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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

05.07.2016 um 23:43
Sie hat vorher keinen "Porno gedreht":

2008 ist das Jahr, in dem Gina-Lisa Lohfink tatsächlich berühmt wird. Yüksel D., ursprünglich aus der Modebranche, hat sich zu ihrem Helfer aufgeschwungen, fährt sie zu ihren Terminen, kommt ihr näher. Eines Abends haben sie Sex, und D. dreht ein Video. Als sich Lohfink bald darauf bei "Germany's next Topmodel" einen Namen macht, verscherbelt D. das Video an verschiedene Medien. D. beharrt bis heute darauf, dass Gina-Lisa dafür gewesen sei, das Video zu Geld zu machen. Sie sagt: "Ich habe nicht gewusst, dass er das Ding verkaufen will – aber ich wusste auch nicht, was man dagegen machen kann."

http://www.stern.de/lifestyle/leute/gina-lisa-lohfink--portraet-einer-kaempferin-6904096.html

Noch während der Show taucht ein Amateurporno von ihr und ihrem damaligen Freund Yüksel D. im Internet auf. Lohfink sagt, sie habe nichts von der Verbreitung gewusst. Im Video wird deutlich, dass sie davon ausgeht, dass die Aufnahmen privat bleiben. Yüksel D. ist an diesem Montagmorgen im Amtsgericht – als Zuschauer. Er lässt sich filmen und posiert.t

http://www.fr-online.de/politik/gina-lisa-lohfink-das-nein-einer-frau-muss-reichen,1472596,34427268.html

Wir müssen noch weiter zurück, bis zum Jahr 2008, in dem ebenfalls ein Video entstand, das Lohfink bei sexuellen Handlungen zeigt und dessen Verbreitung den Grundstein legte zum Konstrukt "Schlampe", auf das sich Medien wie Publikum bis heute berufen, wenn sie die Person Gina-Lisa Lohfink bewerten.
Gina-Lisa Lohfink
Der Fall Gina-Lisa Lohfink
Chronik einer angekündigten Schändung
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Das etwas mehr als 23 Minuten lange Video wurde von einem gewissen Yüksel D. aufgenommen, ein Modeunternehmer, der verschiedene Ausflüge ins Entertainment unternahm, dabei jedoch keinen nennenswerten Erfolg hatte. Yüksel D. fuhr sie zu Auftritten und Castings, stellte sich als ihr Manager vor, gerne erzählt er, dass er es war, der die damals 21-Jährige zum Casting von "Germany’s next Topmodel" angemeldet habe - jener TV-Show, durch die Lohfink schlagartig bekannt wurde.
Gina-Lisa Lohfink: ein ganz normales Mädchen

Als halb Deutschland ihren Markenspruch "Zack, die Bohne!" zitierte, verkaufte Yüksel D. das Video für kolportierte mehrere Tausend Euro, mindestens ein großes Medium zeigte Ausschnitte auf seiner Homepage., "Gina-Lisa Schmutzfink" titelte ein Magazin. Eine Zeitung fragte in Fettschrift: "Wie konntest du das nur tun?" Das Video verbreitete sich in Windeseile im Internet. Yüksel D. beharrt bis heute darauf, dass Lohfink in seinen Plan, das Video zu verkaufen, eingeweiht gewesen sei. Gina-Lisa Lohfink selbst sagt: "Ich wusste nichts davon, ich dachte, das ist ein Privatporno und nur für uns zwei gedacht."

Als damals die Presse über sie herfiel und jeder mit dem Finger auf sie zeigte, "da ist meine Welt zusammengebrochen", sagt sie. "Abseits von den Reality-Shows war ich ein normales Mädchen, das kocht und putzt und vom Traumprinzen träumt. So bloßgestellt zu werden und dann glaubt mir auch noch keiner - ich war danach nie mehr die Selbe."
Ich habe im Rahmen meiner Recherchen zum Fall Gin-Lisa Lohfink - und mit ihrem Einverständnis - auch das besagte Video angesehen. Ich empfehle niemandem, es mir gleichzutun. Jeder unnötige Klick zementiert den Vertrauensbruch, den Yüksel D. meiner Überzeugung nach an Lohfink begangen hat. Nur so viel: An der Aufnahme ist nichts Problematisches. Man sieht zwei Menschen beim Sex. Fertig.

Ich möchte an dieser Stelle gerne aus der Unterhaltung zitieren, die in diesem Video ab Minute 6:25 zu hören ist.

Er (an der Kamera hantierend): "Weißt du, was wir machen, nachher? Wir gucken uns die ganze Sache zusammen an, okay?"

Sie: (sieht sich auf dem Bett liegend Bilder auf dem Display einer Digitalkamera an)

Er: "Aber, ey, Gina, erzähl das ja niemandem, ja? Wenn du das der (er nennt einen weiblichen Vornamen) erzählst oder der (unverständlich), krieg ich voll den Ärger."

Sie: "Mensch, wenn du das noch einmal sagst …"

Er: "Okay."

Sie: "Ich hasse das, wenn du das immer sagst ..."

Er: "Ich hab halt Angst, Schatzi."

Frage: Wenn Sie mit einer Ihnen vertrauten Person Sex haben, er das Ganze auf Video aufnehmen will und währenddessen sagt: "Erzähl aber niemandem davon" - glauben Sie dann, dass er vorhat, das Video zu Geld zu machen? Diese Sequenz aus dem Video genügt mir als Indiz dafür, dass Lohfink die Wahrheit sagte, als sie beteuerte: "Ich wollte das nicht." Für mich klingt es plausibel, dass Lohfink darauf vertraute, dass dieses Video privat bleibt, wie auch die Fotos, die beide während des Akts voneinander machten. Warum hat sich keiner der Medienvertreter, die damals berichteten, das Video genauer angesehen? Und warum hat Lohfink selbst nicht mehr unternommen, um die Verbreitung des Clips zu stoppen? "Ich hab das versucht", sagt sie, "Aber ich kannte mich nicht besonders gut aus. Ich hab heulend bei einer Redaktion angerufen und gefragt, warum sie mir das antun. Ich bekam die Antwort, man hätte ihnen das angeboten, und nun müssten sie das eben veröffentlichen." Sie habe irgendwann aufgegeben. "Ich hab mir nur eines geschworen: Sowas passiert mir nie wieder."


http://www.stern.de/panorama/sylvia-margret-steinitz/gina-lisa-lohfink---verraten-und-verkauft-6918014.html



Vielleicht liest sich der/die ein oder andere das hier mal durch

http://kritischeperspektive.com/kp/2016-26-this-is-what-rape-looks-like/


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 00:43
AngelLost schrieb:Frage: Wenn Sie mit einer Ihnen vertrauten Person Sex haben, er das Ganze auf Video aufnehmen will und währenddessen sagt: "Erzähl aber niemandem davon" - glauben Sie dann, dass er vorhat, das Video zu Geld zu machen? Diese Sequenz aus dem Video genügt mir als Indiz dafür
Das Video wurde erst einige Zeit später veröffentlicht, in der Zwischenzeit har der Yücksel seine
Meinung geändert und die Gina Lisa vielleicht auch

2008 hat der Focus über das Sex-Video berichtet. Damals hatte Gina-Lisa anscheinend nichts gegen die Publikation des Videos einzuwenden
Zu sehen ist nach Angaben der „Bild“-Zeitung die ehemalige Teilnehmerin der Casting-Sendung „Germanys Next Topmodel“ beim Sex mit ihrem früheren Freund, einem hessischen Boutiquenbesitzer...
..Er erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Es war mit Gina abgesprochen, den Film hochzuladen, um Geld zu verdienen. Wir haben uns ganz bewusst gefilmt.“
..Auch Lohfink befeuert die Sex-Kampagne mit einem markigen Sprüchlein: „Ich bin ja keine Nonne. Sex ist doch was Schönes. Jeder, der prüde mit dem Zeigefinger auf jemanden zeigt, der sich dabei filmt, ist doch ein Heuchler!“
http://www.focus.de/panorama/boulevard/gina-lisa-lohfink-sex-mit-socken_aid_318804.html


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06.07.2016 um 07:09
Die Tatbestände die eine reguläre Nötigung qualifizieren tun das nicht notwendigerweise auch bei einer sexuellen Nötigung. Das liegt in den drei Sätzen begründet, die du absichtlich nicht aus dem Gesetz zitiert hast und die die Strafbarkeit von sexueller Nötigung/Vergewaltigung einschränken.
§ 240
Nötigung
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt,
§ 177 Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung
(1) Wer eine andere Person
1.
mit Gewalt,
2.
durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3.
unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,
nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.
Drohung und Gewalt kommt also in beiden Fällen vor, bei der sexuellen Nötigung nach §177 noch die schutzlose Lage.
Ich habe die Fälle also bewusst weg gelassen, da sie quasi identisch sind. Was ja auch Sinn hat, wenn man von sexueller Nötigung spricht.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 07:12
AngelLost schrieb:... Gina-Lisa Lohfink selbst sagt: "Ich wusste nichts davon, ich dachte, das ist ein Privatporno und nur für uns zwei gedacht."
GLL 2008 (Focus): "Ich bin ja keine Nonne. Sex ist doch was Schönes. Jeder, der prüde mit dem Zeigefinger auf jemanden zeigt, der sich dabei filmt, ist doch ein Heuchler!“

Yüksel D. 2008 (Bild): "Also die, äh, der Film wurde von uns beiden gemacht, dafür dass Gina-Lisa, damit sie `ne neue … Brüste bekommt. Ich weiss nicht, wie ich das Wort Brüste oder Titten formulieren soll … also neue Air-Bags halt."

GLL 2011 (Die Alm): "Ich habe überhaupt keine Kamera gesehen. Der hat die versteckt, was weiß ich ... Man sieht auch, ich bin da voll am Arsch."

Tja, tut zwar im aktuellen Fall nichts zur Sache ... zeigt aber einen kleinen Einblick wie GLL in Sachen Sex / Video & Lügen so tickt.

2013 konnte GLL übrigens schon wieder herzhaft Scherze über die ganze Sache machen... oder interpretiere ich da zuviel hinein in diesen Böhmermann: "Janni und Gina" Sketch? :D



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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 07:25
Kältezeit schrieb:Nur mal eine Frage an dich: hast du dich jemals kritisch mit dem Fall Lohfink beschäftigt und dich gefragt, wie es sich für Vergewaltigungsopfer anfühlt, wenn da eine Frau sich als Gallionsfigur übt, die vielleicht garnicht vergewaltigt wurde?
und wie ist es, wenn eine Frau, die nicht von sich aus zur Gallionsfigur wurde, die Wahrheit sagt und ihr nicht geglaubt wird? Wie ist das denn für Vergewaltigungsopfer? Wenn es mehr um ihr Aussehen, Image geht, als alles andere? Wenn man ganz einfach die Sache hätte beenden können, in dem man sagt, es ist nicht zweifelsfrei festzustellen, ob dies eine Vergewaltigung gewesen sein könnte, deshalb wird das Verfahren eingestellt und Ruhe ist? Aber nein, man muss sie ja abstrafen wegen Falschbeschuldigung.....denn nur deshalb gibt es dieses Theater, wird wohl immer wieder vergessen.
Es geht nämlich nicht darum, dass etwas nicht nachweisbar ist (durchaus verständlich, dass man dann das Verfahren einstellt), aber einfach zu sagen, es war garantiert nicht so, wie GLL es sieht und deshalb gehen wir mal davon aus, dass sie ABSCHTLICH lügt und somit falsch beschuldigt, das ist eine andere Hausnummer.


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Kältezeit
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 07:42
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Aber nein, man muss sie ja abstrafen wegen Falschbeschuldigung.....denn nur deshalb gibt es dieses Theater, wird wohl immer wieder vergessen.
Es geht nämlich nicht darum, dass etwas nicht nachweisbar ist (durchaus verständlich, dass man dann das Verfahren einstellt), aber einfach zu sagen, es war garantiert nicht so, wie GLL es sieht und deshalb gehen wir mal davon aus, dass sie ABSCHTLICH lügt und somit falsch beschuldigt, das ist eine andere Hausnummer.
Wenn tatsächlich eine Falschbeschuldigung vorliegt, weil es nachweislich keine Vergewaltigung gab, dann muss das auch bestraft werden.

Die Dame wurde nicht zur Verantwortung gezogen, weil keine Vergewaltigung nachweisbar war, nein, sie muss (eventuell) büßen, weil es scheinbar konkrete Hinweise gibt, dass ihre Geschichte erlogen ist.

Nur, weil sich ein Vergewaltigungsvorwurf nicht erhärtet, die vermeintlichen Täter nicht bestraft werden, weil die Beweise mau sind, muss derjenige, der anklagte, sich nicht selbst vor Gericht verantworten müssen.

Wäre dies der Fall, wäre dies ein lupenreiner Justizskandal. Ich gehe aber nicht davon aus.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 08:01
Im Zweifel immer für den Angeklagten! Warum sollte das hier in dem Prozeß anders gehandhabt werden?


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 08:21
@Spukulatius
Ja, dass sie ein ausgesprochen atypisches Vergewaltigungsopfer ist (auf diese Bezeichnung hatten wir uns verständigt, da sie keines der Merkmale erkennen lässt, das man bei einer traumatisierten Frau erwarten würde) hatten wir ja bereits festgestellt. Hinzu kommt natürlich auch, dass längst das Urteil, in dem ein Gericht die Unschuld der vermeintlichen Vergewaltiger feststellte, gesprochen wurde. Juristisch gab es keine Vergewaltigung. Und rein psychologisch verhält sich - nach dem zu urteilen, was man von ihr mitbekommt - auch nicht wie ein Opfer.

Und ich hab mal den Gesetzestext herausgesucht (da ich nicht weiß ob es bereits geschehen ist). Da darf sich nun jeder selbst ein Bild von machen.

§ 164 Strafgesetzbuch
Falsche Verdächtigung



(1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in gleicher Absicht bei einer der in Absatz 1 bezeichneten Stellen oder öffentlich über einen anderen wider besseres Wissen eine sonstige Behauptung tatsächlicher Art aufstellt, die geeignet ist, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen.

(3) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer die falsche Verdächtigung begeht, um eine Strafmilderung oder ein Absehen von Strafe nach § 46b dieses Gesetzes oder § 31 des Betäubungsmittelgesetzes zu erlangen. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.


Quelle: https://dejure.org/gesetze/StGB/164.html

Also sollte sich diese Falschbeschuldigung wirklich bestätigen und sollte GLL tatsächlich an irgendeiner Stelle in der Öffentlichkeit (in einem der inzwischen zahlreichen Stellungnahmen gegenüber der Presse) ihre formaljuristisch als "falsche Beschuldigung" bewertete Behauptung wiederholt haben, so kann es durchaus nach der oben zitierten Rechtslage sein, dass sie im Berufungsverfahren sogar eine noch viel härtere Sanktion ereilt. Also ich bleibe dabei: Die Taktik sich öffentlich (und davon muss man einfach sprechen, wenn GLL ihre Geschichte in den Medien wochenlang mittels Interviews breittritt) zu einem gegen sie laufenden Strafverfahren zu äußern, ist in meinen Augen vollkommen irrsinnig und obendrein ein hochriskanter juristischer Drahtseilakt, zu dem ich persönlich als Strafverteidiger nicht einmal dann raten würde, wenn meine "Mandantin" nachweislich unschuldig wäre.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 08:45
@DoctorThrax
na sagen wir mal so, das erste statement kam ja wohl von den beiden Typen, indem sie das Video einstellten, somit gelangte überhaupt was an die Öffentlichkeit......daraufhin haben sich die beiden als auch GLL dazu geäussert, genauso wie Staatsanwaltschaft und Richterin, Bundesrichter, Politiker und jeder, der sonst irgendwie eine Meinung dazu hat. GLL hat geäussert, warum es sich, aus ihrer Sicht, um eine Vergewaltigung handelt.......was wir bis jetzt wissen ist, dass man nicht so genau weiß, worauf sich das mehrfache "Hör auf", was man übrigens auch sehr gut als "hört auf" verstehen kann (wurde hier ja auch thematisiert, dass sie hätte "hört auf" sagen müssen), bezieht, dass wissen offenbar auch Staatsanwaltschaft und Richterin nicht. Also Einstellung des Verfahrens, in Ordnung. Aber jemanden dann zu beschuldigen, absichtlich falsch zu verdächtigen, obwohl man nicht weiß, worauf sich genau das "Hör(t) auf" bezieht, dass ist für mich einen Schritt zu weit gegangen. Dann hätte es ganz klar als erwiesen gelten müssen, dass sich das "Hör auf" KEINESFALLS auf die sexuellen Tätigkeiten bezogen haben kann UND GLL das wusste.
Wie hat sich denn ein Vergewaltigungsopfer zu verhalten, Deiner Meinung nach? Weißt Du, wie viele Frauen es gibt, von denen Du und andere niemals denken würden, sie seien vergewaltigt worden? Es gibt nämlich kein typisches Verhalten, ist wie mit Trauer. Es gibt keine richtige Trauer oder ein "richtiges" Trauerverhalten.


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 08:54
@Tussinelda
Ich hatte das in einem Beitrag, der bedauerlicherweise später gelöscht wurde eigentlich bereits dargelegt. Ich habe mal die fragwürdigen Anteile herausgelassen und gebe nur das wieder, was ich zur Sache beigetragen hatte:

Daher jetzt ein kleiner Nachtrag. Also es ist so, dass ich finde dass man in dieser Diskussion dazu tendiert zwei grundsätzlich von unterschiedlichen Grundlagen ausgehende Sichtweisen zu vermischen, was vermutlich wenig zielführend ist.

Die eine ist die juristische, die andere die psychologische Art und Weise eine Vergewaltigung zu definieren. Diese Objektivierung der Bewertung ob es sich um eine Vergewaltigung handelt oder nicht ist meiner Meinung nach per se etwas zynisch, da man auf diese Weise allgemeingültig festlegt wann es sich "tatsächlich" um eine Vergewaltigung handelt oder nicht. Natürlich ist das etwas kritisch, da man so den Opfern vorgibt ob sie sich objektiv (wie es hier genannt wurde) "vergewaltigt fühlen dürfen oder nicht".

Ich persönlich würde mir das auch nicht anmaßen wollen. Aber da wir über strafrechtliche Konsequenzen für die Täter sprechen, gibt es nun einmal keine andere Möglichkeit als sich einer allgemein gültigen Definition, die bestimmte Tatbestände und Umstände voraussetzt, zu bedienen.

Ich bin zweifelsohne der Auffassung, dass es durchaus auch Menschen gibt, die aus psychologischer Sicht als Vergewaltigungsopfer anzusehen sind, ohne dass es auch im strafrechtlichen Sinne um eine Vergewaltigung geht. Anders herum gibt es auch solche Situationen, wo es sich juristisch um eine Vergewaltigung handelt und die Opfer aus psychologischen Gesichtspunkten nicht wirklich Vergewaltigungsopfer sind, die nachhaltig unter dieser Tat leiden.

Es ist nicht einfach diese Bewertung aus unserer distanzierten Position zu beurteilen, weswegen hier vermutlich auch so beherzt über exakt dieses diskutiert wird.

Es ist nun also nicht so, dass ich mir anmaßen würde eine eigene allumfassende Definition dafür wann eine Vergewaltigung vorliegt und wann nicht, vorzugeben geschweige denn zu erwarten dass ich damit dann ein Recht auf Allgemeingültigkeit proklamieren würde.

Das was ich tun kann um mich einer Antwort anzunähern ist aus psychologischer Sicht, dass man sich die Erfahrung zunutze machen und analysieren kann welche Reaktionen im Allgemeinen bei Vergewaltigungsopfern zu beobachten sind. Wie verhalten sich Menschen nachdem sie Opfer einer Vergewaltigung geworden sind.

Dazu zitiere ich Möller et. al. um eine gewisse Grundlage für meine Auffassung zu schaffen:

"Es ist inzwischen sicher, dass die Wahrscheinlichkeit, eine posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln, besonders groß ist, wenn das schädigende Ereignis von anderen Menschen bewusst herbeigeführt wurde. So entwickeln nach einer Vergewaltigung etwa 80–90% der Opfer eine akute Belastungsstörung und etwa 50 % eine posttraumatische Belastungsstörung."

Quelle: https://www.amazon.de/Duale-Reihe-Psychiatrie-Psychosomatik-Psychotherapie/dp/313128546X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=14677880...

Ich erachte es also als sinnvoll aus psychologischer Sicht danach zu forsten ob man Zeichen einer akuten Belastungsstörung vorfinden kann, wenn man sich der Antwort auf die Frage ob man tatsächlich von einem "Vergewaltigungsopfer" sprechen kann, nähern möchte.

Die Folgen einer Vergewaltigung auf das Opfer sind nach Möller et. al. die Folgenden:

"Das traumatische Ereignis wird ständig auf mindestens eine der folgenden Arten wieder erlebt:

– wiederkehrende Bilder, Gedanken, Träume, Illusionen, Flashback-Episoden oder das Gefühl, das Trauma wieder zu erleben oder starkes Leiden bei Reizen, die an das Trauma erinnern
– deutliche Vermeidung von Reizen, die an das Trauma erinnern
– deutliche Symptome von Angst oder erhöhtem Arousal

Die Störung verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen oder beeinträchtigt die Fähigkeit der Person, notwendige Aufgaben zu bewältigen."

Man würde erwarten, dass sie als Reaktion auf dieses Erlebnis Clubs und Alkoholexzesse meiden würde, da das exakt diejenigen Reize sind, die sie an das erfahrene Trauma erinnern müssten. Man würde erwarten, dass sie aufgrund der massiven Hilflosigkeit und Traumatisierung, die sie durch die Vergewaltigung erfahren hat auch Situationen meidet, bei denen sie einem körperlich überlegenen Mann ausgeliefert ist, beispielsweise solche, in denen sie sich mit derartigen Personen alleine in einem Hotelzimmer befindet.

Nichts dergleichen kann ich bei GLL jedoch feststellen. Die vermeintliche Vergewaltigung hat ja im April 2012 stattgefunden. Spätestens im Juni desselben Jahres berichtete die BILD-Zeitung allerdings schon wieder vom nächsten Lohfinkschen Abenteuer. Dieses mal ergriff sie die Gelegenheit die Nacht mit einem wirklich hochklassigen Profifußballer zu verbringen.

http://www.fr-online.de/em-2012-nationalmannschaft/gina-lisa-und-boateng-ein-skandaelchen,16091426,16301124.html

Und ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass auch zwischen der "Vergewaltigung" und dem Techtelmechtel mit Boateng noch einige Ausflüge stattgefunden haben. Und nur weil sie immer dann wenn die Kameras dabei sind anfängt theatralisch zu jammern (also immer dann wenn es ihr gerade Aufmerksamkeit bringt) soll ich ihr das abnehmen, dass sie so sehr unter dieser Situation leidet?



Auch dieses Video belegt für mich nicht wirklich, dass dieses Erlebnis wirklich nachhaltigen psychischen Schaden bei ihr verursacht hat. Auch in diesem Video zeigt sich GLL wieder angeheitert bei der Eröffnung eines Szeneclubs in München.

Und ich kenne Vergewaltigungsopfer. Nachdem man so etwas erlebt hat, reagiert man in der Regel anders. Typisch sind Flashbacks und Panikattacken, das Vermeiden von Situationen die an das erlebte Trauma erinnern. So eine Erlebnis verändert das ganze Leben, die gesamte Wahrnehmung. Ich sehe davon bei GLL so ziemlich gar nichts. In meinen Augen nutzt sie diese ganze Aufmerksamkeit lediglich um sich im Lichte der Öffentlichkeit mal wieder zu inszenieren. Vergewaltigungsopfer empfinden Scham für das, was ihnen widerfahren ist. Die meisten gehen nicht einmal zur Polizei, weil sie sich zu sehr dafür schämen und es am liebsten ungeschehen machen würden. Sie verdrängen es, und es ist für sie eine riesen große innere Überwindung darüber zu reden und sich zu öffnen.

Und es gibt durchaus glaubwürdige Vergewaltigungsopfer. Ich will als kleines Gegenbeispiel mal Lady Gaga anführen, die ebenfalls mit 19 Jahren vergewaltigt wurde und erst dann ihre Erfahrungen öffentlich kund tat als sie schon Jahre lang sehr bekannt war und durch einen Song, den sie über das Thema verfasste, darauf angesprochen wurde.

Anders als GLL meidet Lady Gaga es massiv über die Details der Tat zu sprechen.

https://www.youtube.com/watch?v=r0PEeyFcRRU

Das ist eine vollkommen andere Reaktion als das was wir bei GLL beobachten. Vielleicht hilft das ja meinen überaus kritischen Standpunkt etwas besser nachvollziehen zu können.


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 09:08
@Tussinelda
Und btw: Es ist nach meinem Kenntnisstand sowie nach meinen eigenen Erfahrungen mit Betroffenen, durchaus typisch, dass es ausgesprochen schwierig ist den Opfern ihre traumatisierenden Erfahrungen offensichtlich anzumerken. Gerade weil die Scham und die Angst vor Stigmatisierung so immens ist, dass sie die Erlebnisse eher verdrängen oder auszublenden versuchen und eben nicht öffentlich darüber reden geschweige denn - so wie bei Stefani Joanne Angelina Germanotta aka Lady Gaga - dazu beitragen wollen, von ihrem Umfeld bzw. im Falle einer prominenten Persönlichkeit von der breiten Öffentlichkeit über ihre Vergewaltigung definiert zu werden.

Tatsächlich sind auch dies eher die Gründe dafür, weshalb viele Vergewaltigungsopfer sich schwer tun die Tat auch zur Anzeige zu bringen. Insbesondere die Situation in der sich die Opfer vor Gericht im Rahmen eines Strafprozesses ihren Peinigern sowie dem Tribunal aus Juristen (die ja für das Opfer Fremde und keineswegs Vertrauenspersonen sind) gegenüber rechtfertigen und gegebenenfalls auch kritischen Fragen aussetzen müssen, ist eine massive Belastung für die Opfer, die diese dann verständlicherweise möglichst meiden möchten.

PS: Achso meine Behauptung
DoctorThrax schrieb:Und ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass auch zwischen der "Vergewaltigung" und dem Techtelmechtel mit Boateng noch einige Ausflüge stattgefunden haben.
nehme ich zurück, da die Begegnung mit Boateng ja - wie sich herausgestellt hat - schon direkt am Tag nach der vermeintlichen Vergewaltigung gewesen sein soll.


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Robert80
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 09:30
Tussinelda schrieb:Aber nein, man muss sie ja abstrafen wegen Falschbeschuldigung.....denn nur deshalb gibt es dieses Theater, wird wohl immer wieder vergessen.
Es geht nämlich nicht darum, dass etwas nicht nachweisbar ist (durchaus verständlich, dass man dann das Verfahren einstellt), aber einfach zu sagen, es war garantiert nicht so, wie GLL es sieht und deshalb gehen wir mal davon aus, dass sie ABSCHTLICH lügt und somit falsch beschuldigt, das ist eine andere Hausnummer.
Stimmt, eine Frau darf jederzeit einen Mann wegen Vergewaltigung anzeigen, auch wenn gar keine statt gefunden hat. Natürlich darf es dann keine Konsequenzen für die Flaschaussage geben, ist ja schliesslich nur ein Mann und man muss ja an die vielen anderen wirklich vergewaltigten Frauen denken...

Das GLL sich selbst widerspricht und die Darstellung nicht mit der Handlung übereinstimmt, fällt das echt so wenigen auf?


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 09:33
@Robert80
Ich weiß nicht worauf du dich gerade beziehst, aber wie bereits mehrfach in meinen Beiträgen nachzulesen war, weise ich sehr wohl auf Widersprüche und absurde Erklärungen von GLL hin.


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Robert80
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 09:36
@DoctorThrax
War auf die Personen bezogen, die immer noch GLL verteidigen und ich kann es immer noch nicht verstehen, dass das soviele sind.
Offensichtlicher und beweiskräftiger geht es doch nicht und dann dem Gericht noch zu unterstellen, es würde mit dem Urteil wegen Falschaussage übertreiben...

Da geht mir echt die Hutschnur hoch...


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 09:44
@Robert80
Auch von denen konnte mir bisher niemand erklären, wie die Widersprüche und unlogischen Erklärungen, die GLL liefert, mit ihrer Glaubwürdigkeit unter einen Hut zu bringen sind. Und so lange das nicht geschieht, sehe ich keinen Grund dafür von einer Glaubwürdigkeit GLLs auszugehen. Und das obwohl ich prinzipiell nicht dafür plädiere gegenüber Vergewaltigungsopfern - gleich welche Historie an Sexskandalen und/oder Schönheitsoperationen ihnen zugrunde liegt - kritischer zu sein als gegenüber jeder anderen Person, die ernstliche Vorwürfe gegenüber einem anderen erhebt.

Aber nach allem was ich von GLL selbst zu dem Tathergang gelesen und gehört habe, kann ich selbst mit dem besten Willen keine nachvollziehbare Kette von Geschehnissen erkennen, sondern finde immer wieder Punkte, wo ihre Berichterstattung erhebliche Mängel aufweist oder sogar offensichtliche Lügen.

Und folgendes
Und das muss mir mal bitte jemand erklären, der diesen Satz versteht. Lohfink sagt zu ihrer Managerin nachdem sie sich stunden lange mit Alkohol zugekippt hat (sie ist gemeinsam mit ihrer Managerin und dem Friseur in dem Club) dass sie alleine sein möchte, weil sie ihre Ruhe braucht. Und in der Folge passiert was?! Die Managerin und der Friseur gehen ins Hotel zurück, und Gina-Lisa bleibt in dem Club?! Ich bitte wirklich darum, dass jemand der dahinter die Logik erfasst so gütig ist es mir zu erklären. Ich begreife es nämlich nicht.
(Zitat aus meinem EP) konnte mir bislang auch noch niemand auch nur annähernd erklären.

Beitrag von DoctorThrax, Seite 1


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 10:01
@DoctorThrax
man muss Dir erklären, warum sie ohne Managerin etc. ma einen Abend verbringen wollte? Was genau ist daran so schwer zu verstehen? Und das sie den Filmriss nicht nur auf den Alkoholkonsum zurückführt liegt daran, dass sie einen Unterschied feststellt zwischen Alkoholgenuss und/oder möglichen K.O. Tropfen, denn offenbar hat sie schon erlebt, wie sich der jeweilige "Zustand" anfühlt und das ist offenbar nicht genau gleich.


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 10:14
@Tussinelda
Naja, Moment.

Im Stern steht ja: Gegen Mitternacht erklärt Lohfink, sie wolle allein sein. "Ich bin jeden Tag in einer anderen Stadt, ich brauch' mal Ruhe", sagt sie zu ihrer Managerin, die daraufhin mit Lohfinks Friseur zurück ins Hotel fährt.

Danach geht es doch darum, dass sie gerne ihre Ruhe haben und ganz gerne mal allein sein wollte weil sie genug hatte von dem Stress der ständigen Reiserei (was bis dahin noch absolut nachvollziehbar ist). Und anstatt sich dann folgerichtig dann alleine dorthin zurück zu ziehen, wo sie alleine wäre (nämlich auf ihrem Hotelzimmer) gehen die anderen und GLL bleibt im Club, wo sie keinesfalls alleine ist. Dann setzt sich ein Mädchen zu ihr. Dann Filmriss. Dann wacht sie in irgendeiner Wohnung auf, in der sie dann wie auf dem bekannten Videomaterial zu sehen halbnackt im Bademantel posiert? Ich meine: Das wäre ja - so wie sie es schildert - eine Entführung unter Drogeneinfluss. Ich persönlich würde da anders reagieren...

Und ja, das muss man mir dann sehr wohl erklären.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 10:38
@DoctorThrax
allein, im Sinne von nicht mit den immer gleichen Personen, die sich um sie kümmern, ihr sagen, was sie tun und lassen soll, für sie mit Arbeit assoziiert sind etc.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 10:52
Tussinelda schrieb:dass sie einen Unterschied feststellt zwischen Alkoholgenuss und/oder möglichen K.O. Tropfen, denn offenbar hat sie schon erlebt, wie sich der jeweilige "Zustand" anfühlt und das ist offenbar nicht genau gleich.
Im Extra Interview war allerdings keine Rede mehr von K.O.Tropfen. Im Gegenteil, sie erzählte, bereits stinkbesoffen in den Club gegangen zu sein und sich weiterhin völlig volllaufen lassen zu haben. (Ihre Wortwahl) Und hielt dann ein Plädoyer darauf, dass so viel Alkohol nicht gut sei und man ja sehe, wohin das führen könne. :Y:


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DoctorThrax
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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

06.07.2016 um 10:59
@Tussinelda
Ich finde auch darüber kann man wieder nur mutmaßen. Das ist aber eher ein Versäumnis des Stern-Journalisten, der es scheinbar nicht für wichtig befand, in dieser sensiblen Causa den genauen Zusammenhang herauszuarbeiten. Aber die erbärmlich schlampige und minderwertige Berichterstattung zieht sich (vermutlich auch aufgrund der intensiven Beteiligung der Boulevardpresse) wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte hindurch.

Gerade auch das, was die Klatschpresse über weite Strecken von sich gibt, ist mit Seriosität nicht mal mehr im aller entferntesten in Einklang zu bringen. Mir ist das gerade erst wieder beim Ansehen eines YouTube-Videos des (so darf man es zumindest in der Kanal-Info des YouTube-Kanals lesen) beliebtesten Starmagazins Deutschlands - Promiflash aufgefallen.

Quelle: https://www.youtube.com/user/PromiFlash/about

Bezugnehmend auf die Gerichtsverhandlung, in der wohlgemerkt einzig und allein verhandelt wird ob GLL der Falschbeschuldigung schuldig ist bzw. in welcher Höhe ihre Strafe ausfällt, wurde folgender Beitrag an die Öffentlichkeit gegeben:



Darin wird schlicht und ergreifend gelogen. Es wird der Eindruck vermittelt als würde es in dem Prozess darum gehen, ob GLL vergewaltigt wurde oder nicht. Man achte in diesem Zusammenhang auch mal auf die Mimik der Anwälte GLLs, die ja genau wissen was für ein absoluter Bullshit das ist, was GLL da gerade von sich gibt.

Und die unbelehrbaren Ignoranten von Team Gina-Lisa sind natürlich auch wieder mit dabei. :D
Beeindruckend.... diese riesige internationale Unterstützerschar. :D


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