Pharus schrieb:Ich würde so eine Ironie weglassen. Die Anspielung, JS könne wieder zum Messer greifen, finde ich nicht humorvoll.
Ich denke, dass JS seine Tat schon bereut, auch wenn er das nicht zeigen kann, weil er nicht über seinen eigenen Schatten springen kann.
Ich bin der Überzeugung, daß Söring jederzeit wieder zum Mörder werden kann, wenn er die Selbstkontrolle verliert, auch wenn das, so kopfgesteuert, wie er ist, unwahrscheinlich sein mag.
Meiner Ansicht nach ist er ein Paradebeispiel eines Psychopathen.
Empathie und Mitgefühl sind diesen Menschen fremd. Wer ihnen dienlich ist, ist ihr Freund, wer Kritik übt, ihr Feind. Solche Zeitgenossen werden sich nie in einen Dienst für die Gesellschaft stellen. Sie selbst sind der Mittelpunkt ihrer Welt, alles muß sich um sie drehen. Ebenso wie Narzißten ernähren sie sich davon, daß ihre Mitmenschen ihre angebliche Grandiosität bewundern.
Wie kann Söring seine Tat bereuen und gleichzeitig permanent offensiv gegen E.H. feuern?
Wie erklärst Du Dir, warum er den Kontakt zu Sheena H. sucht und ankündigt "Das Blatt wendet sich"? Gleichzeitig vermeidet er es, konkret zu werden.
Söring versucht, seine Widersacher zu zerstören. Sein größter Feind ist A.H. Und es zerfrißt ihn förmlich, sich nicht an ihn rächen zu können.
Gleichzeitig ist er ein Hosenscheißer ersten Grades. Als er gegen A H geklagt hat, hatte er nicht einmal genug Eier in der Hose, vor Ort zu erscheinen.
Angesichts einer solchen Schießbudenfigur fällt es mir schwer, mir die Ironie zu verkneifen.