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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

8.514 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.06.2020 um 20:26
groucho schrieb:Ich bin ohne wenn und aber für eine Legalisierung, aber ich würde sogar eine ab 18 Begrenzung für sinnvoller
halten.

Außerdem könnte man es da ja auch wie beim Alk machen, je nach THC Level eine andere Altersfreigabe. Die leichten bis mittleren ab 18, die ganz potenten Sorten erst ab 21
Da wäre ich auch für, die 16 hab ich nur genommen weil ab da Alk schon legal ist.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.06.2020 um 20:43
Bone02943 schrieb:Da wäre ich auch für, die 16 hab ich nur genommen weil ab da Alk schon legal ist.
Wir sind uns jedenfalls einig, dass Kinder und Jugendliche kein Argument gegen eine Legalisierung sind.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.06.2020 um 20:45
@groucho

Genau so ist es.


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30.06.2020 um 11:59
Bone02943 schrieb:Was ein Dreck.
Soll man es halt für Kinder verbieten. Wie mit dem Alk ab 16.
Ansonsten sollte man Cannabis legalisieren.
Was juckt mich als Erwachsener wie Kinder darauf reagieren?
Immer die selbe Scheiße von der CSU in Sachen Drogenpolitik. Hauptsache der scheiß Alk...
Ach, was jucken dich die Kinder, Hauptsache DU kannst dir die Birne legal zudröhnen. Nice :Y: tolle Einstellung. Haben vermutlich viele, bis ihre eigenen Kinder oder welche aus dem näheren Umfeld im Hirn zu Gemüse werden.


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30.06.2020 um 12:30
@Eya

Ist ja nicht so das Kinder derzeit nicht eh kiffen würden. Nur eben mit Gras, Hasch und anderem zeugs vom vertrauenswürdigen Dealer aus dem Park, der genau weiß was er da verkauft und niemals nie seine Ware mit gefährlichen Streckmitteln versieht um mehr Profit rauszuschlagen, nein ganz sicher nicht.


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30.06.2020 um 13:14
Die Daniele Ludwig ist sowie so eine ganz krasse heuchlerin. Posiert auf Fotos mit Alkohol und verteufelt gleichzeitig eine andere Substanz.

Die Frau kann man noch weniger ernst nehmen als die Mortler, mal von den Aussagen abgesehen.


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30.06.2020 um 13:35
@Bone02943
Kiffer sind immer das gleiche Klientel und damit Kinder da nicht mit anfangen, sind die Eltern gefragt. Kiffen sollte wieder als uncool betrachtet werden, das wär der richtige Weg, denn mit Leuten, die Rauschgift nehmen, kann man sowieso nichts anfangen.


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30.06.2020 um 13:42
CSU-Politiker auf den Posten der Drogenbeauftragten zu setzen macht ohnehin ungefähr soviel Sinn wie nen katholischen Pfarrer als Familienminister einzusetzen.
Kann mich nicht dran erinnern das aus der Partei mal irgendwas anderes als ideologisch verbrämter Unsinn zu dem Thema kam
abberline schrieb:Kiffer sind immer das gleiche Klientel
Firmenbosse, Handwerker, Ärzte, Arbeitslose, Bundeswehrsoldaten, ITler, Musiker, Krankenpfleger und Lehrer sind jetzt mal nur ne Auswahl von Leuten die ich persönlich kenne die ab und an mal einen durchziehen
abberline schrieb:denn mit Leuten, die Rauschgift nehmen, kann man sowieso nichts anfangen
Rauschgift Nummer 1 in Deutschland ist immer noch Alkohol.
Und THC ist im Gegensatz zu Alkohol ein Rauschmittel und kein Rauschgift da auch bei übermäßigem Konsum keine akuten Vergiftungssymptome auftreten.


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30.06.2020 um 13:44
@abberline

Dein Bild über Kiffer ist gelinde gesagt sehr naiv. Es kiffen alle möglichen Menschen vom Hartzer bis zum Richter.
Um dir das mal verständlich zu machen:
Trinker sind immer das gleiche Klientel und damit Kinder da nicht mit anfangen, sind die Eltern gefragt. Alkohol trinken sollte wieder als uncool betrachtet werden, das wär der richtige Weg, denn mit Leuten, die Alkohol trinken, kann man sowieso nichts anfangen.
Und damit wären noch nichtmal Alkoholiker gemeint. Damit auch du erkennst wie falsch und unzutreffend deine Sichtweise über Kiffer ist. Denn diesen Maßstab würdest du sicher nicht anlegen, wenn jemand am Wochenende mal zwei drei Bier trinkt.
Apache205 schrieb:Posiert auf Fotos mit Alkohol und verteufelt gleichzeitig eine andere Substanz.
In Deutschland soll man sich halt lieber tot saufen, ist gut für die Wirtschaft, mit Cannabis will der Staat leider kein Geld verdienen.


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30.06.2020 um 13:47
@AtheistIII
Ja und? Muss man sich den Kopf zunebeln? Andere zum Passivrauchen zwingen und vollstinken? Von mir aus kann der Dreck verboten bleiben. Sollen die Leute mal lieber Sport machen und den Kopf klar halten. Gilt auch für Alk in größeren Mengen. Aber der nebelt und stinkt zumindest nicht.
Von mir aus kann der Shisha Scheiss gleich mit weg, aber ich bin ja tolerant 😉


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30.06.2020 um 13:52
@abberline

Schon mal das Wort Alkoholfahne gehört? Aber das ist für dich scheinbar ein toller Geruch.

Du bist so unfassbar uninformiert was das Thema Cannabis betrifft, da ist es eigentlich kein Wunder das dein blinder Hass und der Wunsch nach einem sinnlosen Verbot stärker ist, als alle Argumente, die für die Legalisierung sprechen. Und wegen solchen Menschen, wie auch den Drogenbeauftragten, die lieber Alkohol anpreisen werden millionen Menschen kriminalisiert. Für etwas was weit weniger Schaden anrichtet, als Alkohol. Prost


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30.06.2020 um 13:58
@Bone02943
Von mir aus könnte man auch gegen Alk mehr tun, aber man muss nicht noch zusätzlich irgendwelche Drogen legalisieren.
Wer kiffen will tut das auch jetzt schon, kann er ja, aber ich will den Gestank nicht in der Öffentlichkeit. Was Betrunkene angeht, sind die für mich auch nervig, ja.


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30.06.2020 um 14:02
abberline schrieb:aber ich will den Gestank nicht in der Öffentlichkeit
Was ist das denn für ein Argument?

Es gibt sicherlich weit mehr in der Öffentlichkeit was schlimmer riecht. Und du bist ja nicht gezwungen herumzuriechen. Atme halt durch den Mund.


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30.06.2020 um 14:04
abberline schrieb:Muss man sich den Kopf zunebeln?
Soll jetzt nur noch das legal sein was man zum Überleben braucht oder was?
Wenn man sonst niemandem schadet gehts auch niemanden was an was an.
abberline schrieb:Sollen die Leute mal lieber Sport machen und den Kopf klar halten
Ich bevorzuge dann doch lieber Grasgeruch gegenüber Schweißgestank


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30.06.2020 um 15:07
Bone02943 schrieb:Was juckt mich als Erwachsener wie Kinder darauf reagieren?
Das muss einen ja auch bei Legalem Gras nicht kümmern, denn niemand möchte eine Legalisierung für Menschen unter 16.
abberline schrieb:Kiffen sollte wieder als uncool betrachtet werden
Die Kids betrachten Gras auch nicht als "cool" sondern als "völlig normal", es ist "nix besonderes".
abberline schrieb:, denn mit Leuten, die Rauschgift nehmen,
Offtopic. Wir reden hier von keinem Rauschgift. Eher Rauschmittel.

Cannabinoide sind nicht toxisch, unabhängig von der Dosis.
AtheistIII schrieb:Firmenbosse, Handwerker, Ärzte, Arbeitslose, Bundeswehrsoldaten, ITler, Musiker, Krankenpfleger und Lehrer sind jetzt mal nur ne Auswahl von Leuten die ich persönlich kenne die ab und an mal einen durchziehen
Wenn man die Liste jetzt noch um Polizisten erweitert kann ich das bestätigen. (Natürlich sind die nüchtern im Dienst, sind trotzdem gute Leute)
abberline schrieb:Muss man sich den Kopf zunebeln?
Offtopic. Wir sprechen hier nicht von irgendwelchen Pflichten.
abberline schrieb:Gilt auch für Alk in größeren Mengen. Aber der nebelt und stinkt zumindest nicht.
Mal ganz ehrlich, so erotisch finde ich Bier oder Schnapsfahnen jetzt nicht. Oder mit Alk besudelte Kleidung...... Igitt
Bone02943 schrieb:Und du bist ja nicht gezwungen herumzuriechen. Atme halt durch den Mund.
Guter Vorschlag.
AtheistIII schrieb:Wenn man sonst niemandem schadet gehts auch niemanden was an was an.
Finde ich auch.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

30.06.2020 um 16:16
Bone02943 schrieb:Ist ja nicht so das Kinder derzeit nicht eh kiffen würden. Nur eben mit Gras, Hasch und anderem zeugs vom vertrauenswürdigen Dealer aus dem Park, der genau weiß was er da verkauft und niemals nie seine Ware mit gefährlichen Streckmitteln versieht um mehr Profit rauszuschlagen, nein ganz sicher nicht.
Ach und die Dealer sind dann mir nichts, dir nichts weg und die Jugend kann das Gras dann legal illegal erwerben oder wie? Die Kampagne dass das Kiffen nicht cool ist finde ich gut und auch dass man verstärkt auf die Gefahren hindeutet. Legalisieren sollte man das Zeug erst wenn die jungen Konsumenten kontinuierlich abnehmen und nicht dann (jetzt) wo diese zunehmen. Das wäre nämlich Irrsinn.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

30.06.2020 um 18:06
Bone02943 schrieb:Es gibt sicherlich weit mehr in der Öffentlichkeit was schlimmer riecht. Und du bist ja nicht gezwungen herumzuriechen. Atme halt durch den Mund.
Wenn ich es rieche, rauche ich es passiv. Ich mache/muss einen Drogentest alle 3 Minate, ja auch Leberwerte, sonst verliere ich meine Zulassung.
Noch weitere idiotische Vorschläge für Nichtnutzer?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

30.06.2020 um 18:31
@abahatschi

Passivrauchen in der Öffentlichkeit, gerade auf offener Straße wird bei einem Drogentest höchstwahrscheinlich zu keinerlei Problemen führen, das ist dir bewusst oder? Dafür ist die Menge viel zu gering. Ansonsten vielleicht nochmal einlesen, bevor man Dinge als idiotisch abstempelt ;)

Im Gegensatz zu den Ergebnissen früherer Studien konnten Röhrich und sein Forschungsteam keine ernsthaft erhöhten THC-Werte feststellen. Nach Angaben der Autorinnen und Autoren hatte keiner der Versuchspersonen den Schwellenwert von 25 ng/ml THC im Urin erreicht. Zu erwähnen ist noch, dass sich auch keiner der abstinenten Männer und Frauen bekifft gefühlt hatte.

Röhrich und sein Team kommen daher zu dem Schluss, dass sehr wahrscheinlich keine der Versuchspersonen bei einer Routinekontrolle der Polizei positiv auf Cannabis getestet worden wäre. Auch eine Blutanalyse hätte Werte von unter 1 ng/ml THC ergeben. Passivkiffen könne also nicht als Ausrede herhalten, wenn der Teststreifen anschlägt.

Führerscheinentzug bei passivem Kiffen

Da alles aber nur eine Frage der Intensität ist, sollte man aber die Möglichkeit nicht ausschließen, dass auch passives Kiffen zu kritischen Urin-Werten führt. So wurde in einem Fall aus dem Jahre 2004 der Chill-Out-Bereich einer Technoveranstaltung einem Mann zum Verhängnis. Zwei Stunden habe er sich dort aufgehalten, bevor er sich ans Steuer gesetzt hatte. Er selbst habe zwar nicht gekifft, andere im Raum Anwesende dafür umso mehr. Als die Polizei den Mann aufgriff wurde eine THC-Konzentration von 5 ng/ml im Serum beim ihm festgestellt, woraufhin ihm sofort der Führerschein entzogen wurde.

Die Beschwerde des Beschuldigten gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis wurde schließlich vom Verwaltungsgerichtshof Baden Württemberg zurückgewiesen. Begründung: Es sei allgemein anerkannt, dass der Genuss von Cannabis die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. Die erhebliche inhalative Aufnahme von Cannabis im Chill-Out-Bereich sei dem Antragsteller durchaus bewusst gewesen. Setze sich ein Fahrer trotz dieses Wissens ans Steuer, sei er wie ein aktiver Rauschgift-Konsument zu behandeln. Seine Fahrerlaubnis könne er nur dann wiedererlangen, wenn er durch ein positives medizinisch-psychologisches Gutachten (MPU oder „Idioten-Test“) oder eine einjährige Drogenabstinenz belegen kann, dass er zwischen Konsum und dem Fahren eines Kraftfahrzeugs trennen kann.

Fazit

Die Wissenschaft hat nachweisen können, dass es beim passiven Kiffen zu messbaren THC-Konzentrationen im Blut kommen kann. Zwar sei es unwahrscheinlich, dass diese den kritischen Schwellenwert von 1 ng/ml THC im Blut überschreiten, auszuschließen ist es aber nicht, wie die Extrembeispiele der Forschung oder auch die Rechtsprechung zeigt. Im Zweifelsfalle sollte das Auto also besser stehen bleiben.
https://www.drugcom.de/topthema/bekifft-durch-passivrauchen/


oder

Ein Forschungsteam bestehend aus Mitarbeitern der Universität Mainz und Jena haben eine Untersuchung durchgeführt, um genau dieser Frage auf den Grund zu gehen und herauszufinden, ob passiv zu kiffen im Drogentest zu positiven Ergebnissen führen kann.
Ausgangspunkt dafür waren bereits vorhandene Experimente zum Passivrauchen von Marihuana, die allerdings unter extremsten Bedingungen durchgeführt wurden und daher unrealistisches Voraussetzungen enthielten.

Das Mainz-Jenaer Team versuchte in seiner Untersuchung zum Passivkiffen ein Setting zu wählen, welches sich mehr an der Alltagswirklichkeit orientierte. Dafür mussten acht Personen, vier Männer und vier Frauen, für drei Stunden in einem niederländischen Coffeeshop ausharren.

Zu mehreren Zeitpunkten wurde das passiv Rauchen durch Blut- und Urinproben dokumentiert. Im Ergebnis konnten weder kritische Blut- noch verkehrsrechtlich problematische urinwerte ermittelt werden.
https://www.bussgeldkatalog.org/passivrauchen/


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

30.06.2020 um 18:59
Eya schrieb:Legalisieren sollte man das Zeug erst wenn die jungen Konsumenten kontinuierlich abnehmen und nicht dann (jetzt) wo diese zunehmen.
Hast du dafür denn ein paar Quellen? Würde mich mal interessieren!
Als ich letztes Jahr recherchiert hab, hab ich einige Beispiele aus 2017 gefunden die aufzeigen, dass der Cannabiskonsum nach einer Legalisierung nicht wie befürchtet angestiegen ist, sondern entweder relativ konstant geblieben ist oder sogar etwas zurück ging.

Das Colorado Department of Public Health & Invironment hat 2017 eine Studie veröffentlicht, in der die Anzahl der Konsumenten zwischen 2009 und 2017 beobachtet wurde. 2013 war die Legalisierung.

87ab6ccf52378b22 Unbenannt

Quelle: https://drive.google.com/file/d/1M3XdmqznZDl2y6D7Hz6iDGwTFTHSGrtP/view

Die Zahlen sind seit 2009 generell gesunken und auch nach der Legalisierung gab es keine besonderen Ausfälle. 2015 stieg die Anzahl zwar um 1%, dafür ist sie bis 2017 auch wieder um 2% gesunken.
Four out of five Colorado high school students have not used marijuana in the last 30 days, a rate
that remains relatively unchanged since 2013.
Quelle: https://www.colorado.gov/pacific/sites/default/files/PF_Youth_HKCS-2015-Exec-Summary.pdf
In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Eigenanbau von Cannabis als Medizin in vielen Bundesstaaten der USA Normalität geworden, dennoch hat der Konsum von Cannabis bei Schülern nicht zu-, sondern abgenommen.
Quelle: https://blogs.taz.de/drogerie/2017/04/15/trotz-cannabislegalisierung-kiffen-immer-weniger-schueler-in-den-usa/

Ist natürlich kein gesamtheitlicher Überblick und sorry falls du hier schon was angebracht hast und ich das übersehen hab, dann gern einfach zu dem Beitrag verlinken.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

30.06.2020 um 20:09
ahri schrieb:Hast du dafür denn ein paar Quellen? Würde mich mal interessieren!
Als ich letztes Jahr recherchiert hab, hab ich einige Beispiele aus 2017 gefunden die aufzeigen, dass der Cannabiskonsum nach einer Legalisierung nicht wie befürchtet angestiegen ist, sondern entweder relativ konstant geblieben ist oder sogar etwas zurück ging.
Ich meinte nicht den Anstieg nach der Legalisierung sondern bereits vor der Legalisierung, da die Pflanze doch mehrheitlich von den Pro-Legalisierer verharmlost wird/wurde.
Bei jungen Menschen ist der Cannabiskonsum nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) deutlich gestiegen. So gaben im vergangenen Jahr 22 Prozent der 18- bis 25-Jährigen an, in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. 2016 waren es 16,8 Prozent und 2008 noch 11,6 Prozent. Dieser klare Anstieg sei sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Befragten zu verzeichnen, teilte die Bundeszentrale vor dem Weltdrogentag am 26. Juni 2019 in Köln mit.

Anstiege auch in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen
Anstiege seien auch in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen zu beobachten: Aktuell geben 8 Prozent der Jugendlichen an, Cannabis mindestens einmal in den letzten zwölf Monaten konsumiert zu haben. Im Jahr 2016 waren es 6,9 Prozent, im Jahr 2011 noch 4,6 Prozent.
https://www.google.com/amp/s/www.br.de/nachrichten/amp/wissen/cannabis-konsum-bei-jungen-leuten-deutlich-gestiegen,RFQ7Z...

Ich fände es gut, wenn die Aufklärung derart stark repräsentiert wird wie bei Alkohol und Zigaretten. Das Ziel ist mMn verfehlt wenn immer weniger saufen aber sich dafür die Birne zudröhnen.
Die Gründe für die Zunahme des Cannabis-Konsums sind vielfältig und sowohl statistischer als auch tatsächlicher Natur. Mehr Jugendliche als früher trauen sich, einen der beiden Standorte der Hilfestelle in Taunusstein und Oestrich-Winkel aufzusuchen. Parallel dazu gibt es vor allem unter Jugendlichen eine Verschiebung der Suchtmittel weg vom Alkohol hin zu Cannabis.

Suchtberaterin Alexandra Dornuf erkennt in dieser Tendenz auch eine Verunsicherung vieler Jugendlicher durch die Legalisierungsdebatte in Deutschland. Wenn immer wieder über eine begrenzte Freigabe gesprochen werde, dann setzte sich bei manchen Jugendlichen im Kopf die Botschaft fest, dass der Stoff ohnehin bald legal sei und der Konsum „auch nicht so schlimm sein kann“. Dabei vergäßen die Jugendlichen, dass es den „Joint auf Rezept“ für sie mit Sicherheit nicht geben werde.
https://www.google.com/amp/s/m.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/warum-eine-legalisierung-von-cannabis-proble...


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