@Cleo13Für den Datenschutz finde ich es auch wenig wichtig; es mag zwar Fälle geben, in denen der Name genutzt werden kann*, in den meisten Fällen dürfte aber genau das gelten:
Cleo13 schrieb:Schließlich sitze ich da. Jeder kann mich sehen und weiß daher, dass ich beim Arzt bin. Wer mich kennt, weiß, wie ich heiße, wer mich nicht kennt, dem ist mein Name Wurscht. So what?!
Sprich: wer bereits weiß wie ich aussehe kann mich (meist) bzgl. des Aussehens identifizieren.
*Etwa: Jemand kennt mich bzgl. des Namens, würde mich aber nicht am Aussehen identifizieren können. Das können z.B. Kollegen/ Menschen mit dem selben Arbeitgeber sein, von deren Existenz man weiß, aber man hat sich noch nie gesehen. Menschen die eine Person kennen, den zugehörigen Angehörigen aber nicht und so den Namen erfahren.
Es könnte möglicherweise auch jemand einen selteneren Namen (siehe weiter oben) nutzen, um jetzt mal im Internet nachzuforschen was es zu der Person sonst noch so gibt.
Bin da aber nicht paranoid.
Bedenklicher finde ich: Wenn an der Rezeption laut und deutlich Diagnosen, Untersuchungen, Behandlungen zu hören sind. Insbesondere bedenklich wenn irgendwo die Auswahl an Ärzten nicht besonders groß ist und man damit zu rechnen hat dass man mit den Leuten die da im Wartezimmer sitzen auch irgendwie anderweitig zu tun hat.
Cleo13 schrieb:Das finde ich sinnvoll, wenn es mehrere Behandlungsräume gibt, die gleichwertig sind (so wie eben bei Behörden).
Sinnvoll m.E. aber auch aus anderen Gründen: Eine Wartenummer deutlich angezeigt und durchgesagt ist leichter wahrnehmbar als ein Nachname, der durchaus mehrfach im Wartezimmer vorhanden sein kann, und der ggf. nicht richtig ausgesprochen wird bishin zu einer Aussprache, die man schon nicht mehr dem eigenen Namen zuordnet.