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Brexit und danach?

9.605 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Brexit, Brexitus, Gerxit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Brexit und danach?

26.09.2021 um 13:56
@Seidenraupe
@Bauli

Ich habe die Punkte, die auch 100% Deutschland betreffen, weggelassen, nach meiner Meinung vor allem Erneuerung von Infrastruktur, Renten und Pflege, Deregulierung, Integration, Mieten und Wohnraum. Bisher ist GB mit dem Brexit noch nicht so gut gefahren und die Brexit-Befürworter, also ihr, hoffen auf mittel- und langfristige positive Effekte.
Meiner Meinung nach am St. Nimmerleinstag, aber es wird sich zeigen. Im Frühjahr 2022 kann man mehr sagen: entweder sie kommen besser durch den Winter als die EU oder schlechter.
Ich gebe aber zu, dass von einer Protestwelle auf der Straße nichts zu spüren ist. Das Wichtigste ist Zufriedenheit.

(Vor 10 Jahren gab es Ausschreitungen in ganz England, z. B. 3.800 beschädigte Geschäfte in London.)


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Brexit und danach?

27.09.2021 um 09:22
Zitat von bummelsbummels schrieb:Das Wichtigste ist Zufriedenheit.
Kann man denn tatsächlich eine erhöhte Zufriedenheit in UK feststellen? Zumindest unsere Bekannten passen dann nicht zur Mehrheitsmeinung, sie sind extrem genervt vom Post-Brexit-UK. Aber wenn alle andere Menschen begeistert sind und sich schon auf Stones, Pounds und Ounces freuen, ist ja alles prima.


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Brexit und danach?

27.09.2021 um 11:28
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Und das versteh ich nicht ganz. Wieso hat Australien Angst vor China? Die chinesische Flotte wird wohl kaum aufbrechen, um den australischen Kontinent zu erobern. Und Territorialstreitigkeiten haben die beiden auch nicht. Und was ist mit Neuseeland? Enger Partner und Nachbar Australiens, aber hält sich komplett raus.
Die Angst Australiens vor China ist nicht neu. Schon vor vielen Jahren wurde diese Angst in einer Jugendbuchserie verarbeitet, wo eine "unbekannte Macht", die seltsamerweise nie namentlich genannt wird, Australien im Handstreich überfällt und Teile davon erobert. Aber welche Macht die dazu militärisch und logistisch fähig wäre und nach mehr Siedlungsraum giert gibt es schon in diesem Teil der Welt? Die Bücher heißen Wikipedia: Tomorrow-Reihe


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Brexit und danach?

27.09.2021 um 11:37
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Aber welche Macht die dazu militärisch und logistisch fähig wäre und nach mehr Siedlungsraum giert gibt es schon in diesem Teil der Welt? Die Bücher heißen Wikipedia: Tomorrow-Reihe
Dazu gibt es auch einen Film. Ja in Australien hat man schon seit Jahren Angst vor einer Chinesischen machtausweitung.


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Brexit und danach?

27.09.2021 um 14:12
@ribster
@T.Rick
ist das so etwas wie die rote Flut für Aussies?


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27.09.2021 um 14:31
@cpt_void
Ja so in der Art.


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27.09.2021 um 16:41
nach Protesten von Friedensaktivisten wurde der Film in einigen Städten (unter anderem Berlin, Düsseldorf und Freiburg) schnell wieder abgesetzt.[2]
Quelle: Wikipedia: Die rote Flut
Kein Wunder, die Friedensbewegungen in dieser Zeit wurden stark aus dem Ostblock beeinflußt und unterstützt, in der (vergeblichen) Hoffnung, daß so die Wehrfähigkeit des Westens unterminiert würde. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing, und da ging offene und gewaltbereite Rebellion gegen die kommunistischen "Befreier von der Unterdrückung des bösen Kapitalismus" natürlich überhaupt nicht.
Lang lang her, heute würde der Film ganz anders aufgenommen, nämlich in eine Reihe mit erfolgreichen Teenie-Serien wie "Tribute von Panem" gestellt werden. Bin gespannt ob das mit der Neuverfilmung ggf. doch noch was wird, für Netflix wäre das voll geeignet.

Aber back to topic. GB merkt mehr und mehr, daß es seine früheren Weltmachtträume für immer begraben muß, wenn es ohne die EU nicht mal mehr volle Regale in den Supermärkten gebacken kriegt. Irgendwie erinnert es mit seiner Selbstisolation samt (vergeblicher) Hoffnungen auf den wankelmütigen "Big Brother" USA ein wenig an die DDR, so wie es allmählich vor die Hunde geht. In der Vergangenheit wurden einfach zu viele Fehler gemacht (Privatisierungen bei Bahn und Wasserversorgung, Einwanderungspolitik, Gesundheitssystem etc.), die in ihrer Gesamtheit die Briten jetzt in den Hintern beißen. Und in der Presse wird geprahlt, daß auf ihren Biergläsern jetzt wieder die "Crown" prangt. Als ob das jemals irgendwen außer einem absoluten Korinthenkacker interessiert hätte, wie das Eichmaß auf einem Bierglas aussieht ...


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Brexit und danach?

27.09.2021 um 16:58
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Und in der Presse wird geprahlt, daß auf ihren Biergläsern jetzt wieder die "Crown" prangt. Als ob das jemals irgendwen außer einem absoluten Korinthenkacker interessiert hätte, wie das Eichmaß auf einem Bierglas aussieht ...
Ich finde es auch bizarr, dass man solche Petitessen jetzt als Brexit-Erfolg hinstellt. Dazu gehören auch so "bedeutende" Dinge wie blaue Reisepässe, das KFZ-Länderkennzeichen "UK" und die Wiedereinführung der Gültigkeit von Stones, Pounds und Ounces als Maßeinheiten. Ich bin gespannt, ob man auch in der Währung zurück zu so praktischen Münzen wie dem Shilling, Farthing, Sixpence etc. zurückkehren will? Mit so praktischen Umrechnungsformeln wie 12 Pence = 1 Shiling, 20 Shillings = 1 Pound, 48 Farthings = 1 Shilling.


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Brexit und danach?

28.09.2021 um 01:32
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Aber welche Macht die dazu militärisch und logistisch fähig wäre und nach mehr Siedlungsraum giert gibt es schon in diesem Teil der Welt? Die Bücher heißen
Völlig unbegründet ist diese Furcht ja nicht. China will den Pazifik dominieren und tritt dort immer rücksichtsloser auf, während es seine Flotte immer weiter ausbaut. Australien hat keine Atomwaffen und nur einen Bruchteil der chinesischen Bevölkerung, die noch dazu in einigen wenigen Küstenstädtwn konzentriert ist, da kann man schon nervös werden.


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Brexit und danach?

28.09.2021 um 10:54
Das klingt, als müsse man mit einem neuen Pearl Harbor rechnen. (Bekanntlich gab es mal eine Zeit, in der Japan den gesamten Pazifik dominieren wollte und ebenfalls nach Australien schielte. Die Weltgeschichte wiederholt sich.)


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Brexit und danach?

29.09.2021 um 11:04
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb am 25.09.2021:Und das versteh ich nicht ganz. Wieso hat Australien Angst vor China? Die chinesische Flotte wird wohl kaum aufbrechen, um den australischen Kontinent zu erobern. Und Territorialstreitigkeiten haben die beiden auch nicht. Und was ist mit Neuseeland? Enger Partner und Nachbar Australiens, aber hält sich komplett raus.
Alle Pazifikanreiner sehen china's politik als Bedrohung.

Wie kommst du darauf das die sich komplett raus halten?

Neuseeland ist noch kleiner als Australien.

Und da geht es eben um die Reichweite der uboote


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Brexit und danach?

29.09.2021 um 11:10
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wie kommst du darauf das die sich komplett raus halten?
Weil man immer nur von UK, USA und AUS hört und liest.

Aber gut, im Indo-Pazifik-Thema bin ich nicht wirklich bewandert.


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Brexit und danach?

29.09.2021 um 11:13
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Das klingt, als müsse man mit einem neuen Pearl Harbor rechnen. (Bekanntlich gab es mal eine Zeit, in der Japan den gesamten Pazifik dominieren wollte und ebenfalls nach Australien schielte. Die Weltgeschichte wiederholt sich.)
Australien ist nicht der Hauptgegner.
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Weil man immer nur von UK, USA und AUS hört und liest.
Weil Neuseeland keine uboote Unterhalt?

Und noch "hinter" Australien liegt.


5 Mio Einwohner.... Das ist wie hier mit Belgien.


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Brexit und danach?

29.09.2021 um 12:35
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich bin gespannt, ob man auch in der Währung zurück zu so praktischen Münzen wie dem Shilling, Farthing, Sixpence etc. zurückkehren will? Mit so praktischen Umrechnungsformeln wie 12 Pence = 1 Shiling, 20 Shillings = 1 Pound, 48 Farthings = 1 Shilling.
Schon sehr eingängig und praktisch, das imperiale System. :D

mfg
kuno


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29.09.2021 um 16:00
Ich sehe es optimistisch ganz gelassen und denke:

Dexiteers(AfDler mit Führerschein) helfen Brexiteers! Ganz bestimmt!
Scholz über die Brexit-Problematik: "Ich hoffe, Sie können die Probleme lösen"
Die Antwort des Kanzlerkandidaten: „Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist ein Teil der Europäischen Union und wir haben sehr hart daran gearbeitet, die Briten davon zu überzeugen, die Union nicht zu verlassen. Am Ende haben sie sich anders entschieden und ich hoffe, sie können die Probleme lösen. Weil ich denke, es ist wichtig, dass es gute Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gibt. Aber das ist ein Problem, das gelöst werden muss.“
Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/scholz-hasst-uns-tankstellen-dicht-regale-leer-scholz-schockt-briten-mit-brexit-aussage_id_24286101.html



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Brexit und danach?

29.09.2021 um 16:32
Bei diesem Artikel mußte ich gerade lachen. Seit wann ist es Aufgabe des Kanzlers, Lastwagenfahrer irgendwohin zu schicken? Das ist allein Sache des freien Arbeitsmarktes. Wer anheuert und gute Bedingungen liefert (Bezahlung und notfalls Visa und Unterkunft) der findet schon Leute. Aber da wollen die Briten ja auch keine sicheren Bedingungen bieten, die wollen nur übergangshalber ein paar Aushilfen, bis sie sich ihre einheimischen Fahrer selber ausgebildet haben. Und zu diesen Bedingungen haben schon die Polen keine Lust, geschweige denn Deutsche. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Polnische-Lkw-Fahrer-bremsen-Johnson-aus-article22834820.html


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29.09.2021 um 18:09
Das einzig positive am Brexit ist, dass wahrscheinlich so schnell kein anderes EU-Mitglied auf so eine dumme Idee kommt, jetzt wo alle sehen, dass die vorhergesagten Konsequenzen keine "Panikmache" und "Fake-News" waren.


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29.09.2021 um 18:22
Im Grunde bietet sich ein Austritt a la Brexit für kein anderes EU Land an, schon gar nicht für die in der Mitte Europas, die auf die Freizügigkeit angewiesen sind. Spanien hat ein paar Gemeinsamkeiten mit GB (Weltsprache, ehemalige Kolonien), ist aber zu sehr auf Tourismus angewiesen und würde auch vermutlich Probleme mit den eigenen Minderheiten bei einem Austritt bekommen (den Katalanen kann man bisher ja mit einem Veto gegen einen EU-Beitritt beinder Abspaltung drohen).


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Brexit und danach?

29.09.2021 um 21:58
@1.21Gigawatt
Meine Oma sagte immer, nichts und niemand ist zu nichts nütze. Das kann immer noch als schlechtes Vorbild genutzt werden.

Technisch gesehen sind die Katalanen auch kein Mitgder EU mehr, wenn sie sich von Spanien abspalten. Sie verlassen ja dann das EU-Mitgllied Spanien.


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30.09.2021 um 02:11
Ja, aber bei einem Austritt der Spanier gäbe es niemanden mehr, der ihren raschen Eintritt in die EU blockieren würde.


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