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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

40 Beiträge, Schlüsselwörter: Paranormal, Verstorben

Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

01.04.2015 um 17:37
@sinonvrai

Zu diesem Thema ist auch Charles Fort interessant

Wikipedia: Charles_Fort

Ich konnte vor einigen Jahren seine Bücher bei zweitausendeins ergattern und hab sie alle gelesen. Ist aber schon eine ganze Weile her. Ich krieg jetzt aber wieder direkt Lust darin zu stöbern.

Am Ende des Wiki Artikels findet man die Links zu den vier Büchern.

In seinem Buch "Lo!" (deutsch "Da!") geht es u.a. um Dinge - Lebewesen so wie auch unbelebte Sachen - die vom Himmel fielen

http://www.miscelle.de/buecher/charles-fort/da.php

Hier ein kurzer Auszug. Sinnvoller ist es jedoch das Buch in seiner Gänze zu lesen.

In der Monthly Weather Review, August 1886, heißt es, am 4. September seien in Charleston drei Steinschauer niedergegangen.

"Eine nähere Untersuchung einiger dieser Steine, die kurz nach dem Fall durchgeführt wurde, drängt uns die Überzeugung auf, daß die Menschen dort einem Lausbubenstreich zum Opfer gefallen sind."

Steinen anzusehen, ob sie von Lausbuben geworfen worden sind oder nicht, das erfordert mehr Hirn, als ich aufzubieten habe. Am 4. September war Charleston menschenleer. Am 31. August hatte es ein schweres Erdbeben gegeben, und am 4. September hatten die Menschen wegen der fortgesetzten Erdstöße immer noch Angst. Ich müßte einen Großteil meiner Auffassung von dem, was wir Existenz nennen, aufgeben, wenn ich annehmen wollte, daß Angst oder sonst etwas jemals in Charleston oder sonst irgendwo als homogenes Phänomen aufgetreten wäre. Schlachten und Schiffsunglücke und besonders Krankheiten sind das Material für Humoristen, und manche Spaßvögel leben erst bei Beerdigungen richtig auf. Ich will nicht bestreiten, daß es inmitten des Entsetzens und der Sorgen in Charleston Spaßvögel gegeben hat. Ich erzähle die Geschichte weiter, wie ich sie im Charleston News and Courier vom 6. September gefunden habe, und füge meine eigene Schlußfolgerung hinzu, daß zu Scherzen aufgelegte Überlebende der Katastrophe, soweit es welche gab, kaum mit dieser Reihe von Ereignissen zu tun hatten.

Um 2.30 Uhr am Morgen des 4. September 1886 gingen Steine, die sich "warm" anfühlten, in der Nähe des Geschäftsgebäudes des Charleston News and Courier nieder. Einige flogen in die Redaktion hinein. Fünf Stunden später, als es keine Dunkelheit mehr gab, die boshafte Überlebende hätte verbergen können, fielen weitere Steine herunter. Die Wiederholung war streng auf den genannten Ort beschränkt, als steckte eine beharrliche Kraft hinter dem Strom von Steinen. Um 13.30 Uhr kamen abermals Steine herunter. Man konnte sehen, wie sie geradewegs von einem Punkt in der Luft herabkamen. Wenn sich überhaupt eine Überzeugung aufgedrängt hat, dann wurde sie auf die gleiche Weise gedrängt, wie die Überzeugungen seit ewigen Zeiten gedrängt werden, und zwar zur Übereinstimmung mit vorgefaßten Überzeugungen.

Weitere Einzelheiten wurden im Richmond Whig veröffentlicht: Dort hieß es, die Feuersteine, deren Größe von der einer Weintraube bis zu der eines Hühnereis reichte, seien auf einem Gelände von etwa 75 Quadratfuß gefallen, und man habe ungefähr eine Gallone davon aufgesammelt. In A Descriptive Narrative of the Earthquake of August 31, 1886 erwähnt Carl McKinley, ein Redakteur des Charleston News and Courier, zwei dieser Steinhagel, die "ohne jeden Zweifel" gefallen seien, wie er sagt.

Die örtlich begrenzten Wiederholungen von Steinhageln ähneln den örtlich begrenzten Wiederholungen der Niederschläge von Wasser so sehr, daß eine allgemein formulierte Erklärung oder Ansicht unvermeidlich scheint. Waren also Insekten dafür verantwortlich? Oder ist womöglich der Fischhändler von Worcester nach South Carolina umgezogen?

Eine Komplikation entwickelt sich. Kleine Frösche sind auf Mr. Stoker und seine Pferde niedergeprasselt, aber wir haben keinen Grund zur Annahme, daß Mr. Stoker oder seine Pferde diesen Niederschlag selbst erzeugt hätten. Die Kinder von Clavaux dagegen hatten anscheinend etwas mit den Steinschauern zu tun, und die Bäume hatten anscheinend etwas mit den Niederschlägen von Wasser zu tun.

Rand Daily Mail, 29. Mai 1922 - daß Mr. D. Neaves, der in der Nähe von Rodeport lebt und als Chemiker in Johannesburg tätig ist, schließlich bei der Polizei Anzeige erstattet hat, nachdem er mehrere Monate lang unter Steinschauern gelitten hatte. Fünf Beamte, die nach Einbruch der Dunkelheit zum Ort des Geschehens geschickt wurden, hatten kaum ihre Positionen eingenommen, als ein Stein aufs Dach krachte. Man brachte die Phänomene mit einem Hottentotten-Mädchen in Verbindung, das als Haushälterin arbeitete. Die Haushälterin wurde in den Garten geschickt, und die Steine gingen senkrecht um sie nieder. Unter allen Begleitumständen soll dieser der geheimnisvollste gewesen sein: daß die Steine senkrecht herabfielen, so daß man sie nicht zu einem Ursprung zurückverfolgen konnte. Mr. Neaves' Haus war, abgesehen von einigen Nebengebäuden, ein allein stehendes Haus. Die Nebengebäude wurden durchsucht, aber man fand nichts Verdächtiges. Nach wie vor kamen aus einer unbekannten Quelle Steine herunter.

Polizeinspektor Cummings übernahm die Regie. Er befahl allen Familienangehörigen, Dienern und Reportern, eine Weile im Haus zu bleiben. Auf diese Weise konnten alle beobachtet werden. Draußen paßten Wachtmeister auf, und um das Haus herum war freies Feld, wo sich niemand verbergen konnte. Steine fielen aufs Dach. Von der Polizei beobachtet, ging das Hottentotten-Mädchen zum Brunnen. Ein großer Stein fiel neben ihr herunter. Sie rannte zum Haus zurück, und ein Stein fiel aufs Dach. Es wird berichtet, daß man alles getan hätte, was man habe tun können, und daß die Polizei das Gebiet völlig abgeriegelt habe. Weitere Steine fielen herab. Überzeugt, daß das Mädchen auf irgendeine Weise mit der Sache zu tun hatte, fesselte der Inspektor ihre Hände. Ein Stein fiel aufs Dach.

Dann klärte sich alles auf. Ein "Zivilist", der sich in einem Nebengebäude versteckt hatte, wurde erwischt, als er einen Stein warf. Auch wenn dies zutrifft, es fällt doch auf, daß der Verfasser des Berichts den Namen des Übeltäters nicht erwähnt und kein Wort darüber verliert, ob die Polizei ihn zur Rechenschaft zog, nachdem er den Beamten einigen Ärger gemacht hatte.

Dann wurde alles noch einmal erklärt. Man berichtete, das Mädchen, das Sara hieß, sei auf die Polizeiwache geschafft worden, wo sie ein Geständnis abgelegt hätte. "Wie man hört, gibt Sara zu, an dem Steinewerfen beteiligt gewesen zu sein. Sie sagte, außerdem hätten zwei weitere Kinder und ein erwachsener Einheimischer mitgemacht. So endet die Geschichte vom Gespenst von Roodeport, nachdem alle angeblich übernatürlichen Begleitumstände abgeschoren worden sind."

Normalerweise denken wir nicht allzu ehrfürchtig an die Polizei, aber immerhin sind Polizeiwachen wie Beichtstühle. Sie sind es allerdings eher in wissenschaftlichem als in religiösem Sinne. Wenn der Beichtvater über dem Haupt des Beschuldigten den Knüppel schwingt, dann kann er mit gleichem Erfolg Aussagen erpressen wie ein Wissenschaftler, der die Daten mit einer Theorie prügelt. Auf Polizeiwachen und in Labors gibt es viel Brutalität, aber ich kann mich nicht überwinden, etwas reformieren zu wollen; und weil es noch keinen Newton, Darwin oder Einstein gegeben hat - und keinen Moses, Christus oder Augustinus -, der den Umständen nicht gelegentlich den dritten Grad gegeben hätte, fürchte ich, daß auch wir uns schuldig machen und hin und wieder den ersten oder zweiten Grad anwenden.

Die Geschichte liest sich eher, als wäre das Mädchen zum Friseur geschafft worden. Wir erfahren, daß ihre Geschichte "geschoren" wurde. Alle Einzelheiten wurden abrasiert, etwa der Polizeikordon um das Haus, die Durchsuchung der Nebengebäude und die Vorsichtsmaßnahmen, soweit sie nicht zum Märchen von den hinterhältigen Kindern passen. Wir werden in diesem Buch noch öfter solche Scherereien sehen.


Der Autor der Monthly Weather Review ist nicht der einzige Scherer, der Geständnisse erpreßt, wo er nur kann. Nicht lange vor dem Bombardement von Roodeport hatte es in einem anderen Teil Südafrikas bereits einen ähnlichen Fall gegeben. Im Klerksdorp Record, 18. November 1921, heißt es, die Häuser von Mr. Gibbon Joseph und Mr. H. J. Minnaar in der North Street seinen wochenlang von "geheimnisvollen, unsichtbaren Steinewerfern" heimgesucht worden. Ein Detektiv wurde auf den Fall angesetzt. Er war ein Logiker. Es war eine Gespenstergeschichte, oder es war Bosheit. Einen Geist konnte er nicht festnageln, also beschuldigte er zwei Neger und nahm sie fest. Die Neger wurden mit den Zeugenaussagen zweier schwarzer Jungen konfrontiert. Aber die Jungen widersprachen einander, und es stellte sich heraus, daß sie gelogen hatten. Sie gaben zu, daß der Detektiv ihnen fünf Schillinge versprochen hatte, wenn sie seine logischen Schlüsse bestätigten.

Im Journal of the Society for Psychical Research, 12-260, ist ein Brief von einem Mr. W. G. Grottendieck aus Dortrecht auf Sumatra abgedruckt. Mr. Grottendieck sei im September 1903 eines Nachts um etwa ein Uhr aus dem Schlaf geschreckt, weil etwas auf den Boden seines Schlafzimmers gepoltert war. Die Geräusche, die klangen, als falle etwas herunter, hielten eine Weile an. Er stellte fest, daß kleine schwarze Steine mit gespenstischer Langsamkeit von der Decke oder dem Dach, das aus getrockneten, einander überlappenden Blättern bestand, herunterfielen.

Mr. Grottendieck schreibt, diese Steine seien unter dem Dach einfach aufgetaucht, als wären sie durch das Dach gedrungen, ohne dabei aber das Dach zu beschädigen. Er versuchte, sie am Entstehungsort zu fassen, aber obwohl sie sich außergewöhnlich langsam bewegten, ließen sie sich nicht greifen. Außer ihm schlief nur noch ein Kuli im Haus. "Der Junge steckte sicher nicht dahinter, denn als ich mich über ihn beugte, während er schlafend auf dem Boden lag, fielen ein paar Steine herunter." Es war keine Polizeiwache in der Nähe, und so konnte diese Geschichte nicht der Mode gemäß frisiert werden.

Ich möchte betonen, daß die Geschichten über Niederschläge von Steinen keine konventionellen Geschichten und nicht allgemein bekannt sind. Ihre Einzelheiten sind nicht standardisiert wie das "Kettenrasseln" in Gespenstergeschichten und die "tellergroßen Augen" in den Geschichten über Seeschlangen. Im Jahre 1842 erzählte jemand in Frankreich etwas über langsam fallende Steine, und 1903 erzählte jemand in Sumatra etwas über langsam fallende Steine. Es wäre seltsam, wenn zwei Lügner diese Einzelheit unabhängig voneinander erfunden hätten -

Zu diesem Punkt komme ich, wenn ich nachdenke.

Wenn Merkwürdigkeit ein Maßstab für eine ablehnende Beurteilung sein soll, dann will ich im Handumdrehen den größten Teil dieses Buches verdammen.

Aber Verdammung kümmert mich nicht. Ich biete die Daten an. Sehen Sie zu, wie Sie damit zurechtkommen.


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sinonvrai
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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

01.04.2015 um 23:33
@Carietta

Danke für diesen Auszug aus dem Buch, das ist ja fantastisch! Offensichtlich gibt es doch einige dieser
Beobachtungen, die ohne Zweifel stattgefunden haben.
Ich werde am Thema dranbleiben.

Manchmal frage ich mich, warum gerade die "aufgeklärte Welt" konstruierte Theorien verbreitet, damit
derartige Vorkommnisse einen angeblich "aufgeklärten Status" erhalten.
Möchte man sich damit real nicht befassen?
Das hat ja fast schon religiösen Charakter - den würde ich aber auch noch als Erklärung akzeptieren.
Die Bereitschaft, sich mit einem neuen, paranormalen Phänomen zu beschäftigen, ist vielen wohl zu an-
stregend. Muss ja auch nicht, aber dann soll man sie auch nicht leugnen.

Freue mich auf weitere, derartige Beiträge!


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

01.04.2015 um 23:55
@Carietta
Sehr interessant, dein Text, vor allem die erste Geschichte mit dem Steineregen in der Stadt, in der ein paar Tage vorher die Erde gebebt hatte.
Eine Frage an die "Physiker" und "Geologen": Könnte das eine Nachwirkung des Erdbebens gewesen sein? Immerhin gibt es ja manchmal nach einem großen Beben noch kleinere Nachbeben.


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02.04.2015 um 00:08
Da gibt's sicher eine banale Erklärung.


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02.04.2015 um 07:35
@sinonvrai

Über die Geschichte mit dem Bad und dem Foto mit dem älter gewordenen Jungen gibt es hier auch einen Thread.

Diskussion: Hallenbad Burghausen (Bayern)


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sinonvrai
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02.04.2015 um 08:51
@Bundeskanzleri

Danke! Genau das ist es mit dem Hallenbad. Ja, man muss nur richtig suchen, dann findet man auch! :-)

Also mit dem Erdbeben und Steineregen kann ich mir höchstens erklären, wenn es in der Nähe z.B. eine Art Vulkan geben würde. Aber darauf wäre sicher schon jemand gekommen, wenn es denn so sei.
Ein Erdbeben findet ja eher unter der Erdoberfläche statt.
Warum fühlen die Steine sich warm an? Schon seltsam.

Hier scheint es aber so zu sein, ähnlich wie im Rasenmähergeschäft (das ja überdacht ist), dass die Steine sich plötzlich in der Luft materialisieren und erst dann erkennbar und auch physikalisch vorhanden sind.
Und das sind sie in dem oben genannten Bericht ja auch:
"Mr. Grottendieck schreibt, diese Steine seien unter dem Dach einfach aufgetaucht, als wären sie durch das Dach gedrungen, ohne dabei aber das Dach zu beschädigen. Er versuchte, sie am Entstehungsort zu fassen, aber obwohl sie sich außergewöhnlich langsam bewegten, ließen sie sich nicht greifen"

Bewegten sie sich deswegen langsam, weil sie sozusagen gerade erst "losgelassen" wurden und noch keine richtige Geschwindigkeit aufbauen konnten? Würden sie von weit oben kommen, hätten sie ja schon "beschleunigt", das ist hier offensichtlich nicht der Fall.
Sie zu greifen war nicht möglich, weil sie gerade in der Materialisierungsphase waren?

Ist auch ähnlich im Fall von Eleonore Zugun.

http://parapsychologie.info/zugun/rumaen05.htm

Dazu habe ich auch Beiträge hier im Forum gefunden.


Aber davon abgesehen:
Das, was ich im Bericht vom Rasenmähergeschäft sehr merkwürdig finde, ist die Aussage, jemand hätte eine Gestalt (einen Jungen) erkannt, die viel kleiner war, als es menschliche Kinder in dem Alter sind. Oder ich habe das falsch verstanden?


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02.04.2015 um 10:48
Das dieser Fred noch nicht geschlossen ist .. .


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sinonvrai
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02.04.2015 um 11:04
Laut gedacht? :-)
Keiner muss sich hier etwas antun! ;-)))
Bleib doch einfach weg, so einfach ist das!

Und warum sollte er geschlossen sein? Hier diskutieren Personen miteinander, ohne sich rhetorische Fragen zu stellen.

@AlteTante:

Apropos Geologen: Gehst Du von Meteoriten/Sternschnuppen aus? Würden die nicht verglühen?


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02.04.2015 um 14:07
@sinonvrai

Ich gehe von gar nichts aus. Ich glaube nur nicht, dass solche Steinregen (manchmal wird auch von Nägeln berichtet) durch psychokinetische Kräfte ausgelöst werden können. Aber es gibt in der Tat so viele Berichte darüber, dass das als Phänomen vielleicht doch existiert. Dann muss es aber ein natürliches Phänomen sein, wo vielleicht noch nicht alle Naturgesetze bekannt sind, und das natürlich von der Anwesenheit angeblicher Fokuspersonen unabhängig wäre.

Vielleicht handelt es sich bei den Steinen, die von der Decke "regnen" ja um eine Art Tropfen: Irgendetwas in der Bausubstanz könnte besonders zähflüssig sein und (zum Beispiel durch den Kontakt mit Luft, wenn es die Decke verlassen hat) sofort erstarren, so dass man es für einen Stein hält. Das könnte auch das Langsame-Fallen erklären.

Das sind wilde Spekulationen; ich habe von solchen Dingen wie Gestein oder Sternschnuppen überhaupt keine Ahnung. Sind solche Steine denn jemals wissenschaftlich untersucht worden?


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02.04.2015 um 14:22
sinonvrai schrieb:Danke für diesen Auszug aus dem Buch, das ist ja fantastisch! Offensichtlich gibt es doch einige dieser
Beobachtungen, die ohne Zweifel stattgefunden haben.
Ich werde am Thema dranbleiben.
Gern geschehen!

Wie schon gesagt, man sollte natürlich das ganze Buch lesen, weil Fort auch immer wieder Querverbindungen zu den vielfachen Vorkommnissen herstellt. Dies kann man in dem kurzen Auszug nicht so richtig nachvollziehen.

Dennoch gefällt mir folgender Absatz in oben genanntem Buch von ihm sehr:

Im Jahre 1842 erzählte jemand in Frankreich etwas über langsam fallende Steine, und 1903 erzählte jemand in Sumatra etwas über langsam fallende Steine. Es wäre seltsam, wenn zwei Lügner diese Einzelheit unabhängig voneinander erfunden hätten -

Zu diesem Punkt komme ich, wenn ich nachdenke.

Wenn Merkwürdigkeit ein Maßstab für eine ablehnende Beurteilung sein soll, dann will ich im Handumdrehen den größten Teil dieses Buches verdammen.

Aber Verdammung kümmert mich nicht. Ich biete die Daten an. Sehen Sie zu, wie Sie damit zurechtkommen.


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sinonvrai
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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

22.04.2015 um 16:00
Das ist auch ein interessanter Beitrag:

http://chilli-freiburg.de/02-freiburg/walter-von-lucadou-uber-paranormales-scharlatane-und-die-axt-vorm-schlafzimmer/

Teilweise mit Erklärungen. Aber immer wieder mal kommt der Hinweis, dass eine Person mit Stress oder psychosomatischen Symptomen im Zusammenhang steht.


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Thylo
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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

23.04.2015 um 10:26
Über diesen Lucadou liest man ja einiges im Internet, nur nicht über seine Person selbst.

Daher weiß ich ihn nicht so wirklich einzuschätzen.

Allerdings finde ich sympathisch, dass er versucht, da möglichst neutral heranzugehen, den Leuten zuhört und es auch für möglich hält, dass es Dinge gibt, die uns verschlossen sind und auch meist bleiben, an deren Existenz wir aber hin und wieder erinnert werden.

Lucadou:
" Es gibt viele Skeptiker, die von vornherein wissen, dass das alles Unfug ist. Sie glauben bei Spuk entweder an Schwindel und Betrug oder daran, dass die Leute verrückt sind. Und natürlich gibt es Schwindel und Betrug und verrückte Leute. Aber die meisten, die sich bei mir melden, sind kerngesund. "

Das habe ich aus

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/517972/Ploetzlich-flog-ein-Stein-in-den-Topf

Schade, dass in den Medien immer von dem Phänomen der aus dem Nichts auftauchenden Steine berichtet wird, aber eher weniger um die Umstände, wie genau sich das darstellt. Auch fehlt mir da eine mögliche physikalisch-chemische Erklärung, wie es eventuell entstanden sein kann.

Diese Geschichte mit dem Rasenmähergeschäft habe ich übrigens an einer anderen Stelle im Internet auch schon einmal gelesen. Es gibt nicht nur die eine am Anfang genannte Quelle.
Mit dem Phänomen hat sich offensichtlich noch eine weitere Person beschäftigt, die all das belegt, was da beschrieben wurde, aber der wollte aus gewissen Gründen nicht in Erscheinung treten (weil sein guter Ruf als Wissenschaftler durch gewisse Reaktionen von Skeptikern geschädigt werden könnte).

Ich such mal nach der Quelle.....


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

23.04.2015 um 10:42
@Thylo
Thylo schrieb:Schade, dass in den Medien immer von dem Phänomen der aus dem Nichts auftauchenden Steine berichtet wird, aber eher weniger um die Umstände, wie genau sich das darstellt. Auch fehlt mir da eine mögliche physikalisch-chemische Erklärung, wie es eventuell entstanden sein kann.
Mir fehlt neben der psychologischen Herangehensweise, wie das Herr Lucadou macht ebenfalls eine naturwissenschaftliche Untersuchung. Ein Stein fliegt in die Suppe und wird einfach so hingenommen.
Naturwissenschaftlich würde man jetzt hergehen und den Stein untersuchen. Welche Art Gestein, irgendwelche Besonderheiten, gibt es ähnliche Steine in der Umgebung?

Irgendwie scheint da die Parawissenschaft zu wenig physikalischen Zugang zu haben. Gehen wir mal davon aus, dass der Stein tatsächlich nicht von Menschenhand in den Topf gefolgen ist. Irgendwo muss er ja herkommen. Ist er also von der Kiesauffahrt durchs offene Fenster geflogen, konnte er vielleicht durch die Wand "tunneln", materialisierte er aus dem Nichts, entstand eine Art Wurmloch über dem Topf und dem Gartenteich mit Kies?

Was mir auch einfach fehlt sind die Videoaufzeichnungen. Klar, wenn ein 3 Mann Kamerateam vor Ort ist und in einer Stunde oder einem Tag Resultate will, dann läuft das nicht. Aber eine HD 24/7 Videoüberwachung mit Infrarot ist 2015 keine Aufgabe eine Geheimdienstes, wie es vielleicht in den 80ern mal war. Heute kauft man sich im Versandhandel ein paar Kameras für wenig Geld.

Wenn Herr Lucadou sagt, dass Spuk sehr häufig vorkommt, dann müsste es doch immer mehr ordentliches Videomaterial geben.


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

29.04.2015 um 11:55
Wow, da hat sich ja einiges angesammelt. Ich habe interessiert mitgelesen und versuch das mal für mich zusammenzufassen.

Der Fall Eleonore Zugun ist ja auch sehr interessant. Spannend finde ich, dass sich die Fälle an unterschiedlichen Teilen der Erde und in allen Epochen abgespielt haben. Wenn man die verschiedenen Fälle miteinander vergleicht, kristallisieren sich ja schon Gemeinsamkeiten heraus:

-Steine werden geworfen oder sie fallen in geschlossenen Räumen von der Decke, ohne das ein Werfer ausfindig gemacht werden kann.

-Die Steine, soweit ihr Ursprung ausgemacht werden konnte, stammten aus der Gegend. Bei Zugun war es ein Flussbett, bei dem Fall von Lucadou war es ein Steinhaufen in der Nähe des Hauses (wird im Interview mit Chilli nicht erwähnt, aber in seinem Buch). Dann der Fall im Rasenmähergeschäft („Sie dürften vom Hof und der Umgebung einer nahe gelegenen Kirche stammen“).

-Die Ereignisse scheinen mit einzelnen Personen in Verbindung zu stehen.

Es gibt natürlich auch Fälle, die nicht in allen Teilen ins Raster passen. Im Fall aus Johannesburg 1922 wurde die Herkunft der Steine nicht untersucht, aber die Ereignisse schienen auch im Zusammenhang mit einer Person zu stehen. In Charleston 1886 und in den übrigen Fällen konnte kein Verursacher ausfindig gemacht werden. Möglich, dass auch nicht in einer solchen Richtung gesucht wurde.

Die „Spuks“ haben ja auch noch andere Ausprägungen, die sind aber von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Die fliegenden Steine wiederum stellen ein ständig wiederkehrendes Motiv dar.

Was lässt Steine fliegen und an und aus dem Nichts auftauchen? Telekinese? Die beschreibt zwar, dass Gegenstände mit Kraft der Gedanken bewegt werden können, aber erklärt nicht das „Beamen“. Möglich vielleicht, dass die Steine vorher auf normalen Wege ins Haus gebracht wurden und dann dort zum fliegen gebracht wurden.

Aber warum überhaupt Steine? Warum nicht Teller oder andere Sachen aus der Wohnung?

Was mögliche Erklärungen angeht, finde ich die von Walter von Lucadou noch am schlüssigsten, zumindest dann, wenn man wirklich alle anderen möglichen natürlichen oder menschlichen Erklärungen ausklammert:
„Wir reden von einer psychosomatischen Reaktion, die nicht im eigenen Körper stattfindet. Nur gibt es bislang wissenschaftlich keine Verknüpfung von Psychologie und Physik… Es ist eine Schutzfunktion, um keine psychosomatische Erkrankung zu kriegen. Die Leute leiten Stress nach Außen ab und dann spukt es.“

Es ist natürlich genauso gut möglich, dass es sich um tradiertes Erzählgut handelt, dass sich im Laufe der Zeit den Charakter von Spukgeschichten angenommen hat, um komplexe psychologische Ursachen (verborgene Aggression unter Familienmitgliedern) oder schwer nachweisbare physikalische Phänomene in eine mythologische und verständliche Form zu bringen. Ich meine, früher hat man geglaubt, dass Schizophrene von Dämonen besessen sind, einfach weil psychologische Erklärungsmuster fehlten.

Hat jemand eine eigene Theorie? je verrückter desto besser :)


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29.04.2015 um 12:20
@artjomka
artjomka schrieb:Was mögliche Erklärungen angeht, finde ich die von Walter von Lucadou noch am schlüssigsten, zumindest dann, wenn man wirklich alle anderen möglichen natürlichen oder menschlichen Erklärungen ausklammert:
„Wir reden von einer psychosomatischen Reaktion, die nicht im eigenen Körper stattfindet. Nur gibt es bislang wissenschaftlich keine Verknüpfung von Psychologie und Physik… Es ist eine Schutzfunktion, um keine psychosomatische Erkrankung zu kriegen. Die Leute leiten Stress nach Außen ab und dann spukt es.“
So richtig passt mir diese Erklärung dennoch nicht. Gehen wir mal davon aus, dass der Mensch in bestimmten Situationen unbewusst eine Kraft erzeugen kann, die sich auf die Umgebung auswirkt.
Mit Kraft meine ich jetzt eine im physikalischen Sinne, so wie eine Gravitationskraft oder Anziehung/Abstoßung wie beim Magnetismus.

Damit könnte man vielleicht herabfallende Bilder erklären, weil diese Kraft den Bilderrahmen nach unten zieht. Theoretisch musste man dann diese Kraft auch messen können, wäre also zwischen Bild und Nagel ein Newtonmeter befestigt, würde dieses die Kraft anzeigen. Leider weiß man allerdings nicht vorher wann welches Bild runterfällt und kann es daher nicht messen.

Wenn diese Kraft dann auf einen Stein trifft, dann fliegt der unkontrolliert davon. So wie wenn man einen Stein mit einem anderen Stein wegschießt. Der Stein muss also vorher im Raum gewesen sein, dass er in einen Topf fällt, wäre schon ein ziemlicher Zufall.

Was mir an den ganzen Spukgeschichten nicht so recht passt ist, dass diese vor langer, langer Zeit geschehen sind.
Ich vermisse die spektakulären Spukfälle in den letzten 5 Jahren, bei denen zumindest ernst zunehmende Versuche, diese zu filmen, vorgenommen wurden.
Mit jedem weiteren Jahr ohne solche Ereignisse glaube ich leider immer weniger an solche Geschichten.
Gilt für den UFO Bereich übrigens auch.

Was leider ebenfalls fehlt, ist die systematische Untersuchung solcher Fälle. Wenn eben z.B. ein Bild von der Wand fällt, kann das mehrere Ursachen haben: Der Nagel bricht aus der Wand, der Nagel bricht, der Nagel wird aus der Wand gezogen, der Drahtaufhänger des Bildes bricht, oder alles ist intakt und das Bild scheint von der Wand gehoben zu sein. Solche Details und Genauigkeiten vermisse ich bei der Beschreibung von Spukfällen. Diese wären aber nötig, um das Phänomen, sollte es existieren, genauer zu beschreiben.


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

29.04.2015 um 13:06
Mit Steinen aus dem nicht beworfen zu werden kenn ich auch aus vielen Verhör Protokollen der Hexenjagd. Bei mir in der nähe war damals ein solcher Prozess wo die vollständigen Verhör Protokolle noch vorhanden sind.

Es scheint also das so etwas recht häufig passiert ist (klar damals war viel Aberglaube und lügerei)

Bei dem Rasenmäher Geschäft hat man aber sehr gute Grundlagen zum erforschen.
A. Festen eingegrenzten Ort
B. Höhe Wahrscheinlichkeit des wieder Auftretens
C. Ein Produkt das untersucht werden kann
Es gähnt nur

D. Die Ursache
E. Der Vorgang


Es müsste eigentlich gut zu erforschen sein wie oben Ihr bereits gesagt habt.
Man kann zum Beispiel schauen ob die Dichte des Gesteins sich ändert in dem Zeitraum vom erscheinen bis zu einem ander Zeitpunkt. 2 Monate später oder so

Und Video Überwachung etc. Ist heutzutage keine große Herausforderung mehr


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29.04.2015 um 15:06
@HollyRoxx

Nur war der Fall leider 1989 und irgendwie scheint es in den letzten Jahren immer weniger Fälle zu geben.
Auch fehlen mir immer wieder die Bilder, auch 1989 konnte man schon fotografieren.
Natürlich sind Bilder und auch Videos kein 100% Beweis, da fälschbar. Aber warum gibt es nur so wenige von paranormalen Phänomenen oder auch nur deren Umgebung?

Menschen halten es für nützlich, jeden Tag millionenfach und in sehr guter Auflösung ihr Essen und ihre Katzen zu fotografieren und zu filmen.

Wenn aber was paranormales passiert, dann ist das irgendwie nicht möglich?

Wenn heute jemand sagt, dass in seinem Geschäft Steine fliegen, alleine aus Hoffnung auf den Randi Preis in Höhe von einer Million würde ich doch versuchen, dass sauber zu dokumentieren.


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

29.04.2015 um 15:13
Das finde ich auch immer seltsam das nie gute Aufzeichnungen gibt. Wenn wann von Sierras überrumpelt wird kann ich es mir ja vorstellen das dann die Aufnahmen schlecht sind. Aufregung Hektik usw

Aber es gibt ja auch Menschen die behaupten das bei ihrem Spul eine gewisse Häufigkeit und Regelmäßigkeit da ist. Bewiese oder material liefern die aber auch nicht. Schon sehr mysteriös ;)


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

29.04.2015 um 15:32
@HollyRoxx

Bei Rinderverstümmelungen gibt es mir auch zu wenig Fotos. Angeblich Zehntausende Fälle, die man ja aufgrund des Fundes sehr gut und in Ruhe fotografieren kann.Wenn man die Bildersuche anwirft, kommen zwar welche, aber irgendwie passt das trotzdem nicht zur angeblichen Häufigkeit.

Was ebenfalls fehlt ist eine kontrollierte Studie, wie das Fraßbild von Aaßfressern aussieht. Man müsste also mal ein paar tote Tiere oder nur deren Köpfe unter Videobeobachtung an den Fundorten verteilen und dann mit den verstümmelten Tieren vergleichen. Viele Bilder sehen für mich so aus, als ob da ein paar kleine Tiere die weichsten Stellen des Rindes, also Gesicht, Ohren, Euter gefressen haben.

In den 70ern war das natürlich nicht mal so eben machbar, heute ist der Rinderkopf vermutlich das teuerste an so einem Feldversuch.


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Unerklärliche Aktivität in einem Rasenmähergeschäft

29.04.2015 um 15:51
Ich hab allgemein das Gefühl das nicht mehr richtig geforscht und recherchiert wird. Was man teuer an Medien verkaufen kann ist was anderes. Ich will gar nicht wissen wieviel Studien es über High heels gibt.

Vielleicht liegt es auch daran das die Leute jeden scheiß Fressen den die Medien ihnen hinklatschen. Es zählt halt nur noch Quote und Konsum. Es gibt bestimmt viele tolle Projekte die nicht gefördert werden weil es sich nicht verkaufen lässt.

Ich schau keine Nachrichten oder Sender wie ntv oder N24. Alles nur gequirlte gekaufte und teils steinalte scheiße.


Sry für meine Wortwahl aber ich will des auch nicht schön umschreiben


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