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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

6.996 Beiträge, Schlüsselwörter: Selbstmord, Suizid, Freitod

Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 11:50
sunshinelight schrieb:Richtig. Manche leben in sich selbst gefangen.
Und wie kommt man da raus? Man stößt nur auf Unverständnis... Jeder redet so einfach weil sie es nicht verstehen oder nachvollziehen können...


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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 11:56
Wenn man das Gefühl hat der eine Mensch zu sein der zu viel auf dieser welt ist, was soll man dagegen schon machen? Tabletten nehmen? Ich lass meinen Körper nicht vergiften nur dass ich alles verdrängen kann.... wenn man vor dem nichts steht wird es einem klar dass man nur ein sandkorn ist dass in den Tiefen des Meeres langsam versinkt und keiner sieht es bis man verschwunden ist!


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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 12:03
sunshinelight schrieb:Aber Sätze, die indirekt anderen Unterstellungen machen oder eben nicht helfen, weil sie keine so große Neuigkeit sind, sind dann immer wieder schwierig.
Darüber kann man sprechen. Ich versuch dir zu erklären, was man damit meint wenn man sagt "nur du kannst es ändern". Es kann doch unmöglich von einer indirekten Unterstellung die Rede sein, wenn jemand (oder mehrere) sich Zeit nimmt, Teile seiner Geschichte erzählt, nur um einen willkürlich Fremden irgendwie zu helfen, weil man selbst so vielleicht mal Trost und Hilfe gefunden hat. Dann kommst du und sagst "hey, das ist falsch und das ist Schwachsinn". Das ist irgendwo seltsam.
sunshinelight schrieb:Was verstehst du eigentlich daran nicht? Weißt du, was Resignation ist? Weißt du, was der Wunsch zu sterben bedeutet?
Ja, ich kenne Resignation. Ich verstehe nicht wie du darauf kommst, dass ich den Wunsch zu sterben nicht kenne?
Weil ich es gut finde, wenn man zumindest versucht jemanden ein Stück Hoffnung zu geben?

Siehe das hier:
Areela schrieb:Was es aber durchaus geben kann, ist ein kleiner Moment, in dem man für wenige Minuten oder Sekunden nicht alles komplett schwarz sieht. In diesem Moment hilft vielleicht die eine Geschichte, der eine Spruch, oder Ratschlag, dass man noch ein paar Minuten oder Stunden doch etwas "klarer" die eigene Situation und die Möglichkeiten sieht.
Ich kenne solche kurzen klaren Momente. Du nicht? Du schreibst ja selber, du hast dir viel Hilfe geholt. In Momenten der kompletten Resignation, sucht man sich keine Hilfe mehr. Da schreibt man auch nicht in Foren.

Es geht mir um die Einstellung "Gibt es noch Hoffnung? Kann es besser werden?" usw.
Jetzt erzählen viele "Hey, mir gings auch mal so scheiße und ja, es kann wieder besser werden".
Das ist ja meist die Hoffnung die man hat.
Dann kommst du und sagst wieder, das ist so nicht richtig. Der Satz trifft so nicht auf alle zu usw. Ja... Auch das hatten wir schon.
Eine paar Worte können unmöglich alles zusammenfassen und drei Worte werden sicher niemanden bewegen sich vielleicht doch nicht das Leben zu nehmen. Das wissen wir doch alle.
Ich hab habe aber in den letzten Seiten auch keinen einzigen Beitrag gelesen, in denen sich ein User mit einem kurzen Satz äußert und einfach wieder abhaute.
Stattdessen lese ich hier ellenlange Geschichten, die zeigen, dass es sehr wohl ein "danach" geben kann.
sunshinelight schrieb:Also man braucht kein glückliches Leben, sondern vereinzelt ein paar Glücksmomente? Scheiß doch auf dein Bedürfnis, scheiß auf Wünsche - ok, dafür muss man aber nicht leben. Da kommen viele dann auf Suizid.
Entweder vernünftig leben oder gar nicht.
Was heißt vereinzelte Glücksmomente? Das steht da nirgends :). Mein Leben läuft nicht optimal, einige Wünsche und Ziele kann ich nicht erreichen, aber der Rest ist echt toll geworden.
Es ein langer Weg, aber das Ergebnis ist für mich persönlich der Wahnsinn.
Du findest meine "kleine Hütte" scheiße? Ist ok. Du möchtest mehr? Auch ok. Vielleicht hast du bessere Fähigkeiten und bist geschickter im Hausbauen als ich?
sunshinelight schrieb:Irgendwann, wenn alles zu spät ist. Du weißt schon, dass das Leben begrenzt ist und eine lange Zeit davon auch noch alt verbringst, oder? Zeit ist überhaupt nicht drin.
Ja, das weiß ich sehr gut.
Was läuft mir denn davon, wenn das Leben sowieso nicht lebenswert erscheint? Ich habe ein paar Jahre meine Hölle durch, inzwischen läuft es viel besser. Gut also, dass ich durchgehalten habe. Man kann auch mit Narben gut leben, man sollte aber nie erwarten, dass alle Narben sicher weggehen.
sunshinelight schrieb:Entweder vernünftig leben oder gar nicht.
Denn man scheißt nicht auf Glück, Bedürfnisse, Wünsche und Ziele, sondern eher auf darauf, etwas zu ertragen oder hinzunehmen, was man eigentlich gar nicht will und einen ständig runterzieht.
Die Einstellung zum Glück, Wünschen und Zielen kann man verändern. Sicher nicht "einfach so" aber es geht.
Was dir heute wichtig ist, kann in einem Moment komplett verschwinden. Das können Gegenstände, Tiere oder leider auch Menschen sein. Das einzige was immer bleibt, so lange man lebt, ist man selbst. Und nur in dir selbst kannst du richtiges Glück finden. Hört sich auch wieder wie eine dämliche Floskel an, aber es ist die Wahrheit.


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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 12:09
Areela schrieb:Die Einstellung zum Glück, Wünschen und Zielen kann man verändern. Sicher nicht "einfach so" aber es geht.
Was dir heute wichtig ist, kann in einem Moment komplett verschwinden. Das können Gegenstände, Tiere oder leider auch Menschen sein. Das einzige was immer bleibt, so lange man lebt, ist man selbst. Und nur in dir selbst kannst du richtiges Glück finden. Hört sich auch wieder wie eine dämliche Floskel an, aber es ist die Wahrheit.
Ich finde Deine Anregungen gut. Es reicht doch auch schon, wenn nur ein stiller Mitleser davon etwas mitnehmen kann. Alternativlos ist nur der Tod, denn dann wars das.


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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 12:11
TheWalkingDead schrieb:Aber die meisten wollen das nicht hinnehmen dass man so ist wie man ist..
Das Gefühl kenne ich. Ich bin oft von Menschen verletzt und verlassen worden, regelrecht abgestoßen. Vorallem dann, wenn es mir sowieso nicht gut ging. Ach und am meisten tat es mir weh, von Menschen verlassen zu werden, für die ich alles gab.

Wie man rauskommt?
Ich denke, an sich und seinen Fehlern arbeiten und sich vorallem andere Menschen suchen.
Wir haben alle unsere Fehler.


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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 12:14
@Areela

Da dies aber nur ein kleiner Teil meiner Probleme ist, und nicht das schlimmste, bringt es mir wenig daran zu arbeiten jetzt!


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Suizid(-versuche): Eure Meinung?

17.06.2019 um 12:20
TheWalkingDead schrieb:Wenn man das Gefühl hat der eine Mensch zu sein der zu viel auf dieser welt ist, was soll man dagegen schon machen? Tabletten nehmen? Ich lass meinen Körper nicht vergiften nur dass ich alles verdrängen kann....
Und sich dann trotzdem nichts ändert.
TheWalkingDead schrieb:Und wie kommt man da raus? Man stößt nur auf Unverständnis... Jeder redet so einfach weil sie es nicht verstehen oder nachvollziehen können...
Genau, man weiß nicht, wie man rauskommt. Weil die Möglichkeiten fehlen. Und deswegen ist es immer ein Teufelskreis. Da kann man machen, wie man lustig ist. Man weiß nicht mehr weiter. Und wenn man nach Hilfe fragt, kriegt man lustige Ratschläge a la 08/15.
Areela schrieb:Darüber kann man sprechen. Ich versuch dir zu erklären, was man damit meint wenn man sagt "nur du kannst es ändern". Es kann doch unmöglich von einer indirekten Unterstellung die Rede sein, wenn jemand (oder mehrere) sich Zeit nimmt, Teile seiner Geschichte erzählt, nur um einen willkürlich Fremden irgendwie zu helfen, weil man selbst so vielleicht mal Trost und Hilfe gefunden hat. Dann kommst du und sagst "hey, das ist falsch und das ist Schwachsinn". Das ist irgendwo seltsam.
Es ging dabei lediglich um den einen Satz. Diesen einen scheußlichen Satz.
Areela schrieb:Ja, ich kenne Resignation. Ich verstehe nicht wie du darauf kommst, dass ich den Wunsch zu sterben nicht kenne?
Weil ich es gut finde, wenn man zumindest versucht jemanden ein Stück Hoffnung zu geben?
Nein, weil du voll und ganz hinter einem Satz stehst, der anderen direkt mal vor den Kopf stößt. Aber weshalb und warum, habe ich lang und breit erklärt.
Areela schrieb:Ich kenne solche kurzen klaren Momente. Du nicht? Du schreibst ja selber, du hast dir viel Hilfe geholt. In Momenten der kompletten Resignation, sucht man sich keine Hilfe mehr. Da schreibt man auch nicht in Foren.
Nein, ich habe mir bei Suizidgedanken keine Hilfe geholt. Ich habe mir in besseren Momenten Hilfe geholt, die allerdings das Gegenteil bewirkten.
Areela schrieb:Es geht mir um die Einstellung "Gibt es noch Hoffnung? Kann es besser werden?" usw.
Jetzt erzählen viele "Hey, mir gings auch mal so scheiße und ja, es kann wieder besser werden".
Das ist ja meist die Hoffnung die man hat.
Dann kommst du und sagst wieder, das ist so nicht richtig. Der Satz trifft so nicht auf alle zu usw. Ja... Auch das hatten wir schon.
Eine paar Worte können unmöglich alles zusammenfassen und drei Worte werden sicher niemanden bewegen sich vielleicht doch nicht das Leben zu nehmen. Das wissen wir doch alle.
Ich hab habe aber in den letzten Seiten auch keinen einzigen Beitrag gelesen, in denen sich ein User mit einem kurzen Satz äußert und einfach wieder abhaute.
Stattdessen lese ich hier ellenlange Geschichten, die zeigen, dass es sehr wohl ein "danach" geben kann.
Du kannst Hoffnung machen, wie du möchtest. Aber ich wiederhole mich grade nur.
Areela schrieb:Was heißt vereinzelte Glücksmomente? Das steht da nirgends :). Mein Leben läuft nicht optimal, einige Wünsche und Ziele kann ich nicht erreichen, aber der Rest ist echt toll geworden.
Es ein langer Weg, aber das Ergebnis ist für mich persönlich der Wahnsinn.
Du findest meine "kleine Hütte" scheiße? Ist ok. Du möchtest mehr? Auch ok. Vielleicht hast du bessere Fähigkeiten und bist geschickter im Hausbauen als ich?
Dass man hin und wieder mal n kleines Gimmick an Glück verspürt?
Übrigens aus deiner Metapher abgeleitet, natürlich steht es da wortwörtlich nirgends.

Es geht nicht um Fähigkeiten. Es geht darum, dass man sein Leben so leben kann, wie man möchte.
Abstriche kann man machen, wenn es um die Wahl des Urlaubes geht oder das Auto, das man fährt.
Aber Abstriche zu machen im Lebensgefühl - Besser heißt oft nicht gut. N Halbes Haus voller Scheiße ist besser als ein ganzes Haus voll davon, aber immer noch nicht gut.
Areela schrieb:Was läuft mir denn davon, wenn das Leben sowieso nicht lebenswert erscheint?
Deine besten Jahre.
Wenn du die nicht hast, brauchst du auch die alten nicht.
Areela schrieb:Die Einstellung zum Glück, Wünschen und Zielen kann man verändern
Die will man aber nicht verändern, weil sie nicht das Problem sind.


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17.06.2019 um 12:22
oBARBIEoCUEo schrieb:Ich finde Deine Anregungen gut. Es reicht doch auch schon, wenn nur ein stiller Mitleser davon etwas mitnehmen kann. Alternativlos ist nur der Tod, denn dann wars das.
Danke.
TheWalkingDead schrieb:Da dies aber nur ein kleiner Teil meiner Probleme ist, und nicht das schlimmste, bringt es mir wenig daran zu arbeiten jetzt!
Das verstehe ich.
Du musst auch gar nicht jetzt an diesem Problem arbeiten. Nehme dir ein halbes Jahr, vier Jahre, oder egal wie lange du dafür brauchst.
Seh zu, dass es dir erstmal wieder möglichst gut geht, unabhängig von der Welt da draußen. Das ist das Allerwichtigste.
Mir half am Anfang viel Ablenkung...


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17.06.2019 um 12:24
@sunshinelight

Danke du scheinst mich wirklich zu verstehen..
Auch wenn ich es schaffe irgendwie weiß ich doch dass der Weg lange sein wird und steinig... und ich hab jetzt schon keine Kraft mehr... Es bedeutet nur noch mehr Stress und mir kommt vor es zögert nur raus und am Ende ist man doch allein in seiner Hoffnungslosigkeit!


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17.06.2019 um 12:27
Areela schrieb:Das verstehe ich.
Du musst auch gar nicht jetzt an diesem Problem arbeiten. Nehme dir ein halbes Jahr, vier Jahre, oder egal wie lange du dafür brauchst.
Seh zu, dass es dir erstmal wieder möglichst gut geht, unabhängig von der Welt da draußen. Das ist das Allerwichtigste.
Mir half am Anfang viel Ablenkung...
Wenn ich mich ablenke verschwinden die Probleme nicht... Ich müsste die Probleme aus der Welt schaffen, doch für mich ein Ding der Unmöglichkeit.. Ich hab es auch aufgegeben dagegen etwas zu tun


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17.06.2019 um 12:33
TheWalkingDead schrieb:Es bedeutet nur noch mehr Stress und mir kommt vor es zögert nur raus und am Ende ist man doch allein in seiner Hoffnungslosigkeit!
Das ist ein wahrhaftiges Problem. Manchmal will man auch einfach hören, dass man da nicht allein durch muss. Dass jemand da ist. Aber die Leute lassen dich allein und geben dir auch dieses Gefühl. “Nur du kannst es ändern“. “Du bist für dich verantwortlich“.
Also wie kann man denn alleine nicht alleine sein?

Ich hab auch schon oft gehört “Ich bin dein Fels in der Brandung“ Die Wellen waren aber doch zu groß und stark...

Aber auch das kann man nicht pauschalisieren. Manche bringen sich auch um, die ein Familienkreis haben. Es sind immer Gründe da. Oft sind auch Ärzte ratlos. Auch da kommt der Spruch “Nur Du kannst es ändern“ krass. Besonders wenn es chronisch oder sehr tief geht. Immer eine harte Gradwanderung.


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17.06.2019 um 12:34
sunshinelight schrieb:Und wenn man nach Hilfe fragt, kriegt man lustige Ratschläge a la 08/15.
Was soll man bitte einem Fremden raten, wenn jemand kommt und nach Hilfe fragt? Ich hab dich das schon mehrfach gefragt. Ich bekomme keine Antwort.
Man kann sich nur grob über Bewältigungsstrategien unterhalten, zuhören und das wars dann schon ziemlich.
Jeder hat seinen eigenen Weg und den richtigen Weg für sich, muss man selber finden.
Eine Floskel tut einem nach traumatischen Erfahrungen nicht mehr weh. Es sind nur ein paar Worte.
Ich denke es ist eher das dauernde sich missverstanden fühlen. Man fühlt sich ja so, als wäre man der einzigste Mensch der Welt, der furchtbares durchmachen muss. Im Austausch mit anderen kann man aber doch lernen, dass man nicht ganz alleine ist.
TheWalkingDead schrieb:Ich müsste die Probleme aus der Welt schaffen, doch für mich ein Ding der Unmöglichkeit..
Ja, weil es dir nicht gut geht. Wenn es einem nicht einigermaßen gut geht, dann kann man in meinen Augen keine Probleme lösen. Deshalb
Areela schrieb:Seh zu, dass es dir erstmal wieder möglichst gut geht, unabhängig von der Welt da draußen. Das ist das Allerwichtigste.


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17.06.2019 um 12:37
@sunshinelight

Wenn man niemanden hat der an einen glaubt, wie kann man dann an sich selbst glauben?


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17.06.2019 um 12:39
Areela schrieb:Ja, weil es dir nicht gut geht. Wenn es einem nicht einigermaßen gut geht, dann kann man in meinen Augen keine Probleme lösen. Deshalb
Und dass ist wahrhaftig ein Teufelskreis...
Probleme ziehen einen immer tiefer bis man aufgibt.

Will man ein Leben voller Kampf und qualen, oder alles hinter sich lassen...


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17.06.2019 um 12:41
Areela schrieb:Was soll man bitte einem Fremden raten, wenn jemand kommt und nach Hilfe fragt? Ich hab dich das schon mehrfach gefragt. Ich bekomme keine Antwort.
Ok, noch einmal: Wenn jemand nach Hilfe fragt, ist er schon dabei, was zu tun. Warum rät man ihm, was zu tun?
Der Satz ist in so vielen Perspektiven überflüssig, das fällt mir grad besonders jetzt auf.
Areela schrieb:Eine Floskel tut einem nach traumatischen Erfahrungen nicht mehr weh. Es sind nur ein paar Worte.
Doch, gerade Floskeln sind bei Frage nach Hilfe krass. Floskeln kennt man selber, die muss man nicht noch mal holen.
Areela schrieb:Ich denke es ist eher das dauernde sich missverstanden fühlen. Man fühlt sich ja so, als wäre man der einzigste Mensch der Welt, der furchtbares durchmachen muss.
Nein, man weiß, dass man nicht der einzige ist.
Übrigens gibt es auch da einen Satz, der mich auf die Palme bringt. “Hey, dir geht's doch gut, anderen geht es viel schlechter“. Als ob die das beurteilen könnten oder es für einen selbst eine Rolle spielt...
Bin ja schon froh, dass dieser Satz hier nicht aufgetaucht ist.
Ist auch nicht selbstverständlich.
TheWalkingDead schrieb:Wenn man niemanden hat der an einen glaubt, wie kann man dann an sich selbst glauben?
Das ist eine Frage, die in dem exakten Wortlaut ich schon oft gefragt habe.
Die Antwort kenne ich immer noch nicht.


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17.06.2019 um 12:47
sunshinelight schrieb:Das ist eine Frage, die in dem exakten Wortlaut ich schon oft gefragt habe.
Die Antwort kenne ich immer noch nicht.
Wenn man jemanden braucht um an sich selbst glauben zu können, zeigt es nur dass man selbst schon gebrochen ist....
Und sein Vertrauen in sich selbst wiederzufinden scheint unmöglich...

Ich bin schon gebrochen und es gibt keinen der es ändern könnte


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17.06.2019 um 12:49
@sunshinelight

Hoffe du verstehst das jetzt nicht falsch.


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17.06.2019 um 12:53
TheWalkingDead schrieb:Wenn man jemanden braucht um an sich selbst glauben zu können, zeigt es nur dass man selbst schon gebrochen ist....
Richtig. Es fehlt ne ganze Menge, etwas, was jeder braucht und haben sollte. Ich habe zwar keinen Kontakt zu meinen Eltern, aber dieses Gift, das sie mir gaben, ist im Kreislauf. Nicht rückgängig zu machen.


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