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Das Voynich-Manuskript

923 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Buch, Mysteriös, Manuskript ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Voynich-Manuskript

17.11.2013 um 00:28
ich glaube das Manuskript ist ein Schattenbuch. Das hat alle erdenklichen Hinweise..... Wenn das so ist, dann ist es unübersetzbar....


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Das Voynich-Manuskript

18.11.2013 um 20:52
Habe mir jetzt mal alle Bilder des Manusskript hinter einander angesehen, und mir fällt auf, dass zB die botanischen Bilder unterschiedlich gut sind, bzw unterschiedliche Reifegrade des Zeichners erkennen lassen.
Entweder arbeiteten hier verschiedene Zeichner oder einer, der dabei älter wurde.

Im Gegensatz zu einigen Aussagen hier entdecke ich sehr wohl Blumen, die mir bekannt vorkommen, allen voran eine blaue Kornblume, die im Manuskript des öfteren in unterschiedlicher Darstellungsqualität vorkommt.

Auch wenn einige über den Vorschlag, es wären Kinderzeichnungen lästern, so wage ich zu behaupten, sie sind es dennoch. Der vermuteten Altersspanne von 10/12 - 16 stimme ich zu, vor allem bei den botanischen Bildern.
Malen und Zeichnen war in Zeiten ohne Computerspiele und Facebook eine gern gewählte Freizeitgestaltung von Kindern aus besserem Hause, die nicht auf dem Feld oder in einer elterlichen Werkstatt arbeiten mussten, und deren Eltern sich eben Papier und Farben leisten konnten.

Blumenpflücken und gepresst Sammeln war ebenfalls ein Hobby, und danach sehen etliche der Zeichnungen auch aus: hier wurde gezeichnet, was zuvor gesammelt und konserviert worden war. Dafür spricht auch, dass die meisten Blätter aussehen, als hätte man sie erst fast vollständig mit der Zeichnung ausgefüllt und erst später beschriftet, wobei das Einteilen des Blattes für das Bild (gemeinsam mit der Schrift) durchaus einen künsterlischen Reifungsprozess erkennen lässt. Je besser und feiner die Darstellungen, umso optimaler wird auch der vorhandene Raum genutzt, was im Prinzip ein Zeichen für den besser werdenden Umgang mit der Kunst ist.

Auch dürften die Zeichnungen zeitlich nicht so entstanden sein wie sie thematisch geordnet sind, denn innerhalb der Blumenbilder lassen sich Entwicklungen erkennen. Ich sehe auch keinen Grund zur Annahme, dass damals ein größeres Kind oder ein Teenager nicht in der Lage gewesen sein sollte, ordentlich zu zeichnen oder Tierkreiszeichen darzustellen. Die hatten viel Zeit zu üben, und waren daher in jedem Alter heutigen Kindern rein zeichentechnisch überlegen.

Dem Zeichner lagen einige Motive besser, andere weniger, einige sind offenbar der Natur abgeguckt, andere eher nur schematisch und fast immer gleich - zB die Frauen sehen nahezu alle gleich aus und sind auch (bis auf eine Ausnahme) fast immer gleich dargestellt. Ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass jemand für sich eine Darstellungsweise/einen Stil gefunden hat, die/den er (oder auch sie) stets wiederholt, ohne sich nicht um eine individuelle naturgetreue Abbildung zu bemühen (im Gegensatz zu den botanischen Darstellungen).

Es handelt sich möglicherweise um Arbeiten einer einzigen Person, und die fertigte sie im Laufe ihres Lebens, oder eines Abschnittes davon, an. Mit dem Älterwerden änderten sich die Themen, bis das Werk eben mit Rezepten endete, die man als Erwachsener brauchte.
Gerade weil Papier und Farben kostbar waren, schmiss man ein einmal entstandenes Bild nicht einfach weg. Irgendwann einmal hat der/ein BesitzerIn seine/ihre gesammelten Werke eben gebunden, eventuell auch, weil sie als Geschenk für ein eigenes Kind gedacht waren oder eben nur zur Erinnerung.
Vielleicht auch als Erinnerung an eine verstorbene Person, deren Werke man sich gerne behalten wollte.

Kinder und Jugendliche sind sehr wohl in der Lage, lange und schön zu schreiben, soferne sie nichts anderes zu tun haben, und ihre Zeit zum Üben verwenden. Nicht vergessen, die Kinder damals ließen ihre Feinmotorik nicht bei stundenlangen Fernsehen verkümmern. Auch das Erfinden von Geheimschriften ist nicht untypisch für Kinder. Ich selbst hatte eine, nur für mich und ein paar Freunde, wir waren da so 12 oder 13 Jahre alt.

Auch sieht die Schrift auf den ersten Seiten blasser und nicht so schön exakt gestaltet aus wie auf den späteren, durchaus ein Zeichen von Entwicklung oder einer späteren Verwendung einer Schablone.

Die Seitenzahlen sehen übrigens so aus, als hätte man sie erst nachträglich, nachdem man sich für die Reihenfolge der Blätter entschieden hatte, eingefügt - die wirken wie aus einem Guß und weisen einen durchaus erwachseneren Diktus auf.

Diese Seitenzahlen sehen auch ausgesprochen "modern" aus, vielleicht weiß wer genauer Bescheid über die Formen von Zahlen und deren Verwandlungen im Laufe der Zeit.

Meine momentante favorisierte Meinung: eine Art persönliches Journal, gesammelte Werke für die familiäre Nachwelt, etc. Fotoalbum ohne Fotos, sozusagen.


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Das Voynich-Manuskript

19.11.2013 um 14:18
Ups, Fehler entdeckt: es muss "Duktus", nicht "Diktus" heißen.


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Das Voynich-Manuskript

27.01.2014 um 11:15
Das hört sich doch mal vielversprechend an:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/durchbruch-in-der-voynich-forschung.html


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Das Voynich-Manuskript

27.01.2014 um 22:03
@poipoi
Das ist vermutlich die beste Spur, die es je zu diesem Buch gegeben hat. Verfolge bitter weiterhin diese Forschungsarbeiten.


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Das Voynich-Manuskript

28.01.2014 um 16:07
Yep, sehr interessant. Bin gespannt, ob sich hier wirklich etwas Neues tut.


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06.02.2014 um 16:41
Die Süddeutsche hat einen aktuellen Artikel zur Mexiko-Theorie. Allerdings zweifeln Voynich-Experten die aktuellen Ergebnisse von Tucker und Talbert stark an. Schade.


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Das Voynich-Manuskript

06.02.2014 um 16:54
Verwundert stelle ich immer wieder fest, wie albern und unreif "ernsthafte" Forscher reagieren, wenn jemand Fachfremdes auch mal eine gute Idee hat. Statt bei der Untersuchung eines neuen und hochinteressanten Ansatzes mitzuarbeiten, kommt "nee, find' ich doof".


1x zitiertmelden

Das Voynich-Manuskript

06.02.2014 um 18:05
@poipoi
Ist es wirklich so, dass die das doof finden, oder haben sie eine Begründung, warum sie das ablehnen?


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Das Voynich-Manuskript

07.02.2014 um 10:27
Es ist geradezu Pflicht von Wissenschaftlern, eine neue Hypothese nach Vermögen zu zerfleischen. So zeigt sich nämlich, ob da was dran sein kann. Als vor einiger Zeit bei einem Experiment überlichtschnelle Neutrinos gemessen wurden, da veröffentlichten die Leutz das in der Forschergilde ausdrücklich mit der Bitte, den Fehler zu finden.


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12.02.2014 um 13:31
für mich hat dieses buch etwas von kneipp ...
das habe ich gefunden ... die spurensuche geht weiter...

http://derstandard.at/1389859697159/Spurensuche-im-Voynich-Code


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Das Voynich-Manuskript

12.02.2014 um 13:36
@poipoi
Zitat von poipoipoipoi schrieb am 06.02.2014:Verwundert stelle ich immer wieder fest, wie albern und unreif "ernsthafte" Forscher reagieren, wenn jemand Fachfremdes auch mal eine gute Idee hat. Statt bei der Untersuchung eines neuen und hochinteressanten Ansatzes mitzuarbeiten, kommt "nee, find' ich doof".
Wie reagierst Du eigentlich hier im Forum, wenn jemand mal eine gute Idee hat?
1) albern und unreif mt dem Ausschrei "ne, das ist doof?"
2) oder lässt Du Deine Idee sofort sausen und arbeitest an dem hochinterassanten Ansatz mit?
3) oder aber bist Du erst mal gar nicht bereit oder fähig, den neuen Ansatz hochinteressant zu finden?
4) sondern beharrst weiterhin stur auf der Richtigkeit Deines eigenen?


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Das Voynich-Manuskript

12.02.2014 um 15:29
5) wenn sie Substanz hat, und mit guten Argumenten untermauert wird, ziehe ich sie wohlwollend in Erwägung.


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Das Voynich-Manuskript

20.02.2014 um 08:36
Anscheinend gibt es einen Trend zur zeit:

http://www.beds.ac.uk/news/2014/february/600-year-old-mystery-manuscript-decoded-by-university-of-bedfordshire-professor


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Das Voynich-Manuskript

22.02.2014 um 11:31
Interessant


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Das Voynich-Manuskript

22.02.2014 um 14:51
hier kommt anscheinend einer weiter

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/02/unlesbares-buch-sprachwissenschaftler.html


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Das Voynich-Manuskript

23.02.2014 um 08:47
@schelm1
Das ist sehr interessant. Vielleicht gelingt es dadurch das Voynich Manuskript zu entziffern.
Ein Rätsel, das andere als Schwindel abgetan haben, ohne sich groß Mühe zu machen.


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Das Voynich-Manuskript

23.02.2014 um 09:00
@Halbu es gibt auch welche die es als Schwindel abtun, obwohl oder gerade weil sie sich damit ausgiebig beschäftigt haben. Das Entziffern vermeintlicher einzelner Worte ist ja nicht das erste Mal geschehen. Es zeigte sich darin aber kein System um den Rest zu verstehen.


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Das Voynich-Manuskript

23.02.2014 um 09:05
@Spöckenkieke
Vielleicht ist dann gerade die Arbeit eines Sprachwissenschaftlers die Lösung.
Das unterscheidet sich wohl stark vom üblichen Decodieren.
Für einen Schwindel wäre es doch verdammt viel Arbeit.


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