Panaetius schrieb:Würdest du denn sagen, die Regierung sollte die Vorgabe machen, dass die deutsche Frau sich auf ihre frühere Rolle als Mutter möglichst vieler Kinder und als Hausfrau besinnen soll und wieder in einer ähnlichen Wertewelt leben soll wie die 1. Generation der Flüchtlinge in Deutschland?
Ich dachte ich hätte die Frage gerade eigentlich schon beantwortet. Nein, abgesehen, dass es weder liberal noch realistisch ist, würde es aus meiner Sicht nichts bringen, denn gibt schon viele Maßnahmen die in der Theorie dazu führen müssten, dass sie die Deutschen wie die Kaninchen vermehren, tun sie aber nicht. Der entscheidende Unterschied liegt weniger im Geldbeutel als in der Frage welche Lebensentwürfe, welche Vorstellungen von Erfolg, Individualität, Karriere und Selbstverwirklichung kulturell als erstrebenswert gelten.
Meine Gegenfrage, würdest du es für eine vernünftige und langfristig wünschenswerte Strategie halten, die schrumpfende einheimische Bevölkerung systematisch durch Zuwanderung anderer Kulturkreise (nein nicht Ukrainer) aufzustocken und dabei bewusst das Risiko in Kauf zu nehmen, dass eine deutlich traditionelleren Wertewelt (mit anderen Vorstellungen von Familie, Geschlechterrollen und Individualität) hier etabliert wird, nur in der Hoffnung die Sozialsysteme rein rechnerisch stabil zu halten, oder in der Hoffnung dass sich alle Kulturen irgendwie mischen und am Ende alles super wird.