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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

48.595 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Flüchtlinge, Gesetze, Asyl ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

28.07.2017 um 22:47
Es folgt die Flucht aus Berlin. Madina ist keine Feministin und keine antiislamische Aktivistin, mehr als alles andere möchte sie ein Leben führen, welches für deutsche junge Erwachsene selbstverständlich ist. Sie liebt es zu feiern, trägt farbige Kontaktlinsen und eine auffällige Frisur, hat einen schwulen besten Freund und seit Kurzem einige Tattoos. Doch sie verbringt die meiste Zeit in ihrem Zimmer in Angst.

Also ich weiß ja gar nicht was Madina und du @lawine haben?

Wir haben doch gelernt, im Burka Thread, dass doch eh niemand zu was gezwungen werden kann und es ja gar nicht mehr braucht als unsere Gesetze in denen drin steht, dass du ein paar Tattoos haben oder westlich leben darfst.

Da fallen mir plötzlich viele Beiträge von vielen Usern ein, die sonst so verständnisvoll und empathisch sind, hier aber nur Hohn und Spott für solche Frauen sind.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

28.07.2017 um 23:25
Zitat von lawinelawine schrieb:Legendenbildung Teil II: die ewig 17 Jährigen haben allesamt Frau und Kinder.
nee, aber trotzdem Familie.....oder bedeutet Familie nur Frau und Kinder? Nee, Eltern Minderjähriger sind die Kernfamilie und somit nachzugsberechtigt. In der Regel ist dann eine weibliche Person dabei. Es wären sicher mehr, wenn die Geschwister auch nachzugsberechtigt wären, aber irgendwie sind die nicht die Kernfamilie des Minderjährigen, dass sind nur die Eltern....obwohl diese dann ja wiederum die Kernfamilie der anderen Kinder sind, die man aber dann eben mal zwischenzeitlich zurücklassen müsste...wie man sieht ist alles nicht so einfach. Die Lösung wäre derzeit, es machten sich die Mami mit Töchtern auf den Weg, den beschwerlichen, todbringenden, damit man hier nicht den Eindruck bekommt, es flüchten nur Männer. Die Männer oder männlichen Jugendlichen, die können dann nachziehen, falls Mami samt Töchtern hier überhaupt ankommt. Denn wie ich schon belegte (mehrfach) ist die Flucht für Frauen und Kinder am gefährlichsten, es ist auch um einiges schwieriger, wenn man als Familie (Gruppe) flüchtet und auf der Flucht auf diverse Kinder aufpassen, sie versorgen muss. Aber egal, es kommen nur Männer. Und das, weil sie hier die Sau raus lassen wollen, keine Familie haben, ihnen sowieso alles scheiss egal ist....könnte man denken, wenn man liest, was manche hier so schreiben.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

28.07.2017 um 23:25
@insideman
das junge Mädchen findet offensichtl die Leitkultur gut.

zur Leidkultur wird es für sie nicht durch Deutsche, sondern durch Menschen, die als Zugewanderte ihre eigene Kultur und Moralvorstellung über europäische WErte stellen.

es zeigt sich auch, dass dagegen keine Gesetze helfen, denn die ANGST vor Verfolgung durch die Meute ist größer.

lässt man es erst zu, dass sich Parallelgesellschaften in Einwanderungsgruppen etablieren, hat man das Nachsehen. Diese Männer wie im Artikel beschrieben erreicht man kaum mehr und sie sind für "Integration" nicht zugänglich. (Mit oder ohne Pferd)


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 00:16
@Tussinelda
du weißt genau wie ich, dass auf 200.000 junge Männer keine 200.000 junge Frauen oder 200.000 Mütter nachkommen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Denn wie ich schon belegte (mehrfach) ist die Flucht für Frauen und Kinder am gefährlichsten, es ist auch um einiges schwieriger, wenn man als Familie (Gruppe) flüchtet und auf der Flucht auf diverse Kinder aufpassen, sie versorgen muss
kommt drauf an.
trotzdem Legendenbildung, Teil III

die unter 4-Jährigen bilden (in 2017) zahlenmäßig die GÖSSTE Flüchtlingsgruppe , nämlich 19.230 !!
bei den unter 4 Jährigen  - und das sind die am stärksten Gefährdeten!!! - ist die Altersverteilung die einer klassischen Flucht: die Geschlechter sind annähernd gleich stark vertreten.

das geht bis zu den unter 16 Jährigen so weiter und erst ab 16 Jahren!!! klafft die Schere extrem weit auseinander.
bei den 16-18 Jährigen sind nur noch 20% Mädchen unter 5.600 Asylbewerbern.

in der  nächste Altersklasse (sogar 7 Jahre umfassend ! ) - sind 17.330 junge Erwachsen zw. 18 und 25 Jahren-  und diese Gruppe besteht zu knapp 75 % aus jungen Männern.

ab 55 Jahren kehrt es sich um und es sind mehr Frauen als Männer, die einen Asylantrag stellen.

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/aktuelle-zahlen-zu-asyl-mai-2017.pdf;jsessionid=242FB0F028DE126FAA24FFFA055C2367.2_cid294?__blob=publicationFile


das war auch schon 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016  so

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bundesamt-in-zahlen-2013.pdf?__blob=publicationFile (Archiv-Version vom 29.08.2017)

Seite 21

vor 2011 war es etwas anders, dazu heißt es beim BAmF:  
Während der Frauenanteil bei den Zuzügen in den letzten Jahren jedoch rückläufig ist (von 42,9 % im Jahr 2002 auf 39,6 % im Jahr 2011......


Herkunftsländer mit hohem Frauenan­teil an den ausländischen Zugezogenen sind Thailand
(74,5 %), Kenia (68,9 %), die Ukraine (65,3 %), Kirgisistan (64,9 %) und die Russische Föderation (62,7 %).

Ein überproportional hoher Männeranteil an den auslän­dischen Zugezogenen ist für die Herkunftsländer Algerien (77,8 %), Kroatien (77,3 %), Slowenien (76,2 %), Tunesien
(74,6 %), Ungarn (74,3 %), Bosnien-Herzegowina (74,0 %),
Pakistan (73,1 %), Libyen (69,4 %), Indien (69,0 %) und So­malia (67,7 %) festzustellen.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2011.pdf?__blob=publicationFile


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 00:48
@lawine
ja, weil das Familien sind, in der Regel mit mehreren Kindern, alleine flüchten die Kleinen ja wohl kaum, es sind eben auch Frauen/Mütter dabei....nur ALLEINE schickt man die jungen Frauen, Mädchen, Töchter eher weniger, da es zu riskant ist, dass sind dann eher die, wo es keinen Sohn gibt im passenden Alter. Nur können die, die flüchten und jugendliche sind, oft gar keinen Asylantrag stellen, da sie nämlich in die Prostitution gezwungen werde, auch das hatte ich schon verlinkt. Und bitte unterlasse das mit der Legendenbildung,das ist abfällig und falsch, ich bilde keine Legenden, ich teile hier meine Meinung mit, die ich auch entsprechend belege. Eine "Legende" ist es wohl eher, dass die Jugendlichen keine Familie haben, die nachkommen könnte, würde.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 00:56
@Tussinelda

Darum ist die Idee mit dem Auslagern nach Afrika ja auch gut, denn dort können dann alle, also auch die Frauen hin. Klar, die 60 Prozent die ohnehin abgelehnt werden, für die ist es nicht so gut.

Aber für die ganzen Frauen die es offenbar nicht nach Italien schaffen, für die ist es gut.


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29.07.2017 um 01:04
@insideman
und die Frauen holen dann nicht die Familie nach? Und die schaffen es auch ganz toll nach Libyen, passiert ja nix unterwegs, wird ja erst auf dem Meer gefährlich oder wie?


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 01:09
Zitat von lawinelawine schrieb:Tussinelda schrieb:
Denn wie ich schon belegte (mehrfach) ist die Flucht für Frauen und Kinder am gefährlichsten, es ist auch um einiges schwieriger, wenn man als Familie (Gruppe) flüchtet und auf der Flucht auf diverse Kinder aufpassen, sie versorgen muss
ich habe belegt , dass es sehr wohl möglich ist, als Familie/Erziehungsberechtigte MIT Kleinkind zu fliehen. die Altersklasse der  Kleinkinder ist  sogar  zahlenmäßig die größte Gruppe.
also stimmt deine Argumetation  nur bedingt

Meine Meinung lautet:
Flucht ist eine Familienangelegenheit
(Armuts)Migration ist männlich
was in Italien aktuell passiert - Ankunft von fast 100.000 überwiegend männlichen jungen Personen ist überwiegend Migration - aber ohne Aussicht auf Asyl oder anderen Schutzstatus.
Dass man sie nicht in ihre Herkunftsländer rücküberführen kann - fehlende Papiere, fehlender politscher Wille oder fehlende Rücknahmebereitschaft der Länder- wird die Lage verschärfen.
Ein Teil sind tatsächlich Flüchtlinge.
Aber zur Wahrheit gehört auch, , dass Menschenhändler zunehmend auf ANWERBUNG* setzen.
DAS*  hat mit Flucht nur noch die Strapazen gemeinsam, nicht aber die Ursachen


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 01:19
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und die Frauen holen dann nicht die Familie nach? Und die schaffen es auch ganz toll nach Libyen, passiert ja nix unterwegs, wird ja erst auf dem Meer gefährlich oder wie?
Muss meiner Meinung nach gar nicht Libyen sein. Niger würde mir da wesentlich besser gefallen. Ist zentraler. Und dort kann man dann schauen wer vor was flieht.

Wenn jemand vor Boko Haram flieht, muss ich mir mal einen Atlas anschauen und fragen, wieso derjenige nach Schweden oder Frankreich soll?!

Verstehst du? Boko Haram regiert nicht Nigeria. Wer vor Boko Haram flieht, muss nicht mal raus aus Nigeria. Fakt ist, dass es grundsätzlich vollkommener Blödsinn ist, wenn die Menschen weit weg vor lokalen Problemen fliehen.

Und auch, dass es eine Sache von Europa ist, ist vollkommener Unsinn. Wenn dann eine Sache der ganzen Welt. Aber solange wir so tun, als wäre es für Menschen die aus einem Land oder einer Region in Afrika fliehen wo ihr Leben in Gefahr ist, eine Zumutung, wenn sie nicht in ein Top-Land der EU flüchten dürfen, brauchen wir nicht weiter reden.

Europa hat nun Probleme, heute ja wieder ein Musterbeispiel, mit Männern aus anderen Gegenden, die hier nichts zu suchen haben und die man aber nicht mehr weg bekommt.
Der logische Schritt ist nun der, dass man verhindert, dass diese weiter nach Europa kommen. Dann gibts keine nordafrikanischen Intensivtäter und auch keine islamistische Salafisten die im Supermarkt mit dem Messer herumfuchteln können, weil sie leider nicht abgeschoben werden können ohne Papiere.

Denn ob das gefällt oder nicht, Die Regierung hier hat sich zuerst mal darum zu kümmern, dass das Leben hier sicher ist, dass hier sowas nicht passiert.
Daher ist es sinnvoll, zu kontrollieren, wer ins Land kommt. Das geht aber nur, wenn man keinen mehr reinlässt der es illegal versucht. Klar oder?

Der 2te Schritt ist dann, dass man zu den Menschen geht und schaut wen man ins Land holen will.

Amri hat das genauso bewiesen wie der Spinner heute und wie noch viele weitere es werden.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 01:21
Zitat von lawinelawine schrieb:was in Italien aktuell passiert - Ankunft von fast 100.000 überwiegend männlichen jungen Personen ist überwiegend Migration - aber ohne Aussicht auf Asyl oder anderen Schutzstatus.
Wenn man sich ansieht, wer als Flüchtling ( also mit etwas längerer Bleibedauer) eingestuft wird, also wie wenige, dann wird vielleicht auch klar, warum kürzlich die Meldung auftauchte, dass Italien gar nicht alle Plätze die D anbietet ausnützt.

Vielleicht gibt es gar nicht genug geeignete Kandidaten.


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29.07.2017 um 01:24
@insideman
ich habs auf der Autobahn im Radio gehört:
Deutschland bietet die zusätzliche Abnahme von Asylbewerbern aus Italien an - und Italien lehnt ab.
über die tatsächl. Gründe ist mir nichts bekannt, ich habe die Sendung nur "nebenbei" gehört, aber nicht recherchiert.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 01:31
Zitat von lawinelawine schrieb:ich habs auf der Autobahn im Radio gehört:
Deutschland bietet die zusätzliche Abnahme von Asylbewerbern aus Italien an - und Italien lehnt ab.
über die tatsächl. Gründe ist mir nichts bekannt, ich habe die Sendung nur "nebenbei" gehört, aber nicht recherchiert.
2016 haben sie in Italien 123 000 Asylanträge bearbeitet und davon bekamen 4800 Menschen einen Flüchtlingsstatus, also alle anderen haben nur einen kurzfristigen Aufenthalt genehmigt bekommen, die größte Gruppe wurde überhaupt abgelehnt.

Ich habe vor paar Tagen schon erklärt wie streng die Kriterien für das Verteilungsprogramm scheinen.

Also es kann gut sein, dass, wenn eh schon 25 000 verteilt wurden, es langsam knapp wird....

http://www.asylumineurope.org/reports/country/italy


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 01:46
Edit: Irgendwie passen die Zahlen nicht ganz. Es sind auf jeden Fall 4800 Menschen mit Flüchtlingsstatus gewesen. Überprüft kann man dann nur 90 000 haben, da 5,3 % eben diesen Status bekamen.

Ändert aber an der Zahl der Menschen nichts, die wohl am ehesten für eine Verteilung in Frage kommen.


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29.07.2017 um 01:52
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Fakt ist, dass es grundsätzlich vollkommener Blödsinn ist, wenn die Menschen weit weg vor lokalen Problemen fliehen.
Fakt ist, dass die wenigsten dies machen. Kannst mal hier nachlesen
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html
Die Zahl der Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes geflohen sind, liegt bei 40,3 Millionen im Vergleich zu 40,8 Millionen im Jahr zuvor. Syrien, Irak und weiterhin Kolumbien stehen an der Spitze jener Staaten, die von Binnenflucht und –vertreibung betroffen sind. Dieses Problem hat jedoch eine globale Dimension und ist verantwortlich für fast zwei Drittel der Gesamtzahl von 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht.



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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 01:52
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Fakt ist, dass die wenigsten dies machen. Kannst mal hier nachlesen
Danke, das bestätigt mich ja nur.


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29.07.2017 um 02:00
@insideman
ja? Das wundert mich, hörte sich Dein post doch ganz anders an als das, was die UNO Flüchtlingshilfe schreibt.


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29.07.2017 um 02:07
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja? Das wundert mich, hörte sich Dein post doch ganz anders an als das, was die UNO Flüchtlingshilfe schreibt.
Dann hast du dich verhört. Mich bestätigt die Tatsache, das die wenigsten weit weg flüchten. Das zeigt, dass es sehr wohl Sinn macht dort helfen, wo sie nicht weit weg haben, als hier bei uns die aufzunehmen, die es halt übers Meer schaffen.


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29.07.2017 um 02:37
@Tussinelda
die UNO Zahlen betreffen wohl tatsächliche  Flucht. nicht die Art Migrationsbewegung, die wir gegenwärtigen zT. in Italien sehen
12802E


http://www.diercke.de/content/migration-978-3-14-100800-5-279-4-1

da sieht man das ganz gut was ich meine
es wird unterteilt in Flucht und Migration, was ich sehr gut finde.
das ist näher an der Wahrheit, als dass alle Menschen Flüchtlinge und Vertriebene sind, die ihre Heimat verlassen


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 08:15
Zitat von RealoRealo schrieb:Na, haste dich wieder verplappert? Es geht dir also anders als du immer so großspurig behauptest, obwohl ich es längst als aufgesetzt enttarnt hatte, nicht um Integration, sondern um Anpassung (Assimilation).
Ich hab mich nicht verplappert, oh Meister der deutschen Rechtschreibung.
Es heißt nicht:,,Integration ODER Anpassung". Sondern Integration BRAUCHT Anpassung. ,,Anpassung" wiederum ist nicht gleichbedeutend mit dem Ablegen sämtlicher bisheriger Überzeugungen, Eigenschaften oder Traditionen.
Diese Behauptung, die du beständig implizierst, ist einfach falsch.

Schon allein die Einhaltung von Gesetzen eines Landes, was du selbst ja als absolutes Minimum siehst, bedeutet bereits Anpassung.
Dann nämlich, wenn die heimatlichen Gesetze einem erlaubt hätten, eine Tat zu begehen, die in Deutschland als Straftat gilt und man sie deshalb in Deutschland nicht begeht. Dann hat man sich angepasst.

Deine extreme Ablehnung von Leitkultur entbehrt jeglicher sinnvoller Grundlage.
Zitat von RealoRealo schrieb:Alles andere, besonders das, was wir typisch deutsche Kultur nennen (Feste, Trachten, Essgewohnheiten, Volkslieder etc.) ist eher Tradition, auf die ich auch gerne verzichten kann
Traditionen sind TEIL von Kultur :D
Du kannst nicht einfach so ohne jede vernünftige Grundlage die Klassiker wie Bach und Goethe aufzählen und meinen, das gehöre zur Kultur, aber das seit 300 Jahren gefeierte Fischfest in einem norddeutschen Dorf sei nicht Teil deutscher Kultur.
Nach welchen Kriterien gehst du denn vor?
Zitat von RealoRealo schrieb:Aber das alles meine ich nicht, sondern unseren Mangel im Umgang mit Nichtdeutschen. Daran kann leider auch die schönste Kultur nix dran ändern, wenn sie Menschen zweiter Klasse sind und bleiben und wir ihnen keine Wohnungen vermieten.
Woher weißt du denn, welche Gründe jeweils vorliegen, wenn jemand keine Wohnung bekommt?
Selbst die so genannten Studien dazu basieren lediglich auf Vermutungen. Denn die Vermieter wurden kaum immer befragt und haben dann angegeben:,,Ich hab nicht vermietet, weil der Bewerber Ausländer ist".
In Städten wie Hamburg, München oder Berlin kann es selbst für Akademiker mit gutem Job und Einkommen schwer werden, eine passende Wohnung oder ein Haus zu finden.
Es gibt davon einfach an einzelnen Orten zu wenig. Für den Vermieter ist zuerst entscheidend, ob er pünktlich die Miete erhält und wie mit seinem Eigentum umgegangen wird.

Darüber hinaus liegt das Angebot, wie bereits erwähnt, an einzelnen sehr beliebten Orten stark unter der Nachfrage, was die Preise in die Höhe treibt. Würde niemand in Hamburg wohnen wollen, würden die Preise auch massiv nach unten gehen.
Zitat von RealoRealo schrieb:Das ist nicht nur eine glatte Lüge, sondern infam noch dazu.
Nee, Tatsache.
Erst hast du dich vor allem damit hervorgetan, meine Vorschläge schlechtzumachen und zu kritisieren. Dann hab ich dich gefragt, was du machen würdest. Du hast ein paar Dinge aufgezählt, wie die Einrichtung eines direkten Transfers nach Europa, Verteilung der Asylbewerber in alle Länder außer den Osteuropäern, die du einfach rausschmeißen wolltest etc.

Aber was danach kommen sollte, auf Fragen zur konkreten Umsetzung von Integration oder auch nur der Möglichkeit der Perspektivbietung für die betreffenden Asylbewerber, darauf konntest du keine Antworten geben. Sondern hast dich wiederum daran festgebissen, wie verwerflich Leitkultur sei, wie gemein und ausländerfeindlich die Deutschen etc.

Das heißt: du hast anscheinend keinen Begriff über die detaillierten Herausforderungen der Integrationsthematik und hast keine Vorstellungen davon, wie sie zu lösen seien.
Zitat von RealoRealo schrieb: Dabei versuche ich nur einen universalistischen, also gesamtmenschlichen Standpunkt einzunehmen, und wenn man den Globus betrachtet, ist Deutschland eigentlich nur ein kleiner Klecks.
Die Menschheit ist aber keine große Familie, in der sich jeder mit jedem innig verbunden fühlt.
Einige Menschen bezeichnen sich gerne als Weltbürger, wobei sie sich selbst auf die Schulter klopfen und sich gratulieren, sich von ,,Fesseln der Nationalität" befreit zu haben.
Die Wahrheit ist, dass die allermeisten Menschen der Welt sich zuerst als Teil ihrer lokalen Gruppen definieren und dann als Teil der nationalen Gruppe. Aber nicht als Weltbürger.
Zitat von RealoRealo schrieb: Aber muss er sie sich zu 100% zu eigen machen?
Muss er nicht.
Das ist ja eben dein großes Missverständnis in Bezug auf die Leitkultur.
DU denkst, dass dies völlige Unterwerfung und Aufgabe der eigenen Identität und Herkunft bedeute.
Das ist nicht der Fall, das ist nicht der Sinn von Leitkultur.

Der Sinn von Leitkultur besteht wortwörtlich darin, Anleitung und Orientierung zu geben für potenzielle Neumitglieder der Gesellschaft, wie es in der örtlichen Gesellschaft läuft.
Und jedem, dem an Integration gelegen ist, also daran, mit der Gesellschaft eines Landes ZUSAMMEN zu leben und nicht nur NEBEN ihr, dem muss auch daran gelegen sein, zu erfahren, wie dieses Zusammenleben abläuft.
Was seine - nicht niedergeschriebenen - Regeln sind.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

29.07.2017 um 08:36
@insideman
@lawine

Ich beziehe mich darauf:

http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/tschetschenische-moralwaechter-in-berlin-sag-nicht-du-seist-nicht-gewarnt-worden/20018744.html

Einfach nur Wahnsinn. Das sind die besten Beispiele erstens dafür, dass nicht überall auf der Welt die gleichen Vorstellungen herrschen, wie in Deutschland und die Menschen nicht gleich funktionieren. Zweitens bestärkt es in der Ansicht, ganz klar zu kommunizieren: wenn du in Deutschland oder Österreich leben willst, halte dich an die deutschen oder österreichischen Gesetze UND lasse deine archaischen Kulturvorstellungen draußen!

Einige Leute werden mir da möglicherweise wieder Kulturchauvinismus oder rechtsradikale Überheblichkeit vorwerfen.
Aber ich will ganz eindeutig NICHT, dass kulturelle Besonderheiten wie Zwangsverheiratungen, Gewalt gegen Frauen, Ehrenmorde und dergleichen Mist hier Wurzeln schlagen! Für Vorstellungen von Ehre, die es erforderlich machen, die eigene Tochter oder Schwester zu ermorden, habe ich genau 0,0 übrig.


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