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Habt ihr was gegen Homosexualität?

27.936 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Liebe, Sex, Homosexualität ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Habt ihr was gegen Homosexualität?

07.03.2020 um 21:26
Zitat von PallasPallas schrieb:Deshalb kann ich Eltern (jetzt nicht auf deine bezogen) nicht verstehen, die darüber ein Fass aufmachen, wenn das Thema Homosexualität mal im Unterricht zur Sprache kommt.
Das die wegen sowas ein "Fass aufmachen" kann ich auch nicht verstehen. Ist doch gut wenn sich die Leute mit solchen Themen auseinandersetzten. Das zeigt doch das man daran interessiert ist, den Leuten vermitteln zu wollen, dass es egal ist ob man Homo, Hetero, Schwarz, Weiß, Dick oder, dünn ist.

Aber viele Leute halten solche Sachen für nicht nötig. Schade, schade.... :/


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

08.03.2020 um 03:07
Meine homophobe "Erzeugerin" und diverse andere Familienmitglieder denken heute noch, mich als Lesbe zu beschimpfen sei eine Beleidigung oder Verunglimpfung lol Als Jugendliche hat sie sich darüber lustig gemacht, weil ich nie einen Jungen mit nach Hause gebracht hatte. Dies lag aber eher an ihr und meinem ganzen Familienumfeld als an meiner Sexualität. Aber jeder ist eben verschieden und fasst das, was die Eltern ihnen beibringen, anders auf.

Dabei bin ich nicht mal 100% aligned, aber Bisexualität scheint für viele Leute eh schwer zu begreifen zu sein. Wie oft habe ich schon zu hören bekommen, es sei "nur eine Phase" oder "wenn du älter wirst dann ändert sich das" haha, nüscht is.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

08.03.2020 um 10:28
Zitat von NinenyaNinenya schrieb:aber Bisexualität scheint für viele Leute eh schwer zu begreifen
Bisexualität ist eher noch "begreifbar" so sehe ich das bzw habe es persönlich mitbekommen, als sich nur als Schwuler oder lesbischer Mensch sich zu outen.

Wobei ich festgestellt habe, auf der Arbeit (ich arbeite im Seniorenheim) die Ältere Generation damit überhaupt keine Probleme haben, wenn man sich allgemein über solche Themen mit ihnen unterhält - PS. ich bin auf der Arbeit nicht geoutet, aber man redet eben mal hier und da darüber und da habe ich halt gemerkt das die Generation , obwohl diese ja weit vor den 70er aufgewachsen ist, es vollkommen tolerieren bzw nur den Mensch sehen.


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08.03.2020 um 11:55
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Aber etwas ekelhaft zu finden, ist zumindest aus meiner sicht schon ein zeichen dafür, dass man es ablehnt. Ekel ist ein für manche leute starkes gefühl.
Da kannst du Recht haben, wobei es sicher nicht immer so ist. Muss gestehen, dass ich so ein ganz stark ausgeprägtes Ekelgefühl gar nicht kenne, wäre mir jetzt zumindest nicht bewusst. Von dem her kann ich es wahrscheinlich auch schlecht nachempfinden. Aber unabhängig davon ...
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Wenn ich mich davor ekel, weil es in meinen Augen wieder die Natur ist und unnormal ist, dann lässt es irgendwie tief blicken. Ich will dieses empfinden niemandem abreden, ich bin aber nicht begeistert wenn ich derartige sachen höre. Oder finde ich es ekelhaft Menschen dabei zuzusehen, wie sie sich küssen, weil küssen halt in den Augen jener Person an sich ekelhaft ist. Zweiteres lässt auch irgendwie Schlüsse zu, ist aber in dem sinn nicht gegen Homosexualität.
... kann ich dir hier vollkommen zustimmen. Es geht viel um die Einstellung "dahinter".


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

09.03.2020 um 08:47
Zitat von KürbisgesichtKürbisgesicht schrieb:Damit kannst du aber auch in ein Wespennest stechen, wenn die Person sich als Trans identifiziert.
Zumal man ja auch Heterosexuell sagt, also warum sollte man nicht auch Homosexuelle sagen?! Wer darin nur was sexuelle sehen will hat wohl ein grundlegendes Problem.
Weil ich finde, dass sich viel zu viel um die Sexualität dreht... als wenn das der einzige wichtige Aspekt in einer Beziehung wäre. Warum fragt man nicht mal danach, wie sich gleichgeschlechtliche Paare im Alltag zurecht finden, was für Hürden bestehen noch? Gesellschaftlich wie auch finanziell, oder auch, ob noch in den deutschen Gesetzen Ungerechtigkeiten bestehen, im Bezug auf gleichgeschlechtliche Paare.

Wie das jetzt bei Personen ist, die sich als Trans identifizieren, da finde ich die Diskussion auch wichtig, gerade dort, da hast du völlig Recht. Man könnte auch den Thread dahingehend erweitern, da würde ich auch gerne wissen, wie Transgender den Alltag meistern, denn hier werden sie oft auch auf Ablehnung stoßen. Oder auch nicht? Wie sieht es dort aus?

Was den hier so oft angesprochenen Ekel betrifft, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Warum ist es so schlimm, wenn sich Menschen mal auf der Straße küssen? Das ist doch schön, wenn sie zeigen, dass sie sich sehr gern haben...

Wenn ich das mal sehe, dann lächele ich... ich bin der Meinung, es geschieht viel zu selten... ich finde es ganz wunderbar, wenn Menschen offen zeigen, dass sie sich mögen und lieben. Und mir ist es einfach dabei völlig egal, wer da wen küsst.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

09.03.2020 um 09:17
Zitat von moricmoric schrieb:Was den hier so oft angesprochenen Ekel betrifft, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Warum ist es so schlimm, wenn sich Menschen mal auf der Straße küssen? Das ist doch schön, wenn sie zeigen, dass sie sich sehr gern haben...
Naja, sinngemäß: der eine mag halt lieber Spaghetti also Broccoli.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

09.03.2020 um 10:41
Zitat von WardenWarden schrieb:Naja, sinngemäß: der eine mag halt lieber Spaghetti also Broccoli.
Du meinst wahrscheinlich, die einen finden es schön, die anderen schrecklich?

Und wenn ja, kann es da nicht auch etwas in der Mitte geben? Die überwiegende Mehrheit ist doch da so eingestellt, oder nicht? Es kümmert sie nicht wirklich, was da mal offen gezeigt wird.

Gelebte Toleranz ist etwas anderes als die geschriebene, wie in einem Forum. Ob man wirklich dieses Attribut für sich beanspruchen kann, zeigt sich in den Taten, nicht in den Worten... und das es dort eine Diskrepanz geben kann, hat wohl jeder schon gesehen, erfahren und festgestellt, auch an und bei sich selbst.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

09.03.2020 um 11:33
Was mich am meisten aufregt sind die Leute die sagen, "jo also Homos/trans. haben eine tiefe, psychologische Störung. es ist ja wohl nicht NORMAL (wo is der Witz?), dass eine Frau auf eine Frau steht und das Jungs auf Jungs stehen."

Oder die Fragen :
- bist Du vergewaltigt worden?
- hast Du jemals was mit Männern/Frauen gehabt?
- wie kommt's

Or :
"Was es alles heut' zu tage gibt. Pansexuelle auch noch? Die Leute versuchen doch nur, etwas besonderes aus sich zu machen, indem sie sich so betiteln. Die gestörte JUGEND!"


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

09.03.2020 um 12:04
Zitat von moricmoric schrieb:Weil ich finde, dass sich viel zu viel um die Sexualität dreht... als wenn das der einzige wichtige Aspekt in einer Beziehung wäre. Warum fragt man nicht mal danach, wie sich gleichgeschlechtliche Paare im Alltag zurecht finden, was für Hürden bestehen noch? Gesellschaftlich wie auch finanziell, oder auch, ob noch in den deutschen Gesetzen Ungerechtigkeiten bestehen, im Bezug auf gleichgeschlechtliche Paare.
Da bin ich ganz bei, schrieb ich ja auch. Allerdings finde ich, dass man mit einem anderen Begriff auch nichts daran ändern wird, da muss sich grundlegend was in den Köpfen der Menschen ändern. Was meinst du wie oft ich Diskussionen habe, wer denn der Mann in der Beziehung bei Lesben ist?! Jedes Mal auf´s Neue erklären zu müssen, dass beide Frauen sind und die Verteilung von Aufgaben im z.B. Haushalt ganz individuell stattfindet, wird einfach überhört bzw. ausgeblendet. Im Kopf vieler Menschen existiert immer noch ein ganz übles Rollenbild und das nicht nur gegenüber Homosexuellen, gegenüber Heteros wird es einfach so angenommen.
Manchmal bin ich aber auch ganz provokant und sage: "Frag doch was dich wirklich interessiert, wer im Bett oben ist.", denn das steckt eigentlich hinter der Frage wer wer ist.
Zitat von moricmoric schrieb:Wie das jetzt bei Personen ist, die sich als Trans identifizieren, da finde ich die Diskussion auch wichtig, gerade dort, da hast du völlig Recht. Man könnte auch den Thread dahingehend erweitern, da würde ich auch gerne wissen, wie Transgender den Alltag meistern, denn hier werden sie oft auch auf Ablehnung stoßen. Oder auch nicht? Wie sieht es dort aus?
Ich selbst bin ja Genderfluid und zähle daher zum Spektrum der Transmenschen und mir persönlich ist es wichtig, dass man mich nicht als gleichgeschlechtlich liebende Person bezeichnet, sondern als Homosexuell/Lesbisch aber das sieht eben jeder anders.
Ich finde deine Idee gut, den Thread dahingehend zu erweitern, einfach weil es wichtig ist auch darüber zu reden.
Zitat von moricmoric schrieb:Was den hier so oft angesprochenen Ekel betrifft, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Warum ist es so schlimm, wenn sich Menschen mal auf der Straße küssen? Das ist doch schön, wenn sie zeigen, dass sie sich sehr gern haben...

Wenn ich das mal sehe, dann lächele ich... ich bin der Meinung, es geschieht viel zu selten... ich finde es ganz wunderbar, wenn Menschen offen zeigen, dass sie sich mögen und lieben. Und mir ist es einfach dabei völlig egal, wer da wen küsst.
Das geht mir genau so, ich erfreue mich einfach an der Liebe anderer Menschen. :)
Zitat von moricmoric schrieb:Gelebte Toleranz ist etwas anderes als die geschriebene, wie in einem Forum. Ob man wirklich dieses Attribut für sich beanspruchen kann, zeigt sich in den Taten, nicht in den Worten... und das es dort eine Diskrepanz geben kann, hat wohl jeder schon gesehen, erfahren und festgestellt, auch an und bei sich selbst.
So ist es, frei nach dem Motto: "Worte zeigen wie man gerne wäre, Taten wie man wirklich ist."
Leider weiß ich nicht mehr von wem das Zitat stammt aber ich mag es sehr.
Zitat von MatriarchinMatriarchin schrieb:Oder die Fragen :
- bist Du vergewaltigt worden?
- hast Du jemals was mit Männern/Frauen gehabt?
- wie kommt's

Or :
"Was es alles heut' zu tage gibt. Pansexuelle auch noch? Die Leute versuchen doch nur, etwas besonderes aus sich zu machen, indem sie sich so betiteln. Die gestörte JUGEND!"
Ja, das sind wohl die Klassiker oder auch "ist bestimmt nur ne Phase".
Ich kann es einfach nich mehr hören, ich habe mir auch schon ähnliche Sätze gefangen und ich frage mich, was Menschen reitet so zu denken.


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09.03.2020 um 15:02
Zitat von KürbisgesichtKürbisgesicht schrieb:Allerdings finde ich, dass man mit einem anderen Begriff auch nichts daran ändern wird, da muss sich grundlegend was in den Köpfen der Menschen ändern. Was meinst du wie oft ich Diskussionen habe, wer denn der Mann in der Beziehung bei Lesben ist?! Jedes Mal auf´s Neue erklären zu müssen, dass beide Frauen sind und die Verteilung von Aufgaben im z.B. Haushalt ganz individuell stattfindet, wird einfach überhört bzw. ausgeblendet. Im Kopf vieler Menschen existiert immer noch ein ganz übles Rollenbild und das nicht nur gegenüber Homosexuellen, gegenüber Heteros wird es einfach so angenommen.
Manchmal bin ich aber auch ganz provokant und sage: "Frag doch was dich wirklich interessiert, wer im Bett oben ist.", denn das steckt eigentlich hinter der Frage wer wer ist.
Oh man, muss das ätzend sein, und, ehrlich gesagt, fragen so etwas nur Narren oder eben welche, die gerne alles sexualisieren, was sie wissen wollen. Es gibt Menschen, die sich nur dann wirklich interessieren, wenn es auch irgendeinen sexuellen Inhalt hat.
Zitat von KürbisgesichtKürbisgesicht schrieb:Ich finde deine Idee gut, den Thread dahingehend zu erweitern, einfach weil es wichtig ist auch darüber zu reden.
Ich finde auch, dass eine neue zweite Straße dem Thread gut tun würde... im Moment ist ein Kreisverkehr ohne sichtbare Ausfahrt.


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09.03.2020 um 18:11
Zitat von MatriarchinMatriarchin schrieb:Was mich am meisten aufregt sind die Leute die sagen, "jo also Homos/trans. haben eine tiefe, psychologische Störung. es ist ja wohl nicht NORMAL (wo is der Witz?), dass eine Frau auf eine Frau steht und das Jungs auf Jungs stehen."
Ja, das mit dem Normal ist schon so eine Sache. Kenne ich auch aus meinem Leben. Hat zwar jetzt nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, die ist wohl tatsächlich nicht weit außerhalb des Durchschnitts, aber mit einigen anderen Belangen meiner Gefühlswelt.

Wie oft hab ich schon vorgeworfen bekommen, dass ich mich unangemessen verhalte, weil das macht man so, und nicht so. Sonst ist man eben nicht normal.

Da frage ich mich genauso, was ist der Witz daran normal sein zu wollen? Seit wann gibt es denn überhaupt eine Norm für seine Gefühle? Wenn ich lustig bin, hab ich einen Grund, und wenn ich traurig bin, ebenso. Da kann mir weder DIN noch ISO rein quatschen, und schon gleich gar nicht eine gesellschaftliche Etikette, die es meint irgendwie besser beurteilen zu können, was ich persönlich zu fühlen und zu denken habe.

Schon alleine das sollte den Menschen etwas mehr Toleranz vermitteln, damit sie die Leute lassen können, wie sie sind. Zumindest solange unsere persönlichen Präferenzen, Marotten oder sonstige Pläsierchen keinem zur Last fallen, sind sie mir eigentlich auch ganz sympathisch.


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09.03.2020 um 18:53
Zitat von KürbisgesichtKürbisgesicht schrieb:Ja, das sind wohl die Klassiker oder auch "ist bestimmt nur ne Phase".
Oh man ... auch ich kann es nicht mehr hoeren.

@weißichnixvon
Als haetten die Leute keine anderen Probleme. Immer schoen die Nase in anderer Leut Gelegenheit stecken.
Normal sein ist nicht normal. Andere Frage .. was ist schon normal? Homosexualitaet ist so alt wie die Menschheit. Gibt es im Tierreich ebenfalls. Wer es nicht mag soll halt nicht hinschauen. Meine Guete.

Letztens bin ich mit einer Freundin, haendchenhaltend durchs Zentrum gelaufen. Wir kennen uns halt schon seit Kleinkinder an. Direkt angewiderte Blicke. Auf die Idee kommen, dass wir vielleicht nur Freundinnen sein koennten ... frueher war alles so .. normal?


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

11.03.2020 um 15:23
Zitat von MatriarchinMatriarchin schrieb:Was mich am meisten aufregt sind die Leute die sagen, "jo also Homos/trans. haben eine tiefe, psychologische Störung. es ist ja wohl nicht NORMAL (wo is der Witz?), dass eine Frau auf eine Frau steht und das Jungs auf Jungs stehen."

Oder die Fragen :
- bist Du vergewaltigt worden?
- hast Du jemals was mit Männern/Frauen gehabt?
- wie kommt's
Wobei es , vorsichtig, ausgedrückt ist, gar nichts so abwägig ist. Dadurch ich selbst ja auf Frauen stehe, habe ich , bin ich in einigen Facebookgruppen, Whatsappgruppen drinne, da stellen sich einige Frauen vor, die auch eine Frau suchen die zb Depressionen haben, Borderline (ganz viel lese ich das) oder ganz früh Mutter geworden sind etc pp. Meine Expartnerin hatte auch eine schwere Borderlinestörung (aber ohne SV) , Zwangsstörungen, (Waschzwang) oder auch den Zwang alles kontrollieren zu müssen, also zb hatte sie in ihrer Wohnung für jedes Zimmer eine andere Kleidung, also du dürftest nie zb mit der Jogginghose die du in der Küche anhattest, weil du dir gerade ein Brot gemacht hast, dann zurück zum Sofa, NEIN, da musstest du dir wieder ne andere Hose anziehen, vor dem Raum. Also sprich für jeden Raum ne andere Hose.

Warum da so ist, weiß ich nicht, warum man viele Homosexuelle Beziehungen mit psychischen Erkrankungen verbindet, ich weiß auch nicht ob das bei den Männenr genauso ist. Da kann ich nix berichten


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11.03.2020 um 15:41
@Dini1909

Haben die Frauen das gefragt, weil sie diese Frauen kategorisch ausschließen wollten oder weil sie explizit danach gesucht haben? Das konnte ich jetz nämlich nicht so richtig rauslesen, wobei sich das eher wie explizit danach suchen liest.
Es hat aber nichts mit den Fragen zu tun, die man so vor den Latz geknallt bekommt, welche @Matriarchin genannt hat, würde ich meinen.
Solche Fragen kommen meist von bestimmten Menschen die wohl meinen, dass man z.B. als Frau nur auf Frauen stehen kann, sofern etwas vorgefallen ist.


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11.03.2020 um 16:56
Ich finde zum Humanismus gehört auch eine Portion Tolleranz dazu, gerade gegenüber Schwulen, Lesben, Transgendern und anderen.


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12.03.2020 um 18:56
@Dini1909

Da ist ja immer die Frage, was der Grund der Depression ist. So kann es auch bei Borderlinern und Deinen anderen Beispielen nur ein normaler Durchschnitt/Minderheit? sein, muss von daher keine Regel sein, da es genuegend homosexuelle gibt, die ohne Vorgeschichte oder Erkrankungen, Stoerungen was auch immer, auf das gleiche Geschlecht stehen. Ich kenne aus meinem Umfeld nur eine, die in dieses Bild passen koennte (sie ist allerdings Aspi). Klar, es gibt auch vereinzelt Vergewaltigungsopfer unter den homosexuellen aber ich denke mal, es ist eher die Minderheit. Diese *Entdeckung*, dass man vlt auf das gleiche Geschlecht stehen koennte, kommt meist mit der Pubertaet. Oder man merkt eben, dass man mit Jungs/Maedels nichts anfangen kann und macht eben seine Probephase, von daher schliesse ich es mal aus, dass es vorwiegend solche wie im bsp genannte Faelle sind.
Zitat von KürbisgesichtKürbisgesicht schrieb:Solche Fragen kommen meist von bestimmten Menschen die wohl meinen, dass man z.B. als Frau nur auf Frauen stehen kann, sofern etwas vorgefallen ist.
Das war genau die Pointe meiner vorherigen Aussage.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

13.03.2020 um 13:09
@Matriarchin

Aus ganz normalen Familien kommen ganz normale Homosexuelle. Da muss nicht immer "was vorgefallen" sein, gar eine wie auch immer geartete psychische Störung vorliegen. Wenn ich meine teil hetero, teils homosexuell lebenden erwachsenen Kinder fragen würde, wie sie zu ihrer sexuellen Präferenz gekommen sind, würden sie wohl antworten: "Isso weil isso!" - und damit gut.

Ich würde ja auch niemanden fragen, warum er/sie nun ausgerechnet heterosexuell geworden ist.

Wer davon ausgeht, dass Homosexualität die Folge einer "psychischen Störung" sei oder sein muss, der landet dann ganz schnell bei Psychiatrisierung und "Heilung" per Elektroschock-Aversionstherapie wie vor einem halben Jahrhundet. Wenn nicht gar bei schlimmeren Lösungen. Im Iran beispielsweise glauben manche Menschen fest daran, dass man Homosexualität am Baukran heilen kann.

Die sexuelle Orientierung ist gesellschaftlich und individuell so bedeutsam wie die Frage, ob jemand Kaffee oder Tee bevorzugt. Reine Privatangelegenheit, von der Staat und Aberglaubensclubs die Finger lassen sollten.


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13.03.2020 um 22:39
@Doors

:Y:

Kleine Ergänzung: Die ElektroKrampfTherapie
wird heute noch bei schwersten Depressionen durchgeführt.


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14.03.2020 um 00:38
@Matriarchin
@Doors


Ich glaube das ist einfach angeboren, eine zufällige Ausprägung. So wie manche Leute Linkshänder sind.

Man entdeckt das also nicht in der Pubertät, da wird es nur deutlich(er). Das Begehren ist ein Teilaspekt der "Homosexualität".

Und die psychischen Störungen, die sich bei diesen Menschen häufen, entstehen durch massive Diskrimierungserfahrungen, wie z.B. Demütigungen während des Heranwachsen, oder Ablehnung durch die eigenen Eltern.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

14.03.2020 um 01:21
Zitat von CesareCesare schrieb:Man entdeckt das also nicht in der Pubertät, da wird es nur deutlich(er). Das Begehren ist ein Teilaspekt der "Homosexualität".
Kann ich so bestätigen, denn wenn ich so zurück denke, dann war ich echt schon immer schwul und n paar % Bi.


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