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Brexit und danach?

9.556 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Brexit, Brexitus, Gerxit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Brexit und danach?

26.06.2016 um 21:36
@1.21Gigawatt
@nickellodeon
Die Zahlenwerte für die Jugendarbeitslosigkeit (Jugendliche unter 25 Jahren) erreichten in der Krise über 50 % (englisch: unemployment rate). Bei dieser Berechnung werden die Jugendlichen in einer Ausbildung aus der Statistik herausgenommen. Nimmt man dagegen alle Jugendlichen als Grundlage der Berechnung (englisch: unemployment ratio), dann beträgt die Jugendarbeitslosigkeit stattdessen 19 %.[62][63] In Spanien ist die Erwerbslosigkeit von Menschen ohne Universitätsabschluss um 9 % höher als bei Menschen mit einem vergleichbaren Abschluss, lautet einer Studie von OECD zur Risikoverteilung von Erwerbslosigkeit. Im OECD-Durchschnitt liegt dieser Unterschied bei 2,5 %. Ein Hochschultitel hat in Spanien einen größeren Einfluss auf die Erwerbssituation und eine andere Bedeutung für den Arbeitsmarkt.
Wohlgemerkt wollen wir hier nicht mit übertriebenen zahlen hantieren.
Wikipedia: Wirtschaft Spaniens#.C3.96ffnung des Landes


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 21:39
Zitat von JohnMillJohnMill schrieb:Portugal, Spanien, Italien, Griechenland auch so mit dem wirtschaftlichen Wohlstand?
Dann bring mal die wirtschaftlichen Vergleichszahlen. Ich bin so nett und unterstütze dich mit den Beitrittsjahren:

Italien 1957
Griechenland 1981
Spanien, Portugal 1986

Ich warte auf unterstützende Belege deiner These.


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 21:42
Zitat von JohnMillJohnMill schrieb:Fakt ist, dass diese Länder nicht wirtschaftlich von der EU profitiert haben. Zumindest zeigen das die Wirtschaftsdaten.
Nö, das ist kein Fakt, weil wir gar nicht wissen wie sie sich als Nationalstaaten entwickelt hätten.

Spanien hat sich ja selbst ne Immobilienblase gebastelt


Spanien ist 1986 eingetreten.

Spanien hat sehr wohl Profitiert haben aber den Fehler wie die Griechen gemacht. Mit dem Euro günstig Kredite aufgenommen und nicht anständig investiert. Jetzt hat man Schulden und ein leider zu hohes Lohn Preisniveau.


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26.06.2016 um 22:53
Auf twitter häufen sich die Meldungen über rassistischen Übergriffen gegen Ausländer (no more polish vermin)
Wird immer schöner...


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 23:50
@Narrenschiffer

Wie hat sich den in dem Zeitraum der EU Mitgliedschaft das reele BIP, Staatsverschuldung, Arbeitslosenquote und Staatsqoute entwickelt?


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 23:51
@Fedaykin

Der Fehler war das sie durch die EU Mitgliedschaft sehr niedrige Zinsen zahlen mussten und so die Reglementierung durch hohe Zinsen außer Kraft gesetzt wurde.


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 23:55
Über die Armut in England, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat:
Großbritannien gilt als reiches Land - nach der Statistik. Aber der Reichtum konzentriert sich nur auf einige wenige. Die unteren Einkommen hingegen sind so gering, dass auch diejenigen, die in Arbeit stehen, von Armut bedroht sind. Das Geld reicht einfach nicht für ein Leben mit Haus, Auto und Familie. Ein Drittel aller Haushalte kann sich nicht mehr das notwendigste an Kleidung, Lebensmittel und Heizung leisten. In Deutschland sind es halb so viele.
Dies zeigt sich unter anderem an der explodierenden Zahl an Foodbanks. Das sind lokale Ausgabestellen von Lebensmitteln für Bedürftige. 2009 gab es davon nur eine Handvoll in England, 2015 schon über 1000 solcher Lebensmitteltafeln.
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/euroblick/grossbritannien-armut-euroblick-100.html


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 23:55
wer hat anne will gesehen?
liebe engländer, wenn schon keiner aus der runde es für nötig hält
eingeladene gäste aus england, welche für den brexit gekämpft und gewonnen haben,
zu gratulieren, dann tu ich das hiermit.
jill seymour, gratulation for victory.
die moralische überlegenheit welche moderatorin und die meisten gäste
die ganze sendung hindurch zeigten,erklärt warum europa nicht mehr funktioniert.
sie nehmen die einfachen menschen nicht mit. sie halten sich für was besseres und das
lassen sie ihren gegenüber spüren.
juncker und schulz nehmen die niederlage persöhnlich und würden die
briten lieber heute als morgen rauswerfen.
wie kleine jungs die gemein werden, nur weil andere weiter pissen können.


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Brexit und danach?

26.06.2016 um 23:58
Die EU will jetzt so schnell wie möglich den Antrag der Briten haben, aber die lassen sich nicht hetzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Briten erstmal die Lage sondieren und bilaterale Gespräche mit bestimmten EU-Staaten suchen. Denn die Zeit läuft, nicht gerade für die Briten, aber gegen die EU. Eins sollte klar sein, hat die EU den gleichen Zusammenhalt gegenüber den Briten, wie gegenüber der Flüchtlingskriese, na dann gute Nacht. Das in der EU eine Fraktion gegen die Briten entsteht halte ich für gering.


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26.06.2016 um 23:59
Zitat von egahtegaht schrieb:wie kleine jungs die gemein werden, nur weil andere weiter pissen können.
hört hört.


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27.06.2016 um 00:04
Zitat von JohnMillJohnMill schrieb:Wie hat sich den in dem Zeitraum der EU Mitgliedschaft das reele BIP, Staatsverschuldung, Arbeitslosenquote und Staatsqoute entwickelt?
Sag's mir doch. Ich habe dir bereits die Jahre des EU-Beitritts gepostet. Jetzt warte ich darauf, dass du deinen Teaser endlich mit Inhalten füllst. Wenn nix kommt, ist es auch wurscht. Dann war's halt heiße Luft.


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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:04
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eu-kommissionspraesident-juncker-will-brexit-fuer-euro-vollendung-nutzen-14309932.html
Juncker will Brexit für Euro-Vollendung nutzen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will nach dem Austrittsvotum Großbritanniens die Währungsunion ausweiten. In der Europäischen Union soll es nur noch eine Währung geben: den Euro
Jetzt aber schnell. So schnell wie möglich Abhängigkeiten schaffen. Damit das Austreten weiterer Staaten erschwert wird. So funktionieren moderne Systeme scheinbar am besten - in Ketten und Abhöngigkeiten.

Pfui :)


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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:05
@Foss
Zitat von FossFoss schrieb:Denn die Zeit läuft, nicht gerade für die Briten, aber gegen die EU.
Najaaaa... also die Zeit läuft wirklich nicht für Grossbritannien. Die haben hier im Moment eine Riesenspaltung im Land, die Labour-Führung ist in der Kritik, weil Brexit nicht verhindert wurde, die Tory-Führung ist teilweise in Kritik, weil Brexit nicht verhindert wurde, und teilweise, weil sich Cameron jetzt aus dem Staub machen will. Farage & Co rudern jetzt schon von den Versprechungen der Leave-Kampagne zurück. Viele Leute fühlen sich verarscht, und die ganze Unsicherheit drückt sich in schlechten Börsen- und Währungsaussichten aus. Das alles in einem Land, in dem die Armen auch immer nur ärmer werden, und die Politik als solche immer mehr in Verruf gerät.

Also so gut läuft's hier gerade nicht, muss ich sagen.


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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:11
Zitat von olekbolekolekbolek schrieb:Jetzt aber schnell. So schnell wie möglich Abhängigkeiten schaffen. Damit das Austreten weiterer Staaten erschwert wird. So funktionieren moderne Systeme scheinbar am besten - in Ketten und Abhöngigkeiten.
Nee, aber wenn man in einer Union ist, muss man dasselbe wollen und sich auf Basics einigen, und dazu gehört natürlich auch eine Währung. Andernfalls wärs keine Union, sondern eine lockere Wirtschaftsgemeinschaft. In der Phase waren wir vor 40 Jahren mal. Die Erde hat sich seitdem ca. 14.000 mal gedreht.


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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:21
Zitat von RealoRealo schrieb:wenn man in einer Union ist, muss man dasselbe wollen
da stimme ich dir voll und ganz zu. Nur welches "dasselbe". Ich finde die EU hat es versäumt "dasselbe" zu definiere.
Visionen, zugängliche Ziele und eine gewisse Einheit. Und ich spreche nicht von Einheitsgrößen und Biegewinkel für Bananen.


Ich wiederhole mal was ich vor einigen Tagen geschrieben habe.




Ich stelle mal die Behauptung in den Raum, dass die EU primär das Ziel verfolgt eine gewissen Einheit (im Sinne eines mehrheitlichen Wohlbefindens?!) zu schaffen.
Ich bin weder Politologe, Experte noch habe ich eine gefestigte Meinung zum Brexit.


Wenn ich mir aber die bunten Brexit-Statistiken so anschaue, auch, wenn ich weiß, dass jede Statistik nur so viel Wert ist wie ihr Urheber, dann sehe ich Differenzen so weit das Auge reicht. Räumliche, demografische als auch im Tieferen soziale Differenzen. Eine Schere zwischen Arm und Reich, Prekariat und Intellektuellen, Nutznießer und Verlierer sowie Stadt-Land gefälle.

Waren nicht diese Differenzen letztendlich ausschlaggebend für das Ergebnis?
In diesem Zusammenhang lese ich zudem auch bei der FAZ vom 24.06.2016:
"Zum ersten Mal begrenzt eine Generation die Chancen der Nachfahren, statt sie zu erweitern"

http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/warum-wir-nach-der-brexit-referendum-neue-rebellion-brauchen-14306632.html

Auch hier wieder Differenzen statt Einheit, Vertrauen und übergeordnete gemeinsame Ziele/Visionen.


Ich habe nur wenig Mitgefühl für Brexit Gegner, wenn augenscheinlich die genannten Differenzen größer sind als das primäre Ziel der EU stark ist.


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27.06.2016 um 00:27
@Thawra
Zitat von ThawraThawra schrieb:weil sich Cameron jetzt aus dem Staub machen will.
Klar wirkt es feige und überstürzt, vor allem weil ja seine Strategie nicht aufgegangen ist, jedoch war sein Abtritt am Ende dennoch ein ziemlich guter Schachzug, denn jetzt hat er die Brexit Anführer in starken Zugzwang versetzt und evtl. gleich ihrer weiteren politischen Laufbahn den Todesstoß gegeben. Denn egal wie sie weitermachen, sie werden es falsch machen.


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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:27
Zitat von RealoRealo schrieb:muss man dasselbe wollen und sich auf Basics einigen
und du meinst eine gemeinsame Währung wäre so ein basic und würde dazu beitragen, oder hätte dazu beigetragen die genannten Disparitäten zu mindern?
Ich würde jetzt vermuten, dass sie diese verstärkt hätte.
So oder so. In der Währung sehe ich nicht die Wurzel des Problems. Daher stinkt mir das nach einem Versuch Abhängigkeiten schaffen wollen. Ganz nach egahts Motto:
Zitat von egahtegaht schrieb:wie kleine jungs die gemein werden, nur weil andere weiter pissen können.



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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:32
und du meinst eine gemeinsame Währung würde dazu beitragen, oder hätte dazu beigetragen die genannten Disparitäten zu mindern?
Dazu hätte natürlich auich ne gemeinsame Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik gehört. Bei den Steuern will man das jetzt nachholen, wo es 5 vor (oder nach) 12 ist. Und natürlich gehört zu den Basiscs auch eine gemeinsame Außen- und Innenpolitik, besonders auch in Bezug auf Asylanten und deren Aufnahme und Verteilung. Vielleicht sogar eine gemeinsame europäische Verfassung. Und der Wegfall von Steuerparadiesen (etwa wie die Isle of Man) und Extrawürsten.


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Brexit und danach?

27.06.2016 um 00:35
Ich stimme dir zu Realo. Diesen Zug sehe ich aber abgefahren. Bzw. ich habe ihn noch nicht einmal ankommen sehen...


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