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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?
gestern um 11:30Neben stattfindender Erziehung finde ich auch eine entsprechende Planung, wenn mit Kindern zu rechnen ist, wichtig. Denn irgendwann wird den Kids halt langweilig und wenn man dann nicht möchte, dass sie als Konsequenz laut werden, muss man das mit einem - bestenfalls ordentlich betreuten - Angebot abfangen. Sei es durch einen Basteltisch, einen Bereich mit Spielen, etc.Lepus schrieb:Die Kinder waren sehr süß und wenn es doch mal lauter wurde oder ein Kind nahe an den Tränen war, haben die Eltern direkt interveniert.
Und das ist meiner Meinung nach der Schlüssel: Eltern, die sich tatsächlich kümmern und nicht dauernd am Smartphone hängen und ihre eskalierenden Kinder ignorieren.
Leider kann ich bei der Arbeit keine Kopfhörer tragen, weder "in ear" und erst recht keine "on ear". Ich habe mal eine Weile Loop-Ohrstöpsel getragen, die optisch eher wie Schmuck aussehen. Ich hab die aber ständig verlegt und war auch regelmäßig in Situationen, in denen ich sie nicht tragen konnte. Dass die eigene Stimme plötzlich lauter klingt und hallt ist dann leider doch nicht so toll, wenn man selbst viel reden muss und dass man besonders leise und/oder nuschelnde Menschen schlecht versteht, ebenso nicht.Lepus schrieb:Genau das.
Ich trage jetzt immer so in-ear-Stöpsel und es beruhigt mich sehr, die trage ich auch im Büro.
Und ich habe mir auch so geräuschmindernde Kopfhörer besorgt.
Ich habe aber vor kurzem teilweise den Arbeitsplatz gewechselt und arbeite jetzt nur noch ca 2/3 meiner Arbeitszeit im direkten Menschen- und somit auch Kinderkontakt. Die restliche Zeit hab ich ein Plätzchen im Zweierbüro. Da ist es ruhig, dunkel und mein Blick richtet sich auf eine weiße Wand. Das ist einfach herrlich reizarm.
Außerhalb meiner Arbeit trage ich häufig meine "On ear"-Kopfhörer. Manchmal vergesse ich sogar, meine Musik an zu machen. Dann höre ich meine Umgebung immer noch, aber immerhin gedämpft - und wunder mich dann irgendwann, warum ich mich weniger gestresst fühle, bis ich realisiere, was ich da auf dem Kopf habe. Ich habe die Kopfhörer mittlerweile sogar doppelt - einen für daheim, weil ich in einer Wohnung mit dünnen Wänden wohne und aufgrund meiner Eigenerfahrung nicht möchte, dass andere sich gestört fühlen, wenn ich eine Serie gucke oder Konsole zocke und einen für unterwegs. Ist jeweils das gleiche Modell für je ca 100 €.
Wenn ich bedenke, dass es mittlerweile Teil der pädagogischen Praxis an einigen Schulen ist, den Kids unter anderem Gehörschutz zu geben, wenn sie sich bei Einzelarbeiten wegen der Gesamtlautstärke nicht konzentrieren können, dann sehe ich auch nicht, warum das falsch sein sollte. Zumal ich im Gegensatz zu irgendwelchen Sechsjährigen auch längst gelernt habe, zu maskieren. Wobei das an sich auch nichts Gutes ist.






