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Die politische Entwicklung Russlands

87.579 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Russland, EU ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 11:31
@Panaetius

Statt Daten zum Ersatz hochwertiger Verluste lieferst du Meta-Ausflüchte über KI und Quellenstandards.
Wer Argumente hat, diskutiert Inhalte – nicht die Spielregeln.


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 11:36
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Sage ich doch:
Ja , es bleibt falsch . Das letzte was ich will ist dich auf meine Seite zu ziehen hehe
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wer mit mir diskutieren möchte, hat sich daran zu halten.
Meistens kommt Hochmut vor dem Fall.


Bist Aber wieder am spiegeln, du möchtest Leute auf deine Seite ziehen


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28.01.2026 um 11:36
Der ist auch geil:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wer mit mir diskutieren möchte, hat sich daran zu halten.
Was ist das?
Autoritätsbehauptung ohne Autorität, oder was?


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 11:37
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Statt Daten zum Ersatz hochwertiger Verluste
Du meinst also, Putin veröffentlicht diese "Daten" im russischen Staatsanzeiger? Oder wenn der Pressesprecher von Rutte mal nachfragt, stellt Putin Originaldokumente zur russischen Waffenproduktion ins Netz - obwohl er im Krieg ist?
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Was ist das?
Geht darum, dass ich hier ständig in Diskussionen verwickelt werden soll. Oder sogar gezwungen, mir content auf sozialen Netzwerken reinzuziehen.


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28.01.2026 um 11:45
@Panaetius

Niemand verlangt russische Staatsdokumente – OSINT arbeitet mit Indikatoren, nicht mit Pressemitteilungen. Dass du das bewusst verzerrst, ersetzt weiterhin keine Inhalte.


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28.01.2026 um 11:49
@Zz-Jones

Die Auswertung überlasse ich lieber den Nachrichtendiensten als privaten youtubern, die damit Einnahmen generieren. Die Erkenntnisse erscheinen dann in Form öffentlicher Aussagen im Qualitätsjournalismus. Oder auch in wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Darüber bin ich dann bereit zu diskutieren (erwarte das aber keinesfall).


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28.01.2026 um 11:59
Zu dem hier immer mal wieder aufkommenden Thema, wie die russische Bevölkerung zu Putin, seiner Politik und dem Krieg in der Ukraine steht, habe ich gerade auf NTV einen aktuellen (28.01.) Artikel gefunden, den ich lesenswert finde.

Viele Russen scheinen Russland als Opfer zu sehen und eine Mehrheit den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine zu unterstützen.
Viele Menschen in Russland sehen sich einer Umfrage zufolge von ausländischen Feinden umzingelt, während sie ihr eigenes Land als Opfer betrachten. Dies sei eine Folge der unablässigen antiwestlichen Propaganda, sagte der russische Soziologe Lew Gudkow vom unabhängigen Lewada-Zentrum Moskau in Berlin bei der Vorstellung seiner Ergebnisse.
und
Den Krieg sehen die Russen als vom Westen aufgezwungen an. Russland sei nie ein Aggressor oder Initiator von Konflikten mit anderen Ländern gewesen - im Jahr 1998 bejahten 36 Prozent der Russen diese Aussage. Bis 2024, als die Invasion in die Ukraine schon zwei Jahre dauerte, wuchs dieser Anteil sogar auf 65 Prozent.
. ..
In einem Interview mit dem "Spiegel" sagte Gudkow, eine große Mehrheit der Russen unterstütze noch immer den Krieg gegen die Ukraine. Dabei sei ihnen klar, "dass Putin diesen Krieg bis zur völligen Erschöpfung fortsetzen wird - ungeachtet aller Opfer und der gnadenlosen Zerstörung", sagt der Forscher. "Gleichzeitig aber nehmen wir eine große Kriegsmüdigkeit, Unsicherheit und diffusen Unmut in der Bevölkerung wahr."
Quelle:
https://www.n-tv.de/politik/Viele-Russen-waehnen-ihr-Land-als-Opfer-id30294068.html


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28.01.2026 um 12:12
Weiteres Off-Topic und Derailing wird sanktioniert.


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28.01.2026 um 13:29
@Karakachanka
Zitat von Anonym7213Anonym7213 schrieb:Viele Russen scheinen Russland als Opfer zu sehen und eine Mehrheit den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine zu unterstützen.
Das wundert mich überhaupt nicht, es gab ja auch im dritten Reich Leute, die bis zur Kapitulation an die Wunderwaffen glaubten. Das bewirkt eben Propaganda.


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28.01.2026 um 15:31
Weil du
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Wunderwaffen
erwähnst, der kleine Wunderwaffen-Waldi ist nun im Orange-Goldenen Weißen Haus zu bewundern.
Der erfolgreichste Friedensstifter der Welt hat ein Foto auf dem die beiden zu sehen sind direkt über eines seiner 6 jährigen Enkelin gehängt.
Selbstverständlich in einem güldenen Rahmen.

Ob es wahre Liebe ist?
US-Präsident Donald Trump hat ein gerahmtes Foto von sich und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Weißen Haus aufgehängt. Das Bild zeigt die beiden Staatschefs bei ihrem Gipfeltreffen im vergangenen August in Alaska und hängt nun im sogenannten Palm Room, der den Westflügel mit der Residenz verbindet, wie US-Medien und russische Medien übereinstimmend berichten
Das Foto zeigt Trump und Putin nebeneinander vor einem Flugzeug stehend. Direkt darunter befindet sich ein weiteres Bild, das Trump mit seiner sechsjährigen Enkelin Carolina beim Daytona-500-Rennen im Februar zeigt. Beide Fotografien sind in goldenen Rahmen gefasst – Trumps bevorzugter Stil.
Quelle:
https://www.berliner-zeitung.de/news/trump-haengt-foto-mit-putin-im-weissen-haus-auf-li.10016336


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28.01.2026 um 15:32
Zitat von Anonym7213Anonym7213 schrieb:Ob es wahre Liebe ist?
Wenn man nicht genau hinschaut, könnte man fast meinen, dass sie Händchen halten. Hoffentlich wird der Kim jetzt nicht eifersüchtig...


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28.01.2026 um 16:25
Erkennt denn niemand die Romantik hinter diesem Bild? Zwei einsame, missverstandene Seelen die sich gefunden haben?

Diaper Donnie und Sugar Vladi - timeless love in hard times.


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28.01.2026 um 16:29
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Zwei einsame, missverstandene Seelen die sich gefunden haben?
Wie schön. Lasst uns dafür beten, dass sie gemeinsam ihr Glück finden werden und irgendwo ein Häuschen beziehen, um gemeinsam den wohlverdienten Ruhestand zu genießen.


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28.01.2026 um 16:37
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wie schön. Lasst uns dafür beten, dass sie gemeinsam ihr Glück finden werden und irgendwo ein Häuschen beziehen, um gemeinsam den wohlverdienten Ruhestand zu genießen.
Das beide Staatschefs sind, oder dann waren muß man aber sehen, das sich nicht iwelche "radical lefts" an ihnen rächen! Also ein lauschiges Plätzchen wäre doch > klick mich für weitere romantische Impressionen!


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28.01.2026 um 17:44
Zitat von Anonym7213Anonym7213 schrieb:Ob es wahre Liebe ist?
Ja , wie entwickelt Russland die politische Entwicklung der usa .

Man kommt eigtl nichtmehr mit soviel Flöhe muss der putin Donald trump in die Ohren gesetzt haben in Alaska. Kann mich täuschen aber seitdem tritt der eine breitbeiniger auf und der andere ( putin ) genießt die Show während seine lada Prämien in pokrovsk unter gehen .


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28.01.2026 um 18:25
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:OSINT arbeitet mit Indikatoren, nicht mit Pressemitteilungen.
Die Primärdaten sind ja auch natürlich ok. Nur muss man diese dann selbst händisch prüfen. Auf sozialen Netzwerken, tiktok, youtube usw. findet man - soweit ich jetzt weiß - nur Aufbereitungen, die man nicht direkt und unmittelbar überprüfen kann. Das ist natürlich sehr viel Aufwand. Wenn ein Nachrichtendienst von sich aus was dazu veröffentlicht, kann ich davon ausgehen, dass diese Prüfung bereits von jemand anderem durchgeführt wurde. Dann erwarte ich nicht unbedingt, dass ich die Daten, Bilder usw. selbst prüfe und im Einzelnen auf den Wahrheitsgehalt der davon abgeleiteten Aussagen abklopfe. Bei sozialen Netzwerken ohne Qualitätsprüfung - die auch keine Reputation zu verlieren haben - ist dies gerade im Kontext von Krieg sowie von Kriegspropaganda aber unbedingt vorher zu leisten.


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 21:48
@Panaetius

Es geht ja erstmal damit los, dass du mich verkürzt zitiert hast:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:OSINT arbeitet mit Indikatoren, nicht mit Pressemitteilungen.
Tatsächlich schrieb ich folgendes:
Screenshot 20260128 192854

Durch die Verkürzung erzeugst du den Eindruck, ich hätte behauptet, OSINT-Ergebnisse seien unkritisch zu übernehmen.
Das habe ich nie gesagt.
Du argumentierst also gegen eine Position, die du selbst konstruiert hast – klassischer Strohmann.

Aber, tun wir jetzt mal so, als wenn du tatsächlich geantwortet hättest, und gehen wir die einzelnen Punkte doch einfach mal durch:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Primärdaten sind ja auch natürlich ok.
Das ist eine Scheinantwort.
Niemand hat bestritten, dass es Primärdaten gibt.
Du bestätigst hier etwas Triviales, um der eigentlichen Kritik auszuweichen.

Was du konsequent vermeidest, ist die Frage, was aus diesen Daten gemacht wird:
Schätzungen, Hochrechnungen, Modellannahmen – also genau der Punkt, den du nicht adressierst.

Dazu kommt: „Primärdaten“ bleiben bei dir völlig undefiniert.
Satellitenbilder? Zählungen? Indikatoren? Oder nur ein Etikett, um Kompetenz zu simulieren?

„Natürlich ok“ ist keine Analyse, sondern eine Beruhigungsfloskel.
Sie ersetzt weder Methodenkritik noch eine inhaltliche Antwort.

Kurz:
Du redest über etwas, das niemand angegriffen hat,
um nicht über das zu reden, was angegriffen wurde.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Nur muss man diese dann selbst händisch prüfen.
Nein. Das ist deine persönliche Anforderung – kein sachliches Argument.

Du erklärst hier deinen individuellen Prüfaufwand zum allgemeinen Maßstab und tust so, als wäre alles unterhalb deiner privaten „händischen Prüfung“ automatisch minderwertig oder unbrauchbar.

Das ist methodisch falsch.

OSINT besteht gerade darin, dass Primärdaten arbeitsteilig ausgewertet, gegengeprüft und dokumentiert werden – inklusive Transparenz der Indikatoren, nicht durch jeden Leser erneut von Null an.

Wenn dein Anspruch lautet, dass jede einzelne Person jedes Satellitenbild, jede Seriennummer und jedes Zeitfenster selbst nachrechnen muss, dann ist das kein Qualitätsstandard, sondern ein Totschlagkriterium, mit dem du jede externe Analyse beliebig delegitimieren kannst.

Kurz gesagt:
Du ersetzt Argumente durch eine unrealistische Prüfhürde – und nennst das dann Skepsis.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Auf sozialen Netzwerken, tiktok, youtube usw. findet man - soweit ich jetzt weiß - nur Aufbereitungen, die man nicht direkt und unmittelbar überprüfen kann. Das ist natürlich sehr viel Aufwand. Wenn ein Nachrichtendienst von sich aus was dazu veröffentlicht, kann ich davon ausgehen, dass diese Prüfung bereits von jemand anderem durchgeführt wurde. Dann erwarte ich nicht unbedingt, dass ich die Daten, Bilder usw. selbst prüfe und im Einzelnen auf den Wahrheitsgehalt der davon abgeleiteten Aussagen abklopfe. Bei sozialen Netzwerken ohne Qualitätsprüfung - die auch keine Reputation zu verlieren haben - ist dies gerade im Kontext von Krieg sowie von Kriegspropaganda aber unbedingt vorher zu leisten.
Das ist bereits auf mehreren Ebenen problematisch.

Erstens:
TikTok ist hier ein reines Ablenkungsmanöver.
TikTok wird im Forum weder verlinkt noch diskutiert noch als Quelle verwendet. Es spielt in dieser Debatte überhaupt keine Rolle. Du wirfst es trotzdem hinein, um YouTube rhetorisch in denselben Topf zu ziehen. Das ist Frame-Verschiebung, kein Argument.

Zweitens:
Du behandelst YouTube als homogener Block, obwohl es lediglich eine Veröffentlichungsplattform ist.
Ob ein Inhalt dort seriös oder unseriös ist, entscheidet nicht das Medium, sondern:

die Quellenlage
die Offenlegung der Annahmen
die Nachvollziehbarkeit der Ableitungen
Diese Differenzierung blendest du vollständig aus.

Drittens:
Dein Zusatz „soweit ich jetzt weiß“ ist ein Eingeständnis begrenzter Kenntnis, kein Erkenntnisgewinn.
Aus persönlicher Unkenntnis eine pauschale Abwertung abzuleiten, ist kein skeptischer Maßstab, sondern ein Argument aus Nichtwissen.

Viertens:
Du unterstellst implizit, dass Akteure auf YouTube keine eigenen Qualitätsmaßstäbe hätten.
Das ist unbelegt und faktisch falsch: Viele OSINT-Analysten arbeiten dort transparenter, quellennäher und nachvollziehbarer als institutionelle Veröffentlichungen, die du gleichzeitig als „geprüft“ akzeptierst.

Kurz gesagt:
Du konstruierst ein abschreckendes Sammelbild („TikTok, soziale Netzwerke, YouTube“) ohne realen Bezug zur Debatte, um dich nicht mit konkreten Inhalten befassen zu müssen. Das ist keine Quellenkritik, sondern eine pauschale Delegitimierungsstrategie.

----------------------------

Als Gesamtfazit für deinen bisherigen Auftritt ergibt sich also folgendes:

Du ersetzt inhaltliche Auseinandersetzung durch pauschale Medienabwertung,
methodische Kritik durch persönliche Zumutbarkeitsgrenzen
und Skepsis durch eine unrealistische Prüfhürde.
Das ist kein Qualitätsmaßstab – das ist eine Ausweichstrategie.


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Die politische Entwicklung Russlands

29.01.2026 um 11:06
@Zz-Jones

Es ging mir darum, mich auf den Aspekt der OSINT zu konzentrieren. Deswegen habe ich den Rest weggelassen.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Nein. Das ist deine persönliche Anforderung – kein sachliches Argument.

Du erklärst hier deinen individuellen Prüfaufwand zum allgemeinen Maßstab und tust so, als wäre alles unterhalb deiner privaten „händischen Prüfung“ automatisch minderwertig oder unbrauchbar.

Das ist methodisch falsch.
Ich erkläre das nicht zum allgemeinen Maßstab - jeder soll das lesen (oder sehen/hören), was er will. Tatsächlich ging es mir um meine eigenen Anforderungen.

Und da bleibt, dass z.B. vor der Veröffentlichung meiner eigenen Analysen (haben natürlich nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun, trotzdem ist die Methodik sogar relativ ähnlich) umfangfreiche Begutachtungen und Prüfungen vorgenommen werden - vor allem wenn es mir um impact geht. Also mind. zwei anonyme Gutachtende, die sich aber den Großteil ihres Lebens mit nichts anderes beschäftigt haben, als solchen Themen, und jeden Stein umdrehen, jeden Gedankengang methodisch angreifen. Nach einer Überarbeitung entscheidet dann ein Gremium, ob eine Veröffentlichung erfolgen kann.

Dies führt unweigerlich dazu, dass der Text bereits vor der Prüfung einen gewissen Qualitätsstandard hat. Außerdem dazu, dass ich Texte, die ich bekomme, nicht weniger streng lese.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:OSINT besteht gerade darin, dass Primärdaten arbeitsteilig ausgewertet, gegengeprüft und dokumentiert werden – inklusive Transparenz der Indikatoren, nicht durch jeden Leser erneut von Null an.
Das ist ja auch ok. Ich muss dann nur sehen können, wer dieses Kollektiv ist, dass diese Prüfungen vorgenommen hat und ob das Autorenkollektiv den nachweislichen impact (nicht auf der privaten Ebene, z.B. in Form von youtube-Kommentare, sondern institutionell, z.B. in der Wissenschaft oder - wie hier bei aktuellen Themen - in den Qualitätsmedien gefunden hat). Ich verstehe dabei natürlich, dass eine namentliche Nennung für die Autoren gefährlich sein kann.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Wenn dein Anspruch lautet, dass jede einzelne Person jedes Satellitenbild, jede Seriennummer und jedes Zeitfenster selbst nachrechnen muss, dann ist das kein Qualitätsstandard, sondern ein Totschlagkriterium, mit dem du jede externe Analyse beliebig delegitimieren kannst.

Kurz gesagt:
Du ersetzt Argumente durch eine unrealistische Prüfhürde – und nennst das dann Skepsis.
Nein, wenn eine Qualitätsprüfung nachweislich vorgelegen hat und diese aus der Veröffentlichung hervorgeht, muss ich das nicht selber prüfen (denn die Prüfer haben wahrscheinlich mehr Einblick als ich selber). Dies gilt nur dann, wenn eine solche Prüfung nicht vorgelegen hat.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Erstens:
TikTok ist hier ein reines Ablenkungsmanöver.
TikTok wird im Forum weder verlinkt noch diskutiert noch als Quelle verwendet. Es spielt in dieser Debatte überhaupt keine Rolle. Du wirfst es trotzdem hinein, um YouTube rhetorisch in denselben Topf zu ziehen. Das ist Frame-Verschiebung, kein Argument.
Es ist eigentlich egal. Tiktok kenne ich nur aus den Medien, habe ich nie benutzt. Es gibt im Internet eine Reihe von "Veröffentlichungsformen", die ohne jede eigene Qualitätskontrolle erfolgen, wo also jeder alles veröffentlichen kann. Youtube gehört dazu, aber auch wordpress. Wikipedia ist ein Zwischending, da es keine Garantie gibt, dass jemand content geprüft hat, dies aber in der Realität relativ häufig vorkommt. Bei Wikipedia kann man aber i.d.R. die Quellen prüfen.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Zweitens:
Du behandelst YouTube als homogener Block, obwohl es lediglich eine Veröffentlichungsplattform ist.
Nein, habe ich nicht. Ich schrieb oben, dass auf youtube auch reguläre journalistische Beiträge (z.B. öffentlich-rechtlich) zu sehen sind, die dann natürlich journalistischen Standards unterliegen. Diese werden aber nicht von youtube geprüft, sondern bei der Erstveröffentlichung (durch den Sender).
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ob ein Inhalt dort seriös oder unseriös ist, entscheidet nicht das Medium, sondern:

die Quellenlage
die Offenlegung der Annahmen
die Nachvollziehbarkeit der Ableitungen
Diese Differenzierung blendest du vollständig aus.
Nein, blende ich nicht aus. Nur muss ja jemand die Prüfung vornehmen, ob der Inhalt seriös ist oder nicht. Dies sollte aus der Veröffentlichung eigentlich hervogehen: Sind die Herausgeber, die über die Veröffentlichung entscheiden, namentlich bekannt und als Experten auf ihrem Gebiet anerkannt? Wurden externe Prüfer hinzugezogen? Erfolgt die Veröffentlichung im Rahmen einer etablierten und reputablen Institution? Wie haften die Autoren, wenn sich nachträglich Inhalte als verfremdet rausstellen? youtube hat alles dies nicht.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Drittens:
Dein Zusatz „soweit ich jetzt weiß“ ist ein Eingeständnis begrenzter Kenntnis, kein Erkenntnisgewinn.
Aus persönlicher Unkenntnis eine pauschale Abwertung abzuleiten, ist kein skeptischer Maßstab, sondern ein Argument aus Nichtwissen.
Ich kann mir nicht alle youtube-Videos zum Ukraine-Krieg anschauen und möchte auch nicht ausschließen, dass es einzelne gibt, die alle ihre Quellen in irgeneinder Form zugänglich gemacht haben - dann aber außerhalb des eigentlichen Videos, denn ich möchte ja überprüfen, ob bereits die Präsentation der Quellen z.B. einem bias unterliegt. Das kann ich nur, wenn mir die Quellen selbst vorliegen.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Viertens:
Du unterstellst implizit, dass Akteure auf YouTube keine eigenen Qualitätsmaßstäbe hätten.
Das ist unbelegt und faktisch falsch: Viele OSINT-Analysten arbeiten dort transparenter, quellennäher und nachvollziehbarer als institutionelle Veröffentlichungen, die du gleichzeitig als „geprüft“ akzeptierst.
Um das beurteilen zu können, muss notwendigerweise eine Prüfung vorliegen, sei es dass diese bereits erfolgt und nachprüfbar ist, sei es dass man diese selbst durchführt.

Zusätzlich sehe ich aber auch, dass alle westlichen Geheimdienste zu anderen Bewertungen kommen, als zumindets die von dir verlinkten youtube-Videos, bei diesen findet aber die Gegenprüfung statt, außerdem verfügen sie über eine viel bessere Datengrundlage (Spionagesatelliten, abgehörte Gespräche) usw. Sorry, aber ich kann dies nicht leichtgläubig so deuten, als hätten die Regierungen und Nachrichtendienste Unrecht und bestimmte youtuber Recht.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Kurz gesagt:
Du konstruierst ein abschreckendes Sammelbild („TikTok, soziale Netzwerke, YouTube“) ohne realen Bezug zur Debatte, um dich nicht mit konkreten Inhalten befassen zu müssen. Das ist keine Quellenkritik, sondern eine pauschale Delegitimierungsstrategie.
Es ist das Wikipedia-Prinzip: content kann nur eingestellt werden, wenn diese belegt sind - und Selbst Produziertes auf TikTok, Kommentare in sozialen Netzwerken, oder youtube zählen nicht. youtube ist nur eine technische Lösung, um z.B. einen Beitrag des Qualitätsjournalismus (Verantwortlichkeit nach dem Presserecht) im Internet verlinken zu können - mehr nicht.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Als Gesamtfazit für deinen bisherigen Auftritt ergibt sich also folgendes:

Du ersetzt inhaltliche Auseinandersetzung durch pauschale Medienabwertung,
methodische Kritik durch persönliche Zumutbarkeitsgrenzen
und Skepsis durch eine unrealistische Prüfhürde.
Das ist kein Qualitätsmaßstab – das ist eine Ausweichstrategie.
Ich frage mich sowieso, warum du einerseits der Meinung bist, dass ich ein "Troll" sei, du aber andererseits unbedingt möchtest, dass ich mir selbst produzierte youtube-Videos ohne Qualitätskontrolle zum Krieg in der Ukraine ansehe. Wenn es mir eigentlich um ganz andere Themen ging. Zu den Stickpunkten:

- ich werte nicht pauschal ab, sondern lege im Gegenteil das anerkannte Kriterium der exterenen Qualitätsprüfung für Veröffentlichungen an.
- ich kann niemanden vorschreiben, wie sie oder er sich informieren will, umgekehrt kann mir das aber auch niemand vorschreiben
- gerade zum Ukraine-Krieg gibt es so viele ernstzunehmende Veröffentlichungen, dass niemand die Zeit hat, die zu lesen - warum dann auch noch ungeprüfte ohne Qualitätskontrolle? Was ist z.B. damit: https://understandingwar.org/analysis/russia-ukraine/

Hier übrigens eine Analyse zur Kriegsberichterstattung auf Instagram, Youtube und Tiktok:
Die Qualität der Quellen und Daten
eines Kommunikats scheint hier weniger
relevant, als eine gute beziehungsweise pa-
ckende Narration in Verbindung mit einer
anspruchsvollen visuellen Aufarbeitung der
erzählten Inhalte und musikalischer Unter-
malung. Dabei spielt es sicher auch eine Rol-
le, dass die Kanäle von jeder Person ohne
große Hindernisse betrieben werden kön-
nen. ...
Dabei werden
häufig Fiktion mit Realität vermischt, sodass
es uns als Nutzer*innen beinahe unmöglich
gemacht wird, reflexiv und bewusst die an-
gebotenen Medieninhalte aufzunehmen.
Quelle: https://journals.univie.ac.at/index.php/mz/article/view/8144
Prattes/Saborowski, Der Ukraine-Krieg in den Sozialen Medien: Begegnungen und Erfahrungen mit Instagram, YouTube und TikTok, Medien und Zeit (2022), 62.


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Die politische Entwicklung Russlands

29.01.2026 um 12:07
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Hier übrigens eine Analyse zur Kriegsberichterstattung auf Instagram, Youtube und Tiktok:
Die Qualität der Quellen und Daten
eines Kommunikats scheint hier weniger
relevant, als eine gute beziehungsweise pa-
ckende Narration in Verbindung mit einer
anspruchsvollen visuellen Aufarbeitung der
erzählten Inhalte und musikalischer Unter-
malung. Dabei spielt es sicher auch eine Rol-
le, dass die Kanäle von jeder Person ohne
große Hindernisse betrieben werden kön-
nen. ...
Dabei werden
häufig Fiktion mit Realität vermischt, sodass
es uns als Nutzer*innen beinahe unmöglich
gemacht wird, reflexiv und bewusst die an-
gebotenen Medieninhalte aufzunehmen.
Quelle: https://journals.univie.ac.at/index.php/mz/article/view/8144
Prattes/Saborowski, Der Ukraine-Krieg in den Sozialen Medien: Begegnungen und Erfahrungen mit Instagram, YouTube und TikTok, Medien und Zeit (2022), 62.
Gibt es irgendwas bestimmtes über das du hier diskutieren willst?
Ansonsten gilt: so komplex alles , niemand hat Zeit 16 Seiten PDF zu lesen.

Was da grob beschrieben wird ist die echokammer , ist das deiner meinung nach richtig?


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Die politische Entwicklung Russlands

29.01.2026 um 12:14
@Jedimindtricks

Wie bitte? 16 Seiten sind viel? Gar zu komplex? Und ein youtube-Video mit 45 min bis 2 1/2 Std wenig? Dass man dann erstmal noch stundenlang debunken müsste?

Habe ich dich angeschrieben?
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Gibt es irgendwas bestimmtes über das du hier diskutieren willst?
Relevante Teile aus der Zusammenfassung habe ich gepostet. Ansonsten gibt es ein abstract in dem Artikel. Wenn du dich dafür interessierst. Eigene Entscheidung.


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