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21 Tote bei Loveparade

3.817 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Duisburg, Loveparade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 15:34
@Sombra84
Zitat von Sombra84Sombra84 schrieb:Aber ich hab genügend andere mitbekommen wo das leider ziemlich aufgesetzt und die Beklommenheit alles andere als echt war.
Das hab ich auch, auch hier im Thread.
Zitat von Sombra84Sombra84 schrieb:Der Voyeurismus des Menschen ist unglaublich ausgeprägt
Deshalb gibt es Sendungen wie Big Brother
Zitat von Sombra84Sombra84 schrieb:aber ich trauere deswegen nicht,
Von Trauern war auch nicht die Rede (zumindest hab ich das nicht gemeint. Mir geht es nur um die Anteilnahme und das Mitgefühl.


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 15:55
Zitat von CurtisNewtonCurtisNewton schrieb:Von Trauern war auch nicht die Rede (zumindest hab ich das nicht gemeint. Mir geht es nur um die Anteilnahme und das Mitgefühl.
Dann müsste man mal "Trauer" definieren. Was ist das überhaupt?
Du meintest du hättest geweint ab 11.9.. Das geht für mich schon weit über Mitgefühl hinaus.
Wo ist die Grenze zwischen Anteilnahme / Mitgefühl und Trauer?


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 15:57
@Sombra84


Man betrauert die Toten....Mitgefühl und Anteilnahme hat man mit den Hinterbliebenen und wegen der unfassbaren Tatsache, dass so eine Katastrophe xy passieren konnte.


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 16:03
Ok, kann ich soweit zustimmen.

Und Solidarität ist... was? Den Angehörigen zeigen, dass sie nicht alleine sind, dass man mit ihnen mit fühlt?

Dann wunder ich mich aber ernsthaft was es mit Solidarität zu tun hat, wenn man sich die Trauerfeier im Fernsehen anschaut. Da kommt für mich wieder der Voyeurismus zum Zuge..
Oder was hat man sonst für einen Grund sich das anzuschauen?
Ich will damit nicht provozieren.. Ich will versuchen zu verstehen was man für einen Grund hat sich das anzuschauen. Den Angehörigen hilft man damit ja mal überhaupt nicht.


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 16:06
Vielleicht hilft es ihnen ja doch,wenn sie mitbekommen das die Menschen erschüttert sind
über das was passiert ist.
Und je mehr Menschen dahinterstehen um so besser für den Druck zur Aufklärung....


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 20:08
Harte Kritik am Veranstalter der Love Parade
Katastrophenforscher: "Schwere Mängel beim Sicherheitskonzept"

Sicherheitsmängel und Planungsfehler hätten den genehmigenden Behörden schon im Vorfeld der Duisburger Love Parade auffallen müssen. Die Stadt habe das Sicherheitskonzept des Veranstalters offenbar nicht ordentlich überprüft. Diesen Vorwurf erhebt der Katastrophenforscher Dirk Oberhagemann gegenüber Frontal21.

Frontal21 liegen sowohl das achtseitige "Sicherheitskonzept" als auch die 24-seitige "Veranstaltungsbeschreibung" des Love Parade-Veranstalters Lopavent GmbH vor. Dirk Oberhagemann, der für das Bundesforschungsministerium an einer Studie zum Katastrophenschutz arbeitet und die Duisburger Love Parade beobachtete, hat die Dokumente im Auftrag des Magazins begutachtet und dabei schwere Mängel festgestellt.

So werden in den Sicherheitsdokumenten des Veranstalters zwar die Risiken an den Engstellen im Bereich der Tunnel beschrieben, eine "logische Machbarkeitsanalyse" fehle jedoch. Auch die Zuschauerzahlen habe der Veranstalter auffällig "der Genehmigung angepasst", kritisiert Oberhagemann. Laut eigenem Konzept ging der Veranstalter von 485.000 Zuschauern aus, hatte aber eine behördliche Genehmigung nur für 250.000 Besucher.

ZDFKatastrophenforscher Dirk Oberhagemann: "eklatanter Konzeptfehler"Abgestempelt und genehmigt" Also hat man dann mit Zu- und Abstromanalyse das so ausgerechnet, dass die maximale Anzahl der Besucher auf dem Gelände nie überschritten wurde", sagt der Gutachter. Hier liege ein "eklatanter Konzeptfehler beim Veranstalter" vor, so Oberhagemann weiter. So rechnete die Lopavent GmbH laut eigenen Unterlagen zum Höhepunkt der Katastrophe gegen 17 Uhr mit 90.000 Besuchern pro Stunde, die durch die Tunnel auf das Gelände zugehen und gleichzeitig mit 55.000 Personen, die den Festplatz verlassen. Die Kapazität der Tunnel lag jedoch bei maximal 30.000 Personen pro Stunde.

"All diese Ungereimtheiten hätten der Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde bei einer gründlichen Überprüfung des Sicherheitskonzeptes auf jeden Fall auffallen müssen", rügt der Katastrophenforscher Dirk Oberhagemann. Stattdessen hat die Stadt sowohl das mangelhafte Sicherheitskonzept als auch die Veranstaltungsbeschreibung abgestempelt und genehmigt. Der Love Parade-Veranstalter Lopavent GmbH wollte sich auf Anfrage von Frontal21 nicht zu den Vorwürfen äußern.

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Bewegungsmodell Loveparade-Besucher 2010 – Duisburg

Frontal21 ZDF 21:00


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 22:40
Hier:
http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/03/sauerland-entlastet/loveparade-gutachten-entlastet-ob-sauerland.html

Und jetzt kommt nicht wieder mit eurem Bild gejammer. Schließlich nehmen auch Spiegel und Co sie gern als Quelle.


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21 Tote bei Loveparade

03.08.2010 um 23:20
@bit
Zitat von bitbit schrieb:Eigentlich wollte ich nicht diskutieren wieviel Tote und Verletzte man auf Konzerten noch tolerieren kann.
Es ging mir darum die max. Besucherzahl einzuhalten. Und das geht mit Eintrittskarten sehr gut. Wer keine Karte hat braucht gar nicht erst kommen und drängeln, er kommt eh nicht rein.
Und was soll dir das bringen wenn es trotz alle dem zu einer Panik kommt ???
Oder meinst du das hätte min. 10.000 Raver davon abgehalten auf die LP zu gehen ???

Kann ich mir nicht vorstellen. Ein unlogischer Vergleich.


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 00:25
@Fennek
Das ist ein Fakt

Irgendeiner hat rumgenölt das alle auf Schaller rumhacken,eigentlich wird zuwenig auf ihm rumgehackt,denn die Kosten hat er steuerlich abgesetzt,als Werbungskosten für seine McFit Kette.Eigentlich reden wir hier von der McFit Parade,die ja gar keine Parade mehr war,nicht von der Loveparade.
Und wie es eben so ist,hätte alles geklappt hätte man sich im VIP-Bereich gegenseitig auf die Schultern geklopft,so aber will es niemand gewesen sein..."ich...iiiich...Loveparade...ähh...ühh"
Alle,alle haben sie getrommelt und Druck ausgeübt,allen voran die WAZ,Rüttgers,Pleitgen und die Kulturhauptstadttruppe,der Mittelstand,die Junge Union.Die hätten Sauerland zerfetzt und zu Tode geschrieben wenn das Ding in die Hose gegangen wäre

http://www.derwesten.de/kultur/ruhr2010/Fritz-Pleitgen-will-Loveparade-im-Kulturhauptstadtjahr-id2524399.html


Hier nochmal das Essay von von Jens Balzer und Markus Schneider das in der Berliner Zeitung zu lesen war

Berlin - Zwei Eindrücke drängen sich auf, wenn man mit zwei Tagen Abstand noch einmal die Bilder der Duisburger Katastrophe betrachtet.

Da ist zum einen der Charakter des Veranstaltungsorts. Bevor man sich mit den sicherheitspraktischen Details befasst, bevor man also die Frage aufwirft, ob dieses Duisburger Bahnhofsgelände für die zu erwartenden Menschenmassen zu klein geschnitten war, ob die Zuwege zu eng waren und die Notausgänge zu gering in der Zahl - bevor man also die Sicherheitsexperten, Panik- und Chaosforscher bemüht, sollte man sich einen Moment lang noch einmal bei dieser einen ganz elementaren Beobachtung aufhalten: dass es sich beim Veranstaltungsort der Love Parade 2010 überhaupt um einen umzäunten Veranstaltungsort handelte. Um ein Gelände, das nur durch einen Tunnel zu erreichen war und das man, wenn man wieder fortwollte, nur unter Schwierigkeiten verlassen konnte.

Nichts, wirklich nichts könnte deutlicher dem Geist einer Veranstaltung widersprechen, die sich selber "Parade" nennt.

Eine Parade paradiert eine Straße entlang und erschafft sich selbst ihren eigenen Raum. Bei einer Parade kann man am Straßenrand stehen, man kann ihr zuschauen, ein wenig mit ihr mitlaufen und dann wieder gehen, wenn man genug von ihr hat. Wenn die Love Parade jemals so etwas wie einen substanziellen Kern gehabt haben sollte, dann war es der besondere Freiheitsgedanke, der sich in diesem Bewegungskonzept ausdrückte: Man wollte sich und seine Musik nicht mehr an festen Orten, im Stillstand eines auf eine Bühne blickenden Publikums feiern - sondern in einer steten, irgendwie anarchischen Bewegung durch die Stadt hindurch. Und die Musik, zu der man sich bewegte, sollte nicht mehr von einer Rock- oder sonstigen Gruppe auf einer Konzertbühne erzeugt werden, sondern von einem Disc-Jockey, der irgendwo am Rand des Geschehens an seinem Pult Schallplatten auflegt. So wollten die Gründungsfiguren der Love Parade ihre Musik und die dazugehörige Kultur stets verstanden wissen: als Musik ohne Stars, in der sich die feiernde Menge selbst feiert - und selbst organisiert.

Die Love Parade 2010 war also in jeder Beziehung das Gegenteil des Love-Parade-Gedankens. Es ging darum, eine möglichst große Menge an Menschen in einem umzäunten Gelände zu beschallen; zwar fuhren die aus Berlin bekannten Techno-Lkws auch in Duisburg herum, doch fuhren sie nicht auf den Straßen der Stadt, sondern auf dem umzäunten Party-Gelände im Kreis um eine Bühne, auf der weltberühmte DJs Schallplatten auflegten.

So war die Love Parade 2010 von vornherein nicht nach dem Raum- und Bewegungs-Modell der Parade organisiert, sondern nach dem Modell des Internierungslagers. Es ging ausschließlich darum, die Bewegung der Massen zu hemmen und zu kanalisieren - und darum, sie von der restlichen Stadt fernzuhalten. Erst durch die radikale Abschottung der Stadt gegen die feiernden Menschen ist es zu der Katastrophe am Sonnabend gekommen.

Das bringt uns zu dem zweiten Eindruck, der sich beim Betrachten der Duisburger Bilder aufdrängt: Durch die Anwesenheit zu vieler Menschen hat nun gerade jene Musik zur größten Massenkatastrophe der jüngeren Pop-Geschichte geführt, die einst durch die katastrophale Abwesenheit von Menschenmassen entstand - eine Musik, die sich in entleerten und verfallenden Städten entwickelte, in verlassenen Häusern, Fabriken, Theatern. Fast auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her, dass der Produzent Juan Atkins mit "No UFOs" jene Single aufnahm, die rückblickend als erstes Techno-Stück angesehen werden kann. Er lebte in Detroit, einer jener "schrumpfenden Städte" des US-amerikanischen Nordens, aus denen die wohlhabende Bevölkerung in die Speckgürtel geflohen war und in deren Zentren nun lediglich noch die Ärmeren, Unterprivilegierten hausten. Und die Künstler und DJs, die ihre Partys in leerstehenden, von keinem Besitzer mehr beanspruchten Fabriken und Warenhäusern feierten.

Ohne diese aufgelassenen Räume, ohne die große Leere in den Zentren der de-industrialisierten Städte hätte es Techno niemals gegeben. Darum fiel die Musik nach dem Mauerfall in Berlin auf so fruchtbaren Boden: weil es in der Mitte der wiedervereinigten Stadt so viel Leere gab und - vergleichsweise - so wenig Menschen, so viel Räume, die man erobern konnte, in einer steten Bewegung von einem Ort zum anderen, von einer zum Party-Ort umgewidmeten Ruine zur nächsten.

Die Wurzeln des Berliner Techno und der Love Parade reichen dabei weit vor den ersten kleinen Umzug am Kudamm zurück, zu dem sich 150 Übernächtigte mehr oder weniger als Scherz versammelten. Auf Veranstaltungen wie dem "Festival Genialer Dilletanten" 1981 oder dem ab 1982 stattfindenden "Atonal"-Festival trafen sich spätere Architekten der Szene wie Westbam, Dr. Motte oder Dimitri Hegemann. Letzterer gründete 1988 in einem Kreuzberger Kohlenkeller den ersten illegalen Technoclub namens UFO; im Tresor Club, den er seit 1991 an der Leipziger Straße betrieb, wurden Juan Atkins und die anderen DJs und Produzenten des Detroit-Techno auch im wiedervereinigten Berlin zu Stars.

Dass diese sich, wiederum nach dem Vorbild der deutschen Elektropop-Pioniere Kraftwerk, als Roboter gerierten und ihre Musik ahistorisch und futuristisch inszenierten, dürfte gerade in Deutschland wesentlichen Anteil an ihrem Erfolg gehabt haben. Anders als frühere Jugendkulturen wie Rock, Punk und Grunge verband sich mit Techno keine besondere Pose, keine einzunehmende Haltung; es gab keine Traditionslinie, auf die man sich bezog - abgesehen von der Discobewegung. Von ihr entlieh man sich Schrillheit, Androgynität und Hedonismus und versah alle diese "leeren" Widerstandszeichen mit einer politischen Aura.

Darin lag natürlich die Chance für die Jugend des Ostens, die vom besonders Manifest-freudigen DJ Westbam alsbald ausgerufene "ravende Gesellschaft" mitzugestalten. Tatsächlich waren es die geraden, alle klanglichen Feinheiten nivellierenden Beats, wie Westbam sie als erster deutscher Techno-Star produzierte, in denen die wiedervereinigte deutsche Jugend ihren ersten gemeinsamen Soundtrack fand. Ja, man könnte sogar sagen: Für sie wurde Techno der Soundtrack zur Wende - doch war dies eben keine "Nationalhymne", die dem von Machtgefühlen befeuerten Pathos Helmut Kohls entsprach, sondern eher eine neue "Internationale" der enthemmten Kids, die mit Drogen, Sex und ungesunder Musik ihre Jugend verschwendeten. Ihre blühenden Landschaften bestanden aus fröhlich besetzten Ruinen von Frankfurt/Oder, Leipzig oder Ostberlin. Für einen Moment befreite die deutsche Technojugend, besungen von Dichtern wie Rainald Goetz, im Lärm der Bässe und in Stroboskopblitzen die alten Straßen, schweren Gemäuer und schroffen Bunker von ihrer Bedeutung.

Rückblickend ist man vielleicht am meisten darüber erstaunt, wie lange die Love Parade diesen Geist der anarchistischen Offenheit, das verspielte Hakenschlagen gegenüber allen Vereinnahmungsversuchen noch zu transportieren verstand - sogar Ende der Neunzigerjahre noch, als bereits anderthalb Millionen Menschen auf der Straße des 17. Juni tanzten und die fröhlich naiven Ansprachen feierten, die Dr. Motte von der Siegessäule herabsandte. Hatten die Love-Parade-Protagonisten vorher Häuser und Straßen besetzt, so besetzten sie nun eben bekannte Gesten aus Kirche und Politik, ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen und ohne sich weiter auf den Gehalt dieser Gesten einzulassen.

Zugleich aber findet man in der prinzipiellen Offenheit und Unbestimmtheit dieser Musik auch jene Dialektik angelegt, die auf Dauer und spätestens in den Nullerjahren dann zum Stumpfsinn der kommerziellen, alkoholschwangeren Ballermann-Raves führte: In einer so prinzipiell begriffslosen Popkultur wie dem Techno ist an Widerstand gegen "Vereinnahmung" nicht einmal zu denken. Eine Zeit lang herrschte daher durchaus produktives Chaos, in dem man neue Discoräume gegen alle Verwertungslogik erschließen konnte und regierende Politiker für ein bisschen touristischen Glanz ihre deutsche Hauptstadt einer Horde drogenessender, halbnackter, kreischender Tänzer überließen. Als dann aber selbst FDP-Wagen auf der Love Parade mitfuhren und die Manager der Event- und Konsumgüter-Industrie die temporär befreiten Zonen als neue Märkte entdeckten; als sich die hedonistische Körperkultur des frühen Techno in den Fitnesszwang der neuen Muskel-Raver verwandelte (nicht umsonst wurde die Veranstaltung 2006 von einem Fitness-Studio-Betreiber gekauft), da hatten die Protagonisten der Techno-Szene darauf keine andere Antwort als das neuerliche Ausweichen - nur dass die neuen Räume fortan gegen die Massen von draußen beschützt wurden.

In den letzten Jahren der Berliner Love Parade und erst recht seit ihrer Abwanderung in die westdeutsche Provinz zog sich die Avantgarde des Techno in rigide abgeriegelte Räume zurück wie den Berliner Ostgut Club und dessen Nachfolger, das Berghain. Hier wurde aus dem bereits totgesagten Techno wieder eine lebendige, musikalisch aufregende, sozial überaus inspirierende Popkultur. Allerdings ist dieser "neue" Techno nun gerade keine Popkultur für alle mehr: Nicht umsonst sind Clubs wie das Berghain der Außenwelt vor allem durch ihre konsequent auftretenden Türsteher bekannt. Wer so aussieht und sich so benimmt wie die Raver auf den letzten Love Parades, hat von vornherein nicht die geringste Chance, eingelassen zu werden.

Man sieht, wie grundsätzlich das, was am Wochenende in Duisburg veranstaltet wurde, den ursprünglichen Ideen des Techno von Freiheit, Offenheit und Leere entgegengesetzt gewesen ist. Aus dem gleichen Grund muss man sich davor hüten, die Katastrophe vom Wochenende als "Ende einer Jugendbewegung" zu sehen. Denn auch wenn sich die Duisburger Massen immer noch zu den bollernden Beats und wummernden Bässen bewegten, die für die Techno-Musik - oder doch wenigstens gewisse Spielarten davon - charakteristisch sind, so war die Love Parade doch schon vor langer Zeit zum Opfer jener Nivellierung geworden, die ihr einst den Weg zum globalen Erfolg geebnet hatte.


Berlin - Zwei Eindrücke drängen sich auf, wenn man mit zwei Tagen Abstand noch einmal die Bilder der Duisburger Katastrophe betrachtet.

Da ist zum einen der Charakter des Veranstaltungsorts. Bevor man sich mit den sicherheitspraktischen Details befasst, bevor man also die Frage aufwirft, ob dieses Duisburger Bahnhofsgelände für die zu erwartenden Menschenmassen zu klein geschnitten war, ob die Zuwege zu eng waren und die Notausgänge zu gering in der Zahl - bevor man also die Sicherheitsexperten, Panik- und Chaosforscher bemüht, sollte man sich einen Moment lang noch einmal bei dieser einen ganz elementaren Beobachtung aufhalten: dass es sich beim Veranstaltungsort der Love Parade 2010 überhaupt um einen umzäunten Veranstaltungsort handelte. Um ein Gelände, das nur durch einen Tunnel zu erreichen war und das man, wenn man wieder fortwollte, nur unter Schwierigkeiten verlassen konnte.

Nichts, wirklich nichts könnte deutlicher dem Geist einer Veranstaltung widersprechen, die sich selber "Parade" nennt.

Eine Parade paradiert eine Straße entlang und erschafft sich selbst ihren eigenen Raum. Bei einer Parade kann man am Straßenrand stehen, man kann ihr zuschauen, ein wenig mit ihr mitlaufen und dann wieder gehen, wenn man genug von ihr hat. Wenn die Love Parade jemals so etwas wie einen substanziellen Kern gehabt haben sollte, dann war es der besondere Freiheitsgedanke, der sich in diesem Bewegungskonzept ausdrückte: Man wollte sich und seine Musik nicht mehr an festen Orten, im Stillstand eines auf eine Bühne blickenden Publikums feiern - sondern in einer steten, irgendwie anarchischen Bewegung durch die Stadt hindurch. Und die Musik, zu der man sich bewegte, sollte nicht mehr von einer Rock- oder sonstigen Gruppe auf einer Konzertbühne erzeugt werden, sondern von einem Disc-Jockey, der irgendwo am Rand des Geschehens an seinem Pult Schallplatten auflegt. So wollten die Gründungsfiguren der Love Parade ihre Musik und die dazugehörige Kultur stets verstanden wissen: als Musik ohne Stars, in der sich die feiernde Menge selbst feiert - und selbst organisiert.

Die Love Parade 2010 war also in jeder Beziehung das Gegenteil des Love-Parade-Gedankens. Es ging darum, eine möglichst große Menge an Menschen in einem umzäunten Gelände zu beschallen; zwar fuhren die aus Berlin bekannten Techno-Lkws auch in Duisburg herum, doch fuhren sie nicht auf den Straßen der Stadt, sondern auf dem umzäunten Party-Gelände im Kreis um eine Bühne, auf der weltberühmte DJs Schallplatten auflegten.

So war die Love Parade 2010 von vornherein nicht nach dem Raum- und Bewegungs-Modell der Parade organisiert, sondern nach dem Modell des Internierungslagers. Es ging ausschließlich darum, die Bewegung der Massen zu hemmen und zu kanalisieren - und darum, sie von der restlichen Stadt fernzuhalten. Erst durch die radikale Abschottung der Stadt gegen die feiernden Menschen ist es zu der Katastrophe am Sonnabend gekommen.

Das bringt uns zu dem zweiten Eindruck, der sich beim Betrachten der Duisburger Bilder aufdrängt: Durch die Anwesenheit zu vieler Menschen hat nun gerade jene Musik zur größten Massenkatastrophe der jüngeren Pop-Geschichte geführt, die einst durch die katastrophale Abwesenheit von Menschenmassen entstand - eine Musik, die sich in entleerten und verfallenden Städten entwickelte, in verlassenen Häusern, Fabriken, Theatern. Fast auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her, dass der Produzent Juan Atkins mit "No UFOs" jene Single aufnahm, die rückblickend als erstes Techno-Stück angesehen werden kann. Er lebte in Detroit, einer jener "schrumpfenden Städte" des US-amerikanischen Nordens, aus denen die wohlhabende Bevölkerung in die Speckgürtel geflohen war und in deren Zentren nun lediglich noch die Ärmeren, Unterprivilegierten hausten. Und die Künstler und DJs, die ihre Partys in leerstehenden, von keinem Besitzer mehr beanspruchten Fabriken und Warenhäusern feierten.

Ohne diese aufgelassenen Räume, ohne die große Leere in den Zentren der de-industrialisierten Städte hätte es Techno niemals gegeben. Darum fiel die Musik nach dem Mauerfall in Berlin auf so fruchtbaren Boden: weil es in der Mitte der wiedervereinigten Stadt so viel Leere gab und - vergleichsweise - so wenig Menschen, so viel Räume, die man erobern konnte, in einer steten Bewegung von einem Ort zum anderen, von einer zum Party-Ort umgewidmeten Ruine zur nächsten.

Die Wurzeln des Berliner Techno und der Love Parade reichen dabei weit vor den ersten kleinen Umzug am Kudamm zurück, zu dem sich 150 Übernächtigte mehr oder weniger als Scherz versammelten. Auf Veranstaltungen wie dem "Festival Genialer Dilletanten" 1981 oder dem ab 1982 stattfindenden "Atonal"-Festival trafen sich spätere Architekten der Szene wie Westbam, Dr. Motte oder Dimitri Hegemann. Letzterer gründete 1988 in einem Kreuzberger Kohlenkeller den ersten illegalen Technoclub namens UFO; im Tresor Club, den er seit 1991 an der Leipziger Straße betrieb, wurden Juan Atkins und die anderen DJs und Produzenten des Detroit-Techno auch im wiedervereinigten Berlin zu Stars.

Dass diese sich, wiederum nach dem Vorbild der deutschen Elektropop-Pioniere Kraftwerk, als Roboter gerierten und ihre Musik ahistorisch und futuristisch inszenierten, dürfte gerade in Deutschland wesentlichen Anteil an ihrem Erfolg gehabt haben. Anders als frühere Jugendkulturen wie Rock, Punk und Grunge verband sich mit Techno keine besondere Pose, keine einzunehmende Haltung; es gab keine Traditionslinie, auf die man sich bezog - abgesehen von der Discobewegung. Von ihr entlieh man sich Schrillheit, Androgynität und Hedonismus und versah alle diese "leeren" Widerstandszeichen mit einer politischen Aura.

Darin lag natürlich die Chance für die Jugend des Ostens, die vom besonders Manifest-freudigen DJ Westbam alsbald ausgerufene "ravende Gesellschaft" mitzugestalten. Tatsächlich waren es die geraden, alle klanglichen Feinheiten nivellierenden Beats, wie Westbam sie als erster deutscher Techno-Star produzierte, in denen die wiedervereinigte deutsche Jugend ihren ersten gemeinsamen Soundtrack fand. Ja, man könnte sogar sagen: Für sie wurde Techno der Soundtrack zur Wende - doch war dies eben keine "Nationalhymne", die dem von Machtgefühlen befeuerten Pathos Helmut Kohls entsprach, sondern eher eine neue "Internationale" der enthemmten Kids, die mit Drogen, Sex und ungesunder Musik ihre Jugend verschwendeten. Ihre blühenden Landschaften bestanden aus fröhlich besetzten Ruinen von Frankfurt/Oder, Leipzig oder Ostberlin. Für einen Moment befreite die deutsche Technojugend, besungen von Dichtern wie Rainald Goetz, im Lärm der Bässe und in Stroboskopblitzen die alten Straßen, schweren Gemäuer und schroffen Bunker von ihrer Bedeutung.

Rückblickend ist man vielleicht am meisten darüber erstaunt, wie lange die Love Parade diesen Geist der anarchistischen Offenheit, das verspielte Hakenschlagen gegenüber allen Vereinnahmungsversuchen noch zu transportieren verstand - sogar Ende der Neunzigerjahre noch, als bereits anderthalb Millionen Menschen auf der Straße des 17. Juni tanzten und die fröhlich naiven Ansprachen feierten, die Dr. Motte von der Siegessäule herabsandte. Hatten die Love-Parade-Protagonisten vorher Häuser und Straßen besetzt, so besetzten sie nun eben bekannte Gesten aus Kirche und Politik, ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen und ohne sich weiter auf den Gehalt dieser Gesten einzulassen.

Zugleich aber findet man in der prinzipiellen Offenheit und Unbestimmtheit dieser Musik auch jene Dialektik angelegt, die auf Dauer und spätestens in den Nullerjahren dann zum Stumpfsinn der kommerziellen, alkoholschwangeren Ballermann-Raves führte: In einer so prinzipiell begriffslosen Popkultur wie dem Techno ist an Widerstand gegen "Vereinnahmung" nicht einmal zu denken. Eine Zeit lang herrschte daher durchaus produktives Chaos, in dem man neue Discoräume gegen alle Verwertungslogik erschließen konnte und regierende Politiker für ein bisschen touristischen Glanz ihre deutsche Hauptstadt einer Horde drogenessender, halbnackter, kreischender Tänzer überließen. Als dann aber selbst FDP-Wagen auf der Love Parade mitfuhren und die Manager der Event- und Konsumgüter-Industrie die temporär befreiten Zonen als neue Märkte entdeckten; als sich die hedonistische Körperkultur des frühen Techno in den Fitnesszwang der neuen Muskel-Raver verwandelte (nicht umsonst wurde die Veranstaltung 2006 von einem Fitness-Studio-Betreiber gekauft), da hatten die Protagonisten der Techno-Szene darauf keine andere Antwort als das neuerliche Ausweichen - nur dass die neuen Räume fortan gegen die Massen von draußen beschützt wurden.

In den letzten Jahren der Berliner Love Parade und erst recht seit ihrer Abwanderung in die westdeutsche Provinz zog sich die Avantgarde des Techno in rigide abgeriegelte Räume zurück wie den Berliner Ostgut Club und dessen Nachfolger, das Berghain. Hier wurde aus dem bereits totgesagten Techno wieder eine lebendige, musikalisch aufregende, sozial überaus inspirierende Popkultur. Allerdings ist dieser "neue" Techno nun gerade keine Popkultur für alle mehr: Nicht umsonst sind Clubs wie das Berghain der Außenwelt vor allem durch ihre konsequent auftretenden Türsteher bekannt. Wer so aussieht und sich so benimmt wie die Raver auf den letzten Love Parades, hat von vornherein nicht die geringste Chance, eingelassen zu werden.

Man sieht, wie grundsätzlich das, was am Wochenende in Duisburg veranstaltet wurde, den ursprünglichen Ideen des Techno von Freiheit, Offenheit und Leere entgegengesetzt gewesen ist. Aus dem gleichen Grund muss man sich davor hüten, die Katastrophe vom Wochenende als "Ende einer Jugendbewegung" zu sehen. Denn auch wenn sich die Duisburger Massen immer noch zu den bollernden Beats und wummernden Bässen bewegten, die für die Techno-Musik - oder doch wenigstens gewisse Spielarten davon - charakteristisch sind, so war die Love Parade doch schon vor langer Zeit zum Opfer jener Nivellierung geworden, die ihr einst den Weg zum globalen Erfolg geebnet hatte.


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 09:12
Was ein Beitrag, zu Faul zu Lesen.. hehe


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 09:33
@history_x

Aber du musst doch nur die Hälfte davon lesen, denn der Text ist doppelt


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 09:37
auch dazu hab ich keine lust, was hat die entstehen der LoPa und die entstehen des Techno ( den es heute in der form nimmer gibt) nu damit zu tun??

Wir alle wissen das dieLoPa nicht mehr das is was sie mal war und wir alle wissen das das ib DU nix mit ner LoPa zu tun hatte. Also was soll ich es lesen??

der beitrag is abgesehen vom techno ne zusammenfassung der in den letzten 100 geschriebenen seiten..


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 12:04
Eigentlich wollte ich nicht diskutieren wieviel Tote und Verletzte man auf Konzerten noch tolerieren kann.
Es ging mir darum die max. Besucherzahl einzuhalten. Und das geht mit Eintrittskarten sehr gut. Wer keine Karte hat braucht gar nicht erst kommen und drängeln, er kommt eh nicht rein.



Und was soll dir das bringen wenn es trotz alle dem zu einer Panik kommt ???
Oder meinst du das hätte min. 10.000 Raver davon abgehalten auf die LP zu gehen ???

Kann ich mir nicht vorstellen. Ein unlogischer Vergleich.
Also ich kann mir schon vorstellen das es gesitteter zugeht wenn 250.000 mit Eintrittskarten kommen als wenn 500.000 ohne Karten das Festivalgelände stürmen auf dem eh nur die Hälfte Platz findet.
Außerdem kann man die Einnahmen aus den Eintrittskarten in die Sicherheit investieren. Mehr Ordner, mehr Ein- und Ausgänge und vielleicht würden heute noch 21 Menschen mehr leben.

[ironie]
@history_x
Selber zu faul oder keine Lust einen Beitrag zu lesen aber andere dazu auffordern erst mal 40 Seiten zu lesen bevor sie was sagen dürfen. So ist das richtig, prima Einstellung von dir.....
Zitat von history_xhistory_x schrieb:@MacRalph

wie lange bist du nu hier bei ?? 2 Seiten?? sich dann anzumaßen uns zu verurteilen..bodenlose frechheit!!!
Les du erstmalmindestens 40 der letzten seiten bevor du hier den lauten machst
[/ironie]

Ach ja,
hier ist noch der Beitrag aus Frontal21
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1105364/Harte-Kritik-an-Loveparade-Veranstalter (Archiv-Version vom 03.08.2010)


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 22:43
Es ist wirklich bedauerlich, das Oberbürgermeister Sauerland sich dermassen ziert, die politischen Konsequenzen zu ziehen.

Wahrscheinlich kann er nicht abgewählt werden, wenn seine Parteigenossen ihn decken.

Das wäre dann das entgültige Aus für die CDU, meiner Einschätzung nach.

Und dann sind die in jedweder Hinsicht nicht mehr zu retten, weil missbrauchte Verantwortung Menschenleben und Menschenwohl gekostet hat.
Mal abgesehen von dem Geld.
Und man kann nicht weiter den Schmarozzer spielen, auf Kosten der Bürger, wenn man nicht vernünftig funktioniert.

Aber da ist er ja auf dem politischen Parkett nicht der Einzige, der echt nicht weiss, was Ehre ist.


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21 Tote bei Loveparade

04.08.2010 um 22:58
@Eggmeggytryfly
auch für dich nochmal. Laut dem neuesten Untersuchungsprotokoll sind sowohl Stadt als auch Sauerland unschuldig


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21 Tote bei Loveparade

05.08.2010 um 00:17
@Fennek
besagtes gutachten wurde aber auch von leuten erstellt die mit herrn OB gutgestellt waren


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21 Tote bei Loveparade

05.08.2010 um 01:32
@bit
Du redest Schmarrnk,wir haben den CSD,die Sylvesterpartie,den Karneval der Kulturen,da kommen immer zwischen 700000 und 1,2 Millionen Leute zusammen und es geht gesittet zu,ohne Eintrittskarten.Ebenso Haltestelle Woodstock


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21 Tote bei Loveparade

05.08.2010 um 03:43
Warhead bezieht aus einer anderen Perspektive Stellung. Ich finde das sehr interessant - zugegeben auch ich habe nur 10 Zeilen gelesen - solch eine Stellung mal ins Auge zu fassen, denn: 1. Frage: Warum braucht das Volk einen Sündenbock.
2. Frage: Warum will es keiner gewesen sein, der die "MITSCHULD" trägt.

Ich erspare mir das übliche Geschwafel. Bildet euch selbst eure Meinung. Somit seid auch ihr beteiligt!


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21 Tote bei Loveparade

05.08.2010 um 10:45
Zitat von bitbit schrieb:Selber zu faul oder keine Lust einen Beitrag zu lesen aber andere dazu auffordern erst mal 40 Seiten zu lesen bevor sie was sagen dürfen. So ist das richtig, prima Einstellung von dir.....
erstens mal meine ich das nicht böse und zwietens finde ich schon das man erst mal ein paar seiten lesesn sollte bevor man leute die hier von anfang an mitdiskutieren einfach mal so eben verurteilt.

wie es jüngst war, wo wir darüber redeten was man bei einer LoPa HÄTTE besser machen können,
da waren wir ja auch rücktsichtslos und weiß gott nciht alles nur weil wir darüber redeten.
Das wir 100 seiten vorher sehr traurig und bestürzt darüber waren über die Toten ließt aus seite 164 natürlich keiner mehr , der neu in den TRD einsteigt.
So und wenn ich irgendwo neu Einsteige, les ich zumindest grob mal ein paar seite und bringe mich in die aktuelle unterhaltung ein und verurteile keine Menschen einfach mal so


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21 Tote bei Loveparade

05.08.2010 um 10:51
Es lag nich an der LoPa, vielleicht ein bisschen an den Menschen, aber eindeutig am Gelände...

Bei großveranstaltungen kann man nun mal kein kleines Gelände nehmen und man wenn die LoPa keine Großveranstaltung ist, dann weiß ich auch nicht.


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