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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.773 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov, Dyatlov Pass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 02:30
Zitat von NemonNemon schrieb:chelsi schrieb:
Die Gruppe hatte sich gerad niedergelassen, um das Nachtlager einzurichten
Dann notiere uns bitte die Timeline.
Wir können sie dann über die Wetter-Timeline mit dem sich verschlimmernden Sturm und dem Temperatursturz legen.
Was meinst du, an welcher Temperatur friert feuchte Kleidung am Körper und frieren dir die Schuhe?
Die
Über die Augenhöhlen möchtest du nicht mehr sprechen?
@Nemon, ich möchte über alles Mögliche sprechen, aber leider nicht mehr mit Dir. Denn Du beweist regelmäßig, dass Du meine Posts nicht richtig liest und auch sonst Deine Hausaufgaben nicht gemacht hast. Es gibt eine gewisse Faktenlage, die man als ziemlich gesichert betrachten kann, anhand von völlig verschiedenen Quellen, welche dieselben Schlüsse zulassen.
Die ungefähre Timeline des Umglücksabenda (plus/minus 2 Stunden) gehört dazu. Und diese Timeline ist mitnichten von mir erdacht, sondern das logische Ergebnis verschiedenster Quellen.
Zur Erinnerung:

-die Gruppe ist spät aufgebrochen, hat noch das Vorratslager errichtet und ist dann eine kurze Strecke gelaufen, etwa 2,5-3 km.
- sie wird vor Einbruch der Dunkelheit das Zeltlager aufgeschlagen haben. Im Dunkeln ein Zelt aufbauen, diese Möglichkeit kann man mal getrost vergessen- insbesondere, wenn es wenig Taschenlampen gibt. Macht auch sonst keinen Sinn, bei der kurzen Wegstrecke dürften sie nicht viel länger als 2 Stunden gelaufen sein.
- sie hatten noch nicht zu Abend gegessen. Der Speck wurde teils aufgeschnitten gefunden, ansonsten noch kein benutztes Geschirr, kein zusammengebastelter Ofen, geschweige denn Feuer.
- noch keine Tagebucheinträge, diese gehörten aber zur festen Routine.
- in den Tagebüchern steht, dass es die feste Regel gibt, dass man sich erst hinsetzt, wenn alles fertig ist
- Der Logik wegen wird (nicht nur von mir) davon ausgegangen, dass man zuerst das Zelt aufbaut, sich die feuchten Klamotten der Wanderung auszieht, dann mit dem Zubereiten des Essens beginnt und parallel dazu oder danach Tagebuch schreibt
- dass die Gruppe noch nicht gegessen hatte, zeigt auch der Obduktionsbericht der ersten Opfer: letzte Mahlzeit war vor etwa 8 Stunden. Also Frühstück; dann irgendwann Aufbruch, Vorratslager bauen, kurze Wanderung, Zeltaufbau. Die nächste Mahlzeit wäre also jetzt demnächst dran, und war ja auch schon in Arbeit. Wenn man noch ein wenig Zeit dazurechnet zwischen „Ereignis“ und Tod, dann passen die 8 Stunden Verdauung sehr gut.
- von früheren Gruppen und von Wetteraufzeichungen ist, dass die Sonne am Cholat Siakhl um diese Jahreszeit etwa ab 14.30 sinkt und dann irgemdwann hinter den Ausläufern des Urals verschwindet. Ab 16.00 Uhr wird es also schon sehr dämmrig bis dunkel gewesen sein.
- nach verschiedenen Schätzen der Ganzen verschieden Theoretiker trat „dass Ereignis“ zwischen 15 und 17 Uhr ein

Um auf Deine Frage zurückzukommen:
- das Zelt war aufgebaut, das Abendessen noch nicht eingenommen bzw. die Vorbereitungen dafür waren erst ganz am Anfang (Speck wurde geschnitten, mehr nicht.) Es waren noch nicht alle Teilnehmer umgezogen (wegen der Enge im Zelt wird gemutmaßt, auch von früheren Gruppen so beschrieben und absolut logisch, dass sich nicht mehr als 2 Leute gleichzeitig im Zelt umziehen konnten)
- zwei Leute waren noch draußen, was man anhand der Klamotten recht gut sagen kann.

So kommen diverse Autoren und schlaue Menschen sowie meine Wenigkeit zu dem Schluss, dass die Gruppe noch mitten in den Vorbereitungen für die Nacht war.
(Was ich geschrieben habe, ist jetzt auch nur ein Teil, es gibt noch etliche weitere Belege)

Lies doch einfach mal die verschiedenen Bücher und Quellen.
Warst Du selber mal auf einer Zelttour im Schnee? Auch das hilft, die Abläufe nachvollziehen zu können.

Noch ein letzter Hinweis zum Augapfel...
ja, anatomische Kenntnisse sind hier von Vorteil, aber ich gebe Dir jetzt hier keinen Nachhilfeunterricht weil Du zu oft gezeigt hast, dass Du meine Posts eh nicht richtig liest.

Dich stört der Begriff „in the dermis“, oder was? Der Mensch besteht zu etwa 1,7 m2 aus Haut. Man könnte also auch vom großen Zeh oder vom Po Stückchen herausschneiden und untersuchen; bei Obduktionen entnimmt man aber routinemäßig genau an genau den Stellen Gewebeproben, wo gravierende Verletzungen vorliegen.
Also, zunächst einmal:
Zitat von NemonNemon schrieb:Medizinischer Bericht 2 (Histologischer Befund):
(...) Skin - The epidermis is completely absent in places (eye sockets), hemorrhages with the presence of brown pigment and shadows of cells are visible in the dermis.(...)

Der Clou ist jetzt der, dass fast alles, was du oben gesagt hast, sich auf diese letzte Aussage stützt. Und ich halte es für ein Missverständnis. Das "eye sockets" (Augenhöhlen) in Klammern erklärt nur die Aussage zuvor, dass die Epidermis stellenweise ganz fehlt. Und zwar in den Augenhöhlen. Oder sind die Lider gemeint? Ich weiß nicht, ob es innerhalb der Augenhöhle Epidermis gibt. Die Aussage mit den Einblutungen in der Dermis (hemorrhages) ist m. E. allgemein gehalten unter dem Ordnungspunkt "Skin" und bezieht sich nicht auf die Augenhöhlen.


Stöhn. ... nein, das ist kein Missverständnis. Augen roll 🙄 (wie passend 😅) Es bezieht sich schon auf die Haut am Auge. Hier nochmal:

F1EB906D-1E10-48DB-B544-B29AC477B596Original anzeigen (0,2 MB)


@Nemon, ich antworte ab jetzt nur noch auf Deine posts, wenn ich Langeweile habe.
Du scheinst wirklich außerhalb dieses Threads nichts zu lesen. Forderst ständig Belege, die Du dann aber entweder nicht liest oder nicht verstehst.

Es ist ganz schön mühsam, die ganzen Quellen zu lesen und zu vergleichen. Mach es bitte selber.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 08:42
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Hat hier noch nie jemand das Gewicht von Schnee gespürt? Da kann man doch nicht "gegendrücken", die Kraft hat kein Mensch, auch 9 Leute zusammen schaffen das nicht. Leute, die unter Schnee begraben wurden
Es wurde doch schondargelegt, das es keine plötzliche Schneelast gegeben haben kann.
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Im Zelt kann sich z.B. vorher schon Eis gebildet haben (durch Körperwärme und Kondensation), das auf die Leute gefallen ist
Bei Wind oder gar Sturm, der die Zeltbahn schüttelt, bildet sich innen kein Eis, zumal sie ja gerade erst das Zelt aufgebaut hatten.
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Es gab hohe Schneemassen
Die Bilder zeigen die Auffindesituation nach etlichen Wochen, der Schnee wird nach dem Zusammenbruch angeweht oder drauf gefallen sein. Für mich siehts aus wie angeweht, ist aber von fern nicht gzu beurteilen.

Hatte nicht weiter vorn ein Experte gesagt, das sie es genau an der richtigen Stelle aufgestellt hätten? Ich bin kein Experte für Camping oder sowas, aber die Ausführungen dazu erschienen mir logisch. Das es besser gewesen wäre, das Zelt gar nicht auf dem Hang, sondern unten im Wald aufzustellen, ist allerdings wahr. Aber wenn man e sschon auf dem Hang aufstellen will, dann erscheint mir der gewählte Platz als sinnvoll.
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Das Zelt war eine Schwachstelle und es wurde bei dem damaligen Wetter an der falschen Stelle aufgeschlagen.



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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 08:49
@chelsie: dieser Timeline würde vollumfänglich zustimmen!
Zitat von chelsichelsi schrieb:So kommen diverse Autoren und schlaue Menschen sowie meine Wenigkeit zu dem Schluss, dass die Gruppe noch mitten in den Vorbereitungen für die Nacht war.
Genau. Daraus ergibt sich für mich, das sie mit keinerlei akuter bedrohung gerechnet haben, sonst hätten sie nicht angefangen, sich um zu ziehen, das gepäck auszupacken ect. Da das nicht alle gleichzeitig machen konnten, blieben 2 draußen, haben vielleicht noch letzte Abspannarbeiten gemacht .


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 09:31
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Ist ein schönes Beispiel für eine Schneewechte.
Auf jeden Fall verdeutlicht das Bild, das das Gelände so etwas hergibt. Dies kann aber nicht die Stelle des Sturzes gewesen sein. WAB erklärt es hier:
https://forum.dyatlovpass.com/index.php?topic=146.30
It is two different places. Distance between them about 3,5 km or 2 miles.
Participants of Dyatlov group were only on a place, which #27. The picture in a post #29 is a travel of participants of search in May, 1959 when they searched for bodies in radius 3 … 5 km from that place where the tent has been found. There participants of Dyatlov group were not.
Aber es gibt ja die andere Absturzkante - mit dem Foto, auf dem sie das vermessen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 10:10
@Vomü62

Dass sie das Zelt gerade erst aufgebaut hatten, wissen wir woher genau?

Schon mal einen Schneesturm gesehen?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 10:20
Zitat von NemonNemon schrieb:bergfreund schrieb:
Ist ein schönes Beispiel für eine Schneewechte.

Auf jeden Fall verdeutlicht das Bild, das das Gelände so etwas hergibt. Dies kann aber nicht die Stelle des Sturzes gewesen sein. WAB erklärt es hier:
🤣🤣🤣 Nein, das kann nicht die Stelle des Sturzes gewesen sein. 🙈 Das Bild ist wie angegeben von einem 7000er im Karakorum (Chogolisa, sehr schwierig, die Erstbesteigung gelang erst lange nach Everest etc)
Mitnichten der Otorten 🤦🏻‍♀️
Es war nur als Beispiel gedacht, wie man durch eine Schneewächte zu Tode kommen kann.

Du demonstrierst hier mal wieder, wie genau Du mitliest.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 10:21
Zitat von MazehareMazehare schrieb:@Vomü62

Dass sie das Zelt gerade erst aufgebaut hatten, wissen wir woher genau?
Aus der oben beschriebenen Timeline.

Was stört Dich daran?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 10:54
Zitat von chelsichelsi schrieb:Du demonstrierst hier mal wieder, wie genau Du mitliest.
Selber. @bergfreund bezieht sich auf ein Bild, das mitnichten das von dir gepostete ist. Somit beziehe auch ich mich nicht auf das von dir gepostete Bild.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 11:07
Zitat von chelsichelsi schrieb:Aus der oben beschriebenen Timeline.

Was stört Dich daran?
Der von dir geschilderte Hergang ist ein mögliche Variante, aber nicht eindeutig belegt.
Dass ein Yuri zum Todeszeitpunkt vor 6 bis 8 Stunden die letzte Mahlzeit hatte, reicht m. E. nicht, um festzustellen, dass alle noch nicht mit dem Abendbrot begonnen hatten. Es lag u. a. der Schinken im Zelt, auch Hinweise auf Cerealien. Aber was sagt das aus? (Der Suchtrupp soll sich selbst eine Flasche gegriffen haben, die gesamte Zelt-Dokumentation ist nicht sauber). Unter den gegeben Umständen kann man auch annehmen, dass es nicht den geregelten Ablauf der Abendroutine gab, den sie sonst praktizierten. Wir wissen auch nicht, ob sich die beiden Männer draußen befunden haben bzw ob es überhaupt ein singuläres "das Ereignis" gegeben hat. Was die Tagebucheinträge betrifft, ist die Frage mit dem Evening Otorten wohl offen und Thibo könnte sein Tagebuch in den Händen gehabt haben. Jedenfalls wurde behauptet, er habe es am Sterbeort in den Händen gehabt.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 11:21
Zitat von chelsichelsi schrieb:Aus der oben beschriebenen Timeline.

Was stört Dich daran?
Es gibt keine belegbare Timeline.

Was die Nahrungsaufnahme betrifft, gilt der Zustand des Mageninhalts in der Pathologie mittlerweile nicht mehr als zuverlässiges Indiz zur Errechnung des Todeszeitpunkts. Es gibt zu viele Variablen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 11:35
@chelsi
@YpersephoneY

Wollen wir uns auch noch mal den Augenhöhlen zuwenden und zunächst kurz zusammenfassen:

Du hast diesen Scan einer Übersetzung des histologischen Berichtes vorgestellt:
b15ed01932c31ea4 063D7591-9BB4-4973-A24EOriginal anzeigen (0,2 MB)

Heute postest du diesen Scan eines nicht näher deklarierten Dokumentes:

d04b6c029a2e1012 F1EB906D-1E10-48DB-B544Original anzeigen (0,2 MB)

In diesem Beitrag habe ich etwas zur Fomulierung im histologischen Bericht gesagt. Und zwar im Kern, dass ich darin, bzw. in den beiden medizinischen Berichten keinen eindeutigen Beleg für Einblutungen in der Augenhöhle sehe. Wobei das vordringlich eine sprachliche Fragestellung ist, keine medizinisch-fachliche:
Die Aussage mit den Einblutungen in der Dermis (hemorrhages) ist m. E. allgemein gehalten unter dem Ordnungspunkt "Skin" und bezieht sich nicht auf die Augenhöhlen.
Das heute von dir gepostete Statement im Scan macht aus "keine Epidermis in den Augenhöhlen" dies hier: "Einblutungen in den Augenhöhlen".

Vielleicht sollten, bevor an diesem Punkt weiter spekuliert wird, auch die Fragen von @YpersephoneY gleich mit berücksichtigt werden:
Ohne deine Expertise als langjährige Notärztin in Frage stellen zu wollen, aber ich fürchte, ich brauche als medizinischer Laie noch ein paar zusätzliche Erläuterungen, damit die Nachvollziehbarkeit nicht auf der Strecke bleibt.

In Teddys Übersetzung vom histologischen Befund gibt es keine Erwähnung von "eye sockets". Hier das Originaldokument als Kopie - da kann ich leider nix rauslesen, weil ich kein Russisch verstehe, aber vllt kannst du dieses Detail überprüfen?

Sollte im Original keine Erwähnung der Augenhöhlen zu finden sein, würde ich gerne wissen, wie man von "The epidermis is completely absent in places" darauf schließen kann. Heißt das, dass lediglich an/in den Augenhöhlen die obere Hautschicht komplett gefehlt hat?

Und könntest du noch mal die Quelle nennen, die belegt, dass Dubininas Zunge zu Lebzeiten verletzt wurde?
Im Übrigen fehlt mir, wie im verlinkten Beitrag schomn angemerkt, eine plausible Einbindung möglicherweise verlustig gegangener Augäpfel in das Szenario. Nicht nur hinsichtlich Blutspuren, sondern insgesamt.

Es gibt hier viele potenzielle Fehlerquellen und niemand kennt alle Dokumente auswendig. Manchmal hat man auch Sachen falsch in Erinnerung oder es fällt einem erst spät etwas auf, das man vorher nicht bemerkt hat. Daher wird niemanden ein Vorwurf für Irrtümer oder Missverständnisse gemacht.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 11:52
Zitat von MazehareMazehare schrieb:@Vomü62

Dass sie das Zelt gerade erst aufgebaut hatten, wissen wir woher genau?

Schon mal einen Schneesturm gesehen?
Das habe aus den aufgefundenen Gegenständen und ihrer Lage geschlußfolgert.
Wenn ich ins Zelt krieche, lege ich sinnvollerweise als erstes die Stiefel und das Werkzeug, was ich drin nicht brauche, neben den Eingang ab, wo es ja auch laut Skizze gefunden wurde. Wenn Lebensmittel außerhalb der Rucksäcke gefunden wurden, läßt das auch darauf schließen, das sie bei der abendlichen Routine waren.
Natürlich kann man sich auch vorstellen, das alle sich halb ausgezogen, mit den Lebensmitteln gespielt und 2 Stunden gesungen haben. Aber ist das sinnvoll?

Schneestürme der natürlich bei uns eher harmloseren Art habe ich schon öfter gesehen, da ich in einer Gegend mit ähnlichen Geländeverhältnissen wohne. Auch föhnartigen, stürmischen Wind gibt es hier zu jeder Jahreszeit mal.
Wikipedia: Böhmwind
Also ein klein wenig kann ich mich in so eine Situation schon rein versetzen und beobachten, wie sich Schnee bei solchem Wind verhält auch, ich muß nämlich hier jeden Winter Schnee schieben und von Dächern schubsen. Da kann man sehr schön Schneewehenbildung und Luftströmung beobachten.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 12:01
Zitat von NemonNemon schrieb:Selber. @bergfreund bezieht sich auf ein Bild, das mitnichten das von dir gepostete ist. Somit beziehe auch ich mich nicht auf das von dir gepostete Bild.
Deshalb zitierst Du ja auch an dieser Stelle Bergfreund, wo dessen Kommentar (schönes Beispiel einer Schneewächte) sich eindeutig auf die Fotos von mir bezog....🤦🏻‍♀️🙄
Aber netter Versuch. 🤣

Lies doch mal selber, was Du postest:

]Nemon schrieb:
bergfreund schrieb:
Ist ein schönes Beispiel für eine Schneewechte.


(Danke, @bergfreund😉 Fiel mir spontan als erstes zum Thema „Wächtenunfall“ ein, und weil einige hier wahrscheinlich mit „Wächte“ nicht so viel anfangen können dachte ich, es veranschaulicht die Gefahr vielleicht ganz gut. Aber der Grat eines 7000ers im Karakorum ist ansonsten nicht wirklich vergleichbar mit dem Terrain am Otorten)

@Nemon. Ich geb’s auf. Du weisst ja offensichtlich nichtmal mehr selber mehr, was Du schreibst 😉

Übrigens:
Komm doch mal selber mit einem eigenen Denkansatz, anstatt Dich immer nur auf andere User einzuschließen und aus dem Thread zu zitieren.
Machen andere hier auch.

Aber wie gesagt, ich geb’s auf, mit Dir zu diskutieren. Viel Erfolg weiter 😉
👋


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 12:09
Zitat von chelsichelsi schrieb:Deshalb zitierst Du ja auch an dieser Stelle Bergfreund, wo dessen Kommentar (schönes Beispiel einer Schneewächte) sich eindeutig auf die Fotos von mir bezog....🤦🏻‍♀️🙄
Aber netter Versuch. 🤣
Das bedarf wohl der Klarstellung.
Hier der Beitrag von @bergfreund:
@chelsi

das hier
https://dyatlovpass.com/resources/340/gallery/Dyatlov-pass-1959-search-280.jpg

hatte ich Dir am 27.12.2018 geantwortet mit dem Hinweis dass eine Schneebrücke unwahrscheinlich ist aber eine mögliche Sturzstelle in der Nähe existierte.

Ist ein schönes Beispiel für eine Schneewechte.
Bergfreund bezieht sich ganz klar auf das von ihm selbst gepostete Foto, das dieses hier ist:
https://dyatlovpass.com/resources/340/gallery/Dyatlov-pass-1959-search-280.jpg

Dyatlov-pass-1959-search-280


Es ist eine Geländeformation, die im Rahmen der Suche nach den Vermissten aufgenommen wurde, aber, wie ich heute schon schrieb, nicht die Absturzstelle ist, die WAB meint. Dennoch: Wie richtig angemerkt, ein schönes Beispiel für eine Schneewechte in diesem Gelände.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 12:34
spekulatius meinerseits wegen dem zeltplatz.. Wieso sind sie dort hin und wie kam es dass sie vom weg abkamen? Ich könnte mir gut vorstellen dass dieser platz quasi ein festes ziel war und bewusst gewählt wurde, vlt zweck fotoaufnahmen?
Das könnte evtl den fotoapparat auf dem stativ erklären und warum Zolotaryov davor aussagen wie "die welt wird davon noch sprechen" gegenüber seiner sportgruppe machte (und vlt warum er die kamera selbst bei der flucht mitnahm).
Vlt waren ja nicht alle, Yuri Yudin zb, eingeweiht.. (Ich will auch gar nicht in die verschwörungsecke rutschen, aber vlt wollte jemand keine zeugen/keine aufnahmen nach aussen getragen haben und die gruppe musste "weg").
Ich kann es mir sonst nicht wirklich erklären, warum ausgerechnet dieser platz, angst vor höhe verlieren oder erschöpfung ok aber war sicherheit nicht erste priorität? Oder war jemand vlt schwer angeschlagen oder sogar verletzt?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 12:45
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Es gibt keine belegbare Timeline.

Was die Nahrungsaufnahme betrifft, gilt der Zustand des Mageninhalts in der Pathologie mittlerweile nicht mehr als zuverlässiges Indiz zur Errechnung des Todeszeitpunkts. Es gibt zu viele Variablen.
Galt es eigentlich nie, nur als Anhaltswert.

Aber bitte unterscheide Folgendes, es ist wichtig!!

-es geht hier an dieser Stelle NICHT um die Errechnung des Todeszeitpunktes!

- sondern um die Einordnung der zeitlichen Geschehnisse. (Timeline) Und um die Frage, wie lange die letzte Mahlzeit der Gruppe etwa her ist, also ob sie schon zu Abend gegessen hatte oder nicht. (Die Antwortet lautet- nein, mit hoher Sicherheit)

Wie lange eine Mahlzeit ungefähr her ist, das kann man recht gut abschätzen. Wenn eine Mahlzeit gut verdaut ist, schon weiter Richtig Darm transportiert wurde und der Magen fast leer ist, dann muß die Mahlzeit zwangsläufig schon ein Weilchen her sein. Mindestens vier Stunden, eher länger, hängt von vielen Faktoren ab. Jedenfalls dauert die Verdauung ein ganzes Weilchen.

In die andere Richtung Schlüsse zu ziehen, ist schon schwieriger:
Nicht verdaute Nahrung im Magen heißt noch lange nicht, das eben erst gegessen wurde. Stress/Adrenalin/Cortison bremsen die Verdauungsprozesse erstmal. Wenn man vor dem Säbelzahntiger wegrennen will, ist es unpraktisch, wenn gerade das ganze Blut im Magen-Darm-Trakt und nicht in den Muskeln ist und man ins Fresskoma fällt. Der Körper hat das schon ganz geschickt so eingerichtet.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 13:14
@Brendol
Das ist die große Frage, warum das Zelt dort aufgeschlagen wurde. Wenn die Gruppe angeschlagen war, frage ich mich, warum sie keinen Ruhetag gemacht hat- denn die 2-3 km, die sie zurückgelegt haben, haben ja den Aufwand des Zelt Auf- und Abbauens kaum gelohnt.
Dass sie dennoch aufgebrochen sind, hat denke ich mit dem Vorratslager zu tun, das sie im Wald errichten wollten. (Und da sie nicht weit von der Waldgrenze entfernt waren und auf dem Weg nach oben, mußte das ja bald gebaut werden, bevor sie sich auf das Schneefeld begeben würden.)
Und um das Vorratslager zu errichten, brauchte man die Rucksäcke und die Skier, würde ich mal meinen. Die lagen aber unter dem Zelt, um eine glatte und halbwegs isolierte Fläche zu schaffen.
Sehr pfiffig, ich frage mich nur mal wieder, wie anders die Skier damals gewesen sein müssen. Mit normalen Langlauf- oder Tourenskiern würde ich das nicht wagen, die brechen so schnell 🙈
Zolotarevs Verhalten ist eh ein großes Rätsels. Er hatte ja offensichtlich zwei Kameras dabei: eine wurde im Zelt gefunden, und wegen der Nummer auf dem Gehäuse und der Inventarliste wurde sie ihm zugeordnet. Auf der Kamera waren aber gar keine Bilder drauf. Wieso schleppt man zwei Kameras auf eine Tour mit, wenn man gar nicht fotografiert?
@Brendol
Was meinst Du zu ihm?
Von der Kamera, die er in der Schlucht umhatte, wurde der Film ja erst 2012 oder so entwickelt und bringt nicht wirklich neue Erkenntnisse.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 14:01
@chelsi
da gebe ich dir recht, vlt ists ja nur meine fantasie aber zumindest das was man entwickeln konnte bei ihm, sieht für mich aus als hätte er vor allem den himmel fotografiert?

Ansonsten finde ich es schwierig was zu ihm zu sagen.. Was mir aber auffiel, ist dass seine sportgruppe nicht mit den dokum. tattoos an der leiche konform ging (familienmitglieder ebenso wenn ich mich richtig erinnere), was schon seltsam ist..
Und du hast ja weiter vorne geschr. dass gerüchten zufolge sein bruder im grab liegt, das habe ich auch gelesen, aber was man davon halten soll? Keine ahnung..
Natürlich könnte man jetzt eine theorie entwerfen warum er in letzter sekunde zum trupp dazukam, ging es wirklich nur um seinen sportschein?
Warum ausgerechnet diese gruppe? War das wirklich seine leiche vor ort usw aber dann klingt es wieder alles so weit hergeholt und unglaublich... Ich tue mich da sehr schwer, denn er ist ja auch nicht der einzige mit einem "etwas anderem" lebenslauf, andererseits sprechen wir vom jahr 1959.. Ich glaube nach wie vor nicht an eine reine naturkatastr., aber wer/wie/was/warum ist halt die frage, die wohl niemand mehr beantworten wird


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 15:38
Zitat von chelsichelsi schrieb:Galt es eigentlich nie, nur als Anhaltswert.

Aber bitte unterscheide Folgendes, es ist wichtig!!
Ah ja, danke...
In der Zeit nach ihrer vermeintlich letzten Mahlzeit haben sie sich also nicht übermäßig bewegt, waren keinem extremen Wetter ausgesetzt und waren relativ entspannt?
An dem Speck hing ein Zettel mit der Uhrzeit, zu der er gegessen werden sollte? Und dass er Teil der Hauptmahlzeit werden sollte?
Es gibt keine belegbare Timeline, nur Schätzungen.
Übrigens hat man es bei allen Teilnehmern versäumt, den Darm zu untersuchen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

02.12.2019 um 15:40
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Dass sie das Zelt gerade erst aufgebaut hatten, wissen wir woher genau?
Ich weiß das zwar nicht, tippe aber gerade wegen des nicht aufgetstellten Ofens darauf.
Zitat von MazehareMazehare schrieb:Was die Nahrungsaufnahme betrifft, gilt der Zustand des Mageninhalts in der Pathologie mittlerweile nicht mehr als zuverlässiges Indiz zur Errechnung des Todeszeitpunkts. Es gibt zu viele Variablen.
Vor Allem aber, weil man nicht (genau) weiß, wann eine letzte Mahlzeit eingenommen wurde.


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