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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

9.550 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 20:51
Zitat von SeegurkeSeegurke schrieb:Eben, darum geht es ja nicht, sondern nur um die Legalisierung und gesetzlich gergelten Verkauf mit den entsprechenden Qualitätssicherungen
Wer den extremen Fall davon sehen will, muss nur in die staatlichen Alkoholläden in den skandinavischen Ländern schauen: da läuft das ja auch nach dem Motto 'Hier gibt es Alkohol, für teuer Geld, für den der meint ihn unbedingt haben zu müssen, weil wir wissen, dass ihr euch sonst mit Schwarzgebranntem totsauft. Also bitte. Aber nur unter Protest, und unter Auflagen'. Ein deutscher "Hanfladen" sähe garantiert auch eher so aus als wie ein gemütlicher Coffeeshop mit Reggaevibes.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 20:52
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Du tust ja gerade so, als würden mit der Legalisierung die Menschen erst anfangen zu kiffen. Aber dem ist nicht so. Scheinst vergesslich zu werden, heute schon was geraucht?
@Bone02943

Oofenbar sind Dir die Grundlagen von Strafrecht nicht geläufig. Es ist ja auch sonst nicht nur das illegal, was niemand tut.

Die Menschen haben auch schon angefangen, zu vergewaltigen, Steuern zu hinterziehen, zu rauben und zu erpressen, bevor unser Stafrecht Gültigkeit erlangte.

Und auch im afalle dieser Delikte führen zurückliegende Präzedenzfälle nicht für Straffreiheti

Insofern eine sehr sehr dünnes Argument.


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14.10.2021 um 20:59
@sacredheart

Das ist einzig eine Antwort auf deinen Beitrag:
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich aehe auch keinen Grund für die logische Schlussfolgerung, die darin bestehen würde, die Dauerkonsumenten, die natürlich nicht bedröhnt arbeiten können, auf Kosten der anderen auch noch zu dauerbespaßen.
Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich bei einer Legalisierung etwas daran ändern würde. Es ist gelebte Praxis, dass Menschen kiffen und laut deinem Glaube nicht bedrödelt arbeiten können und daher auf Kosten anderer bespaßt werden.

Da exzessives kiffen nicht gerade günstig ist, wird es kaum so sein, dass diese auf Kosten der anderen leben. Du hast scheinbar ein recht beschränktes Bild von Menschen die Cannabis konsumieren. Klar wird es auch kiffende H4 Empfänger geben, aber dass ist kaum representativ.

Und bei Cannabis mit Vergewaltigung, Mord und sonst abscheulichen Verbrechen zu kommen, dass ist dünn, wenn nicht gar armseelig.


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14.10.2021 um 21:09
Und dann gibt es noch zu bedenken dass, falls sich die SPD/Grüne/FDB auf eine Legalisierung einigen sollten, sie für die Umsetzung des Gesetzes noch die Zustimmung des Bundesrates benötigen und da haben sie nunmal nicht die erforderliche Stimmenmehrheit. Es ist also trotzdem so gut wie aussichtslos, da wohl kaum Bundesratmitglieder aus der CDU sich dafür erwärmen lassen werden


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14.10.2021 um 21:10
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Da exzessives kiffen nicht gerade günstig ist, wird es kaum so sein, dass diese auf Kosten der anderen leben. Du hast scheinbar ein recht beschränktes Bild von Menschen die Cannabis konsumieren. Klar wird es auch kiffende H4 Empfänger geben, aber dass ist kaum representativ.
@Bone02943

Na ich kenn ein paar Fälle von Dauerbedröhnten Kiffern, die zwar im konkreten Fall nicht dem Staat dafür anderen auf der Tasche liegen und im.Prinzip ihr Leben auf Kosten anderer verschwenden. Das tut mir für diese Personen eher leid, als dass mich ihr Parasitendasein aufregen würde.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Und bei Cannabis mit Vergewaltigung, Mord und sonst abscheulichen Verbrechen zu kommen, dass ist dünn, wenn nicht gar armseelig.
Erstens armselig, zweitens sollte der Extemvergleich nur illustrieren, dass ein häufiges Übertreten eines Verbotes noch lange nicht aussagt, dass das Verbot wech kann.

Mir fehlt einfach der Postivgrund für eine Gesetzesänderung. Nicht jedes Gramm Pott mit ner Hundertschaft zu verfolgen, steht auf einem anderne Blatt. Da sollte man keinen Aufwand für die Verfolgung von Konsumenten treiben, sehr wohl aber für die Verfolgung der Dealer incl Steuerverfolgung.


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14.10.2021 um 21:13
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Wenn wir mal aktuell davon ausgehen, dass "Straßen-Cannabis" ohne Steueranteil gehandelt wird und das als ausgangspunkt nehmen, müsste sich also der aktuelle Preis ca. verdreifachen, um ein ähnliches Steuer-zu-Warenwert-Verhältnis wie bei Tabakwaren herzustellen. Da sind noch keine Kosten für Qualitätskontrolle, gesetzeskonformen Anbau usw. eingepreist. Schätzungsweise kämst du eher so auf das 4- bis 5-fache der aktuellen Preise.
Weil der shit durch x Hände geht, kostet der am Ende im Görli 10€/g.
Ich kann dir sagen, mit den richtigen Connections, bekommst du das Kraut, was dort verkauft wird, im Einkauf für 1,5-2€/g. (Bei entsprechender Abnahmenenge)
Ergo, der 4-5 fache Preis wäre kein Problem. Bist du wieder bei 10€, maximal 12€. Für Hecke. Oder Thaigras.


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14.10.2021 um 21:17
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Na ich kenn ein paar Fälle von Dauerbedröhnten Kiffern, die zwar im konkreten Fall nicht dem Staat dafür anderen auf der Tasche liegen und im.Prinzip ihr Leben auf Kosten anderer verschwenden. Das tut mir für diese Personen eher leid, als dass mich ihr Parasitendasein aufregen würde.
Nun sind diese aber auch kein Argument gegen eine Legalisierung. Sie gibt es ja wohl auch ohne.
Die Legalisierung dagegen hat ganz andere Vorteile, die daurch ja nicht geschmälert werden.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Mir fehlt einfach der Postivgrund für eine Gesetzesänderung.
Du bist doch nun nicht erst seit heute hier im Thema aktiv. Es gibt selbst aus der Justiz stimmen, die mit guten Gründen eine Legalisierung befürworten.

Ansonsten aber spielt es auch schlicht keine Rolle, ob dir eine Gesetzesänderung passt oder nicht.


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14.10.2021 um 21:20
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ansonsten aber spielt es auch schlicht keine Rolle, ob dir eine Gesetzesänderung passt oder nicht.
Erstmal abwarten, ob "ihr" in diesem Leben nochmal eine politische Mehrheit für die Legalisierung bekommt. Sieht ja nach wie vor nicht danach aus. Und eine grundsätzliche Erlaubnis hieße ja auch noch nicht, dass gleich in jedem Ort eine Abgabestelle wäre, da haben ja Landes- und auch Regionalvertretungen auch noch Mitspracherechte. Was im Oberslum oder in Bremen passiert, kann mir ja egal sein.


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14.10.2021 um 21:24
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ansonsten aber spielt es auch schlicht keine Rolle, ob dir eine Gesetzesänderung passt oder nicht.
@Bone02943

Meine Meinung spielt in der Legislative exakt die gleiche Rolle wie Deine nämlich keine und in einem Diskussionsforum auch exakt die gleiche Rolle wie Deine, nämlich eine unter vielen oder mehreren.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Es gibt selbst aus der Justiz stimmen, die mit guten Gründen eine Legalisierung befürworten.
So wie es auch Stimmen dagegen gibt. Der Vorteil wäre die Exekutive von Kinkerlitzchen zu befreien. Sehe ich auch als Vorteil an.

Wer aber wie ich mal ganze Gruppen junger enerationen anderer Länder gesehen hat, von denen viele komplett im Dope versumpft sind, ich sach ma Cali, Kolumbien, der sieht es nicht mehr als Kinkerlitzchen an. Gleiches gilt für Menschen, die schon eine Beziehung an die schon zuvor bestehende Dauerbedröhnung verloren haben.
Das kann einfach traurig.sein und lässt mich nicht leichten Herzens einer Legalisiering zujubeln.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 21:29
Noch dazu hat ja nun auch der Allwissende heute ein gutes Argument für die Legalisierung geliefert.

Cannabis wird mit heroin gestreckt. Ja, ganz genau. Und wenn die Polizei und auch niemand anderes davon weiß, dann müssen sie mal auf Karl hören. Denn, Karl hat immer recht.
In die Debatte um die eine mögliche Legalisierung von Cannabis hat sich SPD-Gesundheitsexperte mit einer Warnung eingebracht: In einem Interview der "Rheinischen Post" plädierte er für eine kontrollierte Abgabe an Erwachsene. "Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßen-Cannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben."
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/lauterbach-cannabis-heroin-101.html

Ist natürlich ausgemachter blödsinn, aber wer ein Mal gestrecktes Gras hatte, wird sich bedanken.


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14.10.2021 um 21:32
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Was im Oberslum oder in Bremen passiert, kann mir ja egal sein.
Naja gut, bis in ersteren fahre ich nur zwei Stunden, wäre also nicht der Rede wert.

Ansonsten sieht die Entwicklung doch eher positiv aus. Politisch hast, zumindest in Deutschland, nur die rechten Parteien, die dagegen sind. Und auch andere Ländern werden diesen Weg der Legalisierung versuchen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:So wie es auch Stimmen dagegen gibt. Der Vorteil wäre die Exekutive von Kinkerlitzchen zu befreien. Sehe ich auch als Vorteil an.
Es gibt noch viele weitere Vorteile. Vorallem wenn man sich der Realität stellt und akzeptiert, dass ein Verbot nichts bringt, da trotzdem gekifft wird. Zu nennen wäre die Gesundheit der Konsumenten, die Entkriminalisierung wegen solch Kinkerlitzchen wie dem Konsum von Cannabis, Steuereinnahmen und Umsatz im Staat, wo die Gelder derzeit vorallem weltweit agierende und kriminelle Banden erwirtschaften. Dieses Geld könnte in eine besser Aufklärung gesteckt werden und vielleicht verliert Cannabis auch etwas an Reiz, wenn es legal wird.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wer aber wie ich mal ganze Gruppen junger enerationen anderer Länder gesehen hat, von denen viele komplett im Dope versumpft sind, ich sach ma Cali, Kolumbien, der sieht es nicht mehr als Kinkerlitzchen an.
Ich denke nicht das dies in irgend einer Form vergleichbar ist. Zumal da warscheinlich noch ganz andere Drogen und Umstände im Spiel sind.
Desweiteren wird Cannabis auch nicht für Jugendliche legalisiert. Es soll sogar dazu beitragen, dass Jugendliche schwieriger an Cannabis, vorallem aber harte Drogen, gelangen. Ob es dazu führt, würde sich zukünftig herausstellen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 21:43
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:gibt noch viele weitere Vorteile. Vorallem wenn man sich der Realität stellt und akzeptiert, dass ein Verbot nichts bringt, da trotzdem gekifft wird. Zu nennen wäre die Gesundheit der Konsumenten, die Entkriminalisierung wegen solch Kinkerlitzchen wie dem Konsum von Cannabis, Steuereinnahmen und Umsatz im Staat, wo die Gelder derzeit vorallem weltweit agierende und kriminelle Banden erwirtschaften. Dieses Geld könnte in eine besser Aufklärung gesteckt werden und vielleicht verliert Cannabis auch etwas an Reiz, wenn es legal wird.
@Bone02943

Die Hoffnung teile ich kaum. Legale Abgabe von Cannabis ggf in Apotheken wird halt auch zu Apothekenpreisen führen. Dadurch sehe ich das illegale Angebot kaum an Attraktivität verlieren, insbesondere in der U18 Gruppe. Nur weil man das Zeug zum wenigstens 3fachen Preis in der Apotheke kaufen kann, ist der Görli noch lange nicht leer.

Am Ende haben wir eine Diversifizierung des Angebots und einfach eine breitere (beachte das Wortspiel) Angebotspalette von der billigsten Illegalen Rattenpisse zum Spießerdope aus der Domapotheke.

Und gerade der Kleinanbieter wird kaum eine Umschulung zum Neurochirurgen machen. Und Berliner Polit Witzfiguren werden weiterhin verhindern, dass der Rechtsstaat durchgesetzt wird.

Wenn wir Bier im Supermarkt verbiete , es aber dafür zu 8 Euro pro Flasche im Reformhaus verkauft würde, trinken die Leute die es wollen doch auch eher Selbstgebrannten.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 21:53
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Hoffnung teile ich kaum. Legale Abgabe von Cannabis ggf in Apotheken wird halt auch zu Apothekenpreisen führen. Dadurch sehe ich das illegale Angebot kaum an Attraktivität verlieren, insbesondere in der U18 Gruppe. Nur weil man das Zeug zum wenigstens 3fachen Preis in der Apotheke kaufen kann, ist der Görli noch lange nicht leer.
Daher sollte es eben nicht in Apotheken verkauft werden. Die Grünen sehen daher auch spezielle Shops vor, wie in Nordamerika/Niederlande, die ausschließlich von Erwachsenen betreten werden dürfen. Die FDP gar würde auch noch andere Geschäfte mit ins Boot holen.
Beide Parteien haben konkrete Vorstellungen zur Höhe der Cannabissteuer: Die Liberalen schlagen einen Steueraufschlag von 10 Euro pro 100mg THC vor. Bei einem durchschnittlichen THC-Gehalt von 10 bis zu 30 Prozent würden pro Gramm Cannabis 10 bis 30 Euro Cannabissteuer fällig. Mit den Grünen kifft es sich billiger: Sie schlagen 4 Euro pro Gramm Cannabis-Blüten vor, 5 Euro pro Gramm Haschisch und 6 Euro auf jedes Gramm Cannabis-Öl und ähnliche potente Extrakte.
Was die Preise betreffen, so gibt es auch dazu schon gewisse Überlegungen.
Die FDP will den Verkauf in Apotheken und Geschäften mit Lizenz, die Grünen planen nur mit lizenzierten Fachgeschäften. In SPD-geführten Ländern entworfene Modellprojekte wollen zunächst mit Apotheken als Abgabestellen starten. Während die FDP den Cannabis-Verkauf nicht auf reine Cannabis-Shops begrenzen, sondern auch anderen Geschäften den Verkauf ermöglichen will, zielt das Grünen-Modell auf spezialisierte, ausschließlich Volljährigen zugängliche Geschäfte.
Was kostet der Spaß?

Die Preisfrage ist ganz wesentlich für das Ziel, den Schwarzmarkt zu verdrängen: Die FDP warnt in ihrem Bundestagswahlprogramm, dass der Preis legaler Cannabisprodukte unter dem der Dealer liegen müsse. Davon wäre sie aber mit der vorgeschlagenen Steuerhöhe weit entfernt. Die Grünen argumentieren, obwohl ihr Steuersatz niedriger wäre, andersherum: Sie wollen sicherstellen, "dass der Bruttoverkaufspreis den bisherigen Straßenverkaufspreis von Cannabis nicht unterschreitet, so dass im Ergebnis keine Konsumausdehnung durch 'billiges' Cannabis entsteht". Tatsächlich dürften Herstellungs- und Vertriebskosten von legalen Cannabisprodukten unter denen des Schwarzmarktes liegen. Bei einem Durchschnittspreis von rund 10 Euro pro Gramm - wer jemanden kennt, der jemanden kennt, zahlt auf dem Schwarzmarkt auch deutlich weniger - müssten die Beschaffungskosten aber schon sehr niedrig sein, um dem legalen Cannabishandel trotz der relativ hohen Grünen-Steuer und der noch höheren FDP-Steuer eine verlockende Gewinnmarge zu garantieren. Schließlich dürfte die von den Grünen und der FDP vorgesehene strenge Regulierung mit großem bürokratischen Aufwand und hohen Kosten verbunden sein. Sollte die Umsatzsteuer obendrauf kommen, würde das legale Gras womöglich weit über dem Schwarzmarktpreis liegen. Wahrscheinlich ist aber, dass die Steuern im Gesetzgebungsverfahren den Realitäten angepasst würden.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Kiffen-fuer-alle-So-koennte-es-gehen-article22864786.html

Bei allen Überlegungen wissen sie in den Parteien natürlich, dass Cannabis erschwinglich sein muss, um den Schwarzmarkt wirklich zu bekämpfen. Auch wenn die Steuern gerne recht hoch angesetzt werden, so müssten sich diese dann schon an der Realität orientieren. Denn es bringt schlicht nicht viel, wenn legales Cannabis zu teuer ist. Dann könnte man sich das alles auch sparen und lediglich eine Entkriminalisierung durchführen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 21:57
Zitat von SeegurkeSeegurke schrieb:Qualitativ gutes Cannabis in gleichbleibend guter Qualität gibt es nicht Outdoor in hiesigen Breitengraden.
Habe ich auch nie behauptet, das entspringt allein deiner Phantasie.
Aus dem Gesprächskontext hätte man das entnehmen können, weshalb ich es nicht für extra erwähnenswert hielt.

Ändert aber nichts daran, dass deine Behauptung, dass indoor Gras viel zu teuer wäre, völliger Unsinn ist.
Zitat von SeegurkeSeegurke schrieb:Anbau von qualitativ hochwertigem Cannabis ist in Deutschland zu teuer (Energiekosten)



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14.10.2021 um 22:03
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Hoffnung teile ich kaum. Legale Abgabe von Cannabis ggf in Apotheken wird halt auch zu Apothekenpreisen führen. Dadurch sehe ich das illegale Angebot kaum an Attraktivität verlieren, insbesondere in der U18 Gruppe.
Mal abgesehen davon, dass das mit dem Preis Quatsch ist, ist die U18 Gruppe doch von einer Legalisierung eh nicht betroffen, da sie in den shops (welche auch immer) nicht kaufen dürfte.

Und glaub mir, es gibt genug Erwachsene, die auch 'nen Euro mehr zahlen würden, wenn sie es dann endlich in einem shop kaufen dürften.


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14.10.2021 um 22:15
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:In der deutschen SPD hat man sich für eine Entkriminalisierung und eine Legalisierung ausgesprochen. Zwar vorsichtiger und in ersten Modellversuchen, aber es geht eindeutig in Richtung Legalisierung.
Ich denke die Vergleiche zwischen Österreich und Deutschland sind nicht aussagekräftig.
In Deutschland wird man aber vermutlich auch ganz andere Prioritäten haben als die Legalisierung von Cannabis. Aber mal gucken was da überhaupt für eine Koalition rauskommt und was überhaupt danach kommt.


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14.10.2021 um 22:17
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Und glaub mir, es gibt genug Erwachsene, die auch 'nen Euro mehr zahlen würden, wenn sie es dann endlich in einem shop kaufen dürften.
Ja, in Kalifornien boomt der Markt für Senioren....geile Zeiten für die Zukunft :kiff:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/cannabis-fuer-senioren-15720925.html


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14.10.2021 um 22:20
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:es bringt schlicht nicht viel, wenn legales Cannabis zu teuer ist.
Wäre es denn deiner Ansicht nach zu teuer wenn Gras bspw. 15-20€ pro Gramm kostet? (am Schwarzmarkt wäre der Preis im Schnitt bei 10€/g)

Hier muss man auch die Vorteile bedenken, denn das Gras wäre zwar teurer als vom Schwarzmarkt, aber wenn mans richtig macht überwiegen die Vorteile eindeutig. So hat man zb. nachgewiesen sauberes Gras und was noch wichtig ist: Die Polizei lässt einen weitergehen wenns drauf ankommt. Letzteres kann man nachweisen indem bspw. der Händler dem Kunden eine Rechnung gibt mit den Daten des Käufers und wann und welches Gras gekauft wurde und zu welchem Preis usw. Wäre dann halt blöd für jemanden der zwar legal Gras gekauft hat, aber doch keine Rechnung dabei hat die er der Polizei nachweisen müsste wenn es zu einer Kontrolle kommt. Dann würde es schon mal mindestens eine Geldstrafe geben.


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14.10.2021 um 22:24
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Hier muss man auch die Vorteile bedenken, denn das Gras wäre zwar teurer als vom Schwarzmarkt, aber wenn mans richtig macht überwiegen die Vorteile eindeutig. So hat man zb. nachgewiesen sauberes Gras und was noch wichtig ist: Die Polizei lässt einen weitergehen wenns drauf ankommt. Letzteres kann man nachweisen indem bspw. der Händler dem Kunden eine Rechnung gibt mit den Daten des Käufers und wann und welches Gras gekauft wurde und zu welchem Preis usw. Wäre dann halt blöd für jemanden der zwar legal Gras gekauft hat, aber doch keine Rechnung dabei hat die er der Polizei nachweisen müsste wenn es zu einer Kontrolle kommt. Dann würde es schon mal mindestens eine Geldstrafe geben.
Einfach Steuerbanderolen auf den Produktbehältern, läuft doch bei Alkohol und Zigaretten seit über 100 Jahren problemlos. Das ist ja nun nicht das Problem.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

14.10.2021 um 22:29
@Anti_Venom

Das kommt ganz darauf an. Ich denke der Preis darf sich auch gern nach Sorte und Wirkstoffgehalt richten. Für ein wirklich gutes Produkt zahle ich dann auch gern mehr, als üblich.
Für mich persönlich wäre es ok, wenn ein Gramm 15€ bis 20€ im Shop und 10€ im Park kostet. Ich würde trotzdem einzig den Shop supporten. Vorallem weil mir die Illegalität nicht taugt, ich gerne mal bestimmte Sorten durchprobieren und wissen möchte, welche Sorte da gerade konsumiert wird.
Bei Cannabis wirkt ja auch nicht eine Sorte wie alle anderen. Da gibt es dann schon erhebliche Unterschiede und sowas kann mir der illegale Markt kaum bieten.
Vorallem aber es ist nicht gestreckt. Derzeit ist ja oftmals sog. synthetisches Cannabis drin. Was wenn mich nicht alles täuscht dieses Zeugs ist, was gerne als Badesalz oder sowas verkauft wird.

Es wird natürlich trotzdem Leute geben, die weiterhin illegal kaufen. Aber ich denke auf Dauer dürfte sich der legale Verkauf dem illegalen deutlich durchsetzen. Besser wäre es natürlich dennoch, wenn es auch Sorten gibt, die nur unwesentlich über dem Schwarzmarkt liegen, oder besser gleich auf.


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