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Die politische Entwicklung Russlands

87.486 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Russland, EU ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die politische Entwicklung Russlands

27.01.2026 um 06:37
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Ich denke die europ. Rüstungsindustrie muß sich nicht verstecken. Für unseren Bedarf gibt es da für annähernd jedes System eine adäquate Lösung, siehe Panzer aus DE/GB/FR, siehe Jets aus Schweden, siehe Hubschrauber aus IT, siehe Sturmgewehre aus DE, Atillerie aus DE oder auch UBoote aus DE.
Genau das meine ich ja. Besinnen wir uns auf unsere Stärken und spielen diese gemeinsam aus. :Y: Das dürfte zudem viel effizienter sein, als wenn viele Köche wieder den Brei verderben und sich niemand einig wird.

Wir wären nicht von Externen abhängig und hätten auch kurze Lieferwege. Ausbildungsstätten könnte man auch zentralisieren in Europa, braucht nicht jedes Land einzeln.

Es gibt viele sinnvolle Möglichkeiten!


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Die politische Entwicklung Russlands

27.01.2026 um 12:39
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Es wurde mehrfach aufgezeigt.
Nicht mit Bezug auf diese Quelle:
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Guck mal hier. Etwas aktueller.
https://militaeraktuell.at/russland-80-prozent-mehr-panzer-bis-2029/
Die Überschrift und weiteren Text verstehe ich nämlich nicht so, dass Russland 80% der Panzer als retrofits aus alten Beständen herstellt, sondern dass es bis 2029 80% mehr neue moderne Panzer herstellt.

Dies würde dann die Aussage, dass die Produktion aus Altbeständen in den nächsten Jahren abnimmt und Russland daher weniger Panzer insgesamt herstellen könne (retrofits und neue zusammen), relativieren.

Denn auch die Altbestände sind in den nächsten Jahren nicht vollständig verbraucht - so habe ich es zumindet in den bisherigen Artikeln usw. gelesen.

Das war aber nur als Ergänzung gedacht.


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27.01.2026 um 23:03
Ukrainischer Geheimdienstchef warnt: Russland könnte 2027 einsatzbereit für Angriff auf Baltikum sein

Auf die Frage, ob er angesichts der zuletzt deutlich verstärkten russischen hybriden Aktivitäten in Europa auch das Risiko einer direkten militärischen Aggression gegen EU-Staaten in absehbarer Zeit für realistisch halte, antwortete Budanow:„Laut Hauptplan sollte die Russische Föderation im Jahr 2030 einsatzbereit sein. Nun wurden die Pläne angepasst und überarbeitet, um die Fristen auf 2027 zu verkürzen.“

Auf die Nachfrage, ob sich diese möglichen Angriffsszenarien auf die baltischen Staaten bezögen, sagte Budanow knapp: „Ja.“
Quelle: https://www.merkur.de/politik/russland-2027-einsatzbereit-ukrainischer-geheimdienstchef-warnt-94093668.html (22.12.25)
Breuer reagierte mit der für seinen Posten notwendigen Vorsicht und doch ungewöhnlich deutlich: Nein, man könne nicht durchatmen. Es gehe Russlands Präsidenten Wladimir Putin nicht nur um die Ukraine. Russland rüste weiter auf.

Das Ende des Ukraine-Kriegs werde nicht dazu führen, dass "wir wieder Frieden auf dem europäischen Kontinent haben". Schließlich brachte es Carlo Masala, Professor an der Bundeswehr Universität in München, auf den Punkt: "Russland bereitet sich auf einen großen Krieg vor."

...
Dauerhafte Bedrohung für Europa

In diesen Tagen warnen insbesondere Bundeswehrvertreter so direkt und deutlich wie selten zuvor vor einer dauerhaften Bedrohung für den Frieden in Europa durch Russland und einem möglichen Angriff auf einen NATO-Staat. Eine Grundlage für die verschärfte Einschätzung sind nach Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung mehrere neue Lagebewertungen europäischer Nachrichtendienste, darunter eine gemeinsame des Bundesnachrichtendienstes (BND) und der Bundeswehr.

In deren Bericht heißt es, Russland schaffe bis zum Ende der Dekade wohl alle Voraussetzungen, einen "großmaßstäblichen konventionellen Krieg" führen zu können.
...

Die hohen Verluste an Personal und Material in der Ukraine könne Russland nicht nur ausgleichen, sondern es könne die Aufrüstung sogar noch vorantreiben, heißt es auch beim deutschen Nachrichtendienst. Durch die von Russland betriebene Kriegswirtschaft werde mehr produziert als für den Krieg gegen die Ukraine benötigt werde, so die Lagebewertung. Putin habe zudem angeordnet, bis 2026 bis zu 1,5 Millionen weitere Soldaten zu rekrutieren.
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-bedrohung-nato-100.html (27.3.25)
Nach übereinstimmenden Einschätzungen mehrerer US-Sicherheitskreise warnen interne Analysen vor einer anhaltenden Bedrohung für Europa, berichtet Reuters. Russland strebe weiterhin die Kontrolle über die Ukraine an und richte seinen Blick darüber hinaus auf Gebiete, die einst zur sowjetischen Einflusssphäre gehörten. Diese Bewertungen decken sich mit Analysen europäischer Nachrichtendienste, insbesondere in Osteuropa.

Der demokratische US-Abgeordnete Mike Quigley brachte diese Sorge gegenüber der genannten Nachrichtenagentur auf den Punkt. In Ländern wie Polen oder den baltischen Staaten sei die Überzeugung verbreitet, dass Russland langfristig auch NATO-Gebiete ins Visier nehmen könnte. Dort werde die aktuelle militärische Zurückhaltung Moskaus weniger als Entwarnung denn als taktische Pause interpretiert.
Quelle: https://www.fr.de/politik/us-geheimdienste-warnen-putin-traeumt-von-alter-sowjet-einflusssphaere-94094276.html (21.12.25)


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27.01.2026 um 23:13
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Ukrainischer Geheimdienstchef warnt: Russland könnte 2027 einsatzbereit für Angriff auf Baltikum sein

Auf die Frage, ob er angesichts der zuletzt deutlich verstärkten russischen hybriden Aktivitäten in Europa auch das Risiko einer direkten militärischen Aggression gegen EU-Staaten in absehbarer Zeit für realistisch halte, antwortete Budanow:„Laut Hauptplan sollte die Russische Föderation im Jahr 2030 einsatzbereit sein. Nun wurden die Pläne angepasst und überarbeitet, um die Fristen auf 2027 zu verkürzen.“

Auf die Nachfrage, ob sich diese möglichen Angriffsszenarien auf die baltischen Staaten bezögen, sagte Budanow knapp: „Ja.“
Quelle: https://www.merkur.de/politik/russland-2027-einsatzbereit-ukrainischer-geheimdienstchef-warnt-94093668.html (22.12.25)
Breuer reagierte mit der für seinen Posten notwendigen Vorsicht und doch ungewöhnlich deutlich: Nein, man könne nicht durchatmen. Es gehe Russlands Präsidenten Wladimir Putin nicht nur um die Ukraine. Russland rüste weiter auf.

Das Ende des Ukraine-Kriegs werde nicht dazu führen, dass "wir wieder Frieden auf dem europäischen Kontinent haben". Schließlich brachte es Carlo Masala, Professor an der Bundeswehr Universität in München, auf den Punkt: "Russland bereitet sich auf einen großen Krieg vor."

...
Dauerhafte Bedrohung für Europa

In diesen Tagen warnen insbesondere Bundeswehrvertreter so direkt und deutlich wie selten zuvor vor einer dauerhaften Bedrohung für den Frieden in Europa durch Russland und einem möglichen Angriff auf einen NATO-Staat. Eine Grundlage für die verschärfte Einschätzung sind nach Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung mehrere neue Lagebewertungen europäischer Nachrichtendienste, darunter eine gemeinsame des Bundesnachrichtendienstes (BND) und der Bundeswehr.

In deren Bericht heißt es, Russland schaffe bis zum Ende der Dekade wohl alle Voraussetzungen, einen "großmaßstäblichen konventionellen Krieg" führen zu können.
...

Die hohen Verluste an Personal und Material in der Ukraine könne Russland nicht nur ausgleichen, sondern es könne die Aufrüstung sogar noch vorantreiben, heißt es auch beim deutschen Nachrichtendienst. Durch die von Russland betriebene Kriegswirtschaft werde mehr produziert als für den Krieg gegen die Ukraine benötigt werde, so die Lagebewertung. Putin habe zudem angeordnet, bis 2026 bis zu 1,5 Millionen weitere Soldaten zu rekrutieren.
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-bedrohung-nato-100.html (27.3.25)
Nach übereinstimmenden Einschätzungen mehrerer US-Sicherheitskreise warnen interne Analysen vor einer anhaltenden Bedrohung für Europa, berichtet Reuters. Russland strebe weiterhin die Kontrolle über die Ukraine an und richte seinen Blick darüber hinaus auf Gebiete, die einst zur sowjetischen Einflusssphäre gehörten. Diese Bewertungen decken sich mit Analysen europäischer Nachrichtendienste, insbesondere in Osteuropa.

Der demokratische US-Abgeordnete Mike Quigley brachte diese Sorge gegenüber der genannten Nachrichtenagentur auf den Punkt. In Ländern wie Polen oder den baltischen Staaten sei die Überzeugung verbreitet, dass Russland langfristig auch NATO-Gebiete ins Visier nehmen könnte. Dort werde die aktuelle militärische Zurückhaltung Moskaus weniger als Entwarnung denn als taktische Pause interpretiert.
Quelle: https://www.fr.de/politik/us-geheimdienste-warnen-putin-traeumt-von-alter-sowjet-einflusssphaere-94094276.html (21.12.25)
Amen.


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28.01.2026 um 07:22
Zitat von Anonym7213Anonym7213 schrieb:Amen.
Nur, weil der Troll erneut kontextlose Zitate bringt, um damit sein Narrativ zu stützen, ändert das ja nichts daran, dass Russland weiterhin extrem abgenutzt wird und ihm somit immer mehr die Möglichkeiten ausgehen.

Zudem lassen sich auch im Nullkommanix Artikel finden, die das komplette Gegenteil von dem aussagen:
Russland verliert zahlreiche Panzer: Laut Nato droht Putin ein Engpass
Quelle: https://www.fr.de/politik/russland-verliert-zahlreiche-panzer-laut-nato-droht-putin-ein-engpass-zr-93802818.html (30.06.25)

Für diejenigen, die Youtube nicht als Quelle ablehnen, weil da so böse Sachen gezeigt werden, hier mal aktuelle Einschätzungen zu der tatsächlichen russischen Lage:

Youtube: ANFANG VOM ENDE! Russlands Wirtschaft schmiert ab
ANFANG VOM ENDE! Russlands Wirtschaft schmiert ab
Externer Inhalt
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Youtube: Russlands Wirtschaft am Limit! Trotzdem Krieg gegen NATO?
Russlands Wirtschaft am Limit! Trotzdem Krieg gegen NATO?
Externer Inhalt
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28.01.2026 um 07:56
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Nur, weil der Troll erneut kontextlose Zitate
Aha, es geht darum, mich zu beschimpfen und persönlich anzugreifen, um Stimmung zu machen, da ich auf die Desinformation auf yputube &co, die hier propagiert werden soll, nicht hereinfalle.

Klar, dass ich mich da mit persönlichen Bewertungen zurückhalte. Etwas anderes bleibt mir bei dem "Diskussionsklima" hier nicht.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Für diejenigen, die Youtube nicht als Quelle
Hirnverbrannt und böse sind immer noch ganz verschiedene Kategorien.


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28.01.2026 um 08:10
Kann wohl jeder selbst die Systematik oben verstehen: aktuelle nachrichtendienstliche Einschätzungen zur Bedrohung der EU/NATO: von der Ukraine, Deutschland und den USA.


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28.01.2026 um 08:43
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Aha, es geht darum, mich zu beschimpfen und persönlich anzugreifen
Nö, es geht um deine Verbreitung russischer Narrative, unter Zuhilfenahme selektiver Quellenverwertung.
Mit Russland geht es bergab, egal, wie sehr du dich bemühst, die Tatsachen zu verdrehen/auf Krampf das letzte Wort haben zu wollen.
Wobei die "Bemühungen" wenig bis gar nichts an neuen Erkenntnissen zu Tage bringen.
Mehr, als die Bestätigung der immer selben Troll-Techniken, ist das ja nicht.


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28.01.2026 um 08:59
Als praktisches Anschauungsmaterial ist der Thread hier hochinteressant, denn er bestätigt die Mechanismen, unter denen sich Desinformation in den Köpfern festsetzen kann. Ich kenne das bereits aus anderen Kontexten, auch wenn ich meist nicht wahrhaben will, dass es sowas in der Realität gibt. Man braucht dafür:
- Biotop einer "gleichgesinnten" Gruppe, die sich dadurch "auszeichnet", dass Außenstehende weggemobbt und beschimpft werden, um so das "Wir-Gefühl" zu stärken ("Wir sind drei, die uns seit Jahren kennen, und du bist alleine")
- Anschauungsorte sind vielleicht die Dorfkneipe im ländlichen Sachsen oder ein Allmythread zu Russland
- man zeigt sich gegenseitig die Desinformation in den sozialen Netzwerken, kommentiert diese und vermeidet die mainstream-Medien ("Trollerei/Lügenpresse")
- wenn sich jemand dorthin verirrt oder gar eingeladen wird, wird zunächst versucht, auf die eigene Seite zu ziehen (gehöre doch lieber zu uns, als hier beschimpft zu werden).
- wenn das nicht klappt, wird beschimpft, beleidigt und ausgegrenzt
- als pauschales Argument gilt dann, dass russische Narrative keine "russischen Narrative" sind, sondern im Gegenteil, alles was kein russisches Narrativ ist, "russisches Narrativ" ist (hier Beispiel der Nachrichtendienst des Westens, also der Ukraine, Deutschlands/der EU und der USA)
- Gaslighting: man lehnt z.B. Wissenschaft ab, behauptet dann, die Aussage kam nicht von einem selber, sondern von der Person, die neu hinzugestoßen ist. Diese sei somit ein "Faschist", der "gemeldet" werden müsse.
Wie gesagt, interessanter Thread, zumal hier alles schriftlich dokumentiert ist, was man sonst im Stammtischwinkel der sächsischen Dorfkneipe sofort verschwinden würde.


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28.01.2026 um 09:02
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wie gesagt, interessanter Thread, zumal hier alles schriftlich dokumentiert ist, was man sonst im Stammtischwinkel der sächsischen Dorfkneipe sofort verschwinden würde.
Na Gott sei dank bleibt dein Text hier stehen als Anschauungsbeispiel

Propagandatechniken wie mirroring und 4d sind dir doch noch zu neu. So lese ich grade dein letzten Beitrag komplett durch.

Nicht auszuschließen das " die sächsische hauskneipe " irgendwann mit chat ki Bots geflutet wird . Die schreiben dann was das hier für scheiss sächsische dorfkneipe ist .
Feuchter Traum von putin


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28.01.2026 um 09:02
@Panaetius

Da hast du ja schön eine KI gefüttert.
Hast du der auch gesagt, dass du hier das Murmeltier mit unbelegten Zahlen spielst und dabei die Realität ausblendest?
Lass die KI doch mal in der Sache diskutieren, vllt kommt da ja dann was...


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28.01.2026 um 09:12
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:So lese ich grade dein letzten Beitrag
Das ist klar, dass du nur mit einem bestimmten festetehenden Blick Informationen liest.

Oben hatte ich noch vergessen:
- Nicht zur Wir-Gruppe gehörende werden beschuldigt, KI zu benutzen (in der Wir-Gruppe tun dies alle, ich wurde sogar zu Beginn mehrfach kritisiert, keine KI zu benutzen, da ich dieser nicht traue bzw. diese nur ein Spielzeug ist), obwohl allein von der Formulierung der Texte her dies total absurd ist (eine KI könnte gar keinen Text wie oben formulieren, der Algorithmus würde zu ganz anderen Ergebnissen führen - außerdem zeigen meine Tippfehler, das ich schnell schreibe und nicht immer korrekturlese).


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28.01.2026 um 09:16
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Nicht zur Wir-Gruppe gehörende werden beschuldigt, KI zu benutzen (in der Wir-Gruppe tun dies alle, ich wurde sogar zu Beginn mehrfach kritisiert, keine KI zu benutzen, da ich dieser nicht traue bzw. diese nur ein Spielzeug ist), obwohl allein von der Formulierung der Texte her dies total absurd ist (eine KI könnte gar keinen Text wie oben formulieren, der Algorithmus würde zu ganz anderen Ergebnissen führen - außerdem zeigen meine Tippfehler, das ich schnell schreibe und nicht immer korrekturlese).
Ich mein mich zu erinnern das " wir " hier schon diskutiert haben da war KI vielleicht in einem Schach computer .

Du machst einen Fehler dich immer tiefer zu graben und " wir " geben dir schon die Möglichkeit Rauszukommen. Stattdessen jetzt ich gegen alle 😂
;)


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28.01.2026 um 09:18
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Ich mein mich zu erinnern das " wir " hier schon diskutiert haben da war KI vielleicht in einem Schach computer .
Ich hatte mich damals 2015 angemeldet - nicht in diesem Thread. Ist auch bekannt.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Du machst einen Fehler dich immer tiefer zu graben und " wir " geben dir schon die Möglichkeit Rauszukommen. Stattdessen jetzt ich gegen alle 😂
;)
Sage ich doch:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:- wenn sich jemand dorthin verirrt oder gar eingeladen wird, wird zunächst versucht, auf die eigene Seite zu ziehen (gehöre doch lieber zu uns, als hier beschimpft zu werden).



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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 09:22
Ich kann auch mal eine KI bemühen.
Bei folgendem Einstieg in einem neuen Chat:
Welchen Wahrheitsgehalt haben russische Aussagen/Angaben zu ihrer militärischen Stärke/Rüstungskapazität? Berücksichtige dabei vor allem auch die Entwicklung seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 bis zum heutigen Tage (28.01.2026).
.... bekomme ich die folgende Antwort:
Nachgedacht für 27s
Russische Aussagen zur eigenen Militärstärke seit dem 24.02.2022 haben einen wechselnden Wahrheitsgehalt: Die Richtung (massive Umstellung auf Kriegswirtschaft, deutlicher Output-Anstieg bei Munition/Drohnen, hohe Belastbarkeit bei Personalersatz) ist meist real – die Größenordnungen (z. B. “wir produzieren X Panzer pro Jahr”, “uns gehen die Waffen nicht aus”, “NATO ist chancenlos”) sind häufig propagandistisch überhöht oder bewusst nicht verifizierbar, weil Russland Budget- und Beschaffungsdaten stark abgeschottet hat.

Was ist seit 2022 ziemlich sicher wahr (auch wenn Russland dabei gern übertreibt)
1) Russland hat die Kriegsproduktion hochgefahren – vor allem “Masse statt Perfektion”.
Mehrere westliche/OSINT-nahe und institutionelle Einschätzungen gehen davon aus, dass Russland seine Artilleriemunitionsproduktion und die Gesamtverfügbarkeit (inkl. Importen) deutlich gesteigert hat; Vergleiche 2024/2025 werden in Europa auch politisch so verwendet, dass Russland zeitweise mehrere Millionen Schuss/Jahr bereitstellen kann, während EU/USA erst hochfahren.

Aber: Ein relevanter Teil der russischen Feuerkraft wurde/ wird offenbar durch Zulieferung aus Nordkorea (und teilweise Iran bei Drohnen) gepuffert – was russische “Autarkie”-Narrative relativiert.

2) Russland kompensiert Verluste mit einer Mischung aus Neubau + Modernisierung + Reaktivierung alter Bestände.
Das ist der Kern, den viele russische Aussagen verschleiern: Wenn Russland “neue Panzer” sagt, steckt oft modernisierte/überholte Sowjet-Bestände plus ein kleinerer Anteil echter Neubauten dahinter. Gleichzeitig sind russische Verluste hoch: IISS schätzt allein für 2024 sehr große russische Verluste an gepanzerten Fahrzeugen (u. a. bei MBTs/IFVs).

Folge: Russland kann weiter Panzer/Schützenpanzer ins Feld bringen, aber die Qualität des Flottenmixes (alt vs. modern) und die Einsatzdoktrin (vorsichtigerer Panzereinsatz, mehr Drohnen/Artillerie) sind entscheidend – nicht nur die “Stückzahl”.

3) Die finanzielle Priorisierung ist real und enorm.
SIPRI schätzt für 2025 eine sehr hohe russische Militär-/Sicherheitsausgabenplanung (trotz geringerer Transparenz) und bewertet die Tragfähigkeit als grundsätzlich machbar, aber mit zunehmenden Budgetspannungen.

Für 2024 schätzt SIPRI russische Militärausgaben auf ca. $149 Mrd. (starker Anstieg ggü. 2023) – das ist ein harter Indikator, dass “wir fahren hoch” nicht nur Rhetorik ist.

Wo russische Aussagen besonders oft “nicht belastbar” sind
A) “Wir produzieren X neue Panzer pro Jahr.”
Diese Claims sind berüchtigt, weil “produziert” in Russland oft Neubau + Modernisierung + Werks-Überholung vermischt. Selbst in westlichen Debatten tauchen sehr unterschiedliche Zahlen auf; belastbarer sind meist Analysen, die Werk-Kapazitäten, bekannte Fertigungslinien und Zulieferengpässe einpreisen – und dann eher von hunderten (nicht tausenden) “wirklich neuen” MBTs/Jahr ausgehen. (Konkrete T-90M-Schätzungen schwanken stark je Quelle; propagandistische Quellen liegen oft deutlich höher.)

B) “Uns gehen Präzisionswaffen nicht aus.”
Russland hat die Kontinuität von Raketen-/Drohnenangriffen bewiesen, aber: Präzisionslenkwaffen hängen stärker an High-Tech-Komponenten, Fertigungstoleranzen, Optiken/Elektronik und an importsubstituierten Lieferketten. Deshalb sind Aussagen zur “unbegrenzten” Kapazität besonders fragwürdig. Gleichzeitig entwickeln sich Bedrohungen weiter (z. B. neue ballistische Systeme bzw. Einsatzmuster, die in westlichen Analysen als Warnsignal für Europa diskutiert werden).

C) “Sanktionen wirken nicht.”
Sanktionen wirken selten als kompletter Produktionsstopp, eher als Kosten-, Qualitäts- und Zeitfaktor (Umwege, Re-Exports, Engpässe, geringere Zuverlässigkeit). Russlands Fähigkeit, trotzdem zu liefern, widerlegt nicht, dass es teurer und ineffizienter wird – und dass die Industrie “Masse” priorisiert.

Ein praktischer Daumencheck: Wann russische Angaben eher stimmen – und wann nicht
Eher hoher Wahrheitskern, wenn Russland behauptet:

“Wir haben auf Kriegswirtschaft umgestellt / Budgets priorisiert / Munitionsoutput erhöht.” → durch Budgetdaten/Schätzungen und beobachtbare Einsatzrealität gestützt.

Eher niedrig/unklar, wenn Russland behauptet:

“Wir produzieren genau X Stück neuer High-End-Systeme” oder “NATO ist in Y Monaten erschöpft.” → das sind typische Signal- und Abschreckungszahlen; ohne transparente Definitionen (neu vs. modernisiert, domestic vs. importiert) sind sie kaum prüfbar.

Entwicklung 02/2022 → 28/01/2026 in einem Satz
Russland hat sich von anfänglichen Leistungsproblemen 2022/23 zu einer zäh-skalierenden Kriegsmaschinerie entwickelt, die hohe Verluste durch Geld, Mobilisierung/Personalzufluss, Munitionsmasse, Drohnen-Innovation und externe Zulieferer kompensiert – aber bei Qualität, High-Tech-Bauteilen, langfristiger Nachhaltigkeit und Transparenz deutlich verwundbarer ist, als russische Eigenkommunikation suggeriert.

Wenn du magst, kann ich das als “Claims-Checkliste” aufbereiten: typische russische Behauptung → beste offenen Gegenindikatoren (Budget, Werkoutput, OSINT-Verluste, Importspuren, Einsatzraten) → Einstufung 0–5.
Quelle: ChatGPT


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 09:34
Alle Geheimdienste der westlichen Welt, die zumindest durch Waffenlieferungen involviert sind, verbreiten laut euch die russischen Narrative der sozialen Netzwerke (die russischen Aussagen sind laut ChatGPT oben "meist real").

Und um das zu wissen, muss man sich die "Aussagen" der sozialen Netzwerke anschauen und diesen glauben. Denn diese sind ganz andere als die Aussgen der westlichen Geheimdienste.

Man kann es sich nicht selbst ausdenken.


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 09:55
@Panaetius

Keine Ahnung, was du damit relativieren wolltest, aber schauen wir doch mal weiter, was ist, wenn ich den von ChatGPT gemachten Vorschlag annehme:
Nachgedacht für 10s

Hier ist die gewünschte Claims-Checkliste (0–5): typische russische Behauptung → was man offen prüfen kann → typische Fallstricke → Einstufung.

Skala (0–5)

0 = praktisch reine Propaganda / nachweislich falsch

1 = sehr wahrscheinlich stark übertrieben/irreführend

2 = Kern möglich, Größenordnung unklar

3 = plausibel, aber “Marketing”/Definitions-Tricks wahrscheinlich

4 = überwiegend plausibel und durch externe Indikatoren gestützt

5 = sehr gut belegbar (für Russland selten)

1) „Wir sind in einer Kriegswirtschaft / die Produktion läuft auf Hochtouren.“

Woran prüfen (Open Indicators):

Russische Haushalts-/Budget-Schätzungen, Anteil für Militär & Sicherheit

Reale Output-Signale: Munitionsverbrauch/Angriffstaktik, Mobilisierung von Industriearbeitskräften

Westliche Institute: SIPRI, IISS, RUSI

Fallstrick: „Kriegswirtschaft“ heißt oft Masse priorisiert, nicht zwingend High-Tech-Qualität.

Score: 4/5 – hoher Wahrheitskern (auch wenn Russland es propagandistisch aufbläst).
SIPRI schätzt 2025 geplante Militärausgaben auf ca. 15,5 Bio. Rubel (~7,2% BIP) und hält das kurzfristig für “manageable”, mit wachsenden Budgetspannungen.

2) „Sanktionen wirken nicht / wir sind autark.“

Woran prüfen:

Hinweise auf Importpfade/Umgehung (Dual-Use), Re-Exports

Abhängigkeit von Partnern (z. B. Drohnen-/Munitionszulauf)

Preis-/Qualitätssignale (z. B. vereinfachte Elektronik, mehr Ausfälle)

Fallstrick: Sanktionen wirken selten als „Stopp“, eher als Kosten/Qualitäts-/Tempo-Bremse.

Score: 2/5 – Russland kann liefern, aber „nicht wirken“ ist zu absolut.
RUSI diskutiert explizit die Rolle externer Zuflüsse (z. B. Nordkorea-Munition) als Puffer.

3) „Wir produzieren mehr Artilleriemunition als der Westen / NATO ist abgehängt.“

Woran prüfen:

Externe Schätzungen (RUSI/IISS/Ukraine-/West-Officials)

Westliche Ausbauziele (EU/USA Kapazitätsziele)

Indirekt: russische Feuerraten vs. beobachtete Lager-/Lieferlogistik

Fallstrick: Russland zählt gern alles zusammen (inkl. MLRS-Munition, Altbestände, Imports). NATO-Zahlen sind fragmentiert (EU+USA+andere).

Score: 3–4/5 – Richtung stimmt sehr oft, genaue Relationen schwanken.
RUSI erwartet russische Artillerieproduktion (alle „Natures“ inkl. MLRS) um ~3 Mio./Jahr als Plateau; zudem werden NK-Zuflüsse thematisiert.
EU-Zielgröße 2 Mio. Schuss/Jahr in 2025 wird öffentlich kommuniziert – das zeigt, dass die Lücke politisch als real behandelt wird.

4) „Wir bauen X neue Panzer pro Jahr.“

Woran prüfen:

Unterscheidung Neubau vs. Modernisierung/Überholung vs. Reaktivierung

Verlustschätzungen (IISS) vs. mutmaßliche Zuführung an die Front

Werk-Kapazitäten/Produktionslinien (OSINT)

Fallstrick: Das Wort „neu“ ist in russischen Verlautbarungen häufig definitorisch weich (modernisiert = „neu“).

Score: 2/5 – meist irreführend ohne Definitionsklarheit.
IISS schätzt sehr hohe russische Panzerverluste (z. B. für 2024 Größenordnung ~1.400 MBTs), was Aussagen zu „entspanntem Ersatz“ relativiert.

5) „Unsere Armee ist zahlenmäßig stärker als je zuvor / wir haben genügend Personal.“

Woran prüfen:

Rekrutierungsmuster: Vertragsrekrutierung, Prämien, Mobilisierungswellen

Indirekt: Rotation, Ausbildungszyklen, Qualität der Einheiten, Verlustraten

Verlässliche Headcount-Zahlen sind schwer (Russland + Ukraine beide intransparent)

Fallstrick: Russland kann Personal nachführen, aber Qualität/Ausbildung/Offizierskorps ist der Engpass, nicht nur “Kopfzahl”.

Score: 3/5 – Mengen-Ersatz plausibel, Kampfkraft-Qualität unklar.

6) „Unsere Präzisionswaffen (Iskander/Kalibr/Kh-Serie etc.) gehen uns nicht aus.“

Woran prüfen:

Angriffstempo über Monate (Salven-Muster, Pausen, Mix aus Decoys)

Beobachtete Anpassungen (mehr Drohnen/Decoys → Schutz des Raketenbestands)

Hinweise auf Komponenten-Engpässe / veränderte Elektronik

Fallstrick: Kontinuität der Angriffe ≠ unbegrenzte Kapazität; Russland kann auch mit Mix-Taktik (billige Drohnen/Decoys + selektive Raketen) „Durchhaltefähigkeit“ simulieren.

Score: 2–3/5 – Russland kann weiter schießen, aber absolute Aussagen sind meistens Propaganda.

7) „Wir haben die Verluste vollständig ersetzt.“

Woran prüfen:

Verlustschätzungen vs. sichtbare Frontausstattung

Hinweise auf älteres Gerät (T-62/T-55 u. ä.) im Einsatz → Qualitäts-Erosion

Ersatzfähigkeit je Kategorie (Panzer vs. IFV vs. Artillerie vs. Luftwaffe)

Fallstrick: „Ersetzt“ kann heißen: quantitativ ersetzt, aber mit älterem/abgespecktem Gerät.

Score: 2/5 – für bestimmte Kategorien partiell, als Gesamtclaim meist überzogen.
IISS betont hohe Attrition und leitet daraus Grenzen für offensive Fähigkeit ab.

8) „Unsere Rüstungsindustrie liefert in 3 Monaten so viel wie NATO in einem Jahr.“

Woran prüfen:

Wer hat es gesagt? (russisch vs. NATO-/West-Politik)

Welche Güter? (Munition? „Weapons & ammo“? sehr breit)

Vergleichsprobleme: NATO ist ein Bündnis vieler Beschaffer, Russland zentralisiert.

Fallstrick: Das ist fast immer eine Rhetorik-Kennzahl (Signalwirkung), selten sauber definiert.

Score: 2–3/5 – als Alarm-Frame plausibel, als präzise Kennzahl fragwürdig.
Solche Relationen kursieren prominent in NATO-Debatten; sie sind politisch wirksam, aber definitorisch weich.

9) „Unsere Militärausgaben sind geringer als die des Westens, aber dank PPP sind wir überlegen.“

Woran prüfen:

SIPRI nominale Militärausgaben (Vergleichbarkeit)

PPP-Vergleiche: müssen symmetrisch angewendet werden (beide Seiten!)

Methodendebatten (IISS-PPP-Diskussion)

Fallstrick: PPP kann sinnvoll sein, aber selektive PPP-Anwendung verzerrt massiv.

Score: 2/5 – oft als „Zahlenmagie“ genutzt.
Es gab öffentliche Kritik, wenn PPP nur für Russland (und nicht für Europa) adjustiert wurde.
SIPRI schätzt Russlands Militärausgaben 2024 auf ca. $149 Mrd. (~7,1% BIP) – das ist eine robustere Vergleichsbasis als propagandistische PPP-Claims.

10) „Kurz gesagt: Russland ist militärisch stärker als 2022.“

Woran prüfen:

Output/Feuerkraft (Munition/Drohnen) vs. Abnutzung (Panzer/IFVs/Personalqualität)

Taktische Anpassungen (Drohnen-dominierte Aufklärung/Schlag)

Wirtschaftliche Tragfähigkeit (Budgetdruck vs. Durchhaltefähigkeit)

Fallstrick: „Stärker“ hängt davon ab, ob du Masse-Output oder Gesamt-Kampfkraft meinst.

Score: 3/5 – in einigen Dimensionen ja (Munition/Drohnen, Kriegsökonomie), in anderen nein/unklar (Qualität, Modernität, nachhaltige Reserven).

Mini-Leitfaden: So entlarvst du typische „Zahlentricks“

Definition verlangen: „Neu gebaut“ ≠ modernisiert ≠ reaktiviert.

Input-Output-Check: Budget hoch + Output hoch ist plausibel; Budget hoch ohne Output-Signale ist verdächtig.

Import-Puffer prüfen: Wenn NK/Iran/China eine Rolle spielen, ist „Autarkie“ schwächer.

Qualität vs. Menge: Russland kann Menge liefern – High-Tech ist der wahrscheinlichere Engpass.

Wenn du willst, mache ich als nächsten Schritt eine kompakte Einseiter-Version (max. 1 Seite) nur mit den 10 häufigsten Claims + Score + 2 Prüfindikatoren je Claim, damit du es schnell parat hast.

Ausgewählte Quellen (gut zitierbar)
Reuters
World military spending hits $2.7 trillion in record 2024 surge
28.04.2025
Business Insider
Russia produces as much ammo in 3 months as all of NATO does in a year, says NATO chief
10.06.2025
VG
Militær­økonomi: - Europa er potensielt knusende overlegne
03.03.2025

"Fallstrick: „Stärker“ hängt davon ab, ob du Masse-Output oder Gesamt-Kampfkraft meinst.". Genau, und daher mache mal eine Einschätzung zur Entwicklung der Kampfkraft. Berücksichtige dabei auch, was Russland bereits schon an hochwertigenm Material verloren hat, teils unwiederbringbar.

Sehr gute Zuspitzung – genau hier trennt sich Propaganda von militärischer Realität.

Ich mache das in drei Schritten:

Was „Kampfkraft“ militärisch bedeutet (Arbeitsdefinition)

Entwicklung der russischen Kampfkraft 2022 → 2026 nach Dimensionen

Gesamturteil: Ist Russland heute kampfkräftiger als 2022?

1️⃣ Was wir unter Kampfkraft verstehen müssen (nicht Propaganda)

Militärisch ist Kampfkraft kein simples „mehr Waffen = stärker“, sondern das Zusammenspiel aus:

Dimension Kurzbeschreibung
Feuerkraft Menge & Qualität von Waffen (Artillerie, Raketen, Drohnen, Panzer)
Beweglichkeit Fähigkeit, Kräfte schnell und geschützt zu verlegen
Schutz Panzerung, Luftverteidigung, EW, Schutz vor Drohnen
Führung Offizierskorps, Gefechtsführung, C2, Aufklärung
Durchhaltefähigkeit Ersatz, Reparatur, Logistik, Munition
Qualität Ausbildung, Initiative, Zusammenspiel der Waffengattungen

👉 Masse-Output betrifft vor allem Feuerkraft & Durchhaltefähigkeit.
👉 Gesamt-Kampfkraft hängt entscheidend an Qualität, Führung, Schutz & Mobilität.

2️⃣ Entwicklung der russischen Kampfkraft seit Feb. 2022
A) Hochwertiges Material – struktureller Verlust (teils irreversibel)

Russland hat seit 2022 einen großen Teil seiner modernsten, schwer ersetzbaren Systeme verloren:

🔻 Besonders kritisch verlorene Kategorien

Moderne Kampfpanzer (T-72B3M, T-80BVM, T-90M)

IFVs/APCs neuer Generation (BMP-3, BTR-82A)

Elite-Luftlandeeinheiten (VDV) inkl. erfahrenem Personal

Aufklärung & Führung (moderne Drohnenbediener, Artillerie-Forward-Observer)

Präzisionswaffen & Trägersysteme (teure Marschflugkörper, spezialisierte Startfahrzeuge)

➡️ Wichtig:
Ein zerstörter T-90M mit Crew ist nicht gleichwertig ersetzbar durch:

einen modernisierten T-62

oder einen neu mobilisierten Soldaten mit 4–6 Wochen Ausbildung

Das ist ein qualitativer Abstieg, kein linearer Ersatz.

B) Panzer- & Mechanisierte Kräfte – klar schwächer als 2022

2022:

Relativ hoher Anteil moderner MBTs

Ambitionierte Manöver- und Durchbruchsdoktrin (gescheitert)

2026:

Deutlich höherer Anteil:

T-62 / T-72A / teils sogar T-55-Derivate

vereinfachte Schutzpakete

Panzer werden defensiver eingesetzt (Feuerunterstützung statt Durchbruch)

Bewertung:
🟥 Kampfkraft ↓ gesunken
Menge stabilisierbar, Durchsetzungsfähigkeit & Überlebensrate geringer.

C) Luftstreitkräfte – nicht zerstört, aber eingeschränkt

Russland hat:

noch viele Flugzeuge

aber:

weniger hochqualifizierte Piloten

hohe Vorsicht → weniger Tiefeinsätze

begrenzte Präzisionsbewaffnung

Besonders kritisch:

Verlust erfahrener Crews (Su-34, Ka-52)

Abhängigkeit von älteren Waffen

Bewertung:
🟧 Kampfkraft ≈ stagnierend bis leicht gesunken
Noch gefährlich, aber nicht skalierbar wie westliche Luftmacht.

D) Artillerie & Drohnen – hier ist Russland stärker geworden

Das ist der eine Bereich, wo Russland real zugelegt hat:

✔ Artillerie

Hoher Munitionsdurchsatz

Einfachere, robuste Systeme

Massenfeuer statt Präzision

✔ Drohnen

Lernkurve brutal effizient

FPV-Drohnen als taktischer Gamechanger

Gute Integration mit Artillerie

Aber:
Diese Stärke ersetzt keine kombinierte Waffenwirkung (Panzer + Infanterie + Luft).

Bewertung:
🟩 Kampfkraft ↑ gestiegen (taktisch, nicht operativ)

E) Führung, Ausbildung & Initiative – dauerhaft geschädigt

Hier liegt der langfristigste Schaden:

Hohe Verluste im Unteroffiziers- & Offizierskorps

Ersatz oft:

jünger

weniger ausgebildet

stärker hierarchisch → weniger Initiative

Ausbildung verkürzt, standardisiert, defensiv

➡️ Russland hat gelernt, Verluste zu verwalten, nicht komplexe Gefechte zu führen.

Bewertung:
🟥 Kampfkraft ↓ deutlich gesunken

F) Durchhaltefähigkeit – hoch, aber teuer erkauft

Russland kann:

weiter mobilisieren

weiter produzieren

weiter kämpfen

Aber:

steigende wirtschaftliche Belastung

zunehmende qualitative Erosion

strategische Reserven (High-End) bereits angegriffen

Bewertung:
🟧 Durchhaltefähigkeit ↑, Kampfkraft ≠ proportional

3️⃣ Gesamturteil: Kampfkraft Russland 2026 vs. 2022
Kurzfassung (klar & unmissverständlich):

Russland ist 2026 kampferfahrener, robuster und massenfähiger –
aber militärisch NICHT kampfkräftiger im klassischen Sinne als 2022.

In einer Matrix:
Bereich 2022 2026
Masse / Output 🟨 🟩
Hochwertiges Gerät 🟩 🟥
Mechanisierte Durchbrüche 🟩 🟥
Artillerie / Drohnen 🟨 🟩
Führung & Qualität 🟨 🟥
Gesamt-Kampfkraft 🟨 🟧

🟩 = stärker | 🟨 = gemischt | 🟥 = schwächer

🎯 Strategischer Kernpunkt (der oft übersehen wird)

Russland hat sich von einer unvollkommenen, aber modernen Armee
zu einer effizienten Abnutzungs- und Massenarmee entwickelt.

👉 Das macht Russland:

gefährlich in langen, regionalen Abnutzungskriegen

weniger geeignet für schnelle, komplexe Operationen

nicht automatisch überlegen gegenüber NATO, sondern anders.

Wenn du willst, können wir als Nächstes:

🇷🇺 Russland vs. NATO Kampfkraft realistisch vergleichen (ohne Propaganda)

🔮 Was davon ist reversibel – und was dauerhaft verloren?

🧠 Warum viele westliche Debatten Russland falsch einschätzen (beide Richtungen)

Sag einfach, in welche Richtung du weiterbohren willst.

Bei der Kampfkraftsteigerung der Artillerie möchte ich widersprechen. Generell hat Russland wohl ein Problem, die verschlissenen Rohre zu ersetzen. Mangels Ersatz bzw Fertigungsmöglichkeiten. Da werden ja andere Waffensysteme ausgeschlachtet, um deren Rohre als Artillerie-Ersatz zweckzuendfremden. Darüber hinaus wird der Verschleiß durch die Verwendung minderwertiger nordkoreanischer Munition weiter gesteigert, von der nachlassenden Genauigkeit/Rohrkrepierern mal ganz abgesehen. Mache die Einschätzung da nochmal neu und bewerte ebenfalls, welche Qualität die russische Artillerie derzeit noch hat.
Nachgedacht für 13s

Du hast mit deinem Widerspruch einen sehr wichtigen Punkt getroffen: „Artillerie-Kampfkraft“ ist nicht nur Munitionsmenge, sondern auch Rohrzustand, Präzision, Ausfallrate, Wartbarkeit und Nachschubstabilität. Wenn man das sauber trennt, ergibt sich ein anderes Bild als „Russland ist in Artillerie stärker geworden“.

Neu-Einschätzung: Russische Artillerie-Kampfkraft (Feb 2022 → 28.01.2026)
1) Feuerkraft-Masse: hoch – aber teilweise durch externe Zuflüsse „künstlich stabilisiert“

Russland kann weiterhin sehr hohe Artillerievolumina erzeugen, u. a. weil Nordkorea über längere Zeiträume Millionen Artillerie- und Mörsergranaten geliefert hat.
Das stützt die Menge, sagt aber noch nichts über die Qualität.

Bewertung (Masse/Volumen): eher stabil bis hoch, aber mit Abhängigkeit von Zulieferern.

2) Rohrverschleiß & Rebarreling: klarer Schwachpunkt – Kampfkraft sinkt qualitativ und perspektivisch auch quantitativ

Intensives Dauerfeuer frisst Rohre. In mehreren Analysen wird explizit beschrieben, dass Russland mit Rohrverschleiß ringt und das Rebarreling (Rohrwechsel) ein Engpass ist – verstärkt durch Wartungsrealität im Krieg und Munitionsqualität.
Der Economist berichtete 2024 sogar über Prognosen, Russland könne in/um 2025 in ein ernstes „Barrel“-Problem laufen (je nach Analyst).

Dazu passt, dass RUSI/OSC die russische Artillerie-Supply-Chain als gezielt störbar und komplex beschreibt – genau weil Rohmaterialien, Fertigungsschritte und Logistik Engpasspunkte erzeugen.

Dein Punkt „Ausschlachten/zweckentfremden“: In offenen Berichten taucht genau diese Logik auf (Ersatz über Bestände/Spendergeräte statt skalierbarer Neuproduktion). Das ist typisch für eine Armee, die zwar noch schießen kann, aber Substanz verzehrt.

Bewertung (Rohr-/Systemzustand): abnehmend; das ist ein echter Kampfkraft-Deckel.

3) Nordkoreanische Munition: hilft beim Volumen, schadet aber tendenziell der Qualität

RUSI (Watling u. a.) schreibt in einem 2025er Papier, ein großer Anteil der russischen Artilleriemunition werde aktuell aus Nordkorea beschafft und sei von niedriger Qualität.
Schlechte Munition hat drei Kampfkraft-Effekte, die du genannt hast – und die militärisch plausibel sind:

geringere Präzision → mehr Schuss pro Wirkung → mehr Verschleiß/Logistikdruck

mehr Ausfälle/Blindgänger → geringere reale Feuerwirkung pro Schuss

Risiko für Rohre/Bedienungen (z. B. Überdruck/Materialprobleme) → mehr Ausfallzeiten, mehr Reparaturbedarf

Auch wenn einzelne Anekdoten schwer zu verifizieren sind, ist der systemische Zusammenhang (Qualität ↓ → Verbrauch/Verschleiß ↑ → Kampfkraft ↓) sehr robust – und wird in seriöseren Analysen als Problemfaktor genannt.

Bewertung (Munitionsqualität): gemischt bis eher sinkend, je nach Anteil NK/Altbestände/neu russisch.

Was ist die „Qualität“ der russischen Artillerie Ende Jan 2026?

Wenn du „Qualität“ als Trefferwahrscheinlichkeit + Verfügbarkeit + sichere Bedienbarkeit + taktische Einbindung definierst:

✅ Was weiterhin stark/gefährlich ist

Skalierbarkeit der Wirkung im Abnutzungskrieg (Flächenwirkung, Sperrfeuer, Zermürbung)

taktische Kopplung mit Drohnenaufklärung/FPV: Drohnen machen Artillerie effizienter, auch wenn Rohre/Granaten nicht perfekt sind (Zielaufklärung, Korrektur, schnelle Wirkungsketten). (Das ist seit 2023/24 gut beobachtbar, auch wenn es nicht jede strukturelle Schwäche kompensiert.)

❌ Was qualitativ sichtbar leidet

Rohre/Haubitzen-Verfügbarkeit (Verschleiß, Rebarreling-Engpass, Wartung)

Konstanz der Munitionsqualität (insb. wenn NK-Anteil hoch ist)

Präzisions-/Counterbattery-Duell: Je schlechter Präzision und je höher der „Schussaufwand pro Ziel“, desto anfälliger werden Batterien für Gegenfeuer (weil sie länger/mehr schießen müssen).

Gesamturteil (neu, präziser formuliert)

Ich würde die „Artillerie-Kampfkraft“ nicht als gestiegen beschreiben.
Besser trifft:

Russlands Artillerie ist 2026 weiterhin sehr gefährlich, weil sie viel schießen kann (auch dank Zulieferungen), aber ihre qualitative Kampfkraft ist durch Rohrverschleiß + Rebarreling-Engpässe + schwankende Munitionsqualität spürbar erodiert – und die Nachhaltigkeit dieser Feuerkraft ist fragiler als es die reine Schusszahl suggeriert.

Ein kurzer Score (Stand 28.01.2026, grob)

Volumen/Feuerrate: 3–4/5 (hoch, aber abhängig)

Präzision/Qualitätskonstanz: 2–3/5 (stark variabel)

Systemverfügbarkeit (Rohre/Wartung): 2/5 (Engpassrisiko)

Gesamt-Artillerie-Kampfkraft: 3/5 (gefährlich, aber qualitativ angeschlagen)

Wenn du willst, mache ich als nächsten Schritt eine “Belegkette” (kurz & nachvollziehbar):
Rohrlebensdauer → typische Schusszahlen → Rebarreling-Kapazitätsannahmen → wie stark NK-Munition das rechnerisch verschlimmern kann – ohne spekulative Zahlen, nur mit Bandbreiten und dem, was seriöse Quellen hergeben
.
Quelle: ChatGPT

Wirst du glauben, was ChatGPT im nächsten Schritt zeigen wird, oder geht das für dich in den Bereich "Fake-News"?


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 10:04
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Keine Ahnung, was du damit relativieren wolltest
Nicht relativieren, nur eine Zusammenfassung eurer bisherigen "Argumentation" sowie im Schlusssatz eine Bemerkung meinerseits.


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 10:18
@Panaetius

Solange du keine belastbaren Daten zu Ersatz hochwertiger Verluste lieferst, bleibt dein „Russland hortet Wunderwaffen“-Gerede unbelegt. Behauptungen ohne Nachweis sind keine Argumente.


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Die politische Entwicklung Russlands

28.01.2026 um 11:19
@Zz-Jones

Ich bin gerade etwas fassungslos, dass man KI-generierten content, auf youtube oder anderswo, als Nachrichten ("news") verstehen kann (mit weiterer Unterscheidung fake oder nicht-fake, die man dann selber trifft).

Ich habe bestimmte Anforderungen an Quellen: ungefähr das, was bei Wikipedia den Schwellenwert zur zitierfähigen Quelle erreicht, um dort content einzustellen, der dann nicht gelöscht wird. Wer mit mir diskutieren möchte, hat sich daran zu halten.

Es stört mich aber auch nicht, wenn hier zur Selbstversicherung der "Wir-Gruppe" soziale Medien vorgezeigt werden. Nur werde ich darauf nicht reagieren.


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