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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

5.263 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

31.03.2016 um 08:36
Sersch schrieb:Selbst die Deutsche Drogenbeauftragte Marlene Mortler zeigt dass sie als Politikerin absolut keine Ahnung hat, was ihr Fach angeht.
Natürlich hat die keine Ahnung. Die muss sie für die Ausübung ihres Amtes auch gar nicht haben, da sie letztlich nur die Herausgabe des Drogenberichtes zur Aufgabe hat - den sie natürlich auch nicht schreibt. Darüber hinaus repräsentiert sie die Position ihrer Partei mit allerlei öffentlichwirksamer Arbeit.
Das Problem sind die Wähler. Einerseits verstehen diese nicht was genau die Drogenproblematik ist und in wie weit diese gesellschaftlich relevant ist. Daraus folgt direkt, dass solch theoretisch wichtigen Ämter mit solchen Hanseln besetzt werden. Wäre es in irgend einer Weise wahlrelevant (vgl. Cannabis als Medizin und die Haltung der CDU), dann müsste man sich nicht über solche personellen Idiotien herumschlagen.

Also wenn du für die Legalisierung von Cannabis einsetzen willst, musst du dein Umfeld von deiner Position überzeugen. Aber am besten auf eine Art, die dich nicht als Junkie dastehen lässt, der sein Stoff legalisiert haben möchte. Das ist schwierig und erfordert auch je nach Rezipienten viel Fachwissen.
In ein paar Wochen ist die UNGASS, auf der theoretisch ein neuer Kurs in der Drogenpolitik eingeschlagen werden könnte. Aber die Tatsachen, dass repressive Länder ihre massiven Machtbefugnisse nicht schmälern wollen und die Menschen einfach keinen blassen Schimmer von Drogen haben, lassen auf eine Besserung vergeblich hoffen. Sieht man auch an der Berichterstattung in den deutschen Medien: Die Vorbereitungen zur UNGASS laufen seit über einem Jahr und sollte auch durch die breite Masse mitgestaltet werden. In dieser Zeit wurde noch keine 5 mal auf die bloße Existenz dieser Tagung hingewiesen, geschweige die Bedeutsamkeit herausgestellt...


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.04.2016 um 00:39
EU-Schätzung: Europäer geben jährlich 24 Milliarden Euro für Drogen aus

Cannabis, Heroin, Kokain: Laut EU geben Europäer jährlich 24 Milliarden Euro für illegale Drogen aus. Sorgen bereiten den Fahndern auch Verbindungen zwischen organisierter Kriminalität und Terrorismus.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/drogenhandel-in-europa-meister-umsatz-mit-cannabis-heroin-und-kokain-a-1085568.htm...

Rund 9,3 Mrd. Euro als jährlicher Handelswert hatte hierbei allein Cannabis inne was sie damit wieder mal zur beliebtesten Droge macht. Eine Menge Schotter welches erwartungsgemäß auch dieses Jahr wieder auf dem Schwarzmarkt durchgehen dürfte.


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Warhead
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.04.2016 um 00:54
@Madboy
Da hängen viel zu viele Jobs dran,vom Richter angefangen über Narkobullen und deren teure Ausstattungen..."heul,wir brauchen mehr Geld,unsere Rechner laufen noch mit Dampf,wir ham zuwenig Leute,winsel,die Spürhunde wollen Steaks und kein Latz,stöhn"...Staatsanwälte hätten keine Arbeit mehr,vielmehr hätten sie dann RICHTIGE Arbeit...und wer will schon richtig arbeiten wenn er das auch simulieren kann.
Und auch die Knastindustrie und deren Zulieferer wie die Schweinefirma Sodexho,die sich schon an Flüchtlingen und Obdachlosen ne goldene Nase verdient und sie sich im Knast platinieren lässt,indem sie billige,oft genug auch überlagerte und abgelaufene,Waren zu Wucherpreisen an die Häftlinge verschachert.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.06.2016 um 21:57
Hallo,

Zuallererst möchte ich erwähnen dass ich (abgesehen von Schokolade und ab und an Koffein) keinerlei Drogen konsumiere. Ich möchte auch hier niemanden stigmatisieren nur weil er Tabak und/oder Alkohol konsumiert.

Mit diesem Beitrag möchte ich die Doppelmoral der Drogenpolitik ansprechen. Ich bekomme es gerade im unmittelbaren Umfeld mit: Die Gefahren des Alkohols. Man bekommt ihm einfach so, an jeder Ecke, in jedem Supermarkt in bis zu 80%iger Konzentration (Strohrum). Alkohol ist die sozial meist-akzeptierte Droge überhaupt. Er darf zu keiner Party fehlen und wenn man nicht mitkonsumiert steht man im schlimmsten Fall als Langweiler da und darf sich am Ende der Feier die lebenden-toten mit anschauen. Auch die Bundeskanzlerin lässt sich gern mal mit einem Bier ablichten. Dabei richtet er erhebliche Schäden im Organismus an. Wie immer muss ich auch dazu sagen: Die Menge macht das Gift. Jedoch bleibt es auf einer Feier selten bei nur einem Bier, dem Rausch wird sich schonungslos hingegeben. 70% der deutschen Bevölkerung ist schon in Kontakt mit Alkohol gekommen. Nicht selten endete eine Alkoholvergiftung mit dem Tod. Aber auch die Langzeitfolgen sind nicht unerheblich: Alkohol greift alle Organe an. Die Folgen eines starken und langanhaltenden Alkoholkonsums ist meist eine Leberzirrhose, Hepatitis, aber auch Alkohol-induzierte-Psychosen. Das Problem ist: Da Alkohol im allgemeinen so akzeptiert ist, bemerkt man eine Abhängigkeit erst, wenn es schon viel zu spät ist. Die "Feierabendbiere" sind meistens schon Anzeichen einer entwickelnden Alkoholabhängigkeit.

Und wenn man erst mal in der Abhängigkeit sitzt dann wird es schwer wieder aus den Loch raus zu kommen. Ich sehe es gerade an einen Fall in meiner Familie. Die Person ist starker Alkoholiker und sieht es nicht ein. Das Problem ist: Er muss erst in der Gosse liegen bevor was unternommen werden kann. Es ist schwer eine Person die man liebt jeden Tag ein wenig mehr sterben zu sehen. Man bekommt als Angehöriger kein bisschen Unterstützung des Staates. Von Suchthilfestellen bekommt man gesagt dass man da nichts machen kann, er muss das selbst einsehen. Ich möchte dem Staat nicht die Alleinschuld geben, aber eine Teilschuld haben sie auf jeden Fall. Solange sie Alkohol als so selbstverständlich verkaufen. Und hier sehe ich die Doppelmoral:

Auf Zigarettenschachteln werden Warnungen abgedruckt was für Folgeschäden doch der Tabakkonsum auslösen kann. Auch sollen bald sogenannte "Horrorbilder" (Raucherlunge, Raucherbein etc.) auf jeder Schachtel abgebildet werden. Alles verständlich, Rauchen kann Lungenkrebs auslösen, impotent machen, Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. auslösen. Aber wo sind die Warnungen auf Schnapsflaschen (abgesehen von "Don´t drink and drive!")? Wo sind die Bilder von Schrumpflebern, Fettlebern, aufgedunsene Gesichter etc?

Ich möchte Tabak nicht verharmlosen, aber meine Meinung ist dass die weitaus schlimmere Droge Alkohol von der Regierung verharmlost wird, während Tabakt (welches nicht zum direkten Tod (eher durch Folgeerkrankungen) führen kann) komplett verteufelt wird. Vergleicht mal das Erscheinungsbild eines Alkoholkranken mit dem eines Heroin-Junkies, da werdet ihr keinen großen Unterschied sehen. Und auch der Entzug läuft da ähnlich ab und kann im schlimmsten Fall zu einem Delirium tremens und anschließenden Tod führen.

Das katastrophale (hier will ich nochmal betonen dass ich keinerlei Drogen (obwohl Kakao und Koffein auch zu Drogen gehören) anrühre, nicht dass jemand auf die Idee kommt ich wäre ein "Pot-Head" der sein "Gras verteidigen möchte) ist, dass jedoch so harmlose Drogen wie z.B. Cannabis die z.T sogar in der Medizin eingesetzt werden können, komplett verboten und verteufelt werden. Läufst du einem Polizisten mit einer Bierflasche entgegen ist noch alles cool (abgesehen von einer evtl. Kontrolle der Personalien, kommt drauf an in welchen Zustand und welcher Situation man ist), wird man jedoch mit einem Joint erwischt wird man wie ein Schwerverbrecher behandelt, während sich Heinz im Haus nebenan Tod-Saufen darf. Ich verstehe es nicht. Cannabis kann man im Gegensatz zu Alkohol nicht überdosieren, man kann sich im diesen Sinne nicht tod-kiffen, man kann sich jedoch sehr wohl tod-saufen was auch zu tausenden Menschen in Deutschland passiert.

Nur warum macht die Regierung die Augen zu? Ich traue mich jetzt mal zu sagen dass Alkohol um einiges schlimmer als Cannabis ist und keinerlei Nutzen bringt (außer als Desinfektionsmittel oder Lösungsmittel in der Medizin). Ich traue mir sogar zu sagen dass sogar psychedelische Substanzen wie LSD und Ecstasy bei weitem nicht so gefährlich sind wie Alkohol. Wieso wird dann eine solche Teufelsdroge so verherrlicht (sogar als Kulturgut angesehen), und vergleichsweise harmlose Drogen so verteufelt?

Ja, ich bin der Meinung, jeder sollte selber entscheiden was und wieviel er trinken möchte (gegen ein Glas Wein z.B. habe ich nichts!), aber sollte das gleiche nicht auch für andere, noch verbotene, Drogen gelten? Und ja, im Fall der Fälle wäre es nicht einfach so möglich Alkohol verbieten, das gäbe Aufstände der Bevölkerung (was auch wieder nur ein Beweis dafür wäre, wie abhängig diese schon ist), aber wäre es nicht zumindest klug, den hochprozentigen Alkohol aus den Regalen zu nehmen. Ich sage es nochmal, ich bin gegen Verbote! Aber wenn die Regierung die Bevölkerung eh schon bevormundet, sollte dann die Regierung nicht auch eben dieses bei einer gefährlichen, legalen Droge machen die einige illegale Drogen bei Gefährlichkeit um einiges übersteigt?

So, jetzt habe ich meinen Standpunkt von der Seele geschrieben. Seit ihr auch der Meinung dass die aktuelle Drogenpolitik ein Witz ist? Ich habe das Gefühl dass unsere Bundesdrogenbeauftragte keine Ahnung von Drogen hat. 2017 soll es Cannabis für Schmerzpatienten auf Rezept geben. Auf die Frage ob es auch für normale Bürger legal sein soll antwortete sie dass Cannabis immer noch eine gefährliche Droge ist und so nicht für das Alltagsvergnügen zur Verfügung gestellt werden darf. Ja, aber Alkohol ist harmlos? Ja, sie selbst lässt sich auch mit Alkohol ablichten. Wie ist eure Meinung?

MfG


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.06.2016 um 23:35
I@DarkOrb
Alk wird als soziale Kulturdroge nicht nur aktzeptiert sondern auch gefördert...so einfach ist das,Prost und Bier Heil
Alk ist ein sozialer Katalysator...zumindest die Alkbuden die das Zeug zusammenbrauen und die Werbung versuchen das so zu verkaufen.
Gerne wird auch verschwiegen das Alk die Einsteigerdroge zu Heroin ist,nicht etwa Cannabis...die meisten Yunkies greifen nicht zu Camnabis wenn sie nicht mehr drücken oder Drachen jagen...sie saufen ganz banal,bis zum Anschlag


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.06.2016 um 11:34
@Warhead " legalized " ✌ Warhead , schade das ich nicht so gut schreiben kann , sehr kluge und weiße Worte, gut das es jemanden gibt der meine Gedanken hier rein schreiben und weiter geben kann . 👉Danke👈


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.06.2016 um 11:45
Warhead schrieb:Gerne wird auch verschwiegen das Alk die Einsteigerdroge zu Heroin ist,
So formuliert halte ich das für Unsinn.
Warhead schrieb:nicht etwa Cannabis...
Also von den Junkies, die ich mal kennen gelernt habe, ist keiner von Alk zu Heroin gekommen.
Da hatte jeder vorher gekifft.
Warhead schrieb:die meisten Yunkies greifen nicht zu Camnabis wenn sie nicht mehr drücken oder Drachen jagen...sie saufen ganz banal,bis zum Anschlag
Das wiederum entspricht auch dem was ich so mitbekommen habe.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

21.07.2016 um 11:48
@DarkOrb

sehr guter Beitrag, wow, du hast die Pharmalobby durchschaut... und Hanf hat einfach den Krieg gegen Baumwolle verloren, daß ist Fakt

man sollte auch auf Bier bzw allen Alkbottles die schauderhaften Bilder darstellen (so wie sie bei uns in Ö jetzt auf Zigarettenpackerln abgebildet sind) was Alkohol bewirken kann

Leberzirrhose, Gewalt gegen Frauen und Kinder, Autounfälle, Obdachlosigkeit, Impotenz usw usw das wäre nur Gerecht


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

21.07.2016 um 19:23
@groucho
Die Studien sagen aber was anderes


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

21.07.2016 um 19:35
@Warhead
Das stimmt, die Legende von der Einstiegsdroge ist Quatsch. Wenn wir mal beim Beispiel Heroin bleiben, werden wohl 99% der Abhängigen den Anfang mit Cannabis oder Alkohol gemacht haben, das bedeutet im Umkehrschluss aber noch lange nicht das jeder Cannabis-Konsument irgendwann bei Heroin landet.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

21.07.2016 um 19:41
Meine Einstiegsdroge ist der Tabak ;)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

21.07.2016 um 22:36
100 von 100 Süchtigen haben mit dem Verstoffwechseln von Sauerstoff angefangen...Ergo:Sauerstoff atmen macht süchtig


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

22.07.2016 um 22:00
Warhead schrieb:Die Studien sagen aber was anderes
Das mag sein.

Hast du mal eine zur Hand?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.07.2016 um 15:47
In Italien schient sich etwas zu tun:
Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass der Besitz und der Gebrauch von Marihuana zu erlauben. Volljährige Italiener und Italienerinnen dürften künftig bis zu fünf Pflänzchen für ihren persönlichen Gebrauch zu Hause aufziehen. Auch wäre es legal, 15 Gramm Marihuana für sich zu Hause aufzubewahren und fünf Gramm ausser Haus auf sich zu tragen.
http://www.srf.ch/news/international/legalize-it-mafia-bangt-um-ihr-geschaeft
Aber es ist noch völlig offen ob etwas daraus wird... sie sind zumindest zur Zeit am Parlaren.
5 Pflanzen 15 Gramm.. aha..!?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

27.07.2016 um 07:49
Glünggi schrieb:5 Pflanzen 15 Gramm.. aha..!?
muhaha :D Wenn man ein schlechter Gärtner ist. :troll:


Ich finde es schade, dass Hanf verboten ist. Sogar die Germanen nutzten ihn, er war bei den Frauen sehr beliebt. cannabis ist in meinen Augen eher ein Medikament, als eine Droge. Hierbei ist zu sagen, dass es auf die Cannabisstrains ankommt. Besonders die Indica-Genetik hat eine extrem beruhigende Wirkung, habe ich natürlich nur gelesen. :troll:

Es gibt in Deutschland viele Heimgärtner, die sich sogar eigene Sorten auf Basis gewisser Phenotypen züchten. Diese nennt man dann F2/F3 strains.

Wenn man sich in einschlägigen Kreisen aufhält, vorallem in gewissen Foren, dann wird einem Klar, dass viele Menschen Hanf anbauen und konsumieren, ohne dabei einem Stereotypen anzugehören. Der Kevin ausm Ghetto gehört wohl eher weniger zu diesen Leuten.

Allgemein muss ich sagen, dass ich viel Kontakt mit diesen Leuten pflege, weil diese wesentlich angenehmer sind, als der Partygänger aus der Disco.

Natürlich gibt es Träumer, die drauf hängen bleiben, genauso wie es Alkoholiker gibt. Aber Hanf ist eine sehr sanfte Droge, welche nicht verboten sein sollte. Es gibt Asthmatiker, die rauchen Hanf, damit sich die Bronchien entspannen - typisch vorallem bei Indica-Genetiv. "Couchlock" nennt man das.

Ich weiss jedenfalls, dass ich für eine legalisierung bin. Und sollte diese nicht stattfinden, werde ich mit Mitte 30 auswandern, irgendwo hin, wo es erlaubt ist, sich seine eigenen Strains zu züchten. Es muss ja nicht groß sein, mir würde in DE reichen, wenn jeder 2-3 Pflanzen haben darf , eine Regelung wäre zum Beispiel folgendes:


Ein durschnittlicher Raucher konsumiert im Monat ca. 10 Gramm. Das ist dann quasi immer nur am Wochenende. Eine Cannabiszucht, je Pflanze kann wenig, bis viel Ertrag bringen. Hier sowohl ein Händchen für die Strains, wie auch die Anlage entscheidend:

Hierbei gillt:

Mehr Leistung der Anlage -> mehr Ertrag. Auch mit 2 Strains kann man gute 100 Gramm generieren, allerdings ist das schon im Semi-professionellen Bereich. Da Cannabis bei guter Lagerung eher genüsslicher wird, kann man also seine Blüten lagern und hat einen Puffer. Diesen Puffer gilt es zu benennen.

Angenommen ich bin ein schlechter Gärtner und ziehe aus 3 Pfanzel popelige 30 Gramm, da ich keine große Anlage habe und die Strains relativ kleinhalten muss. Mein Konsum beträgt also 10 Gramm, -> drei Monate hält der Vorrat.

Passend ist hier, dass schnelle Strains auch nur knapp 3 Monate brauchen, vom Saatgut zum Rauschmittel.

Rauche ich weniger als 10 Gramm im Monat, muss ich demzufolge warten, bis wieder etwas anbauen darf. Natürlich kann man das ganze nach oben, oder unten korrigieren.


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02.09.2016 um 13:43
Warhead schrieb:Sauerstoff atmen macht süchtig
Viel schlimmer Luft führt zu einer lebenslänglichen abängigkeit nach dem ersten Zug

und ab 30-60 sek ohne Zug beginnen die ersten entzugssymptome.

Afaik hat hyperventielieren echt ein mieses craving


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

05.09.2016 um 20:58
Nein ! -> Beliebige Droge einfügen <- , ist keine Einstiegsdroge!

Es ist Verteufelung und schlechte und mangelnde Aufklärung die daran Schuld ist,
das leute absumpfen. Die wahre Einstiegsdroge ist eben die, die einem mit dem Schwarzmarkt in Berührung bringt,
und somit die Hemmschwelle insgesamt sinken lässt. Die emotionale Debatte bringt uns nicht weiter, am besten wäre es einfach alle Drogen zu legalisieren, RICHTIG aufzuklären, und Consumer fern von Kriminellen zu halten.

Wer für Prohibition ist, ünterstützt indirekt den Menschenhandel,
Mord und Missbrauch der durch die unkontrollierte Abgabe erfolgt!
Und das ist wirklich vetretbar, nur um seine Ansichten klar zu machen ?
Wer Leute vor sich selbst schützen will, sollte sie aufklären und nicht durch Repression in die Hände von Kriminellen treiben ! ( nein nicht jeder Consumer kommt mit echten Kriminellen in Kontakt, aber wir wissen doch wie es oben auf der Leiter aussieht, die machen das nicht um Leute happy und high zu machen ^^ )

Ich bins wirklich leid, vorallem reden wir hier von Cannabis, dabei ist dieses Thema soviel größer.
Soviel Leid wie die Prohibition verursacht kann sie NIEMALS verhindern ...hach..Gute Nacht


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.09.2016 um 01:28
sayhello schrieb: am besten wäre es einfach alle Drogen zu legalisieren, RICHTIG aufzuklären, und Consumer fern von Kriminellen zu halten.
ALLE Drogen legalisieren?
Auch eine "richtige" Aufklärung macht synthetische Drogen wie Crystal Meth, Heroin usw. nicht nennenswert weniger schädlich. Cannabis wäre da wieder eine andere Geschichte aber dieses ist in seiner (Neben)Wirkung sowohl auf physischer wie auch psychischer Ebene mit den oben genannten auch keineswegs gleich zu setzen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.09.2016 um 01:59
@Libertin
und trotzdem gibt es keinen beweis das weniger leute konsumieren wenn man sie kriminalisiert...
insofern frag ich mich wo die logik ist im kampf gegen den schwarzmarkt, wenn man durch die gesetzeslage selbst einfache konsumenten in die illegalität treibt und durch das risiko auch noch den preis künstlich steigert ?
die illegalität hilft auch null bei der rehabilitation, im gegenteil.
ja auch diese drogen bitte legalisieren. wenn sie nicht kapitalistisch und medial beworben werden im verkauf, dann ist es mir lieber der staat als ganzes profitiert vom drogenkonsum, als irwelche korrupten mafiosis, menschenhändler oder terroristen....


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06.09.2016 um 02:11
Mein Politik Lehrer sagte mir in der 9. Klasse auf der Realschule, man solle sich lieber ein Joint reinziehen anstatt Alkohol zu trinken 😄

Naja ich würde Cannabis und Kokain legalisieren, laut vielen Ârzten soll Kokain ja auch gut und stimmulierend fürs Hirn sein. Nur das gestreckte dreckszeug was im Umlauf ist, ist gefâhrlich, reines Kokain erlauben, wer zieht darf kein Auto fahren und gut is. Zieht doch sowieso fast jeder, das fângt bei 16 jâhrigen an und geht bis ins Rentenalter.


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