@EDGARallanPOE danke für diesen köstlichen und witzigen Beitrag. Sehr amüsant, wenn man nicht selbst davon betroffen war 😇
Besonders die Vorstellung mit den lebenden Regenwürmern im Mett-Igel fand ich doch recht eklig für beide Seiten, wenn auch von der Erfinderseite her äußerst kreativ.
Das alles waren ja auch so gesehen harmlose Streiche.
Heute dürfen Kinder ja meist viel mehr und man bringt seitens der Eltern oft Massen von Spielsachen mit, damit die Kleinen unterhalten und beschäftigt sind.
Wir hatten eine einwöchige Familienfeier auf einer großen spanischen Finca. Es waren 7 Kinder mit dabei, das jüngste Kind erst 5/6 Wochen, das Älteste 4 Jahre alt. 5 Jungs und 2 Mädels.
Da war der Geräuschpegel zuweilen recht hoch, wie man sich gut vorstellen kann.
Nun haben Kinder ja oft andere Gedankengänge als Erwachsene. Es wurde festgestellt, dass mehrere Billardkugeln fehlten. Zwei, drei der Jungs hatten in dem Raum gespielt. Sie wurden auch von den Eltern befragt aber die Angaben waren unverständlich. Sie sagten etwas von einem Loch im Baum.
Nach einem Tag der Suche habe ich dann die vermissten Kugeln (eine hing noch in dem alten Billardtisch fest, diese hatte ich schon vorher gefunden), weitere kleine Bälle und sogar eine Fernbedienung in einer Öffnung des Tischkickers (Holz) gefunden. Der Kicker befand sich im selben Raum wie der Billardtisch.
Man musste da schon richtig runter auf die Knie gehen und reinleuchten, aber für die Kleinen war die Höhe perfekt. Da war eine Klappe und da hinein haben sie in ihrem Spiel wohl die Kugeln gegeben.
Die Kugeln konnten wieder rausgefischt werden und mussten so auch nicht ersetzt werden.
Die Feier ist nun zu Ende und wir sind nun auf einem recht ruhigen Campingplatz. Das tut nun auch mal gut, so schön die vergangene Woche auch war. Was hier schon mal schreit, sind die großen Möwen. Auch recht laut.
Kinder haben nun mal oft eine fröhliche, laute Art und stoßen oft hohe Schreie beim Spielen aus, vor allem, wenn mehrere Kinder zusammen sind. Die pushen sich dann noch gegenseitig.
Zudem heulen kleine Kinder ja auch schnell. Es gab auch mal einen großen Trotzanfall. Oder die Kinder tun sich weh und weinen laut.
Das ist alles ganz normal und wenn man das nicht will kann man dem ja auch versuchen, aus dem Weg zu gehen. Der Onkel des Bräutigams, Mitte 50 und kinderlos (er ist Frauen nicht in partnerschaftlicher Hinsicht zugetan) hat mir z.B. erzählt, dass er im Urlaub immer nur Hotels für Erwachsene buche.
Gestern erzählte ein Urlauber uns, dass es Hotels gebe, wo man keine Tiere mitbringen dürfe. So etwas kann ja auch manchen ein Anliegen sein. Man denke an Menschen mit Phobien oder entsprechenden Allergien. Die begrüßen solche Unterkünfte dann natürlich.