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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

197 Beiträge, Schlüsselwörter: Depression, Mobbing, Opfer, Sozialphobie

Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:00
@Goran
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NIEMALS (und das schreib ich extra groß) dein selbstwertgefühl an einer Frau fest machen.

jede Frau die dich nicht liebt weil sie mit deinen "Leistungen" nicht zufrieden ist verdient dich nicht.

Ich bin durch einen ganz ähnlichen Käse durch. bin halb verückt geworden. nachdem meine damalige freundin mit einem sehr guten Freund von mir eingeheitzt ist der sich dann auch noch zum prodekan unserer fh aufgeschwungen hat.

Ich hab dem burschen die Fresse poliert. aber nicht wegen ihr sondern weil ich mich von ihm hintergagen belogen und betrogen gefühlt habe.

heute hängt mir ebemn jene Frau wieder am arsch und wil ständig etwas mit mir unternehmen, aber für mich hat sie jeden wert verlohren, weil ich nie den fehler begehen würde so einem menschen noch einmal zu vertrauen egal wie sehr ich sie einmal geliebt habe oder vieleicht noch liebe.

Der Punkt ist DU musst deinen wert festlegen

Wenn du es von der meinung anderer abhängig machst wirst du in deinen eigennen augen immer ein verlierer bleiben

natürlich ist das alles leicht gesagt. und hätte mir damals jemand das so erzählt hätte ich kein wort geglaubt und hätte es auch nicht glauben können weil mein herz viel zu sehr geblutet hat und mein kopf zu verwirrt war.

deswegen sag ich. hohl dir medizinische, psychologische oder medikamentale hilfe.

zB hab ich damals Anti deps genommen. wenn du an einen guten neurologen gerätst dann gibts da oft erstaunliche glückstreffer. Ich bin nach nur 2 tagen aufgestanden und hab die welt plötzlich mit komplett anderen augen gesehen.
Viele vorurteile gegenüber ADs gehören der vergangenheit an. sie machen einen weder Lustlos noch verändern sie deinen charakter sie geben dir vie mehr wieder macht über dein leben zurück. und es fühlt sich auch nicht so an als wäre man auf drogen.

unsere hirnchemie kann oft sehr täuschend sein


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25.12.2010 um 15:01
james1983 schrieb:noch zum prodekan unserer fh aufgeschwungen
fh = ????


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:03
@Zekol
fachhochschule


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:07
@james1983

Danke.


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:08
@james1983
Sehr guter Beitrag, stimm ich dir zu, auch wenn ich keine AD jemals genommen habe. Ich denke in deinem Fall(Goran) wäre das ne sehr gute Alternative.

Was ich hier überhaupt nicht verstehe sind solche Beiträge wie: "Glaub immer an dich" oder "Sei immer du selbst"

Das ist der größte Mist überhaupt, wenn das eigene selbst wegen der Umwelt so stark verändert wurde, dass der DL sich selbst Versager nennt, bringt das nichts.
Es gibt Unmengen an Menschen, mit Gewinneraustrahlung, welche diese nur mimen und deshalb auch wirklich erfolgreich sind.


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25.12.2010 um 15:12
@speed
genau für mich sind das auch nur leere wortballoons.

und ja. sobald man wieder seinen inneren ausgleich gefunden hat dann strahlt man etwas aus das dazu führt dass menschen gerne in deiner nähe sind

auch wenn man in wirklichkeit finanziel auf dem zahnfleisch kriecht und in einem pappkarton lebt.

man darf sich nur nicht aus schaahm zurückziehen

wir Männer wurden genetisch darauf gezüchtet schaumschläger zu sein *g*

sonst hätten wir nie weibchen abbekommen und würden al die wichtigen stellen in der gesellschaft nicht beziehen. denn dann hätte die Frauen schon längst spitz bekommen das wir eigentlich nicht emhr plan von dem ganzen kram haben als sie aber psssst das dürft ihr echt nicht weiter sagen


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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25.12.2010 um 15:19
Vielleicht sollte sich @Goran
mal wieder zu unseren Meinungen äußern, zumal er ja anwesend ist.


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Goran
Diskussionsleiter
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25.12.2010 um 15:28
Eine Ausbildung würde mir weiter helfen und zwar eher als ein Kampfsport.
Ich bin einfach zu schüchtern und will diesen Teil meiner Persönlichkeit nicht anerkennen.
Mir geht es nicht darum kräftiger zu werden, sondern darum normal in sozialen Situationen wahr genommen zu werden.


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:29
@Goran:

Und welcher Job wäre dir am liebsten?


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:32
@Goran
Du magst doch Tiere; wie wäre es mit einer Ausbildung in dieser Richtung?
Tierheim, Zoo, Tierarzt - und die Leute, mit denen du zusammenarbeiten
würdest, haben nicht nur die gleichen Interessen, sondern sind zumeist
auch mit deinen Charaktereigenschaften ausgestattet, sanft, freundlich,
ruhig - was dem Umgang mit Tieren sehr entgegenkommt.


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Goran
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 15:39
Tierpfleger wäre der richtige Beruf für mich, zumal ich Tiere sehr schätze und mehr noch als Menschen.


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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25.12.2010 um 15:42
@Goran
Na, dann tus doch - bewirb dich - was hält dich davon ab?


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 18:09
@Goran
Ich würde mir den nächsten Zoo suchen und sofort ein praktikum da machen für den anfag. das hilft dann schon mal um sich wieder als teil von etwas zu fühlen


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 18:38
und hör nicht was andere sagen

Bullshit

Wenn man nicht als Versager dastehen will, dann muss man auch drauf achten, was die Leute sagen, denn diese Aussagen zeigen einem, wie man auf andere wirkt. Man darf sein Leben nicht davon abhängig machen, was andere sagen, man sollte aber nen Auge und nen Ohr drauf werfen um zu wissen, woran man ist.

@Goran

Aus meiner Erfahrung kann ich dir nen paar Tipps geben. Bei mir hats geholfen, ich quatsch also nicht das nach, was ich mal irgendwo aufgeschnappt habe^^

Das Erste, was du brauchst, sind gesellige Hobbies wo du mit Leuten zusammen bist, die deine Interessen teilen, mit denen du fachsimpeln kannst, mit denen du zwanglos zusammen bist und nicht weil irgendjemand bestimmt hat, dass ausgerechnet ihr aufeinanderhockt.

Das Nächste, logisch, ne Arbeitsstelle/Ausbildung. Da hat man dann Kollegen, die erstmal unbefangen sind, wenn man dort anfängt, je besser man sich im Job anstellt, desto höher wird man automatisch geschätzt. Das sind so die Grundvoraussetzungen, wenn man ein "Gewinnerimage" aufbauen will.

Was meiner Meinung nach noch effektiver ist, sind Hobbies und Jobs, die sich nicht jederman zutraut, die vielleicht gefährlich oder sehr fordernd sind. Wenn man dann erzählt, was man macht, dann sprechen die Leute einem auch oft schon Komplimente und Bewunderung aus nach dem Motto "Alle Achtung, ich könnte das nicht".

Ne gute Möglichkeit ist ein angesehenes Ehrenamt. (Sortierhilfe in der Bibliothek ist zwar bestimmt auch Ehrenamt aber ich weiß nicht, inwieweit man da von seinem alten Image runterkommt, man sollte sich also gemäß den Interessen etwas Forderndes suchen) Dann sehen die Leute, dass du auch nebenher aktiv bist und nicht nach Feierabend hinter der Glotze versinkst.

Nächster Aspekt....Bildung. Du musst kein intellektueller Sonderling sein, ne gesunde Portion Allgemeinwissen ist aber Grundvoraussetzung für ein gesundes Selbstwertgefühl, nichts ist schlimmer als wenn man nirgendwo mitreden kann. Wenn mir langweilig ist, dann les ich entweder Zufallsartikel auf Wikipedia, anderen Enzyklopädien, fachbezogenen Seiten oder es schnippt mir ein Gedanke zu irgendwas (Beispiel Schnipsgummis) in den Kopf und ich fang an, danach zu recherchieren, gras das Netz nach Informationen ab. Die meisten Sachen wirste nicht als notwendig erachten, sind sie auch nicht aber es hilft ungemein dabei, Zusammenhänge zu erkennen oder sorgt einfach mal für ein amüsantes Klugscheißen, wenn du anderen eine Kuriosität erklärst....ich hör immer viele, die mir sagen "son Scheiß, wo brauch ichn das mal im Leben, is doch Verschwendung" andererseits kommen auch oft so Sprüche wie "Ey, du weeßt doch alles, kannste mir mal helfen?".

Trivialwissen halt, ich hatte mal einen mir gegenüber, der dieselbe Taktik angewendet hat...wir haben da irgendwann ein rhetorisches Armdrücken gemacht und einer hat den anderen ausgekontert und jeder fand immer Argumente, keiner konnte das letzte Wort haben weil immer einer wieder was wusste, das war ne unterhaltsame Angelegenheit, weil du immer was zu reden hast.

Abseits von Allgemeinwissen sollte man auch danach streben, ein Meister auf seinem Fach zu sein. Ich habe einen Beruf, den eigentlich jeder Idiot machen kann, der drei Worte lesen kann. Die Sache ist nur, dass diesen Job nur Leute machen, die konsequent genug sind, die nicht bei drei Regentropfen das Haus nicht mehr verlassen. Mir sagen die Leute auch regelmäßig ihre Hochachtung. Das motiviert dann ungemein.

Den Ausgleich für den "Leerlauf", den mein Kopf während der Arbeit hat, bildet dann meine Freizeit. Ich gehe so ziemlich jährlich zu handfesten Vollzeitweiterbildungen (2011 Gruppenführerlehrgang, 2 Wochen je 8h am Tag geballtes Fachwissen und Praxis mit allen Schikanen), bin theoretisch und praktisch eine der fähigsten Einsatzkräfte unserer Wehr und das bekommt man auch regelmäßig mit, auch das baut auf und festigt die Persönlichkeit. Je weiter du es packst, desto mehr Verantwortung überträgt man dir, wenn man dir dann (inoffiziell) "Grünschnäbel" gibt und sagt "Hier...nimm die mal unter deine Fittiche, dass die was lernen" dann weißt du, dass man dir vertraut, dass du durch Fachwissen überzeugt hast. Oder wenn sie dich für nen Einsatz trotz formal fehlender Qualifikation als Gruppenführer einsetzen. Da biste stolz wie Bolle, hast dann natürlich auch den Druck, das in dich gesetzte Vertrauen zu erfüllen.

Machs aber nicht für die Anerkennung, machs für deine Interessen und Vorstellungen, wenn du nicht zu 150% hinter dem stehst, was du machst, dann nützt dir alles nichts, dann zählste vielleicht höchstens als Streber, Fachidiot oder sonstwas, was deinem Ziel nicht zuträglich ist.

Versuch also deine Interessen in Hobbies umzuwandeln, die von dir Können und Qualifikation abverlangen. Zocken kann jeder, kannst der krasseste E-Sportler sein aber weiter hilft dir das nur in den Kreisen, die das Gleiche machen. Draußen im richtigen Leben interessiert sich dann niemand dafür, wieviele Autos du bei GTA geklaut hast, da macht nen Fußballpokal oder ne halsbrecherische Sportaktion schon mehr Eindruck. Als Tierpfleger kannste ja mal mit nem Tiger Gassi gehen, da hält dich ganz bestimmt keiner mehr für einen Versager ;)

Also um das mal zusammenzufassen:

Mache Sachen, die sonst keiner macht.

Sorg für geistige Fitness ohne dich dabei in enge Tunnels zu graben, sei kein Fachidiot, wenns nicht für den Job ist, dann schadets nichts, wenn man von jedem nur etwas weiß. Keiner wird inner Diskussion unter Kumpels von dir abverlangen, alle Einzelheiten ostafrikanischer Konflikte auswendig zu kennen.

Such dir Beschäftigungen, die dich geistig und/oder körperlich fordern. Wenn du dich körperlich fit fühlst, haste schonmal grundsätzlich nen besseres Körpergefühl, Fitness im Kopf merkst du in jeder Unterhaltung.

Achja....und sei kreativ, Zweckentfremdung von irgendwelchen Gegenständen sorgt manchmal für herzhafte Lacher oder klaffende Wunden, bei beiden biste auf jeden Fall hinterher der Held :D

Wenn du die Tipps beherzigst, haste schonmal nen ganz gutes Fundament. Und keiner sagt mehr pauschal Versager zu dir. Musst dir halt immer sagen, fast alle Leute kennen dich garnicht. Für die bist du irgendein Typ, die denken das von dir, was du sie denken lässt. Wer mit 20 Jahren zwar nen übelsten Freundeskreis, jeden Tag Party und nen hochbezahlten Job aber dafür keine Ahnung vom Leben hat, weil ihm immer alles geschenkt wurde, weil sein Leben "nach Drehbuch" verlief, der hat bei den Leuten weitaus schlechtere Ausgangsvoraussetzungen als einer, der schon was erzählen kann, der immer wieder nen Erlebnis parat hat, negativ wie auch positiv, der es geschafft hat, sich durch Widrigkeiten zu beißen, solche Leute sind einfach interessanter als Max Mustermann, der nach seinem Abitur den Führerschein von den Eltern geschenkt bekam samt Auto, für das er mal 2 Wochen in den Ferien bei Aldi Regale eingeräumt hat damit er sagen kann, er hätte sich das erarbeitet und der dann in irgendner Firma am Rechner sitzt und den ganzen Tag Zahlen eintippt um sich wochenends die Kante zu geben und am Montag von den übelsten Parties erzählt, die die einzigen intensiven Erlebnisse in seinem Leben darstellen.

Nen Versager bist du nur dann, wenn du garkeine Initiative zeigst. Jemand, der sich durchbeißt wird immer Anerkennung finden. Vielleicht gehts ihm nich so geil wie Max Mustermann aber jeder ist seines Glückes Schmied, manchmal ist es einfach nur harte andauernde Arbeit aber sie rentiert sich. Für den Fall dass es sich nicht rentiert, gibt es immernoch die Tatsache, dass das Leben unfair ist, wenn einem garnichts gelingt, dann weil es in der Natur der Dinge liegt.

So, ich beende mal meinen Monolog, ich hoffe ich habe dir wenigstens ein paar Lösungsansätze gegeben, ich sags nochmal, ich spreche hier aus eigener Erfahrung, ich hab mich selber vom "Was bistn du für einer?" zum "Alle Achtung, nich schlecht Herr Specht" mit eben diesen dargestellten Strategien gemausert und ich verzichte mal auf Bescheidenheit, weils halt nunmal so ist und ich auf mich stolz sein kann ;)

Na dann...hau rein!


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25.12.2010 um 18:44
@GilbMLRS

ne frage, wie alt bist du?


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 18:44
@Lichtträger0

24


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 18:45
okay^^


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 18:45
GilbMLRS schrieb:Mache Sachen, die sonst keiner macht.
Aber Achtung, das sollte nicht in sinnlos extreme Dinge ausarten. Du solltest nicht hochgefährliche Giftschlangen frei im Wohnzimmer halten und auf dem Weg in die Küche erst mal basejumpen 3 Stockwerke tiefer und dich mit Noppen wieder rauf ziehen, nur weil es theoretisch ginge. Dinge, die sonst wenige Leute tun können wirklich simpel sein. Blödes Beispiel aber: Bei uns gibt es dank Großstadt genau einen Strickverein für Leute unter sagen wir mal 70. Schon wenn du (ok du bist männlich, aber egal) 2mal die Woche zu diesem Verein gingest, würdest du dich von anderen abheben. Kann mir sogar vorstellen, dass einige sagen würden "Respekt, ein Mann der sich seinen Schal selbst stricken kann". Hoffe du verstehst das Beispiel.


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Wie schafft man es vom Versager zum Gewinner

25.12.2010 um 18:50
Ach und setz dir Ziele....ob du sie jemals erreichst, sei erstmal dahingestellt aber wenn dich einer fragt "Was willst du erreichen", dann haste immerhin was zu sagen und musst nicht mit den Schultern zucken. Außerdem wirste immer mal wieder an das Ziel errinnert und vielleicht stehen irgendwann die Voraussetzungen so gut, dass du alles zusammen hast, was du brauchst und das in Angriff nehmen kannst. Wenn du das dann gepackt hast, biste noch nen Schritt weiter^^


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25.12.2010 um 18:53
Zu den Zielen: Auch die Frage "Wo will ich in 10 Jahren stehen" solltest du auseinander nehmen und dir mal ne Stunde intensiv drüber nen Kopf machen. Vielleicht auch einfach mal notieren - und dann überlegen wie du darauf hin arbeitest.


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