Fedaykin schrieb:Troll füttern deluxe
Du schreibst mich an.
Und neine, deine Argumentation ist alles andere als "beweiskräftig". Es sind eigene Vermutungen, die aber in sich nicht logisch sind. Daraus ist kein Beweis abzuleiten, dass Putin noch nicht einmal erwogen haben könnte, dass die zu wenigen Truppen, die Kiev gar nicht hätten einnehmen könnten, Kiev tatsächlich auch nicht einnehmen würden. Und dafür dass die Bedrohung der Ostseite in deiner Wahrnehmung von Anfang an lediglich eine Finte war, geht der Kriege schon sehr lange dort weiter.
Jedimindtricks schrieb:Die Quelle der Information lässt sich recht schnell finden Ukraine-Krise
Putin: "Wenn ich will, nehme ich Kiew in zwei Wochen ein"
01. September 2014 22:00 Uhr
Quelle:
https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine-krise-putin---wenn-ich-will--nehme-ich-kiew-in-zwei-wochen-ein--3627442.htmlWie bitte, 2014?? Wann hat der Krieg nochmal begonnen?
Und dann lediglich eine telefonische rhetorische Drohung gegenüber Baroso, die zudem als Provokation gedacht war.
Wladimir Putin liebt die Provokation. Am vergangenen Samstag auf dem EU-Gipfel berichtete José Manuel Barroso den Staats- und Regierungschefs, dass der russische Präsident ihm am Telefon unverhohlen mitgeteilt habe: "Wenn ich wollte, könnte ich in zwei Wochen Kiew einnehmen." Die italienische Zeitung "La Republica" berichtete über die Episode, die "Spiegel Online" auch von einem Diplomaten bestätigt wurde.
Quelle: s.o.
Also gibt es keine Hinweise darauf, dass Putin tatsächlich näher an 2022 eine Einname Kievs innerhalb von 2-3 Tagen geplant haben könnte. Selbst die telefonische Provokation von 2014 sprach von 2 Wochen. Dies kann also nicht Grundlage der Behauptung auf fox news gewesen sein.
Jedimindtricks schrieb:Ist ok im Vergleich " zum grossen leiden auf beiden Seiten ", oder hidden?
Du bist ein echter Sofakrieger!!
Jedimindtricks schrieb:81 Beiträge gegen den russki mir , wirst irgendwann dankbar sein chrchr
Sprichst du über dich jetzt in der dritten Person? Du verbreitest hier Kreml-Propaganda, ich lasse deine Täuschungen regelmäßig aufliegen. Wenn du dich jedesmal ertappt fühlst, versuchst du es mit "Accusation in a mirror". Alles durchschaubar, Genosse Jediminski!
Zz-Jones schrieb:Du glaubst also, weil Petr Akopov ebenfalls auch unter der Bezeichnung "Kolumnist" geführt wird, kommt er seiner Propagandisten-Rolle nicht nach, sondern verbreitet stattdessen einfach mal seine private Meinung?
Und als Beleg dazu dient dir dann quasi die deutsche Stellenbeschreibung eines Kolumnisten, richtig?
Nein, die von dir zitierte Quelle zu dem konkreten Vorfall, da steht das drin.
Ja, er kommt der Propaganda nach, was denn sonst. Er spricht von der Ukraine als Kleinrussland. Kritisiert Putin nicht.
Zz-Jones schrieb:Ich mein, dass du die Stellenbeschreibung eines deutschen Kolumnisten nicht auf das Arbeitsprofil eines staatlichen russischen Propagandisten übertragen kannst, sollte doch selbst ohne weitere Recherche einleuchten, oder existiert dMn in Russland etwa Pressefreiheit?
Also du glaubst, Putin oder ein Doppelgänger von ihm sitzt jedem Journalisten in Russland im Nacken und prüft Wort für Wort was er schreibt? Und nur dir ist das bekannt, da niemand sonst die Meldung über diese Kolumne für irgendwas heranziehen kann. Da hat jemand es mit der Propaganda übertrieben und war dann nicht mehr auf Staatslinie - das fiel dann auf. Wem genau, weiß man nicht.
Zz-Jones schrieb:Aber damit nicht genug. Akopov griff in seiner "Kolumne" dann auch noch 1:1 die selben Themen auf, die Putin unmittelbar zuvor in 2 Reden von sich gab.
Der Text lässt sich leider nicht kopieren, deshalb als Screenshot:
Also ist der Journalist aus seiner Sicht der Staatspropaganda gefolgt. Er ist in seinem Wunschdenken (je nach Übersetzung - man braucht jedenfalls den genauen Wortlaut) zu weit gegangen. Dies fiel ihm selbst oder jemand anders später auf. Aus der Rede Putins kann man jedenfalls nicht schließen, dass er von einem schnellen Sieg ausging.
Also bleibt nur, dass ein Journalist einen Fehler gemacht hat. Die Kolumne, die er verfasst wurde, erfolgte aber nicht im Wortlaut im Auftrag des Kremls. Deswegen lässt sich daraus nichts für die Pläne des Kremls zu dieser Zeit ableiten.