@Pharus Du schreibst, etwas in Soerings Leben bewegen zu wollen?
Nach meinem Dafürhalten ist es dafür schon ein wenig zu spät. Ein Bericht über seinen Gesamtverlauf könnte meines Erachtens die Überschrift tragen:“Ein Leben nicht gelebt!“
Ich glaube, JS bewegt sich verzweifelt in die falsche Richtung. Sympathisch wäre mir ein Verhalten, in welchem er wahrhaftig erklären würde, welches die tatsächlichen Ursachen für jedwedes Fehlverhalten gewesen wären.
„JS“ fragte mich 1986, ob ich jemals im Leben schon einmal richtig geliebt hätte oder verliebt gewesen sei.
Ich konnte ihm das sogar bestätigen, aber ich erklärte ihm dazu, das mein (familiäres) Leben aus mehr wie der Liebe zu einer Frau bestünde; aber auch aus Letzterem bestünde nicht das komplette Leben; denn jedwede Lebensplanung beinhaltet immer viele Stufen, die Teilziele im Leben bedeuten.
Bei klarem Verstand, da ist einem Menschen die eigene Familie, Vater, Mutter, Geschwister, Oma und Opa usw.
am wichtigsten.
Alles Andere entspricht eher einem maßlosem Entgrenztsein. Wenn ich das als Grundverständnis nähme, dann spricht JS für unglaublich viel an Entgrenztsein.
Gefolgt seiner eigenen Argumentation, kann man doch nicht einfach mal einen Doppelmord auf sich nehmen, den man selbst niemals begangen haben will.
Hat er nicht einmal daran gedacht, was das für seine Familie bedeuten könnte?
Allein dieses Faktum erscheint mir ein Indiz für einen wahnsinnig großen Egoismus zu sein!
Dann wundert es mich auch nicht, das der Bruder und auch Vater eines Tages die Nase gehörig voll hatten, als wahrscheinlich JS noch immer keine Bescheidenheit pflegte. Der Mutter ihr Alkoholismus könnte schließlich auch darin verstärkt begründet sein, wie JS sich in der Vergangenheit entwickelte.
JS versucht sich, so meine Wahrnehmung, überall als überlegen darzustellen. Mir kommt es aber so vor, als wenn er sich überall überschätzt.
Darum hat er wohl auch noch keinen Beruf erlernen wollen; er stellt sich sicherlich vor, auch inskünftig v.a. von Spenden leben zu können.
Es fehlt an einem vernünftigem Leitgedanken. Ob er wohl Wünsche hat, wie sein Leben in 20 Jahren ausschaut?
Optisch ist er seit der Abschiebung nach Deutschland immens gealtert. Meiner Beobachtung nach, schwächest er auch in seinem Argumentationsbereich; es wird zunehmen sehr dünnes Eis, wie er sich so aus Allem herauszureden versucht.
Für ihn wäre therapeutische Hilfe sehr sinnvoll, vermeine ich hierzu noch anzuempfehlen; aber möglicherweise ist er dafür überhaupt nicht erreichbar!