Todesstrafe
09.10.2026 um 11:02Ich möchte eher fragen, wie konnte er so werden das er dies tat und wer hat ihn dazu gebracht? ist das nicht noch wichtiger?Kangaroo schrieb:Wie kam dann der Amokläufer von Winnenden an seine Waffe?
Ich möchte eher fragen, wie konnte er so werden das er dies tat und wer hat ihn dazu gebracht? ist das nicht noch wichtiger?Kangaroo schrieb:Wie kam dann der Amokläufer von Winnenden an seine Waffe?
NatürlichKangaroo schrieb:Und hier in Deutschland ist es besser?
Nein, darum ging es an der Stelle doch gar nicht.gagitsch schrieb:Warum, weil die Das Wort befangen nicht passt?
Das sehe ich auch positiv.gagitsch schrieb:Das stimmt, wir können froh sein hier sehr umfangreiche Waffengesetze zu haben.
nein, ist es nicht. Es ist anzuzweifeln, wenn der Staat Töten damit bestraft, selbst zu töten und dies als fortschrittlich dargestellt wird.Kangaroo schrieb:Ob es nun eine große Errungenschaft der modernen Zivilisation ist Menschen welche sich Moralisch und Gesellschaftlich ins aus befördert haben zu halten, ist denke ich anzuzweifeln.
ja, weil wir andere Waffengesetze haben, unser Waffenrecht grundsätzlich anders ist und vor allem, weil es hier nicht ein verfassungsrechtlich geschütztes Grundrecht ist, eine Waffe zu besitzen. Ja, es ist in Deutschland besser, viel besser.Kangaroo schrieb:Und hier in Deutschland ist es besser?
und schon wieder streust Du Zweifel und dann wunderst Du Dich, wenn ich das anmerke. Was ist an einer medizinischen Diagnose und diese vorzubringen denn dramatisierend. Du siehst doch das Resultat, diese zu ignorieren. Befangen ist immer noch falsch, genau so, wie Deine generelle Sicht auf Staatsanwaltschaft und Strafverteidiger.gagitsch schrieb:Da wird dann eine Diagnose erstellt, da wird dann das ausgeführt und jenens ggf auch mal dramatisiert, mal heruntergespeilt, je wie man es grad braucht.
Kannst du das bitte als deine subjektive Meinung deklarieren? Du schreibst so als wäre das Allgemein gültig.Tussinelda schrieb:nein, ist es nicht. Es ist anzuzweifeln, wenn der Staat Töten damit bestraft, selbst zu töten und dies als fortschrittlich dargestellt wird.
Hat den Angehörigen der Opfer von div. Amokläufen viel gebracht denn Täter in ihren Fällen kam trotzdem problemlos an Waffen.Tussinelda schrieb:ja, weil wir andere Waffengesetze haben, unser Waffenrecht grundsätzlich anders ist
Durch die Waffe seines Vaters, der soweit ich weiß in einem Sportschützenverein war. Wie du richtig schriebst, dürfen diese Leute Waffen im Haus haben. Da und bei der Aufsichtspflicht des Vaters liegt der Fehler.Kangaroo schrieb:Wie kam dann der Amokläufer von Winnenden an seine Waffe?
Was möchtest du denn damit zum Ausdruck bringen?Kangaroo schrieb:Hat den Angehörigen der Opfer von div. Amokläufen viel gebracht denn Täter in ihren Fällen kam trotzdem problemlos an Waffen.
Das freizugängliche Waffen nicht das Problem sind?Zaunkönigin schrieb:Dass wir gar keine Waffengesetze brauchen, weil es sowieso nichts bringt?
Sag das mal den traumatisierten Opfern und Hinterbliebenen der unzähligen Schul Amokläufe.Kangaroo schrieb:Es ist utopisch anzunehmen dass wenn Waffen in den USA verboten werden, es weniger Morde geben würde.
Waren wir, ich wollte nur nochmal jetzt nachfragen ob der Wortgebraucht auch das Verständnis beeinflusst?Zaunkönigin schrieb:(Mal abgesehen davon, dass ich dachte, dass wir hinsichtlich des Wortgebrauchs einig waren, dass du es in unpassendem Kontext verwendet hast)
Ich wollte und habe nicht behauptet, das im Fall Pike das konkret zu einem Death Row Sysdrom kommen wird. Ich wollte darauf hinweisen, das es dieses gibt und die jeweiligen Zuständigen, dies ebenso beachten müssen.Zaunkönigin schrieb:Es ging um die von dir behauptete "Folter" durch Verschieben des Hinrichtungstermins.
Sehe ich in diesem konkreten Fall nicht.
Aber das Anwälte immer so agieren ist doch gelebte Realität, keine Zweifel. Selbst bei einem bestreitenden Blitzerfoto fängt das so an.Tussinelda schrieb:und schon wieder streust Du Zweifel und dann wunderst Du Dich, wenn ich das anmerke.
Du liest anders als ich schreibe. Ich habe gar nicht geschrieben, das die Diagnose dramatisiert wurde. Das steht da nicht! Ich helfe dir.Tussinelda schrieb:Was ist an einer medizinischen Diagnose und diese vorzubringen denn dramatisierend. Du siehst doch das Resultat, diese zu ignorieren. Befangen ist immer noch falsch, genau so, wie Deine generelle Sicht auf Staatsanwaltschaft und Strafverteidiger.
Das Recht wird von den USA gebrochenKangaroo schrieb:Es ist keine Option weil der Täter dieses Recht ja effektiv hat.
Nope. Ein Recht ist ein Recht. Da kannst du selbst nix optionieren. Das widerspricht der Definition eines RechtesKangaroo schrieb:Wenn er eine solch schwerwiegende Tat begeht dann macht er es selber zur Option.
Wer spricht von immer? Wenn der Staat das Recht eines Bürgers nicht anerkennt und das Berücksichtigt, dann begeht er einen Rechtsbruch.Kangaroo schrieb:Man kann die Verantwortung nicht immer auf den Staat abwälzen
Ja. Empathie ist keine Einbahnstraße. Ist sie nicht umfassend, ist es keine Empathie, sondern Pathos oder Heuchelei.SomertonMan schrieb:Ein empathischer Mensch kann mit anderen Menschen mitfühlen. Egal, ob sie jung oder alt, krank oder gesund, arm oder reich, hässlich oder schön, klein oder groß, OPFER ODER TÄTER sind!
Das wäre ein Zivilationsbruch ohne Gleichen. Die letzte öffentliche Hinrichtung gab es in den USA 1936. Mal will also zurück ins 19. Jahrhundert und hin zu archaischen Schurkenstaaten. Das scheint ungefähr auch das moralische Niveau dieser faschistoiden Truppe zu sein.Cachalot schrieb:Im Dezember soll eine Hinrichtung live übertragen werden.
Menschenrechte sind universell und stehen nicht unter Vorbehalt der Achtung der Rechte anderer. Sonst wären sie keine Menschenrechte, sondern eine abwägbare und hinwegwägbare schlichte Rechtsposition. Wären sie nicht bedingungslos und würden sie ihre Wirkung verlieren können, obliegt es der Opportunität, wer sie erhält und wer nicht.Kangaroo schrieb:Eine Fortschrittliche Gesellschaft zeichnet sich aus meiner subjektiven Sicht dadurch aus, Menschenrechte vollumfänglich zu gewähren SOLANGE man nicht eklatant gegen die Menschenrechte anderer verstößt.
Anekdotische Ereignisse sind schlecht geeignet, allgemeingültige Schlüsse zu ziehen. Wie viele verurteilte Mörder wurden freigelassen und haben nicht mehr gemordet?Kangaroo schrieb:Wie wäre es mit Jack Unterweger?
Natürlich denn mit Freiheitsstrafen wird auch das Recht auf Freiheit entzogen ..Cachalot schrieb:Nope. Ein Recht ist ein Recht. Da kannst du selbst nix optionieren. Das widerspricht der Definition eines Rechtes
Und weiter?Origines schrieb:Anekdotische Ereignisse sind schlecht geeignet, allgemeingültige Schlüsse zu ziehen. Wie viele verurteilte Mörder wurden freigelassen und haben nicht mehr gemordet?
Das Recht auf Freiheit kann auch eingeschränkt oder entzogen werden .. Freiheit ist auch ein Menschenrecht meines Wissens ..Origines schrieb:Wären sie nicht bedingungslos und würden sie ihre Wirkung verlieren können, obliegt es der Opportunität, wer sie erhält und wer nicht.
Und ich dachte du wolltest ernsthaft diskutieren.Kangaroo schrieb:Natürlich denn mit Freiheitsstrafen wird auch das Recht auf Freiheit entzogen ..
Wenn schon Anekdoten. Wie sieht es mit den Unschuldigen die staatlich umgebracht wurden aus?Kangaroo schrieb:Und weiter?
Es gab nicht nur Jack Unterweger welcher nach seiner Entlassung erneut gemordet hat.
Jedes weitere Opfer ist zu viel.
Für gewöhnlich für einen limitierten Zeitrahmen. Und damit nur eingeschränkt und nicht entzogen.Kangaroo schrieb:Natürlich denn mit Freiheitsstrafen wird auch das Recht auf Freiheit entzogen ..
Gilt das deiner Meinung nach für alle Straftaten? Oder nur in diesem speziellen Fall für die Todesstrafe?Kangaroo schrieb:Jedes weitere Opfer ist zu viel.
Bedeutet die Freiheit der Person aber auch die Freiheit der Entfaltung.Kangaroo schrieb:Das Recht auf Freiheit kann auch eingeschränkt oder entzogen werden
Und bei LWOP?PrivateEye schrieb:Für gewöhnlich für einen limitierten Zeitrahmen. Und damit nur eingeschränkt und nicht entzogen.
Da ich ein Hardliner bin, würde ich es auch bei Vergewaltigern gerne so sehen.PrivateEye schrieb:Gilt das deiner Meinung nach für alle Straftaten? Oder nur in diesem speziellen Fall für die Todesstrafe?
Einschränkungen der Freiheit darf der Staat nur aufgrund von Gesetzen machen. Dazu gibt es ja welche, wenn Strafgefangene bestimmte Voraussetzungen erfüllen.Kangaroo schrieb:Und bei LWOP?
Verstehe.Kangaroo schrieb:Da ich ein Hardliner bin, würde ich es auch bei Vergewaltigern gerne so sehen.
Da es rechtlich aber nicht abgedeckt ist, akzeptiere ich es so.
was meinst Du, was hier los wäre mit dem Waffenrecht in den USA? Wie viele tödliche Unfälle? Wie viel mehr Tote durch Schusswaffen? Du hast keine Ahnung.Kangaroo schrieb:Hat den Angehörigen der Opfer von div. Amokläufen viel gebracht denn Täter in ihren Fällen kam trotzdem problemlos an Waffen.
das haben Studien gezeigt, je mehr Waffenbesitz, desto mehr MordeKangaroo schrieb:Es ist utopisch anzunehmen dass wenn Waffen in den USA verboten werden, es weniger Morde geben würde.
nee, Du unterstellst generelle Dramatisierung. Und das bedeutet, dass alles dramatisiert wird.gagitsch schrieb:Ich habe gar nicht geschrieben, das die Diagnose dramatisiert wurde.
wie meinen? Führe dies doch bitte mal genauer aus.Kangaroo schrieb:Wie sieht es mit Schuldige aus welche nicht verurteilt werden weil der Staat heutzutage extrem vorsichtig sein muss in der Strafverfolgung, weil sonst gewisse Menschengruppen auf die Barrikaden gehen?
es geht um die Todesstrafe, nicht darum, ihre Taten zu verteidigen.Kangaroo schrieb:Wie hier CP verteidigt wird sagt ja auch viel aus in anbetracht ihrer Taten ..