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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

1.414 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sex, Frau, Schwangerschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 20:24
@Streuselchen

Ja, aber inwiefern ändert sich das denn nun, wenn der Vater ein Mitspracherecht hat? Denn das war die Frage, die @Eya dir gestellt hat und auf die du mit diesen Punkten geantwortet hast.

Was ist denn das Beste für das Kind, wenn die Mutter unter Umständen am finanziellen Limit leben würde? Wenn die Möglichkeit bestehen würde, dass es psychische Schäden davon trägt? Was ist unter diesen Umständen das Beste in einer Schwangerschaft?


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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 20:25
Zitat von EyaEya schrieb:außer man ist unfruchtbar.
Wenns danach geht, dürfte es sowohl einen meiner Cousins als auch meine Cousine nicht geben :D würd ich mich also auch nicht unbedingt drauf verlassen. Und nein, sie sind jeweils keine Kuckuckskinder :D


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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 20:27
Zitat von BeckyBecky schrieb:Wenns danach geht, dürfte es sowohl einen meiner Cousins als auch meine Cousine nicht geben :D würd ich mich also auch nicht unbedingt drauf verlassen. Und nein, sie sind jeweils keine Kuckuckskinder :D
Zwar OT aber so einen Fall kenne ich auch. Künstliche hat nicht geklappt und als unfruchtbar tituliert und n Jahr später schwanger, nochmal später das zweite Kind :D btw meinen Bruder und mich dürfte es demnach auch nicht geben.


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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 20:30
Zitat von ahriahri schrieb:Ja, aber inwiefern ändert sich das denn nun, wenn der Vater ein Mitspracherecht hat? Denn das war die Frage, die @Eya dir gestellt hat und auf die du mit diesen Punkten geantwortet hast. Was ist denn das Beste für das Kind, wenn die Mutter unter Unständen am finanziellen Limit leben würde? Wenn die Möglichkeit bestehen würde, dass es psychische Schäden davon trägt? Was ist unter diesen Umständen das Beste in einer Schwangerschaft?
Es geht einzig und allein darum, dass der Vater auch angehört wird- das schrieb ich aber schon und antwortete Eya auch bereits darauf. Weiss nich warum ich das nun nochmal soll?
Ich weder pro Abtreibung noch kontra Abtreibung - soll jeder halten wie er will.
Das beste für ein Kind sind klare Verhältnisse... dazu gehört, ein stabiles Umfeld.
Wenn man aber vorher schon weiss, dass alles chaotisch werden wird, dann ist es egoistisch nur den eigenen Willen durchzudrücken.


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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 20:35
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Es geht einzig und allein darum, dass der Vater auch angehört wird-
Die Bezeichnung Vater ist schon falsch wie die Bezeichnung Mutter schon falsch ist bei einer Schwangeren.


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03.05.2018 um 20:41
@Streuselchen

Das hab ich schon verstanden. Das sehe ich auch so. Nur warst du der Part, der damit angefangen hat, dass dies nicht das Beste für das Kind ist und jenes nicht das Beste für das Kind ist. Tja. Wann hat man schonmal die besten Umstände? Ich glaube, die sind in den meisten Familien nicht gegeben. Ob wissentlich oder unwissentlich.

Auch du warst es, die die Frage in den Raum geworfen hat, wie das Kind ein Leben unter diesen Umständen genießen soll. Du hast die Frage in den Raum geworfen, wie unter diesen Umständen ein schönes Leben gegeben werden soll.
Und du hast die Frage in den Raum gestellt, ob man ein Kind lieber unter ärmlichen Verhältnissen aufwachsen lassen sollte, wenn man es stattdessen doch auch abtreiben könnte. Du hast es zwar als Frage formuliert, aber ganz ehrlich, die Aussage dahinter liest sich da ganz klar heraus. Und das finde ich ziemlich heftig. Es hat nämlich rein gar nichts mit Egoismus zu tun, wenn man dem Kind trotzdem die Chance auf ein Leben schenkt. Denn du hast keine Ahnung davon, ob es dieses als schön oder lebenswert oder genießbar erachten wird, oder nicht. Du nimmst dem entstehenden Leben diese Wahl.

Ich finde es wirklich in höchstem Maße unverschämt und anmaßend, sich einzubilden, man könne entscheiden oder gar vorhersehen, ob ein Leben lebenswert, schön oder genießbar ist oder nicht. Findest du denn wirklich, dass es besser ist, nie die Chance auf das Leben zu erhalten, als die Möglichkeit, dass es eine psychische Belastung darstellen könnte, wenn ein Kind ohne Vater aufwächst? Dass es besser ist, nie die Chance auf das Leben zu erhalten, weil man finanziell schlecht gestellt ist? Das würde mich wirklich sehr erschrecken. Es gibt so viele Dinge, die das Leben lebenswert machen und jeder findet seine eigenen. Wieso entscheidet man vorab für ein Kind, dass sein Leben nicht schön sein könnte? Dass es das Leben nicht genießen könnte? Weißt du, woran mich das erinnert? An die Diskussion darüber, ob man Kinder, die eine Behinderung haben, abtreiben soll, wenn man davon weiß. Da kommen die Leute auch immer mit ihrem "Na, das Kind könnte doch niemals ein schönes Leben haben" Kack an. Weißt du, was das ist? Bullshit! Nur weil ein Leben nach unseren Maßstäben vielleicht nicht allzu toll wäre, heißt das nicht, dass wir für alle anderen auch entscheiden können.

Dazu kommt ja noch die Tatsache, dass ein Kind nicht ewig abhängig von seinen Eltern sein wird und sich irgendwann selbst ein eigenes Leben aufbauen kann. Ein Leben, in dem es eigenes Geld verdient und finanziell eben nicht mehr am Limit leben muss. Ein Leben, in dem es einen Partner kennenlernt, sich verliebt, in dem es Glück erfährt. Ich könnte noch tausend Dinge aufzählen. Und ich versteh wirklich nicht, wieso du die Möglichkeit, dass das Kind beispielsweise psychische Probleme davontragen könnte, weniger attraktiv findest, als die Möglichkeit dem Kind das Leben zu schenken und es einfach selbst feststellen zu lassen, ob es dieses auch genießen kann. Zumal du überhaupt nicht sagen kannst, ob denn überhaupt irgendwelche Schäden davon zurückbleiben.

Und selbst wenn ein Kind es dann vielleicht nicht unbedingt einfach hat. Mein Vater war bei Weitem kein guter Vater, als ich klein war. Im Gegenteil. Ich habe viele psychische Probleme davongetragen. Ich hab mich aber auch damit auseinandergesetzt und das alles aufgearbeitet. Weil es meine Entscheidung ist, was ich aus meinem Leben mache und weil ich nicht unumstößlich an das gebunden bin, was man mir als Kind mitgegeben hat. Und jetzt? Kann ich sagen, dass ich im Großen und Ganzen ein glückliches Leben führen kann. Mit ganz normalen Aufs und Abs. Meine Mutter hatte nie viel Geld. Wie oft mussten wir den halben Monat Nudeln mit Ketchup essen, weil nicht mehr da war? Wie oft konnten mein Bruder oder ich nicht mit auf Klassenausflüge? Wie oft musste ich auf Dinge verzichten? Und? Hat es mir geschadet? In keinster Weise. Ich bin nun erwachsen, verdiene mein eigenes Geld und habe keine finanziellen Sorgen mehr. (Klar, die ein oder anderen schon mal, aber das ist ja normal :D) Weil ich mein Leben selbstbestimmt leben kann.

Meine Mutter wusste all das nicht, als sie mit mir schwanger war. Aber selbst, wenn sie es gewusst hätte, hätte sie mich lieber abtreiben sollen? Meine ganze Kindheit und auch meine Jugend größtenteils waren das reinste Chaos. Und nun? Ich kann trotzdem ein glückliches Leben leben, weil man mir die Chance dazu gegeben hat.


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03.05.2018 um 20:47
@ahri
Meine Güte, das hast du so rührend geschrieben dass es mich tatsächlich sehr tief berührt.


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03.05.2018 um 20:49
@ahri

Danke für den Post. Da steckt so viel Wahrheit drin.
Zitat von ahriahri schrieb:An die Diskussion darüber, ob man Kinder, die eine Behinderung haben, abtreiben soll, wenn man davon weiß. Da kommen die Leute auch immer mit ihrem "Na, das Kind könnte doch niemals ein schönes Leben haben" Kack an. Weißt du, was das ist? Bullshit! Nur weil ein Leben nach unseren Maßstäben vielleicht nicht allzu toll wäre, heißt das nicht, dass wir für alle anderen auch entscheiden können.
Insbesondere dem Teil kann ich als Mutter eines behinderten Kindes nur zustimmen <3


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03.05.2018 um 20:50
@Eya
@Becky

Danke :)


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03.05.2018 um 20:52
@ahri

Ich denke du hast ne Menge falsch verstanden und falsch gelesen- oder nur ab einem bestimmten Punkt. Der Diskussion ging ein gewisses Beispielszenario voraus, welches in deinem Text keine Erwähnung findet
Daher nimms mir nicht übel, dass ich auf Vorwürfe dieser Art nicht mehr Antworten werde.
Ich erhielt entsprechende Resonanz per PN, was mir zeigte, dass ich doch von einigen richtig verstanden wurde.

Bin fertig hier


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03.05.2018 um 20:57
@Streuselchen

Ach komm, ganz ehrlich.. dieses „mir haben Leute zugestimmt, die mich verstanden haben“ Gedöhns ist doch echt affig. Wieso muss man sich denn jetzt damit brüsten?
Zumal ich dich ja konkret gefragt habe, wie du das meinst. Wenn ich dich falsch verstanden habe, entschuldige ich mich natürlich ganz ernst gemeint bei dir. Aber dann erklär mir doch bitte, wie all die Aussagen dann gemeint waren. Kann sie dir auch gerne nochmal ausführlicher stellen, wenn nicht ganz klar war, was ich meinte oder ich mich zu schwammig ausgedrückt habe. Denn für mich ließ es keinen anderen Rückschluss als, „wenn man weiß, dass das Kind unter Umständen X und Y lebt, ist es egoistisch es zu behalten, ergo wäre es besser für das Kind es abzutreiben.“


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03.05.2018 um 20:57
@Becky
@ahri
Bzgl. behinderter Kinder muss ich leider mal wieder an den „Sowas muss es doch heutzutage nicht mehr geben.“-Dünnpfiffspruch denken.


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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 21:01
@ahri
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:.. wurde der Frau wenigstens in einem Beratungsgespräch klargemacht, dass das Kind vom Vater nicht gewünscht ist.
Manch einer Frau ist es noch wichtig in welchen Verhältnissen ihr Kind aufwächst und ohne Vater geht für viele Frauen zB schonmal garnicht.

Aber Männer trauen sich doch garnicht offen anzusprechen, dass sie kein Kind mit der oder der Frau wollen weils dann immer gleich heisst "dieses Schwein!!" "Was waagt er sich kein Kind mit der haben zu wollen"
Wenn man Männern aber das Recht einräumt einfach mal ehrlich ansprechen zu dürfen, dass eine Schwangerschaft eben garnicht gewünscht ist, dann würde es auch vermehrt zu diesen Aussagen kommen.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Und ich finde es traurig, dass man als Frau nicht in der Lage ist, den Mann ebenfalls mal zu befragen was er so möchte.
Schließlich ist es auch sein Kind bis zum Ende.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Es geht hier einzig und allein um ein MITspracherecht FÜR den Mann. MITsprache.
Das es bei unterschiedlichen Meinungen immer einen geben wird, der das letzte Wort hat, ist jedem klar.
Aber aktuell ist es so, dass der Mann KEIN MITspracherecht hat. Das ist die Lösung die von mir gefordert wurde. Einfach mal mitsprechen dürfen und aus der Männersicht beschreiben können wo die Vor- und Nachteile liegen. Was die bedenken sind.. usw.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Finanzielle Entlastung für den Vater... sollte er Arbeitsunfähig sein- finanzielle Entlastung für den Steuerzahler, der den Unterhaltsvorschuss ja ünernehnen muss, sobald der Vater nicht zahlungsfähig ist.

Psychische Gesundheut des Kindes, denn ohne Vater aufwachsen müssen ist wahrlich nicht leicht. Eine Mutter kann definitiv nicht den Vater ersetzen.
Trennungen, Todesfälle usw kann man nicht vorher sehen und auch nicht verhindern- weiss man aber vorher das es zu keiner weiteren festen Beziehung führt, könnte man dies als Kontrapunkt dazu zählen...

Appelierend an den Verstand beider Elternteile sollte folgende Kernbotschaft in den Hirnstamm gehämmert werden :

Das beste für das Kind !!

Ist WISSENDLICH ohne Vater das beste fürs Kind?
Wohl kaum!
Ist ne finanziell am Limit lebende Mutter das beste fürs Kind?
Wohl kaum!
Ist das Wissen, dass man eigentlich nicht gewollt war das beste fürs Kind?
Hmm.. manch einer mags verkraften aber allgemein : wohl kaum!


Natürlich kann die Mutter dann immernoch allein entscheiden - aber die ersten Bausteine für ne normale Familie sind schonmal WISSENDLICH nicht gegeben. Und das ist, in meinen Augen, egoistisch



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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 21:04
@passepartout

Der Satz ist ja auch gleich doppelt dämlich. Er setzt nämlich voraus, dass jede Art von Behinderung im Vorfeld erkennbar wäre. Dem ist aber nicht so, insbesondere geistige Behinderungen entstehen ja nicht unbedingt aus Gendefekten (und selbst wenn: sie müssten erstmal gefunden werden) oder ähnlichem, sondern sind Resultat von Komplikationen unter der Geburt. Sauerstoffmangel und co spielen da eine große Rolle.

Bei solchen Leuten, die der Meinung sind, hoffe ich einfach mal, dass sie nie auch nur daran denken, sich fortzupflanzen. Ich will gar nicht dran denken, was deren Kinder sonst durchmachen müssen, wenn sich im Laufe der Zeit eine Behinderung herauskristallisiert.


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03.05.2018 um 21:04
@ahri
Im Endeffekt bauschte sich hier irgendwie alles auf weil die Frau am Ende entscheidet, wenn sich Frau und Mann nicht einig sind. Ob nun für oder gegen das Kind. Sollte sie sich für das Kind entscheiden gegen den Willen des Mannes dann soll der Mann von allen finanziellen Pflichten befreit werden und die Frau soll allein dafür gerade stehen, kann sie das nicht soll sie eben abtreiben. Sollte sie sich dagegen entscheiden und der Mann will das Kind, sei es ja auch ihre Entscheidung und er könnte Schäden davon tragen. Außer Mitspracherecht und Frau finanziell allein damit lassen kamen ansonsten keine konstruktiven Lösungen, weil es vermutlich keine gibt solange nur die Frau die physische Komponente erfüllt.


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Vorbild Polen - Sollte Abtreibung wieder verboten werden?

03.05.2018 um 21:13
@Becky
Ich denke vor so einer Entscheidung zu stehen ist schwer genug, da noch rein reden ist nicht gerade hilfreich. Man sollte die Menschen unter sich entscheiden lassen und die Privatsphäre respektieren, schließlich müssen die diese Bürde ja nicht selbst auf sich nehmen.


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03.05.2018 um 21:13
@Streuselchen

Du, ich hab das schon verstanden. Du möchtest, dass der Mann ein Mitspracherecht hat, bzw. das Recht dazu, auch seine Meinung dazu äußern zu dürfen. Das finde ich super und das finde ich auch unglaublich wichtig. Du sagst auch, dass die Entscheidung am Ende trotzdem nur von einer Person getroffen werden kann, nämlich von der Frau. Soweit auch klar. Auch bist du der Meinung, dass dem Vater die finanzielle Fürsorge nicht aufgebürdet werden sollte, wenn er das Kind nicht möchte. Das ist ein Punkt, über den man streiten kann, aber das ist gerade auch gar nicht der Punkt.

Du schreibst im Anschluss allerdings Folgendes:
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Psychische Gesundheut des Kindes, denn ohne Vater aufwachsen müssen ist wahrlich nicht leicht. Eine Mutter kann definitiv nicht den Vater ersetzen.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:st WISSENDLICH ohne Vater das beste fürs Kind?
Wohl kaum!
Ist ne finanziell am Limit lebende Mutter das beste fürs Kind?
Wohl kaum!
Ist das Wissen, dass man eigentlich nicht gewollt war das beste fürs Kind?
Hmm.. manch einer mags verkraften aber allgemein : wohl kaum!
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:aber die ersten Bausteine für ne normale Familie sind schonmal WISSENDLICH nicht gegeben. Und das ist, in meinen Augen, egoistisch
Und vor allem:
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Ein Kind, welches man sich nicht leisten kann, soll in wiefern ein schönes Leben gegeben werden können?? Lieber in Armut als ein Kind wegmachen zu lassen? Das Kind in ein Leben schuppsen, welches es SO garnicht genießen kann?
Ich find das immernoch egoistisch gedacht
Ja, das alles kann passieren, wenn der Vater das Kind nicht möchte und die Frau es trotzdem austrägt oder wenn es umgekehrt wäre und die Frau es austragen muss, weil der Mann es so möchte. Und natürlich ist das nicht das Beste für das Kind. Natürlich sind die Umstände nicht optimal.
Aber geh doch mal auf meine Fragen ein. Also ich meine so richtig. Und nimm mir das nicht böse, aber mich interessiert das halt wirklich.

Also; angenommen diese Umstände sind so. So, wie sie in dem Beispiel von euch waren. Was ist dann das Beste für das Kind unter diesen Umständen? Also unter der Prämisse, dass die Frau schwanger ist, der Vater das Kind nicht will und er auch keinen Unterhalt zahlen müsste. Oder umgekehrt, die Frau will das Kind nicht, muss es aber bekommen, weil der Vater möchte. Das Kind könnte in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen. Richtig? Das Kind könnte es schwer haben, weil es ohne Vater aufwächst. Richtig? Das Kind könnte psychische Belastungen davon tragen. Richtig?

Aber was macht man, wenn diese Umstände gegeben sind, wenn es das Beste für das Kind sein soll? Abtreiben? Weil alles andere egoistisch wäre? So habe ich dich zumindest verstanden. Und auf diese Annahme bezog sich auch mein Beitrag.

Wie gesagt, wenn ich es falsch verstanden habe, tut es mir wirklich leid, aber dann klär mich bitte auf. Nicht, weil ich dich damit pisacken oder abfucken will. Sondern weil mich deine Meinung hier ehrlich interessiert und ich offenbar auf dem Schlauch stehe, wenn du es anders meinst.

@Eya
Zitat von EyaEya schrieb:Sollte sie sich für das Kind entscheiden gegen den Willen des Mannes dann soll der Mann von allen finanziellen Pflichten befreit werden und die Frau soll allein dafür gerade stehen, kann sie das nicht soll sie eben abtreiben.
So habe ich es zumindest auch verstanden. Deswegen auch mein langer Beitrag. Allerdings ist es offenbar nicht so gemeint gewesen und ich würde gerne wissen, wie es dann gemeint war.
Aber danke.


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03.05.2018 um 21:13
Ich glaube, den finanziellen Aspekt könnt ihr alle aus euren Argumentationen komplett streichen und in die Tonne kloppen. Woran ist das überhaupt gemessen? An deutschen Standards? An welchen denn, wenn man sich die Lage hier mal so anschaut. Und gehen wir nur in das südliche - oder südöstliche Europa rüber, wachsen dort sicherlich viele Kinder in ärmlichen Verhältnissen auf. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie aufgrund dessen keine Nestwärme erhalten, weniger geliebt werden oder man ihnen nicht die wichtigen und wesentlichen Dinge des Lebens zu vermitteln weiß und sie daher eigentlich abgetrieben gehört hätten.

Jedenfalls kann das kein Argument für eine Abtreibung sein.


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03.05.2018 um 21:19
@ahri
Beitrag von Eya (Seite 61)

Für mich ist das eindeutig, aber man darf gespannt sein.


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03.05.2018 um 21:22
@Eya

Genau diese Aussagen sind es auch, die mich interessieren. Aber ich möchte @Streuselchen auch nichts Böses unterstellen, deswegen würde ich auch gerne hören, wie sie es denn tatsächlich gemeint hat, wenn nicht so.
Ist ja dann auch kein Problem das eben zu erklären, hoffe ich.


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