gastric schrieb:144/6=24
genau das frage ich mich auch. warum nicht 140/6 oder 142/6
sieht auf den ersten Blick beides gut aus.
Ich rechne im Kopf ähnlich, aber ob das für die ersten 4 Jahre Mathe sinnvoll ist? mMn nach nicht
im Kopf rechne ich bei 145/6
120/6 = 20 damit habe ich die Größen Ordnung also nicht 2 und auch nicht 200
bleiben 25 über
25/6 auf jeden Fall unter 10
Ergebnis also größer 20 und kleiner 30
jetzt kommt es darauf an
25/6 geht nicht auf also sag ich mir das kleine 1x1 mit 6 auf und sehe 24
24/6 gleich 4 damit sind wir bei 24 aufgrund der festgestellten Größenordnung muss nun ein Komma folgen
1 bleibt über
10/6 gleich 1 damit sind wir bei 24,1
4 als rest
4/6 geht nicht
also 40/6 gleich 36/6 gleich 6 rest 4 und man sieht sofort das das auch so bleibt bei jedem Schritt also sind wir bei 24,16666......
so haben wir das gelernt, damals als Autos noch Holzräder hatten und von Pferden gezogen wurden.
damit teilt man jede beliebige Zahl im Kopf. Wichtig laut meinem alten Lehrer ist es als erstes die Größenordnung fest zu stellen, also bewegen wir uns im Bereich 1, 10,100,1000...... damit ist ein Ergebnis schon mal immer "UNGEFÄHR RICHTIG"
Wir haben früher noch praktisch gelernt ob das Egebnis nun 24 oder 25 Kartoffeln waren war zweitrangig, auf jeden fall um die 24 Kartoffeln. Das genaue Rechnen kam dann mit der Zeit.
Das nächste was wir lernten war auf Einheiten zu achten also z.B km + std , damit überprüft man den Rechenweg wenn beim Ergebis eine Entfernung von x Std anstelle von x km rauskommt stimmt was nicht.
Sinngemäß gilt das auch für Multiplikation, Addition, Substraktion usw....
Hält man sich an beide Regeln sollte man 90% aller Aufgaben (inclusive Testaufgaben) zumindestens annähernd im Kopf oder Halbschriftlich lösen können.
Vorausgesetzt man beherscht das kleine einmaleins.
Schwieriger wird das bei der zweiten Ableitung einer tangens Funktion, aber das kann man dann in der Zweiten Klasse besprechen 😁