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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

5.263 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop
kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:37
@Thawra

Allein, dass man aus einem Feld Hanf vier mal so viel Papier, höherer Qualität herstellen kann, als aus der gleichen Fläche Wald und wir immer noch nicht die Nutzung wieder so haben wie es damals der Fall war ist einfach...krank :D


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:40
@Schmandy

Ich hatte sogar die Wahl zwischen, ca. 1500€ Strafe oder 4 Wochen Jugendhaft+X Sozialstunden+zig Drogentests verteilt auf mehrere Monate.(war da aber schon ü18)
Und wenn ich jetzt von der Polizei kontrolliert werde höre ichs schon bei dem durchgeben der Daten wenns dann heißt: "Wann war das" und werde sofort noch mehr verdächtigt Drogen dabei zu haben.
Alles nur weil das rauchen einer Pflanze als illegal gilt. :X


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lone_dog
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:48
Am Lustigsten finde ich immer das Argument der Anti-Lobby, dass "heutiges Cannabis ja viel stärker sei als früher" blablub.

Mal ehrlich, wenn ich Schnaps trinke, dann eine kleine Menge. Nicht die ganze Pulle. Das weiß ich einerseits aus Erfahrung, andererseits durch die Kennzeichnung auf der Flasche.
Vom Bier darfs dafür mal mehr sein, ruhig ein paar Flaschen. Ist ja relativ niedrigdosiert, in der Regel.

Warum solch eine Dosierung nun bei Cannabis unmöglich sein soll, erschließt sich meiner Logik nicht.

*grübel*

Ach ja, eine fehlende Legalisierung verhindert ausserdem noch, unabhängig von Eigenerfahrungen, gewissermaßen die Kenntnis über die Potenz des jeweiligen Krautes. Und das spricht nun gegen eine Legalisierung? Tja.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:51
@lone_dog
Die Potenz einer Pflanze erfährst Du ja bei der ersten Tüte. ;)


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lone_dog
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:51
@Glünggi

klar, aber das "oooops, vielzuviel" muss ich nicht haben, verstehste? ;)











bin halt geizig ^^

nee im Ernst, ich steh nicht auf Überraschungen.


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Dr.Thrax
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:53
@SethSteiner
@Bone02943

Meiner Meinung nach denkt ihr nicht weit genug. THC ist - das stellt man momentan immer besser auch wissenschaftlich fest - ein ziemlich potentes Psychopharmakon, dessen therapeutisches Potenzial ich auch in keiner Weise in Frage stellen will. Der Körper produziert ja selbst in gewissen Situationen Cannabinoide.

Um mal eine glaubwürdige Stelle aus dem deutschen Ärzteblatt zu zitieren:

Tierexperimentellen Untersuchungen zufolge kann die therapeutische Wirkung von Cannabinoiden bei der PTBS dadurch erklärt werden, dass die für die Speicherung von Erinnerungen und Furcht zuständige Amygdala der Kontrolle des endogenen Cannabinoidsystems unterliegt. Eine Überflutung der Amygdala mit Endocannabinoiden führt zu einer Auslöschung unangenehmer Erinnerungen

Und in dieser Wirkung liegt sicherlich ein therapeutischer Nutzen. ABER genau darin liegt auch die riesen große Gefahr. Angenommen man hat denn nun eine Post traumatische Belastungsstörung, und furchtbare Erinnerungen, die man nicht los wird. Und angenommen man konsumiert dann THC. Dann wird man - selbst ohne die Kenntnis wissenschaftlicher Hintergründe - merken, dass einem das Zeug hilft. Und das ist die riesen große Gefahr dabei wenn das unbeaufsichtigt konsumiert wird. Wer garantiert denn dass es nicht in psychologisch kritischen Situationen, die jeder in seinem Leben mal hat, alles aus den Angeln gerät?

Denn wenn man Cannabis als Medikament seriös - und vor allem ohne Vorbehalte die man gegen die faulen Kiffer, die man so aus dem privaten Umkreis kennt - diskutiert, was ja durchaus eine legitime Forderung ist, dann muss man auch die Nebenwirkungen mit berücksichtigen. Und das passiert ehrlich gesagt noch zu wenig finde ich, da man auch aus medizinischer Sicht immer nur die Möglichkeiten hinter neuen Behandlungsmethoden sieht, und seltener die Risiken abwägt. Sollte man wie auch bei allen anderen psychotrop wirkenden, potentiell nutzbaren Substanzen, auch beim THC prüfen.

Und fakt ist nunmal: THC im Straßenverkehr ist eine Gefährdung, THC senkt den Antrieb, THC senkt die Fähigkeit des Arbeitsgedächtnisses, vermindert das Konzentrationsvermögen, es erhöht den Apettit (was ebenso wie andere Medikamente Gewichtszunahme verursachen kann), THC kann psychotische Symptome hervorrufen, es kann zudem Mundtrockenheit bewirken (auch eine Nebenwirkung verschiedener Psychopharmaka; das kann dann zu schnellerem Verfall der Zähne kommen) und es gibt noch einige weitere Aspekte, die als Nebenwirkungen aufgeführt werden könnten. Und der Einzelkonsument tendiert eben dazu diese Nebenwirkungen zu ignorieren. Das MUSS beaufsichtigt stattfinden, wenn überhaupt.

Aber Cannabis frei verkäuflich, halte ich für sehr riskant und eigentlich untragbar, was daran liegt, dass man Nebenwirkungen vorfindet, die man so beim Alkoholkonsum nicht hat. Ethanol wirkt einfach nicht so vielfältig. Klar, ist der langjährige EtOH-Abusus viel schlimmer, aber THC ist schlicht und ergreifend ein potentes Psychopharmakon mit Nebenwirkungen, die beaufsichtigt werden müssen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:57
@Dr.Thrax

Aber es wird nicht wirklich weniger oder mehr gekifft, nur weil es legal oder illegal ist. Weswegen das alles vollkommen egal ist. Wer kiffen will der kifft auch, wem es nix taugt der lässt es sein. Das gleiche sieht man beim rauchen von Tabak oder trinken von Alkohol.


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Dr.Thrax
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

11.12.2013 um 23:59
Vielleicht sollte man auch die Perspektive auf THC schärfen. Ich finde, wem THC psychologisch gut tut, der hat offenbar eine Medikamentöse Einstellung nötig. Denn nichts anderes ist THC. Es ist ein Stoff mit medikamentöser Wirkung.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:04
@Dr.Thrax

Ist es nicht in 1. Linie ein natürlich, pflanzlicher Wirkstoff? Mal ganz abgesehen von der Medizin?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:04
Dr.Thrax schrieb: der hat offenbar eine Medikamentöse Einstellung nötig.
Also wenn man z.b zwei mal die Woche abends einen raucht braucht man eine Medikamentöse Einstellung?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:05
Ich frag mich echt woher dieser unsägliche Hass gegen Cannabis kommt. Liegt es wirklich nur an der "Hippi-Zeit" ?


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:07
Dr.Thrax schrieb:Ich finde, wem THC psychologisch gut tut, der hat offenbar eine Medikamentöse Einstellung nötig
Keinem tut THC alleine gut...das ist eher unangenehm, erst der natürlich Cocktail aus verschiedenen Cannabinoide wie CBD, CBN usw. machen die genießbare Wirkung aus.
In den Ländern, wo Cannabis inzwischen legal erhältlich ist, hast du beim Kauf immer alle Infos über die spezifische Sorte vorliegen.
Dann braucht jemand mit Paranoia oder Schlafbeschwerden keinen Muntermacher rauchen und umgekehrt auch nicht, auf dem illegalen Markt ist es vorhersehbar dass es zu wesentlich mehr Fällen von psychischen Beschwerden kommt, weil man diese ganzen Infos eben nicht hat und vielleicht etwas erwischt, das überhaupt nicht die erwartete Wrikung bringt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:09
@kushsmoke

Stimmt, bei der illegalen Rauchbeschaffung hat man das bekommen was es gab, egal welche Sorte es war. Wieder ein Punkt für den legalen Verkauf durch Fachpersonal.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:10
@Dr.Thrax
Das ist schon richtig so, aber es kiffen auch viele die es nicht bräuchten oder müssen Wochendkiffer auch Medikamente bekommen?

Langzeitkonsumenten die ohne nicht klarkommen würden vielleicht, das ist dann auf jeden Fall eine nähere Betrachtung wert.


Deine Argumente für ein weiter bestehen bleibendes Verbot, sind zu schwach mMn.
Gefährdung im Strassenverkehr ist bei Fussgängern wohl nicht gegeben, Autofahren darf man unter Einfluss einer Menge Substanzen nicht.

Die Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten, welche nicht besonders drastisch sind, sind eher den Lebensumständen geschuldet bei Erwachsenen Kiffern, jedenfalss die Langzeiteffekte, die verheerende Auswirkung auf jugendliche Gehirne würde ich allerdings nicht abstreiten.

Dass man während eines Rausches nicht ganz beieinander ist, sollte jedem klar sein.

Also das mit den Zähnen ist mit am lustigsten :D Beaufsichtigung für alle Kiffer


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Dr.Thrax
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:11
Bone02943 schrieb:Ist es nicht in 1. Linie ein natürlich, pflanzlicher Wirkstoff? Mal ganz abgesehen von der Medizin?
Ja natürlich ist es das. Aber den Fehler zu machen, und zu sagen: Wenn etwas in einer Pflanze vorkommt, dann kann es nicht schädlich sein, würde ich nicht empfehlen. Von daher sehe ich das nicht wirklich als Argument.
Schmandy schrieb:Also wenn man z.b zwei mal die Woche abends einen raucht braucht man eine Medikamentöse Einstellung?
Na in gewisser Weise ist das schon die medikamentöse Einstellung :D Man hat sie sich dann halt selbst eingestellt. Wie gesagt: ich weiß nicht was ihr am Kiffen so toll findet. Ich finde da sind so viele Funktionseinschränkungen mit verbunden, dass ich das gar nicht haben möchte. Aber irgendeine Wirkung wird das Gras schon haben, die du ziemlich angenehm empfindest. Und insofern ist es halt eine Medikation. Ich nenne das ja auch nur so, weil ich finde, dass Medikamente auch nichts anderes sind als Drogen, die halt legal sind, weil ein Arzt seine Unterschrift auf ein Blatt Papier gesetzt hat. Also Der Unterschied ob eine Substanz jetzt Droge ist oder Medikament, hängt offenbar davon ab, ob ein Arzt das verordnet oder nicht, und offensichtlich nicht von der Substanz. Finde ich blöd.

Daher tendiere ich dazu einfach konsequent zu sagen: Drogen, das sind Medikamente, die nicht von einem Arzt verordnet wurden.

Und damit beantwortest du deine Frage eigentlich schon selbst. Jemand der zwei mal die Woche Abends einen Joint raucht, hat die Entscheidung sich selbst medikamentös einzustellen, doch selbst getroffen. Von daher entscheidet diese besagte Person damit in meinen Augen selbst, dass sie das auch braucht. Also ist deine Frage - ich bin mal so gutgläubig und vertraue darauf, dass die Person die du damit ansprichst dazu in der Lage ist selbst zu beurteilen ob sie das was sie konsumiert auch wirklich braucht - eindeutig mit "Ja" zu beantworten.


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:14
Dr.Thrax schrieb:den Fehler zu machen, und zu sagen: Wenn etwas in einer Pflanze vorkommt, dann kann es nicht schädlich sein, würde ich nicht empfehlen.
Ich kann mich mit Nachbars Gartengewächsen umbringen, aber mit Cannabis nicht, das sagt ja schon was aus oder :ask:

Naja es sei denn ich kaufe mir nen Strick^^


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pere_ubu
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:15
dazu kommt ja noch ,dass ein cannabisverbot extrem teuer ist.


Die Kosten des Cannabisverbots
Siehe auch:

Was verboten ist kann nicht besteuert werden
Wirtschaftliche Auswirkungen einer Legalisierung von Cannabis

Es ist kein Zufall, dass die amerikanische Alkoholprohibition nach dem Einbruch der Weltwirtschaftskrise aufgehoben wurde. Ein Verbot eines weitverbreiteten Genussmittels wie Alkohol ist eben sehr kostspielig in der versuchten Durchsetzung und gleichzeitig macht es eine Besteuerung unmöglich.

Nach einem Bericht des Schweizer Bundesamtes für Statistik von 1991 liegen die dortigen Kosten im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität für Polizei, Justiz und Strafanstalten bei 536 bis 544 Millionen Schweizer Franken (ca. 350 Millionen Euro) pro Jahr. Der Anteil der wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz Inhaftierten ist dabei ähnlich hoch wie in Deutschland. Zur Abschätzung der deutschen Zahlen muss man berücksichtigen, dass Deutschlands etwa die elffache Bevölkerung der Schweiz hat.

Im Jahre 1995 untersuchte Professor Karl-Hans Hartwig von der Ruhruniversität Bochum im Auftrag des hessischen Justizministeriums die Kosten der repressiven Drogenpolitik am Beispiel von Heroin. Er kam auf direkte Kosten für den Steuerzahler sowie gesellschaftliche Folgeschäden von insgesamt über 13 Milliarden DM. Nur etwa ein halbes Prozent dieses Betrags wird derzeit für Drogenprävention ausgegeben.

Leider ist uns in Deutschland keine vergleichbare Studie bekannt, die entsprechende Zahlen zum Cannabisverbot ermittelt hätte. Rückschlüsse aus den Zahlen der Heroinstudie sind aber beschränkt möglich. Zwar gibt es bei Cannabis keine Überdosis-Toten, keine HIV-Infektionen und praktisch keine Beschaffungskriminalität, aber angezeigt werden muss genauso in jedem Fall. Im Jahre 2002 ging es in 55,4 Prozent aller Ermittlungsverfahren wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz ausschliesslich um Cannabis, eine Droge die weniger schädlich ist als Alkohol oder Nikotin. 631.416 Ermittlungsverfahren allein in den letzten fünf Jahren, von denen viele zu Gerichtsverfahren und Verurteilungen führten, verursachten beträchtliche Kosten für die Steuerzahler.

http://www.cannabislegal.de/argumente/kosten.htm

ausserdem sind die gefängnisse von kiffern überfüllt ,polizisten gebunden und gerichte überlastet durch diese lapalien.
mit 100 gramm gehst in den knast, wenn du jemanden verprügelst oder ne oma ausraubst wirst wieder nachhause geschickt. diese ungleichmässige behandlung ist völlig widersinnig.

die entsprechenden gesetzgeber sollten sich darüber klarsein ,dass sie damit irgendwann ihre eigenen kinder kriminalisieren ,denn da nascht irgendwann so gut wie jedes kind irgendwann früher oder später.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:15
Nochmal zu den Auswirkungen im Straßenverkehr.

Wer von der Polizei angehalten wird, dem kann durch gewisse Tests bis zu 3? Wochen nach dem Konsum von Cannabis, vor Ort die Weiterfahrt versagt werden oder?
Man muss zum Arzt wegen Blutabnahme und darf 24h nicht mehr Fahren.
Bei Alkohol darf man frisch ein oder zwei Bier trinken und sich hinters Steuer setzen.

Wo ist denn da die Verhältnissmäßigkeit?
Dr.Thrax schrieb:Ja natürlich ist es das. Aber den Fehler zu machen, und zu sagen: Wenn etwas in einer Pflanze vorkommt, dann kann es nicht schädlich sein, würde ich nicht empfehlen. Von daher sehe ich das nicht wirklich als Argument.
Ich sag ja nicht das es nicht schädlich ist. Aber dafür ist wohl auch jeder selbst verantwortlich, wie eben auch beim Alkohol.


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Dr.Thrax
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:19
kushsmoke schrieb:Ich kann mich mit Nachbars Gartengewächsen umbringen, aber mit Cannabis nicht, das sagt ja schon was aus oder :ask:
Wenn du dich umbringen willst, gibt es viel "bessere" Wirkstoffe als THC.

Zur letalen Dosis kann ich nur mal Wikipedia zitieren, wenn es dir weiterhilft:

Nimmt man in einer groben (und niedrig angesetzten) Schätzung, den potentiellen peroralen LD50-Wert für Menschen mit 150 mg/kg Körpergewicht an, dann würde eine 70 kg schwere Person nach oralem Akut-Konsum von 10,5 g THC mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % sterben. Diese Menge ist enthalten in rund 70–130 g eines Cannabisprodukts mit 8 – 15 % THC-Gehalt.

Aber inwiefern bezieht sich das denn jetzt auf die Diskussion? :ask:


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:20
Dr.Thrax schrieb: Angenommen man hat denn nun eine Post traumatische Belastungsstörung, und furchtbare Erinnerungen, die man nicht los wird. Und angenommen man konsumiert dann THC. Dann wird man - selbst ohne die Kenntnis wissenschaftlicher Hintergründe - merken, dass einem das Zeug hilft
...das würde man beim Alk sicher auch feststellen. Fakt ist das wenn diese Person nach dieser Belastung einen oder acht Joints raucht, noch lang nicht vergisst was ihr widerfahren ist.
Vergessen tun nur die langzeitkiffer. Was passieren würde ist, diese Person nimmt das ereigniss mit einer gewissen "Gleichgültigkeit" oder Leichtigkeit, an. Weil erstkonsumenten dazu neigen einen lachflash nach dem anderen zu bekommen. Da fehlt dann die Zeit sich über tragisches Gedanken zu machen. Wenn der Joint reichhaltig genug gedreht wurde, wird diese Person nach einer gewissen Zeit einfach müde und meistens schlafen die dann wie Babys tief fest und vor allem..., lange!
Erst wenn diese erstkonsumenten zusätzlich noch Alkohol trinken, wird der gesundheitszustand kritisch. Uebelkeit und Erbrechen, Kreislaufstörungen und Schweißausbrüche u/o Schüttelfrost.

Nen trockenen Mund würde ich persönlich nicht als bedenkliche Nebenwirkung betrachten, da gibt's schädlicheres für die zähne als kiffen;)
Dr.Thrax schrieb:es gibt noch einige weitere Aspekte, die als Nebenwirkungen aufgeführt werden könnten.
Ja gibt es,...die langzeitschaeden !
Interessant ist wie schaedlich THC für das Gehirn ist, so nach 5,10,15,20 oder 25 Jahren gestaffelt beurteilt.
Gibt es derartige langzeitstudien?


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