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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

7.942 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Männer, Diskriminierung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

23.11.2021 um 23:40
Zitat von Maria78Maria78 schrieb:aber an der Stelle hast du wirklich eine Bildungslücke.
Dann habe ich eben eine Bildungslücke. Damit werde ich vermutlich leben können, zumal ich wie gesagt nicht in einer Paarbeziehung mit einer Frau lebe. Und wie gesagt, die Männer, die mir persönlich bekannt sind, sind keineswegs alle besonders kräftig oder charakterlich dominant.

Im übrigen würde ich sagen: wenn man darauf hinweist, dass es auch Gewalt von Frauen gegen Männer gibt, bedeutet dies keineswegs eine Verharmlosung von Gewalt von Männern gegen Frauen (und natürlich auch von Männern gegen Männer). Es geht mir darum, dass es verschiedene Ausprägungen (in unterschiedlichem Ausmaß) gibt, und alle sind Verbrechen.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

23.11.2021 um 23:46
Zitat von Maria78Maria78 schrieb:Was will eine Frau dir denn tun? Dich totkratzen? Dir einen blauen Fleck verpassen? Je nachdem, wie du drauf bist, kann das ihren Tod bedeuten.
Leider ist das ein Stereotyp, welches auch dazu führt, dass männliche Opfer nicht ernst genommen werden (und auch dazu neigen, keine Anzeige zu erstatten). Die Verteilung sei jetzt Mal dahingestellt und da geht es auch nicht darum, etwas zu relativieren. Männliche Opfer gibt es aber durchaus. Meist hat das weniger mit körperlicher Überlegenheit zu tun, sondern damit, dass einfach ein Partner gewalttätig ist (oder beide). Man muss da aber auch klar sagen, dass die Qualität der Gewalt in der Regel eine andere ist. Ein Mann wird "normal" häuslich nicht verprügelt oder zusammengeschlagen.

Interessante Lektüre mit einigen Quellen:
Wikipedia: Häusliche Gewalt#Männliche Opfer
Wikipedia: Häusliche Gewalt#Täter
Zitat von martenotmartenot schrieb:Im übrigen würde ich sagen: wenn man darauf hinweist, dass es auch Gewalt von Frauen gegen Männer gibt, bedeutet dies keineswegs eine Verharmlosung von Gewalt von Männern gegen Frauen. Es geht darum, dass es beide Ausprägungen (in unterschiedlichem Ausmaß) gibt, und beide sind Verbrechen.
Sehe ich auch so. Man muss es ja nicht gleichsetzen und keiner brauch Angst haben, dass irgenwas aufgerechnet oder gegenübergestellt wird. Die Aussage war ja schlichtweg, dass Gewalt in Beziehungen sich auch gegen Männer richten kann. So richtig wie trivial.


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24.11.2021 um 06:26
Zitat von Maria78Maria78 schrieb:Was will eine Frau dir denn tun? Dich totkratzen? Dir einen blauen Fleck verpassen?
Sexismus in a nutshell. Leider sind solche Stimmen wie die deine, Grund dafür dass sich entsprechende männliche Opfer nicht trauen darüber zu sprechen.
Ihnen wird nicht geglaubt, sie werden belächelt und verunglimpft. Nicht jeder ist 80 oder "behindert".


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24.11.2021 um 09:51
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das sicher auch, aber auch, wenn ein Mädel in einen "typischen Männerberuf" möchte...eine Freundin meiner Tochter wollte Kfz-Mechanikern lernen. Ein Betrieb lehnte ab, da sie keine Umkleide/Dusche für Frauen hätten.
Sie hat aber einen anderen Betrieb gefunden, in dem sie ihren Traumberuf lernen konnte.
Oder wenn eine Dachdecker werden will, Zimmermann, Schlosser etc.
LKW- und Busfahrerinnen sieht man mittlerweile häufiger.
Auch sind bestimmte Studiengänge kaum von Frauen besetzt (Informatik, Mathematik, Physik, Chemie etc).
Ich denke, wenn ein Mädel in einen reinen Männerbetrieb reinkommt, kann man es ihr u.U. auch schwer machen - je nachdem wie die dortigen Kollegen so "drauf" sind und wie die darauf reagiert.
Den Spießtroutenlauf kenne ich auch als gelernte Maschinenschlosserin.
Man wird nicht eingestellt weil etliche Ausreden kommen, keine Umkleiden, darfst nicht schwer heben, kannst ja schwanger werden.
Und dann kommt hinzu, wenn Du als Frau nicht jeden Tag 150% bringst, wirst Du ganz schnell als faul abgestempelt, während die Männer Kaffee trinkend in der Ecke sitzen.
Alles erlebt! Ich würde diesen Beruf heute nicht nochmal ergreifen.
Zitat von Maria78Maria78 schrieb:Eine Frau hat körperlich gegen einen Mann keine Chance.
Das würde ich so nicht unterschreiben, gehen wir ein Stück weiter, kann ich als Frau dem Mann auch ein Messer in den Bauch rammen.
Frauen gehen bei Gewaltakten eher subtiler um.

Und es gibt die Frauen die Ihren Mann verdreschen, dass ist nicht von der Hand zuweisen.
Allerdings wird dies leider viel zu wenig thematisiert.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

24.11.2021 um 09:55
Zitat von Kokolores82Kokolores82 schrieb:Allerdings wird dies leider viel zu wenig thematisiert.
Ich denke, das müsste einfach genaus ernst genommen werden wie der häufigere umgekehrte Fall. Ich habe von Fällen gehört, in denen der Mann sich nach Gewalterfahrungen an die Polizei gewandt hat und dann aber zunächst als Täter verdächtigt wurde und erst glaubhaft machen musste, dass er das Gewaltopfer gewesen war.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

24.11.2021 um 10:40
Zitat von Kokolores82Kokolores82 schrieb:Gewaltakten
Jedes Jahr am 25.11. ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. (Eigentlich traurig, dass es das geben muss). Es ist ein Gedenk- und Aktionstag.


Hier nur ein Beispiel von vielen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59458/5081226

Überall werden Gebäude, Sehenswürdigkeiten usw. orange illuminiert.

Symbol ist die orange Farbe diese Schleife
20211124 062608Original anzeigen (1,7 MB)

Man sagt auch Orange Day.


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25.11.2021 um 23:10
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:a, es ist unfair, dass es Unschuldige trifft, aber dafür solltest Du Dich bei Deine Geschlechtsgenossen, die durch ihre sehr wohl bösen Taten diese Aufmerksamkeit produzieren.
Ich finde damit vereinfachst Du dann auch zu stark. Erstens ist das eine nicht greifbare Gruppe, zweitens: Hättest Du das dann auch jedem afrikanisch aussehenden Mann in Köln nach Sylvester 2015 gesagt, der ungerechtfertigt einer Belästigung verdächtigt wurde: Bedank Dich bei Deinen Kumpels? Ne, so nun auch nicht.

Und auch Männer im Allgemeinen sind nicht per se eine Schicksalsgemeinschaft.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

25.11.2021 um 23:34
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und auch Männer im Allgemeinen sind nicht per se eine Schicksalsgemeinschaft.
Richtig. Kriminelle Männer wurden auch schon durch die Polizei verfolgt, noch bevor Frauen Polizistinnen wurden.


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26.11.2021 um 12:52
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Hättest Du das dann auch jedem afrikanisch aussehenden Mann in Köln nach Sylvester 2015 gesagt, der ungerechtfertigt einer Belästigung verdächtigt wurde: Bedank Dich bei Deinen Kumpels? Ne, so nun auch nicht.
Ja. Und auch das, was ich sonst immer sage: Es kann einfach vorkommen, dass man unschuldig verdächtigt wird.
Wobei es eben nicht nur darauf ankommt, dass man ein Mann oder ein dunkelhäutiger Mann wäre, sondern darauf, weil man sich in der Situation verhalten hat.

Wenn man einfach nur verdächtigt wird, weil er ein Mann oder ein dunkelhäutiger Mann wäre, ist das sehr wohl diskriminierend.

NUR, und ich weiß nicht wie oft ich das noch wiederholen muss, ich werde es aber auch weiterhin tun, bis es der letzte Auto-Rassist bzw Auto-Sexist begriffen hat: Das war in dem geschilderten fall nicht der Fall. Es kam noch ein Verhalten hinzu, das unter den gegebenen Umständen durchaus verdächtig wirken konnte.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 13:27
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Wobei es eben nicht nur darauf ankommt, dass man ein Mann oder ein dunkelhäutiger Mann wäre, sondern darauf, weil man sich in der Situation verhalten hat.
Die entscheidende Frage ist: Würdest du das selbe Verhalten ohne diese Attribute unverdächtig finden? Falls nein, dann würde man auch nicht Gefahr laufen irgendwie rassistisch oder sexistisch zu agieren.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 13:48
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Wenn man einfach nur verdächtigt wird, weil er ein Mann oder ein dunkelhäutiger Mann wäre, ist das sehr wohl diskriminierend.

NUR, und ich weiß nicht wie oft ich das noch wiederholen muss, ich werde es aber auch weiterhin tun, bis es der letzte Auto-Rassist bzw Auto-Sexist begriffen hat: Das war in dem geschilderten fall nicht der Fall. Es kam noch ein Verhalten hinzu, das unter den gegebenen Umständen durchaus verdächtig wirken konnte.
Manche Menschen basteln sich eben ihren eigenen Diskrimierungsbegriff, abseits der Definition und regen sich dann auf, dass man die "rechtliche Schiene" fährt. Ja isso, gegen Ignoranz ist kein Kraut gewachsen.
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Würdest du das selbe Verhalten ohne diese Attribute unverdächtig finden?
Wir wissen doch gar nicht was diese Frau der Polizei erzählt hat, und wir können annehmen, dass die Beamten aufrgund der Meldung einschreiten mussten, ansonsten: wozu wären sie da?
Die müssen sich ja darauf verlassen was die Frau gesagt hat, mangels Gegendarstellung und können sich erst dannach selbst überzeugen.


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26.11.2021 um 13:56
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:Wir wissen doch gar nicht was diese Frau der Polizei erzählt hat, und wir können annehmen, dass die Beamten aufrgund der Meldung einschreiten mussten, ansonsten: wozu wären sie da?
Die müssen sich ja darauf verlassen was die Frau gesagt hat, mangels Gegendarstellung und können sich erst dannach selbst überzeugen.
Das habe ich doch auch nicht behauptet. Dieser Fall kann ja ohnehin nur abstrakt bewertet werden, weil man die Details nicht kennt.

Mir geht es aber um Folgendes: In dem Moment, wo Geschlecht, Hautfarbe oder was auch immer einen Einfluss darauf hat, ob wir Verhalten als OK oder nicht OK ansehen, wird es potentiell problematisch.

Der Fokus sollte auf dem Verhalten liegen. Ob die "Zeugin" im Beispiel auch bei einer Frau die Polizei gerufen hätte, weiß man nicht. Falls nicht, dann sollte sie ihre Vorurteile überdenken - das war ja der Kern der Diskussion. Von irgendwelchen Statistiken auf individuelle Motivation zu schließen, halte ich generell für schwierig..aber naja, wir sind ja alle nur Menschen.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 14:05
@Jorkis
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Dieser Fall kann ja ohnehin nur abstrakt bewertet werden, weil man die Details nicht kennt.
Sowieso, leider wissen wir eh zu wenig über diese Frau und was sie gesehen und gesagt hat. Wenn es sich so darstellt wie du sagst, dass sie dasselbe Verhalten bei einer Frau toleriert hätte sehe ich auch eine Diskriminierung der Frau ggü dem besagten Mann.
Dann war das ein Missverständnis, entschuldige. :) Andererseits finde ich es sehr schwierig gerade bei Kindesmissbrauch überwiegen (zumidnest bei den gemeldeten) Fällen, jene wo Männer die Täter sind. Daher wäre es interessant, ob ein anderer Beobachter, das Verhalten des Mannes auch gemeldet hätte.

Den Beamten kann man aber nichts vorhalten, die haben alles richtig gemacht.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 14:10
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:Wenn es sich so darstellt wie du sagst, dass sie dasselbe Verhalten bei einer Frau toleriert hätte sehe ich auch eine Diskriminierung der Frau ggü dem besagten Mann.
Dann war das ein Missverständnis, entschuldige. :) Andererseits finde ich es sehr schwierig gerade bei Kindesmissbrauch überwiegen (zumidnest bei den gemeldeten) Fällen, jene wo Männer die Täter sind. Daher wäre es interessant, ob ein anderer Beobachter, das Verhalten des Mannes auch gemeldet hätte.
Das Thema ist ja auch generell sehr emotional. :)
Ich gebe nur zu Bedenken, dass man die bedingten Wahrscheinlichkeiten nicht außer Acht lassen sollte. Also, im Falle eines Missbrauchs (im öffentlichen Bereich) sind zwar die meisten Täter Männer. Jedoch sind nur sehr wenige Männer Täter. Aber ohne Kenntnis der Situation, wie du auch sagst, kaum zu bewerten.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 14:30
Noch in den Fünfzigerjahren war Gewalt von Frauen gegen Männer ein Mainstream-Topos, ob in der Werbung ("Oh, oh, wenn ich mit dem Fleck nach Hause komme, gibt es Prügel von Mutti") oder im Film (Cary Grant vergreift sich im Ton, Grace Kelly scheuert ihm eine). Auch später noch, in meiner Jugend, kannte ich etliche Mädchen, die dazu erzogen worden waren, ihr männliches Gegenüber zu ohrfeigen, wenn ihnen etwas ernsthaft nicht in den Kram passte. Das waren keine Proletten, sondern eher der Typus Höhere Töchter. Natürlich ist das keine "richtige" physische Gewalt, zumindest nicht nach meiner persönlichen Definition, aber ich habe des Öfteren eine gelangt bekommen.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 14:38
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Auch später noch, in meiner Jugend, kannte ich etliche Mädchen, die dazu erzogen worden waren, ihr männliches Gegenüber zu ohrfeigen, wenn ihnen etwas ernsthaft nicht in den Kram passte.
Kinder wurden damals auch viel geohrfeigt und Körperstrafen unterzogen. Auch von LehrerInnen.
Man fand das normal.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 14:44
Zitat von nairobinairobi schrieb:Man fand das normal.
In der Tat, aber es gab halt diesen gesellschaftlichen Konsens, dass Frauen einen Freischein haben und Männer das gefälligst hinzunehmen haben. Eine Freundin von mir hat z. B. mit sechzehn einen ihrer Lehrer geohrfeigt. Er wollte sich darüber beschweren, ist aber vom Direktor abgebürstet worden, frei nach dem Motto: "Sie wird schon ihre Gründe gehabt haben."


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 14:48
Zitat von nairobinairobi schrieb:Auch von LehrerInnen.
Auch von Kindergärtnerinnen und Erzieherinnen. Ich erinnere mich an einige sehr strenge Kindergärtnerinnen (es waren Nonnen), vor denen ich als Kind immer Angst gehabt hatte. Es hat zwar meiner Erinnerung nach keine Körperstrafen gegeben, aber es wurden demütigende Strafen verhängt (Bloßstellung vor der Gruppe, Stehen in der Ecke, etc.).

Ich kann mich nicht erinnern, dass damals jemand etwas dagegen gehabt hätte. Die Leute fanden das normal, und man wurde eher zuhause noch zusätzlich geschimpft.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 15:27
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Noch in den Fünfzigerjahren war Gewalt von Frauen gegen Männer ein Mainstream-Topos, ob in der Werbung ("Oh, oh, wenn ich mit dem Fleck nach Hause komme, gibt es Prügel von Mutti") oder im Film (Cary Grant vergreift sich im Ton, Grace Kelly scheuert ihm eine). Auch später noch, in meiner Jugend, kannte ich etliche Mädchen, die dazu erzogen worden waren, ihr männliches Gegenüber zu ohrfeigen, wenn ihnen etwas ernsthaft nicht in den Kram passte. Das waren keine Proletten, sondern eher der Typus Höhere Töchter. Natürlich ist das keine "richtige" physische Gewalt, zumindest nicht nach meiner persönlichen Definition, aber ich habe des Öfteren eine gelangt bekommen.
Prügel von Mutti waren keine Ohrfeigen. Ohrfeigen galten damals als probates Erziehungsmittel.

Der Post zeigt nicht die Gewaltausübung gegenüber Männern aus, eher zeigt sie das Gegenteil auf, wenn man die Geschichte der Ohrfeige mal beachten würde. Es wurde keineswegs Gewalt gegen Männer gutgeheissen, sondern die Ohrfeige galt gar nicht als Gewalt. Es war eine Ehrverletzung, wurde aber von Frauen ausgeführt eh nicht ernst genommen und galt wenn, dann als Erziehungsmittel, auch Männern gegenüber.
Das Kinder allerdings mit Gewalt erzogen werden durften bezieht sich ja auf beide Geschlechter und ist zum Glück rechtlich gesehen vorbei.
Ansonsten muss man das Ganze im Zusammenhang mit der damaligen Zeit und den Rechten von Frauen (kaum welche) und den Rechten von Kindern (keine) in Zusammenhang setzen. Die Ohrfeige hier im thread Diskriminierung von Männern zu posten ist regelrecht dreist, mindestens aber am Thema vorbei.
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:In der Tat, aber es gab halt diesen gesellschaftlichen Konsens, dass Frauen einen Freischein haben und Männer das gefälligst hinzunehmen haben.
pffffff


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

26.11.2021 um 15:46
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Die Ohrfeige hier im thread Diskriminierung von Männern zu posten ist regelrecht dreist,
ich würde jetzt nicht gleich wieder mit drastischen Begriffen wie "dreist" kommen. Letztlich greifen die meisten Threads in verschiedene verwandte Themenbereiche aus, ohne dass man das immer gleich mit "dreist" kommentieren müsste.


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