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Wohin geht die Türkei unter Erdogan?

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Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wohin geht die Türkei unter Erdogan?

Wohin geht die Türkei unter Erdogan?

26.11.2017 um 13:53
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:@epikur

Aus türkischer Sicht kann ich auch teilweise verstehen, dass man in der NATO keinen verlässlichen Partner mehr sieht. Aus Sicht der NATO ist es aber auch verständlich, dass man in der islamistischen Regierung (Ideologie der Muslim Brüder) in Ankara, keinen verlässlichen Partner sieht. 

Die Russen werden die Türkei verkaufen, sobald es denen dienlich ist, das sollte der Türkei stets bewusst sein. 
Stimme da zu.

Den Tuerken ist das wohl bewusst, aber in der Situation macht es taktisch Sinn.

Die Tuerkei ist in einer besserwerdenden Situation. Zur Zeit ist das Problem PYD, das Problem von Iran und Assad. Die Tuerkei kann abwarten und den Druck langsam erhoehen, wenn nichts dazwischenkommt.


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Wohin geht die Türkei unter Erdogan?

26.11.2017 um 14:33
@SouthBalkan
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Was Zypern  betrifft ist die Rechtslage eindeutig. Die Türkei besetzt illegal rund 40% der Insel mit seinem Militär. Es gibt Resolutionen des UN Sicherheitsrates welche eindeutig die Türkei dazu auffordern sein Militär aus der Insel abzuziehen. Darüber hinaus hat die Türkei mit der "Türkischen Republik Nordzypern" illegal einen Staat errichtet, welcher von niemandem auf der Welt anerkannt wird, außer von der Türkei.
Wen interessiert das? Die Türken sicherlich nicht. Was alles passieren kann unter den Augen der internationalen Gemeinschaft sollten wir zu genüge wissen. Da ist es mMn. völlig legitim, dass die Türkei als Garantiemacht interveniert hat. Sonst hätten wir wahrscheinlich gleiche Verhältnisse wie in Srebrenica gehabt.
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Auf Zypern gab es gegenseitige Massaker, das ist richtig. Die Türken wurden auf Zypern immer als Besatzer empfunden, was sie ja auch jahrhundertelang im osmanischen Reich auch waren, also eine Minderheit welche mit Mitteln der Gewalt über die nicht türkische Mehrheit der Bevölkerung geherrscht haben.
Dann erzähl das bitte auch den griechischen Kollegen, die dafür brennen Istanbul in Konstantinopel zu verwandeln und sich immer noch mit dem Alexanderreich brüskieren. Interessant ist auch die Diskussion mit den Mazedoniern. Da streiten sich beide Parteien seit Jahren darum, ob Alexander Mazedone oder Grieche war.
Es ist nicht schön, dass du von gegenseitigen Massakern auf Zypern redest. Die türkische Bevölkerung war damals deutlich in der Minderheit. Und das die Türken Massaker verübt haben sollen ist mir neu. Anderen wirfst du Nationalismus vor aber für den eigenen Nationalismus scheinst du Blind zu sein. Es gab Übergriffe in Istanbul auf die griechische Bevölkerung, aber das Türken auf Zypern Massaker verübt haben sollen?
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Das Problem ist meiner Meinung nach, dass ein Großteil der Türkischen Bevölkerung immer noch nationalistisch denkt. Anders lässt sich die" Sorge vor faschistischen Griechen auf Zypern welche Türken abschlachten wollen", nicht erklären. Nach dieser "Logik" müssten ja Deutschland und Frankreich permanent Krieg haben. 
Es ist kein Geheimnis, dass die türkische Bevölkerung zu einem großen Teil nationalistisch denkt. Das gibt es aber auch auf griechischer Seite. Es wird dich wundern, es gibt sogar viele Pkk-Anhänger die in faschistischen Zügen denken.
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Die türkischen Zyprioten beschweren sich auch über die Ansiedlung von Türken aus dem Festland, zumeist aus Anatolien, auf die Insel. Dies wird sehr negativ von der Insel Bevölkerung wahrgenommen, da diese Siedler aus Anatolien zumeist streng konservativ und auch sonst sehr unterschiedlich in der Kultur zu den Inseltürken sind. 
Ich kann es auch nicht entscheiden, wer bei mir nebenan einziehen soll. Ich wüsste nicht, wieso sie darüber entscheiden sollten, wer auf die Insel kommt und wer nicht.
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Die Türkei will mit der Ansiedlung dieser Menschen die Demographie auf der Insel verändern, blöd nur, dass dies auch von den türkischen Zyprioten abgelehnt wird. 
Wir reden hier immer noch über den türkischen Teil der Insel. Ist ja nicht so, dass sie Türken im griechischen Teil ansiedeln.
Diese Politik erfreut sich auch anderswo großer Beliebtheit. Und die internationale Gemeinschaft kann da auch nicht viel ausrichten, um dies zu verhindern.

Hier noch ein Beispiel für griechischen Nationalismus. Man auch gerne vor der eigenen Haustüre kehren.

Die Ära unter der Führung Sadık Ahmets (Sadik Achmet) hat eine immense Bedeutung in der Geschichte der türkischen Minderheit. Sie bedeutet für sie nach jahrzehntelanger institutionalisierter und etablierter Einschüchterungs- und Diskriminierungsmethodiken den schwierigen Ausweg aus der politischen Isolation.
Sadık Ahmet machte die damalige Helsinki Watch, die heutige Human Rights Watch, auf die Minderheitenpolitik des EU-Mitglieds Griechenland aufmerksam, die daraufhin ihren ersten Bericht über Menschenrechtsverletzungen Griechenlands am 1. August 1990 veröffentlichte.[4] Auf weitere Menschenrechtsverletzungsberichte über Griechenland bezüglich der türkischen Minderheit sollten auch Berichte über die ähnliche Problematik der slawischen Minderheit in der griechischen Region Makedonien folgen.[5]
Sadık Ahmet bekam im Januar 1990 für die Bezeichnung der “Minderheit als türkische Minderheit” während seiner Wahlkampagne eine Haftstrafe auferlegt. Da der Prozessverlauf von internationalen Beobachtern beobachtet und vom niederländischen Fernsehen gefilmt wurde, hagelte es internationale Proteste auf Griechenland.
Zwei Tage nach dem Prozess kam es zu Gewaltausschreitungen von bis zu 1000 griechischen Extremisten in Komotini, während der über 400 türkische Geschäftsläden zerstört und 21 Menschen verletzt wurden. Die griechische Polizei schaute tatenlos zu.


Wikipedia: Westthrakientürken

Ich bin gerne bereit über die Missstände und Fehler der Türkei/Türken zu reden. Ich bin aber nicht bereit ein einseitiges Bild zu akzeptieren. Denn so einseitig ist es nicht. Und ich sehe, wie oft du von deinem Umfeld erzählst. Ich kenne auch so einige Griechen und habe die Erfahrung gemacht, dass sie die 400 Jahre osmanische Besatzung nicht verdauen konnten und oft sehr emotional reagieren. Auf der anderen Seite aber über die große hellenistische Kultur und das glorreiche Alexanderreich reden.
So lange ist der Zypernkonflikt nun auch nicht her und der Türkenhass von griechischen Faschisten erst recht nicht. Der dürfte immer noch aktuell sein. Was man sich so in einigen griechischen Kreisen über die Albaner erzählt kannst du mir auch gerne sagen, falls du objektiv genug sein kannst.

Wie ich schon oft erwähnt habe, der Nationalismus ist nicht nur ein türkisches Problem.

Kannst du mir bitte diese beiden Videos übersetzen?
Würde gerne von dir hören, was die Soldaten da singen, es scheint sich um griechische Soldaten zu handeln.

https://de-de.facebook.com/KS.nachrichten/videos/1232933843390528

https://www.izlesene.com/video/yunanli-askerlerin-turk-dusmanligi/1081084 (Archiv-Version vom 08.12.2013)


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26.11.2017 um 15:00
@doetz

1990???? 

In Westthrakien ist die Anzahl der Muslime (ethnische Türken, Pomaken, Sinti und Roma mit muslimischem Glauben) unverändert oder sogar höher wir vor 50 Jahren. Umgekehrt wurden aus Istanbul 300.000 Griechen vertrieben, die Pogrome in Istanbul, Izmir und Ankara hatten zum Ziel die Griechen aus der Türkei zu vertreiben. 
"Dabei vermutet Human Rights Watch[4] eine staatliche Organisation hinter den Massenausschreitungen, andere setzen dies als gesichert voraus.[5][6" 

Mord, Vergewaltigung und schwerste Misshandlung, unter anderem Zwangsbeschneidungen, gingen mit der Zerstörung einher. Weiterhin zählte man in Istanbul 32 schwerverletzte Griechen. Von den insgesamt 80[17] orthodoxen Kirchen in und um Istanbul wurden zwischen 60[17] und 72[5][7] „mehr oder weniger beschädigt“[17] bzw. in Brand gesetzt.[7] Zu den beschädigten Gotteshäusern gehörte auch St. Maria, die einst der Eroberer Konstantinopels, Mehmed II., seinem griechischen Architekten Christodulos geschenkt hatte.[18] Neben den Kirchen wurden mehr als 30[5] christliche Schulen in Brand gesetzt.[7] Weiterhin schändete der Mob christliche Friedhöfe, Gebeine der Geistlichkeit, verwüstete rund 3.500 Wohnhäuser,[5][4] 110 Hotels, 27 Apotheken und 21 Fabriken[10] und mehr als 4.000[4][5] bis 5.000[3] Läden und Geschäfte. In den Wirren des Pogroms wurden auch Geschäfte von Muslimen angegriffen.[7] Bei den Ausschreitungen gegen die Minderheiten sah die Polizei untätig zu[5] bzw. duldete sie wohlwollend.[2] Der Ökumenische Patriarch Athinagoras I., Oberhaupt der orthodoxen Christenheit, harrte im Phanar aus, der zwar belagert, aber nicht gestürmt wurde.[5]

Der schnelle Transport der Schläger innerhalb der Stadt wurde mit PKW, Taxis, LKW und Bussen, aber auch mit Dampfern und militärischen Transportmitteln gewährleistet.

In Izmir 
In Izmir fanden ähnliche Ereignisse statt wie in Istanbul. Der Stadtgouverneur Kemal Hadimil wurde später als Initiator der Ausschreitungen bezeichnet und soll von örtlichen Pogrombefürwortern auf den Schultern getragen worden sein. Die Aggressionen wurden schneller beendet als in Istanbul, dem Zentrum der Gewalt.[3]

In Ankara 
Auch in der türkischen Hauptstadt kam es zu inszenierten „spontanen“ Gewaltausbrüchen gegen die griechischen Bewohner, doch wurden diese ebenfalls schneller unter Kontrolle gebracht als in Istanbul.[3]

Fast alle türkischen Griechen, Armenier und Juden wanderten in der Folge aus der Türkei aus, da für viele von ihnen der Pogrom bedeutete, dass sie als gleichwertige türkische Staatsbürger niemals anerkannt würden, sondern auch in Zukunft Übergriffen ausgesetzt sein könnten. Während 1945 fast 125.000 orthodoxe Griechen als Minderheit in Istanbul gelebt hatten,[22] sank ihre Zahl ab 1955 drastisch. 1999 lebten noch 2.500 Griechen in der Türkei.[23] Davon wohnten 2006 noch 1.650 in Istanbul


Wikipedia: Pogrom von Istanbul


Die muslimische Minderheit besteht nach wie vor in West Thrakien,und ist sogar in der Anzahl gewachsen. 

Was den Namenstreit angeht..... Ich bin Makedone und gleichzeitig Grieche zum Beispiel, ist auch kein Widerspruch..... Ein Sachse, Westfale oder Bayer ist ja auch gleichzeitig Deutscher. 

Ich widerspreche dir auch entschieden, in keinem Land ist der Nationalismus so tief verankert wie in der Türkei, vor allem nicht in Griechenland.... Es regieren derzeitig ehemalige Kommunisten das Land und auch sonst ist Nationalismus in Griechenland nicht weit verbreitet, selbst in der schwersten wirtschaftlichen Krise in Friedenszeiten in Europa, haben es radikale Nationalisten nicht geschafft zweistellig bei Wahlen abzuschneiden. 

Vergleicht man es mit der Türkei, die Ultra Nazis der MHP (grauen Wölfe) kommen meistens auf 15-20% und sind jetzt der Junior Partner des Islamisten Erdogan. 

Die Türkei wird derzeitig von Islamisten regiert, welche von Ultra Nationalisten unterstützt werden. Du kannst dir ja selbst ausrechnen wie das wohl für die Türkei ausgehen wird. 


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Wohin geht die Türkei unter Erdogan?

26.11.2017 um 15:15
@doetz

Und dass der Türkei das internationale Recht nichts bedeutet, das ist schon lange klar, erschreckend jedoch dass es Exiltürken in Deutschland auch noch rechtfertigen. 

Der Einmarsch 1974 war nicht das Problem, sondern die darauffolgende Besatzung, die auch noch bis heute anhält. 

Die Militär Junta in Griechenland ist schon seit 1974 weg gefegt, Zypern ist seit 2004 Mitglied der EU. 

Die türkische Besatzung ist illegal und völkerrechtlich mehrfach verurteilt worden. 

Hast du dich schon mal mit türkischen Zyprioten unterhalten? Wahrscheinlich nicht, denn dann würdest du wissen, dass das türkische Militär von den Inseltürken nicht gerne gesehen wird, dann würdest du auch wissen, dass die Inseltürken den Zuzug von Festlandtürken (besonders aus Anatolien) strikt ablehnen. 

Die Zyprioten wollen unabhängig seien, weder zu Griechenland noch zur Türkei gehören. Griechenland hat diesen Wunsch schon lange akzeptiert, bin gespannt ob es die Türkei jemals akzeptieren wird..... Ich vermute jedoch nicht, da die Türkei ja immer von "Blut der Märtyrer auf Boden" schwadroniert..... Egal ob Kemalisten oder Akp Anhänger, nationalistisch sind sie fast alle eingestellt. 


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Wohin geht die Türkei unter Erdogan?

26.11.2017 um 16:22
@SouthBalkan
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:1990???? 
Anscheinend haben wir eine andere Auffassung von Zeit. Wenn du dich schon über das Jahr 1990 wunderst, brauchst du nicht all die Ereignisse, die weiter zurückliegen aufzählen. Damit machst du dich selber unglaubwürdig.
Kemalist Akp Anhänger alles Nationalisten, bla bla bla...
Du bist griechischer Nationalist und du merkst es nicht einmal. Nationalist bezichtigt andere Nationalisten mit Nationalismus. Wirklich spannend. Ein Ereignis aus 1990 liegt für dich anscheinend viel zu weit in der Vergangenheit, vermutlich, weil es die Griechen verbrochen haben. Aber andere Ereignisse, die die Türken verbrochen haben verjähren nie. Wie gesagt, ich bin gerne bereit türkische Missstände zuzugeben. Du bist es aber anscheinend nicht.

Ich beschönige die Pogrome von Istanbul nicht, aber du scheinst die Zusammenhänge mit dem Zypernkonflikt nicht sehen zu wollen. Ich wünschte es würden mehr Menschen anderer Herkunft die Türkei ihre Heimat nennen können und das alles wäre nicht passiert.
Und ich rede auch nicht von irgendwelchen "Massakern" auf beiden Seiten, so wie du es unverschämterweise tust. Und das ohne irgendwelche Belege zu liefern. Damit hast du versucht die Übergriffe auf die Zyperntürken zu relativieren. Schon wieder ein Anzeichen dafür, dass du griechischer Nationalist bist. Mord, Totschlag und Vergewaltigungen sind auch durch die Zyperngriechen an den Türken verübt worden.
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Egal ob Kemalisten oder Akp Anhänger, nationalistisch sind sie fast alle eingestellt. 
Blutige Weihnachten 1963 und ihre Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 30. November 1963 unterbreitete Präsident Makarios ein 13-Punkte-Memorandum zur Verfassungsänderung, in dem unter anderem die Abschaffung des Vetorechts vorgeschlagen wurde. Die türkische Regierung wies diese Vorschläge zurück. In dieser politisch angespannten Lage verübten am 21. Dezember 1963 zyperngriechische Polizeikräfte ein Massaker an zyperntürkischen Zivilisten („blutige Weihnachten 1963“). Danach kam es zu gewaltsamen interkommunalen Kämpfen, bei denen insgesamt 1000 Zyperntürken und mindestens 200 Zyperngriechen starben. Später brüstete sich der Aktivist Nikos Sampson, 200 türkische Frauen und Kinder ermordet zu haben.[1] Als Folge der Kämpfe und der Massaker flüchteten knapp 100.000 Zyperntürken, vorrangig nach Großbritannien, was dazu führte, dass heute dort mehr Zyperntürken leben als auf Zypern selbst. Auf zyperngriechischer Seite waren es 165.000, knapp 25 % der Bewohner von 1974. 1493 Zyperngriechen und 502 Zyperntürken gelten heute noch als vermisst.[2][3]


Wikipedia: Zypernkonflikt

Wir können gerne weiterreden, wenn du deine Vorurteile gegenüber den Türken ablegen kannst und auch mal die Verfehlungen auf griechischer Seite benennen kannst. Denn so wie du argumentierst machst du es mir auch zu einfach. Z.B. redest du die ganze Zeit von griechischer Militärjunta, die nicht mehr an der Macht sei. Ist man durch solch ein Argument von der Schuld befreit?

Das es in der Türkei nicht gut läuft habe ich schon oft genug betont. Es ist auch Griechenland hoch anzurechnen, dass sie keinen Rechtsruck durchgemacht hat, auch nicht zu schwierigen Zeiten. Ich bin trotzdem gespannt auf die nächsten Wahlen. Die Flüchtlingssituation wird es sicherlich nicht einfacher machen.
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb:Ich widerspreche dir auch entschieden, in keinem Land ist der Nationalismus so tief verankert wie in der Türkei, vor allem nicht in Griechenland
Jetzt lehnst du dich aber ganz schön weit aus dem Fenster. Die Usa könnte ich dir z.B. nennen.
Zitat von SouthBalkanSouthBalkan schrieb: Egal ob Kemalisten oder Akp Anhänger, nationalistisch sind sie fast alle eingestellt.
Na jetzt hör aber mal auf. So schlimm sind wir garnicht. Du scheinst dich ganz schön festgebissen zu haben. Wie gesagt, wenn du deine Vorurteile ablegen kannst, können wir gerne weiterreden. Diese Verallgemeinerungen und der Vergleich von Opferzahlen und gegenseitigen Grausamkeiten bringen uns nix. Ich wollte dir nur klar machen, dass auch auf griechischer Seite schlimme Dinge passiert sind. Wahrscheinlich aber hat der EU-Beitritt Griechenlands großen Einfluss auf die Einstellung der Griechen gehabt. Ich hatte die Hoffnung, dass das gleiche mit der Türkei passieren würde im Falle eines Beitritts. Mehr Menschenrechte und Demokratie wäre wünschenswert für die Türkei.

Was Zypern heute angeht, es ist für die Türkei ein strategisch wichtiger Punkt. Wahrscheinlich ist auch deshalb der Wille der dortigen Bevölkerung zweitrangig.

Gehst du bitte noch auf die Videos ein? Versprochen, die sind nicht so alt. Würde gerne von dir hören, was dort gesagt wird. Nicht das ich wieder irgendwelcher Propaganda auf den Leim gehe.


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