Unterlasst das Off-Topic, das Gepöbel und den Userbezug.
Hier geht es um kuriose Ereignisse und nicht um Grundsatzdiskussionen darum.
Die echten, wirklich wahren kuriosen Ereignisse 2
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Mysteriös, Geschichten, Kurios ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Die echten, wirklich wahren kuriosen Ereignisse 2
03.02.2026 um 10:57vor einer Weile war ich mal bei meinen Eltern, wir unterhielten uns so und irgendwie sind wir drauf gekommen, dass mein Vater zu mir meinte ich könnte doch auch zu dem mir nahegelegenen Bäcker gehen um frisches Brot zu kaufen, was ich tatsächlich ziemlich selten mache.
am gleichen Tag noch bin ich im Spiel SecondLife unterwegs und komme zu einem Ort und dort steht ein Avatar mit dem Name "Beckerdone"..
solche sachen mit Namen passieren mir immer wieder in dem Spiel. kann ganz unterschiedlich ausfallen wie lange ich heftig darauf reagiere mit Wahnvorstellungen..
ja, bin in Behandlung wegen einer psychischen Störung..
am gleichen Tag noch bin ich im Spiel SecondLife unterwegs und komme zu einem Ort und dort steht ein Avatar mit dem Name "Beckerdone"..
solche sachen mit Namen passieren mir immer wieder in dem Spiel. kann ganz unterschiedlich ausfallen wie lange ich heftig darauf reagiere mit Wahnvorstellungen..
ja, bin in Behandlung wegen einer psychischen Störung..
mchomer
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03.02.2026 um 16:48Das ist aber ein sehr lustiger Zufall.RayWonders schrieb:solche sachen mit Namen passieren mir immer wieder in dem Spiel. kann ganz unterschiedlich ausfallen wie lange ich heftig darauf reagiere mit Wahnvorstellungen..
Da verstehe ich, dass man sich erstmal wundert.
rainlove
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04.02.2026 um 18:03Wunderschön ihr habt ❤️ sie schön gekümmert. Manchmal sind Seelen tiefer verbunden, als wir sehen mit Augen. Sie hat in dir gleich den guten Menschen gesehen.Cleo13 schrieb am 04.11.2024:Sie lebte dann vierzehn Jahre bei uns ...
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05.02.2026 um 10:18
rainlove
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05.02.2026 um 14:16Ich denke, dass sie immer bei euch ist . Du wirst sie irgendwann im Himmel Wiedersehen und mit ihr spielen ❤️Cleo13 schrieb:Ich vermisse sie immer noch, obwohl sie nun schon seit fünf Jahren tot ist.
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05.02.2026 um 14:52oh man.. vor ein paar Minuten hab ich im Thread was wir heut noch vorhaben gepostet
ich tippte erst dass ich 1 Bier kaufe, dann änderte ich es in 1 oder 2 und hab es gepostet..
jetzt ne halbe Stunde später mach ich einen Thread auf in dem ich noch nie gelesen habe und ein paar Posts nach unten gescrollt welcher Username springt mich da plötzlich an 'oneisenough':

ich tippte erst dass ich 1 Bier kaufe, dann änderte ich es in 1 oder 2 und hab es gepostet..
jetzt ne halbe Stunde später mach ich einen Thread auf in dem ich noch nie gelesen habe und ein paar Posts nach unten gescrollt welcher Username springt mich da plötzlich an 'oneisenough':

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05.02.2026 um 14:55ach nee der Thread hier wars -> Was freut euch gerade? (Seite 214) (Beitrag von RayWonders)RayWonders schrieb:im Thread was wir heut noch vorhaben gepostet
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05.02.2026 um 20:24Mir ist letzte Nacht was seltsames passiert. Ich bin jetzt die letzten Tage wieder auf dem Campingplatz gewesen und hatte gegen 23:30 Uhr irgendwie auf einmal so richtig Lust, nochmal ausgiebig heiß/kalt zu duschen.
Für evtl. Camper hier: ja, es gibt ne Platzruhe, die gilt aber für laute Musik und so Zeug, das Versorgungsgebäude (Duschen, WCs, Waschmaschinen, Trockner, Dumping Station, Frischwasser, usw) darf 24/7 genutzt werden.
Also dackelte ich badebemantelt in Winterstiefeln runter und duschte. Die sind hier voll fein mit Fußbodenheizung. Einen Nachteil haben sie aber. Man kann nicht auf einmal so viele Duschmarken/-münze reinwerfen, wie man meint warmes Wasser haben zu wollen von der Dauer her. Alle 5 Minuten schaltet das Warmwasser ab (Kaltwasser läuft weiter, kalt duschen kostet nix) und man muss wieder so ne Duschmarke reinwerfen. Die Automaten dafür sind außerhalb der abschließbaren Duschkabinen.
Als meine dritte Münze durch war, ich "och nö" oder so von mir gab und ich das Wasser abstellen wollte, da hörte ich, wie draußen in den Automaten ne neue Marke geworfen wurde. Die sind aus Metall, die Automaten auch und die fallen drin runter auf die anderen Münzen. Hört man ziemlich gut.
Ich "danke" gerufen, weiter geduscht. Ich dachte, das war der Betreiber oder seine Angestellte. Die gehen sehr spät oft noch durch, schauen, ob im Automaten wo man die kauft noch Marken sind, ob wer wo Licht angelassen hat, ne Waschmaschine durch nicht rausgenommene Wäsche blockiert wird, Klopapier aufgefüllt werden muss.
Es war nämlich schon zweimal so, dass das Duschwasser kalt wurde während einer von beiden im Gebäude war, ich Unmutslaute von mir gab, weil Wasser kalt und die ne Marke in den Automat bei "meiner" Dusche geworfen hatten.
Er das eine Mal mit dem launigen Kommentar: " Ich muss noch die Handseifespender fertig auffüllen und will dich jetzt echt nicht nackt sehen."
Für mich war also alles fein, ich fands toll noch 5 Minuten länger zu haben und bin danach wieder zu den Parzellen zurück.
Heute habe ich beide nacheinander gesehen und versucht mich für die nette Geste zu bedanken.
Die waren aber beide letzte Nacht gar nicht mehr um die Zeit in dem Gebäude. Seitdem finde ich das ein bisschen creepy.
Für evtl. Camper hier: ja, es gibt ne Platzruhe, die gilt aber für laute Musik und so Zeug, das Versorgungsgebäude (Duschen, WCs, Waschmaschinen, Trockner, Dumping Station, Frischwasser, usw) darf 24/7 genutzt werden.
Also dackelte ich badebemantelt in Winterstiefeln runter und duschte. Die sind hier voll fein mit Fußbodenheizung. Einen Nachteil haben sie aber. Man kann nicht auf einmal so viele Duschmarken/-münze reinwerfen, wie man meint warmes Wasser haben zu wollen von der Dauer her. Alle 5 Minuten schaltet das Warmwasser ab (Kaltwasser läuft weiter, kalt duschen kostet nix) und man muss wieder so ne Duschmarke reinwerfen. Die Automaten dafür sind außerhalb der abschließbaren Duschkabinen.
Als meine dritte Münze durch war, ich "och nö" oder so von mir gab und ich das Wasser abstellen wollte, da hörte ich, wie draußen in den Automaten ne neue Marke geworfen wurde. Die sind aus Metall, die Automaten auch und die fallen drin runter auf die anderen Münzen. Hört man ziemlich gut.
Ich "danke" gerufen, weiter geduscht. Ich dachte, das war der Betreiber oder seine Angestellte. Die gehen sehr spät oft noch durch, schauen, ob im Automaten wo man die kauft noch Marken sind, ob wer wo Licht angelassen hat, ne Waschmaschine durch nicht rausgenommene Wäsche blockiert wird, Klopapier aufgefüllt werden muss.
Es war nämlich schon zweimal so, dass das Duschwasser kalt wurde während einer von beiden im Gebäude war, ich Unmutslaute von mir gab, weil Wasser kalt und die ne Marke in den Automat bei "meiner" Dusche geworfen hatten.
Er das eine Mal mit dem launigen Kommentar: " Ich muss noch die Handseifespender fertig auffüllen und will dich jetzt echt nicht nackt sehen."
Für mich war also alles fein, ich fands toll noch 5 Minuten länger zu haben und bin danach wieder zu den Parzellen zurück.
Heute habe ich beide nacheinander gesehen und versucht mich für die nette Geste zu bedanken.
Die waren aber beide letzte Nacht gar nicht mehr um die Zeit in dem Gebäude. Seitdem finde ich das ein bisschen creepy.
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05.02.2026 um 22:41Schöne Geschichte; da wäre ich wohl auch unentschlossen, wie ich das finde.Anonym7213 schrieb:Heute habe ich beide nacheinander gesehen und versucht mich für die nette Geste zu bedanken.
Die waren aber beide letzte Nacht gar nicht mehr um die Zeit in dem Gebäude. Seitdem finde ich das ein bisschen creepy.
Einerseits würde ich sowas ohne weiteres tun, andererseits nicht in der Frauendusche, falls das dort getrennt sein sollte.
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05.02.2026 um 23:00Ist getrennt (nur Personal betritt beides). Also ich gehe klar davon aus, das war ein Mensch. Nur wenn es die beiden nicht waren, hier ist gerade nicht viel los (dauerhaft wohnen ist nicht erlaubt, Wasser bei den Parzellen ist abgestellt und so)Dobie schrieb:Einerseits würde ich sowas ohne weiteres tun, andererseits nicht in der Frauendusche, falls das dort getrennt sein sollte
Die echten, wirklich wahren kuriosen Ereignisse 2
05.02.2026 um 23:10Und, die Außentür kannst du nur mit 4 stelligem Zahlencode öffnen.
Das ist bei dem Versorgungsgebäude im Transit Bereich anders, da ist ohne Code.
Also muss es wer von hier gewesen sein. Nur will es keiner gewesen sein.
Also: Geist war das ganz bestimmt keiner. Nur bisschen seltsam finde ich es eben. Wollte mal was posten, das aus meiner Sicht echt seltsam ist, aber keine Geister braucht.
Irgendwer war da, von dem niemand weiß, dass er in der Nacht da war, und hat mir ne Duschmünze nach geschmissen, damit ich noch bisschen Fußbodenheizung und heißes Wasser genießen kann.
Warum? Kapiere ich nicht.
Das ist bei dem Versorgungsgebäude im Transit Bereich anders, da ist ohne Code.
Also muss es wer von hier gewesen sein. Nur will es keiner gewesen sein.
Also: Geist war das ganz bestimmt keiner. Nur bisschen seltsam finde ich es eben. Wollte mal was posten, das aus meiner Sicht echt seltsam ist, aber keine Geister braucht.
Irgendwer war da, von dem niemand weiß, dass er in der Nacht da war, und hat mir ne Duschmünze nach geschmissen, damit ich noch bisschen Fußbodenheizung und heißes Wasser genießen kann.
Warum? Kapiere ich nicht.
Die echten, wirklich wahren kuriosen Ereignisse 2
05.02.2026 um 23:39Ein paar kleine Stories aus meinem Leben habe ich auch gerade wieder griffbereit, weil wir an der Arbeit gerade sowas gesammelt haben und dann geraten werden durfte, welche Story zu wem gehört. :D
Schädeldecke
Als Junge von etwa 11 oder 12 Jahren machte ich eine Radtour mit einem gleichaltrigen Freund, nennen wir ihn jetzt einfach mal Markus.
Nach einer guten Weile auf einem einsamen Feldweg zwischen zwei Ortschaften schlug Markus plötzlich einen Umweg vor, teils zu Fuß, der uns beide zu einem alten Schuppen bei einem Bach führte.
Vor dem Schuppen scharrte er eine Weile mit dem Fuß in der trockenen Erde, recht zielstrebig wirkte das, und sagte dabei: „Knochen.“
Tatsächlich kamen nach einer Weile Bruchstücke kleinerer Knochen zum Vorschein, die wie Tierknochen wirkten – aber auch ein großer, glatter, fast perfekt rund gewölbter, der womöglich nicht von einem Wild- oder Nutztier stammte und für mich viel eher nach der Oberseite eines Menschenschädels aussah.
Markus sprang wie wild darauf herum, imitierte dabei Maschinengewehrgeräusche und trat die Brocken anschließend in verschiedene Richtungen weg. Ein kompletter Schädel war das nicht, aber ich hätte mir das gern in Ruhe mal näher angeschaut, als es noch am Stück war, und erst dann entschieden, was damit zu tun sei.
Stattdessen hielt ich Markus anschließend jahrelang für einen Trottel.
Die doppelte Mutter
Als ich noch klein war, wohl gerade im Kindergartenalter, fuhren meine Eltern mit mir an einen Ort, den ich nicht kannte und an den ich mich heute kaum noch erinnern kann. Kalt war es, Winter oder jedenfalls schon Herbst, und wir waren dort auch nicht bei Verwandten; das mag demnach eine Ferienreise gewesen sein.
Eben angekommen, luden meine Eltern erstmal ihr Gepäck aus dem Auto; ich stand daneben etwas abseits, schaute mich ein wenig um, schlenderte so hin und her und träumte dabei eine Weile vor mich hin und in mich hinein (das kann ich heute noch recht gut).
Plötzlich sah ich meine Mutter unerwartet schnell vom Auto weg gehen, meinen Vater überhaupt nicht mehr.
Ganz klar die Mama: In ihrer Mama-Winterjacke, mit ihrer Mama-Mütze und den Mama-Schuhen, einen Trolley hinter sich herziehend, wie sie ihn zumindest besaß, wenn auch bei der Abreise nicht mit Sicherheit im Gepäck hatte.
Warum lief die nur so schnell? Wo wollte sie denn hin?
Und warum lief sie immer schneller, als ich längst rennen musste, um wenigstens halbwegs schritthalten zu können…?
Dazu muss man wissen, dass die Frau Mama durchaus zu Albernheiten neigte und auch ihre Kinder gern mal veräppelt hat – hier trat sie aber in diesem Moment aus einem Haus hervor, auf der anderen Straßenseite, in der anderen Richtung hinter dem Auto, den Papa gleich daneben, und rief nur: „Ey! Hier sind wir! Wo willst DU denn hin?!?"
In ihrer Mama-Winterjacke, mit ihrer Mama-Mütze und den Mama-Schuhen, nur dieses Mal von vorn.
Ich schaute verwirrt ein paar Mal der Frau in Mama-Jacke nach, wie sie immer kleiner wurde, dann wieder meine Mutter in der gleichen Mama-Jacke an, hin und her. Man mag jetzt denken, ich sei erleichtert gewesen, aber ich erinnere mich noch gut, dass ich eher sauer war.
Nicht lustig, kein schönes Spiel. Obwohl die fremde Mama dafür so wenig konnte, wie die echte.
Das Ding, das es nicht gab
Mein Bruder und ich beschäftigten uns in jungen Jahren immer wieder mal mit Modellbau, gern von Flugzeugen, und konnten durchaus behaupten, uns auch mit den damals aktuellen, echten Flugzeugen recht gut auszukennen. Dabei war auch ein Militärflugplatz in relativer Nähe interessant, denn in den zahlreichen Manövern des Kalten Krieges gab es kaum ein Gerät aus der westlichen Welt der 80er Jahre, das uns nicht schonmal irgendwo begegnet war (oder eben wenigstens in irgendeinem Modellbaukatalog). Gerade bei den Militärflugzeugen dieser Zeit würde ich auch heute noch behaupten, so ziemlich alles zu erkennen, was mir davon am Himmel begegnet.
An einem sternenklaren Abend, es war gerade eben dunkel, waren wir mit einer Bekannten auf dem Heimweg durch ein kurzes Waldstück; geteerter Fußweg, beidseitig Bäume, rechts nicht allzu hoch, daneben Häuser und eine Straße mit Beleuchtung. Ein guter Blick in den Himmel war dort möglich, wir schauten ausgiebig und fanden ihn schön.
Völlig überrascht bemerkten wir in diesem Moment ein ziemlich großes "Dreieck", also Deltaflugzeug, das in eher geringer Höhe schnell über uns hinweg flog – überrascht waren wir vor allem, weil es sich ungewöhnlich leise, vielleicht sogar lautlos bewegte. Ich erinnere mich jedenfalls an überhaupt kein Geräusch, auch nicht mit der üblichen Verzögerung.
Eine typische Flugzeugbeleuchtung war deutlich zu sehen und im fahlen Restlicht der Umgebung waren unter den Tragflächen dunkle Längsstreifen erkennbar, vielleicht auch Schatten baulicher Strukturen.
Alle drei, fast gleichzeitig: "Was war denn DAS?!?"
Der Apparat wirkte größer als damalige Jagdflugzeuge, hatte aber auch keinerlei Ähnlichkeit mit Verkehrsflugzeugen.
Natürlich können Größe und Flughöhe durch unser eingeschränktes Blickfeld zwischen den Baumreihen getäuscht haben, aber wir waren uns einig, so etwas noch nie gesehen zu haben und fanden bis heute nicht mit Sicherheit heraus, was uns da begegnet war.
Schädeldecke
Als Junge von etwa 11 oder 12 Jahren machte ich eine Radtour mit einem gleichaltrigen Freund, nennen wir ihn jetzt einfach mal Markus.
Nach einer guten Weile auf einem einsamen Feldweg zwischen zwei Ortschaften schlug Markus plötzlich einen Umweg vor, teils zu Fuß, der uns beide zu einem alten Schuppen bei einem Bach führte.
Vor dem Schuppen scharrte er eine Weile mit dem Fuß in der trockenen Erde, recht zielstrebig wirkte das, und sagte dabei: „Knochen.“
Tatsächlich kamen nach einer Weile Bruchstücke kleinerer Knochen zum Vorschein, die wie Tierknochen wirkten – aber auch ein großer, glatter, fast perfekt rund gewölbter, der womöglich nicht von einem Wild- oder Nutztier stammte und für mich viel eher nach der Oberseite eines Menschenschädels aussah.
Markus sprang wie wild darauf herum, imitierte dabei Maschinengewehrgeräusche und trat die Brocken anschließend in verschiedene Richtungen weg. Ein kompletter Schädel war das nicht, aber ich hätte mir das gern in Ruhe mal näher angeschaut, als es noch am Stück war, und erst dann entschieden, was damit zu tun sei.
Stattdessen hielt ich Markus anschließend jahrelang für einen Trottel.
Die doppelte Mutter
Als ich noch klein war, wohl gerade im Kindergartenalter, fuhren meine Eltern mit mir an einen Ort, den ich nicht kannte und an den ich mich heute kaum noch erinnern kann. Kalt war es, Winter oder jedenfalls schon Herbst, und wir waren dort auch nicht bei Verwandten; das mag demnach eine Ferienreise gewesen sein.
Eben angekommen, luden meine Eltern erstmal ihr Gepäck aus dem Auto; ich stand daneben etwas abseits, schaute mich ein wenig um, schlenderte so hin und her und träumte dabei eine Weile vor mich hin und in mich hinein (das kann ich heute noch recht gut).
Plötzlich sah ich meine Mutter unerwartet schnell vom Auto weg gehen, meinen Vater überhaupt nicht mehr.
Ganz klar die Mama: In ihrer Mama-Winterjacke, mit ihrer Mama-Mütze und den Mama-Schuhen, einen Trolley hinter sich herziehend, wie sie ihn zumindest besaß, wenn auch bei der Abreise nicht mit Sicherheit im Gepäck hatte.
Warum lief die nur so schnell? Wo wollte sie denn hin?
Und warum lief sie immer schneller, als ich längst rennen musste, um wenigstens halbwegs schritthalten zu können…?
Dazu muss man wissen, dass die Frau Mama durchaus zu Albernheiten neigte und auch ihre Kinder gern mal veräppelt hat – hier trat sie aber in diesem Moment aus einem Haus hervor, auf der anderen Straßenseite, in der anderen Richtung hinter dem Auto, den Papa gleich daneben, und rief nur: „Ey! Hier sind wir! Wo willst DU denn hin?!?"
In ihrer Mama-Winterjacke, mit ihrer Mama-Mütze und den Mama-Schuhen, nur dieses Mal von vorn.
Ich schaute verwirrt ein paar Mal der Frau in Mama-Jacke nach, wie sie immer kleiner wurde, dann wieder meine Mutter in der gleichen Mama-Jacke an, hin und her. Man mag jetzt denken, ich sei erleichtert gewesen, aber ich erinnere mich noch gut, dass ich eher sauer war.
Nicht lustig, kein schönes Spiel. Obwohl die fremde Mama dafür so wenig konnte, wie die echte.
Das Ding, das es nicht gab
Mein Bruder und ich beschäftigten uns in jungen Jahren immer wieder mal mit Modellbau, gern von Flugzeugen, und konnten durchaus behaupten, uns auch mit den damals aktuellen, echten Flugzeugen recht gut auszukennen. Dabei war auch ein Militärflugplatz in relativer Nähe interessant, denn in den zahlreichen Manövern des Kalten Krieges gab es kaum ein Gerät aus der westlichen Welt der 80er Jahre, das uns nicht schonmal irgendwo begegnet war (oder eben wenigstens in irgendeinem Modellbaukatalog). Gerade bei den Militärflugzeugen dieser Zeit würde ich auch heute noch behaupten, so ziemlich alles zu erkennen, was mir davon am Himmel begegnet.
An einem sternenklaren Abend, es war gerade eben dunkel, waren wir mit einer Bekannten auf dem Heimweg durch ein kurzes Waldstück; geteerter Fußweg, beidseitig Bäume, rechts nicht allzu hoch, daneben Häuser und eine Straße mit Beleuchtung. Ein guter Blick in den Himmel war dort möglich, wir schauten ausgiebig und fanden ihn schön.
Völlig überrascht bemerkten wir in diesem Moment ein ziemlich großes "Dreieck", also Deltaflugzeug, das in eher geringer Höhe schnell über uns hinweg flog – überrascht waren wir vor allem, weil es sich ungewöhnlich leise, vielleicht sogar lautlos bewegte. Ich erinnere mich jedenfalls an überhaupt kein Geräusch, auch nicht mit der üblichen Verzögerung.
Eine typische Flugzeugbeleuchtung war deutlich zu sehen und im fahlen Restlicht der Umgebung waren unter den Tragflächen dunkle Längsstreifen erkennbar, vielleicht auch Schatten baulicher Strukturen.
Alle drei, fast gleichzeitig: "Was war denn DAS?!?"
Der Apparat wirkte größer als damalige Jagdflugzeuge, hatte aber auch keinerlei Ähnlichkeit mit Verkehrsflugzeugen.
Natürlich können Größe und Flughöhe durch unser eingeschränktes Blickfeld zwischen den Baumreihen getäuscht haben, aber wir waren uns einig, so etwas noch nie gesehen zu haben und fanden bis heute nicht mit Sicherheit heraus, was uns da begegnet war.
Die echten, wirklich wahren kuriosen Ereignisse 2
05.02.2026 um 23:50Genau deshalb, würde ich mal sagen: Damit Du eben noch ein bisschen Fußbodenheizung und warmes Wasser genießen konntest.Anonym7213 schrieb:Irgendwer war da, von dem niemand weiß, dass er in der Nacht da war, und hat mir ne Duschmünze nach geschmissen, damit ich noch bisschen Fußbodenheizung und heißes Wasser genießen kann.
Warum? Kapiere ich nicht.
Am Ende ist das vielleicht nur so, wie den längst nicht aufgebrauchten Parkschein zurück in den Automaten zu stecken für den nächsten, der da kommt, oder wie ein paar stehengelassene Pfandflaschen vor dem Getränkeladen, oder die paar Münzen für die Oma an der Supermarktkasse, die ihren Geldbeutel gerade nicht findet.
Wäre mir so ein "Duschnotstand" aufgefallen, hätte ich auch einfach nachgeworfen und mich darüber gefreut, dass sich jemand darüber freut.
Kurios sind hier halt wirklich Ort und Zeit.
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06.02.2026 um 01:59Es kann auch ein Tierschädel gewesen sein. Großer Hirsch oder Wildschwein zum Beispiel.Dobie schrieb:Ein kompletter Schädel war das nicht, aber ich hätte mir das gern in Ruhe mal näher angeschaut, als es noch am Stück war, und erst dann entschieden, was damit zu tun sei
Aber, wenn der Knochen so "morsch" war, dass er durch Drauftrumtrampeln " zerstört werden konnte, dann könnte das z.B. auch was aus dem ersten Weltkrieg gewesen sein.
In die Richtung denke ich auch. Vielleicht war mal wer länger hier, hatte deswegen Zugang zu diesem Gebäude (wusste den Code) und hat auf der Durchreise zurück nach Hause eben nicht gewusst, wohin mit den/der übrigen Duschmünze/n.Dobie schrieb:Am Ende ist das vielleicht nur so, wie den längst nicht aufgebrauchten Parkschein zurück in den Automaten zu stecken für den nächsten, der da kommt, oder wie ein paar stehengelassene Pfandflaschen vor dem Getränkeladen, oder die paar Münzen für die Oma an der Supermarktkasse, die ihren Geldbeutel gerade nicht findet.
Wäre mir so ein "Duschnotstand" aufgefallen, hätte ich auch einfach nachgeworfen und mich darüber gefreut, dass sich jemand darüber freut.
Kurios sind hier halt wirklich Ort und Zeit.
Hätte die Person zum Beispiel vorher selber im Männerbereich oder Familienbereich geduscht, hätte ich das nicht gehört bei laufender Dusche. Aber ich hätte gehört, wenn wer im Frauenbereich geduscht hätte (5 Kabinen nebeneinander).
Lösen werde ich dieses Rätsel aber wohl nicht mehr.
Die echten, wirklich wahren kuriosen Ereignisse 2
06.02.2026 um 02:03Zu deiner anderen Wahrnehmung schreibe ich morgen was, da hatte ich (mit noch einer Person) auch mal was ziemlich seltsames. Habe aber gerade auf die Uhr geschaut und entschieden, ist bisserl spät geworden für ein altes Weib.
klarmann
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06.02.2026 um 08:22Ich weiß von folgender wahren Begebenheit.
Eine Frau, die in einem Sekretariat arbeitete, war schwanger und noch auf Namenssuche für ihre ungeborene Tochter. Nachdem einige verworfen wurden, blieben noch zwei übrig. Einer davon war "Dahlia".
Sie bat das Universum, ihr zu helfen. Kurz darauf kam der Postbote und sie musste Briefe öffnen. Der erste Brief, den sie öffnen wollte, hatte eine Briefmarke, auf der eine Dahlie abgebildet war.
Die Frau hatte ihre Antwort erhalten. Ihre Tochter bekam den Namen Dahlia. ( ob mit "h" oder ohne weiß ich nicht )
Eine Frau, die in einem Sekretariat arbeitete, war schwanger und noch auf Namenssuche für ihre ungeborene Tochter. Nachdem einige verworfen wurden, blieben noch zwei übrig. Einer davon war "Dahlia".
Sie bat das Universum, ihr zu helfen. Kurz darauf kam der Postbote und sie musste Briefe öffnen. Der erste Brief, den sie öffnen wollte, hatte eine Briefmarke, auf der eine Dahlie abgebildet war.
Die Frau hatte ihre Antwort erhalten. Ihre Tochter bekam den Namen Dahlia. ( ob mit "h" oder ohne weiß ich nicht )
Lanigiro
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09.02.2026 um 22:26Das ist ein sehr schöne Geschichte. Ich habe so etwas auch schon erlebt. Das heißt: Eine Antwort/ Zeichen bekommen, nachdem ich darum gebeten habe.klarmann schrieb am 06.02.2026:Sie bat das Universum, ihr zu helfen. Kurz darauf kam der Postbote und sie musste Briefe öffnen. Der erste Brief, den sie öffnen wollte, hatte eine Briefmarke, auf der eine Dahlie abgebildet war.
Die Frau hatte ihre Antwort erhalten. Ihre Tochter bekam den Namen Dahlia. ( ob mit "h" oder ohne weiß ich nicht )
Mein aktuelles und merkwürdiges Erlebnis:
Neulich hat es bei uns morgens geläutet. Wir können vom Frühstückstisch aus auf die Straße gucken. Keinem ist aufgefallen, dass jemand gekommen wäre. Trotzdem läutete es. Als ich zur Tür ging, stand auch keiner davor. Die Straße war menschenleer. Kein Passant, kein Postbote, keine Reklame. Ich war auch ganz schnell an der Tür. Keine 15 Sekunden hat das gedauert. Es kam uns so komisch vor, dass da niemand war, dass wir die Überwachungskamera gecheckt haben. Aber darauf war niemand zu sehen.
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09.02.2026 um 22:50Das ist wirklich komisch. Bei mir kommt das zwar auch öfter vor, dass geklingelt wird aber das sind Kinder, die Klingelsturm machen.Lanigiro schrieb:Mein aktuelles und merkwürdiges Erlebnis:
Neulich hat es bei uns morgens geläutet. Wir können vom Frühstückstisch aus auf die Straße gucken. Keinem ist aufgefallen, dass jemand gekommen wäre. Trotzdem läutete es. Als ich zur Tür ging, stand auch keiner davor. Die Straße war menschenleer. Kein Passant, kein Postbote, keine Reklame. Ich war auch ganz schnell an der Tür. Keine 15 Sekunden hat das gedauert. Es kam uns so komisch vor, dass da niemand war, dass wir die Überwachungskamera gecheckt haben. Aber darauf war niemand zu sehen.
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