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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

88 Beiträge, Schlüsselwörter: Psychologie

Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

15.07.2011 um 20:12
larryned schrieb:die starken produzieren opfer und kroenen sich zum gewinner(macher) eines opfers ...

der springende punkt fuer diese welt jedoch ist wozu konflikte ? erst konflikte machen opfer elend moeglich .
Die fitteren gewinnen und überleben, die ,,unfitteren" verlieren und verschwinden.
Fitness hat hier weder was mit der Fähigkeit zum schnellen Laufen oder Muskelkraft zu tun, sondern bezieht sich darauf, möglichst gut in die Lebensbedingungen, die einen umgeben, zu passen.

So ist es, das ist Natur.
larryned schrieb:wir menschen koennen uns schwaeche erlauben ohne das wir gerissen oder gejagt werden ... wir sind keine tiere mehr, die schwache beute machen muessen um ihre familien zu ernaehren ... wir gehen zum aldi und kaufen "muesli" ... .

wozu also schwaeche angreiffen ?
Menschen können machen, was sie wollen.
Sie können Maschinen erfinden, die sie in die Tiefen des Ozeans und in die Weiten des Weltraums bringen. Sie können Heilmittel und Behandlungen für unzählige Krankheiten erfinden.
Sie können Tricks anwenden, um die Naturgewalten bis zu einem gewissen Grad zu kontrollieren bzw. ihnen zu begegnen.
Sie können Gesetze und Verordnungen und Regeln und Moral erfinden.

Aber eines können sie nicht, niemals: Sie können niemals der Natur entkommen.

Die Natur interessiert es nicht im Geringsten, ob irgendwelche Moralvorstellungen oder menschlichen Gesetze Mobbing oder die Unterdrückung von Schwächeren unter Strafe stellen und ablehnen.
Im Innern gelten auch für Menschen, wie für jedes andere Tier auch, die natürlichen Gesetze und Instinkte.

Ja, man kann es sich heute erlauben, auch körperlich oder geistig schwache Menschen zu pflegen und am Leben zu halten, in der Gesellschaft mit zu versorgen.
Das liegt daran, dass wir in unserer Entwicklung schon ziemlich weit fortgeschritten sind, die materiellen Möglichkeiten sind gegeben.
Deshalb konnten sich auch die moralischen Grundsätze rausbilden, die uns dazu anhalten, anderen Menschen in hohem Maße zu helfen.

Jedoch ändert das auch weiterhin nichts an unseren Instinkten. Diese wurden lediglich durch Moral und Co. domestiziert und unterdrückt.
Es geht auch heute immer noch in der Gesellschaft ganz elementar darum, einen möglichst hohen, vorteilhaften Status zu erreichen.
Und eine der Möglichkeiten für diesen Status ist es, Schwächere fertig zu machen.

Überleg doch mal, wer früher in der Schule besonders viele Freundinnen hatte oder angesehen war?
Der kleine, ängstliche, immer freundliche Kerl? Oder doch der selbstbewusste Typ, der immer wieder mal einen flotten Spruch drauf hatte oder auch mal Taten sprechen lies?

Die Frage ist: Wie weit geht man, was ist noch akzeptabel und was wird von der Gesellschaft WIRKLICH abgelehnt? Damit meine ich nicht Mobbingverbote per Gesetz.
Sondern Taten, die ganz konkret die Ablehnung der Gesellschaft hervorrufen.


Zurück zur Frage, ob manche Leute als Opfer geboren werden: Ich denke nicht, dass jemand in einer transzendenten Welt sitzt und auf einer Liste ,,Opfer" und ,,Gewinner" abhakt, bevor das Baby geboren wird.

Opfer werden gemacht. Das wiederum erscheint mir rein aus natürlicher Sicht wiederum sinnvoll, da eine Gesellschaft, die nur aus selbstbewussten Gewinnertypen, nur aus lauter Anführern, sich wahrscheinlich ständig selbst blockieren würde, weil alle auf der gleichen Stufe stünden, aber bestrebt wären, sich durchzusetzen.
Das wäre ungesund für das Überleben der Menschheit.


Moralisch nicht schön. Aber Natur. Die Natur ist weder gut noch böse.


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Paka
ehemaliges Mitglied

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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

15.07.2011 um 21:21
Menschen wollen aber immer was besseres sein, als die Natur, daneben halten sie sich für klug und vernünftig. Ergo sollte es keine Opfer geben und auch keine gemacht werden. Genau deswegen gehören Mobbing und Ausgrenzungen unter Strafe.


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Primpfmümpf
ehemaliges Mitglied

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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

15.07.2011 um 21:36
@Paka
Paka schrieb:Menschen wollen aber immer was besseres sein, als die Natur, daneben halten sie sich für klug und vernünftig. Ergo sollte es keine Opfer geben und auch keine gemacht werden. Genau deswegen gehören Mobbing und Ausgrenzungen unter Strafe.
Ich will besser sein als der Wind, als ein Stein, als ein Duft, als eine Reaktion, als Erzeugniss, als ein Mensch oder als Gravitation?

Nein das will kein Mensch glaube ich. Auch wenn einer denkt das der andere falsch über andere regiert, da er ja selbst ein Mensch ist. Er kann also nie denken er sei besser als die Natur oder Gott, auch wenn er es nur denken will. Aber vielleicht denken es ja anderen Naturellen die einem naturellen Menschen unrecht geben.


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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

15.07.2011 um 22:02
Ich denke nicht, dass man in diese Rolle geboren wird. Persönlich denke ich, dass ein jeder als "tabula rasa" zur Welt kommt und dann die "Seiten" selbst beschreibt, die sein Leben formen.

Manche scheinen sich in der Rolle des Opfers halt irgendwie wohl zu fühlen, ansonsten würden sie diese Rolle nicht annehmen! (ohne Wertung)
Niemand muss das, sag mir einer warum.

@Kc
"Jedoch ändert das auch weiterhin nichts an unseren Instinkten. Diese wurden lediglich durch Moral und Co. domestiziert und unterdrückt."

Und wer hat _erfunden_, dass das nichts an unseren Instinkten ändert? Die Natur? Oder eine doch recht primitive (da doch recht alte) Vorstellung der Menschen, dass wir so handeln "müssen" wie wir handeln?

Wer soll uns das deiner Meinung nach vorschreiben?

Ich tippe mal darauf, dass wenn man´s genau nimmt, man nur sich selbst irgendwas vorschreiben kann aufgrund seiner Erfahrung, ob nun Persöniche oder Erfahrungswerte anderer, die man annimmt, das passiert ohne unser Zutun. (inklusive der Vorstellung, dass unsere Moral "domestiziert wäre")


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larryned
ehemaliges Mitglied

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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

16.07.2011 um 05:58
jeder sucht oder meidet konflikte ..und jeder waehlt seine konflikte, niemand zwingt einen loewen dazu eine atilope zu reissen ... doch dieser ist sich seines handels nicht bewusst er versteht es nicht .... wir jedoch verstehen warum wir dinge tun ...und koennen durch lernen verstehen ...und man muss nicht auf schwaeche reagieren ...man kann auch schwaeche akzeptieren


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Floris
ehemaliges Mitglied

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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

16.07.2011 um 06:17
Was den Menschen zum Opfer macht ist der äussere Anschein von Schwäche.
Schwäche heisst, dass sich jemand in einer Situation nicht wirksam verteidigen kann.
Potentielle Täter sind ja zum großen Teil feige und kommen auf normale Weise im Leben nicht zu Geld, Befriedigung, Anerkennung usw.
Schwäche kann altersbedingt sein (Kinder, alte Menschen).
Oder durch geringe Intelligenz (Betrug, religiöse Verführer), schwächlichen Körperbau (Raub, Bedrohung) usw. usw. wird man attraktiv für Täter.
So gesehen wären Kinder oder alte Leute immer potentielle Opfer, darum werden sie ja auch besonders vom Gesetz geschützt.
Damit wären wir alle erst mal als Opfer geboren und enden in der Regel auch als Opfer, wenn wir alt werden.....


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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

16.07.2011 um 07:03
@sarasvati23
@larryned

Bis zu einem gewissen Grad hat man tatsächlich Einfluss auf das, was man tut, bis zu einem gewissen Punkt kann man seine Natur sozusagen domestizieren und unter Kontrolle halten.

Aber das funktioniert nicht unbegrenzt, wie gesagt, in jedem Menschen schlummern immer noch seine Urinstinkte, bei manchen tiefer, bei manchen weniger tief.

Um nur mal was ganz einfaches zu nennen:
Kleine Kinder, aber auch Erwachsene, weinen sehr oft, wenn sie Angst haben, je nach Größe der Angst.

Warum tun sie das? Weil ihnen irgendwann mal wer gesagt hätte, dass sie weinen sollen, wenn sie sich fürchten?
Nein, sie tun es instinktiv, weil dies unter anderem Hilflosigkeit signalisiert und oft andere Menschen dazu animiert, ihnen zu helfen. Es ist eine instinktive Handlung, die einem nicht beigebracht wird.


Ich habe durchaus eine sehr hohe Meinung vom Menschen an sich und bekenne mich sehr klar zu den Moralvorstellungen, anderen Menschen nicht unnötig Leid zuzufügen.
Nur sehe ich auch, dass wir eben nie völlig aus unserer Natur können. Jeder kommt irgendwann in Situationen, wo er ganz einfach seinen natürlichen Instinkten folgt.
Egal wie gebildet oder moralisch oder gesetzestreu er ist.


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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

16.07.2011 um 08:35
Im Grunde genommen tritt hier wieder die alte Streitfrage zutage:

Was am menschlichen Verhalten ist angeboren und durch Genetik und hormonelle
Steuerung bedingt bzw vorgegeben, und was ist durch Umwelt und Erziehung/Erfahrung
/Prägung verursacht.
Auch die Frage, ob der Mensch wirklich einen "freien Willen" besitzt gehört hier hin.

Die Antworten auf diese Fragen gibt sich jeder Mensch rein subjektiv.

Wie es am besten in sein Weltbild passt und was er für wahr halten will und es ihm
"in den Kram passt".


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larryned
ehemaliges Mitglied

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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

16.07.2011 um 08:59
wenn sich magneten + und + abstossen ist das ok .... sie produzieren kein abfall ... bei + und - zieht es sich an ... aber die energien bleiben erhalten ... wenn also genug nahrung vorhanden ist dann wozu andere opfer produzieren ...oder ist opfer werden eine teretorium frage ..geht es um einen platz im rudel ?

ich habe keine passende antwort sind diese konflikte fuers ueberleben wertvoll ?


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larryned
ehemaliges Mitglied

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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

16.07.2011 um 12:59
guckt nicht in die augen deiner feinde ..... sie entziehen dir die energie wie die kugel in "lords of the ring" ... ein freund schaut dir in die augen, ein feind wirft sein blick abwertend nach unten ... mit den gedanken ein opfer zu finden ...

mit dieser these sind wir endlich da wo wir hingehoeren ...in den zoo


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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

22.07.2011 um 18:42
@Kc

"bis zu einem gewissen Punkt kann man seine Natur sozusagen domestizieren und unter Kontrolle halten."

Wow, "ich" kann meine _Natur_ also -domestizieren". Welch Erkenntnis, KC.

Ich will gar nicht bestreiten, dass in mir so allerlei "Instinkte" (auch die sogenannten Urinstinkte wie Agressions- und Sexualtrieb) ihr Zuhause finden, ich unterdrücke sie auch nicht, keineswegs, trotzalledem ist es ausschließlich meiner Wenigkeit zu verantworten wie ich mit ihnen verfahre, sie auslebe, mit ihnen umgehe sozusagen. Ich würde sie dennoch nie als Urinstinkte, sondern eher als Befähigung bezeichnen um sich auszudrücken, die ich mir im Laufe meines Lebens angeeignet habe.

Deine Argumentation ist ganz schön flach. Weinen aus Angst? Weißt du, Weinen ist eine Begleiterscheinung von Emotionen, die keinesfalls nur auf Angst und Hilflosigkeit gründet. Weinen ist definitiv kein instinktives Verhalten. Sind bei dir schon mal Tränen der Freude gekullert?
Woher ziehst du dein Wissen? Mal ne Freundin gehabt die ihr Wollen durch Heulerei durchsetzen wollte?
Erfahrung alleine gilt hier nicht, woher nimmst du die Grundlagen die du meinst verifiziert zu haben? Angeborenes Wissen vielleicht? (hüstel)


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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

22.07.2011 um 18:48
@m.mayen

"Was am menschlichen Verhalten ist angeboren"

Meine These:
Jegliches Verhalten (Hallo, wir sprechen von "sich in einer Situation so und so zu verhalten")
ist erlernt".
Denn woher nehmen wir unser Wissen wie wir uns verhalten sollen sonst als aus den Erkenntnissen unserer Erfahrung ???


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Sind manche Menschen dazu geboren, Opfer zu sein?

22.07.2011 um 18:52
Vielleicht hats dem einen Gott oder dem anderen (den möglicherweise) mißverstandenen Darwin geflüstert. Mich persönlich überzeugt dies aber nicht.


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