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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

6.525 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Liebe, Zukunft, Kinder ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:27
@Medienkrieger
Vielleicht interessiert es ja die Diskuntanten, warum eine Person diese Meinung hat, und fordern ihn deswegen auf, seine Antwort zu differenzieren und zu begründen? Andererseits in einem Forum sollte auch diskutiert werden, und wenn jemand eine Meinung öffentlich vertritt muss er auch rechnen, dass irgendwer ihm widersprechen möchte.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:28
@Mephi

Partnerwahl + Kinderwunsch kämen nicht vor der Volljährigkeit. Bis dahin wird mein Kind wissen, wie ich denke, worauf ich wert lege und was ich von ihm erwarte.
Das Schöne daran ist, dass ich in diesem Fall nicht mehr erklären müsste, was mich stört - mein Kind wird es wissen.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:28
@Mephi

Ebenso sollte man aber auch lernen eine knappe und einfache Antwort zu akzeptieren


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:29
Hier gibt es ein klar umrissenes Thema. Also langweilt mich nicht mit Geschwafel über Diskussionsstile.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:31
Zitat von niurickniurick schrieb:Regenbogenfamilie - ein tolles Wort.
Wie läuft denn so ein Familienleben ab? Singen und tanzen alle Regenbogenfamilienmitglieder, während sie sich alle lieb haben und dabei Zuckerwatte essen?
Nein die führen ein völlig normales Leben mit nur einer kleinen Abweichung, das es eben zwei Mütter oder zwei Väter gibt, sonst haben auch sie alle ganz alltägliche Probleme wie andere auch, sei es die Erziehung oder die Aufklärung usw.

Manchmal hat Lisa all die Fragen satt. "Wie ist das mit zwei Müttern?", "Welche Mutter liebst du mehr?", löchern ihre Mitschüler sie. "Als ob sie das nicht längst wüssten. Irgendwann war ich total sauer", sagt die Zwölfjährige.

Regenbogenfamilien werden die Familien genannt, in denen die Eltern lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender sind (Lesbian, Gay, Bisexual und Trans, kurz: LGBT). Laut den Erhebungen des Mikrozensus von 2010 wachsen in Deutschland 18.000 bis 21.000 Kinder in solchen Familien auf. In den Schulen gelten sie als Exoten. "Es gibt immer noch viele Vorurteile gegenüber Regenbogenfamilien, und auch den Lehrern fehlt es oft an Wissen und Offenheit", sagt Uli Streib-Brzic.

Vor allem die Erziehungsfähigkeit der Eltern werde angezweifelt. Viele meinen, Schwule oder Lesben würden ihren Nachwuchs dahin lenken wollen, selbst homosexuell zu werden. Auch die Kinder hören immer wieder von ihren Klassenkameraden, sie seien "schwul".

Diplomsoziologin Streib-Brzic beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Thematik und hat am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen mit einer schwedischen und slowenischen Universität die internationale Studie "School is out?! - Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule" durchgeführt. Lisa ist eine von 22 deutschen Schülern mit homosexuellen Eltern, die befragt wurden. Mit der Studie wollten die Forscher herausfinden, ob die Kinder Diskriminierungen in der Schule erleben und welche Strategien sie im Umgang damit entwickeln.

Anders, aber normal: So wollen Schulkinder aus Regenbogenfamilien sich wahrgenommen wissen. "Dieser Drang, als normal anerkannt zu werden, ist größer, als ihre Besonderheit herauszustellen. Dadurch verdecken sie jedoch vieles, was an Regenbogenfamilien einzigartig und toll ist", meint Streib-Brzic. Eine positive Besonderheit kann zum Beispiel sein, dass der Zusammenhalt zwischen den Eltern und ihrem Nachwuchs besser ist, weil sie durch die "feindliche Umgebung" zusammengeschweißt werden. Und, so eine weitere Erkenntnis der Forscher: "Kinder aus Regenbogenfamilien zeigen tendenziell eine höhere soziale Kompetenz und reagieren respektvoller auf Unterschiede."


http://www.sueddeutsche.de/bildung/schueler-aus-regenbogenfamilien-wie-ist-das-mit-zwei-muettern-1.1550418
Zitat von MedienkriegerMedienkrieger schrieb:Kann man mit der Antwoirt nicht leben, ist man nicht fähig eine nicht erwartete Antwort zu akzeptieren?
Nein wenn deine Sicht der Dinge so ist, kann ich das nicht ändern. Nur hättest du auch im stillen dein Kreuz setzen können, doch du hast etwas geschrieben völlig ohne Begründung, also musst du damit rechnen. "Medienkrieger"
Zitat von MephiMephi schrieb:Und warum genau würdest du dem Kind sagen das es einen "Dachschaden" hat? Weil Homosexuelle für dich naturgemäß kein Recht auf Kinder haben? Weil das Kind sich nebst seiner Homosexualität auch noch erfreche Kinder haben zu wollen? Ich meine irgendwie musst du deinem Kind deinen Unmut auch verständlich erklären, das wärst du ihm schuldig, finde ich.
Genau diese Frage stell ich mir auch immer und immerwieder denn ich kenne selbst homosexuelle Paare die diesen Wunsch haben und es sind meist homophobe Menschen die damit ein Problem in ihrer Familie haben und sogar dann den Kontakt abbrechen. Ich finde die Liebe zu den Kindern wichtiger als die eigenen Moralvorstellungen. Kinder sollten selbstbestimmt leben können und nicht sich selbst oder anderen schaden, ihre Sexualität ist ein Werk der Natur.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:33
Es fällt mir schwer, gerade nicht aus dem "Nähkästchen" zu plaudern, denn ich darf den Wahnsinn der ganzen künstlich zusammengestellten Familien (mit Problemen) betreuen und verwalten. Ich kenne mich also bestens aus, was die Kosten betrifft, die Sorgen der Eltern und der Ämter und nicht zuletzt auch die der Kinder.
Ich will nur eines sagen: Die romanisierende Vorstellung einiger grenzt eher an Realitätsverweigerung


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:36
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Nein wenn deine Sicht der Dinge so ist, kann ich das nicht ändern. Nur hättest du auch im stillen dein Kreuz setzen können, doch du hast etwas geschrieben völlig ohne Begründung, also musst du damit rechnen. "Medienkrieger"
Ich richte die Länhge meiner Auslegungsbereitschaft nicht daran aus, wie groß die Sensationslust einzelner User sein könnte.
Sorry, aber die Voyeuristenbefriedigung sehe ich nicht als meine Aufgabe, auch wenn es den einen oder anderen Olninespanner dazu drängt


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:39
@Medienkrieger
Man kann auch "romantisierende Vorstellungen" von "normalen Familien" haben, ein einziges Glück ist das doch oft auch nicht, genausowenig wie in sog. Regenbogenfamilien. Es gibt viel Streit, vielleicht Gewalt, die Kinder hassen ihre Eltern, es gibt kleine und größere Familiendramen...das kommt leider in vielen Familien vor und das ist unabhägig davon ob die Eltern Homo oder Hetero sind.

Sollte man deswegen Familien nicht vielleicht besser komplett verbieten?^^


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:40
Zitat von niurickniurick schrieb:Aber ich kann mir aussuchen, wie ich mit meinen Kindern umgehe.
Nö, kannst du nicht. Wenn du deine Kinder aufgrund ihrer Sexualität (und die äußert sich meist bereits in der Pubertät) zu Dingen zwingst die sie nicht wollen, zu extreme Härte anwendest oder sie zwanghaft umzupolen versuchst ist das moralisch fragwürdig und kann je nach Grad des Verhaltens rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.


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09.05.2013 um 00:41
@Mephi

Die Familie, also die kleinste Einheit der Gesellschaft, lässt sich sicherlich schwer verbieten


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:46
@niurick
Sollte man sein Kind nicht bedingungslos lieben? Ist es nicht egal ob dein Kind Hetero, Homo, blauäugig, Sportlich oder humpelnd, was auch immer ist? Ich finde schon.
Solltest du Kinder haben und du deine Ansichten wirklich so exikutieren, dann tun mir deine Kinder leid. Du stellst sie unter enormen emotionalen Druck und vor die Frage was ihnen wichtiger ist, die freier Auslebung ihrer Neigungen oder die Liebe ihrer Eltern. Das finde ich einfach grausam und sehr entwicklungsgefährdend.

@Medienkrieger
Ganz einfach, nur noch künstliche Befruchtungen zulassen, Frauen zu Gebährmaschinen degradieren, und die Kinder zentral in Heimen aufziehen, good bye family.

Natürlich vertrete ich diese Ansicht nicht! Ich sehe die Familie doch auch als wichtiges Element unserer Gesellschaft. Aber gerade deswegen ist es doch um so familienfreundlicher auch "Regenbogenfamilien" zuzulassen. Ich verstehe immer noch nicht was an ihnen schlechter sein soll.

Geht es dir wirklich nur um den Punkt dass Kinder durch Adoption in die Familie gekommen sind, oder eben aus Patchworkfamilien oder anders entstanden sind? Dann musst du auch generell gegen Adoption, Patchworkfamilen und künstliche Befruchtung sein, auch für heterosexuelle Paare. Und das wiederum finde ich nicht familienfördernd.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:50
@Mephi

Die Frage gilt nicht der Homosexualität, sondern der Homosexualität in Verbindung mit Kinderwunsch. Das ist eine andere Ebene.
Auch steht nirgends etwas von Liebesentzug. Und ebensowenig muss ich alles gutheißen, was meinem Spross so durch den Kopf schwirrt.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:50
@Mephi

Die Frage ist doch auch nicht ob man
Zitat von MephiMephi schrieb:"Regenbogenfamilien" zuzulassen
will oder nicht, sondern nur wie man dazu steht. Man muss doch wohl noch einen Familienform blöd finden dürden, ohne dass einen von schwachsinnigen gesagt wird dass man dann ja auch direkt dagegen wäre und diese quasi auslöschen wollen würde.
Was ist denn das für eine Diskussionskultur?


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09.05.2013 um 00:53
@Medienkrieger
Und Diskutanten indirekt als "schwachsinnig" zu denunzieren hälst du für eine gute Diskussionskultur?


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 00:55
Ja, halte ich. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sie abweichende Meinungen im Vorfeld diffamiert haben


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09.05.2013 um 00:56
@Mephi

Dich mag vielleicht meine Offenheit erschrecken, mich erschreckt aber immer die Verlogenheit und heuchlerische Art meiner Gegenüber


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 01:05
Wer ein Problem damit hat, das sein Kind homosexuell ist, der befindet sich in den braunen Gefilden, in denen er auch ein Problem damit hat, wenn das Kind die "falsche" Hautfarbe, das "falsche" Hobby oder sogar das "falsche" Geschlecht hat. Solche Menschen sollten von vorneherein gar nicht erst daran denken Kinder in die Welt zusetzen.

Und wenn Homosexuelle sich nicht fortpflanzen können, habe ich wohl schon allein den Umstand verpasst, dass sich eine Lesbe schon vor zwanzigtausend Jahren einen mit Sperma beschmierten Finger in die Mumu schieben konnte. Da braucht es nicht mal künstliche Befruchtung für.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 01:07
Homosexualität + braunes Gefilde - ein schönes Wortspiel.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 01:08
Eher ein einfältiges.


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Hättest Du ein Problem damit, wenn Dein Kind homosexuell wäre?

09.05.2013 um 01:09
@Medienkrieger
Zitat von MedienkriegerMedienkrieger schrieb:Dich mag vielleicht meine Offenheit erschrecken
Nein, das nun wahrlich nicht :D

Möchtest du, das man deine Meinung zukünftig nicht mehr hinterfragt, sondern sie einfach stehengelassen wird? Dann werde ich das zukünftig bei deinen Posts berücksichtigen und nicht mehr darauf eingehen, allerdings frage ich mich dann, ob ein Disskussionsforum nicht das falsche Medium für dich ist, deine Meinung zu publizieren, ein Blog oder der gleichen wäre wohlmögliche besser für dich geeignet, wo du allerdings auch mit Gegenwind und anderen Meinungen rechnen darfst.

Ich akzeptiere deine Meinung ja in soweit, als das ich nicht versuche dich zu bekehren. Von mir aus darfst du diese Meinung gerne haben und auch in alle Welt hinaustragen, von mir aus projeziere sie an den Mond.
Praktisches Handeln und Meinung stehen oft in großer Diskrepanz.Solltest du deine Meinung nur für dich haben und sie nicht auf andere Menschen als allgemeingültige Regel anwenden, von mir aus. Ich registriere deine Meinung aber missbillige sie, dann ist es doch genauso mein Recht zu meinen Dissenz zu dir zu verlauten und deine Meinung zu hinterfragen, genauso, wie du meine Meinung hinterfragen darfst.
Zitat von niurickniurick schrieb:Homosexualität + braunes Gefilde - ein schönes Wortspiel.
Müssen wir uns auf dieses Niveau herablassen nur weil einem die Argumente ausgehen?


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