PrivateEye schrieb:Ich sagte ja, er wäre hypothetisch. Nur zur Erinnerung. :)
Und ich sagte optimistisch, was eine optimistische Hypothese nicht ausschließt. Eine negative aber auch nicht. Der Mittelweg ist wohl eine realistische Hypothese
PrivateEye schrieb:Ein Symbol zwar nur, aber immerhin.
Wie wertvoll mag dieses Symbol denn sein? Ich wage zu behaupten, es ist von geringem Wert, wenn überhaupt.
PrivateEye schrieb:Für die Gesellschaft bedeutet der "geistige" Rücktritt von seinen Taten sicher mehr, entzieht er seinen Anhängern doch den Boden und Handlungsraum.
hypothetisch ja. Wie weit es in der Praxis diese Auswirkungen hat, ist mMn unklar. Aber der Grundgedanke ist schon richtig. Es besteht ein Chance darauf, das andere ggf sich abwenden von Hass und Ideologie, wenn ein Vorbild das macht. Sicher ist das nicht.
PrivateEye schrieb:Das muss nicht so sein und das weißt du auch. :)
Naja weiß ich das? Ich denke, ein selbst verfasstes Buch ist immer nur fußend auf das aktuelle, die aktuelle Erkenntnis, der Blickwinkel mag sich ändern, aber man würde das Buch nie wirklich so schreiben wie man es hätte aus anderem Blickwinkel getan, von daher ist wäre ein Manifest zur Änderung seiner Ideologie oder Abänderung seiner Ideologie nur aus der heutigen Sicht zu sehen und ob das dann überzeugend ist, kann man zumindest bezweifeln.
Ich halte da Biografien die von 3ten recherchiert und verfasst werden für deutlich effizienter.
PrivateEye schrieb:Und das weißt du so genau weil?
Einfach weil der Blickwinkel anders ist. Man bereuen, keine Frage, aber bereut nicht aus seiner alten Sicht heraus, sondern nur aus der neuen, also irgendwie einseitig. Ich habe in meinem Leben ja auch schon mal Standpunkte gewechselt. Es wechseln dann auch die Argumente, also bleibt dann meist nicht mehr das warum/wieso, sondern nur noch ich habe mich geirrt. Was nützt allein diese Erkenntnis ohne Ursachendarlegung? Aber das ist sehr OT...
PrivateEye schrieb:Warum sollte das nicht möglich sein, natürlich nach Prüfung etc.
Mir ging es ehr um die Akzeptanz und den Nutzen.
PrivateEye schrieb:Wenn dadurch zum Beispiel die Begräbniskosten, wenn auch posthum übernommen werden, sollte doch zu mindestens eine Geste in die richtige Richtung sein.
Du bist ein positiv denkender Mensch, in deinen Ehren daher alles gut. Ob ich mich hypothetisch freuen würde, wenn die Beerdigung meines 16-jährigens Kindes die vor 4 oder 8 Jahren stattfand dann von dem Täter postum bezahlt würde, ich weiß ja nicht. Mir fehlt da echt die Positive Fantasie, und sonst bin ich fantasievoll wie man ab und an an meinen Vergleichsbeispielen sieht
;)
PrivateEye schrieb:Nein, so etwas habe ich ich ebenfalls nicht gesagt.
Es wirkte so auch ohne es zu sagen. So nach dem Motto, lasset ihn am Leben und er möge uns später noch von Nutzen sein....
PrivateEye schrieb:Und wenn es von 10en nur einer ist, der den besseren Pfad einschlägt, ist es allemal das ganze für diesen einen auch wert.
Da kann ich mitgehen. Man sollte nur den Plan haben was man mit den anderen 9 macht. Der der die Kurve kriegt, für immer, für den ist die Mühe wohl wert(mit welchem Risiko auch immer).