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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

88 Beiträge, Schlüsselwörter: Koblenz, Horchheim

Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

04.06.2013 um 17:32
Zwei der wichtigen Sätze heute von HS zu St.S. auf der Fahrt zur Psycho-Beratungsstelle.
„ Du erinnert dich dass ich dich um ein Alibi gebeten habe“?
Und „dem Psychologen brauchst du nicht alles zu sagen.“


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

04.06.2013 um 17:34
Schwenn möchte die Hinweise von Lauxen welche er in XY angedeutet hat.
Benzinkanister und nachtanken. Er soll wohl Ross und Reiter nennen.

Bock erwähnte das sich mehr Zeugen gemeldet haben als vorgeladen wurden.
So haben sich z.B. welche gemeldet die 6 Monate nach der Tat die Senioren im Löhr-Center gesehen haben wollen!


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

19.06.2013 um 10:14
Gutachter zuerst. Schilderung des Gespraechs mit H. S.
Suizid Veriante in der Schilderung. .Nun Pause vor dem eigentlichen Gutachten. Gerne per Pn mehr


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

19.06.2013 um 13:00
Keine psychiatrischen Erkrankungen festgestellt geworden.
Wann geschilderte Depressionen auftraten und suizidale Gedanken gekommen sein können, ist gutachterlich und zeitlich nicht zu bestimmen.
Staatsanwaltschaft verzichtet auf die Zeugen N. und Sichtung in Neuwied in die Beweisführung.


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

21.06.2013 um 09:26
21. Prozesstag vom 19.06.2013

Eintrag Kookie

Ich berichte mit großem Bedenken aber mit der Hoffnung das die “Störer“ aus der Gruppe raus sind.

19.06.
Großer Saal 128.
Alle komplett anwesend.

Bock erklärt den Ablauf und zeigt auf ca. 30 cm Akten auf dem Tisch vor Schwenn welche die STA/Polizei nach dem letzten Antrag (alle Akten) noch zur Verfügung gestellt hat. Es handele sich um die Originale.

Bock lässt Dr. B. sein Gutachten vortragen.

Anfangs die Biographie.

Vater hat sie nie geschlagen aber verbal (Spasti) fertig gemacht.
Mit 11 Jahren habe sie Tabletten für Suizid gesammelt aber Mutter hat dieses entdeckt und danach Psychiater-besuche. Psychiater konnte aber nicht benannt werden.
Mit 23 Pulsadern aufgeschnitten aber nicht tief genug. Mutter angerufen und selbst verbunden.
Kein Nachweis von Naben für den Gutachter da Fachfremd und zu lange her.
Realschule und Handelsschule abgeschlossen.
Danach zum Studium BWL nach München auch bei ADAC gejobbt.
Irgendwann Bernd kennengelernt und Studium unterbrochen.
Sie wurden vom Vater mit 800 DM und auch Bernd mit 800 DM von den Senioren unterstützt.
Dann schwanger und Bernd bekam Job bei ?
Ihre Schwester besorgte BS bei der Allianz in Haren einen Job. Wechselte dann zur WWK und dann wieder zurück zur Allianz.
Von München nach Haaren ins eigene Haus gezogen welches beide mit je 20 TDM angespartem für 150TDM gekauft haben.
Nach 7 Jahren wurde dieses Haus mit 50 TDM Gewinn verkauft und ein größeres für 144TDM?? gekauft.
WS wollte für diesen Kauf eine Immobilie in KO verkaufen welches aber vom Senior nicht genehmigt wurde.
Die finanziellen Sachen regelte immer BS.

Sie suchte sich gezielt einen 400 € Job in der Buchhandlung und als BS Clio kaputt ging beschlossen sie einen großen Kombi mit 7 Sitzen zu kaufen.
Dieses erste selbst gekaufte Auto wollte sie von Ihrem selbst verdienten Geld bezahlen. BS kaufte den Wagen in Kassel für 15T€ und holte ihn mit HeinzS dort auch ab. In Haaren angekommen schenkte der Senior den beiden das Auto und erklärte HS solle ihren Verdienst für die Kinder ausgeben.
Von regelmäßigen Zuwendungen der Senioren habe sie erst im Verfahren Kenntnis bekommen.
Außerdem beschwerte sich HS über Ihre Darstellung in den Medien. Von Geldverschwenderin könne keine Rede sein.
Sie trage nur billigen Modeschmuck von ?? und das Reitpferd habe sie gekauft um von dem tristen Hausfrauendasein eine Abwechslung zu haben.
Außerdem koste ein Pferd im Emsland höchsten 250 DM und da man noch ein Pflegepferd hatte haben sich die Ausgaben kompensiert.
Die Renovierungen im Haus seien auch nicht die Welt gewesen. So habe das entfernen der Wand 400 € gekostet.

Die Haft mache Ihr schwer zu schaffen da sie unschuldig ist. Besonders um die Weihnachtstage war es ganz schlimm.
Die Familie nutze die komplette Besuchszeit alle 14 Tage für 1 Stunde aus und hält sehr zu Ihr.
Da aber immer 2 Polizisten anwesend sind konnte sie mit BS nicht über Ihre ständigen Suizidabsichten sprechen.

Zu den Tagen vor der Tat.
Es fing an das sie einige Tage vorher beschloss sich zu suizidieren.
Dieser Gedanke begleitete schon Ihr ganzes Leben aber sie konnte keinen Entschluss fassen. Externe Hilfe wollte sie nicht in Anspruch nehmen sie dachte dieses alleine bewältigen zu können.

Plan war sich mit dem Auto als Unfall getarnt das Leben zu nehmen.
Deshalb auch kein Abschiedsbrief.
Vorsorgliche Erklärung an Stella zur Freundin nach Köln zu fahren.
Der BMW wurde auf dem Netto-PP stehen gelassenen da er nicht mehr ansprang.
Stattdessen nahm sie ca. 23:00 Uhr den Dacia verpasste aber, weil beide auf der gleichen Seite liegen, die richtige AB-Auffahrt und fuhr deshalb in Nördlicher Richtung.
Hier konnte sie Ihr Vorhaben nicht ausführen da es ja nicht der Weg zu der Freundin war.
Hat sich dann irgendwo hingestellt und überlegt.
Es war wohl ein Fingerzeig mit dem defekten BMW und der falschen AB sich doch noch einmal die Sache zu überlegen.
Also wieder zurück nach Haaren und um ca. 1.00 Uhr mit Hund ins Bett gelegt. Sie habe Stella oben gehört.

Begutachtung war Fachjargon mit dem Fazit:
Die Depressionen und das Suizidrisiko werden bestätigt die eingeschränkte Schuldfähigkeit jedoch nicht.

Sorry aber Dr. B. im Profi-Eiltempo und ich mit Lücken.
Von den gefühlten 90 Seiten die Dr. B. vorgelesen hat war das was bei mir hängen geblieben ist.

Weiter ging es mit Vorführeffekt des Computers und folgender 5 Minuten-Pause für das immer sehr freundliche Justizpersonal zum sortieren der PC-Dateien.
Dann klappte es und es kam der Video Ausschnitt aus XY-2 Lauxen / Cerne.
Bock beschreibt danach die beiden Fahndungs–Plakate und liest deren Text vor.
Das zweite Plakat (nach Verhaftung) wird, auf Nachfrage von Schwenn, den Prozessakten hinzugefügt.

Audio BS-HS (schlecht Wiedergabe) aus fahrendem A6 Richtung Basel zum Besuch einer Freundin in Frankreich.
Hier von HS der Wunsch sich einmal einen Smart für 40 € zum Spaß für einen Tag auszuleihen.
Dieses sei im Emsland, mangels Händler, ja nicht möglich.

Antrag Schwenn auf Ladung einer Zeugin W. welche Aussagen wird mit einem der Zwillinge am 02.07.2011 von mittags bis abends zusammen gewesen, und danach bei Ihr geschlafen habe.
Staatsanwaltschaft beantragt dem nicht statt zu geben.
Sehr lange Ausführung der Begründung: Die Zeugin N. (tiefgründig) sei sowieso in vielen Punkten (Aufzählung) widersprüchlich gewesen und deren Aussagen hätten auf den Prozess keine Auswirkung. (Hoffe das so richtig wiedergegeben zu haben)
11:15 Das Gericht zieht sich bis 11:45 zur Beratung zurück.
11:50 Das Gericht lehnt den Antrag ab. Die Zeugin N. habe sich eh widersprüchlich geäußert!!
Schwenn möchte bitte 2 Kopien des Beschlusses, welche er dann auch erhalten soll.

Geplänkel um weiter Termine.
Bock: Es geht dann weiter am 27.6 aber nicht am 1.7 sondern dafür am 2.7. die Plädoyers und am 05.07. evtl. Urteil.
Schwenn möchte nicht, entsprechen dem wohl zu erwarteten Antrag der STA, am gleichen Tag wie diese zum Plädoyer.
STA will dieses aber und schlägt vor vormittags und Schwenn solle nachmittags reden.
Schwenn verneint und verweist auf BGH-Urteil.
Er könne nicht zwischendurch in der Mittagspause auf die Reden der STA reagieren.
Machte aber auch klar das am 27. keine erneuten Beweisanträge von seiner Seite zu erwarten sind.
Bock zur STA. Es geht hier ja nicht um 2 Gummibärchen sondern um weit mehr.
STA solle ihr Plädoyer für den 27. vorbereiten.

12:00 Ende

War im Wortsinn ein heißer Tag und hoffe alles sinngemäß widergegeben zu haben


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

02.07.2013 um 10:27
Rechtmässigkeit des Verhörs nach der Festnahme erneut in Zeifel gestellt.
Zeugen N. nochmals ausführlich Thema.
Auch die relevanten Zeugen in Frage gestellt
BMW konnte zumindest nicht die Rückfahrt überstehen , lt Verteidigung
Persönlichkeitsstruktur von H.S. Nicht mit einem Doppelmord zu vereinern.
Mehr gerne über PN


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

06.08.2013 um 01:33
Prozesstag 05.08.2013

Eintrag Verbum_peto

Ich war heute Morgen im Gerichtssaal, der, wie zu erwarten, brechen voll war. Selbst einige Interessierte, die um kurz nach 7 h da waren und sich in die Schlange einreihten, gingen bei der Platzvergabe leer aus.

Der Vorsitzende Richter schilderte zunächst die gründe für die Verfahrensverzögerung. Ein Schöffe ist nach der letzten Sitzung von der Leiter gefallen und hat sich den Unter- und Oberkiefer gebrochen und dazu noch einen Zahn verloren. Letzteres konnte von den Ärzten, die eine Verdrahtung vorgenommen hatten, genutzt werden, um den Ärmsten mittels Strohhalm zu ernähren. Mir tut es jetzt beim Schreiben noch weh.

Sodann wies RA Schwenn darauf hin, dass sowohl KHK Lauxen, der ebenfalls unter den Zuschauern war, als auch die StA Kenntnis von einem Ermittlungsverfahren gegen die Zeugin S hatten wegen ihrer Internetaktivität und dieses verschwiegen hätten. Die Verfahrensverzögerung sei nur hierauf zurück zu führen.

Sodann wurde die Zeugin S vernommen, die in einem Internetportal unter dem Nick "Paulaner", wie es einleitend der Vorsitzende Richter bezeichnet hat, getratscht hat.

Sie musste angeben, seit wann sie im Internet auf dieser Plattform aktiv ist und wen von den einzelnen Usern einer Diskussionsrunde sie persönlich kennt, gleich, ob aus Treffen oder Telefonaten oder dergleichen.

Sie gab an, die Diskussion deshalb geführt zu haben, um die Geschehnisse zu verarbeiten, weil sie von dritter Seite kaum Unterstützung erfahren habe.

Der Beamte vom Zeugenschutz habe ihr bedeutet, dieses jedoch sein zu lassen.

Anschließend plädierten StA und RA Schwenn. Die StAin hielt die Zeugin für glaubwürdig, der Verteidiger nicht.

Urteilsvekündung ist heute um 14:00 h.


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Der Doppelmord von Horchheim, Berichte der Prozessbeobachter

22.11.2015 um 02:45
https://openjur.de/u/841958.html


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