socialme schrieb:Das Rentenalter wird mit oder ohne Flüchtlinge angehoben.
Das natürlich schon, aber je mehr Beitragszahler es im Vergleich zu Rentenempfänger gibt - und die meisten Flüchtlinge (Zahlen, s.o.) zahlen spätestens 6 bis 8 Jahre nach Ankunft Sozialversicherungsbeiträge oder ziehen überdurchschnittlich viele Kinder auf, die dann die Beitragszahler von morgen werden - desto weniger muss das Renteneintrittsalter angehoben werden. Grob gesagt, kann, wenn das Verhältnis weitgehend gleich bleibt, das Rentenalter nur mit steigender Lebenserwartung angepasst werden. Wenn die Beitragszahler durch den demographischen Wandel weniger werden (deutsche Geburtenrate: 1,2 wobei 2 ausgeglichen wäre), muss das Rentenalter drastisch erhöht werden.
socialme schrieb:Hast du dir denn ausgerechnet wieviel Flüchtlinge einzahlen müssten damit wir weiterhin mit 67 in Rente gehen können und natürlich erhalten auch diese eine Rente ohne z.b. überhaupt hier 40 Jahre gearbeitet zu haben .
Ich hatte mal den oben verlinkten Rentenrechner der Zeit ausprobiert, da waren es - wie auch die Überschrift - die 350.000 zusätzlichen Zuwanderer (es kommen nur Flüchtlinge in Frage) pro Jahr um einen Renteneintritt mit 75 für jetzt Berufstätige zu vermeiden.
Was die Arbeitszeit in Deutschland betrifft, so kommen fast nur jüngere Personen, die vom Alter her praktisch mehr oder weniger gerade erst auf dem Arbeitsmarkt kommen können. Die Rente aus ggf. früherer Arbeit in den Herkunftsländern müsste Deutschland gar nicht erst auszahlen. Staatsbürger arbeiten häufig auch keine 40 Jahre.