunde nach natürlich richtig. Aber gerade die Baptisten (wie auch Pfingstler und Täufergemeinden) legen viel Wert auf die Unabhängigkeit, Selbstständigkeit der einzelnen lokalen Gemeinde. Und auch wenn die große Mehrheit der deutschen Baptistengemeinden zum BEFG gehören und die meisten den undogmatischen, apolitischen Ideen von Johann Oncken entsprechen, so gibt es doch auch andere Gemeinden, beispielsweise recht groß die insbesondere von Russlanddeutschen Auswanderern besuchten Gemeinden des Bund Taufgesinnter Gemeinden und Evangeliumschristen-Baptisten (neben der Russisch-Orthodoxen Kirche war das die einzige in der Sowjetunion offiziell zugelassene Kirchengemeinschaft). Und weltweit gibt es sowieso eine sehr große Streuung unterschiedlicher Baptistengemeinden. In den USA; wo Baptisten nach Römisch-Katholischen die zweitgrößte Kirchengemeinschaft sind, gibt es da die seltsamsten Blüten und Extreme.

Ich denke, man müsste schon die ganz konkrete Gemeinde kennen, zu der Inka gehörte, um diese Frage ganz abschliessend beantworten zu können.

Ganz abseits davon, dass natürlich Glauben immer etwas persönliches ist und auch in einer moderaten Gemeinde einzelne Gemeindemitglieder, vielleicht auch Inka, extremere Ansichten haben können.
schustermaedel
schrieb:
Ich denke das bei Vermisstenfällen das engste persönliche Umfeld immer viel genauer und schneller geprüft werden müsste. Es ist ja nun einmal Fakt das der eigene Partner die größte Gefahr für eine Frau darstellt.
Fakt ist aber auch, dass die große Mehrheit aller Vermisstenfälle sich in kurzer Zeit von selbst auflösen. In jedem Fall sofort mit dem vollen Untersuchungsprogramm die nächste Verwandtschaft zu überprüfen, wäre unangemessen und auch übergriffig. Ich denke, dass erfahrene Polizisten bei dem Ehemann zuhause waren, um mit ihm zu sprechen und sich dabei auch unauffällig, aber gründlich umgesehen haben und ihre Beobachtungen auch protokolliert haben. Sofern dabei keine Auffälligkeiten vorlagen, gab es natürlich auch keinen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung.
Triquetrum
schrieb:
Dieser Zeuge hat seine Aussage nicht gleich am Tag nach dem Verschwinden gemacht, sondern erst als dieser Fall Wochen später groß in der Presse verbreitet wurde. Unabhängig davon, dass der Zeuge damals Polizist war, zweifle ich doch sehr die Glaubwürdigkeit derselbigen an. Nach Wochen will er sich an den genauen Tag und an eine Person erinnern, die er nur aus einem Bild in der Zeitung kennt? Er mag schon mit einer Person gesprochen haben und lass es ruhig auch mal Inka gewesen sein, jedoch wird es nicht an diesem Tag gewesen sein. Zu der relevanten Zeit waren zahlreiche Personen bereits unterwegs und er will der Einzige gewesen sein, der sie gesehen hat? Nein, das wird wohl nicht nur von mir angezweifelt.
wie ich zuvor schon schrieb ( Beitrag von otternase, Seite 27 ), ich habe an der Beobachtung auch gewisse Zweifel, denn morgens fahren auf dem Weg zur MHH dort sicher einige junge Frauen mit dem Rad auf dieser Strecke und da der Zeuge Inka nicht kannte, kann eine Verwechslung sicher nicht ausgeschlossen werden.
Aber Deine andere Argumente halte ich nicht für stichhaltig:
- als unabhängiger Zeuge konnte er sich ja erst melden, als er erfuhr, dass seine Beobachtung Relevanz hatte, also als das durch die Presse ging. Dass er sich also erst nach längerer Zeit gemeldet hat, spricht nicht gegen die Glaubwürdigkeit.
- Inka wird, wenn sie nach dem Weg gefragt haben sollte, sicher nicht jede Person, der sie begegnete, nach dem Weg gefragt haben. Eine beliebige mir unbekannte Frau, die auf dem Fahrrad an mir vorbeifährt, nehme ich in der Regel nicht weiter wahr, aber eine Person, mit der ich gesprochen habe, die mich nach dem Weg fragte, erinnere ich in der Regel auch noch nach einiger Zeit. Dass also nur dieser eine Zeuge und kein anderer auf der Strecke sich an Inka erinnert hat, spricht ebenso nicht gegen die Glaubwürdigkeit der Zeugenaussage.
- sofern ich es richtig verstanden habe, fuhr Inka die Strecke nach längerer Krankschreibung an dem Tag zum ersten Mal. Und nach ihrem Verschwinden wird sie die Strecke ja nicht mehr gefahren sein. Also wenn es wirklich Inka war, die dort mit dem Zeugen sprach, dann kann es nur an diesem Tag gewesen sein.


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09.03.2020 um 11:31
otternase
schrieb:
- Inka wird, wenn sie nach dem Weg gefragt haben sollte, sicher nicht jede Person, der sie begegnete, nach dem Weg gefragt haben.
Dass Inka überhaupt noch am 10. August nach dem angeblich "schönsten" oder wie auch immer gearteten Weg gefragt haben soll, ist für mich schon mehr als verwunderlich. Immerhin war Inka bereits seit 1. April 2000 an der MHH als Doktorandin beschäftigt und fuhr bereits seit 3 Monaten(!) von der Bronsartstrasse durch die Eilenriede per Fahrrad zur MHH. Für mich ist diese ganze Geschichte einfach ganz dünnes Eis, denn innerhalb von 3 Monaten hat man die besten Wege längst herausgefunden und sich mit Sicherheit auch genug mit anderen Kollegen, Mitarbeitern darüber ausgetauscht, respektive Kartenmaterial dazu gewälzt.
Auch die Wohnung, in die erst nach der Hochzeit der Ehemann mit einzog hatte Inka zuvor selbstständig für sich gesucht und angemietet.
Sie war mit Sicherheit kein dummes, orientierungsloses Blondchen, dass noch nach 3 Monaten Probleme mit der Fahrtroute durch die Eilenriede hatte.
Diese ganze Story ist für mich einfach total unglaubwürdig, so wie es dargestellt wurde.


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otternase
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09.03.2020 um 11:43
@Rotmilan
das unterstellt ihr doch auch niemand.
Aber dafür, dass sie den Weg durch die Eilenriede nicht gut kannte, dafür gibt es doch noch eine andere Zeugin, wenn ich richtig erinnere eine Kollegin oder Freundin, die sie wenige Tage zuvor nach dem besten Weg durch die Eilenriede gefragt hatte.
Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben, zuerst einmal natürlich, dass sie die Wohnung erst nach der Hochzeit bezog und dann ja lange krankgeschrieben war. Weiss jemand, wo sie zuvor wohnte? Vielleicht musste sie von dort aus nicht durch die Eilenriede.
Sie kann zuvor auch auf dem Weg zur Arbeit den Bus oder die Bahn genommen haben. Oder vielleicht hat sie zuvor auch nur einfach die Eilenriede mit dem Rad umfahren, weil es dort ja auch einige nicht so gute Ecken gibt und sie Angst hatte, alleine dort durchzufahren, aber dann von ihren Kollegen gehört hat, dass im morgendlichen Berufsverkehr das kein erhöhtes Risiko ist.


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otternase
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09.03.2020 um 11:58
Rotmilan
schrieb:
Ich finde es schon erstaunlich, dass eine Ehefrau nur wenige Wochen nach der Hochzeit bereits vom Umfeld als angeschlagen und gestresst beschrieben wurde.
Rotmilan
schrieb:
Auch die Wohnung, in die erst nach der Hochzeit der Ehemann mit einzog
ich sehe da eine mögliche Verbindung zwischen diesen beiden Aspekten: die Ansichten über die Gestaltung des Zusammenlebens mögen sehr unterschiedlich gewesen sein und sehr schnell zu Konflikten, auch gerade zu Enttäuschungen geführt haben

Aus dem Zusammenziehen erst nach der Hochzeit und dem religiösen Hintergrund würde ich zudem auch noch die Vermutung ableiten, dass sie vielleicht auch dem Grundsatz "Kein Sex vor der Ehe" anhingen und schnell nach der Hochzeit sich dann herausstellte, dass die sexuellen Erwartungen und Vorlieben inkompatibel waren


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09.03.2020 um 12:07
otternase
schrieb:
Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben, zuerst einmal natürlich, dass sie die Wohnung erst nach der Hochzeit bezog und dann ja lange krankgeschrieben war. Weiss jemand, wo sie zuvor wohnte?
Soweit ich das aus den Pressemeldungen entnommen habe, hat Inka die Wohnung an der Bronsartstraße in Hannover- List bereits zum 1. April bezogen und sich diese Wohnung für ihren Arbeitsbeginn an der MHH auch selbst gesucht und alleine gemietet.
Sie wohnte m.E. nirgends woanders in Hannover, zumindest hatte sie keine andere Wohnung zuvor dort gemietet. Sie zog aus Oldenburg dorthin.
Man kann evtl. spekulieren, dass sie zuvor bei Mitgliedern der Baptistengemeinde übernachtet haben mag, wenn ein Wohnungsbesichtigungstermin anstand.
Diese Gemeinden sind ja untereinander sehr verbunden und helfen sich gegenseitig.
otternase
schrieb:
Sie kann zuvor auch auf dem Weg zur Arbeit den Bus oder die Bahn genommen haben.
Laut der Presse fuhr sie ja täglich mit dem Fahrrad und eben nicht mit dem ÖPNV. Ist auch nachvollziehbar, April ist Früjahrsbeginn, es sind meist warme, sommerliche Monate April- August, also warum mit dem ÖPNV fahren, wenn man in 30 Minuten per Fahrrad an der MHH sein kann.
Klar, hat jede Stadt nicht so angenehme Ecken, aber auch das hat man nach gut 3 Monaten herausgefunden, wo man besser nicht lang fährt. Hannover ist auch ganz gut übersichtlich, das ist nicht Hamburg oder Berlin. Mit damals ca. 550.000 EW keine Riesenmetropole.
Dazu kommt dass Inka gebürtig aus Hamburg kam und nach dem Abitur dort zunächst begonnen hatte, Islamwissenschaft zu studieren. Hamburg hat 1,8 Millionen EW und eine sehr viel größere Universität als Hannover. Die Med Hochschule liegt übersichtlich abseits der anderen Fakultäten in Hannover in Kleefeld. Mir kann keiner erzählen, dass eine Frau wie Inka, die in einer Großstadt wie HH aufgewachsen ist, im vergleichsweise kleinen Hannover als Radfahrerin noch nach 3 Monaten Orientierungsprobleme hat. Das Ganze ist für mich alles andere als rund.


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09.03.2020 um 12:21
otternase
schrieb:
ich sehe da eine mögliche Verbindung zwischen diesen beiden Aspekten: die Ansichten über die Gestaltung des Zusammenlebens mögen sehr unterschiedlich gewesen sein und sehr schnell zu Konflikten, auch gerade zu Enttäuschungen geführt habenAus dem Zusammenziehen erst nach der Hochzeit und dem religiösen Hintergrund würde ich zudem auch noch die Vermutung ableiten, dass sie vielleicht auch dem Grundsatz "Kein Sex vor der Ehe" anhingen und schnell nach der Hochzeit sich dann herausstellte, dass die sexuellen Erwartungen und Vorlieben inkompatibel waren
In diese Richtung denke ich auch. Inka hoffet ja laut Aussage einer Freundin, bereits nach der Hochzeitsnacht sehr auf eine Schwangerschaft. Diese hatte sich nicht sofort eingestellt.
Ihre Forschungsarbeiten an der MHH befassten sich mit der Forschung auf dem Gebiet der MS. Dazu war sicher viel Laborarbeit erforderlich, die Inka aus Gesundheitsgründen und wegen des Schutzes des ungeborenen Kindes im Falle einer SS nicht mehr hätte durchführen können. Da gibt es strenge Richtlinien für schwangere Frauen.
Der Abschluss ihrer Dissertation hätte sich somit verzögert, weil sie für den Fort gang der Arbeit die Laborergebnisse benötigt hätte.
Der Ehemann könnte evtl. gegen die schnelle Realisierung ihres Kinderwunsches gewesen sein und darauf gepocht haben, dass mit einer SS gewartet wird, bis beide promoviert sind und in fester Anstellung.
Inka könnte das Gefühl gehabt haben, ihr läuft die Zeit für eine Familiengründung davon, sie war ja bereits Ende 20. Heute kein Alter, aber im Jahre 2000 sah das noch etwas anders aus.
Es kann auch allgemein sein, dass sich das Sexualleben der beiden als nicht so erfreulich dargestellt hat. Inkas Ehemann hatte die ganzen Jahre aufgrund ihrer Religion auf GV vor der Ehe verzichten müssen, evtl. forderte er den Sex jetzt sehr nachdrücklich ein. Und wie Du schreibst, kann es durchaus so gewesen sein, dass die sexuellen Bedürfnisse und Vorleiben der beiden Eheleute nicht kompatibel waren.


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otternase
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09.03.2020 um 12:28
Rotmilan
schrieb:
nach dem Abitur dort zunächst begonnen hatte, Islamwissenschaft zu studieren
das ist eine sehr interessante Information!
Islamwissenschaften dürfte für Baptisten nun nicht gerade das typische Studienfach sein. Ich würde daraus schliessen, dass Inka nicht "schon immer" Baptistin war, nicht zB. schon vom Elternhaus dort eingeführt wurde, sondern sich selbst später, vielleicht in der Zeit in Oldenburg einer Gemeinde angeschlossen hatte. Und Leute, die nicht aus Tradition, sondern aus eigenem Entschluss eine Glaubensrichtung wählen, nehmen das zumeist deutlich ernster und weniger entspannt... Könnte sich also decken mit dem, was ich oben schrieb, dass Inka auch wenn sie in einer moderaten, liberalen Gemeinde war, selbst für sich den Glauben wesentlich strenger nahm.


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09.03.2020 um 14:33
Rotmilan
schrieb:
Immerhin war der Ehegatte die Person, die die Vermisste zuletzt gesehen und gesprochen hat. Und in der Ehe gab es Differenzen. Ich finde es schon erstaunlich, dass eine Ehefrau nur wenige Wochen nach der Hochzeit bereits vom Umfeld als angeschlagen und gestresst beschrieben wurde. In den ersten 6 Wochen einer Ehe hängt der Himmel normalerweise voller Geigen, da wirken frisch Verheiratete noch glücklich und sind voller Pläne für die Zukunft.

Ich wiederhole mich gerne: Es gibt auch keine wirklich belastbaren Hinweise, dass Inka an diesem Vormittag, des 10. August 2000 tatsächlich noch mit dem Fahrrad durch die Eilenriede gefahren ist. Vielmehr kann es sein, dass Inka bereits nicht mehr am Leben war, zu diesem Zeitpunkt.
Hier hast du sehr schön beschrieben, warum es so lange dauert, eine Person in den Mittelpunkt einer Ermittlung zu rücken. Wie gesagt, man ging wohl am Anfang von einem freiwilligen Verschwinden aus. Gleichzeitig wurden auch die Befragungen des Umfelds von Inka Köntges durchgeführt. Erst hier wurden die von dir beschriebenen Informationen bekannt. Das war sicherlich erst nach einer Woche oder mehr.
Und erst auch nach dieser Zeitspanne ohne Lebenszeichen werden die Ermittler in Richtung möglichem Verbrechen umgeschwenkt haben. Somit begannen wohl erst dann auch die Befragungen von möglichen Zeugen, die nicht zum Bekannten- oder Verwandtenkreis von Inka gehörten, sprich Zeugen, die sie auf dem Weg zur Arbeit gesehen haben. Ob diese Fahndung mit der Öffentlichkeitsfahndung, sprich Veröffentlichung in der Presse inklusive Bild, einherging, entzieht sich meiner Kenntnis.

Das Vorgehen der Polizei war also durchaus angemessen und normal. Wäre Inka minderjährig gewesen, wäre die Maschine sicherlich schneller angelaufen, aber bei einer Erwachsenen ohne weitere Anhaltspunkte zu Beginn wohl eher nicht. Man muss ja auch mal den Zeitpunkt des Verschwindens betrachten. Im Hochsommer, zur moderaten Morgenstunde, ab Verlassen des Hauses. Es war also schon sattes Tageslicht und entsprechend Betrieb auf den Straßen oder eben auch im Park. Da ist es nicht normal, dass Personen durch Mr. Unbekannt einfach von ihrem Weg zur Arbeit gepickt werden, ohne dass dies durch unbeteiligte Zeugen beobachtet und vermutlich auch gemeldet worden wäre.


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09.03.2020 um 15:01
Triquetrum
schrieb:
Gleichzeitig wurden auch die Befragungen des Umfelds von Inka Köntges durchgeführt. Erst hier wurden die von dir beschriebenen Informationen bekannt. Das war sicherlich erst nach einer Woche oder mehr.
Das ist durchaus möglich, dass da erst nach einer Woche das Umfeld von Inka befragt wurde.
Triquetrum
schrieb:
Das Vorgehen der Polizei war also durchaus angemessen und normal. Wäre Inka minderjährig gewesen, wäre die Maschine sicherlich schneller angelaufen, aber bei einer Erwachsenen ohne weitere Anhaltspunkte zu Beginn wohl eher nicht. Man muss ja auch mal den Zeitpunkt des Verschwindens betrachten. Im Hochsommer, zur moderaten Morgenstunde, ab Verlassen des Hauses. Es war also schon sattes Tageslicht und entsprechend Betrieb auf den Straßen oder eben auch im Park. Da ist es nicht normal, dass Personen durch Mr. Unbekannt einfach von ihrem Weg zur Arbeit gepickt werden, ohne dass dies durch unbeteiligte Zeugen beobachtet und vermutlich auch gemeldet worden wäre.
So kann man natürlich zugunsten der Polizei hinsichtlich des Vorgehens argumentieren. Ich halte es aber für einen Fehler, da sich die Annahme der Ermittlungsbehörden hier sehr einseitig alleine auf die zeitlichen Angaben des Ehegatten stützt. Man hat seine zeitlichen Angaben, dass IK bei sattem Tageslicht im Hochsommer gegen 8.00 Uhr als bereits der Berufsverkehr im vollen Gang war und die Eilenriede durch jeder Menge Hundespaziergänger, Fahrradfahrer, Medizinstudenten und Angestellte der MMH frequentiert war, verschwunden ist, einfach absolut gesetzt.
Man hat die weiteren Ermittlungsmaßnahmen aufgrund dieser Zeit und Ortsangaben ( Eilenriede) des Ehemannes aufgebaut und das betrachte ich als einen großen Fehler, der im Nachhinein nicht mehr zu korrigieren war.


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09.03.2020 um 20:20
Rotmilan
schrieb:
Ich finde es schon erstaunlich, dass eine Ehefrau nur wenige Wochen nach der Hochzeit bereits vom Umfeld als angeschlagen und gestresst beschrieben wurde. In den ersten 6 Wochen einer Ehe hängt der Himmel normalerweise voller Geigen, da wirken frisch Verheiratete noch glücklich und sind voller Pläne für die Zukunft.
Ist aber ganz typisch, dass der Vorhang unmittelbar danach fällt, erst recht, wenn man sich noch nicht richtig kannte - doch ich schätze, Inka hatte immer noch Hoffnung, da sie ja überall das Gespräch gesucht hatte ?
otternase
schrieb:
ich sehe da eine mögliche Verbindung zwischen diesen beiden Aspekten: die Ansichten über die Gestaltung des Zusammenlebens mögen sehr unterschiedlich gewesen sein und sehr schnell zu Konflikten, auch gerade zu Enttäuschungen geführt haben
Ich stelle mir das so vor, dass sich Inka durch ihre Glaubensgemeinschaft gut geschützt gesehen hatte, ihre persönlich eingerichtete Wohnung, auch durch ihren Bibelspruch an der Küchenwand....

Durch das Zusammenziehen konnte sich dann allerdings schnell das eine oder andere ändern, wenn ihr Partner selbst am Tag der Hochzeit sich nicht zurückhielt, an ihr Umfeld seine etwas ungewöhnliche gesellschaftliche Anforderungen stellte, die für sie bis zur Hochzeit noch mit ihren Ansichten vereinbar waren ? Doch was danach kam ?

Ist schon seltsam, dass ihr Mann dann wieder mit einer gläubigen Partnerin sein neues Glück gefunden hat. Da könnte man meinen, die Beziehungsschwierigkeiten waren gar nicht ihr Glaube, sondern das gerade diese neue gläubige Partnerin es verstand, ihn von seinen Ansichten etwas zu distanzieren ?

Und nochmal, ganz abgesehen von dieser ominösen Handynummer und die hohe Anzahl der Anrufe bei der Polizei - wenn der Anrufer ohnehin nicht die Absicht hatte, sich dort mit den richtigen Daten erkenntlich zu zeigen, nur verdeckte Anzeichen mit verstellter Sprache, er habe Inka - gemacht haben soll......?

Wem sollte diese Info denn nützen ? Ich kenne noch keinen Täter, der bei der Kripo persönlich angerufen hat und zugab, dass er jemanden entführt habe, höchstens bei deren Angehörigen .....

Am Ende sollte dieser Anruf doch auch nur suggerieren, dass Inka sich auf den Weg zur MHH gemacht hatte ?
FraumitHut
schrieb am 24.11.2015:
Rückblick: Inka war gerade sechs Wochen verheiratet, als sie am 10. August 2000 das Mietshaus in der List verließ, um durch die Eilenriede zur Arbeit in die MHH zu radeln. Dort kam sie nie an.
Nur 6 Wochen waren sie zusammen verheiratet....


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marlonc
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09.03.2020 um 21:04
bellady
schrieb:
Durch das Zusammenziehen konnte sich dann allerdings schnell das eine oder andere ändern, wenn ihr Partner selbst am Tag der Hochzeit sich nicht zurückhielt, an ihr Umfeld seine etwas ungewöhnliche gesellschaftliche Anforderungen stellte, die für sie bis zur Hochzeit noch mit ihren Ansichten vereinbar waren ? Doch was danach kam ?
Was genau meinst du damit?


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otternase
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09.03.2020 um 22:48
bellady
schrieb:
Ist schon seltsam, dass ihr Mann dann wieder mit einer gläubigen Partnerin sein neues Glück gefunden hat.
Glaubensansichten und ihre Übersetzung in das tägliche Leben sind ja nicht bei allen Christen uniform. Wie bei Nicht-Christen gibt es auch unterschiedliche Ansichten und Lebensmodelle. Wenn die Partner vor der Ehe nicht zusammengelebt haben, gibt es potentiell noch viel mehr Reibungspunkte.
Dass der Mann mit Inka Beziehungsschwierigkeiten vom Anfang der Ehe an hatte, bedeutet keineswegs, dass er mit einer anderen Christin auch solche Schwierigkeiten haben muss.


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09.03.2020 um 23:32
otternase
schrieb:
Dass der Mann mit Inka Beziehungsschwierigkeiten vom Anfang der Ehe an hatte, bedeutet keineswegs, dass er mit einer anderen Christin auch solche Schwierigkeiten haben muss.
Das ist schon richtig. Es kommt sicher auch darauf an, wie alltagskompatibel der Glaube ausgelebt wird und ob man den nicht gläubigen Partner einfach so lassen kann, wie er ist. Oder ihn gegen seinen Willen versucht zu missionieren. Ich hatte mal einen Bekannten, der eigentlich sehr nett war. Nach 2-3 Treffen, erfuhr ich von ihm, dass er Mitglied einer Freikirche war. Er erzählte für mein Empfinden befremdliche Dinge, so zum Beispiel, man müsse bei unglücklichen Menschen "das Böse" mit ihnen" ausbeten".
Er wurde mir gegenüber immer penetranter und wollte unbedingt, dass ich auch an diesen Gottesdiensten seiner Gemeinde teilnehme. Ich habe den Kontakt dann abgebrochen, da mein "Nein" dazu, einfach nicht akzeptiert wurde.

Nun kann es da im Zusammenleben als Ehepaar noch ganz andere Konflikte geben. Laut den Baptisten ist Sexualität erst in der Ehe erlaubt und darf auch genossen werden. Zur Verhütung habe ich da nichts auf die Schnelle gefunden. Aber evtl. passte auch da die Einstellung von Inka und Ehemann nicht zusammen und auch in anderen Dingen kann es nicht zusammen funktioniert haben. Für Inka könnte eine Scheidung/ Trennung wegen des Glaubens nicht in Betracht gekommen sein, für ihren Ehemann evtl. aber schon. Die Enttäuschung mag beiderseitig gewesen sein. Dazu kam, dass sie noch nie zuvor zusammen gelebt haben.


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10.03.2020 um 00:34
marlonc
schrieb:
Was genau meinst du damit?
Ich meine jetzt auch beim Zusammenziehen, dass er da und dort auf bestimmte Dinge bestanden hat, was er vorher auch hatte, also keine Kompromissbereitschaft zeigte, was dann mit der Zeit eben immer mehr in Streitereien gipfelte.
otternase
schrieb:
Wie bei Nicht-Christen gibt es auch unterschiedliche Ansichten und Lebensmodelle. Wenn die Partner vor der Ehe nicht zusammengelebt haben, gibt es potentiell noch viel mehr Reibungspunkte.
Das meinte ich ja, dass er als Nicht - Christ es sogar gut angenommen hat, solange man ihn nicht zu stark damit einbindet.

Es prahlten da einfach 2 Charaktere aufeinander, zwei Perfektionisten, Inka, die zudem auch gut alleine sein konnte, während er mehr der anhängliche zu sein schien, dass er wieder damit versuchte zu kompensieren, im beruflichen Bereich zu konkurrieren ?

Die neue Partnerin brachte 2 Kinder mit in die Ehe, war vllt. Hausfrau und Mutter, zu denen sich noch 2 weitere Kinder gesellten ......zumindest war dann der berufliche Ehrgeiz ganz anders gelagert, eine ganz andere Lebensbasis geschaffen als mit Inka, ohne jegliche Konkurrenz ?

Ich glaube einfach mehr an eine Tat im Affekt, die dann vertuscht werden musste ....?


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otternase
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Howard3000
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

26.03.2020 um 17:06
Hallo,

ja, also das mit der Lohnsteuerkarte scheint nicht korrekt zu sein. ich weiß nun wirklich nicht mehr wo ich das gelesen hatte. Aber egal nun zum Fall.

Einige denken ja das sie untergetaucht ist und dies mit ihrem Glauben und Problemen in ihrer jungen Ehe zusammenhängen könnte. Nun ja also, das könnte man zwar denken, aber jetzt halte ich dieses Szenario doch für sehr unwahrscheinlich.Den Quatsch mit den kloster wollen wir mal alle ganz schnell vergessen. denkbar wäre es aber das sie in eine WG untertaucht ist. Das es durchaus möglich ist dort unterzutauchen beweißt z.B. ein ehemaliger Nachbar von mir. der wohnte jahrelang in einer WG. Die WG war auf einen anderen Namen gemeldet und es lebten insgesamt 3 Personen dort. Jahrelang lebte der dort, bis eines Tages die Polizei den festgenommen hatte, ich weiß aber nicht warum. Nur das dazu das man sehr wohl untertauchen kann.

Stellt sich aber die Frage, wer würde einen Menschen fast 20 Jahre verstecken, oder kostenlos in einer WG mitwohnen lassen. Schließlich kostet das ja alles Geld und nicht zu letzt irgendwann muss Jeder mal zum Arzt. ohne Ausweis oder Versicherungskarte etc. würde das irgendwann schnell auffliegen.

Ich denke auch das Inka einen Verbrechen zum Opfer gefallen ist und es sich doch nicht um eine Beziehungstat handelt.Möglich wäre das etwas an diesen Lieferwagen dran ist, der von einer Radfahrerin gesehen worden ist. ist auch bei XY beschrieben worden. Das sie dort auf den Weg zur Arbeit abgefangen worden ist, stelle ich mir durchaus denkbar vor.

Dieser mysteriöse Anrufer könnte wirklich der Täter sein.Es hat doch schon mal so einen Fall gegeben wo unter Zwang sich das Opfer bei ihrem Angehörigen telefonisch melden musste.

Es gibt solche Menschen die sich daran ergötzen, wenn andere Menschen leiden und auch die Angehörigen.

Wenn es keine Beziehungstat war, dann denke ich das es sich ggf. so zugetragen hat. möglich wäre aber auch das von mir beschriebene Szenario mit den verständnisvollen väterlichen freund. Diesem Freund hätte sie in der Eilenriede kennenlernen können.

So das sie gezielt zu der Gartenlaube fuhr, oder aber das sogar beide zusammen dorthin gefahren sind. Die Anrufe könnten dann der Ablenkung dienen.


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