Zaunkönigin schrieb:Ich halte es nicht für sinnvoll bei juristischen Themen mit Privat Definitionen zu operieren.
Das hier ist die gängige Definition von Befangenheit im juristischen Kontext
ok. Damit bin ich fein.
Zaunkönigin schrieb:Hier wurde der Antrag doch in Absprache mit der Klientin gestellt oder nicht?
Davon muss ich ausgehen, der Anwalt wird nicht gegen Pike agieren. Die Frage ist wann ist die Absprache erfolgt, das kann eine Unterschied machen.
Ob Jahre, Monate oder Stunden vorher....
Tussinelda schrieb:Die gewählte Methode sorgte für vorher bekannte Komplikationen.
Vermutlich eintretende Komplikation. Ich verstehe deinen Punkt und auch die sorge um die Komplikationen, aber das diese eintreten war ja erstmal nur zu vermuten, nicht bewiesen. So lese ich das. Es hat keiner gesagt es wird so sein, alles sagten nur es kann so sein bzw es es ist möglich, dass es so kommt. Also wenn es um das Problem mit der Blut und Venenthematik geht.
Tussinelda schrieb:Was bedeutet unnötige grausame Qualen für Pike und keine Vollstreckung.
Ich meinte damit das death row syndrom. Darauf hatte ich hingewiesen. Das ist ein vor allem in den USA bekanntes und untersuchtes Depressiongeschehen, was aus unmenschlich angesehen kurzfristigen Vollstreckungaufschüben hervorgeht. Alles verlinkt. Das meinte ich mit der Alternative, den von mir "anderen Qualen" und der "Zwickmühle"
Tussinelda schrieb:die Methode wurde aus MEDIZINISCHEN GRÜNDEN kritisiert und eine andere gewünscht, nicht wegen irgendwelcher diffusen Zweifel
Ja das habe ich verstanden und bin darauf eingegangen. Da meinte ich eben auch, dass es dann nicht einfach ein Wunschkonzert ist. Man kann rein rechtlich nicht einfach Stunden oder auch nur Tage vor der Vollstreckung durch Giftspritze sagen wir machen das jetzt mal ganz anders, also Verlegung und ggf Erschießung oder Galgen oder was auch immer. Bin ich schon drauf eingegangen.
Ich versteh deine Kritik durchaus. Du sagst warum macht man das wenn medizinische Gründe vorliegen die ein Scheitern oder Zusatzqual bedingen können. Die Frage ist aber wie hoch war die Gewissheit des Scheitern und gab es überhaupt so schnell Alternativen. Entweder ist das nicht bekannt oder wurde von mir nicht gefunden.