Justsaying schrieb am 16.01.2026: Ich habe dafuer nur begrenzt Verstaendnis. Wenn man sich fuer Kinder entscheidet, muss man sich auch kuemmern koennen und kuemmern. Wenn man keine Zeit mit seinen Kindern verbringen moechte, dann hat man besser keine.
Ja, das ist aber eine sehr "bürgerliche" Wertvorstellung. Teil des Problems ist, dass es viele Kinder gibt, die daheim ein völlig anderes "mindset" vorfinden und vermittelt bekommen oder eben Eltern haben, die sich um keine schulischen Belange kümmern "keine Zeit", "keine Lust", "zu zeitraubend".
Justsaying schrieb am 16.01.2026: Rechnen und lesen auf Grundschulniveau sollte doch noch drin sein. Und wenn nicht, sollte man dafuer sorgen, dass das Kind anderweitig gefoerdert wird. Und ja, dafuer braucht es Angebote. Hier im Ort gibt es z. B. Ehrenamtliche, die Grundschulkinder bei den Hausaufgaben betreuen. Was auch immer man sich darunter vorstellen mag.
Es gibt oft Angebote, aber die werden sehr häufig nicht genutzt, weil man ja lernen kritisch gegenübersteht. Das ist Teil des Problems. Positivbeispiel: Wir erleben häufig, dass Migrantenkinder mit der richtigen Förderung und Motivation trotz sehr schlechter sozialer Bedingungen (Eltern prekär beschäftigt, keine Sprachkenntnisse, daheim wird nicht gelesen und nur die Muttersprache gesprochen) sehr gut "performen". Wir erleben aber auch, dass Kinder wegen solcher Faktoren scheitern, oft kommen noch hohe Fehlzeiten dazu.
Justsaying schrieb am 16.01.2026:Du bist 'hoehere Schule', oder?
Realschule - in BW kann man da aber nun auch in der Klasse verbleiben, wenn man das Klassenziel nicht schafft und dann mit dem Hauptschulabschluss abgehen.