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Unruhen in der Ukraine - reloaded

79.665 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, EU, Merkel, Obama, Ukraine, Krise, Putin, Krim, Maidan, Jazenjuk, Bandera + 11 weitere

Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:20
Ich dachte eher an:


t3

58

Aber ich bin keine Gesichtserkennungssoftware. Ich sag es mal so, es äugt mich als wären die Zwei die selbe Person.

Aber ja Kaukasier haben, wie so viele "Völker", eine gewisse Ähnlichkeit untereinander.
<- hoff das kommt jetzt nicht rassistisch rüber ..nicht falsch verstehen.
Aber das hat wahrscheinlich was mit kulturellen Schönheitsidealen zu tun, deren Gene sich öfters verbreiten als die von weniger schön empfundenen Personen.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:24
@skjelMHoedur
Es ist vorallem erstaunlich, wie manche hier die Fakten verleugnen, nur um ihr Weltbild zu retten.


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19.02.2015 um 21:24
EvilParasiT schrieb:Aber ja Kaukasier haben, wie so viele "Völker", eine gewisse Ähnlichkeit untereinander.
<- hoff das kommt jetzt nicht rassistisch rüber
doch doch kommt schon richtig an. und nein die beiden sind nicht ein und die selbe Person.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:25
Meint ihr den Tyoen jeh rechts? Im unteren Bild sind die Augenbrauen nach innen breiter, huh.


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19.02.2015 um 21:27
@skjelMHoedur
hat sich die gezupft. :D das will ich sehen einen Tschetschenen des sich die Augenbrauen zupft :D


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unreal-live
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:52
torgulf schrieb:Es ist vorallem erstaunlich, wie manche hier die Fakten verleugnen, nur um ihr Weltbild zu retten.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung, von daher kann man dich zu deiner eigenen Einsicht nur gratulieren! Sollte bei dir eine Dissonanzauflöung stattfinden, wäre das für die Qualität des Thread förderlich.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:53
@unreal-live
Wie du erkennst endlich an, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder.


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unreal-live
ehemaliges Mitglied

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19.02.2015 um 21:54
Chavez schrieb:hat sich die gezupft. :D das will ich sehen einen Tschetschenen des sich die Augenbrauen zupft :D
Ist ein ganz normales psychologisches Phänomen, Gesichter von Mitgliedern der eigenen Gruppe werden dabei prinzipiell genauer wahrgenommen als die von Angehörigen einer fremden Gruppe. Dieser Effekt zeigt sich unabhängig von der Art der Gruppe, ob sie nun durch ein gemeinsames Hobby oder die Zugehörigkeit zu einer Familie zustande kommt, oder eben auf einer gemeinsamen Hautfarbe basieren.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:55
@torgulf
torgulf schrieb:Du verteidigst doch hier den Überfall auf ein Nachbarland. Und für dich sind doch Aktionen wie sie die USA in Mittelamerika durchgeführt haben rechtens.
schau, ich bin sowas von unwichtig auf dieser Welt, ob ich das vertreidige, gutheisse oder ablehne hat nichts zu sagen - aber danke für die zugesprochene wichtigkeit.

Ich seh nur wo der Stress angefangen hat. Da wo die Staaten zu "Firmen" wurden.


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19.02.2015 um 21:56
@unreal-live
also möchtest du mir damit sagen weil ich viel mit Russen und Kaukasiern zu tun hab, sehe ich den unterschied mehr als andere?


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unreal-live
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19.02.2015 um 21:57
@Chavez

Ja, das möchte ich damit sagen Das ist wissenschaftlicher Fakt! ;-)
Genauso wie für Europäer alle Asiaten gleich aussehen, haben auch Asiaten Schwierigkeiten, weiße Menschen voneinander zu unterscheiden. Bisher wurde dieser Effekt auf eine fehlende Gewöhnung zurückgeführt: Da die meisten im täglichen Leben hauptsächlich Menschen mit ihrer eigenen Hautfarbe begegnen, sind sie es einfach nicht gewöhnt, fremdartig aussehende Gesichter zu sehen und zu erkennen, so die These. Immer mehr Forscher glauben mittlerweile jedoch, dass dem Phänomen noch ein weiterer Mechanismus zugrundeliegen muss. Ihre Vermutung: Die Schwierigkeiten mit andersartigen Gesichtern sind nur eine Erscheinungsform eines umfassenderen Prinzips, das Menschen grundsätzlich zwischen "eigen" und "fremd" unterscheiden lässt.

Um das zu testen, entwarfen Studienleiter Michael Bernstein und seine Kollegen nun ein Szenario, in der ausschließlich die Gruppenzugehörigkeit und nicht der Grad der Gewöhnung variierte: Sie zeigten insgesamt 99 Freiwilligen Fotos von fremden Gesichtern, die die gleiche Hautfarbe hatten wie sie selbst. Von der Hälfte der Abgebildeten behaupteten die Forscher, sie würden die gleiche Universität besuchen wie die Testteilnehmer, während die anderen angeblich Angehörige einer fremden Hochschule waren. Tatsächlich konnten sich die Probanden die Gesichter ihrer vermeintlichen Kommilitonen besser merken als die der anderen, zeigte die Auswertung. Der Effekt war sogar dann messbar, wenn es sich um vollkommen künstliche Gruppen auf der Basis eines fingierten Persönlichkeitstest handelte, so die Forscher.

Auch ohne Gewöhnungseffekt reicht das Gruppengefühl allein also bereits aus, um die Gesichtserkennung zu beeinflussen, schließen die Forscher. Sie vermuten, dass in dem Moment, in dem das Gegenüber als Mitglied der eigenen Gruppe identifiziert wird, ein automatisches Gesichtserkennungsprogramm anläuft, das bei Angehörigen fremder Gruppen nicht reagiert. Zudem konzentrieren sich Menschen bei fremdartigen Gesichtern möglicherweise eher auf die Merkmale der fremden Kategorie als auf die individuellen Kennzeichen. Im täglichen Leben spielen wahrscheinlich beide Effekte, die soziale Kategorisierung und die Gewöhnung, eine Rolle ? zu welchen Anteilen, müsse nun untersucht werden, so die Forscher.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 21:58
@unreal-live
unreal-live schrieb:Das ist wissenschaftlicher Fakt!
danke, wollte mir auch keiner glauben -.-


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19.02.2015 um 22:00
@wichtelprinz
Den Stress gab es schon immer. Nur entschuldigt das nicht den Überfall Russlands auf die Ukraine.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:04
Also nun musst ich doch noch nochmal nachschauen wegen "Überfall " und "Okkupation". Da @torgulf so oft das Wort "Überfall" benutzt aber vielleicht ist Okkupation auch nicht ganz richtig aber "Überfall "??


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:05
@torgulf
torgulf schrieb:Den Stress gab es schon immer. Nur entschuldigt das nicht den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Deine erste Erkenntnis find ich Top. die zweite bringt nix und unentschuldbar scheint in der weltpolitik einst wie heute gar nichts zu sein. Vielleicht wären wir weiter als Menschheit wenn wir immer und überall immer solch moralische Vorstellungen konsequent durchführen würden. Leider sind aber alle recht süchtig nach den Dingen welche so aus den Ländern kommen bei denen man konsequenzen ziehen müsste. Und bekanntlich bojkotieren Junkies ihre Dealer nicht ;)


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unreal-live
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:07
@skjelMHoedur

Schau mal hier, eine Liste aktueller "Überfälle" nach @torgulf's Definition:

1925[Bearbeiten]
15. Januar bis 29. August 1925, Republik China – Kämpfe zwischen chinesischen Gruppierungen führen wiederum zur Landung von US-Truppen in Shanghai.

19. - 21. April 1925, Honduras – US-Truppen landen bei La Ceiba während politischer Unruhen.

1926[Bearbeiten]
US-Militärintervention in Nicaragua 1926–1933, Besetzung Nicaraguas. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino in einem Guerillakrieg.

1930[Bearbeiten]
In der Dominikanischen Republik verhelfen die Vereinigten Staaten Rafael Leónidas Trujillo Molina an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regimes in der Geschichte Lateinamerikas, das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.

1940[Bearbeiten]
In Kuba verhelfen die Vereinigten Staaten dem Oberbefehlshaber der Armee, General Fulgencio Batista Zaldívar (1901–1973) an die Macht, der das Land vollständig den amerikanischen Interessen preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959 mit der Revolution Fidel Castros (*1926).

1941[Bearbeiten]
1941 bis 1945 Zweiter Weltkrieg – Die Vereinigten Staaten engagieren sich auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa, Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland und Japan.

1947[Bearbeiten]
Griechenland – Die Vereinigten Staaten leisten, um eine kommunistische Machtübernahme zu verhindern, logistische, technische und finanzielle Unterstützung.

1948/1949[Bearbeiten]
Hauptartikel: Berliner Luftbrücke
In West-Berlin errichten die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten während der Berlin-Blockade durch die Sowjetunion eine Luftbrücke zur Versorgung der Stadt.

1950[Bearbeiten]
Hauptartikel: Koreakrieg
1950 bis 1953 Korea – Die Vereinigten Staaten kommen, legitimiert durch die in sowjetischer Abwesenheit erfolgte Resolution 85 des UN-Sicherheitsrates, dem prowestlichen Regime in Südkorea zu Hilfe, das durch einen Überraschungsangriff des kommunistischen Nordens in schwere Bedrängnis geraten ist.

1956[Bearbeiten]
Ägypten – Anlässlich der Sueskrise entsenden die Vereinigten Staaten mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und zwingen das Vereinigte Königreich und Frankreich zur Beendigung ihrer militärischen Intervention am Sueskanal.

1958[Bearbeiten]
Juli bis Oktober 1958 Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen auf Ersuchen des christlichen Staatspräsidenten Camille Chamoun in Auseinandersetzungen im Libanon ein.

Volksrepublik China – In der Konfrontation zwischen der Volksrepublik China und Taiwan um die zu Taiwan gehörenden, China vorgelagerten Inseln Quemoy und Matsu entsenden die Vereinigten Staaten zur Unterstützung Taiwans Marineeinheiten ins Krisengebiet.

1959[Bearbeiten]
Kuba – Die Vereinigten Staaten finanzieren und unterstützen von ihrem Territorium aus operierende Guerillabewegungen zum Sturz der Regierung von Ministerpräsident Fidel Castro in Kuba.

1961[Bearbeiten]
17. April 1961 Kuba – Eine von den Vereinigten Staaten ausgebildete und ausgerüstete Guerillagruppe aus Exilkubanern scheitert bei der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die amerikanische Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen vorbereitet.

1962[Bearbeiten]
Während der sogenannten Kubakrise (Oktober/November) wird die Insel mit einer totalen Blockade belegt.

1964[Bearbeiten]
Mai 1964 Laos – Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao. Nach jahrelangen Kämpfen zeichnet sich jedoch keine militärische Lösung ab und die amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land im März 1970.

1964 bis 1975 Vietnam – Die Vereinigten Staaten engagieren sich massiv im Vietnamkrieg. Auf dem Höhepunkt des Krieges sind rund 550.000 amerikanische Soldaten im Einsatz.

1964 bis 1982 Bolivien – Die Vereinigten Staaten sind in eine Vielzahl von militärischen Staatsstreichen und Gegenrevolten verwickelt.

1965[Bearbeiten]
April bis September 1965 Dominikanische Republik – Nach dem Sturz des linksgerichteten Präsidenten Juan Bosch und der Installation einer mit amerikanischer Hilfe eingesetzten Militärjunta entbrennt ein Bürgerkrieg. Die Vereinigten Staaten intervenieren mit 42.000 Marines und veranlassen Neuwahlen, aus denen Joaquín Balaguer – der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur (vgl. Rafael Trujillo) gestanden hat – als Sieger hervorgeht. Balaguer bestimmt in enger Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten für die folgenden 35 Jahre die Dominikanische Politik.

Mai 1965 Kambodscha – Die Vereinigten Staaten bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg verwickelt.

1967[Bearbeiten]
ab 1967 Nach dem Sechstagekrieg verstärken die Vereinigten Staaten die finanzielle und militärische Hilfe für Israel in der Auseinandersetzung mit den arabischen Nachbarn. Israel wird zum wichtigsten amerikanischen Verbündeten in Nahost.

Bolivien – Die bolivianische Armee wird in ihrem Kampf gegen die Guerilla durch die CIA angeleitet. Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara in Bolivien aufgespürt und am 9. Oktober erschossen.

1970[Bearbeiten]
März 1970 Kambodscha – Mit amerikanischer Unterstützung putscht sich der General Lon Nol an die Macht. Ausweitung des Vietnam-Krieges auch auf Kambodscha.

September 1970 Jordanien – Im jordanischen Bürgerkrieg ergreifen die Vereinigten Staaten Partei für das Königshaus und entsenden Flugzeugträger und Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer.

1971[Bearbeiten]
Indien/Pakistan – Im indisch-pakistanischen Konflikt um die Unabhängigkeit Bangladeschs entsenden die Vereinigten Staaten Flottenverbände in den Golf von Bengalen.

1976[Bearbeiten]
Angola – Die Vereinigten Staaten unterstützen die UNITA-Rebellen in ihrem Kampf gegen die marxistisch-leninistische MPLA-Regierung.

1977[Bearbeiten]
1977 bis 1992 El Salvador – Die Vereinigten Staaten unterstützen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen im Kampf gegen die marxistisch-leninistische Opposition. In der Folge zerfällt das Land in einem zehnjährigen Bürgerkrieg.

1980[Bearbeiten]
25. April 1980 Iran – Die Militäraktion Operation Eagle Claw der Vereinigten Staaten zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran scheitert.

1981[Bearbeiten]
ab 1981 Nicaragua – Die Vereinigten Staaten setzen nach der erfolgreichen sandinistischen Revolution von 1979 die finanzielle, militärische und logistische Unterstützung der Anhänger der davongejagten Diktatur von Anastasio Somoza Debayle fort und bekämpfen die Sandinisten, nachdem diese auf einen marxistisch-leninistischen Kurs umschwenken.

ab 1981 Afghanistan – Die Vereinigten Staaten gewähren den Mudschahidin und anderen afghanischen Widerstandskämpfern massive finanzielle, militärische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die sowjetische Besetzung des Landes.

1982[Bearbeiten]
ab 1982: Contras, von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua, erhalten militärische und logistische Hilfe seitens der USA.

April 1982, Argentinien: Die Vereinigten Staaten leisten den britischen Truppen im Krieg gegen Argentinien (Falkland-Krieg) mit ihrer Militärbasis auf der Atlantik-Insel Ascension logistische Unterstützung und Aufklärung durch ihre Spionagesatelliten.

1983[Bearbeiten]
Der Iran erhält Waffenhilfe zur Abwehr der zuvor von den USA unterstützten irakischen Regierung im Austausch gegen die amerikanischen Geiseln in der besetzten Botschaft in Teheran.

September 1983 Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen als Teil einer internationalen Friedenstruppe in den libanesischen Bürgerkrieg ein, der darauf – aber nicht deswegen – in seine blutigste Phase eintritt. Die Intervention scheitert nach mehreren blutigen Selbstmordanschlägen und die multinationale Streitmacht verlässt den Libanon (Februar/März 1984).

25. Oktober 1983 Grenada. – Der linksorientierte Premierminister Maurice Bishop wird von Putschisten exekutiert. Die Annäherung der neuen Regierung an die Sowjetunion führt zu einer militärischen Intervention.

1985[Bearbeiten]
1. Mai 1985 Nicaragua – Nach dem Wahlsieg der linksgerichteten Sandinisten vom 4. November 1984 verhängen die Vereinigten Staaten ein vollständiges Handelsembargo gegen Nicaragua, weil sich bei den Sandinisten sehr schnell die marxistisch-leninistischen Kräfte durchsetzen. Fortführung der Unterstützung der Opposition (Contras) zum Sturz des seit 1979 regierenden sandinistischen Regimes.

1986[Bearbeiten]
Februar 1986, Haiti: Die Vereinigten Staaten wenden sich unter massivem Druck aus der Bevölkerung von der seit 1957 herrschenden und von ihr protegierten Duvalier-Familiendiktatur ab. Diktator Jean-Claude Duvalier, genannt Baby Doc, flieht ins Ausland.

14. April 1986 Libyen: Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die Vereinigten Staaten Ziele in Tripolis und Bengasi (Operation El Dorado Canyon).

1988[Bearbeiten]
3. Juli 1988 Iran – Ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air wird über der Straße von Hormus vom Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. 290 Menschen sterben. Nach amerikanischen Angaben war es der Besatzung nicht möglich, den zivilen Airbus von einem iranischen Kampfflugzeug zu unterscheiden oder mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen. Die USS Vincennes hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Operation Earnest Will in iranischen Hoheitsgewässern auf. Der Kapitän der USS Vincennes erhielt eine Auszeichnung. Die Vereinigten Staaten entschädigten später die Angehörigen der Opfer.

1989[Bearbeiten]
20. Dezember 1989 Panama wird besetzt (Operation Just Cause). Der verhaftete panamaische Machthaber, General Manuel Noriega, wird in die Vereinigten Staaten überführt, wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt und am 10. Juli 1992 zu 40 Jahren Haft verurteilt.

1990[Bearbeiten]
Ab März 1990 fand in Reaktion auf den liberianischen Bürgerkrieg die Operation Sharp Edge statt. Im August 1990 wurden 1648 Ausländer und Flüchtlinge aus der Hauptstadt Monrovia und anderen Sammelpunkten im Hinterland gerettet. Im Anschluss sorgte die Militärpräsenz für eine zeitweilige Beruhigung der Lage.

Ab 1990 Im Drogenkrieg in Kolumbien unterstützen die Vereinigten Staaten paramilitärische Einheiten zur Bekämpfung kommunistischer Rebellen.

8. August 1990 Saudi-Arabien – Nach dem irakischen Überfall auf Kuwait am 2. August 1990 entsenden die Vereinigten Staaten Streitkräfte nach Saudi-Arabien zur Stützung des dortigen Regimes und zur Vorbereitung eines Angriffs auf den Irak.

1991[Bearbeiten]
Januar/Februar 1991 US-geführte Koalitionstruppen, legitimiert durch einen Beschluss des Weltsicherheitsrats der Vereinten Nationen, marschieren in Kuwait ein und beenden mit der Operation Wüstensturm die irakische Besetzung des Landes.

1992[Bearbeiten]
Ab 1992 Februar/März Jugoslawien – Die NATO führt unter dem Oberbefehl der Vereinten Nationen mehrere Militäreinsätze zu Gunsten der von Serben in der Hauptstadt Sarajevo belagerten Kroaten und Bosnier in Jugoslawien nach dem Massaker von Srebrenica durch [1].

27. August 1992 Irak – Die Vereinigten Staaten errichten im Irak eine Flugverbotszone für irakische Flugzeuge nördlich des Breitengrades von 36°N und südlich von 33°N. Der Luftkrieg wird eingeschränkt bis 2002 wieder aufgenommen, vorgeblich um Saddam Hussein von Luftangriffen auf die irakischen Kurden im Norden und die Schiiten im Süden des Landes abzuhalten und einen erneuten Überfall auf Kuwait zu verhindern.

9. Dezember 1992 Somalia – Die Vereinigten Staaten entsenden auf Aufforderung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Beschluss des Sicherheitsrats 28.000 Soldaten nach Somalia, um den Bürgerkrieg zu beenden (Rückzug 1994 nach blutig gescheitertem Versuch der Festnahme von General Mohammed Farah Aidid).

1993[Bearbeiten]
27. Juni 1993 Irak – Kriegsschiffe unternehmen einen Einsatz gegen den Irak und feuern 23 Marschflugkörper auf Bagdad ab.

1994[Bearbeiten]
August/September 1994 Haiti – Amerikanische Truppen setzen auf Druck des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen die Reinstallation des 1991 durch einen Militärputsch gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide durch.

1998[Bearbeiten]
20. August 1998 Sudan – Als Vergeltung für die Terroranschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania führen die Vereinigten Staaten einen Luftangriff auf eine angebliche Giftgasfabrik durch, die sich später als die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik herausstellte.

1999[Bearbeiten]
März bis Juni 1999 Kosovokrieg – Ohne Mandat der Vereinten Nationen führt die NATO unter dem Kommando der Vereinigten Staaten umfangreiche Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien durch, um einen Abzug serbischer Truppen und Polizei aus dem Kosovo zu erzwingen. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird die Provinz Kosovo von KFOR-Truppen gesichert und eine Interims-Zivilregierung unter Verwaltung der Vereinten Nationen errichtet.

21. Jahrhundert[Bearbeiten]
2001[Bearbeiten]
November 2001 Afghanistan – In der Folge der Terrorattacken islamistischer Fundamentalisten in New York und Washington vom 11. September 2001 greifen die Vereinigten Staaten Afghanistan an. Das dortige Taliban-Regime wird zerschlagen und eine Übergangsregierung wird eingesetzt.

ab 2001[Bearbeiten]
Die US-Marine sichert Seehandelswege um die somalischen Gewässer.

2003[Bearbeiten]
20. März 2003 Irak – Eine insgesamt 48 Nationen umfassende Koalition (u. a. das Vereinigte Königreich, Italien, Australien und Spanien) greift im Dritten Golfkrieg den Irak an und stürzt die Regierung von Saddam Hussein. Der Irak wurde übergangsweise als Protektorat verwaltet, im Sommer 2005 wurden Wahlen abgehalten und offiziell die Regierungsgeschäfte an die gewählte Regierung übergeben. Die amerikanischen Truppen verließen das Land 2011.

2004[Bearbeiten]
März 2004 Haiti – Nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide entsenden die Vereinigten Staaten zur Vorbereitung einer multinationalen Übergangstruppe des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vorerst 50, später 200 Mann nach Haiti.

2008[Bearbeiten]
Die US-Marine bekämpft somalische Piraten im Verbund mit weiteren Marineeinheiten verschiedener Teilnehmernationen.

2011[Bearbeiten]
Frühjahr 2011 – Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen, um eine Flugverbotszone durchzusetzen und Militärschläge des Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen Zivilisten und Aufständische im Land zu verhindern.

2014[Bearbeiten]
Im März trafen US-Spezialeinheiten in Uganda ein, um die Streitkräfte der Afrikanischen Union bei der Suche nach dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Joseph Kony zu unterstützen. [2]


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IvanIV
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:08
Der Dokumentarfilm »Lauffeuer« begibt sich auf Spurensuche nach dem Pogrom in der Schwarzmeerstadt.

Leftvision kann nicht nur Demofilmschnipsel. Am Mittwoch präsentierte das Videokollektiv im Berliner Kino Moviemento erstmals »Lauffeuer«. Der Film von Ulrich Heyden und Marco Benson ist ein bedrückendes Zeugnis über das Pogrom von Odessa am 2. Mai 2014 und der erste deutschsprachige Dokumentarfilm darüber. Damals wurden im und um das Gewerkschaftshaus mindestens 46 Menschen von Faschisten ermordet. Angehörige sprechen von mehr als hundert Opfern; sie starben im Feuer, wurden zu Tode geprügelt, erschossen oder »verschwanden«.

Die Überlebenden und die Hinterbliebenen demonstrieren regelmäßig vor dem Gewerkschaftshaus. Sie verlangen eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse und dass die Täter und ihre Hintermänner zur Rechenschaft gezogen werden. »Lauffeuer« nimmt diese Forderungen auf und fragt nach den Organisatoren des Massakers.

Der Film, der nur durch Spenden ermöglicht wurde, zeichnet anhand von Internetvideos, Zeichnungen und Interviews mit Augenzeugen minutiös die Ereignisse am 2. Mai nach: Rechte Hooligans und Anhänger des »Rechten Sektors« kamen damals in die Stadt. Sie suchten die Auseinandersetzung mit Aktivisten des Antimaidan, jenes Bündnisses, das unter anderem in Odessa gegen den rechten Putsch in Kiew protestierte.

Die Polizei wurde vom späteren Tatort abgezogen und ließ den Faschisten freie Hand. Die nutzten die Gelegenheit und zogen vor das Gewerkschaftshaus, wo ein Protestlager des Antimaidan errichtet war – das Massaker begann.

https://www.jungewelt.de/2015/02-20/037.php



Sollte man sich nicht entgehen lassen wenn man sich fragt warum es im Osten der Ukraine so viele Menschen gibt, die man "pro-russische Separatisten" nennt.


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IvanIV
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:15
@torgulf
torgulf schrieb:Nur entschuldigt das nicht den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Warum meinst du, dass Russland die Ukraine überfallen hätte ?


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:44
wichtelprinz schrieb:Ja hatren wir schon X mal und zu Deiner Frage; steht alles im Wiki Link, auch die Namen der Politiker mit Anstand und Verstand -.-
Kein Ratifizierter Vertrag, keine Schriftstück nix nada nach 1991 nix.

Nützt alles nix, aber versuch mal ne Wohnung zu bekommen aufgrund von Versprechen. Oder Strom und Wasser? Nix ohne Verträge und die UDSSR war da Gründlich.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 22:45
@unreal-live

hhaha, diese Liste. Wer die Ungesehen Postet merkt den Fehler darin sowiso nicht.


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