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Niedersachsen schafft schriftliche Division in Grundschulen ab

202 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Niedersachsen, Grundschule, Lehrplan ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Niedersachsen schafft schriftliche Division in Grundschulen ab

17.01.2026 um 12:45
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:daran dürften viele Eltern als Helfer ebenso scheitern wie einst an der Mengenlehre.
Ich hoffe inständig das niemand an Matheaufgaben aus der 3. Klasse scheitert.


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17.01.2026 um 13:42
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Hättest Du damals seit der Grundschule gewusst dass 140 = 2*2*5*7 und 112 = 2*2*2*2*7
Finde ich total verwirrend, vor allem für kleinere Kinder.

Schriftliches Dividieren ist dagegen gar nicht schwer und kann man eigentlich auch von alleine aus den anderen schriftlichen Rechenarten ableiten. Wenn man schon die 4 Grundrechenarten in der Grundschule lernt, sollte man schon alle schriftlichen Rechenarten lernen.
Das wäre so als würde man nicht alle Buchstaben des Alphabets lernen, weil es angeblich zu viele Buchstaben gibt.


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17.01.2026 um 14:16
Zitat von parabolparabol schrieb:Finde ich total verwirrend, vor allem für kleinere Kinder.
Hat sich doch alles längst etabliert.
Was sind Primzahlen und warum sind sie wichtig?

Primzahlen sind Zahlen, die sich nur durch 1 und durch sich selbst teilen lassen.
Sie sind die „Bausteine der Zahlenwelt“, weil sich jede andere Zahl aus ihnen zusammensetzen lässt.
Ein Beispiel: 2, 3, 5, 7 und 11 sind Primzahlen bis 20. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für viele Rechenarten in der Schule.

In der 4. Klasse Grundschule wird das Thema meist anhand von Primzahlen bis 100 eingeführt.
Mit einfachen Methoden wie der Teilbarkeitsregel oder der Streichliste der Primzahlen erkennen Kinder Muster und entwickeln ein Gefühl für Zahlbeziehungen.
So lässt sich die Frage „Wie kann man sich Primzahlen einfach merken?“ spielerisch beantworten: durch Übung, Regelwissen und logisches Denken.

Im Unterricht können Lehrkräfte das Thema abwechslungsreich gestalten – etwa mit Primzahlen-Übungen, Zahlenspielen oder Partneraufgaben.
Auf eduki gibt es umfangreiches Unterrichtsmaterial zu Primzahlen, von Arbeitsblättern über Lernspiele bis hin zu Rätseln.
Diese Materialien fördern mathematisches Denken, Konzentration und Strukturverständnis, passend für die Grundschule und den Einstieg in weiterführende Themen.
Quelle: https://eduki.com/de/unterricht/1240/mathematik/zahlen-operationen/primzahlen
Zitat von parabolparabol schrieb:Schriftliches Dividieren ist dagegen gar nicht schwer und kann man eigentlich auch von alleine aus den anderen schriftlichen Rechenarten ableiten. Wenn man schon die 4 Grundrechenarten in der Grundschule lernt, sollte man schon alle schriftlichen Rechenarten lernen.
Das wäre so als würde man nicht alle Buchstaben des Alphabets lernen, weil es angeblich zu viele Buchstaben gibt.
Man nimmt sich die Zeit, die man braucht um die Grundlagen zu lernen. Die 5. Klasse schliesst doch an die 4. Klasse an. Da lernt man dann auch das.


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Niedersachsen schafft schriftliche Division in Grundschulen ab

17.01.2026 um 14:29
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Hat sich doch alles längst etabliert.
Oder hier (2009):
Wer zerlegt zuletzt?

Spielend die Primfaktorzerlegung erkunden
Susanne Prediger, Thorsten Dirks, Julia Kersting
Webversion, erschienen in PM – Praxis der Mathematik in der Schule 25 (2009) 51, 10-14.

Zusammenfassung: Im Spiel „Wer zerlegt zuletzt?“ werden Lernende (ab Klasse 4) an Begriffe und Zusammenhänge rund um die Primfaktorzerlegung herangeführt
...
Das Gebiet der Zahlentheorie ist ein wunderbares Feld für mathematische Erkundungen. Lernende können mit relativ wenig Vorgaben eigentätig mathematische Begriffe und Zusammenhänge erkunden, wie zum Beispiel das Konzept der Primzahlen und die Gesetzmäßigkeit, dass sich jede Zahl eindeutig in Primfaktoren zerlegen lässt. Auf diese Konzepte zielt das Spiel „Wer zerlegt zuletzt“, das wir ausgehend von der Aufgabe „Zahlen zertrümmern“ aus dem Schulbuch Neue Wege 6 (Lergenmüller /Schmidt 2001, S. 34) ausformuliert und erprobt haben.
...
Quelle: https://wwwold.mathematik.tu-dortmund.de/~prediger/veroeff/09-Prediger_Dirks_Kersting_PM25-Wer-zerlegt-zuletzt.pdf


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17.01.2026 um 16:39
@JosephConrad
Darf ich fragen, ob du Mathematiklehrer bist oder ähnliches? Alles was du da schreibst, sind teilweise böhmische Dörfer, teilweise hab ich das alles schon mal gehört und manchmal Frage ich mich ob ich Kreide holen war zu der Zeit.


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17.01.2026 um 16:47
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Warum hat man Kinder, wenn man sich nicht mit ihnen beschaeftigt?
ab einer bestimmten Anzahl an Kindern lohnt sich das finanziell ganz gut.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Es ist überhaupt nicht schlimm, die große Division erst in Klasse 5 zu lernen
Bin ja schon gut 40 Jahre aus der Schule raus, aber ist es nicht so das ab der 5ten die Trennung der Schulformen stattfindet?

wenn dann im ersten Jahr Gymnasium auch noch das große Dividieren gelehrt werden soll muss aber entweder das Abi um ein Jahr verlängert werden oder die geforderte Leistung mal wieder verringert werden.

Wie wäre es stattdessen schon in der Grundschule zweisprachig zu arbeiten, neben Deutsch wird dann auch gleich Englisch gelehrt.

In vielen Internationalen Schulen ist das ja der Fall, die Grundsprache ist Englisch, als Zweitsprache kommt dann Deutsch.


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17.01.2026 um 16:57
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:Bin ja schon gut 40 Jahre aus der Schule raus, aber ist es nicht so das ab der 5ten die Trennung der Schulformen stattfindet?
Da die Kinder in D dann ein besseres Zahlenverständnis haben, weden sie auch im Gymnasium am Anfang der 5. Klasse die große Division sicherlich schnell lernen.

Es ist aber ein Nachteil, so früh zu trennen. Besser wäre da ein Modell wie in Finnland oder Kanada.


Wie ich schhon schrieb:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 07.01.2026:PISA 2022
Kanada: Mathematik: 497, Lesekompetenz: 507, Naturwissenschaften: 515
Deutschland: Mathematik: 475, Lesekompetenz: 480, Naturwissenschaften: 492

Kanada:

1. Kinder lernen bis ca. 15–16 Jahre gemeinsam, es gibt keine frühe Aufteilung in Schulformen wie Haupt-/Realschule/Gymnasium, Leistungsunterschiede werden innerhalb der Schule ausgeglichen – nicht durch Aussonderung.

-> Kinder aus weniger privilegierten Familien bekommen mehr Zeit, Rückstände aufzuholen.

2. Klassenwiederholungen sind selten. Stattdessen: Förderlehrkräfte, individuelle Lernpläne, kleine Lerngruppen, schulinterne Nachhilfe

-> Schwächen werden früh kompensiert, ohne soziale Stigmatisierung.

3. Einheitlich hohes Schulniveau, kaum große Qualitätsunterschiede zwischen Schulen, Schulen in ärmeren Vierteln erhalten zusätzliche Ressourcen,
Schulfinanzierung gleicht soziale Unterschiede gezielt aus.

-> der Wohnort entscheidet deutlich weniger über Bildungserfolg.

4. Professionelle Lehrkräfteauswahl, sehr selektive Lehrerausbildung, starke Praxisorientierung. Viel Teamarbeit im Kollegium.

-> Besserer Umgang mit heterogenen Klassen und Förderbedarfen.

5. Frühkindliche Bildung ist breit ausgebaut, in vielen Provinzen: kostenloses Ganztags-Kindergartenjahr, Frühzeitige Sprach- und Lernförderung.

-> Soziale Unterschiede entstehen weniger stark vor Schuleintritt.

6. Neu zugewanderte Kinder: sofort regulärer Unterricht, zusätzliche Sprachförderung parallel, Keine dauerhafte Auslagerung in "Vorbereitungsklassen"

-> Geringere Bildungsnachteile bei Kindern aus Migrantenfamilien.

Kanada ist chancengerechter, weil es länger gemeinsam unterrichtet, früh fördert statt früh trennt, Ressourcen nach Bedarf verteilt, Schulen weniger sozial segregiert, Kinder nicht "aussortiert", sondern stützt.

Dies zeigen auch PISA-Studien der OECD:

Kanada: schwacher Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Leistung

Deutschland: starker Zusammenhang

Kinder aus einkommensarmen Familien erreichen in Kanada deutlich häufiger hohe Kompetenzen.

Soziale Herkunft → Leistung (PISA) Quelle: OECD / PISA

Messung: Wie stark erklärt der soziale Status der Eltern die Schülerleistungen?

Anteil der Leistungsunterschiede, der durch Herkunft erklärt wird: Kanada ca. 8–9 %, OECD-Durchschnitt ca. 12 %, Deutschland ca. 16–18 %-

In Deutschland wirkt Herkunft doppelt so stark wie in Kanada. Zwei gleich begabte Kinder haben in Deutschland deutlich unterschiedliche Chancen – je nach Elternhaus.

Aufstiegschancen für Kinder aus unteren Schichten: Wie viele Kinder aus sozial schwachen Familien erreichen ein hohes Leistungsniveau?

Anteil leistungsstarker Schüler aus benachteiligten Haushalten: Kanada ca. 15–17 %, OECD-Durchschnitt ca. 11–12 %, Deutschland ca. 7–8 %

Ein benachteiligtes Kind hat in Kanada etwa doppelt so hohe Chancen, zu den leistungsstarken Schülern zu gehören wie in Deutschland.

Schulformen / „Gymnasialquote“

Deutschland: Aufteilung nach Klasse 4 (teils 6), Starke soziale Verzerrung: Kinder aus Akademikerfamilien: >70 % Gymnasium, Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien: ~25–30 %, bei gleichen Leistungen bestehen große Unterschiede.

Kanada: keine getrennten Schulformen, Leistungsdifferenzierung innerhalb der Schule, Hochschulzugang hängt fast ausschließlich von eigenen Leistungen und kaum vom Elternhaus ab.

Deutschland sortiert früh und sozial, Kanada spät und leistungsbezogen.

Screenshot 2026-01-07 195857

Was ist davon realistisch übertragbar auf Deutschland?

1. Spätere verbindliche Selektion

Abschaffung des Gymnasiums nicht nötig aber: längeres gemeinsames Lernen (z. B. bis Klasse 6 oder 8), flexible Übergänge

-> Sehr hoher Effekt auf Chancengleichheit

2. Förderung statt Sitzenbleiben

Sitzenbleiben hat nachweislich eine geringe pädagogische Wirkung, erzeugt aber hohe soziale Schäden, viele OECD-Länder haben es drastisch reduziert.

->Politisch umsetzbar, finanziell moderat

3. Ressourcen stärker nach Bedarf verteilen

Mehr Personal für Schulen in benachteiligten Lagen

-> Kein Systembruch nötig, Deutschland macht das bereits – aber zu zaghaft

4. Frühkindliche Bildung gezielt stärken

Kita-Qualität wichtiger als Kita-Platz, vor allem Sprachförderung

-> Sehr hoher Nutzen pro investiertem Euro, aber schwerer übertragbar, nötig wäre eine Lehrkräfteausbildung wie in Kanada

5. Reformen

Föderalismus, Beamtenrecht und Kapazitätsgrenzen

-> Langfristig reformierbar, nicht kurzfristig

Starkes Leistungsdenken + frühe Sortierung tief verwurzelt, Angst vor „Niveauverlust“

-> Braucht kulturellen Wandel + Zeit

Gesamtfazit

Kanada ist nicht deshalb gerechter, weil die Kinder dort "anders" sind, sondern weil das System anders organisiert ist.

Deutschland könnte die soziale Abhängigkeit um ein Drittel reduzieren, ohne Leistungsabfall, ohne Abschaffung des Gymnasiums, ohne radikalen Systembruch. Der größte Hebel ist die frühe Sortierung.



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17.01.2026 um 17:01
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Darf ich fragen, ob du Mathematiklehrer bist oder ähnliches? Alles was du da schreibst, sind teilweise böhmische Dörfer, teilweise hab ich das alles schon mal gehört und manchmal Frage ich mich ob ich Kreide holen war zu der Zeit.
Ich antworte per PN.


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17.01.2026 um 17:09
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Es ist aber ein Nachteil, so früh zu trennen. Besser wäre da ein Modell wie in Finnland oder Kanada.
Da bin ich bei dir, Gesamtschule halte ich für ein sehr gutes Konzept. Eine Trennung in Stufen ist mMn nicht nötig. Auch das strikte trennen nach Alter macht für mich keinen Sinn. Besser fände ich eine Trennung nach "Leistung".


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17.01.2026 um 17:28
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:Da bin ich bei dir, Gesamtschule halte ich für ein sehr gutes Konzept. Eine Trennung in Stufen ist mMn nicht nötig. Auch das strikte trennen nach Alter macht für mich keinen Sinn. Besser fände ich eine Trennung nach "Leistung".
Eine gelungene Umsetzung so wie ich finde, da ich die Schule kenne, ist eine der Preisträger des Deutschen Schulpreises 2020 (gehört dann zu den 6 besten Schulen Deutschlands) die Hardtschule in Durmersheim, eine Gemeinschaftsschule:

https://www.deutscher-schulpreis.de/preistraeger/hardtschule-durmersheim


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17.01.2026 um 17:39
@JosephConrad

Wundert mich dass das in Deutschland überhaupt zulässig ist. Ich finde das Konzept klasse.

was ich auf die Schnelle nicht gefunden hab ist ob in dieser Schule auch Praxis angeboten wird. Also sowas wie Handwerk in verschiedene Richtungen. Wenn ein Kind nicht den IQ von Einstein hat, ist nicht gesagt das es nicht ein sehr guter Handwerker wird. Ich finde vor allem Klasse das die Kinder ihre Lernziele mehr oder weniger selbst definieren. Ich sehen leider allzuoft das Kinder nicht ihre eigenen Ziele deffinieren sondern in Rollen gezwängt werden die ihre Eltern oder Lehrkräfte gerne hätten. Habt vertrauen in eurer Kinder und vor allem stärkt ihr Sebstvertrauen.


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17.01.2026 um 18:38
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:Da bin ich bei dir, Gesamtschule halte ich für ein sehr gutes Konzept. Eine Trennung in Stufen ist mMn nicht nötig. Auch das strikte trennen nach Alter macht für mich keinen Sinn. Besser fände ich eine Trennung nach "Leistung".
Bei uns damals gab es nach der vierten Klasse, die Sekundarstufe 1 (Klasse 5) und Sekundarstufe 2 (Klasse 6) in den jeweiligen Klassen wurde dann Englisch, Deutsch und Mathematik in Grundkurs und Erweiterungskurs eingeteilt. Also die guten gingen in den Erweiterungskurs und die etwas schlechteren waren im Grundkurs.

Ende der fünften bzw Mitte der sechsten wurden dann die Empfehlungen ausgesprochen für Haupt oder Realschule (Gymnasium gab es bei uns nicht an der Schule zumal die meisten nach der vierten dann aufs Gymnasium in den Nachbarort gingen)!


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17.01.2026 um 19:17
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:was ich auf die Schnelle nicht gefunden hab ist ob in dieser Schule auch Praxis angeboten wird. Also sowas wie Handwerk in verschiedene Richtungen.
Was es an päd. Zusatzangeboten gibt:


Screenshot 2026-01-17 191604
Q:https://hardtschule-durmersheim.de/paedagogische-zusatzangebote-der-sekundarstufe


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18.01.2026 um 14:52
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Da die Kinder in D dann ein besseres Zahlenverständnis haben, weden sie auch im Gymnasium am Anfang der 5. Klasse die große Division sicherlich schnell lernen.
dem muss ich leider widersprechen. Unterhalte dich einfach mal mit Lehrern, falls du schulpflichtige Kinder hast, ist es sogar recht einfach. Das Leistungsniveau nimmt stetig ab und muss mittlerweile immer wieder angepasst werden. Daher finde ich es schön, dass du tatsächlich glaubst, dass Kinder auf dem Gymnasium alles einfach so zusätzlich erlernen werden... das geht aber leider an der Realität vorbei.

Ich empfehle wirklich eine Unterhaltung mit älteren Lehrern. Diese können ja noch gut Vergleiche ziehen, was die Schüler früher zu leisten vermochten und wie der Stand heute ist. Alleine schon, dass heutzutage Kinder die 1. Klasse nicht mehr schaffen, ist schon recht aussagekräftig. Die 1. Klasse...
Es gibt keine bundesweit einheitliche Zahl, aber die Tendenz zeigt, dass immer mehr Grundschüler die erste Klasse nicht schaffen, wobei die Zahlen regional stark variieren – von einzelnen Schulen, an denen ein Drittel wiederholt (z. B. Gräfenauschule), bis zu bundesweiten Schätzungen, dass 2,3 % der Schüler das erste Jahr wiederholen, wobei die Steigerung seit 2015 etwa 45 % beträgt, oft aufgrund von Sprachdefiziten und mangelnder Schulreife. Die Gründe sind vielfältig, darunter sprachliche Rückstände, Konzentrationsschwierigkeiten und familiäre Hintergründe, obwohl offiziell das Sitzenbleiben in der ersten Klasse oft vermieden wird, indem die Eingangsphase verlängert werden kann.
Zahlen und Trends
Regionale Beispiele: An der Gräfenauschule in Ludwigshafen mussten 2023 ein Drittel (39) und 2024 37 Kinder die erste Klasse wiederholen, was auf extreme Defizite hinweist.
Bundesweite Einschätzung: Eine ARD-Umfrage unter Lehrkräften zeigt, dass 87 % der Erstklässler heute mehr Defizite haben als vor 10 Jahren.
Quelle:
google KI

und hier noch bezüglich Gymnasien in.. Berlin ;) jetzt nur am Rande, da anderes Thema, aber du hattest geschrieben, dass es für Gymnasiasten leicht wäre das schriftliche Dividieren zusätzlich in der 5. Klasse zu erlernen...
An Berliner Gymnasien greifen Lehrkräfte zunehmend zu Literaturklassikern in vereinfachter Sprache. Faust, Nathan der Weise oder Romeo und Julia werden sprachlich entschlackt, um Schülern den Zugang zu erleichtern. Die Idee dahinter klingt zunächst plausibel: Wer was versteht, bleibt eher motiviert.

Doch hinter der gut gemeinten Maßnahme verbirgt sich eine Entwicklung, die weit über den Deutschunterricht hinausweist.

Es geht um unser Verhältnis zu Anstrengung, um den Wert kultureller Tiefe – und um die Frage, was wir jungen Menschen eigentlich zutrauen.

Wer komplexe Sprache systematisch vermeidet...
Vereinfachung verändert nicht nur Texte, sondern auch Denkbewegungen. Wer komplexe Sprache systematisch vermeidet, übt nicht das Durchdringen schwieriger Inhalte, sondern das Umgehen von ihnen.
Quelle:

https://www.focus.de/familie/schule/berliner-gymnasien-lehren-goethe-in-easy-sprache-das-sagt-alles-ueber-unseren-anspruch_a7f43822-3c4b-410c-98d3-25853f688ea5.html


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18.01.2026 um 15:15
denke man kann das einfach im Lehrplan lassen.


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18.01.2026 um 16:46
Zitat von SocialmeSocialme schrieb:du hattest geschrieben, dass es für Gymnasiasten leicht wäre das schriftliche Dividieren zusätzlich in der 5. Klasse zu erlernen...
Oh, da hast Du den ersten Halbsatz überlesen:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Da die Kinder in D dann ein besseres Zahlenverständnis haben
Gerade weil sie in der 4. Klasse mehrt Zeit hatten, ein Zahlenvesrtändnis zu entwickeln, fällt es ihnen in der 5. dann leicher Algorithmen zu verstehen.

Das gilt übrigens dann auch für die Kinder in der Real- oder Hauptschule.

Der entscheidende Denkfehler liegt vielleichr bei Vielen hier: "Das Niveau sinkt, deshalb dürfen wir anspruchsvolle Inhalte nicht später einführen bzw. müssen früh Algorithmen lehren". Das ist aner kein zwingender Schluss, sondern eher ein Kurzschluss. Denn sinkendes Niveau betrifft nicht primär fehlende Algorithmen sondern schwaches Zahlenverständnis, geringe Sprach- und Begriffsbildung, fehlende Selbstkontrolle beim Rechnen. Frühes lernen von Schemata haben diese Probleme nie gelöst. Im Gegenteil, viele der heute beklagten Defizite stammen genau aus einem System, das früh, viel und schematisch gelehrt hat.
Der zentrale Unterschied, der hier möglicherweise übersehen wird: Du sprichst davon, was Kinder können, ich davon wie Können entsteht. Das sind zwei völlig verschiedene Ebenen. Mein Argument lautet ja "Kinder mit gutem Zahl- und Strukturverständnis lernen Algorithmen schnell" und nicht "Früher konnten Kinder Algorithmen früh, also war das System besser." Das verwechselt sichtbare Technik mit tragfähigem Verständnis.
Die Argumerntation "Gymnasiasten werden das zusätzliche Lernen nicht schaffen" ist nur dann plausibel, wenn die Kinder vorher kein solides Fundament haben, sie Rechnen nur als Schema kennen, sie nicht erklären, schätzen oder prüfen können. All das ist aber meine Voraussetzung.

Dass das Lernniveau von Grundschülerinnen und Grundschülern in Deutschland über viele Jahre hinweg nicht gestiegen ist, liegt nicht an einem einzelnen Faktor, sondern an einem Bündel struktureller Ursachen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die zunehmende soziale Ungleichheit. Der Lernerfolg von Kindern hängt heute stärker als früher von der sozialen Herkunft ab. Immer mehr Kinder wachsen unter Bedingungen auf, die das Lernen erschweren, etwa durch sprachliche Hürden, finanzielle Belastungen oder geringe Bildungsressourcen im Elternhaus. Die Schule kann diese Unterschiede nur begrenzt ausgleichen, sodass vor allem der Anteil der Kinder zunimmt, die grundlegende Mindeststandards nicht sicher erreichen.

Hinzu kommt, dass die Lerngruppen in Grundschulen deutlich heterogener geworden sind. In einer Klasse treffen heute sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen aufeinander, etwa im Hinblick auf Sprache, Leistung, Förderbedarf oder Entwicklungsstand. Gleichzeitig sind die personellen und zeitlichen Ressourcen kaum mitgewachsen. Lehrkräfte stehen vor der Aufgabe, individueller zu fördern, haben dafür aber oft weder ausreichend Unterstützung durch weiteres Fachpersonal noch genügend Zeit.

Der anhaltende Lehrkräftemangel verschärft diese Situation zusätzlich. Viele Grundschulen arbeiten mit Vertretungslösungen oder fachfremd erteiltem Unterricht, was zulasten von Kontinuität, Diagnose und gezielter Förderung geht. Gerade im Grundschulalter sind jedoch regelmäßiges Üben, Wiederholen und individuelles Feedback entscheidend für den Kompetenzaufbau. Wenn diese Grundlagen nicht ausreichend gesichert werden, entstehen Lernlücken, die später nur schwer zu schließen sind.

Auch Veränderungen in der Unterrichtskultur spielen eine Rolle. In den vergangenen Jahren wurde häufiger auf offene Lernformen und selbstständiges Arbeiten gesetzt. Solche Konzepte können für einige Kinder gut funktionieren, setzen aber ein hohes Maß an Selbststeuerung und Unterstützung von zu Hause voraus. Kinder, denen diese Voraussetzungen fehlen, profitieren davon deutlich weniger, wodurch sich Leistungsunterschiede weiter vergrößern.

Die zunehmende Nutzung digitaler Medien hat ebenfalls nicht automatisch zu besseren Lernergebnissen geführt. Insbesondere im Grundschulbereich zeigt die Forschung, dass digitale Werkzeuge ohne klare didaktische Konzepte keinen messbaren Lernzuwachs bringen, etwa beim Lesen- oder Schreibenlernen. Die COVID-19-Pandemie hat diese bereits bestehenden Probleme schließlich verstärkt, sie aber nicht verursacht. Lernrückstände traten vor allem dort auf, wo Kinder schon vorher weniger Unterstützung hatten.

Zusätzlich sind die Erwartungen an Grundschulen in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Neben dem klassischen Fachunterricht sollen sie heute verstärkt Sprachförderung, Inklusion, Medienbildung und soziale Aufgaben übernehmen. Diese erweiterten Anforderungen wurden jedoch nicht mit einem entsprechenden Ausbau von Zeit, Personal und Unterstützung begleitet. In der Folge verteilen sich die verfügbaren Ressourcen auf immer mehr Aufgaben.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das stagnierende Lernniveau nicht Ausdruck eines allgemeinen Leistungsabfalls der Kinder ist. Vielmehr spiegeln sich darin wachsende soziale Unterschiede und ein Schulsystem, dessen strukturelle Voraussetzungen mit den gestiegenen Anforderungen nicht Schritt gehalten haben.



Aber letztendlich hatte ich nur ketzerisch auf den Post geantwortet, der ja richtig ist:
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:Bin ja schon gut 40 Jahre aus der Schule raus, aber ist es nicht so das ab der 5ten die Trennung der Schulformen stattfindet?
Und da sind wir dann wieder hier:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Es ist aber ein Nachteil, so früh zu trennen. Besser wäre da ein Modell wie in Finnland oder Kanada.



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18.01.2026 um 17:22
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das stagnierende Lernniveau nicht Ausdruck eines allgemeinen Leistungsabfalls der Kinder ist. Vielmehr spiegeln sich darin wachsende soziale Unterschiede und ein Schulsystem, dessen strukturelle Voraussetzungen mit den gestiegenen Anforderungen nicht Schritt gehalten haben.
Bei den gestiegenen sozialen Unterschieden macht sich Schule aber oft genug zum Komplizen der sozialen Segregation innerhalb der Lerngruppen.

Wenn man sich einmal die Einkaufslisten mancher GS-Lehrerinnen zu Schuljahresbeginn anschaut - da werden teure Markenartikel aus dem Fachgeschäft verlangt (teure dreieckige Buntstifte, und natürlich nicht die, die beim Discounter gerade im Angebot sind) und allerhand Material, von dem man oft nicht einmal sicher sein kann, dass es, teuer eingekauft, dann überhaupt zum Einsatz kommt.

Da werden in Musikklassen teure Marken-Instrumente vermietet, obwohl es mittlerweile recht günstige und gar nicht schlechte Fernostware zu kaufen gibt.

Da werden Klassenreisen nicht in das Landschulheim oder in die Jugendherberge unternommen, sondern weit entfernte, touristische Ziele im Ausland angesteuert - unter pädagogischen Aspekten (Festigung der Klassengemeinschaft) völliger Humbug.

Immer und überall wird Geld für irgendetwas eingesammelt, und gegen die Meinungsführer aus Eltern- und Lehrerschaft lassen sich keine preisgünstigen Lösungen durchsetzen, ohne dass man sich offenbaren muss, als Eltern vieles nicht bezahlen zu können. Sicher, manchmal heflen Fördervereine der Schulen, geben Zuschüsse, aber auch das ist potentiell mit Stigmatisierung behaftet.

Kurz gesagt, die soziale Ungleichheit in der Schule ist von einigen Akteuren, wenn schon nicht aktiv gewollt, so doch zumindest bejaht und akzeptiert.

Schule ist Pflicht, also müsste sie grundsätzlich kostenfrei sein. Statt digitaler Tafeln, Laptops und anderem elektronischen Schnickschnack sollte das vorhandene Geld in meinen Augen lieber für echte Lernmittelfreiheit verwendet werden - und zwar gleich kostenlos für alle. Die Kinder sollen gar kein initiales Bewusstsein dafür entwickeln, wer vermögende Eltern hat, und wer nicht. Das bekommen sie früh genug mit, aber die Lernmittel sollten immer und prinzipiell kostenlos sein.

Und Schreibwaren etc. müssten gedeckelt werden - mein teurer Rechenschieber, den meine Eltern damals für viel Geld anschaffen mussten, ist ebenso neuwertig geblieben wie mein TI-30 Taschenrechner bald darauf. Das musste alles teuer gekauft werden, wurde aber so gut wie nie im Unterricht verwendet. Das Problem exisitiert also bereits seit Längerem.


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18.01.2026 um 17:53
@sallomaeander

Völlig richtig,

Bildung ist in Deutschland Ländersache, es gibt keine einheitlichen bundesweiten Standards für Lernmittelfreiheit, Schulessen oder Zusatzkosten.
Dann ist da die chronische Unterfinanzierung der Kommunen, die für Gebäude, Ausstattung und oft auch für Zusatzangebote verantwortlich sind.
Selbst wenn man wollte, es fehlen zahlreichen Schulträgern die finanziellen Spielräume um Lernmittel, Instrumente, Verpflegung oder Fahrten vollständig aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. In der Praxis wird ein Teil dieser Kosten deshalb stillschweigend an Eltern ausgelagert, ohne dass dies offen als politische Entscheidung benannt wird. Außerdem ist es in Deutschland in weiten Teilen selbstverständlich, dass Eltern eben bestimmte Dinge "beitragen". Das ist historisch gewachsen und kulturell verankert, blendet aber aus, dass Eltern sehr unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen haben. Beteiligung wird letztlich zu einem sozialen Filter. Zusatzkosten weden als pädagogische Nebensache betrachtet, Materiallisten, Instrumentenmieten sind nur organisatorische Details des Schulalltags, sie entziehen sie sich systematischer Regulierung, obwohl sie für Kinder und Eltern eine hohe soziale Signalwirkung haben.
Wie Du sagst werden Fördervereine, Zuschüsse oder Sozialfonds als Ersatz für staatliche Finanzierung nur zu gerne akzeptiert, wodurch die Verantwortung auf private oder halbprivate Strukturen abgeschoben wird. Gleichzeitig bleibt die Stigmatisierung, weil Unterstützung sichtbar beantragt werden muss. Und überhaupt lassen sich Investitionen in sichtbare Reformen wie Digitalisierung, neue Lehrpläne oder Großprojekte öffentlichkeitswirksam darstellen. Lernmittelfreiheit oder kostenlose Schulverpflegung sind da wenig spektakulär.


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gestern um 20:24
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 17.01.2026:Was es an päd. Zusatzangeboten gibt:
Finde ich ein tolles Angebot - habe ich so noch an keiner von mir besuchten Schule erlebt.

Zu:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 07.01.2026:In Deutschland wirkt Herkunft doppelt so stark wie in Kanada. Zwei gleich begabte Kinder haben in Deutschland deutlich unterschiedliche Chancen – je nach Elternhaus.
Nur am eigenen kleinen Beispiel: Ich wurde nach der Grundschule der Hauptschule zugewiesen - an den Noten kann es nicht gelegen haben (die Zeugnisse besitze ich nachwievor), die Herkunft dürfte eine Rolle gespielt haben. Theoretisch hätten sich die (meine; schreibe "die" da es ja nicht nur mich betrifft) Eltern darüber hinwegsetzen können, Probeunterricht am Gymnasium. Die Wahrscheinlichkeit ist nur geringer, dass sich Eltern mit weniger Bildung dafür entscheiden.
Entsprechend damaliger und späterer Schulleistungen (und Interessen) und heutzutage ausgeübtem Beruf war die Zuteilung zur Hauptschule, gelinde gesagt, nicht ganz passend. Ja, Schulabschlüsse kann man nachholen (genau das habe ich gemacht), nur dürfte die Chance darauf abnehmen wenn sich erst als junger Erwachsener, mit mitunter schon einem Berufsabschluss, umorientiert, als wenn man z.B. am Gymnasium schlichtweg jedes Jahr ganz gut besteht und da ist es nach den Prüfungen, das Abitur.

(Nicht jeder muss Abitur machen, nicht jeder muss studieren. Aber: Bildung schadet nicht, niemandem. Auch nach z.B. einem Abitur kann man sich für eine Berufsausbildung, auch eine handwerkliche, entscheiden, wenn einem das liegt. Auch eine z.B. Mathematikschwäche ist kein Grund, schulisch nicht die Oper sondern alleinig das Kindertheater zu besuchen.)

Das
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Wenn man sich einmal die Einkaufslisten mancher GS-Lehrerinnen zu Schuljahresbeginn anschaut - da werden teure Markenartikel aus dem Fachgeschäft verlangt (teure dreieckige Buntstifte, und natürlich nicht die, die beim Discounter gerade im Angebot sind) und allerhand Material, von dem man oft nicht einmal sicher sein kann, dass es, teuer eingekauft, dann überhaupt zum Einsatz kommt.
und weiteres:
Stimme dir zu. Einen gewissen Sinn sehe ich dahinter schon*, a(aaa)ber:
Schulmaterialien/Schreibwaren aus dem Discounter können gut sein. Selbst auch genutzt, sobald es erlaubt war. Nicht die 1-Euro-Laden-Sachen, aber aus den üblichen Discountern, z.B. jenen deren Namen mit A und L anfangen.
Persönlich würde ich schauen, das auf die Materialien zu begrenzen, bei denen man einen deutlichen Qualitätsunterschied merkt. Ansonsten auf bestimmte Merkmale begrenzen, z.B.: "Schülerschere, abgerundet", "Wachsmalstifte, wasservermalbar".

* Etwa jener, dass jeder materialmäßig mit den selben Voraussetzungen startet, und nicht z.B. schonmal dauernd abbrechende Stifte aus dem 1-Euro-Laden, Radiergummis die schmieren, Malkästen mit arg wenig Deckkraft, kratzige Füller... es erschweren, gute Leistungen zu bringen.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Schule ist Pflicht, also müsste sie grundsätzlich kostenfrei sein. Statt digitaler Tafeln, Laptops und anderem elektronischen Schnickschnack sollte das vorhandene Geld in meinen Augen lieber für echte Lernmittelfreiheit verwendet werden - und zwar gleich kostenlos für alle. Die Kinder sollen gar kein initiales Bewusstsein dafür entwickeln, wer vermögende Eltern hat, und wer nicht. Das bekommen sie früh genug mit, aber die Lernmittel sollten immer und prinzipiell kostenlos sein.
Meine Zustimmung.


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um 10:01
Ich denke, viel Wissen aus der Schule vergisst man einfach, wenn man es nicht braucht und kein Interesse vorhanden ist ('Use it or lose it!'). Wir hatten in der 4. Klasse z.B. Zahlen mit anderen Basen (z.B. 3). Als wir dann mit Binärzahlen der Mittelstufe hantierten, musste man das nochmal erklären. Normale Härte.

Ein Kumpel machte nach dem Abi eine Lehre als Bankkaufmann und musste sich die p-q-Formel (Mittelstufe!) wieder aneigenen ... vergessen und unfähig, sie herzuleiten.

Grüße
Omega Minus


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