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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.099 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 11:53
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Wie bewertet ihr das?
Mittel- und langfristig ist das eine gute Nachricht. Kurzfristig ändert es nichts. Es ist keine schlechte Hilfe, aber leider keine schnelle Hilfe. Denn der Aufbau der Produktionsstraßen für Patriot-Raketen dauert Monate oder Jahre. Die Ukraine wird also ballistische Raketen erstmal nicht abwehren können. Um schnell oder effektiv zu helfen braucht die Ukraine sofort Patriot-Raketen. Und die können nur verkauft bzw. geliefert werden. Das müsste jetzt passieren.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Russland wollte an wohlwollende Staaten damals Getreide verschenken wenn nötig.
Geschenke für Zustimmung.
Ja, das war soweit ich es noch weiß 2023. Russland wollte 200.000 Tonnen Weizen/Getreide an sechs afrikanische Staaten verschenken. Ob das am Ende vollumfänglich geschehen ist, oder viel weniger angekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Zusage erfolgte beim Russland-Afrika-Gipfel 2023 in Sankt Petersburg. Ich gehe davon aus, das zumindest ein Teil der zugesagten Menge auch wirklich geliefert wurde.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 12:23
Erstmal, Afrika ist kein. Land

Dann mal eine Grafik

https://www.foodfortransformation.org/beitrag-lesen/wie-der-krieg-in-der-ukraine-die-globalen-getreidem%C3%A4rkte-destabilisiert-diese-l%C3%A4nder-sind-besonders-betroffen.html


220406 Grain Markets DEOriginal anzeigen (1,0 MB)

So war es 2022



Below are the 15 countries that imported the highest dollar value worth of wheat during 2025.

Egypt: US$3.7 billion (7.3% of total imported wheat)
Indonesia: $3.3 billion (6.4%)
Italy: $2.9 billion (5.6%)
Philippines: $1.9 billion (3.7%)
Morocco: $1.8 billion (3.5%)
Spain: $1.69 billion (3.3%)
Japan: $1.61 billion (3.1%)
Brazil: $1.6 billion (3.1%)
Algeria: $1.4 billion (2.8%)
South Korea: $1.31 billion (2.6%)
Nigeria: $1.29 billion (2.5%)
Mexico: $1.18 billion (2.3%)
Vietnam: $1.18 billion (2.3%)
Türkiye: $1.16 billion (2.3%)
mainland China: $1.14 billion (2.2%)


So war es letztes Jahr

https://www.worldstopexports.com/wheat-imports-by-country/#google_vignette


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 12:34
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Mittel- und langfristig ist das eine gute Nachricht. Kurzfristig ändert es nichts. Es ist keine schlechte Hilfe, aber leider keine schnelle Hilfe. Denn der Aufbau der Produktionsstraßen für Patriot-Raketen dauert Monate oder Jahre.
Warum hat dann Selenski die Lizenz gefordert? Ein Nothingburger von Selenski und Trump?
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Um schnell oder effektiv zu helfen braucht die Ukraine sofort Patriot-Raketen. Und die können nur verkauft bzw. geliefert werden.
Leider wurden viele Patriots durch Trumps sinnlosen Iran Krieg verbraucht


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 12:41
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Erstmal, Afrika ist kein. Land
Es sollte klar sein, dass es sich bei "Afrika" um einige Länder handelt, die auf Lebensmittelimporte angewiesen sind, das ist nicht jeder afrikanischer Staat. Ich meine Südafrika ist sogar Nettoexporteur bei Nahrungsmitteln.

Ägypten importiert hohe Mengen an Weizen und exportiert dann das verarbeite Mehl, der Weizen wird nur zum Teil dort verzehrt.
Zitat von parabolparabol schrieb:Warum hat dann Selenski die Lizenz gefordert? Ein Nothingburger von Selenski und Trump?
Wenn man nicht davon ausgeht, dass Russland den Krieg heute eigentlich schon verloren hat, dann plant man weiterhin langfristig.
Selbst wenn die Patriots bauen aber erst in 2 Jahren, kann das für die Ukraine wichtig sein.
Wenn wir schauen wie schnell 4 Jahre vergangen sind und 2022/23 Ankündigungen kamen, dass die Ukraine ~2026 dieses oder jenes selbst bauen würde, dann war diese strategisch langfristige Ausrichtung ebenso wichtig wie schnelle Hilfe.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 12:43
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Es sollte klar sein, dass es sich bei "Afrika" um einige Länder handelt, die auf Lebensmittelimporte angewiesen sind, das ist
Ägypten, Marokko, sind top Importeure, generell ist Afrika gar nicht soweit oben


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 12:51
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ägypten, Marokko, sind top Importeure, generell ist Afrika gar nicht soweit oben
Weil andere Staaten in Afrika das Weizenmehl aus Ägypten kaufen.
Reine Weizenimporte sagen wenig aus.
„Ägypten ist ein wichtiger Lieferant von Weizenmehl für viele afrikanische und nahöstliche Länder und hat seine Weizenmehlexporte in die Region deutlich ausgeweitet“, so der FAS.
Quelle: https://www.world-grain.com/articles/22521-record-wheat-production-expected-in-egypt


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 12:54
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Weil andere Staaten in Afrika das Weizenmehl aus Ägypten kaufen.
Reine Weizenimporte sagen wenig aus.
Doch in dem Fall sagt es schon was aus, weil wir über Weizen und Flüchtlinge gesprochen haben.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 13:00
https://www.tridge.com/market-overview/wheat-flour

Weiter unten eine gute Grafik

Was wohin exportiert wird


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09.07.2026 um 13:01
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wenn man nicht davon ausgeht, dass Russland den Krieg heute eigentlich schon verloren hat, dann plant man weiterhin langfristig.
Bei Selenski klingt das aber so, dass er die Raketen jetzt braucht

Aussichtreicher sind da wohl ukrainische Eigenentwicklungen
Die „unmögliche Rakete“ wird Realität: Dieses ukrainische Luftabwehrsystem könnte die Patriot verdrängen
https://www.fr.de/panorama/den-chronischen-patriot-mangel-projekt-freya-ukraines-antwort-auf-94336273.html


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 15:42
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Ist schon ein paar Tage her...
Woran machst du das fest?
@FrauZimt

Ja, in der Tat. Lese hier auch nicht mehr mit; kannst es insofern auch lassen :-)
Falls du dich für Vad interessierst, ich empfehle diesen guten Artikel von Bernd Rheinberg.

https://www.salonkolumnisten.com/generale-fuer-den-frieden/

Zitiere vom Schluss:
... Erich Vad hingegen ist ein echter Schmitt-Adept geblieben. Denn er findet bei ihm nicht nur die großmachtsüchtigen Rechtsbegriffe, sondern auch die Illiberalität, die dubiose Sympathie für Autokraten und Diktatoren. Schmitt propagierte ein politisches Denken, das nicht von völkerrechtlichen Normen, sondern vom innenpolitischen Ausnahmezustand und der selbstverständlichen Option zwischenstaatlicher Gewalt- bzw. Machtausübung ausging. Dieses Denken beschrieb Vad einmal in einem Beitrag für das Magazin Sezession. Herausgegeben wird die Zeitschrift vom Institut für Staatspolitik, dem sehr rechten Thinktank mit Sitz auf dem Rittergut Schnellroda. Schmitts Gedankenwelt, schreibt Vad, „steht im Gegensatz zur idealistischen Utopie einer weltweiten Entfaltung der Menschenrechte, eines friedlichen Ausgleichs der Kulturen und Zivilisationen sowie freizügiger, offener und multikultureller Gesellschaften“. Und Vad weiter: „Anders als viele hoffen, sind gerade diese Gesellschaftskonzepte potentielle Konfliktherde. Eine Gefahr, der man nicht durch moralische Appelle begegnen kann, sondern nur durch Gefahrensinn, politischen und militärischen Realismus und durch rationale Antworten auf die konkreten Herausforderungen der Lage.“ Nichts gegen Gefahrensinn und Realismus in der Politik – im Gegenteil. Aber im schmittgetränkten Realismus von Vad fehlt der Sinn für etwas, das jeden Realismus unterfüttern sollte: nämlich Ideale wie Freiheit, Souveränität, Selbstbestimmung, Pluralismus. Bei Vad ist ein universalistisches Konzept wie das der Menschenrechte nur ein Teilzeitprojekt, das Autokratien, wenn es ihnen nach größerer Macht gelüstet, außer Kraft setzen dürfen.

Man kennt das: Solche „rationalen Antworten auf die konkreten Herausforderungen der Lage“ glauben Illiberale wie Vad nur bei scheinbar starken, von nicht allzu vielen Rücksichten und Kompromissen tangierten Regierungen für möglich zu halten. (Das klingt wie ein Echo aus der „Konservativen Revolution“ der zwanziger Jahre, für die der bürgerliche Parlamentarismus nur Erstarrung, Nihilismus und Dekadenz bedeutete.) Vad dürfte Putins Regime, dem an einem „friedlichen Ausgleich der Kulturen und Zivilisationen“ sowie bürgerlichen Idealen nicht gelegen ist, dazu rechnen. Aber auch hier irrt sich Vad. Er übersieht den unter Putin wieder entfesselten räuberischen Führer-Charakter Russlands, der nur Unterwerfung kennt und diese bei seinen „geliebten“ abtrünnigen Nachbarn reihenweise exekutieren will. Das eigene Volk hat Putin ja schon unterworfen. Ebenso seine Sympathisanten und falschen Ehrenmänner in anderen Staaten. Diese glauben sich irrtümlicherweise aber noch unabhängig und stark in ihrem feuchten Traum.

Vads Agieren hat nicht nur einen propagandistischen Zweck, der die westeuropäische Sicherheit relativiert, sondern auch einen innenpolitischen: Es ist unübersehbar, dass Sahra Wagenknecht ihn als Lockvogel für eine sozial-nationalistische Bewegung braucht, als Posterboy für die antiwestlichen Demokratieverächter in Deutschland mit einer Schwäche für ein mächtiges, autokratisches Russland, das sich mit einem chauvinistischen, antiamerikanischen Deutschland verbündet und „GERUSSIA“-Flaggen schwenkt.

Für einen Frieden brauche es Russland, sagte Vad am 25. Februar auf der Bühne. Er traf auf Resonanz: Die Demonstranten riefen „Drushba“ (russisch für „Freundschaft“).
Quelle: ebd.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 17:34
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Quelle: ebd.
Kurzes Fazit: Erich vad war militärischer Berater von Angela Merkel 🤙


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 18:12
Als Vad 2006 ins Bundeskanzleramt kam, leitete er ein Referat in der Abteilung zwei, "Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik".

Später wurde er Gruppenleiter, ein Dienstposten für einen Oberst. Er arbeitete seinem Chef zu, dem auch von Obama sehr geschätzten Christoph Heusgen, der außen- und sicherheitspolitische Berater von Merkel und später Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz. Merkel fragte ihn, Vad, durchaus um Einschätzungen; dem kam Vad nach, oft ohne sich mit dem Verteidigungsminisgterium abzustimmen, obwohl er der Verbindungsoffizier des Verteidigungsministeriums für das Kanzleramt war.

Daher rührte das Missverständnis, dass er in den Medien oft als "Merkels General" oder als "militärischer Berater der Ex-Kanzlerin" bezeichnet wurde; das gilt in den Medien offenbar als ein Merkmal von Kompetenz. Offiziell war er nicht militärischer Berater, sondern ein Gruppenleiter, der dem verteidigungs- und sicherheitspolitischen Berater von Merkel zugearbeitet hatte.

Seit 2013 ist er im freiwilligen Ruhestand. Später tappte er dann auch - im TV - in die Eitelkeitsfalle und wartete 22 mit spektakulären Fehleinschätzungen auf. Bei Illner und Co sprach er da über Dinge, die er - nach 9 Jahren außer Dienst - kaum richtig oder profund einschätzen konnte. Das ist dann auch ein TV Problem; da bringt sowas, insbesondere Exotenmeinungen, halt ordentlich Quote.


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09.07.2026 um 18:29
Zitat von parabolparabol schrieb:Warum hat dann Selenski die Lizenz gefordert? Ein Nothingburger von Selenski und Trump?
Nein. Patriots braucht die Ukraine auch in Zukunft dringend, auch dann, wenn schon Frieden oder ein Waffenstillstand herrschen sollte. Die Patriots selbst zu produzieren, oder im europ. Ausland produzieren zu lassen, ist für die Ukraine so oder so eine gute Sache. Zudem wissen wir ja nicht wie lange dieser Krieg noch dauert. Also gut möglich das eigenproduzierte Patriots nochmal kriegsrelevant für die Ukraine werden.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 21:13
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Nein. Patriots braucht die Ukraine auch in Zukunft dringend, auch dann, wenn schon Frieden oder ein Waffenstillstand herrschen sollte. Die Patriots selbst zu produzieren, oder im europ. Ausland produzieren zu lassen, ist für die Ukraine so oder so eine gute Sache.
Eine non sense Idee von Selenski, die von Trump sofort aufgegriffen wurde, weil sie non sense ist. Trump hat ja nicht mal bei den amerikanischen Herstellern nachgefragt, ob sie bereit sind, der Ukraine die Lizenz zu geben


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 21:33
Zitat von parabolparabol schrieb:Eine non sense Idee von Selenski, die von Trump sofort aufgegriffen wurde, weil sie non sense ist
Meinst du, bist zwar länger fristig gedacht, aber Mal abwarten, wenn ich 4 Jahre betrachte machtw die Ukraine nichts aus nin Sense


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 23:17
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Denn der Aufbau der Produktionsstraßen für Patriot-Raketen dauert Monate oder Jahre. Die Ukraine wird also ballistische Raketen erstmal nicht abwehren können.
Ich habe gelernt in den vergangenen 4 Jahren und 5 Monaten, dass die Ukraine viel schneller ist mit ihrer Waffenproduktion als ich es für möglich gehalten hätte.

Bei Selenskyj bedeutet gesagt getan.
Um die Umsetzung der Pläne zur Produktion der Patriot Abfangraketen zu beschleunigen, forderte Selenskyj die zuständigen Stellen in seinem Land zu schnellem Handeln auf.

„Wir haben dieses Thema politisch gelöst“, betonte Selenskyj. „Es ist jetzt sehr wichtig, dass unsere technischen Teams, alle unsere Vertreter aus verschiedenen Ministerien, Vertreter der Exekutive, unverzüglich mit der Arbeit beginnen, damit wir sehr schnell Lizenzen erhalten und so bald wie möglich mit der Produktion in der Ukraine beginnen können.“
Quelle: https://berlinmorgen.de/2026/07/09/selenskyj-patriot-abfangraketen-ukraine/

Wahrscheinlich werden wir uns wieder wundern, was alles möglich ist.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

09.07.2026 um 23:54
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Wahrscheinlich werden wir uns wieder wundern, was alles möglich ist.
Wahrscheinlich wäre es sinnvoller eine kompatible Rakete für den Starter zu entwickeln als eine Patriot in Lizenz zu fertigen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen das die USA die Elektronik in Lizenz fertigen lässt.


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10.07.2026 um 07:51
Im April wurde noch folgendes gesagt:
Konkret finanziert Deutschland der Ukraine nach Angaben des Verteidigungsministeriums "mehrere hundert Patriot-Raketen". Damit werde ein entsprechender Vertrag der Ukraine mit der US-Firma Raytheon abgesichert.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Deutschland-finanziert-Ukraine-Hunderte-Patriot-Raketen-id30712750.html

Also hoffe ich doch, dass Deutschland von einer ukrainischen Lizenz ebenfalls profitiert. Bestenfalls beteiligen wir uns sogar an der Produktion, damit unsere eigenen Bestände zeitnah dann auch wieder aufgestockt werden können.

Da die deutsche Zusammenarbeit mit der Ukraine ja bereits schon gut angelaufen ist, halte ich hier ein "Reingrätschen" auch für sehr wahrscheinlich.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

10.07.2026 um 08:05
Zudem wäre es auch ratsam, die Raketen nicht 1:1 nachzubauen, da viel zu teuer.
Meines Wissens arbeitet die Ukraine schon lange an einer abgespeckten Variante, welche für den Einsatzzweck ausreichend ist, wo die einzelne Rakete dann aber "nur" noch 1/5 kostet.
In Verbindung mit der Lizenz sowie einer deutscher Hilfe sollte man da dann wohl auch einigermaßen schnell in die Produktion kommen..


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

10.07.2026 um 09:54
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Bestenfalls beteiligen wir uns sogar an der Produktion, damit unsere eigenen Bestände zeitnah dann auch wieder aufgestockt werden können.
Seid 2024 baut MBDA Deutschland eine eigene Lizenzproduktion auf, Ende 2026 sollen die ersten Raketen ausgeliefert werden.
Mich wundert es, dass die Ukraine genötigt scheint eine weitere eigene Produktion aufzubauen.
Neue Patriot-Flugkörper für die Ukraine kommen zum Teil aus Schrobenhausen
Wie viele Flugkörper für die Ukraine vor Ort produziert werden sollen, konnte er nicht sagen. Gegenwärtig sind 1.000 GEM-T-Flugkörper im Rahmen eines Vertrages mit der NSPA beauftragt, die in Schrobenhausen gefertigt werden sollen. Deutschland ist dabei der größte Einzelkunde. Die Produktion solle Ende des Jahres aufgenommen werden und die ersten Auslieferungen in 2027 erfolgen, sagte der Sprecher.
Quelle: https://www.hartpunkt.de/neue-patriot-flugkoerper-fuer-die-ukraine-kommen-zum-teil-aus-schrobenhausen/
Bodengebundene Luftverteidigung auf der ILA 2024: Patriot Fertigung in Deutschland
Quelle: https://www.mbda-deutschland.de/pressemitteilung/bodengebundene-luftverteidigung-auf-der-ila-2024-patriot-fertigung-in-deutschland/


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