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Unterteilung in Bildungsschichten

87 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Schule, Unterteilung
sturmnacht
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Unterteilung in Bildungsschichten

12.01.2011 um 11:21
Mein Rechtsanwalt hat in einem Gespräch fernab von unserer eigentlichen Verhandlung mal mit mir "getratscht" - und beiläufig erwähnt, dass ein Jura-Student mit Bestnoten kategorisch hinter einem Nichtsnutz mit Kontakten steht. Bildung zählt heutzutage nicht mehr.

Die beste Ausbildung verschafft mir keinen Platz, wenn sich ein Familienmitglied der Chefabteilung für den selben Posten bewirbt. Was heute zählt ist Glück und Kontakte.

Jedoch - "weit bringen" kann mans im Leben nur, wenn man zu den Kontakten auch noch den nötigen Bildungsstand hat ;)


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Unterteilung in Bildungsschichten

12.01.2011 um 12:39
@sturmnacht
Aber die Uni und ein netter Professor erleichtern die Kontaktknüpfung ungemein.
Wobei es aber auch immer darauf ankommt, welche Art von Kontakten man sucht.
Innerhalb der Bildungsebene macht es sich immer gut, wenn man einige Profs kennt, die einen gelegentlich zum Kaffee einladen.


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Unterteilung in Bildungsschichten

12.01.2011 um 13:29
tunnelblick schrieb am 09.01.2011:Bsp: Wenn du die Mehrzahl der Gymnasiasten mit Hauptschülern vergleichst wird dir auffallen das auf dem Gymnasium eher Kinder sind die besser lernen können was meißtens auch mit einem etwas höheren IQ zusammenhängt.
Die Lernumgebung bzw. die Möglichkeit, überhaupt lernen zu können, sind viel wichtiger als der IQ. Die Gymnasiasten kommen meist einfach aus einer besser gestellen sozialen Schicht, mit der Intelligenz hat das meist recht wenig zu tun.

Die Möglichkeiten zu Hause zu lernen sind bei den Gymnasiasten praktisch immer gegeben, bei den Hauptschülern häufig halt nicht und während die Gymnasiasten zu Hause bei den Eltern Unterstützung finden, fehlt das bei Hauptschülern halt häufig völlig. Ungebildete/schlecht gebildete und zudem sozial schlecht gestellte Eltern sind auch für (überdurchschnittlich) intelligente, lernwillige Kinder eine nur sehr schwer zu überwindende "Hürde".

Bei schulischen Defiziten ist also häufig auch der soziale Hintergrund das Problem und nicht unbedingt mangelnder Lernwille oder fehlende Intelligenz.

Und so als Randbemerkung: Wenn man an Hauptschüler denkt, dann erwartet man eigentlich keine Beiträge, wie sie der TE hier abliefert. Und um das klar zu stellen, das ist jetzt durchaus positiv gemeint. Dass man von Hauptschülern nicht besonders viel erwartet, ist natürlich auch Schubladendenken, keine Frage ...

Trotzdem sehe ich die Gesellschaft eher in soziale Schichten unterteilt und weniger in Bildungsschichten. Geld überwindet bzw. verbindet schliesslich alle Schranken.

Emodul


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Unterteilung in Bildungsschichten

12.01.2011 um 14:15
"Trotzdem sehe ich die Gesellschaft eher in soziale Schichten unterteilt und weniger in Bildungsschichten. Geld überwindet bzw. verbindet schliesslich alle Schranken."

Im Bild dargestellt:

mg69383,1294838155,hauptschule


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Unterteilung in Bildungsschichten

12.01.2011 um 14:30
sehr allgemein gesprochen kann man sagen, dass bei uns in wien alle ins gymnasium gehen, bei denen die eltern ' dahinter ' sind, also daran interessiert sind, dass aus ihren kindern 'was' wird und die kinder es 'hirnmäsig' irgendwie schaffen können ( sehe ich am gym meiner tochter ).

meine schwester ist direktorin an einer hauptschule und dort spielt es sich teilweise ziemlich ab,
was gewalt, vernachlässigung der eltern (desinteresse wenn ihre kinder schule schwänzen bzw. nicht mal nach hause kommen ) und die polizei ist auch aus diversen gründen öfter an der schule.

aber diese situation mag vielleicht eher für die großstadt gelten.


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12.01.2011 um 14:33
@nixisfix


Das ist auf dem platten Land der Norddeutschen Tiefebene nicht anders.


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Jersey
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Unterteilung in Bildungsschichten

12.01.2011 um 15:02
Also das mit diesen "aufgetakelten Tussen" kann ich nicht so ganz bestätigen. Man findet wohl an jeder Schule solche und solche. ;)
Dass am Gymnasium auch nur solche sind, die gesellschaftlich einen höheren Status besitzen, kann ich auch nicht zustimmen. Wie oben schon gesagt: Es gibt halt solche und solche.
Man sollte sich nicht allzu sehr auf diese Gymnasiasten-Klischees versteifen, weil sie oft nicht so ganz zutreffen.
Was auf jeden Fall zutrifft, ist, dass man absolute "Scheuklappen" entwickelt. Viele an meiner Schule haben nur noch Freunde am Gymnasium, weil die anderen für sie nicht gut genug sind. Allerdings haben viele an meiner Schule null Allgemeinbildung und überhaupt kein Wissen darüber, was in der Welt so alles abgeht. So schlau sind Gymnasiasten also oftmals nicht. ;)
Trotz vieler RIESIGEN Wissenslücken bekommt man aber trotzdem sehr gute Noten, wenn man eben nur das (auswendig)lernt, was an der Schule unterrichtet wird. Sowas ist absolut falsch, finde ich. Denn das, was man in der Schule eingeimpft bekommt, braucht man später im Leben fast gar nicht mehr.


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