Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Coronavirus (Sars-CoV-2)

50.541 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: China, Virus, Krank ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Coronavirus (Sars-CoV-2)

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 13:48
@Paradigga2.0

Wenn du glaubst, dass Geld was bei dem einen fehlt, plötzlich dennoch vorhanden ist, weil es jemand anderes besitzt, bitte. Ist ja faktisch nicht falsch, nutzt aber dem nichts, der den Verlust hat.
Nur weil der Nachbar mit einem satten Plus aus der Pandemie gegangen ist, hat der andere mit den Verlusten nichts davon.
Genau so der Staat, wenn weiter Milliarden an neuen Schulden aufgenommen werden müssen, nur damit sich möglichst kein Mensch mehr infziert.
Irgendwann wird gesparrt, die Kommunen überlegen jetzt schon wo sie den Rotstift ansetzen können. Und unter Umständen fallen dem Dinge zum Opfer, die auch der Gesundheit dienen.(Schwimmbäder, Jugendclubs,...)

Aber klar, Geld ist ja da, wie Heu, einfach so, muss man ja nur mit dem Finger schnippen und die Millionen sind zum Ausgeben bereit.


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 13:49
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Es ging um die Aussage "Jeder kann Geld scheffeln..." was definitiv nicht der Fall ist.
Aja, aber du kannst ihm doch nicht das als Gegenargument bringen das er in seinem eigenen Post aufstellt - und er schreibt " "jeder" kann, wenn er die Finanzströme versteht, ohne "Arbeit" Geld scheffeln". ist doch recht eindeutig die Aussage.
Er sagt Geld verschwindet nicht, wenn einer gewinnt verliert der andere.
Er sagt auch: wer sich damit auskennt kann Geld verdienen.
Du: Nein, den wenn einer gewinnt verliert der andere...
seltsam
Zitat von AndanteAndante schrieb:Die wenigsten sterben an einer Corona-Infektion, und die wenigsten sterben durch Autos.
die wenigsten Sterben auf durch ein Auto, und dennoch nimmt sich diese Regierung (alle Regierungen der Welt) heraus Regeln zu definieren. Wo ist hier der Unterschied zur Corona-Situation?
Und die wenigsten sind bislang an Drogen verstorben - und trotzdem macht die Kack-Regierung da sogar ein Totalverbot...

aber nochmal die Frage: ab wann darf eine Regierung eingriffe vornehmen? In welcher Situation sind solch Maßnahmen wie sie dieses Jahr gelaufen sind gerechtfertigt?


2x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 13:51
Zitat von scarcrowscarcrow schrieb:seltsam
Ja, ich habe mich sicher nicht genau ausgedrückt. Dennoch bleibt es dabei, dass an vielen Stellen immer mehr Geld fehlen wird, so lange weiterhin Lockdowns und dergleichen umgesetzt werden. Oder denke ich mir sowas nur aus? Und dabei haben wir alle(auch die Kommunen und Länder) mehr Geld als vor der Pandemie?


1x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 13:56
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ja, ich habe mich sicher nicht genau ausgedrückt. Dennoch bleibt es dabei, dass an vielen Stellen immer mehr Geld fehlen wird, so lange weiterhin Lockdowns und dergleichen umgesetzt werden. Oder denke ich mir sowas nur aus? Und dabei haben wir alle(auch die Kommunen und Länder) mehr Geld als vor der Pandemie?
Also wolltest du formulieren, wir hätten ein Geldverteilungsproblem und kein Finanzproblem? Okay.


1x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:03
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:Also wolltest du formulieren, wir hätten ein Geldverteilungsproblem und kein Finanzproblem? Okay.
Ich wollte ausdrücken, dass wir mit deiner Strategie: "Es darf sich am besten niemand mehr infizieren, koste es was es wolle" wohl mehr Opfer haben werden, als die Anzahl derer, die vor dem Coronatot gerettet wurden.
Daher bin ich froh, dass die Politik es aben anders sieht und die Finanzen weiterhin im Blick behält. Corona ist eben nicht alles im leben und wir müssen auch sehen, dass es eine Zeit nach Corona geben wird. Zumindest eine Zeit, in der sich wieder alles normalisiert hat.


1x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:06
@Bone02943

Sie behält die Finanzen sogar sehr gut im Blick, sogar so sehr, dass das Privatvermögen in Deutschland während der Corona-Krise um 6% zugenommen hat. Aber das hast du ja sicherlich gelesen im von mir verlinkten Artikel. :D :D :D ...


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:10
@Paradigga2.0

Klar, wir haben alle 6% mehr Privatvermögen, ist doch logisch. Wäre ja komisch wenn es nicht so wäre. :) ...

Schönen Nachmittag noch!


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:11
@Bone02943

Es ist ein Durchschnittswert, ich habe viel mehr als 6% Plus gemacht, du möglicherweise weniger. So ist das mit den Prozenten leider nun einmal. Aber es kommt ja nichts von Ungefähr, man erntet was man sät.


2x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:15
Wenn wenige ein Plus einfahren, dafür viele aber Verluste, dann schlägt sich dies auch auf die Gesundheit der Bevölkerung nieder.
Wer nur wenig hat, hat eben oft auch nicht die Möglichkeit aus dem mehr zu machen.

Von dir fehlt ja nur noch der Spruch "Eure Armut kotzt mich an" :D


1x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:20
@Bone02943

Ich gebe das Geld, welches ich einnehme bzw. das mehrerwitschaftete Geld, ja auch wieder aus und sitze nicht wie Dagobert Duck in einem dicken Geldspeicher, keine Sorge.
Diejenigen, die Minus machen würden früher oder später eh Minus machen, sind quasi vorerbankrottet, tja.


1x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:23
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wer nur wenig hat,
bekommt auch immer noch Unterstützung vom Staat.


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:29
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ich wollte ausdrücken, dass wir mit deiner Strategie: "Es darf sich am besten niemand mehr infizieren, koste es was es wolle" wohl mehr Opfer haben werden, als die Anzahl derer, die vor dem Coronatot gerettet wurden.
Daher bin ich froh, dass die Politik es aben anders sieht und die Finanzen weiterhin im Blick behält. Corona ist eben nicht alles im leben und wir müssen auch sehen, dass es eine Zeit nach Corona geben wird. Zumindest eine Zeit, in der sich wieder alles normalisiert hat.
da gehe ich mit dir. super.
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:Es ist ein Durchschnittswert, ich habe viel mehr als 6% Plus gemacht, du möglicherweise weniger. So ist das mit den Prozenten leider nun einmal. Aber es kommt ja nichts von Ungefähr, man erntet was man sät.
jau, aber da bringen wir die "soziale Ungerechtigkeit" ins Spiel. es kann nicht jeder säen was 6% Rendite bzw. Wachstum bringt. wenn nur 1% 99% von Vermögenswerten hält.
Oder anders, es trifft ja nicht nur jene die in einem Niedriglohnsektor arbeiten sondern quer durch die Gesellschaft. Wenn der Pizzaladen bei uns am Rhein nach einem Jahr nicht mehr liquide ist, dann geht er nun mal Pleite obwohl er vorher vielleicht solide gewirtschaftet hat und anderen Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt hat.

Ich denke, das ist der Punkt den @Bone02943 anbringen will. Und da hat er nun mal Recht. Es gibt keine noch so gute Firma die es 1 Jahr oder mehr ohne Einnahmen überleben kann ohne in Liquiditätsprobleme zu kommen. Hinzu kommt das eben die Töpfe der Sozialkassen ebenfalls irgendwann mal leer sind. Von dem Rattenschwanz der sich hinterherzieht und den regulären Geldfluss blockiert gar nicht zu reden. Da wird dann tatsächlich Geld "verbrannt" oder zumindest Werte.
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:Diejenigen, die Minus machen würden früher oder später eh Minus machen, sind quasi vorerbankrottet, tja.
nö, das ist absoluter Quatsch. Wenn der gutlaufende Tätowierer sein Leben finanziert und etwas auf die Hohe Kante schafft - geht er früher oder später nicht bankrott. Wenn er allerdings keine Einnahmen außer staatlicher Hilfe hat und diese decken (wie es oft der Fall ist) nicht die gesamten Fixkosten wie Ladenmiete, Versicherungen und sonstiges - dann hat er wenn die hohe Kante niedrig ist nicht viel. und das mag dich vielleicht erschrecken - der Vermieter, die Versicherung und sonstige wollen ja auch wiederum ihr Geld. und die staatliche Unterstützung ist nun mal nicht zu 100% Deckungsgleich.

Dh. der Unternehmer der noch die nächsten 40 Jahre solide arbeitet und nicht in Nöte kommen würde - steht jetzt vor dem Scheideweg. Insolvenz, Glück haben oder Kredite wo oder von wem auch immer aufnehmen. Da kannst du ihm max. vorwerfen den falschen Beruf gewählt zu haben.
Und das zieht sich durch sehr viele KMUs.


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:33
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:Es ist ein Durchschnittswert, ich habe viel mehr als 6% Plus gemacht,
Zumindest erklärt sich so dein unermüdlicher Wunsch nach Dauerlockdown.


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 14:39
@scarcrow

Ich sehe nicht ein, warum das finanzielle Überleben einer Pizzabude wichtiger sein sollte als die Gesundheit der Menschen.
In manchen Zeiten dreht sich halt der Wind, die Pferdekutscher, Pferdezüchter und Pferdehändler waren auch gekniffen als das Automobil plötzlich in Mode kam. Hat auch keinen interessiert, dass die alle untergingen. So ist das eben mit Zeitenwenden.

@obskur

Du scheinst meine Beiträge ja sehr aufmerksam zu lesen und es scheinen dich eher Zahlen denn Buchstaben zu triggern.
Edit: Es ist übrigens typisch Deutsch, auf finanziellen Erfolg reduziert zu werden und dafür die Missgunst seiner weniger erfolgreichen Mitmenschen zu erlangen. Nichts Neues. Verwende deine Energie lieber in eigenen Wohlstandserwerb, so lebts sich leichter.


1x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 15:00
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:Pizzabude wichtiger sein sollte als die Gesundheit der Menschen.
Es geht nun mal nicht nur um die Pizzabude, es geht um viele Pizzabuden, es geht um sehr viele KMUs, selbstständige usw. Und deren Verlust wird sich zwangsläufig auch auf dich auswirken. Wer kein Geld hat, kauft nichts, wenn der Mieter die miete nicht mehr zahlen kann, gibts keine 6% Immobilienrendite, wenn die Pizzabude keine Steuern abführt, zahlst du halt irgendwann mehr steuern - und und und - da sind wir dann bei dem Kreislauf des Geldes. Und wenn du halt auch niemanden mehr findest dem du dein Geld geben kannst, weil der nächste Friseur Arsch weit weg ist... kommts ja nicht in den Kreislauf zurück... theoretisch.
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:Hat auch keinen interessiert, dass die alle untergingen. So ist das eben mit Zeitenwenden.
Nun ja, wurden die Pferdekutschen innerhalb eines Jahres abgeschafft? oder konnten jene die willig waren etwas anderes erlernen? Was z.B. in diesen Tage auch etwas schwieriger ist, den nicht jeder Arbeitsmarkt ist derzeit arbeitnehmerfreundlich.

Deshalb wird es aus meiner Sicht ein Punkt kommen an dem Abgewogen wird - wie viel Restrisiko ist vorhanden und wie sieht dieses aus. Derzeit kann man es noch nicht wiegen, deshalb lebe ich noch gerne mit den Einschränkungen. Ich kann mir auch lokale Lockdowns inkl. lokale Reisebeschränkungen vorstellen. Ich kann mir allerdings nur noch schwer einen deutschlandweiten Lockdown vorstellen - weil a) irgendwann ist das Geld in Taschen auf die man keinen Zugriff hat und b) rennen die Menschen mit Heugabeln zu jenen mit 6% Renditen und Politikern oder mehr und fragen freundlich nach Unterstützung - und da haben sie dann tatsächlich wieder Recht - und ich hasse mich dafür das ich texanischen Vize-Gouverneur zitiere: Die Heilung darf nicht schlimmer sein als die Krankheit.
Zitat von Paradigga2.0Paradigga2.0 schrieb:wichtiger sein sollte als die Gesundheit der Menschen.
und auch hier recht einfach in meinen Augen: Wenn du 90.000 Corona-Opfer + 200.000 long-Covid-Leidige hast aber 200.000 Unternehmer und 1.000.000 Arbeitnehmer und 400.000 Schüler die in Folge von wenig Geld in den Taschen, Isolation und gesundheitliche Probleme (psychisch wie physisch) bekommen - dann schlägt deine eigene Gewichtung auf der Waage um - wenn es keine Möglichkeit gibt beidem Gerecht zu werden. Wenn man nicht beides bekommen hat - und es ist unbestreitbar das Gesundheit mit dem Wohlstand einhergeht, muss man sich für das kleinere Übel entscheiden. oder nicht?

Und das wird auf der Welt keiner mehr herbeiführen können, dafür benötigen wir Hilfe von Gott, Aliens oder wem auch immer.


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 15:09
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Denn wenn jeder dann wie jetzt in England in Isolation muss, dann wird der Klopapierengpass das kleinste Problem.
Ganz verstehe ich das nicht. Wieso gilt die neue Regelung erst ab Mitte August?
Rasch wurde ob der Engpässe eine Debatte losgetreten, ob vollständig Geimpfte der Quarantäne entgehen können und sich stattdessen täglich testen dürfen. Das ist derzeit noch nicht möglich, erst ab Mitte August soll diese Regelung gelten. Bisher gelten Ausnahmen nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Pilotprojekts oder etwa für Beschäftigte des Gesundheitsdiensts. Viele Branchen, darunter das British Retail Consortium sowie die Fleischindustrie, fordern weitere Ausnahmen für ihre Beschäftigten. Wirtschaftsminister Kwarteng sagte, man arbeite an einer Ausweitung der „Liste“.
Quelle: https://orf.at/stories/3221973/


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 15:40
Zitat von scarcrowscarcrow schrieb:die wenigsten Sterben auf durch ein Auto, und dennoch nimmt sich diese Regierung (alle Regierungen der Welt) heraus Regeln zu definieren. Wo ist hier der Unterschied zur Corona-Situation?
Die Frage ist doch, welchen Inhalt die Regeln haben. Sowohl beim Auto wie bei der Corona-Situation. Wie weit darf der Staat bei beiden regulierend eingreifen, um sowohl seiner Schutzfunktion wie auch der Garantie der Grundrechte der von den Regelungen Betroffenen gerecht zu werden? Unstrittig und akzeptiert ist zB, dass es beim Autofahren Verkehrsregeln gibt, dass man nur mit Fahrerlaubnis fahren darf etc. Insoweit ist das Grundrecht eines jeden einzelnen Autofahrers auf allgemeine Handlungsfreiheit eingeschränkt im Interesse der Allgemeinheit, sprich in dem der anderen Verkehrsteilnehmer bzw. deren Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Aber darf der Staat, um andere Verkehrsteilnehmer zu schützen, darüber hinausgehen und zB anordnen, dass künftig überall die Höchstgeschwindigkeit 10 km/h ist, dass sich jeder Autofahrer vor Fahrtantritt einem behördlichen Alkoholtest unterziehen muss, dass jedes Auto mit so viel technischem Sicherheitsschnickschnack ausgerüstet wird, dass keines unter 100.000 € kosten kann?

Nein, darf er nicht, weil das nun doch die allgemeine Handlungsfreiheit von Autofahrern zu sehr beeinträchtigt, obwohl man mit so strengen Regeln vielleicht den einen oder anderen zusätzliche Unfall mit tödlichem Ausgang mit Sicherheit verhindern würde.

Und DAS ist die Parallele zur Corona-Situation: Ab wann darf der Staat, zB durch umfassende Lockdown-Maßnahmen, nicht mehr in die Grundrechte aller Bürger eingreifen, bei Schülern Bildungsdefizite in Kauf nehmen, temporäre Berufsverbote und Ausgangssperren verhängen, muss immer neue Milliardenschulden aufnehmen, die künftige Generationen belasten, nur um vielleicht noch den einen oder anderen Todesfall durch Corona zu verhindern?

Und das alles, OBWOHL es inzwischen ein recht einfaches Mittel gibt, Todesfälle durch Corona zu verhindern, nämlich die Impfung?

Rechtspolitiker wissen genau, dass in dieser Situation die Macht des Staates zu weiteren umfassenden Grundrechtseinschränkungen für alle, sprich Lockdown, ziemlich begrenzt ist. Nur um hier und da noch einzelne Todesfälle zu verhindern, wird es zu Lasten aller kaum noch flächendeckende Lockdowns geben.


3x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 16:07
Zitat von AndanteAndante schrieb:Nein, darf er nicht, weil das nun doch die allgemeine Handlungsfreiheit von Autofahrern zu sehr beeinträchtigt, obwohl man mit so strengen Regeln vielleicht den einen oder anderen zusätzliche Unfall mit tödlichem Ausgang mit Sicherheit verhindern würde.
natürlich darf er die Handlungsfreiheit von Autofahrern einschränken wenn es driftige Gründe gibt.
Zitat von AndanteAndante schrieb:dass künftig überall die Höchstgeschwindigkeit 10 km/h ist,
nimmt die Zahl er Verkehrstoten zu, dann gibts innerorts ein Tempo30 und nicht mehr ein Tempo50 (was sie scheinbar auch mal angeordnet haben). Bei Tempo 50 Innerorts spielen die Faktoren Verkehrssicherheit sowie Anwohner- Lärmschutz eine Rolle. Vor Kitas Tempo 30, um kleine Kinder zu schützen, auf Spielstraßen um spielende Kinder zu schützen. Auf Landstraßen um Unfällen vorzubeugen halt nur 100 und nicht wie vor zig Jahren quasi offen. Hier wird legal die "Handlungsfreiheit" eingeschränkt. Also verstehe ich dein "Nein darf er nicht" nicht.
Zitat von AndanteAndante schrieb:dass jedes Auto mit so viel technischem Sicherheitsschnickschnack ausgerüstet wird, dass keines unter 100.000 € kosten kann?
Und auch das war in der Vergangenheit kein Hinderungsgrund. Oder wie sieht das aus mit der Debatte über z.B. Abbiegeassistent bei LKWs als Pflicht? Hier wird eingegriffen, zurecht.
Zitat von AndanteAndante schrieb:Und DAS ist die Parallele zur Corona-Situation: Ab wann darf der Staat, zB durch umfassende Lockdown-Maßnahmen, nicht mehr in die Grundrechte aller Bürger eingreifen, bei Schülern Bildungsdefizite in Kauf nehmen, temporäre Berufsverbote und Ausgangssperren verhängen, muss immer neue Milliardenschulden aufnehmen, die künftige Generationen belasten, nur um vielleicht noch den einen oder anderen Todesfall durch Corona zu verhindern?
Da bin ich doch bei dir - aber der Punkt ist für mich noch nicht ganz erreicht. Britannien spielt auf Risiko und ich werde sagen "Sie hatten Recht" wenn es positiv endet. Aber ich bin da echt mehr als skeptisch. also ist dieser Moment in meine Augen nicht erreicht.
Zitat von AndanteAndante schrieb:Und das alles, OBWOHL es inzwischen ein recht einfaches Mittel gibt, Todesfälle durch Corona zu verhindern, nämlich die Impfung?
Und auch hier bin ich, wie mehrfach geschrieben, absolut bei dir. Wenn jeder das Impfangebot hatte plus etwaige Erfahrungen wie Britannien , plus eine vertretbare Karenzzeit dann die Türen auf. Dann wiederum kann sich jeder sich nicht impfen lassen kann (ich meine aus Gesundheitlichen oder schwerer Persönlicher Abneigung) die Seuche bekommt - darf sich dann bei seinem nächsten Bedanken. Aber dann sind wir, oder besser ich, bei dem Punkt das die Waage auf "Aufmachen" zeigt.

Zeigt sich aber z.B. das die Impfung bei Kindern noch nicht verlässlich zugelassen ist, und die Sterberate bei Kindern beispielsweise wieder nach oben steigt - dann hat die Regierung meine persönliche Stimme um eben die Schulen wieder zu schließen und das Bildungsdefizit in Kauf zu nehmen. Defizite kann man ausgleichen - tote Kinder leider nicht. Im Optimalfall haben die Schulämter dann auch vernünftige Konzepte in der Tasche (ach was bin ich ein herrlicher Optimist).
Das bring nun die Dynamik mit sich. Meinungen und Standpunkte müssen sich anpassen. Und hier haben wir nun mal das Problem das nahezu jedes Land auf dem Planeten mit diesem Thema kämpft. Was ist zu viel und was ist zu wenig. Und scheinbar hält jeder die Politiker für dumm. Und obwohl ich nicht alles gut heiße was gemacht wurde und wird - und bei einigem richtig abkotzen könnte bin ich der persönlichen Meinung das beim Thema Corona alles in allem über dem Weltweiten Durschnitt gehandelt wurde. Das geben die Zahlen bislang her.
Und sobald weitere Erkenntnisse gesammelt wurden (nochmal, bin gespannt auf die Britten) gehts weiter. und so trage ich Schlafschaf diese derzeitigen Maßnahmen (noch) mit.
Zitat von AndanteAndante schrieb:Rechtspolitiker wissen genau, dass in dieser Situation die Macht des Staates zu weiteren umfassenden Grundrechtseinschränkungen für alle, sprich Lockdown, ziemlich begrenzt ist. Nur um hier und da noch einzelne Todesfälle zu verhindern, wird es zu Lasten aller kaum noch flächendeckende Lockdowns geben.
Das wissen die meisten Politiker, aber keiner dieser Politiker ist genauso wie wahrscheinlich du und definitiv nicht ich ein hellseherisches Medium. Und das unsere Politiker wie manche meinen Spaß am Lockdown haben - das mag ich stark bezweifeln. Und das ist eben das Problem vor dem wir stehen - wie geht es weiter. Wann ist man an dem Punkt: Alle hätten geimpft werden können - und wann überträgt man diese Pflicht der allgemeinen Sicherheit wieder runter zum Bundesbürger. Ich denke bald, ich hoffe bald. Allerdings habe ich schon länger die Meinung das man so viele Menschen zu ihrem Glück zwingen muss, da ich so oft das Gefühl habe das die Menschheit, oder große Teile, freudestrahlend ins Feuer rennt - nur weil jemand gesagt hat - "geht ihr ins Feuer, werdet ihr sterben". und alle so: "der hat mir gar nix zu sagen".

Und irgendwann wird im schlimmsten Falle das Bundesverfassungsgericht die Waage rausholen und nach deiner Zusammenfassung Urteilen, dessen bin ich mir sicher. lass einfach mal noch ein paar Tage/Wochen vergehen. Spannend sind die Urlaubsrückkehrer bzw. wie heißt die andere Gruppe? die in ihren Heimatländern Urlaub machen? Versteh immer noch nicht warum es da einen Unterschied gibt - dachte beides ist Urlaub.


melden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 16:57
Zitat von AndanteAndante schrieb:temporäre Berufsverbote
Wird auch gerne behauptet, aber es wurde keiner Berufsgruppe ein explizites Berufsverbot erteilt.
Zitat von AndanteAndante schrieb:OBWOHL es inzwischen ein recht einfaches Mittel gibt, Todesfälle durch Corona zu verhindern, nämlich die Impfung?
Die Impfung ist aber auch nicht der "Heilige Gral".


3x zitiertmelden

Coronavirus (Sars-CoV-2)

23.07.2021 um 17:10
Zitat von AniaraAniara schrieb:Wird auch gerne behauptet, aber es wurde keiner Berufsgruppe ein explizites Berufsverbot erteilt.
Nee ist richtig. Der Barbesitzer konnte gegen Entgelt streamen wie er sich allein in seinem Laden betrinkt. Um nur mal ein kreatives Beispiel zu nennen.


melden