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Russland das Buhland... aber warum?

48.688 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Russland, EU ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Russland das Buhland... aber warum?

31.01.2021 um 00:36
Die EU muss erwachsen werden, es darf nicht mehr sein das Google und deren Finanziers hier den Medienmarkt beherrschen. Russland ist eine mächtige und große Gefahr und wir die EU müssen eigenständig dagegen vorgehen.
Wir dürfen uns nicht auf die USA verlassen, denn die suchen naturgemäß ihren eigenen Vorteil.
Wir dürfen doch kein Puffer mehr für deren Probleme sein.


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Russland das Buhland... aber warum?

31.01.2021 um 07:19
Während die EU zwar in einigen Bereichen "erwachsen" (oder eigenständiger, besser, etc. pp) werden muss, so denke ich mit Bezug zum Thema auch, dass das politische Russland mal "erwachsen" werden sollte und. Ich weiß, nach dem Kalten Krieg hatte man wohl am Ende eine gütliche "Integration" bzw. Kooperation irgendwo (beidseitig, einseitig?) verpasst. Die Weichen hätten ggf. anders gestellt werden können, sodass man nicht die Lage hat, wie sie heute ist.

Ich will damit sagen, dass man wohl nicht komplett einseitig mit dem Finger auf eine Seite zeigen kann (RU) weil sich manches auch durch Handlungen aus "dem Westen" (der Einfachheit halber nutze ich den Begriff, es ist wichtig zu bedenken, dass 'der Westen' oft keine singulärer "Blob" ist sondern aus vielen unterschiedlichen Akteuren besteht die nicht immer alle gleich handeln und denken) oder historische Aspekte bedingt hat. Das erscheint für mich irgendwo naheliegend oder ableitbar. Beispiel: Man hatte gerade den Kalten Krieg hinter sich und Russland hatte ferner eigene interne Probleme. Dass sich westliche Nationen diesem Russland nicht unbedingt an den Hals werfen oder "best buddies" sein wollten, ist wohl naheliegend.




Jetzt kommt das große "Aber". Mein Eindruck ist, dass eben immer zwei dazugehören und Russland politisch eben auch genug Anteil daran trägt, den Keil so zu halten wie er ist. Keiner spricht davon, dass jene z.B. dem "großen Bruder" in den Arsch kriechen müssen. Aber eine "freundlichere Einstellung" z.B. ggü Europa wäre meines Erachtens schon mal die halbe Miete und würde die Weichen für ein besseres Verhältnis stellen - auf Dauer, nicht sofort.

Aber wie soll das denn passieren, wenn man auch in Russland eine eher "feindliche Haltung" ggü. dem Westen vertritt und sein "Zarenreich" auf Kosten der anderen will? Gar nicht. Also jetzt mal irgendwelche wirtschaftlichen Transaktionen usw. aussen vor wo beide noch profitieren?

Wieso stehen aktive NATO-Truppenverbände als "token force" (quantitativ z.B. kein Vergleich zu dem Kräfteansätz, mit dem Russland z.B. auf seiner Seite Großübungen durchführt usw) im Baltikum, um sofort bei bewaffneter Aggression den Bündnisfall auszurufen, also so zumindest eine klare Grenze zu ziehen?

Wieso bemängelt man Korruption, Menschenrechtsverletzungen, etc. pp.

Wieso bemängelt man Großmannssucht, Fake News, Spionage, Vergiftungen, etc. pp?

Weil Russland es politisch nicht will bzw. in einiger Hinsicht nicht kompatibel mit anderen Wertevorstellungen ist. Die ticken scheinbar einfach anders - und wollen auch nicht mehr Nähe. Zumindest die hiesige "Politikkaste" um Putin sowie er selbst nicht. Ich glaube, wenn man diese "Feindseligkeit" ggü dem Westen einstellen würde (man muss ja nicht in den Arsch kriechen, aber lustige Landnahmen, Fake News usw einstellen) dann würde dieser auch weitgehend "auftauen", zumindest der europäische Part des Westens.

Nennt mich naiv, aber ich denke immer noch, dass man mittel- oder langfristig in dieser "Episode" ein Happy End schaffen kann und beidseitig profitieren würde.

Der nächste "Buhmann" ist ja mit China schon (längst?) dabei, die Rolle einzunehmen.


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Russland das Buhland... aber warum?

31.01.2021 um 07:29
@Warden

Es ist ja nicht so, als hätte es da nie eine Entspannungsphase gegeben mit Gas Gerd.

Die war beendet, sobald Russland in Georgien eingefallen ist. Nicht sofort, aber das war der Anfang vom Ende.


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31.01.2021 um 07:44
Der zitierte Beitrag von shionoro wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Da ist Russland in Georgien eingefallen oder Georgien in die Nachbarländer Abchasien und Ossetien wo russische Friedenstruppen stationiert sind die ganz zufällig von georgischen Truppen beschossen wurden?

Ich frage nur, weil der georgische Präsident das so ganz anders darstellte wie du, also in den 72h des Überraschungsangriffs als er mit US und NATO Hilfe noch Oberwasser hatte.


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31.01.2021 um 07:47
Zitat von WardenWarden schrieb:Nennt mich naiv, aber ich denke immer noch, dass man mittel- oder langfristig in dieser "Episode" ein Happy End schaffen kann und beidseitig profitieren würde.
Das kann man sicher, nur denke ich, dass das mit der momentanen Polit-Elite dort nicht machbar sein wird, weil sich Vlad und Konsorten so viele Feinde im eigenen Land schufen, dass nur das Festhalten an der Macht sie vor größerem persönlichen Schaden bewahrt.

Die Konsequenz aus diesen innenpolitischen Verhärtungen ist das Warten auf einen Generationenwechsel, der aber auch immer schwieriger wird, je mehr sich die Dinge verhärten.


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Russland das Buhland... aber warum?

31.01.2021 um 07:49
@Kh.may

Abchasien und Südossetien waren aber gar keine Nachbarländer. Das sind sie auch immer noch nicht. Russland hat gezielt Jahrelang Georgien provoziert und diesen Konflikt vorbereitet, bis man dann endlich zuschlagen konnte, weil der Präsident Georgiens leichtfertig genug war, da militärisch tätig zu werden. Die Aggression ging aber klar von Russland aus.


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Russland das Buhland... aber warum?

31.01.2021 um 08:02
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die war beendet, sobald Russland in Georgien eingefallen ist. Nicht sofort, aber das war der Anfang vom Ende.
Nun ich bin über die Details nicht mehr so im Bilde, aber der "Stunt" an der Krim hat sicherlich dann auch die Wogen nicht geglättet.

Dazu natürlich die (Kriegs-)Rhetorik, die fortwährend gegenüber dem Westen und anderen Buhmännern (aus rus. Sicht) ausgerollt wird und seinen Teil dazu beiträgt.

Ich will ja gar nicht sagen, dass westliche Elemente (einzelne Staaten, sonstige Zusammenschlüsse, NGOs, keine Ahnung, irgendwer halt) nicht manchmal Anteil dazu geben. Das kann ich schlicht nicht ausschließen, vieles ist auch schlicht relativ und hängt im Kern vom Auge des Betrachters ab. Damit will ich auch von vornherein etwas Wind aus den Segeln nehmen ehe es heißt, "Wie kann man denn einseitig Russland bashen, ABER DER WESTEN...!"

Nobody is perfect und eklatante Fehler auf der anderen Seite muss man auch beachten. Fair is fair.

Letztendlich denke ich aber nach diesem Disclaimer, dass ein größerer Teil einer möglichen Bringschuld im Sinne besserer Kooperation / weniger Feindseeligkeit beim politischen Russland liegt. Wenn da nicht die Impulse zumindest Europa ggü. kommen wird man sich in Europa auch nicht auf den Kopf stellen oder irgendwie die Lust haben es von sich aus proaktiv anzubieten, wenn in England nicht lange vorher jemand vergiftet wird und die Spur gen Osten zeigt, wenn in Berlin jemand erschossen wird und die Spur gen Osten zeigt, wenn in den Niederlanden rus. Geheimdienstler quasi bei frischer Tat erwischt werden, DE auch so seine Schläfer hat oder hatte ("Anschlag") und so weiter und so fort.

"Dem Westen" kann man vielleicht viele andere Dinge anhängen, aber so etwas zieht er meiner Kenntnis nach nicht ab, ggü. RU.




Ich sah vorhin auch parallel diesen Artikel: https://www.welt.de/politik/ausland/article225358879/Nawalny-Proteste-In-Russland-Vier-junge-Moskauer-erzaehlen-von-ihrer-Wut.html

Da erzählen vier Individuen und teilen ihre Ansichten. Ich denke in jener von Irina finde ich mich ganz gut wieder, bzw. die Einwände wirken auf mich nachvollziehbar.
Irina, 34, Psychotherapeutin*

Die Proteste vom letzten Wochenende konnte ich nur im Internet verfolgen, aber diesen Sonntag werde ich bei der Demonstration vor der Zentrale des FSB (Russlands Inlandsgeheimdienst; Anm. d. Red.) dabei sein. Ich war nie zuvor bei nicht von der Staatsmacht genehmigten Aktionen. Aber allein die Vorstellung, dass der Staat Protest genehmigen soll, halte ich für absurd. Nawalnys Video über Putins Schloss und alles, was ihm in letzter Zeit passiert ist, zeigen doch: Bei uns läuft einiges falsch.

Der Staat darf niemanden vergiften und niemanden ins Gefängnis stecken, weil die Vergiftung misslang. Als Politiker gefällt mir Nawalny eher nicht. Aber das ist heute Nebensache, ich will, dass er freikommt. Wir brauchen endlich unabhängige Gerichte. Wir brauchen ein Parlament, das wirklich die Interessen unterschiedlicher Gruppen vertritt, statt Gesetze aus dem Kreml abzunicken. Mit Parteien, die von mir aus für sogenannte traditionelle Werte eintreten, und auch mit solchen, die für Fortschritt und Liberalität eintreten, oder für mehr Sozialstaat.

Ich bin überzeugt, nur durch Pluralismus kann in der Gesellschaft offener Dialog entstehen. Und wenn jemand an die Macht kommt, der mir nicht gefällt, dann weiß ich – seine Wahl kam demokratisch zustande. Und in vier Jahren ist er mit Glück weg. Wie Donald Trump in den USA. Das Wichtigste ist aber, wir müssen das schwere Sowjeterbe loswerden: Die Vorstellung, das Individuum sei unwichtig, seine Meinung sei unwichtig. Und den Glauben, dass der Staat alles regeln soll. Diese Staatsgläubigkeit ist sogar bei Kremlkritikern verbreitet. Das hält uns als Gesellschaft zurück.
Quelle: siehe oben


Ich bin weder Wirtschaftsexperte noch Politikkenner erster Güte, der alles relevante dazu studiert hat. Man kann meine Ansichten hier also deswegen so mit einer Prise Salz genießen, wie die Meinung von Irina. Aber ich denke, wenn man sich überwinden könnte, das "Sowjeterbe" loszuwerden oder eben alternativ noch "viel Staat" zu behalten aber eine bessere Anbindung an zumindest Europa oder den Westen allgemein zu suchen, dann würde man auch in Russland mittel- bis langfristig ziemlich profitieren, als wenn man weiter eine Art trotzigen Alleingang versucht, in der Idee, eine Art "Zarenreich" aufzubauen oder was weiß ich. Ich zeige auch jedem den Vogel, der mit deutscher Großmannssucht auf Kosten anderer vom Aufleben des Dritten Reiches träumt. Genau so deppert.

Aber dass man bei mehr Kooperation / weniger Feindseligkeit profitieren würde kann ja schon rein darin aufgehen, dass man bei weniger Feindseligkeit auch Militärausgaben ggf. etwas nach unten skalieren und das Geld dann in andere Bereiche stecken kann. Russland hat ja auch genug interne Probleme, wie mir scheint oder Dokus implizieren.

Wenn man das oft nach außen hin aufgebaute oder vermarktete Image des "toughen Bären", der sich gegen alle anderen immer wieder durchsetzt, mit internen Problemen vergleicht und gegenüberstellt, dann entsteht bei mir zumindest dieses mentale Bild: Schweizer Käse. Löchrig. Nicht dicht.

Manchmal glaube ich auch, Putin "braucht" fast schon dieses externe Feindbild. Es ist sicherlich auch historisch mehr als einmal belegt, dass bzw. wie ein externes Feindbild über interne Probleme zumindest erst einmal hinwegtäuschen kann. In Nordkorea ist ja auch nur alles scheiße, weil ... der böse imperialistische Westen seinen Anteil dazu beiträgt. Ja, man sieht wie schlecht es z.B. den Südkoreanern unter dieser bösen teuflischen Herrschaft geht (Klar, Formen des Kapitalismus sind nicht frei von Fehlern, aber das ist ein anderes Thema) /Satire aus



Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Das kann man sicher, nur denke ich, dass das mit der momentanen Polit-Elite dort nicht machbar sein wird, weil sich Vlad und Konsorten so viele Feinde im eigenen Land schufen, dass nur das Festhalten an der Macht sie vor größerem persönlichen Schaden bewahrt.

Die Konsequenz aus diesen innenpolitischen Verhärtungen ist das Warten auf einen Generationenwechsel, der aber auch immer schwieriger wird, je mehr sich die Dinge verhärten.
Unter Putin wird das nichts (mehr). Da stecke ich die Hoffnung in jüngere Generationen die da im Schnitt anders ticken und weniger Feindbild-Mentalität mitbringen. Ich fürchte aber, da in Russland eher "viel Staat" in vielen Bereichen der Gesellschaft steckt und Politik nun mal maßgeblich ist, so muss sich eben auch diese Generation politisch irgendwie effektiv durchsetzen.

Sinngemäß: Nawalny hat meinem bescheidenen Eindruck nach viel erreicht was einen möglichen Aufbruch angeht, selbst wenn man ihn als Politiker ablehnt. Er hat Leute "im Westen" (ihr wisst schon was ich meine, ich erspare mir die Disclaimer irgendwann) wie auch in Russland überrascht. Wenn die Berichte stimmen ist es lange her oder unüblich, dass man in Moskau z.B. mehrere Metrostationen sperrt. Das ist also neben den berichteten Zahlen ein Indikator dafür, dass da etwas Neues oder Unübliches passiert.

Aber die Proteste nützen wenig, wenn sie "versacken" und am Ende wenig bis nichts bei rumkommt weil die kritische Masse quantitativ oder qualitativ nicht erreicht wird.

Sie müssten dauerhaft relevante politische Macht oder politischen Einfluss gewinnen. Vielleicht werden sie das auch irgendwann, aber es braucht Zeit. Ob ich das noch zu Lebzeiten wahrnehmen darf, ist offen. Ein wenig bezweifle ich es. Aber Zeit ist ja relativ.


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31.01.2021 um 08:10
Zitat von shionoroshionoro schrieb: Die Aggression ging aber klar von Russland
Das hat die Tagesschau Sprecherin gesagt?
Oder woher bekommst du solche Informationen.

Klär mich doch bitte Mal auf wann Russland Georgien provoziert haben soll oder gar angegriffen?


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31.01.2021 um 08:43
@Kh.may

Wikipedia: Kaukasuskrieg 2008#Weg in den Krieg

Da ist ein sehr langer Absatz bevor georgien jemals eine Kriegshandlung begeht.


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31.01.2021 um 08:49
Wikipedia warnt die Leser:

'
Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.
Quelle: wikip.


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31.01.2021 um 10:12
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Warum gibt es aber kaum innovative russische Produkte auf dem Weltmarkt? Müsste da nicht die Politik da für die Grundlagen sorgen?
Nee, innovative Produkte muss schon die private Wirtschaft selber erfinden. Der Staat kann Bildung vermitteln mit Schulen und Hochschulen und die Forschung unterstützen mit Födermitteln. Oder auch Standorte attraktiv machen mit niedrigen Steuern und guter Infrastruktur um Firmen anzulocken. Oder welche Grundlagen schafft denn unsere Bundesregierung für innovative deutsche Produkte? Vielleicht kann Putin da noch was von uns lernen?


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31.01.2021 um 10:44
Universitäten oder bei uns das Fraunhofer Institut sind die entwicklungsküchen für die freie Wirtschaft.

In den USA kommt auch viel von den Unis oder der staatlichen DARPA und Rüstungsfirmen. Und so ist es auch in Russland mit Weltraum und Rüstungstechnik wo sie weltweit führend sind. Das kann noch kein Privatunternehmen mit eigenem Geld entwickeln.


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31.01.2021 um 13:41
Zitat von Kh.mayKh.may schrieb:Wikipedia warnt die Leser:

'

Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Quelle: wikip.
Äh nein! Nur der Abschnitt Hintergrund über "Auflösung der Sowjetunion" und "Geopolitischer Hintergrund" ist umstritten. Nicht der Kriegverlauf im Kaukasus


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31.01.2021 um 20:41
Zitat von threefishthreefish schrieb:Ja nee iss klar :-D
Der Sicherheitsdienst vom Präsidenten bewacht in seiner Freizeit Hotel-Baustellen....
Was hat meine zitierte Aussage mit deiner Aussage zu tun?


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Russland das Buhland... aber warum?

03.02.2021 um 14:40
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb am 30.01.2021:Auf jeden Fall! Wart mal ab bis Europa dank herausragenden Leistungen bei der Impfstoffbeschaffung Sputnik V spritzt.
Wenn es bei der Beschaffung von Sputnik V alles so hervorragend verläuft wie es die üblichen Verdächtigen in verschiedenen Foren weismachen wollen, warum hängt Russland dann bei der Impfquote der EU und USA so massiv hinterher?

Die Impfquote ist in Deutschland und in der Gesamt EU etwa 6 mal höher als die in Russland.
Es ist eher so, dass Russland vielmehr den Biontech Impfstoff brauchen wird, welches nachweislich auch gegen Mutationen wirkt, als Deutschland Sputnik V.
Darüberhinaus können mRNA-Impfstoffe innerhalb kürzester Zeit an neuere Formen von Mutationen angepasst und die Produktion dementsprechend mit sehr geringem Aufwand umgestellt werden.

v8xwcaxmOriginal anzeigen (0,9 MB)
8i74amgmOriginal anzeigen (0,6 MB)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1195166/umfrage/impfungen-gegen-das-coronavirus-je-einwohner-nach-laendern-weltweit/#professional


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Russland das Buhland... aber warum?

03.02.2021 um 15:08
Deutschland hinter den Seychellen, Serbien, Slowenien, Rumänien , Ungarn.

hat das mit der Kanzlerdämmerung zu tun? denn an der deutschen Wirtschaftskraft kanns kaum liegen.

oder mit einer erstaunlichen Bürokratie -- wie dem Maskengeschenk für vulnerable Bürger?
Wo der Staat erstmal fälschungssichere Gutscheine druckt, die den Bürgern dann zugestellt werden müssen und dann hatschen die Alten in Apotheken um sich im Rudel die Masken abzuholen.

Billiger und SCHNELLER - -damit besser für die Gesundheit--wär es freilich gewesen, sie hätten jedem der betreffenden Bürger einen Brief mit 5 Masken geschickt. Wegen mir über die Gemeinden, di..e sogar über die aktuellen Meldedaten verfügen


Russland impft schon länger, hat aber offensichtl auch Probleme mit den schieren Mengen und/oder der Organisation.

Naja, es dauert noch bisschen, bis die neuen Mutanten die Oberhand gewinnen....
Vom Winter ist auch schon mehr als die Hälfte geschafft. ab April /Mai wirds wieder leichter


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Russland das Buhland... aber warum?

03.02.2021 um 15:58
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Deutschland hinter den Seychellen, Serbien, Slowenien, Rumänien , Ungarn.
Ist doch ok, letztlich muss das hohe ross eh hinten angestellt werden denn die ganze Welt brauch eine Impfung.
Man erinnert sich vielleicht , die ganze Pandemie hat ein einziger chinese ins Laufen gebracht.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Russland impft schon länger, hat aber offensichtl auch Probleme mit den schieren Mengen und/oder der Organisation.
Na immerhin ein Absatz Bezug zum topic 🤣

Was sagst du zu der Studie von lancet?


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03.02.2021 um 19:37
Russland will mit Sputnik V doch nur Kasse machen in der EU und das eigene Volk bekommt nichts. Grad wo Nawalny jetzt ins Arbeitslager gesperrt wird dürfen wir natürlich als Reaktion jetzt nicht noch Geschäfte mit Putin machen. Lieber sterben in Deutschland Menschen an Corona, als das wir uns den Sputnik V impfen.


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03.02.2021 um 22:11
Alle die es in diese Positionen schaffen haben einen steinigen Weg hinter sich
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Naja, es dauert noch bisschen, bis die neuen Mutanten die Oberhand gewinnen....
Vom Winter ist auch schon mehr als die Hälfte geschafft. ab April /Mai wirds wieder leichter
Das denkst du. Die nächsten Mutationen stehen doch schon parat. Irgendwie ähnelt der Kampf gegen das Virus dem gegen Putin. Man weiß zwar überhaupt nicht was man will und wo es lang geht, bis nahin reicht erstmal Panik und bad news.


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Russland das Buhland... aber warum?

04.02.2021 um 17:23
Hallo...

Wenn man Russland seine Politik und sein Verhalten verstehen will, muss man Russland über seiner Geschichte betrachten.

Die Russen haben, abgesehen von seiner Minderheit den Weißrussen, und den Türkvölkern einen völlig anderen Stammbaum als die meisten westlichen Nationen. Das hat natürlich ein anderes Denkmuster der Russen zur Folge, das wir nur schwer verstehen können.
Betrachtet man Russland über der Geschichte so erkennt man, das Russland ein Land fressendes Monster war. Von kleinen Anfängen des ersten Russlands in Kiew breitete sich Russland über die Jahrhunderte zielstrebig nach allen Richtungen aus. Ein Ziel war auch Westeuropa. Das muss man klar erkennen , Beginnend mit den Hunnen bis Stalin. Selbst Stalin wäre ohne Hitler nach Westen marschiert. Russland hat sich nicht verändert ,das Monster Russland hat die Halbinsel Krim schon wieder gefressen. Die Krim war ehemals Land der westlichen Skythen, gehörte nie zu Russland. Wir Deutsche sollten vorsichtig sein in unserem Verhältnis zu Russland. Die Geschichte zeigt, das sich Russland dreht und wendet grad wie es ihm grad passt. Russland hat Deutschland im Laufe der Geschichte oft auf die Füsse geholfen um danach wieder nach Westen zu expandieren.
Also Vorsicht mit Russland. Handel treiben Ja, aber nichts weiter

servus siggi


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