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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.063 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 10:42
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Müssen eben andere Staaten einspringen.
Damit wären wir möglicherweise bei der China-Option. Xi würde Russland vermutlich nicht uneigennützig retten, sondern sich die Hilfe teuer bezahlen lassen: mit langfristigen Rohstoffverträgen, Förderrechten, Infrastruktur, Absatzmärkten und politischem Einfluss in Sibirien und im Fernen Osten.

Eine militärische Besetzung halte ich dabei zunächst für weniger wahrscheinlich. China kann wesentlich billiger und risikoärmer dafür sorgen, dass der russische Osten wirtschaftlich immer stärker zu seinem Rohstoffhinterland wird. Russland bliebe auf der Landkarte bestehen, verlöre aber einen erheblichen Teil seiner wirtschaftlichen und politischen Handlungsfreiheit.

Auch die Ortsnamen sind zumindest symbolisch bemerkenswert. Auf chinesischen Karten muss Wladiwostok seit einer 2023 erlassenen Vorschrift zusätzlich mit seinem historischen chinesischen Namen »Haishenwai« (海参崴) bezeichnet werden; entsprechende Regelungen gelten auch für weitere Orte und Landschaften im russischen Fernen Osten. Das ist noch kein Beweis für konkrete chinesische Gebietsansprüche, zeigt aber, dass die Erinnerung an die im 19. Jahrhundert an Russland verlorenen Gebiete in China keineswegs verschwunden ist.

Putins Nachfolger könnten daher vor der Wahl stehen, entweder im Westen um Hilfe zu bitten oder sich von Peking wirtschaftlich ausschlachten zu lassen. China würde vermutlich keine Lebensmittel und Kredite verschenken, sondern sich den Zugriff auf Rohstoffe, Transportwege und strategisch wichtige Infrastruktur dauerhaft absichern.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 10:46
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Mein Beitrag war bewusst sehr vorsichtig formuliert. Ich habe nicht behauptet, dass diese Entwicklung zwangsläufig eintritt, sondern beschrieben, welche Risiken entstehen, wenn Treibstoffmangel, Ernteausfälle, Transportprobleme und unzureichende Lagerung gleichzeitig zusammenkommen.
Mein Beitrag war auch gar nicht als Kritik gemeint, sondern viel mehr als Ergänzung, da Schädlinge bei der Zwischenlagerung für Russland tatsächlich ein Problem sind.
Allein durch den Kornkäfer, so las ich, verliert Russland jährlich zwischen 6 bis 8 Millionen Tonnen, da die Lager noch aus der Sowjetunion stammen.
Wenn jetzt noch "Stillstand" mit hinzukommt - dann Prost Mahlzeit.

Ob die russische Bevölkerung bereits ahnt, welche Art von Winter diesmal auf sie zukommen wird?


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 11:10
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Das hätte sich Putin vorher überlegen sollen. Die UA hat ein gutes Recht, alles zu zerballern was RUS infrastrukturiell und finanziell in die Hände spielt.
Darum geht's nicht, nur das Russland dadurch erstmal keine Ernährungskrise bekommt


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 11:10
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ob die russische Bevölkerung bereits ahnt, welche Art von Winter diesmal auf sie zukommen wird?
Die Menschen in Russland sind nicht dumm, und viele haben Erfahrung mit Versorgungsengpässen. Gerade die älteren Frauen auf dem Land – die russischen Babuschkas – kennen Selbstversorgung noch aus der Sowjetzeit.
Sie wissen, wie man Kühe und anderes Vieh hält, Milch verarbeitet, Fleisch pökelt, Gemüse einmacht und Kartoffeln oder Buchweizen anbaut.

Wo Stallungen, Weideland und Futter vorhanden sind, kann deshalb durchaus wieder stärker auf Milchvieh, Kleintierhaltung und den eigenen Garten zurückgegriffen werden. Wahrscheinlich wird im privaten Bereich längst entsprechend vorgesorgt.

Das eigentliche Problem sind die Millionenstädte: Moskau, St. Petersburg, Nowosibirsk und andere große Ballungsräume. Dort kann man Versorgungsausfälle nicht mit einem Gemüsegarten, ein paar Tieren oder privaten Vorräten auffangen.

Diese Städte hängen vollständig an funktionierenden Lieferketten, Fernwärme, Strom, Wasser, Kühlung und öffentlichem Verkehr. Wenn Treibstoff fehlt, Bahnverbindungen gestört sind oder Verteilzentren ausfallen, entstehen die Engpässe sehr schnell genau dort, wo besonders viele Menschen auf engstem Raum leben.

Auf dem Land können Familien manches improvisieren. In einer Hochhaussiedlung in Moskau oder Nowosibirsk geht das kaum. Besonders im Winter wären Ausfälle bei Heizung, Strom oder Lebensmittelversorgung deshalb nicht nur ein soziales, sondern sehr schnell auch ein politisches Problem.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 11:51
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Darum geht's nicht, nur das Russland dadurch erstmal keine Ernährungskrise bekommt
Als die Ukrainer bei -10 °C Zimmertemperatur in ihrer Bude hockten, hat es auch niemanden in Russland interessiert.

Müssen sie eben 7 Tage die Woche Löwenzahnsalat fressen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 12:27
Die älteren kennen bestimmt noch den Ernteeinsatz der Brigaden in den Ferien.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 13:17
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Als die Ukrainer bei -10 °C Zimmertemperatur in ihrer Bude hockten, hat es auch niemanden in Russland interessiert.
Natürlich nicht, ich gönne es Russland eine Krise zu bekommen, Zweifel aber daran zumindest dieses Jahr


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 16:30
The winter is coming!


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

um 00:19
Robert Brovdi, der Kommandeur aller Unmanned Systems Forces hat ein Interview gegeben am 22.07.2026:

Youtube: „RAUS aus der KRIM — ab nach SIBIRIEN“: „MAGYARS“ letzte Warnung an die Russen | @CaolanReports
„RAUS aus der KRIM — ab nach SIBIRIEN“: „MAGYARS“ letzte Warnung an die Russen | @CaolanReports
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Egal wieviele Schiffe Russland über das Asowsche und Schwarze Meer fahren lässt, es werden alle zerstört werden, sagt er.

Auch sonst erfährt man viel, zum Beispiel wie Brovdi die Drohnen-Brigade „Madyar‘s Birds“ aufgebaut hat. Inspiriert haben ihn die Spielzeug-Drohnen, die er von seinen früheren Auslandsreisen als Geschäftsmann seinen Kindern mitbrachte.

Anfangs, im April 2022, haben sie zum Üben als Ziele mit Wasser gefüllte Kondome genommen und in die Bäume gehängt.

Er nennt außerdem fünf Schritte, die die NATO sofort unternehmen muss, um einen modernen Krieg bestehen zu können.


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