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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

4.122 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Außerirdische, Bibel, ET, Andere Dimension

Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.10.2014 um 09:59
@-Therion-
-Therion- schrieb:lustigerweise will er das auch nicht - ja ich frage mich auch warum er dann überhaupt einen führerschein gemacht hat
da wäre schon wirklich die Frage, ob er evtl. nur nicht zugeben mag, dass er Defizite beim Sehen hat, oder sich das selbst gar nicht eingesteht?

Deine anderen Aussagen lasse ich mal so stehen, vieles ist ja auch richtig was Du geschrieben hast. :)

@Tommy57
Offensichtlich kann und soll ein Christ auch eine gebührende Selbstachtung haben, da er nur dann auch seinen Nächsten ausgeglichen lieben kann!

Außerdem:
Das zweite Gebot folgt dem Ersten, Gott mit ganzem Herzen zu lieben!

Die Liebe zu Gott motiviert somit einen Christen, seinen Mitmenschen so zu lieben, wie Gott es wünscht!
....
Ja, die LIEBE ZU GOTT und zu unseren Mitmenschen und eine gesunde Eigenliebe ( ein angemessenes Selbstwertgefühl ) sind die Grundpfeiler wahren Christentums!

Würden alle Menschen dies konsequent ausleben, hätten wir bestimmt heute schon eine wesentlich bessere Welt!
Genau :)
Tommy57 schrieb:Den Menschen, die das nicht erkennen, ergeht es wie einer Fliege, die immer wieder versuchen wird, durch eine Glasscheibe zu fliegen und nicht begreift, warum sie nicht nach draussen in die Freiheit kommen kann!
Sehr schöner Vergleich. :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.10.2014 um 15:16
Tommy57 schrieb:Die Liebe zu Gott motiviert somit einen Christen, seinen Mitmenschen so zu lieben, wie Gott es wünscht!
dieses "wenn GOTT es wünscht" und "die liebe zu GOTT " stößt mir immer wieder schwer auf wenn ich es lese ..... als ob menschen die nicht an gott glauben ihre mitmenschen nicht lieben könnten.


ausserdem ..... wenn die motivation seine mitmenschen zu lieben nur dann gegeben ist wenn man gott liebt und weil er es wünscht dann läuft sowieso etwas gewaltig schief !

wer sich selbst wertschätzt wird auch andere wertschätzen können das ist ein ganz einfaches und logisches prinzip wofür weder motivation, noch gott, noch glaube notwendig ist.


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21.10.2014 um 15:21
Optimist schrieb:da wäre schon wirklich die Frage, ob er evtl. nur nicht zugeben mag, dass er Defizite beim Sehen hat, oder sich das selbst gar nicht eingesteht?
keine ahung ..... sonst habe ich eigentlich nicht das gefühl dass er schlecht sehen würde weil er auch viel liest und das in einem angemessenen abstand zum buch auch kann er kleingedrucktes auf verpackungen lesen wo ich nicht mal mehr buchstaben erkennen kann.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.10.2014 um 20:51
@-Therion-
-Therion- schrieb: sonst habe ich eigentlich nicht das gefühl dass er schlecht sehen würde weil er auch viel liest und das in einem angemessenen abstand zum buch auch kann er kleingedrucktes auf verpackungen lesen wo ich nicht mal mehr buchstaben erkennen kann.
Das ist alles wieder nur Fläche und ist nicht für das räumliche Sehen relevant (was ja mit Körper und ihren Abständen zu tun hat).

An seiner Stelle würde ich wirklich mal einen Test bezüglich räumliches Sehen machen. Kennst du so einen Test?
Zum Beisp. bekommt man da ein Bild vorgelegt, was aus verschiedenen Farbpunkten besteht und inmitten dieser Farbpunkte ist eine Figur zu sehen. Wenn man diese nicht sieht, hapert es mit dem räumlichen Sehen.

Oder ein anderer Test ist auch ein Bild (evtl. ein 3D-Bild), wo irgendwelche Körper übereinander oder voreinander liegen und man muss benennen, welcher Körper vorn oder hinten ist uswl


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

22.10.2014 um 06:48
Optimist schrieb:An seiner Stelle würde ich wirklich mal einen Test bezüglich räumliches Sehen machen. Kennst du so einen Test?
Zum Beisp. bekommt man da ein Bild vorgelegt, was aus verschiedenen Farbpunkten besteht und inmitten dieser Farbpunkte ist eine Figur zu sehen. Wenn man diese nicht sieht, hapert es mit dem räumlichen Sehen.

Oder ein anderer Test ist auch ein Bild (evtl. ein 3D-Bild), wo irgendwelche Körper übereinander oder voreinander liegen und man muss benennen, welcher Körper vorn oder hinten ist uswl
ja ich kenne solche tests aber vermutlich würde eher ich durchfallen nicht er :)



http://www.testedich.at/quiz23/quiz/1179643508/Raeumliches-Vorstellungsvermoegen

Sie haben 2 von 10 Aufgaben richtig beantwortet

http://www.ausbildungspark.com/einstellungstest/aufgaben-raeumliches-denken/


Visuelles Denkvermögen: Räumliches Grundverständnis

1 / 5


Visuelles Denkvermögen: Musterwürfel

3 / 5


Visuelles Denkvermögen: Spielwürfel

0 / 5


Visuelles Denkvermögen: Faltvorlage

4 / 5


Summe

8 / 20


----> wusste ich es doch :)


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22.10.2014 um 09:30
@-Therion-
-Therion- schrieb:----> wusste ich es doch :)
Wenn DU es also bist, welche da durchgefallen bist, was wolltest Du dann mit deinem "wusste ich es doch" sagen?
Etwa, dass die Folie doch weiter weg war, Dein Freund es richtig gesehen hatte? :D

Übrigens finde ich den Test vom 1. Link alles andere als aussagekräftig und somit glaube ich nicht, dass DIR das räumliche Sehen fehlt. :)

Begründung, dass ich diesen Test für weniger gelungen halte:
Schon die 1. Frage, da habe ich meine Probleme, wie das mit dem unten, oben, rechts links gemeint ist.
Ich weiß zwar wie welche Ansicht die untere Figur wieder gibt, kam jedoch mit der Fragestellung gar nicht so richtig klar. Ich sage jetzt, die obere Figur wurde NACH rechts gedreht und diese -nach rechts gedrehte - Ansicht sieht man unten.

Aber die wollen ja wissen, ob man die Figur VON rechts, links... usw.
Weißt was ich meine, ich sage, die Figur wurde NACH ... (irgendwas gedreht) und die wollen wissen VON wo....
Ich klicke jetzt mal VON rechts an, obwohl ich NACH rechts meine... mal sehen was bei mir dann rauskommt.
Ich weiß jedenfalls dass ich ein sehr gutes räumliches Sehen habe (durch Tests und auch so. :) ).

Wenn bei mir auch so ein schlechtes Ergebnis rauskommt wie bei Dir, dann wissen wir, dass der test sehr untauglich ist. ;)
-------------------------------------------------------------

So jetzt die Auswertung beim 1. Link:
1 von 10 richtig :D
Aber jetzt beachte mal folgendes:
"im Durchschnitt haben von 30115 Surfer die das Quizz gemacht hatten 5.29 richtige Antworten gegeben."

So viele Menschen sollen mangelndes räumliches Sehen haben?
-----------------------------------------------------

Jetzt die Auswertung vom 2. Link: 18 von 20 Punkten.

Dieser test hatte in meinen Augen nur bedingt etwas mit räumlichen Sehen zu tun, sondern mehr mit Vorstellungskraft und vor allem logischem Denken (manche Aufgaben hatte ich nach dem Ausschlussprinzip gelöst ;) ).

Also alles in allem kann ich wirklich sagen, weder der 1. noch der 2. Link ist das was ich mir unter einem seriösen Test vorstelle, wie ich es beim Augenarzt gewöhnt war. :)


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22.10.2014 um 11:15
@-Therion-
noch mal ein Gedanke zur Demut, was mir gerade jetzt einfiel:

Demut hat ja per Definition auch etwas mit Dienen zu tun.
Wenn j e d e r JEDEM dient, ist jedem und somit der Gesamtheit der Menschen geholfen.

Ich denke DAS ist u.a. auch die Grundaussage des NT. :) .... was ja auch dieses "liebe Deinen Nächsten" beinhaltet.
Und auch Jesus brachte zum Ausdruck, dass er seinen Jüngern (oder überhaupt allen Menschen) dienen will und sie sollen aber auch ihm und sich untereinander dienen (keiner steht da über dem Anderen) usw...
... also wie gesagt, jeder dient Jedem.

Und aus diesem Grund finde ich Demut wichtig.


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22.10.2014 um 13:56
Optimist schrieb:Wenn DU es also bist, welche da durchgefallen bist, was wolltest Du dann mit deinem "wusste ich es doch" sagen?
Etwa, dass die Folie doch weiter weg war, Dein Freund es richtig gesehen hatte? :D
nein, natürlich nicht aber ich wusste, dass ich bei solchen test immer schlecht abschneide :)
Optimist schrieb:Also alles in allem kann ich wirklich sagen, weder der 1. noch der 2. Link ist das was ich mir unter einem seriösen Test vorstelle, wie ich es beim Augenarzt gewöhnt war. :)
willst du mich damit beruhigen :)

vielleicht findest du einen besseren test der deiner meinung nach aussagekräftig ist weil das würde mich echt interessieren und die tests vom augenarzt kenne ich nicht ....

trägst du eine brille ?


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

22.10.2014 um 14:42
[Demut hat ja per Definition auch etwas mit Dienen zu tun.
Wenn j e d e r JEDEM dient, ist jedem und somit der Gesamtheit der Menschen geholfen.
dieses dienen/demut ist so negativ behaftet .... ich verbinde es automatisch mit unterdrückung, sklaverei, selbstaufgabe ectr.

und ich denke der gleiche effekt würde auch enstehen wenn die menschen sich gegenseitig RESPEKTIEREN würden, dass ist in meinen augen eine positivere aussage/einstellung und es respräsentiert auch eine gegenseitige wertschätzung.

bei demut/dienen handelt es sich immer um einen teil der dient, demut zeigt und ein teil der es einfordert oder damit beschenkt wird und somit in der wertigkeit steigt bzw. übergeordnet wird. es findet also automatisch eine über oder unterordnung statt weil diese worte genau das beschreiben.

wohingegen respekt ausrückt, dass beide teile/seiten gleiwertig sind und bleiben .... weisst was ich meine.
Optimist schrieb:Ich denke DAS ist u.a. auch die Grundaussage des NT. :) .... was ja auch dieses "liebe Deinen Nächsten" beinhaltet.
wer seinen nächsten liebt oder lieben soll der kommt vor dem gegenseitigen respekt zueinander nicht vorbei. und dazu gehört es eben auch zuerst mal sich selbst zu respektieren (wertzuschätzen) damit man auch andere respektieren kann. wer das nicht schafft, seinen eigenen wert anzuerkennen der wird niemals respekt gegenüber andere empfinden geschweige denn dannach handeln können oder überhaupt irgendetwas respektieren.

alles steht und fällt mit der wertschätzung der eigenen person - sehe ich mich als klein und unbedeutend werde ich es immer bleiben weil ich genau das vermittlen werde durch mein auftreten. ich werde dann alles um mich herum aufwerten und mich selbst dadurch abwerten. dann werden die anderen menschen immer alles haben, können, wissen und ich werde mich selbst bemittleiden, mich verkriechen und jammern wie ungerecht die welt nicht ist anstatt der welt meinen wert zu präsentieren indem ich selbstbewusst auftrete und meinen teil dazu beitrage ein wertvolles mitglied der gesellschaft zu sein/werden.

es ist immer ein geben und nehmen - wer jedoch nichts gibt, sich seines selbstwertes nicht bewusst ist der wird auch die dementsprechende oft abwertende rückmeldung von seinem umfeld bekommen. - ressonanzgesetz !

liebe deinen nächsten WIE DICH SELBST ! das beinhaltet nicht demut/dienen sondern ist eine AUFFORDERUNG sich selbst zu lieben, seinen selbstwert zu erkennen und auch anderen anzuerkennen ! ich würde das mit dem wort RESPEKT umschreiben das bringt es genau auf den puunkt !
Optimist schrieb:Und auch Jesus brachte zum Ausdruck, dass er seinen Jüngern (oder überhaupt allen Menschen) dienen will und sie sollen aber auch ihm und sich untereinander dienen (keiner steht da über dem Anderen) usw...
... also wie gesagt, jeder dient Jedem.
offensichtlich gab es damals diese worte "selbstwertschätzung" und "RESPEKT" noch nicht denn ich könnte mich nicht erinnern diese zwei worte jemals in der bibel gelesen zu haben desshalb wurde es als dienen bezeichnet aber im prinzip ist es RESPEKT der genau dass ausdrückt was jesus zu vermitteln versuchte.
Optimist schrieb:Und aus diesem Grund finde ich Demut wichtig.
würde jesus in der heutigen zeit leben glaube ich nicht, dass er diese worte dienen/demut verwenden würde weil es wie oben beschrieben eher negativ ausgelegt wird als im positiven sinne und nicht wirklich zu dem passt was er vermitteln wollte in bezug auf die wertigkeit bzw. auf nächstenliebe und auch gegenüber gott.


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22.10.2014 um 15:52
@-Therion-
-Therion- schrieb:willst du mich damit beruhigen :)
ja das könnte man denken, aber es war wirklich meine ehrliche Meinung. :)
-Therion- schrieb:vielleicht findest du einen besseren test der deiner meinung nach aussagekräftig ist weil das würde mich echt interessieren und die tests vom augenarzt kenne ich nicht ....
Das ist das einzig brauchbare was ich unter dem Sichtwort "RäumlichkeitsSehtest" gefunden hatte: http://www.helpster.de/raeumliches-sehen-testen-so-geht-s_97116
-Therion- schrieb:trägst du eine brille ?
Ja, aber das ist fürs Räumliche Sehen sowieso nicht relevant. :)
----------------------------------------------------------
[Demut hat ja per Definition auch etwas mit Dienen zu tun.
Wenn j e d e r JEDEM dient, ist jedem und somit der Gesamtheit der Menschen geholfen.

-->
dieses dienen/demut ist so negativ behaftet .... ich verbinde es automatisch mit unterdrückung, sklaverei, selbstaufgabe ectr.
Schade dass das für dich so negativ besetzt ist.

Dann formuliere ich meinen Satz mal um: Wenn jeder Jeden "unterdrücken" würde, dann gäbe es keinen Unterdrückten und auch keinen Unterdrücker, oder? :) ... weil es nämlich dann ein Ausgleich gäbe (die Waage wäre im Lot) und es gäbe ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
-Therion- schrieb:und ich denke der gleiche effekt würde auch enstehen wenn die menschen sich gegenseitig RESPEKTIEREN würden, dass ist in meinen augen eine positivere aussage/einstellung und es respräsentiert auch eine gegenseitige wertschätzung.
Gegenseitiges Respektieren ist natürlich genauso wichtig. Aber das beinhaltet doch noch lange nicht ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Wenn jeder seins macht, ohne sich um den anderen zu kümmern, kann man den Anderen trotzdem respektieren, aber man tut eben deswegen noch lange nichts für ihn.
-Therion- schrieb:bei demut/dienen handelt es sich immer um einen teil der dient, demut zeigt und ein teil der es einfordert
Wie kommst Du auf das einfordern?
Ein Teil dient, ja, aber er macht es freiwillig - dem Anderen zuliebe. Dafür tut dann irgendwann der andere ganz freiwillig und aus Nächstenliebe für denjegen etwas oder auf für einen Anderen...
Und so entsteht ein Kreislauf aus Geben und Nehmen.
-Therion- schrieb:bei demut/dienen handelt es sich immer um einen teil der dient, demut zeigt und ein teil der es einfordert oder damit beschenkt wird und somit in der wertigkeit steigt bzw. übergeordnet wird.
Würde Deine Wertigkeit steigen, wenn ich Dir aus freien stücken, vielleicht sogar ungefragt einen Gefallen täte (dir dienen würde)? Und wärest Du mir dann deswegen Übergeordnet?
Ich für meinen Teil würde Dich deswegen noch lange nicht als übergeordnet betrachten, sondern noch als die Gleiche wie Du bist mit genau der gleichen Wertigkeit wie vorher. Und meine Wertigkeit hätte sich genauso wenig geändert.
Oder hatte sich die Wertigkeit von Jesus geändert, als er seinen Jüngern die Füße wusch? :)


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22.10.2014 um 17:47
Optimist schrieb:Wie kommst Du auf das einfordern?
Ein Teil dient, ja, aber er macht es freiwillig
und warum tut man es freiwillig, warum will man dienen, welchen nutzen verspricht man sich davon, welche erwartungen sind damit verbunden, was erhofft man sich dadurch - was steckt noch alles dahinter ...... und dann sollte man sich auch die vielleicht sogar wichtigsten fragen stellen nämlich -----> was würde man verlieren, was wäre anders, welche veränderungen würden sich daraus ergeben, welchen unterschied macht es wenn man es nicht tut ...... gibt es überhaupt einen unterschied ?

ich denke wenn man das mal für sich herausarbeitet und selbstkritisch hinterfragt wird man vermutlich zu einem überraschenden ergebnis kommen. - war bei mir jedenfalls so.
Optimist schrieb:Wenn jeder seins macht, ohne sich um den anderen zu kümmern, kann man den Anderen trotzdem respektieren, aber man tut eben deswegen noch lange nichts für ihn
der respekt vor sich und anderen bringt einen automatisch dazu sich auch gegenseitig zu helfen weil man sich und die anderen im kollektiv wahrnimmt - man lebt viel bewusster und ist aufmerksamer.
Optimist schrieb:Würde Deine Wertigkeit steigen, wenn ich Dir aus freien stücken, vielleicht sogar ungefragt einen Gefallen täte (dir dienen würde)?
wieso dienst du mir wenn du mir oben drein noch ungefragt einen gefallen tust ?

in meinen augen ist das kein dienen sondern aufmerksamkeit zeigen und wenn von deiner seite her damit erwartungen verbunden wären dann würde es sogar ein aufpolieren des eigenen egos darstellen dadurch dass du dir womöglich anerkennung erwartest oder irgendeine andere gegenleistung von mir erhoffst.

wenn ich dir sagen würde "tu mir bitte einen gefallen" dann wäre es ein dienen wenn du dich darauf einlässt. aber wenn du vielleicht garnicht willst und sogar meinst du müsstest es tun weil wir befreundet sind dann wäre das doppelt so schlimm denn dann würdest du mir wirklich im negativen sinne dienen wenn du gegen deinen willen handelst.

und genau hierbei würdest du dich durch deine handlungsweise selbst entwerten weil du in diesem moment meine bedürfnisse über die deinen stellst und meine person dadurch aufwertest. also hier würde sehrwohl für diesen moment meine wertigkeit steigen und deine sinken denn wäre es nicht so, würdest du dir selbst mehr wert sein dann würdest du einfach NEIN, ich kann/will dir nicht helfen sagen.

also sobald du deine eigenen bedürfnisse vernachlässigst, zurücksteckst um andere bedürfnisse zu befriedigen misst du dieser person mehrwert zu als dir selbst. - soetwas kann niemals gutgehen.


wer sich seines selbstwertes bewusst ist kann und wird auch mal nein sagen können und müssen wenn es die situation erfordert. sein gegenüber wird es mit sicherheit auch nicht übel nehmen im gegenteil der respekt voreinander wächst und solche beziehungen kommen erst garnicht in die situation wo jemand vielleicht das gefühl hat dass er ausgenutzt werden würde.
Optimist schrieb:Oder hatte sich die Wertigkeit von Jesus geändert, als er seinen Jüngern die Füße wusch? :)
natürlich nicht, diese gäste symbolisierte das jesus mit seinen jüngern eine gemeinschaft bildet, er sich gleichwertig mit ihnen fühlt - es drückt seinen respekt aus - dabei sollte man wissen, dass zu jesus zeiten die fußwaschung als gastfreundschaftliche ÜBLICHE sitte angesehen wurde.


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22.10.2014 um 22:19
@-Therion-
was "dienen" bedeutet sieht wahrscheinlich der eine so und der andere so. :)
-Therion- schrieb:und genau hierbei würdest du dich durch deine handlungsweise selbst entwerten weil du in diesem moment meine bedürfnisse über die deinen stellst und meine person dadurch aufwertest. also hier würde sehrwohl für diesen moment meine wertigkeit steigen und deine sinken denn wäre es nicht so, würdest du dir selbst mehr wert sein dann würdest du einfach NEIN, ich kann/will dir nicht helfen sagen.
Natürlich sollte man ehrlich sagen wenn man etwas nicht möchte und wenn man nur etwas für jemand anderes tun würde, weil man sich davon etwas erwartet, das ist auch nicht die feine Art...
Aber ich sehe das Ganze trotzdem etwas anders als du. :)

Wenn man z.B. eine pflegebedürftige Person (oder auch einen Hund - z.B. wenn er alt ist ;) ) pflegt... wenn so eine Person vielleicht noch dazu dement ist, dann kann es sehr leicht passieren, dass man ungefragt für diese Person etwas tut.
Man dient ihr dann und im Regelfall ganz ohne Gegenleistung.

Wenn sich die Person noch äußern kann und einen um einen Gefallen bittet - z.B. aufs Kloo führen mit anschließendem Hintern abputzen, dann könnte es sein, dass man das eigentlich ganz und gar nicht tun möchte. ;)
Aber man macht es - auch gegen seinen Willen, weil es gemacht werden muss - man macht es aus purer Nächstenliebe .... oder aus Respekt der Person gegenüber.

DAS was man da jedoch macht - ob aus freien Stücken, ob gerne oder ungerne - das ist ein Dienst an dieser Person. Und das Tätigkeitswort von Dienst ist dienen, oder? :)
-Therion- schrieb:also sobald du deine eigenen bedürfnisse vernachlässigst, zurücksteckst um andere bedürfnisse zu befriedigen misst du dieser person mehrwert zu als dir selbst. - soetwas kann niemals gutgehen.
Wer soll dann Hilfsbedürftige pflegen?
Pflegeheim, ja.
Aber die Verwandtschaft könnte das dann nach Deiner Theorie nicht mehr machen, weil sie ja dadurch ihren Wert herabsetzen müsste. ;)
-Therion- schrieb:wer sich seines selbstwertes bewusst ist kann und wird auch mal nein sagen können und müssen wenn es die situation erfordert. sein gegenüber wird es mit sicherheit auch nicht übel nehmen im gegenteil der respekt voreinander wächst und solche beziehungen kommen erst garnicht in die situation wo jemand vielleicht das gefühl hat dass er ausgenutzt werden würde.
Wenn ein pflegebedürftiger Mensch zu Hause gepflegt wird, dann muss er zwangsläufig seine Verwandten "ausnutzen". Denn wie gesagt, sehr viel Spaß macht es sicher niemanden, anderen den Hintern abzuwischen usw. Da würde man sicher am liebsten mal NEIN sagen, aber es geht nicht. Man ist gezwungen JA zu sagen, oder den Verwandten gegen seinen Willen ins Heim zu schaffen.


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22.10.2014 um 22:28
@-Therion-
Entgegen manchen Formen des religiösen Lebens, in denen eher Demütigung als Demut im Vordergrund stand, wird in der heutigen christlichen Spiritualität Demut nicht als ein Sich-klein-Machen oder als Leugnen des eigenen Wertes gesehen, sondern als realistische Selbsteinschätzung des Menschen in seiner Position in der Welt: seiner eigenen Geringheit im Vergleich mit der Größe Gottes, aber zugleich seine Würde und seinen Wert als Geschöpf und Kind Gottes.

Für Christen bedeutet Demut gegenüber Gott, ihn anzubeten, ihn zu achten, zu ehren und zu loben, weil man erkennt, dass alles, was man ist und hat, von Gottes Gnade ist.
Wikipedia

Demut bedeutet nicht sich selber zu erniedrigen. Dann würde man sich nicht selber lieben und könnte auch den anderen nicht lieben. Natürlich kann man jede gute Art auch ins negative ziehen. Warum das so ist , ist ganz einfach. Viele Menschen denken sie wären das Wichtigste im Leben. Dieses egoistische Denken kann nie gut gehen. Mit solcher einer Art get das Verständnis für andere verloren. Das kann man schön im Straßenverkehr bemerken. Rücksichtlos bis zum geht nicht mehr.


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22.10.2014 um 22:39
@Optimist
Da fällt mir gerade ein schöner Satz ein.
Ich bin nichts und doch so viel.


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22.10.2014 um 22:50
@Etta
kannte ich noch gar nicht. Wo hast Du das her?


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22.10.2014 um 23:02
@Optimist
Optimist schrieb:kannte ich noch gar nicht. Wo hast Du das her?
Der Spruch ist von mir.


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22.10.2014 um 23:55
@-Therion-

Hallo Therion!
Tommy:Die Liebe zu Gott motiviert somit einen Christen, seinen Mitmenschen so zu lieben, wie Gott es wünscht!

Therion:dieses "wenn GOTT es wünscht" und "die liebe zu GOTT " stößt mir immer wieder schwer auf wenn ich es lese ..... als ob menschen die nicht an gott glauben ihre mitmenschen nicht lieben könnten.
Das wollte ich damit bestimmt nicht sagen! Natürlich können auch Menschen die NICHT an Gott glauben, ihre Mitmenschen lieben!

Die Bibel enthält jedoch Gesetze und Grundsätze in Verbindung mit der Nächstenliebe, die nach biblischer Aussage von Gott gewünscht sind, die z. B. dann ein Christ, der sich nach biblischen Grundsätzen ausrichtet, befolgt.

Diese Form der Liebe, im griech. Urtext der Bibel wird diese Form der Liebe "agape" genannt, weil sie sich nach Grundsätzen ausrichtet und eben NICHT nach Gefühlen, diese Form der LIEBE könnte eventuell ein Ungläubiger nicht ausleben, weil er diese Grundsätze gar nicht kennen mag noch Gründe für sich findet, sie auszuleben!
-Therion- schrieb:ausserdem ..... wenn die motivation seine mitmenschen zu lieben nur dann gegeben ist wenn man gott liebt und weil er es wünscht dann läuft sowieso etwas gewaltig schief !
Ja, da hast du Recht! Die Liebe zu seinen Mitmenschen sollte auf jeden Fall auch darauf beruhen, seine Mitmenschen von Herzen zu lieben, weil man erkennt, dass sie es wirklich wert sind!
-Therion- schrieb:
wer sich selbst wertschätzt wird auch andere wertschätzen können das ist ein ganz einfaches und logisches prinzip wofür weder motivation, noch gott, noch glaube notwendig ist.
Grundsätzlich mag für die Empfindung von Liebe und Wertschätzung für seine Mitmenschen kein Glaube an Gott notwendig sein!

Ein Fehler ist es jedoch dennoch nicht, oder?



Gruß, Tommy


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23.10.2014 um 07:13
Optimist schrieb:Wenn man z.B. eine pflegebedürftige Person (oder auch einen Hund - z.B. wenn er alt ist ;) ) pflegt... wenn so eine Person vielleicht noch dazu dement ist, dann kann es sehr leicht passieren, dass man ungefragt für diese Person etwas tut.
Man dient ihr dann und im Regelfall ganz ohne Gegenleistung.
das ist wie gesagt kein dienenen sondern im diesen fall verantwortung für einen anderen übernehmen, aufmerksamkeit schenken, unterstützen ectr.
Optimist schrieb:Aber man macht es - auch gegen seinen Willen, weil es gemacht werden muss - man macht es aus purer Nächstenliebe .... oder aus Respekt der Person gegenüber.

DAS was man da jedoch macht - ob aus freien Stücken, ob gerne oder ungerne - das ist ein Dienst an dieser Person. Und das Tätigkeitswort von Dienst ist dienen, oder? :)
verrichtest du solche dienste weil es deine aufgabe ist (job) dann ist es eine dienstleistung und du dienst somit dieser person. - alles andere ist in meinen augen kein dienen.
also sobald du deine eigenen bedürfnisse vernachlässigst, zurücksteckst um andere bedürfnisse zu befriedigen misst du dieser person mehrwert zu als dir selbst. - soetwas kann niemals gutgehen.
Wer soll dann Hilfsbedürftige pflegen?
Pflegeheim, ja.
Aber die Verwandtschaft könnte das dann nach Deiner Theorie nicht mehr machen, weil sie ja dadurch ihren Wert herabsetzen müsste. ;)
du verstehst das irgendwie falsch .... pflegt man jemanden weil man will und gut zurechtkommt damit also sich selbst nicht belastet in welcher form auch immer dann ist es ja okay und man stellt somit für die gesellschaft,für sich selbst und auch für diese person einen mehrwert dar.

sobald etwas gemacht wird OHNE dass man es wirklich will, einen zweck erfüllt, man seine bedürfnisse zurücksteckt also dabei selbst auf der strecke bleibt erst dann entwertet man die eigene person.

Optimist schrieb:Wenn ein pflegebedürftiger Mensch zu Hause gepflegt wird, dann muss er zwangsläufig seine Verwandten "ausnutzen".
also dass ist eine einstellung mit der ich überhaupt nichts anfangen kann ... was heisst muss und zwangsläufig ...... eine kranke person darf nicht vorraussetzen oder es als pflicht ansehen von verwandten gepflegt zu werden schließlich hat jeder mensch sein eigenes leben und ist nicht dazu verpflichtet sein leben für jemanden anderen aufzugeben, sich für jemanden aufzuopfern.

das sollte also immer eine persönliche entscheidung von der gesunden person bleiben ob er dazu bereit ist oder nicht und es darf einfach nicht sein, dass ein kranke person meint dass die verwandten ihm gegenüber in der pflicht stehen denn das ist nicht so. ich empfinde so eine denkweise ausserordentlich egoistisch.

wenn ich krank wäre würde ich es absolut NICHT WOLLEN das jemand mich aus der verwandtschaft pflegt weil es mir eben bewusst ist , dass ich nicht das recht dazu habe soetwas von jemanden zu verlangen oder vorrauszusetzen. ich könnte damit überhaupt nicht klarkommen wenn ich wüsste dass sich jemand meiner annimmt, ich für ihm eine zusätzliche belastung darstelle und diese person dadurch die eigenen bedürfnisse oder verpflichtungen nicht wahrnehmen kann. - das würde mich mehr belasten als meine krankheit !

und wie gesagt es wäre umglaublich egoistisch und auch verantwortungs einer gesunden person aus der familie eine solche aufgabe zuzumuten ! - ob freiwillig oder unfreiwillig ich als kranke person würde es nicht wollen und auch nicht zulassen!
Optimist schrieb:Da würde man sicher am liebsten mal NEIN sagen, aber es geht nicht. Man ist gezwungen JA zu sagen, oder den Verwandten gegen seinen Willen ins Heim zu schaffen.
natürlich geht es nein zu sagen und das wird man auch tun wenn man sich selbst wertschätzt und eingesteht dass man dieser aufgabe nicht gewachsen ist, einen selbst zu sehr vereinnahmt und belasten würde.

niemand zwingt einen ja zu sagen - wenn dann ist es nur ein persönlicher zwangt den man hat wenn man meint etwas tun zu müssen und glaubt in der pflicht zu stehen. - aber niemand ist leibeigener von einer anderen person und keine person hat das recht eine solche persönliche selbstaufgabe von einer anderen person zu verlangen ! - das wäre purer egoismus !
Optimist schrieb:oder den Verwandten gegen seinen Willen ins Heim zu schaffen
wenn es nicht anders geht und diese person so unvernünftig ist, es nicht versteht, dass sie andere personen für sich nicht vereinnahmen DARF, sie einfach nicht das recht dazu hat das von einer gesunden person zu fordern dann muss eben zu solchen schritten gegriffen werden und auch gegen den willen der kranken person gehandelt weden . - das ist reiner selbstschutz !

denn es haben beide seiten nichts davon wenn der gesunde und vielleicht sogar obendrein noch dessen familie selbst an der pflege der kranken person zerbricht.


weisst, hilfe gut und schön solange es in einem gewissen rahmen ist und das eigene leben oder die psyche nicht beeinträchtigt aber sobald es anfängt das eigene leben zu beinflussen/bestimmen und man seinen eigenen pflichten nicht nachkommen kann, sich alles nur noch um diese person dreht dann muss man einfach eine grenze setzen bevor man vielleicht selbst noch zum pflegefall wird weil man dieser belastung auf dauer nicht standhalten wird können.

ausserdem darfst du nicht vergessen was es auch für die familie dieser person die jemanden pflegt für auswirkungen hat. wenn jemand alleinstehend ist dann kann er sich noch eher darauf einlassen jemanden zu pflegen aber wenn er selbst eine familie hat dann hat es auch für diese menschen eine auswirkung die nicht zu unterschätzen ist.

also man sollte das nicht unterm tisch kehren und sich schon bewusst sein dass man vielleicht dadurch seine eigene familie vernachlässigt und seinen pflichten nicht nachkommen kann. - bei allen was das eigene leben beeinflusst und negative konsequenzen mit sich zieht hat jeder mensch das recht STOP zu sagen !

und jedem dem das bewusst ist, bzw. kein egoist ist der wird niemals ein solches opfer verlangen !


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23.10.2014 um 07:18
Demut bedeutet nicht sich selber zu erniedrigen. Dann würde man sich nicht selber lieben und könnte auch den anderen nicht lieben. Natürlich kann man jede gute Art auch ins negative ziehen. Warum das so ist , ist ganz einfach. Viele Menschen denken sie wären das Wichtigste im Leben. Dieses egoistische Denken kann nie gut gehen. Mit solcher einer Art get das Verständnis für andere verloren. Das kann man schön im Straßenverkehr bemerken. Rücksichtlos bis zum geht nicht mehr.
demut ist auch ein wort dass man nur in den religionen vofindet ausserhalb der religionen existiert dieser begriff nicht bzw. wird er nicht verwendet. - und wie ich denke auch mit recht.


jeder mensch ist für sich selbst wichtig das kann, darf und muss man sich auch eingestehen und dafür ist es auch manchmal notwendig grenzen zu ziehen dass hat aber nichts mit egoismus zu tun sondern ist selbstschutz !


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23.10.2014 um 07:21
Tommy57 schrieb:Grundsätzlich mag für die Empfindung von Liebe und Wertschätzung für seine Mitmenschen kein Glaube an Gott notwendig sein!

Ein Fehler ist es jedoch dennoch nicht, oder?
natürlich nicht - man sollte nur aufpassen, dass der glaube an gott nicht überbewertet wird wodurch man oft dazu neigt nichtgläubige abzuwerten.


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