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Die politische Entwicklung Russlands

87.499 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Russland, EU ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die politische Entwicklung Russlands

24.01.2026 um 13:05
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Russland bereitet sich auf jahrzentelange Kriegswirtschaft vor
Weil ihnen nix anderes übrigbleibt, nicht weil das besondere Erfolgsaussichten hätte.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:macht Millionen Reservisten mobil
Zwei. Russland hat offiziell zwei Millionen Reservisten, wieviele davon noch tauglich sind ist fraglich. Das klingt beeindruckend, ist aber eine Personenzahl die im zweiten Weltkrieg teilweise an einzelnen Schlachten beteiligt war. Um tatsächlich Länder dauerhaft feindlich zu besetzen reicht das bei weitem nicht aus. Schon in der "befreundeten" DDR waren mehrere hunderttausend "Freunde" stationiert...
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:fährt seine Rüstungsindustrie für einen Krieg gegen die NATO hoch
Im Moment hat die russische Rüstungsindustrie alle Hände voll zu tun, den Materialverbrauch der Ukraine-Aktion zu decken, und dort ist der Geländegewinn seit zwei Jahren praktisch Null.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:während Putin sich im Hintergrund mit Trump auf ein für beide günstiges Ende des Krieges (mit Freiwilligenarmee und Söldnern) in der Ukraine einigt. Wozu?
Weil der Überfall auf die Ukraine gescheitert ist und dort nur noch sinnlos Menschen und Material verheizt werden, was Russland sich nicht leisten kann. Und weil Trump was daran verdienen kann, dort den Wiederaufbau und die Ausbeutung von Ressourcen zu finanzieren.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die USA sind ja schon mal praktisch komplett raus, und damit der dickste Brocken. Natürlich auch das abhängig von der nächsten Präsidentschaftswahl.
Die Situation im UK ist ebenfalls bekannt.
Mit solchen Prognosen wäre ich vorsichtig - die USA sind momentan nicht einschätzbar, aber das heißt eben auch dass man sie genausowenig als "sicher raus" zählen kann wie man sich darauf verlassen kann, dass sie auf jeden Fall Hilfe leisten würden. Wie die Stimmung in den UK aussieht, wenn der Russe "am Ärmelkanal" steht wollte ich auch nicht prognostizieren müssen.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Es geht mir ja nicht um die Stimmung unter den eingesetzten Kräften, sondern um politische Stimmungen in NATO-Ländern, zunächst bei einem sehr begrenzten Konflikt, wobei Deutschland - da hast du recht - am wenigsten Wackelkandidat wäre. Trotzdem würde auch hier die AfD auf entsprechenden Stimmenfang gehen und die demokratischen Parteien so vor sich hertreiben.
Die AFD ist politisch inkompetent, die treiben niemanden vor sich her - das ist ein Sammelbecken für Unzufriedene. Im Kriegsfall kann man Wahlen auch aussetzen, dann können sie sich auf ihren "Stimmenfang" ein Ei aufschlagen, genau wie die Vaterlandsverräter aus Links- und Wagenknecht-Partei.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Und es wird hoffentlich niemand behaupten, dass ein Krieg zwischen Deutschland, Polen, dem Baltikum und einer reduzieren Koalition der Willigen gegen Russland (und Verbündete) keine Gefahr darstellte.
Russland hat keine ernstzunehmenden Verbündeten mehr. Und man sollte auch berücksichtigen, dass "weiche" Faktoren für beide Seiten gelten - was ist denn mit möglichen Oppositionellen oder Volksaufständen in Belarus oder auch Russland selbst? Es gibt entsprechende Bewegungen und Gruppen, warum sollten die es einfach hinnehmen dass ihr Land in einen Krieg mit der NATO (oder wem auch immer) gezogen wird und nicht ihrerseits den Moment nutzen, um gegen das Regime loszuschlagen? Zu Beginn des Ukraine-Krieges gab es in Russland einen militärischen Putschversuch der anfangs Erfolgsaussichten hatte, in Belarus haben Streik- und Sabotageaktionen der Eisenbahner den russischen Angriffsplan zumindest behindert, Lukaschenko hat alle paar Jahre Großdemos auf den Straßen... im russischen "Imperium" wird auch nicht nur gemacht, was der Führer befiehlt.


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Die politische Entwicklung Russlands

24.01.2026 um 14:03
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Weil ihnen nix anderes übrigbleibt, nicht weil das besondere Erfolgsaussichten hätte.
Wieso, die Reservisten werden doch gar nicht eingesetzt, in der Ukraine kämpft eine "Freiwilligenarmee", im Hintergrund laufen Friedensgespräche (aktuell heute in Abu Dhabi), Putin könnte mMn jederzeit ein Einfrieren des jetzigen Zustandes bekommen. Zumindest was die Munition angeht, produziert Putin gar nicht mehr für den Krieg gegen die Ukraine.

Für mich sieht das so aus, dass er keinen Frieden WILL, nicht dass er diese Option gar nicht hat. Oder dass niemand mit ihm darüber Gespräche führen will. Als Olaf Scholz darüber Gespräche führen wollte, hat Putin i.d.R. ein Kinderkrankenhaus zerbombt.

Und das trotz der nur geringen Geländegewinne.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Zwei. Russland hat offiziell zwei Millionen Reservisten, wieviele davon noch tauglich sind ist fraglich. Das klingt beeindruckend, ist aber eine Personenzahl die im zweiten Weltkrieg teilweise an einzelnen Schlachten beteiligt war. Um tatsächlich Länder dauerhaft feindlich zu besetzen reicht das bei weitem nicht aus. Schon in der "befreundeten" DDR waren mehrere hunderttausend "Freunde" stationiert...
Die zwei Millionen bezieht sich nur auf die aktuelle Mobilmachung, insgesamt sind es eher 20 Mio.
Russland verfügt über ein mehrstufiges Reservistensystem. Die sogenannten aktiven Reservisten sind etwa zwei Millionen Männer, die vom Verteidigungsministerium ein Gehalt erhalten, um ihre grundlegenden militärischen Fähigkeiten aufrechtzuerhalten: Sie nehmen zusätzlich zu ihrem normalen zivilen Leben an regelmäßigen Übungen teil.

Daneben gibt es noch eine weitere Kategorie, die sogenannte inaktive Reserve. Diese umfasst etwa 18 bis 20 Millionen Männer, die in der Vergangenheit militärische Erfahrung gesammelt haben, in der Regel im Rahmen des Wehrdienstes, aber ihre Fähigkeiten nicht weiter trainiert und auf dem neuesten Stand gehalten haben.

Der vorliegende Erlass sieht die Mobilisierung der zweiten Kategorie vor.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ukraine-putin-reservisten-mobilisierung-dekret-100.html
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Im Moment hat die russische Rüstungsindustrie alle Hände voll zu tun, den Materialverbrauch der Ukraine-Aktion zu decken, und dort ist der Geländegewinn seit zwei Jahren praktisch Null.
Während der Krieg in der Ukraine auf dem jetzigen Level weiterläuft, ist ein konventioneller Krieg gegen ein NATO-Land zwar natürlich unwahrscheinlich, aber erste hybride Schritten natürlich möglich. Dazu, wie die NATO selbst es sieht, habe ich ja bereits hier einige Statements verlinkt - und ja, mir ist bekannt, dass die NATO und die Länder des Westens für Verteidigungsausgaben Geld bekommen müssen und auch deshalb vor der Gefahr warnen. Ein paar Beispiele:
Zur Bedrohung der Nato durch Russland sagte Neitzel: „Die nächsten drei Jahre sind die gefährlichsten.“ Russland rüste massiv auf und habe trotz der Verluste in der Ukraine 1,2 Millionen Mann unter Waffen. Dieser Rüstungsvorsprung existiere nur so lange, bis die Nato aufgeholt habe. „Es gibt für Putin also nur einen engen Zeitkorridor, in dem er sich entscheiden muss: Geht er in die Konfrontation oder nicht?“
Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/militaerexperte-warnt-nato-die-naechsten-drei-jahre-sind-die-gefaehrlichsten_2cf263d0-7afc-4cb1-acfb-bbad1961cdbd.html
Von verschiedener Seite weisen Expert:innen darauf hin, dass der NATO angesichts der russischen Aufrüstung nur drei bis fünf Jahre bleiben, um ihre Verteidigung gegen eine potenzielle russische Offensive auf das Bündnisgebiet zu stärken.
Quelle: https://www.strategyand.pwc.com/de/de/branchen/luft-raumfahrt-verteidigung/kapazitaetsaufbau-verteidigungsindustrie.html
Es gibt Befürchtungen innerhalb der Nato-Führung, dass Russland möglicherweise Angriffe auf verschiedene europäische Ziele, einschließlich Deutschland, planen könnte. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die Nato nur über einen Zeitraum von drei Jahren verfügt, um ihre Verteidigung gegen eine potenzielle russische Offensive auf das Bündnisgebiet zu stärken.
Quelle: https://www.fr.de/politik/ziel-vorbereitung-ukraine-krieg-nato-verteidigung-putin-truppen-angriffe-europa-deutschland-92804488.html
Während in Deutschland intensiv über die Rolle von Drohnen in modernen Kriegen diskutiert wird, sieht ein vertrauliches Nato-Papier die größere Bedrohung für den Westen an anderer Stelle: in der strategischen Aufrüstung Russlands. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf das als geheim eingestufte Dokument aus dem nachrichtendienstlichen Bereich der Militärallianz.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101000952/russlands-neue-waffensysteme-nato-experte
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Die AFD ist politisch inkompetent, die treiben niemanden vor sich her - das ist ein Sammelbecken für Unzufriedene. Im Kriegsfall kann man Wahlen auch aussetzen, dann können sie sich auf ihren "Stimmenfang" ein Ei aufschlagen, genau wie die Vaterlandsverräter aus Links- und Wagenknecht-Partei.
Ich würde unter bestimmten Bedingungen nicht ausschließen, dass es zu AfD-Regierungen kommt, zumindest auf Landesebene, im schlimmsten Fall auch im Bund. Das Risiko ist aber wahrscheinlich überschaubar. Trotztdem schadet die AfD anderweitig, z.B. durch Spionage. Und es geht nicht um einen Kriegsfall, sondern erstmal nur auf ein hybrides Szenario (also ohne NATO-Bündnisfall). In anderen europäischen NATO-Ländern sind ähnliche Rechtsregierungen wahrscheinlicher.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Russland hat keine ernstzunehmenden Verbündeten mehr.
Ich würde China, Iran und Nordkorea dazuzählen, außerdem einige der früheren Sowjetrepubliken. Auch wenn es natürlich Unterschiede gibt, und vor allem China keine "Nibelungentreue" mit Russland hat.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Und man sollte auch berücksichtigen, dass "weiche" Faktoren für beide Seiten gelten - was ist denn mit möglichen Oppositionellen oder Volksaufständen in Belarus oder auch Russland selbst? Es gibt entsprechende Bewegungen und Gruppen, warum sollten die es einfach hinnehmen dass ihr Land in einen Krieg mit der NATO (oder wem auch immer) gezogen wird und nicht ihrerseits den Moment nutzen, um gegen das Regime loszuschlagen? Zu Beginn des Ukraine-Krieges gab es in Russland einen militärischen Putschversuch der anfangs Erfolgsaussichten hatte, in Belarus haben Streik- und Sabotageaktionen der Eisenbahner den russischen Angriffsplan zumindest behindert, Lukaschenko hat alle paar Jahre Großdemos auf den Straßen... im russischen "Imperium" wird auch nicht nur gemacht, was der Führer befiehlt.
Genau aus diesem Grund müsste Putin so vorgehen, dass ein konventioneller Krieg in der Propaganda nach innen nicht aus Angriffskrieg gegen die NATO erscheint, sondern im Gegenteil, dass Russland scheinbar gegen sein Willen in etwas hineingezogen wird und einen "gerechten Krieg" führt (das ist bereits jetzt das Narrativ - nur eben als "Spezialoperation").


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24.01.2026 um 14:08
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wenn es Russland gelänge, Deutschland und Kanada vom Rest der NATO zu isolieren
Gemeint war natürlich (sinngemäß), "das UK noch vom Rest der NATO zu trennen". So wie ich es gestern geschrieben hatte, stimmmte es natürlich nicht.


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24.01.2026 um 14:25
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:das UK noch vom Rest der NATO zu trennen
In so einem kurzen Satz mal eben 2 Hirngespinste untergebracht.


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Die politische Entwicklung Russlands

24.01.2026 um 15:10
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:In so einem kurzen Satz mal eben 2 Hirngespinste untergebracht.
Hast du denn inzwischen mal das Suchwort "Reform UK" gegoogelt?


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24.01.2026 um 15:30
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Gemeint war natürlich (sinngemäß), "das UK noch vom Rest der NATO zu trennen". So wie ich es gestern geschrieben hatte, stimmmte es natürlich nicht.
Warum sollte das UK machen?

Bruch von 600 haften britischer Außenpolitik bzgl des Kontinents..


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24.01.2026 um 15:38
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Warum sollte das UK machen?
Habe ich oben geschrieben. Kannst du denn mit Reform UK etwas anfangen?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Bruch von 600 haften britischer Außenpolitik bzgl des Kontinents..
Das verstehe ich nicht, was sind "600 haften"?


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24.01.2026 um 15:51
Hier was zu den Positionen:
Nigel Farage, leader of Britain's anti-immigration Reform UK party, faced strong criticism Saturday, June 22, after saying that the West provoked Russia's invasion of Ukraine.

...'Admires' Putin

Probed further on his views on Putin in the interview, Farage said that he "disliked him as a person" but "admired him as a political operator because he's managed to take control of running Russia."
Quelle: https://www.lemonde.fr/en/international/article/2024/06/22/british-far-right-leader-farage-claims-west-provoked-war-in-ukraine-sparking-outrage_6675442_4.html


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24.01.2026 um 15:56
@Panaetius
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Kannst du denn mit Reform UK etwas anfangen?
Und was soll das bringen?


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24.01.2026 um 16:03
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Und was soll das bringen?
Die Erkenntnis darüber, wie Farage zu Europa und Russland jeweils steht. Damit würde sich
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:In so einem kurzen Satz mal eben 2 Hirngespinste untergebracht.
in Luft auflösen.


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24.01.2026 um 16:15
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Damit würde sich
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:In so einem kurzen Satz mal eben 2 Hirngespinste untergebracht.
in Luft auflösen.
Hirngespinst Nr. 3


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24.01.2026 um 16:16
Nach aktuellem polling würde Reform UK die absolute Mehrheit bekommen und gegen eine völlig zersplitterte Oppostion stehen, deren stärkste Kraft ausgerechnet die Rechtsaußen-Politikerin und Euroskeptikerin Badenoch anführen würde: https://www.electoralcalculus.co.uk/blogs/ec_vipoll_20260113.html


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24.01.2026 um 16:17
@Zz-Jones

Kannst du auch argumentativ was dazu sagen oder geht nur instinktives Abwerten?


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24.01.2026 um 16:22
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Kannst du auch argumentativ was dazu sagen oder geht nur instinktives Abwerten?
Deine Hirngespinst-Kette ist keine Argumentation.
Angefangen damit, dass du von einem "Rest der NATO" sprichst. Der Rest deiner Kette ist es nicht wert, hier näher besprochen zu werden.


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24.01.2026 um 16:27
@Zz-Jones

"Rest der NATO" meint NATO ohne USA. Das ist keine Einbahnstraße, aber nunmal momentan die Entwicklung, auf welche die NATO zusteuert. Wird auch von der nächsten Präsidentschaftswahl abhängen. Das Hauptszenario für einen eskalierenden Konflikt mit Russland liegt nach den US- und UK-Wahlen.

Dass du aber davor kapitulierst noch was dazu zu sagen, dass eine Partei, russlandfreundlich wie die AfD und dabei noch die Zerstörung Europas als Lebensziel sich gesetzt habend (der nächste Premier könnte die Schuld am Krieg in der Ukraine in Europa sehen...) - zu deren Gunsten Putin bereits mehrfach interveniert hat -, im UK derzeit als wahrscheinlichste nächste Regierung gelten muss, habe ich zur Kenntnis genommen. Damit ist dieser Punkt für mich geklärt.


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24.01.2026 um 16:43
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:"Rest der NATO" meint NATO ohne USA.
Ja und, wo ist die?
Zudem, dort, im Baltikum, sind gar keine Amerikaner.

Was du da mit Farage an die Wand malen willst, ist deine Sache.
Ich habe von dem nichts gehört, was in Richtung "raus aus der NATO" oder "Abzug der Truppen aus Estland" geht.
Zudem ist der Typ weder an der Macht noch steht das kurz bevor.

Letztendlich ist es nur Whataboutism, was du, wenn du nicht genug davon bekommen kannst, wohl besser in einem anderen Thread besprechen solltest.


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24.01.2026 um 17:08
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Habe ich oben geschrieben. Kannst du denn mit Reform UK etwas anfangen?
Selbst die sind nicht so weltfremd.
Nigel Farage, leader of Britain's anti-immigration Reform UK party, faced strong criticism Saturday, June 22, after saying that the West provoked Russia's invasion of Ukraine.
Quelle: https://www.lemonde.fr/en/international/article/2024/06/22/british-far-right-leader-farage-claims-west-provoked-war-in-ukraine-sparking-outrage_6675442_4.html

Ja die rechten sprechen überall gleich.


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24.01.2026 um 17:23
@Panaetius
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Nach aktuellem polling würde Reform UK die absolute Mehrheit bekommen und gegen eine völlig zersplitterte Oppostion stehen, deren stärkste Kraft ausgerechnet die Rechtsaußen-Politikerin und Euroskeptikerin Badenoch anführen würde: https://www.electoralcalculus.co.uk/blogs/ec_vipoll_20260113.html
Zwei Anmerkungen:

1. Die nächsten Wahlen in Großbritanien sind 2029, es ist also unerheblich, wo Farages Partei momentan steht.

2. Die zitierte Umfrage lässt Bündnisse zwischen anderen Parteien vollkommen außen vor. Solche würden die Stimmenverteilung komplett zuungunsten der Reform-UK-Partei verändern und dann beißt sich Farage in den Arsch!


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24.01.2026 um 17:54
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Es geht mir ja nicht um die Stimmung unter den eingesetzten Kräften, sondern um politische Stimmungen in NATO-Ländern, zunächst bei einem sehr begrenzten Konflikt, wobei Deutschland - da hast du recht - am wenigsten Wackelkandidat wäre. Trotzdem würde auch hier die AfD auf entsprechenden Stimmenfang gehen und die demokratischen Parteien so vor sich hertreiben.

Und es wird hoffentlich niemand behaupten, dass ein Krieg zwischen Deutschland, Polen, dem Baltikum und einer reduzieren Koalition der Willigen gegen Russland (und Verbündete) keine Gefahr darstellte.
Ich schätze die AfD nicht für so dumm ein. Wenn ein Krieg heiß wird, dann ist man gerade in den Augen des Volkes sehr schnell ein Verräter, wenn man für den Feind Partei ergreift. Bei einem Verteidigungskrieg zählt das wahrscheinlich doppelt. Die AfD würde meiner Meinung nach weitgehend abtauchen, wie während der Corona Pandemie, oder sich vielleicht sogar an die Spitze der antirussischen Kräfte setzen. Die AfD sind am Ende des Tages Populisten die hier in Deutschland an die Macht wollen. Die opfern sich nicht für den Kreml auf.


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24.01.2026 um 18:26
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Selbst die sind nicht so weltfremd.
Die Zeitung spricht hier nicht von Reform UK. Sondern von Labour Politikern usw. Die wären dann in der Opposition.

@Zz-Jones

Earum whataboutism, wenn ich speziell auf das UK eingegangen bin. Es ist sehr unwahrscheinlich / praktisch ausgeschlossen, dass Farage in einem unklaren hybriden Konflikt auf der Seite Europas stehen würde.

@Africanus

Die Wahlen können auch früher sein, weil Labour so unbeliebt ist. Außerdem ist 2029 das Jahr eines möglichen Konflikts mit Russland. Und bis dahin geht die Stimmung wegen des Brexits immer weiter in den Keller.

Wegen des Mehrheitswahlrechts gibt es im UK praktisch nie Koalitionen. Selbst dann würden sich Regionalparteien wie Sinn Fein anbieten.

@Ahmose

Es geht nicht um einen Angriffskrieg gegen Deutschland, sondern um das Nicht unser Krieg-Narrativ.


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