snowdon schrieb:In seinem Gefolge sehe ich zwar lauter indiskutable Leute, aber keiner hat die Dampfwalzen-Ausstrahlung wie der fette Idiot, und ich hätte durchaus die Hoffnung, daß es ohne T. anders weiterginge.
Es kommt darauf an....
Wird Donnie "abgesetzt" werden die anderen genau damit die GAGAs "einfangen". Es wird eine "Dolchstoßlegende" formuliert und die werden folgen, egal ob Vance eine "Rampensau" ist oder nicht. Donnie ist der Showman aber letztendlich geht es um die Politik. Und ICE und Co treffen halt genau den "Geschmack" von GAGA
Bone02943 schrieb:Aber mittlerweile sollten auch die meisten MAGAs wissen, dass die Zölle von den USA erhoben und der amerikanischen Bevölkerung bezahlt werden müssen.
Mittlerweile sollten die meisten GAGAs auch wissen, das Donnie ein verurteilter Straftäter und Epstein-Freund ist/war. Und dennoch gibt es genügend, die an Donnies Unschuld glauben. Oder denen es schlicht egal ist! Vance hingegen gilt durchaus als "einer von ihnen" der es geschafft hat und vorallem wird er nicht mit Epstein in Verbindung gebracht. Sprich er hat ein Thema weniger das den Dauereinsatz von Nebelwerfern braucht.
FrankM schrieb:Was Vance und den anderen aus der 2. Reihe fehlt ist das Show-Man Talent das Trump hat.
Keiner von denen würde mMn. die MAGA-Anhänger in der gleichen Art hinter sich vereinen wie Trump
Es gibt mehrere Wege, das gleiche Maß an "Loyalität" bei seinen Anhängern zu erreichen. Und ich denke, das es im Hintergrund leider genügend Leute gibt die wissen, wie man das auch bei Vance erreichen könnte
Bone02943 schrieb:Dagegen sind Vance und co. doch Politiker, die bei MAGA im Kern eher für nichts gutes stehen.
Ist das so? Ehrliche Frage. Denn letztendlich ist das ganze Konstrukt bzw. die Strategien von Donnie und Co. mMn nicht mal im Ansatz in den Resten von Donnies Hirn entstanden.
nocheinPoet schrieb:ICE ist schlecht oder gar nicht ausgebildet, voll mit Rassisten und Möchtegerns, ich kann mir gut vorstellen, dass die nicht einfach so einsteigen und wegfahren.
Was erwartet man, wenn schon das Bewerbungsgespräch für den Arsch ist?
Diese Frage wollte die Reporterin Laura Jedeed klären. Wie der Guardian meldet, hat Jedeed im August 2025 an einer ICE-Jobmesse in der Nähe von Dallas, Texas, teilgenommen, wo Recruiter für direkte Beschäftigungschancen für Deportationsbeamte warben. Ursprünglich wollte sie lediglich herausfinden, „wie es ist, sich als ICE-Agentin zu bewerben“. Trotzdem stellte die Behörde sie am Ende ein – obwohl sie alle Sicherheitsprüfungen entweder nicht bestanden, oder entsprechende Unterlagen nicht eingereicht hatte.
Nachdem sie einen Termin mit einem Recruiter vereinbarte, bestand ihr etwa sechsminütiges ICE-Bewerbungsgespräch nur aus grundlegenden Fragen: ihrem Namen, ihrem Geburtsdatum und ihrem Alter, ob sie Erfahrung beim Militär oder bei der Strafverfolgung hatte und den Gründen für ihren Austritt aus den Streitkräften. Jedeed war nach Ende der High School in die US-Armee eingetreten und wurde nach Afghanistan entsandt, bevor sie später als zivile Analystin arbeitete.
Quelle Merkur.deWenn dieser Fall exemplarisch ist wundert einen doch nichts mehr.
Bone02943 schrieb:Vor den eigenen bewaffneten Anhängern gefürchtet statt geliebt zu werden, scheint mir aber auch nicht gerade langfristig gedacht. Zumindest nicht im mindset der Amerikaner.
Das Mindset der GAGAs glaubt doch eh schon den größten Dreck und offensichtliche Lügen, siehe die Verrenkungen in der Causa Epstein, in der Begnadigung von Drogenbossen, die offensichtliche Korruption, die Kürzungen durch die BBB, die auch GAGAs betreffen, die Märchen alá "Zölle zahlen die anderen"! Die "Liebe" zu Diaper Donnie ist mit Sicherheit nicht unwichtig aber wie gesagt, es gibt auch andere Wege Loyalität zu erlangen und sichern.
Bone02943 schrieb:Die Befürchtung gibt es natürlich. Ich halte es aber für weit schwieriger als zum Beispiel in Deutschland mit dem Aufstieg der Nazis damals.
Ist das so? Der Weg der Nazis zeigt doch Ähnlichkeiten. Eine paramillitärische Polizeitruppe die außerhalb der normalen "Wege" agiert, Agitation an allen Ecken und Enden, Attackieren der nicht genehmen Presse, Umdeuten von Fakten, Regieren mittels Dekreten, Ignorieren der Justiz, etcpp. Alles nichts Neues.
Ich habe aber letztens ein Vid gesehen, in dem eine andere Parallele gezogen wurde. Nicht SA oder GeStaPo wurden als Vergleich zu ICE herangezogen sondern die Sklavenpatrouillen des 19. Jhd. vor dem amerikanischen Bürgerkrieg:
Sklavenpatrouillen – auch bekannt als Patrouillen, Patterroller, Pattyroller oder Paddy Roller[1] – waren organisierte Gruppen bewaffneter Männer, die in den Sklavenstaaten der USA während der Vorkriegszeit versklavte Menschen überwachten und disziplinierten. Ihre Aufgabe war es, Sklaven zu kontrollieren, insbesondere solche, die entflohen waren oder als aufsässig galten. Sie bildeten auch Flusspatrouillen, um Fluchten mit Booten zu verhindern.
Quelle: Übersetzung aus WikipediaDie Patrouillen waren wohl berechtigt, anlaßlos jeden Sklaven anzuhalten und zu kontrollieren. Kommt mir iwie auch bekannt vor....
hidden schrieb:Gleich mal 10 % auf europäische Gewinnw auf alle asozialen Medien zum 1. Februar und Verbot für Jugendliche bis 16 Jahre wie es Australien macht wäre die passende Antwort.
Jep, mMn ein Sündenfall der Politik weltweit. Als das Internet ein massentaugliches Medium wurde hatte in der Politik niemand eine Ahnung über die Auswirkungen. Und anstatt das zu ändern hat man wahlweise gejubelt oder sich auf die "Expertisen" von Microsoft, (seinerzeit) Yahoo und Co. verlassen.
Mit dem Beginn der asozialen Medien alá FB hat man es weiter schleifen lassen und auch als YT oder IG begannen eine Möglichkeit zum Geldverdienen zu werden hat man nichts getan, bzw. sich hindern lassen. Das Ergebnis sieht man heute, da können Rechte ihre Propaganda verbreiten, iwelche Vollpfosten ungestraft /-gelöscht "Wundermittel" gegen Krebs unters Volk bringen, etcpp. Man hat es nicht mal geschafft, P-Seiten mit wirksamen Zugangsbeschränkungen zu versehen und wundert sich wenn heute Leute "Zensur" schreien, wenn man vernünftige Regulierungen installieren will.
Und bzgl. 10% auf Gewinne, dafür müßten sich alle Mitglieder der EU einig sein. Und da fängt es doch an, siehe Irland.