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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

8.883 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 14:59
Zitat von MilanSiriusMilanSirius schrieb:Ja. Also wie gesagt, ich wäre da auch für, nur mit den horrenden Steuern für Eigenbau in geringem Bereich wäre ich zum Beispiel halt nicht einverstanden
Ich bin nach wie vor gegen den Eigenbau von THC-Cannabis. Gehen wir jetzt aber von einem Szenario aus wo der Staat auch dies erlaubt dann wäre ich wenigstens dafür, dass man diese Pflanzen auch versteuert. Die Frage ist wie genau. €/pro potenzieller Blütenmenge?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:02
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Wir fangen an uns zu wiederholen: ich bin für eine Privatlizenz in Höhe X mit Mengenbeschränkung wenn einer selbst anbauen will, 0€ halte ich nicht für akzeptabel.
Lass uns mal nochmal darüber diskutieren, wenn es ernsthaft zur Debatte steht, wie man Cannabis jetzt dann am besten legalisiert.
Ich bin gespannt. Das einzige Ding, was mich halt wirklich ärgert ist, dass so viele Menschen solche Lösungen eben schon 2015 und davor im Bundestag vorgeschlagen haben. Ich denke wir sind uns jetzt hier alle einig, dass das Verbot, so wie es derzeit herrscht, nicht gut ist und auch nicht funktioniert.

Ich ärgere mich einfach tierisch über die CDU. Wenn sie denn wenigstens Argumente hätten, dann könnte man ja darüber reden, debattieren etc. So wie wir hier. Aber sie wollen das nicht und haben auch tatsächlich keinerlei Argumente gegen eine Legalisierung - Außer das mit dem Jugendschutz, der ja aber doch erst durch eine geregelte Abgabe entsteht. Ansonsten gibt es keinerlei Argumente gegen eine Legalisierung und dennoch stellen sie sich so schwer quer. Ich kann ja verstehen, dass gerade konservative Menschen das ein bisschen kritisch sehen aber allein die Tatsache, dass eine Legalisierung halt wesentlich mehr Pro-Punkte hat als Contras, sollte doch schon ausreichen um zumindest PILOTprojekten eine Chance zu geben. 2-3-4 Gramm am Tag Höchstkaufmenge, Anbau eben immer noch illegal etc. Das wären so Sachen, die könnte man doch einfach mal austesten.

Mich macht das so wütend, dass solche Menschen im Bundestag sitzen. Nicht, weil sie nicht meiner Meinung sind, darum geht es nicht, sondern weil sie einfach ohne irgendwelche Argumente oder Begründungen agieren. Das finde ich ganz furchtbar.
Zitat von VenomVenom schrieb:Ich bin nach wie vor gegen den Eigenbau von THC-Cannabis. Gehen wir jetzt aber von einem Szenario aus wo der Staat auch dies erlaubt dann wäre ich wenigstens dafür, dass man diese Pflanzen auch versteuert. Die Frage ist wie genau. €/pro potenzieller Blütenmenge?
Oder man legalisiert halt nur bestimmte Sorten mit Samen die man in den Shops selbst kaufen kann. Damit wäre dann wenigstens eine gewisse Maximalmenge des Ertrages abzusehen - Manche Sorten können ja wirklich enorm viel abwerfen. Das könnte die Regierung halt so ein bisschen eindämmen. Weißt du was ich meine?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:02
@MilanSirius
Im übrigen .....
Jaa, die Dosis macht halt das Gift.
100 % richtig aber
Ich würde sagen, dass man vielleicht pro Tag nicht mehr als 5 Gramm kaufen darf. Das könnte man dann so machen, dass man eine "Cannabiscard" registrieren könnte und dann wird die bei jedem Kauf halt eingescannt
5 Gramm ergibt wieviel Joints und das jeden Tag...........

Wie war das nochmal ....
Dauerhafter Cannabiskonsum kann zudem eine spezifische Abhängigkeit nach sich ziehen. Oft wird sie begleitet durch allgemeine Rückzugstendenzen bis hin zur sozialen Isolation.
https://hanfverband.de/inhalte/cannabis-wirkung-nebenwirkungen-und-risiken#nr_2

und das sagt der Hanfverband und nicht irgendwelche idiologischen Hanfgegner


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:05
Zitat von querdenkerSZquerdenkerSZ schrieb:5 Gramm ergibt wieviel Joints und das jeden Tag...........
Ja, aber das muss doch nicht heißen, dass man die dann auch am Tag konsumiert. Du kannst doch auch 20 Flaschen Vodka kaufen. Weißt du, wie ich das meine? Es geht darum, zumindest eine Obergrenze zu haben, so als allgemeine Sicherung. Von mir aus auch nur 30 Gramm pro Werkwoche oder sowas. Irgendwie in der Richtung.

Ich bin auch dagegen, dass man so viel kaufen kann wie man will. Man könnte auch eine 1 Gramm Tagesmenge so ansammeln, dass man sich dann nach 10 Tagen an einem Tag 10 Gramm gibt... Das ist ja vollkommen klar, dass das dann an jedem selbst liegt. Aber um genau sowas zu verhindern, könnte man eben mehr Steuergelder in die Prävention und Aufklärung stecken.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:06
Zitat von querdenkerSZquerdenkerSZ schrieb:Dauerhafter Cannabiskonsum kann zudem eine spezifische Abhängigkeit nach sich ziehen. Oft wird sie begleitet durch allgemeine Rückzugstendenzen bis hin zur sozialen Isolation.
https://hanfverband.de/inhalte/cannabis-wirkung-nebenwirkungen-und-risiken#nr_2

und das sagt der Hanfverband und nicht irgendwelche idiologischen Hanfgegner
Jaa, das ist halt "Sucht". Das ist bei Computersucht genau so wie bei Alkoholsucht und auch Cannabisabhängigkeit.


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10.01.2019 um 15:11
@MilanSirius
Jaa, das ist halt "Sucht"
eben dass ist Sucht und genau das bestreitest du hier ständig ......wer 5 Gramm pro Tag braucht ist Abhängig........und gesundheitlich beeinträchtigt.....und wenn jeder steuer- und gebührenfrei soviel anbauen kann wie er will wird es nie stattlich legitimierte Läden geben weil bei denen durch Steuern , abgaben und Kontrolle das Dope zwangsläufig teurer sein wird....


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:12
Zitat von MilanSiriusMilanSirius schrieb:Oder man legalisiert halt nur bestimmte Sorten mit Samen die man in den Shops selbst kaufen kann. Damit wäre dann wenigstens eine gewisse Maximalmenge des Ertrages abzusehen - Manche Sorten können ja wirklich enorm viel abwerfen. Das könnte die Regierung halt so ein bisschen eindämmen. Weißt du was ich meine?
Ich wäre sowieso für eine dementsprechend regulierte Legalisierung, das beinhaltet auch, dass man nicht jede Hanfsorte kaufen kann und der THC-Gehalt auch dementsprechend niedrig ist. (nein, keine 0,5% lol)
Zitat von MilanSiriusMilanSirius schrieb:Ich bin auch dagegen, dass man so viel kaufen kann wie man will
Aber unter anderem genau wegen sowas habe ich mit dir und noch einigen Usern gestritten. Du warst ursprünglich der Meinung du wärst für eine absolute Legalisierung, no limit, usw. Und im nächsten Satz kam dann dieses "von mir aus auch..." und dann eine kleinere Menge, in dem Fall hast du von 300-500 Gramm Besitzlimit gesprochen. Ein anderer User war auch für eine völlig unregulierte Legalisierung bis auf das Alter wenn überhaupt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:16
Zitat von querdenkerSZquerdenkerSZ schrieb:eben dass ist Sucht und genau das bestreitest du hier ständig ......wer 5 Gramm pro Tag braucht ist Abhängig........und gesundheitlich beeinträchtigt.....und wenn jeder steuer- und gebührenfrei soviel anbauen kann wie er will wird es nie stattlich legitimierte Läden geben weil bei denen durch Steuern , abgaben und Kontrolle das Dope zwangsläufig teurer sein wird....
Moment Moment Moment. Ich habe hier noch NIE die Möglichkeit einer Cannabisabhängigkeit bestritten. Das stimmt nicht!

Und ja, wer 5 Gramm am Tag raucht sollte den Konsum definitiv einmal überdenken, das ist glaube jedem klar.
Und das mit den Steuern und Abgaben und Läden stimmt nicht. Die Realität zeigt doch, dass es nicht so ist! Nicht jeder baut sein Cannabis selbst an, das ist nicht wahr.
Zitat von VenomVenom schrieb:Ich wäre sowieso für eine dementsprechend regulierte Legalisierung, das beinhaltet auch, dass man nicht jede Hanfsorte kaufen kann und der THC-Gehalt auch dementsprechend niedrig ist. (nein, keine 0,5% lol)
Ich würde den THC-Gehalt auf vielleicht 20-22 Prozent einpendeln lassen. Stärkere Sorten dann einfach nicht mehr, dafür vielleicht mehr Fokus nebenbei auch auf CBD-reiche Sorten (Die aber sowieso bei bisher jedem Laden-Legalisierungsmodell dabei sind).
Zitat von VenomVenom schrieb:Du warst ursprünglich der Meinung du wärst für eine absolute Legalisierung, no limit, usw.
Ja! Das könnte man dann am Ende, wenn alles gut läuft etc. mal in Betracht ziehen, warum auch nicht? Für mich steht fest, dass das ideale Modell einen Anbau ganz entkriminalisiert, aber nach mir muss es ja nicht laufen. Wenn aber Pilotprojekte so laufen wie wir es jetzt seit geraumer Zeit besprechen, wäre ich dafür, um einfach zu schauen, inwieweit eine Legalisierung in diesem Land gehen kann/darf.

Ansonsten hast du recht, bin ich für Shops UND No-Limit-Homegrowing.


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10.01.2019 um 15:19
@MilanSirius
Und ja, wer 5 Gramm am Tag raucht sollte den Konsum definitiv einmal überdenken, das ist glaube jedem klar.
und wieso dann deine Forderung :
ch würde sagen, dass man vielleicht pro Tag nicht mehr als 5 Gramm kaufen darf. Das könnte man dann so machen, dass man eine "Cannabiscard" registrieren könnte



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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:20
Zitat von querdenkerSZquerdenkerSZ schrieb:@MilanSirius
Und ja, wer 5 Gramm am Tag raucht sollte den Konsum definitiv einmal überdenken, das ist glaube jedem klar.
und wieso dann deine Forderung :
ch würde sagen, dass man vielleicht pro Tag nicht mehr als 5 Gramm kaufen darf. Das könnte man dann so machen, dass man eine "Cannabiscard" registrieren könnte
Na, das habe ich doch jetzt schon mehrmals gesagt:
Zitat von MilanSiriusMilanSirius schrieb:Ja, aber das muss doch nicht heißen, dass man die dann auch am Tag konsumiert. Du kannst doch auch 20 Flaschen Vodka kaufen. Weißt du, wie ich das meine? Es geht darum, zumindest eine Obergrenze zu haben, so als allgemeine Sicherung. Von mir aus auch nur 30 Gramm pro Werkwoche oder sowas. Irgendwie in der Richtung.
Von mir aus auch nur 3 Gramm am Tag kaufen, darum soll es doch gar nicht gehen! Es geht darum, den Verkauf etwas zu beschränken!


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10.01.2019 um 15:20
@MilanSirius
Das heißt wir beide sind für eine Legalisierung gehen aber ab da irgendwo in zwei völlig unterschiedliche Richtungen wenn es um eine Idealvorstellung geht, oder?
Das beginnt schon beim Preis (inkl. Steuer) und THC-Gehalt Limit.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:23
Zitat von querdenkerSZquerdenkerSZ schrieb:und wieso dann deine Forderung :
Weil man nicht ständig zum Coffeeshop will? Gerade wenn Du auf'm Dorf wohnst, auf ÖPNV angewiesen bist.
Wieso denkt jeder, dass man 5g direkt verballert, wenn man sich's holt? Mit einer Cannabiscard könnte man das steuern, aber dafür bedarf es großer Datenbanken.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:26
Zitat von VenomVenom schrieb:Das heißt wir beide sind für eine Legalisierung gehen aber ab da irgendwo in zwei völlig unterschiedliche Richtungen wenn es um eine Idealvorstellung geht, oder?
Das beginnt schon beim Preis (inkl. Steuer) und THC-Gehalt Limit.
Jain. Also Idealvorstellung ist ja so eine Sache. Ich bin da etwas liberaler in Anbetracht der Tatsache, dass Alkohol halt auch an jeder Ecke verkauft wird. Das sollte halt einfach nicht sein, wenn es ja mir geht und genau so wenig mit Cannabis. Es geht darum, dass man versucht die Risiken und die Gesundheit und den Jugendschutz etc. unter die staatliche Kontrolle zu kriegen. Da sind wir uns denke ich einig.

Aber ich finde, dass man wenn man Alkohol schon so locker hält, obwohl es ein paar ganz abartige Nebenwirkungen und Schädigungen haben kann, dann finde ich, dass es dann halt keinen Grund gibt, Cannabis nicht auch so behandeln, welche ja bei weitem nicht denen von Alkohol entsprechen, egal wie stark der Missbrauch ist. Bei Alkohol ist der starke Missbrauch mit dem Tod verbunden (Meistens), bei Cannabis ist das halt auch bei 20 Gramm am Tag nicht möglich (Was natürlich um Himmelswillen nicht bedeutet, dass ich sowas Übles unterstütze). Aber du weißt sicher, wie ich das meine.

Es geht darum, dass man beide Drogen (Mit Zigaretten 3) irgendwo beschränken sollte. Gut, Alterslimits gibts, außer bei Cannabis. Wenn letzteres mit Steuern belegt, in Shops verkauft und mit hohem Jugendschutz verbunden verkauft wird, dann denke ich, ist man dann mit Cannabis viel weiter als mit beiden anderen Drogen ist, was Schutz angeht.

Deswegen sind wir uns da vielleicht nicht so einig. Aber ansonsten bin ich erstmal für jede Änderung (Außer sie bedeutet Verschärfung des Betäubungsmittelgesetzes) offen. Denn ein Anfang muss mal gemacht werden.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:35
Zitat von SubcomandanteSubcomandante schrieb:Mit einer Cannabiscard könnte man das steuern, aber dafür bedarf es großer Datenbanken.
Ja, wäre ein guter Kompromiss.

@MilanSirius
Das Ding mit Alkohol und Zigaretten vs Cannabis ist die, dass ich der Meinung bin man muss nicht das dritte Übel mit dazu nehmen nur weil die anderen zwei Übeln da sind. (schwache Regulierung)
Sonst wird demnächst auch der Waffenlobbyist mit so einem Argument kommen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:35
Zitat von MilanSiriusMilanSirius schrieb:Ich ärgere mich einfach tierisch über die CDU. Wenn sie denn wenigstens Argumente hätten, dann könnte man ja darüber reden, debattieren etc. So wie wir hier.
Ich denke Du hast da eine falsche Erwartung: wer was will (Legalisierung), der muss Argumente liefern, und zwar stichhaltig.
In einer Gesetzesdebatte/Anhörung kann man sich kein Rumeiern leisten...und mein Tipp :) :) :) bleibt: wer Cannabis will, soll nicht über Alkohol reden.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:40
Zitat von VenomVenom schrieb:Das Ding mit Alkohol und Zigaretten vs Cannabis ist die, dass ich der Meinung bin man muss nicht das dritte Übel mit dazu nehmen nur weil die anderen zwei Übeln da sind. (schwache Regulierung)
Sonst wird demnächst auch der Waffenlobbyist mit so einem Argument kommen.
Ja, aber das würde halt nur funktionieren, wenn der Konsum erst so hoch wäre, WENN man das denn legalisieren WÜRDE. Aber das ist ja nicht der Fall. Die Zahl der Konsumenten steigt ja trotz des Verbotes und da muss dann meiner Meinung nach der Staat irgendwann mal hingehen und sagen: "Okay. Scheinbar hat ein großer Teil der Bevölkerung Interesse an dem Konsum dieser Substanz und die Zahlen werden immer mehr und auch die Zustimmung geht jedes Jahr enorm hoch, wie können wir dann also die Konsumenten und die Jugend, wenn sie das denn schon tun, wenigstens halbwegs schützen?" Und wenn dann dazu noch Steuern kommen, also dann finde ich, steht einer (Von mir aus auch strengregulierten) Legalisierung kein Gegenargument mehr entgegen. (Btw. Du wirst wahrscheinlich wieder sagen, dass es ja keine Mehrheit mehr gibt. Betrachtet man aber die Zuwächse der Bevölkerung in den letzten Jahren, dann würde die nächste Umfrage genau das zeigen: Eine Mehrheit).
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ich denke Du hast da eine falsche Erwartung: wer was will (Legalisierung), der muss Argumente liefern, und zwar stichhaltig.
In einer Gesetzesdebatte/Anhörung kann man sich kein Rumeiern leisten...und mein Tipp :) :) :) bleibt: wer Cannabis will, soll nicht über Alkohol reden.
Naja, aber das ist ja genau das, was die CDU tut: Rumeiern. Wenn denn wenigstens Argumente DA wären. Aber es gibt ja keine Argumente. Ich kann dir empfehlen, dir die Zeit mal zu nehmen und vorherige Debatten zu dem Thema mal durchzuschauen:

Youtube: Bundestag: Debatte zum Cannabiskontrollgesetz am 20.03.2015
Bundestag: Debatte zum Cannabiskontrollgesetz am 20.03.2015


Und wie gesagt, ich denke schon, dass man sich eben auch dem Argument mit dem Alkohol stellen muss, wenn man die Frage beantworten will, ob Cannabis legal wird oder nicht. Denn damit steht und fällt die Frage nach der Gesundheit und dem Verbraucher- und Jugendschutz.


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10.01.2019 um 15:52
@MilanSirius
Wenn man sich die Umfrage von Infratest Dimap anguckt gibt es in der Tat mehr Befürworter als noch letztes Jahr. 46% sind es wenn ich mich recht erinnere, oder 44%.
Doch leider endet hier nicht die Hürde. Einerseits muss man auf die Entwicklungen in den nächsten Jahren warten und sich auf diese verlassen, anderseits müssen diese Befürworter auch lauter sein glaube ich. Sind sie aber irgendwie nicht sonderlich. Diese kleinen Protest die der Deutsche Hanfverband organisiert oder mitmacht reichen nicht aus.

Und dann kommt mein Land... Österreich...
Die sind ja sogar noch konservativer als die Deutschen. Vor ich glaube keinen 2-3 Monaten wenn überhaupt Monaten hat man erneut der medizinischen Legalisierung von Cannabisblüten einen Mittelfinger gezeigt. (Medis sind nach wie vor legal aber verschreibpflichtig)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 15:56
Zitat von MilanSiriusMilanSirius schrieb:Es geht darum, zumindest eine Obergrenze zu haben, so als allgemeine Sicherung. Von mir aus auch nur 30 Gramm pro Werkwoche oder sowas. Irgendwie in der Richtung.
Sowas würde nur mit einer Registrierung gehen und könnte dennoch umgangen werden. Fände ich daher nutzlos und ich wette das viele Kunden keine Cannabiscard besitzen wollen.

Die Obergrenze sollte diese sein, wie viel jemand besitzen darf, also wie viel jemand in der Tasche dabei haben, und nicht wie viel in einem bestimmten Zeitraum erworben werden darf. Erworben werden dürfte, pro Einkauf, dann auch nur die Höchstmenge die jemand besitzen darf.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 16:02
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:D
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Die Obergrenze sollte diese sein, wie viel jemand besitzen darf, also wie viel jemand in der Tasche dabei haben, und nicht wie viel in einem bestimmten Zeitraum erworben werden darf. Erworben werden dürfte, pro Einkauf, dann auch nur die Höchstmenge die jemand besitzen darf.
Dann wäre ich höchstens für 1-2 Gramm auf einmal wenn überhaupt. Cannabiskard oder Datenerfassung durch Shops und Apotheken. Das wäre viel besser.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.01.2019 um 16:02
Zitat von VenomVenom schrieb:Wenn man sich die Umfrage von Infratest Dimap anguckt gibt es in der Tat mehr Befürworter als noch letztes Jahr. 46% sind es wenn ich mich recht erinnere, oder 44%.
Jaa, stimmt schon, aber geht vor allem um die Zuwächse, die sind ganz ordentlich (Ich schaue heute Abend mal nochmal nach der Umfrage).
Zitat von VenomVenom schrieb:Doch leider endet hier nicht die Hürde. Einerseits muss man auf die Entwicklungen in den nächsten Jahren warten und sich auf diese verlassen, anderseits müssen diese Befürworter auch lauter sein glaube ich. Sind sie aber irgendwie nicht sonderlich. Diese kleinen Protest die der Deutsche Hanfverband organisiert oder mitmacht reichen nicht aus.
Ja, also der Hanfverband versucht halt dahingehend Druck aufzubauen, dass er Experten, Richter, Polizei(Gewerkschaften) etc. ins Boot holt und eben halt auch so Umfragen, Aktionen etc. finanziert, damit eben politisch verwertbare Druckmittel entstehen.
Zitat von VenomVenom schrieb:Und dann kommt mein Land... Österreich...
Die sind ja sogar noch konservativer als die Deutschen. Vor ich glaube keinen 2-3 Monaten wenn überhaupt Monaten hat man erneut der medizinischen Legalisierung von Cannabisblüten einen Mittelfinger gezeigt. (Medis sind nach wie vor legal aber verschreibpflichtig)
Ja, das ist ziemlich übel! Ich hab sogar gehört, dass eure Regierung den Steckihandel unterbinden will?


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