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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

5.254 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:25
Letztendlich muss zählen was unterm strich ist. Es spielt doch keine Rolle ob THC nun den Menschen auf verschiedene Weise beeinflußt, wenn diese Einschränkungen am Ende freiwillig geschehen und sie nicht stärker schaden (auch dritte) wie andere legale Drogen. Alkohol hat erwiesenermaßen zehntausende Tote und Verletzte sowohl auf Konsumenten Seite als auch der Dritter zu verantworten. Allein das Oktoberfest ist jedes Jahr ein Beweis dafür. Wie sieht es da mit Cannabis aus? Damit ein Verbot gerechtfertigt ist, müssen die Auswirkungen schlimmer sein als beim Alkohol aber mir wäre nicht bekannt dass es überhaupt nennenswerte Todeszahlen gibt, inklusive der dritter Unbeteiligter. Es gibt ja nicht mal ein vergleichbares Kifferfest und irgendwie habe ich meine Probleme damit, mir vorzustellen dass es bei einem solchen Fest zu durch Cannabis verursachte Schlägereien kommen könnte.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:27
@SethSteiner

Kiffe ist halt "Teufelszeug" reicht doch für ein verbot! ;) :D


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:27
Dr.Thrax schrieb:Ich finde da sind so viele Funktionseinschränkungen mit verbunden, dass ich das gar nicht haben möchte
Das find ich witzig^^
welche denn, zb?
Hast schon mal einen geraucht und daher deine Vorstellung?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:28
@Bone02943
Aber doch nur in einem Gottesstaat! Also eine Cannabismauer um den Vatikan :P


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:28
@SethSteiner

Wer weiß was bei denen alles im Garten wächst, bei deren Phantasie... :D


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Dr.Thrax
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:39
Lemniskate schrieb:Ja gibt es,...die langzeitschaeden !
Interessant ist wie schaedlich THC für das Gehirn ist, so nach 5,10,15,20 oder 25 Jahren gestaffelt beurteilt.
Gibt es derartige langzeitstudien?
Also was Langzeitstudien mit wirklich repräsentativen Zahlen angeht, glaube ich, wirst du kaum was finden. Über statistische Erhebungen lässt sich diesem Phänomen - gerade im Hinblick auf Ethik und die aktuelle Rechtslage in vielen wissenschaftlich produktiven Ländern - nur ganz schwer nähern.

Was wissenschaftlich in der physiologischen Grundlagenlektüre, die ich jetzt zur Hand habe, offensichtlich Stand der Dinge ist, wurde in Tierversuchen, ermittelt. Und zwar an Mäusen... und da wird selbst der gutgläubigste Neurophysiologe einsehen, dass sich das nicht 1:1 auf den Menschen übertragen lässt.

Ganz prinzipiell schreibt z.B. der Klinke, Pape, Kurtz, Silbernagl - Physiologie

Psychotrope Substanzen, wie zum Beispiel Kokain, Opiate, Cannabinoide, Amphetamine und Nikotin, wirken als positive Verstärkermechanismen, indem sie die Konzentration von Dopamin in diesen Schaltkreisen erhöhen.

Das erklärt aber ausschließlich die Tatsache, dass Cannabinoide abhängig machen.

Was auch jeder weiß, nochmal in den Worten der Experten bestätigt:

Diese Substanzen können zur Abhängigkeit führen, einer Wechselwirkung zwischen Individuum und Droge, die durch die Entwicklung von Toleranz, körperlicher und psychischer Abhängigkeit
gekennzeichnet ist. Toleranz („Gewöhnung“) bezeichnet eine kompensatorische Regulation des Organismus gegen die Wirkung einer Substanz, so dass deren Effekte bei wiederholter Gabe nachlassen und nur durch Erhöhung der Dosierung aufrechterhalten werden können.


Es gibt aber wohl Langzeitstudien aus der Schweiz, wobei ich mir aber ehrlich gesagt schwer tue, da ich gerade bei einem solch dubiosen Thema die Quellen nur dann wirklich glaubhaft finden kann, wenn ich sie kenne. Und dafür weiß ich über die schweizer Medien und deren wissenschaftliche Neigung im Einzelnen doch zu wenig. Und in Deutschland ist aufgrund der Rechtslage halt so etwas kaum möglich.

Also wie ich es dem entnehme, was ich so auf die Schnelle finde, hat Cannabiskonsum überwiegend reversible Veränderungen zur Folge und zudem ist Bislang keine Neurotoxizität von THC bewiesen.

Quelle: http://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/20fortbildung/15laek/dokumentation/051116/07.pdf


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Dr.Thrax
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:43
SethSteiner schrieb:Es gibt ja nicht mal ein vergleichbares Kifferfest
http://www.splash-festival.de/

:troll:
Lemniskate schrieb:Das find ich witzig^^
welche denn, zb?
Hast schon mal einen geraucht und daher deine Vorstellung?
Na im Grunde schon genau das, was die Wissenschaft auch so aufgedeckt hat.

Und zwar
Denkstörungen
• Formal: z.B.Assoziative Auflockerung, Sprunghaftigkeit
• Inhaltlich: Beziehungsideen, Verfolgungsideen
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen


Wobei ich hinzufügen muss dass ich die Beziehungsideen, Verfolgungsideen ausklammern sollte. :D

Ich muss aber eh sagen, dass ich aus irgendwelchen Gründen sowieso ziemlich ungünstig auf die Inhalation von Tabakrauch anspreche. Es kann also auch sein, dass meine Aversion daher kommt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:53
@Dr.Thrax

Ach komm splash is ja nun wirklich kein wahres Kifferfest, aber selbst wenn, bestimmt gibts da weniger Straftaten als auf Oktoberfesten. :P:

Verfolgungsideen= Verfolgungswahn also das man denkt man wird beobachtet oder verfolgt?

Denn wenn ja, ist es doch kein Wunder bei der aktuellen Rechtslage. Was meinst wie man im dunkeln nach Hause läuft, wenn man noch 3 Gramm Hasch und ne Bong im Rucksack hat? Da schauste 5x mehr nach hinten als sonst. Und wenn dann noch ein Auto mit gefühlt 5 km/h an einem vorbeifährt, welches das typische Dieselklappern eines VW Bus hat, dann wird einem schon ganz anders. ;)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 00:53
Dr.Thrax schrieb:
Und zwar
Denkstörungen
• Formal: z.B.Assoziative Auflockerung, Sprunghaftigkeit
• Inhaltlich: Beziehungsideen, Verfolgungsideen
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
Ich finde, dass sowas nur auftritt während des Konsums, während langzeitigem Konsum und die Tage danach. Wenn man sich aber eine Pause gönnt, renkt sich alles wieder ein.
Wie bei jeder Droge, sogesehen.
Außerdem kann Marihuana bei einigen Tätigkeiten die Konzentration und Aufmerksamkeit ebenso auch steigern, sowie "Assoziative Auflockerung" auch positiv zur Geltung bringen, um bspw. versteifte Sichtweisen zu lockern.
Steigerung negativer Symptome würde ich einer labilen Psyche zuschreiben - die ebenfalls wieder wie bei jeder Droge andersartig ausgeprägt sein können, aber eben auch evtl. "behandelt". Hängt eben davon ab, was man währenddessen tut und auch welche Sorte man konsumiert.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:05
SethSteiner schrieb:
Allein das Oktoberfest ist jedes Jahr ein Beweis dafür.
Hier starten, im Durchschnitt wirklich alle 12 Minuten, Krankenwagen und das 2 Wochen am Stück, Tag & Nacht & die Stadt ist voller taumelnder Zombies, die sich in alle Ecken übergeben.
Die apathisch herumhängenden, paranoiden Kiffer im Park sind aber eigentlich auch nicht wirklich besser...


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:06
Ach komm splash is ja nun wirklich kein wahres Kifferfest, aber selbst wenn, bestimmt gibts da weniger Straftaten als auf Oktoberfesten. :P:

Verfolgungsideen= Verfolgungswahn also das man denkt man wird beobachtet oder verfolgt?

Denn wenn ja, ist es doch kein Wunder bei der aktuellen Rechtslage. Was meinst wie man im dunkeln nach Hause läuft, wenn man noch 3 Gramm Hasch und ne Bong im Rucksack hat? Da schauste 5x mehr nach hinten als sonst. Und wenn dann noch ein Auto mit gefühlt 5 km/h an einem vorbeifährt, welches das typische Dieselklappern eines VW Bus hat, dann wird einem schon ganz anders. ;)t
muss ein Jugendding sein, denn mir ist es gal ob man mich erwischt, egal mit welcher Menge...


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pere_ubu
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:16
zur überfüllung der gefängnisse , woran das cannabisverbot erheblichen anteil hat :

Im Kittchen ist kein Zimmer frei!
von Pater Wolfgang Sieffert OP
Dieses Boot ist wirklich voll

http://www.ulmerecho.de/themen/Knastleben/Kittchen.html

auch besonders nett wenn man als cannabiskonsument dann mit totschlägern , gewaltverbrechern und anderen auf einer zelle hocken muss.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:18
Ich frag mich eh was Gefängniss bei Kiffern bewirken soll.


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:21
@Bone02943
das absurdeste dabei :
heroin -und anderen abhängigen von harten drogen wird angeboten : therapie statt strafe ,d.h. die kommen meist in lockerere therapiezentren.
cannabiskonsumenten wird da aber gesagt: sie sind ja gar nicht süchtig--es gibt für sie keine therapie.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:23
@pere_ubu

Noch besser die bekommen "ihren Stoff" legal und dürfen sich dort sogar spritzen.

Als Kiffer ist man echt komplett isoliert.


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:27
@Bone02943


naja--die bekommen ersatzstoffe wie methadon.
davon gibt es auch ein neueres medikament.
kenn einen der sich das täglich bei seinem arzt abholen muss. der berichtete mir ,dass er keinen tag mehr wegfahren kann ,weil der "affe" da wohl noch schlimmer ist als bei heroin etc.
die sind offenbar noch süchtigmachender diese medikamente.
der typ geht seit jahren auf dem zahnfleisch ,ist aber eigentlich nen total netter typ.

einfach nur erschreckend diese drogen"politik"


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:30
pere_ubu schrieb:die bekommen ersatzstoffe wie methadon.
Jap und das dumme daran ist, dass der Entzug von Methadon um einiges heftiger und schmerzhafter ist als der von Heroin...


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:32


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.12.2013 um 01:33
@pere_ubu

Auf Arbeit hatten wir auch einen ausm Methadon-Programm, hatte bei ihm jedenfalls nicht geholfen.

Aber ich hab mal ne Doku gesehen, das war dann wohl das eigens illegal gekaufte Heroin, welches sich die Leute in dem "Laden" mit kostenlosen Spitzen und so zu sich nehmen konnten.


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12.12.2013 um 01:37
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:naja--die bekommen ersatzstoffe wie methadon.
davon gibt es auch ein neueres medikament.
kenn einen der sich das täglich bei seinem arzt abholen muss. der berichtete mir ,dass er keinen tag mehr wegfahren kann ,weil der "affe" da wohl noch schlimmer ist als bei heroin etc.
Das liegt aber meistens daran, dass betroffene Personen besagtes Methadon nicht so konsumieren
wie es in einer Therapie richtig wäre.
Anstatt es oral einzunehmen wird es halt gespritzt, weil bei "normaler" Konsumvariante kein Rausch eintritt.
Wobei wie @kushsmoke schon angemerkt hat, Methadon ein höheres Suchtpotenzial hat als Heroin, weswegen ich diesen Weg von der Droge Heroin wegzukommen keineswegs als optimal empfinde.
Ich kenne aus privaten Kreisen selbst einen noch recht jungen Mann der im Methadon-Projekt steckt.
Jetzt ist er noch "zerstörter" als er es auf Heroin war.

Drogen sind in Deutschland imho eh noch ein sehr abstruses Thema, die Wege welche dort bestritten werden sind (meiner Meinung nach) grundlegend verkehrt.


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