Unruhen in der Ukraine - reloaded
11.12.2015 um 13:29In der Rada flogen mal wieder die Fetzen:
https://www.youtube.com/watch?v=mICMiYWle8s (Video: Ukrainische Demokratie in der Rada - Wie sie lebt und schlägt)
Er meint Menschen mit Bildungsabschlüssen die eben keine Zeit zur Verfügung haben sich mit den Sozialschmarotzern zu streiten die die Kommentarspalten in sämtlichen MSM Seiten mit antiwestlicher Hetze zum Glühen bringen. Da sie für den Erhalt des Lebenstadards/Wirtschaftsleistung in den westlichen Industriestaaten arbeiten müssen und aus ihrem Gehalt unter anderem Steuern für die Sozialhilfeleistungen (die z.B. den russischen Durchschnittslohn mittlerweile um ein Vielfaches übersteigen) die vom Großteil der "Antiwestlichen Sozialschmarotzer"(*) in Anspruch genommen wird, abgeben müssen.Aldaris schrieb:Von meinen USA freundlichen Lakaien
bist du heut erst aufgewacht ? Oder hast du irgendwie vergessen, dass mittlerweile klar ist, dass die Russkis da mitmischen.Jedimindtricks schrieb:die videos von news front sind ja schon highlights , muss man zugeben . vorallem weil es da soviele locals aus buratien zu sehen gibt die immernoch gegen die faschisten aus kiew kämpfen
Also kann man von ausgehen das "die russkis" nix mit dem Spirit von Minsk am hut haben den sie mit ausgehandelt haben und dafür das nen Haufen " Locals " in der Ukraine rumrennen Putin verantwortlich gemacht werden kann ?!catman schrieb:bist du heut erst aufgewacht ? Oder hast du irgendwie vergessen, dass mittlerweile klar ist, dass die Russkis da mitmischen.
In the area of Stakhanov killed the famous commander of the militia, the commander of the regiment named after Platov, the Cossack ataman Pavel Dremov. It is reported by the special correspondent of "Russian Spring" in the LC.die LPR " prosecution office " soll das ganze wohl bestätigt haben , mal abwarten bis es nähere infos gibt .
11 December Pavel Dremov married a resident of St. Petersburg, was killed today after wedding celebrations in the restaurant "Nika". Celebrations continued for the second day.
On the road from Pervomaisk to Stakhanov in his car blew up near a gas station.
"Russian Spring" expresses condolences to the family of the legendary commander.
ehmmm ja ? Ist zumindest mir mittlerweile (bzw schon ne Weile) klar, wars am Anfang aber nicht so wirklichJedimindtricks schrieb:Also kann man von ausgehen das "die russkis" nix mit dem Spirit von Minsk am hut haben den sie mit ausgehandelt haben und dafür das nen Haufen " Locals " in der Ukraine rumrennen Putin verantwortlich gemacht werden kann ?!
In “LPR”-controlled Pervomaisk (57km west of Luhansk), the SMM followed up on reports that an explosion had killed a prominent Cossack “LPR” member in the town on 12 December. On 13 December, at the reported site of the explosion on the T0504 road, the SMM observed signs of an explosion, scattered vehicle parts and blood stains on the road. A civilian at the scene told the SMM that he had seen a vehicle burning at the location the previous afternoon. On 13 December a man in Pervomaisk told the SMM that as a result of the explosion, the curfew in the town now lasts from 17:00 to 6:00hrs (it had previously covered 21:00 to 5:00hrs). According to him, since the night before, there were more armed men on the streets checking identity documents.http://www.osce.org/ukraine-smm/209526
Die Schwäche der ukrainischen Regierung ist die neue Stärke der ukrainischen Zivilgesellschaft. Russlands Präsident Putin schützt sich davor mit wohlkalkulierter Kriegsführung. Eine Rede von Osteuropa-Expertin Sabine Adler.die ganze rede gibt es hier ..
Seit mehr als 15 Jahren führt der Geheimdienstmann Wladimir Putin Russland. Sein Apparat hat eine Meisterschaft darin entwickelt, die Schwachstellen oder Bruchlinien seiner Gegner aufzuspüren und Salz in diese Wunden zu streuen. Das ist nie so deutlich geworden wie im Januar und Februar 2014.
Völlig unter dem Eindruck der Schüsse auf dem Maidan traute sich die ukrainische Armee nicht zu kämpfen. Es herrschte maximale Verwirrung, denn die sogenannten grünen Männchen trugen keine Hoheitsabzeichen und Putin leugnete, dass Russland mit ihnen etwas zu tun hat. Korrespondenten, die in aller gebotenen Vorsicht auf Moskaus Beteiligung hinwiesen, wurden im Internet übel beschimpft. Drei Wochen später, bei der offiziellen Einverleibungsfeier im Kreml, lobte Putin die russische Armee für die Operation. Die Annexion der Krim war vollzogen.
Zum ersten Mal in der Ukraine führte Moskau einen sogenannten hybriden asymmetrischen Krieg.
Als Faschisten und Nationalisten wurden schon zu Sowjetzeiten immer diejenigen beschimpft, die gegen die Moskauer Zentralregierung und die Kommunistische Partei Widerspruch zu erheben wagten und für mehr nationale Eigenständigkeit eintraten. Deswegen war es für die Demonstranten keine Überraschung, dass sie für Putin als Faschisten galten. Der Vorwurf ließ sie kalt. Erstaunt waren sie nur, dass man im Westen auf diese Verunglimpfung reinfiel. Historiker wie Andrej Portnow hatten eine andere Erklärung. Jetzt räche es sich, dass sich die Ukraine seit dem Zerfall der Sowjetunion kaum mit ihrer eigenen Geschichte befasst hat. Genaugenommen ist es nicht eine Geschichte, sondern sind es mindestens drei. Die jüdische Geschichte, dann die des Ostens der Ukraine und schließlich die der Westukraine.
Dass der russische Präsident Putin dagegen so übermächtig wirkt, liegt an der unterdrückten und damit unterentwickelten Zivilgesellschaft in Russland. Auch die anderen Institutionen sind schwach, keine Gegenstimme. Das System Putin gibt die Macht nicht ab und verteidigt sie. Auch mit dem Mittel der ideologischen Kriegsführung wie zu Sowjetzeiten. Allerdings viel ausgefeilter und mit der ganzen Kraft der neuen Medien.