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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.339 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.07.2026 um 10:42
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Müssen eben andere Staaten einspringen.
Damit wären wir möglicherweise bei der China-Option. Xi würde Russland vermutlich nicht uneigennützig retten, sondern sich die Hilfe teuer bezahlen lassen: mit langfristigen Rohstoffverträgen, Förderrechten, Infrastruktur, Absatzmärkten und politischem Einfluss in Sibirien und im Fernen Osten.

Eine militärische Besetzung halte ich dabei zunächst für weniger wahrscheinlich. China kann wesentlich billiger und risikoärmer dafür sorgen, dass der russische Osten wirtschaftlich immer stärker zu seinem Rohstoffhinterland wird. Russland bliebe auf der Landkarte bestehen, verlöre aber einen erheblichen Teil seiner wirtschaftlichen und politischen Handlungsfreiheit.

Auch die Ortsnamen sind zumindest symbolisch bemerkenswert. Auf chinesischen Karten muss Wladiwostok seit einer 2023 erlassenen Vorschrift zusätzlich mit seinem historischen chinesischen Namen »Haishenwai« (海参崴) bezeichnet werden; entsprechende Regelungen gelten auch für weitere Orte und Landschaften im russischen Fernen Osten. Das ist noch kein Beweis für konkrete chinesische Gebietsansprüche, zeigt aber, dass die Erinnerung an die im 19. Jahrhundert an Russland verlorenen Gebiete in China keineswegs verschwunden ist.

Putins Nachfolger könnten daher vor der Wahl stehen, entweder im Westen um Hilfe zu bitten oder sich von Peking wirtschaftlich ausschlachten zu lassen. China würde vermutlich keine Lebensmittel und Kredite verschenken, sondern sich den Zugriff auf Rohstoffe, Transportwege und strategisch wichtige Infrastruktur dauerhaft absichern.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.07.2026 um 10:46
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Mein Beitrag war bewusst sehr vorsichtig formuliert. Ich habe nicht behauptet, dass diese Entwicklung zwangsläufig eintritt, sondern beschrieben, welche Risiken entstehen, wenn Treibstoffmangel, Ernteausfälle, Transportprobleme und unzureichende Lagerung gleichzeitig zusammenkommen.
Mein Beitrag war auch gar nicht als Kritik gemeint, sondern viel mehr als Ergänzung, da Schädlinge bei der Zwischenlagerung für Russland tatsächlich ein Problem sind.
Allein durch den Kornkäfer, so las ich, verliert Russland jährlich zwischen 6 bis 8 Millionen Tonnen, da die Lager noch aus der Sowjetunion stammen.
Wenn jetzt noch "Stillstand" mit hinzukommt - dann Prost Mahlzeit.

Ob die russische Bevölkerung bereits ahnt, welche Art von Winter diesmal auf sie zukommen wird?


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.07.2026 um 11:10
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Das hätte sich Putin vorher überlegen sollen. Die UA hat ein gutes Recht, alles zu zerballern was RUS infrastrukturiell und finanziell in die Hände spielt.
Darum geht's nicht, nur das Russland dadurch erstmal keine Ernährungskrise bekommt


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.07.2026 um 11:10
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ob die russische Bevölkerung bereits ahnt, welche Art von Winter diesmal auf sie zukommen wird?
Die Menschen in Russland sind nicht dumm, und viele haben Erfahrung mit Versorgungsengpässen. Gerade die älteren Frauen auf dem Land – die russischen Babuschkas – kennen Selbstversorgung noch aus der Sowjetzeit.
Sie wissen, wie man Kühe und anderes Vieh hält, Milch verarbeitet, Fleisch pökelt, Gemüse einmacht und Kartoffeln oder Buchweizen anbaut.

Wo Stallungen, Weideland und Futter vorhanden sind, kann deshalb durchaus wieder stärker auf Milchvieh, Kleintierhaltung und den eigenen Garten zurückgegriffen werden. Wahrscheinlich wird im privaten Bereich längst entsprechend vorgesorgt.

Das eigentliche Problem sind die Millionenstädte: Moskau, St. Petersburg, Nowosibirsk und andere große Ballungsräume. Dort kann man Versorgungsausfälle nicht mit einem Gemüsegarten, ein paar Tieren oder privaten Vorräten auffangen.

Diese Städte hängen vollständig an funktionierenden Lieferketten, Fernwärme, Strom, Wasser, Kühlung und öffentlichem Verkehr. Wenn Treibstoff fehlt, Bahnverbindungen gestört sind oder Verteilzentren ausfallen, entstehen die Engpässe sehr schnell genau dort, wo besonders viele Menschen auf engstem Raum leben.

Auf dem Land können Familien manches improvisieren. In einer Hochhaussiedlung in Moskau oder Nowosibirsk geht das kaum. Besonders im Winter wären Ausfälle bei Heizung, Strom oder Lebensmittelversorgung deshalb nicht nur ein soziales, sondern sehr schnell auch ein politisches Problem.


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25.07.2026 um 11:51
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Darum geht's nicht, nur das Russland dadurch erstmal keine Ernährungskrise bekommt
Als die Ukrainer bei -10 °C Zimmertemperatur in ihrer Bude hockten, hat es auch niemanden in Russland interessiert.

Müssen sie eben 7 Tage die Woche Löwenzahnsalat fressen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.07.2026 um 12:27
Die älteren kennen bestimmt noch den Ernteeinsatz der Brigaden in den Ferien.


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25.07.2026 um 13:17
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Als die Ukrainer bei -10 °C Zimmertemperatur in ihrer Bude hockten, hat es auch niemanden in Russland interessiert.
Natürlich nicht, ich gönne es Russland eine Krise zu bekommen, Zweifel aber daran zumindest dieses Jahr


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.07.2026 um 16:30
The winter is coming!


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 00:19
Robert Brovdi, der Kommandeur aller Unmanned Systems Forces hat ein Interview gegeben am 22.07.2026:

Youtube: „RAUS aus der KRIM — ab nach SIBIRIEN“: „MAGYARS“ letzte Warnung an die Russen | @CaolanReports
„RAUS aus der KRIM — ab nach SIBIRIEN“: „MAGYARS“ letzte Warnung an die Russen | @CaolanReports
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Egal wieviele Schiffe Russland über das Asowsche und Schwarze Meer fahren lässt, es werden alle zerstört werden, sagt er.

Auch sonst erfährt man viel, zum Beispiel wie Brovdi die Drohnen-Brigade „Madyar‘s Birds“ aufgebaut hat. Inspiriert haben ihn die Spielzeug-Drohnen, die er von seinen früheren Auslandsreisen als Geschäftsmann seinen Kindern mitbrachte.

Anfangs, im April 2022, haben sie zum Üben als Ziele mit Wasser gefüllte Kondome genommen und in die Bäume gehängt.

Er nennt außerdem fünf Schritte, die die NATO sofort unternehmen muss, um einen modernen Krieg bestehen zu können.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 19:14
Der endgültige Rausschmiss der Russen aus der Krim dürfte nicht so schnell erfolgen, weil er der Ukraine gegenwärtig nur begrenzten militärischen Nutzen brächte. Solange Russland die Halbinsel besetzt hält, muss es dort erhebliche Ressourcen binden – darunter Luftabwehrsysteme, Kampfflugzeuge, Radaranlagen, Logistik sowie Personal zur Sicherung der militärischen Infrastruktur. Zumindest ein Teil dieser Kräfte fehlt damit an der Front im Donbas. Zugleich befinden sich viele dieser Systeme auf der Krim in einer exponierten Lage und können von der Ukraine gezielt angegriffen und zerstört werden.

Auch politisch spricht wenig für einen freiwilligen russischen Rückzug. Putin kann sich den Verlust der Krim kaum leisten, weil deren Annexion zu einem zentralen Bestandteil seiner Herrschaftslegitimation geworden ist. Für die Ukraine kann es daher sinnvoller sein, die Krim zunächst als dauerhafte Belastung und Ressourcenfalle für Russland zu behandeln, statt um jeden Preis eine schnelle Rückeroberung anzustreben.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 19:23
Sugar Vladi bekommt wohl wieder Nachschub aus NK. Das gibt ihm 30.000 Menschenleben länger Zeit eine Mobilmachung, welcher Art auch immer, hinaus zu zögern. Und halt 30.000 Hinterbliebene weniger, die ihn mit "warum?" und diesen lästigen Trauermienen nerven könnten...
Russland hat nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für den Krieg gegen die Ukraine angefordert. „Seit Juni laufen in der russischen Region Woronesch Vorbereitungen für ihre Aufnahme“, erklärte Selenskyj am späten Samstag im Onlinedienst X. Außerdem bereite Nordkorea die Lieferung weiterer Raketenabschussrampen vor, fügte Selenskyj hinzu.


Die Entsendung der Soldaten sowie die Lieferung der Startvorrichtungen für Raketen seien nicht nur für die Ukraine eine Bedrohung, erklärte Selenskyj weiter. „Russland hilft Nordkorea dabei, das Führen von Krieg zu erlernen, seine Waffen zu verbessern und echte Kampferfahrung zu sammeln“. Er fügte hinzu: „Das stellt eine Bedrohung für alle Menschen in Asien dar, die sich in Reichweite nordkoreanischer Raketen befinden.“

Quelle Welt.de
In den Kommentaren sieht man, das es Menschen gibt die den Unterschied zwischen diesem Geschäft und der Anwerbung von "Söldnern" durch die UA nicht begreifen...


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 19:36
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Sugar Vladi bekommt wohl wieder Nachschub aus NK. Das gibt ihm 30.000 Menschenleben länger Zeit eine Mobilmachung, welcher Art auch immer, hinaus zu zögern. Und halt 30.000 Hinterbliebene weniger, die ihn mit "warum?" und diesen lästigen Trauermienen nerven könnten...
So wie ich die Lage einschätze, wird auch diese neue Fleischwelle weitgehend in den ukrainischen Abwehr- und Feuerzonen verpuffen. Zusätzliche nordkoreanische Soldaten können Russland zwar Zeit verschaffen und einen Teil der eigenen Verluste politisch auslagern. Sie lösen aber weder die grundlegenden Probleme bei Ausbildung, Führung und Koordination noch die Verwundbarkeit massierter Infanterieangriffe gegenüber Drohnen, Artillerie und vorbereiteten Stellungen.

Wladolf Putlers Metzgerrechnung dürfte daher auch diesmal nicht aufgehen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 19:39
DER KÄLBERMARSCH

Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommel
Liefern sie selber.
Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.

Sie heben die Hände hoch
Sie zeigen sie her.
Die Hände sind blutbefleckt
Doch immer noch leer.
Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen.
Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.

Sie tragen ein Kreuz voran
Auf blutroten Flaggen
Das hat für den armen Mann
Einen großen Haken.
Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 19:59
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Sie lösen aber weder die grundlegenden Probleme bei Ausbildung, Führung und Koordination noch die Verwundbarkeit massierter Infanterieangriffe gegenüber Drohnen, Artillerie und vorbereiteten Stellungen.
Das Problem hatte man doch augenscheinlich schon vorher. Die Ausbildung, die Ausrüstung, die Korruption, Ausbildung, Taktiken, Strategie, alles zeigt doch spätestens seit dem Beginn des Überfalls, das die RU Armee in der Zeit der "Menschenwellen" stehen geblieben ist. Auch die angebl. hochmodernen Waffen, wie T14 oder s400 sind auch eher nichts wirklich aussergewöhliches, eben propagandistisch erhöht, wenn ich an frühere Aussagen zu diesen Systemen denke.

Im Gegensatz dazu hat die UA es geschafft, innerhalb nicht mal 10 Jahren den Einfluß RUs in Geheimdienst und Armee entscheidend zu minimieren und die Armee ansich zu modernisieren!

Meiner Meinung nach kann RU mobilisieren und "zukaufen", wie sie wollen. Das bringt halt keine Ausbildung, keine Ausrüstung, keine brauchbare Logistik, etc. Und die erfahrenen Soldaten und Einheiten dürften schon seit mindestens 1,5 Jahren nicht mehr nennenswert vorhanden sein. Das bedeutet das auch kaum noch jmd in der Ausbildungsebene existiert, der noch vernünftig Ausbilden könnte.

Die UA hingegen hat es, trotz massenhafter Abwanderung Wehrfähiger und ihrer Verluste, geschafft, seit 2022 ca. 150.000 Soldaten in Partnerländern ausbilden zu lassen*. Man hat selber Waffensysteme (weiter)entwickelt und sich in die Lage versetzt, RU im Hinterland so zu "nerven", das grundlegende Versorgungen gefährdet sind.

SpoilerFolgefrage an Gemini nach "
werden aktuell, also 2026 noch ukrainische soldaten im ausland ausgebildet?
wieviele soldaten wurden im ausland seit 2022 ausgebildet
Seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 wurden insgesamt weit über 150.000 ukrainische Soldatinnen und Soldaten im Ausland ausgebildet.



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26.07.2026 um 20:08
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:In den Kommentaren sieht man, das es Menschen gibt die den Unterschied zwischen diesem Geschäft und der Anwerbung von "Söldnern" durch die UA nicht begreifen
Oh welr.deist durchsetz mit den Putin-Fans


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 20:17
Fedaykin spricht offenbar wieder in komprimierten Rätseln. Ich übersetze das einmal ins Deutsche: »Oh, Welt.de ist von Putin-Fans durchsetzt.«

Was das allerdings mit dem Unterschied zwischen staatlich entsandten nordkoreanischen Truppen und freiwillig angeworbenen ausländischen Kämpfern in der Ukraine zu tun hat, bleibt sein Geheimnis.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 20:19
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Oh welr.deist durchsetz mit den Putin-Fans
Und NSAFDAPlerm und sonstigen kognitiv unglücklichen. Aber die Rubrik "Geschichte" ists wert!
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Für die Ukraine kann es daher sinnvoller sein, die Krim zunächst als dauerhafte Belastung und Ressourcenfalle für Russland zu behandeln, statt um jeden Preis eine schnelle Rückeroberung anzustreben.
Das Prinzip hatte ich schon beim ersten Angriff auf die Brücke seinerzeit, findet sich hier iwo in den Tiefen. Die Frage seinerzeit war, warum die UA die Brücke nicht ganz zerstört? Kann man machen, man kann, und konnte scheinbar, RU auch "zwingen" Ressourcen in die Instandsetzung und Sicherung zu stecken. Ich unterstelle mal ganz dreist, daß man das gemacht hat.
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Was das allerdings mit dem Unterschied zwischen staatlich entsandten nordkoreanischen Truppen und freiwillig angeworbenen ausländischen Kämpfern in der Ukraine zu tun hat, bleibt sein Geheimnis.
Mit dem Unterschied nichts. Aber er hat recht, WO ist in den Kommentarspalten halt durchsetzt von Vladi-Bots und Vladi-Rektaltauchern


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 20:28
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Mit dem Unterschied nichts. Aber er hat recht, WO ist in den Kommentarspalten halt durchsetzt von Vladi-Bots und Vladi-Rektaltauchern
Dann habe ich Fedaykins kryptischen Einwurf immerhin richtig entschlüsselt. Mit dem eigentlichen Unterschied hatte er nichts zu tun; er wollte lediglich auf die übliche Besiedlung der Welt-Kommentarspalten durch Vladi-Bots und Vladi-Rektaltaucher hinweisen. Darin mag er durchaus recht haben.


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26.07.2026 um 21:22
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Das Prinzip hatte ich schon beim ersten Angriff auf die Brücke seinerzeit, findet sich hier iwo in den Tiefen. Die Frage seinerzeit war, warum die UA die Brücke nicht ganz zerstört? Kann man machen, man kann, und konnte scheinbar, RU auch "zwingen" Ressourcen in die Instandsetzung und Sicherung zu stecken. Ich unterstelle mal ganz dreist, daß man das gemacht hat.
Genau das ist der Punkt. Eine beschädigte, aber weiterhin nutzbare Brücke kann für Russland kostspieliger sein als eine vollständig zerstörte: Sie muss ständig repariert, überwacht und mit Luftabwehr, Patrouillen, Sperren und Täuschkörpern geschützt werden. Gleichzeitig bleibt sie verwundbar und kann bei Bedarf erneut angegriffen werden.

Ob die Ukraine das von Anfang an genau so geplant hat, lässt sich von außen kaum belegen. Als Strategie wäre es aber durchaus schlüssig: Russland immer wieder Ressourcen in ein exponiertes Prestigeobjekt stecken zu lassen, statt ihm durch die vollständige Zerstörung eine klare und endgültige Lage aufzuzwingen.


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26.07.2026 um 21:39
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Für die Ukraine kann es daher sinnvoller sein, die Krim zunächst als dauerhafte Belastung und Ressourcenfalle für Russland zu behandeln, statt um jeden Preis eine schnelle Rückeroberung anzustreben
Vielleicht könnte die Krim bei evtlen Friedensgesprächen die entscheidende Verhandlungsmasse werden.


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